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Weltreise

Uma 368aventura de um dia na Alfried & alexela Leia mais
  • Im Salar de Uyuni

    28 de outubro de 2023, Bolívia ⋅ ☀️ -2 °C

    Und hier noch ein paar Impressionen aus der größten Salzwüste der Welt. Dass man hier den ein oder anderen Science Fiction Film gedreht hat, können wir bestens nachvollziehen. Unsere Tour fühlte sich schon an wie ein Ausflug in eine andere Welt.

    Ein besonderes Highlight war auch die Nacht, die wir in einer Höhle auf einer Insel mitten im Salar verbracht haben. Windgeschützt war diese deutlich wärmer als die Nacht zuvor und wir haben den Abend mit leckeren Tacos beendet 😋
    Morgens sind wir dann um kurz nach 5 aufgestanden, um den Sonnenaufgang zu erleben. Durch die riesige Ebene, die der See bildet, waren alle Schatten ewig lang, was lustige Bilder ergab.

    Mittags sind wir dann noch zum Vulkan Tulupa gefahren, um uns einen Überblick über den See zu verschaffen. Und die obligatorischen Fotos mit Perspektiv-Spiel gab es natürlich auch noch, wobei wir von Fernandos früherer Tätigkeit als Kameramann profitiert haben.

    Übrigens, falls es euch mal nach Bolivien verschlägt und ihr Lust habt auf so eine wirklich einzigartige Tour: https://instagram.com/tanitani_club_montana?igs…
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  • Halbzeit unserer Reise: Pucón

    31 de outubro de 2023, Chile ⋅ ☀️ 5 °C

    Es ist Ende Oktober und tatsächlich sind schon genau sechs Monate vergangen, seitdem wir uns auf die Reise gemacht haben. In dieser Zeit haben wir so viel Unterschiedliches gesehen und gemacht, dass es gut ist, mal ein paar Tage einfach ganz in Ruhe zu verbringen. Das haben wir in Pucón denn auch zur Genüge getan.

    Nur der Weg hierher war dann doch noch ein Kraftakt: 10 Stunden Busfahrt über die Grenze nach Chile, wobei 3 Stunden davon allein der Grenzübertritt in Anspruch genommen hat. Mit etwas Sehnsucht haben wir dort an den Schengenraum denken müssen... Natürlich in dem Wissen, dass es dafür enorm schwer ist, diesen überhaupt erstmal zu betreten. Aber auch die bolivianisch-chilenische Grenze war kein Zuckerschlecken für viele unserer Mitreisenden, mit Mehrfach-Kontrollen und kompletter Durchsuchung aller mitgebrachten Taschen. Und am Ende mussten einige Leute auch wieder umdrehen und wurden mit dem Bus zurück auf die bolivianische Seite gebracht, und das an einer Grenze irgendwo im Nirgendwo der Wüste... Wohingegen wir nur gefragt wurden, ob wir in unseren Rucksäcken nur Kleidung haben und damit war dann auch wieder gut.

    Irgendwann kamen wir dann aber doch in Calama an, einer Wüstenstadt mit zweifelhaftem Ruf. Wir verbrachten dort eine Nacht im Hotel am Flughafen, mit kuscheligem Bett, Badewanne und leckerem Frühstücksbuffet. Dann ging es mit dem Flieger nach Santiago und von dort per Bus nach Santiago. Eine Reise, die uns sonst locker drei Tage gekostet hätte, in diesem wirklich langgezogenen Land.

    Und jetzt sind wir hier und verbringen die Zeit damit, den frischen, grünen Frühling zu genießen, leckere Berliner am Straßenstand um die Ecke zu verputzen und uns an Rezepten für Pisco Sour auszuprobieren.

    Anfang November geht es dann mit dem gemieteten Campervan auf in Richtung Argentinien und südliches Patagonien.
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  • 2000 Kilometer durch die Pampa

    3 de novembro de 2023, Argentina ⋅ 🌬 11 °C

    Wir haben es bis in den Süden geschafft, unsere nächste Station wird der chilenische Nationalpark Torres del Paine sein.

    Um bis dahin zu kommen, haben wir 6 Tage gebraucht, die wir einmal längs durch halb Argentinien gedüst sind. Die Schönheit der 7 Seen und die scheinbar unendliche Weite der Pampa haben sich dabei abgewechselt, begleitet von der einzigen Konstante der Fahrt, dem erbarmungslosen Wind.

    Im Hintergrund konnten wir auch immer wieder einen Blick auf die vergletscherten Berghänge Patagoniens erhaschen, was für ein faszinierender Anblick. Wir freuen uns schon sehr drauf, das aus der Nähe zu sehen und hoffen, dafür gutes Wetter zu haben. Das ist hier die größte Unwägbarkeit.
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  • Torres del Paine

    8 de novembro de 2023, Chile ⋅ ☁️ 4 °C

    Nach sechs Tagen im Auto brauchten wir dringend etwas Auslauf. Den haben wir im wohl bekanntesten Nationalpark Patagoniens bekommen. Und dabei wundervolle Aussichten ergattert, auf die drei "Torres", den Grey-Gletscher sowie diverse Seen und Lagunen. Ein wunderschöner Ort und alles, was danach kommt, wird sogar noch besser 😊Leia mais

  • Fin de Camino

    11 de novembro de 2023, Chile

    Von Torres del Paine führt unser Weg weiter nach Süden. Über Puerto Natales und Punta Arenas, zwei Städte ohne nennenswerte Besonderheiten, düsen wir die Ruta 9 Sur hinunter, bis zu ihrem Ende. Südlicher kommt man auf dem Festland mit dem Auto nicht mehr.

    Unser Weg gen Süden ist gepflastert von fantastischen Blicken auf die sturmgeneigten Bäume hier und die Magellanstraße zu unserer Linken. Und gepflastert von leckeren Lachsgerichten ist er auch, denn Siggi holt hier einen Salmoniden nach dem anderen aus den Gewässern. Kaum ist ein Fisch aufgefuttert, hängt auch schon der nächste an der Angel. Kulinarisch sind wir damit zu einem neuen Höhepunkt unserer Reise gelangt und auch die Reisekasse freut sich über diese Unterstützung im ansonsten so teuren Chile.
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  • Guten Tag, zweimal bis nach Feuerland...

    12 de novembro de 2023, Chile ⋅ 🌬 9 °C

    ...bitte! 🪄

    Feuerland, diese ewig weit entfernte Insel, die am südlichsten Zipfel Südamerikas noch dranhängt. So abgeschieden, wie man sie sich vorstellt, ist sie auch. Wir waren drei Tage dort, irgendwo im Nirgendwo des Karukinka-Nationalparks, und wären am liebsten noch länger geblieben. Hätten Schnee und Kälte uns dann nicht doch vertrieben.

    Die Viehwirtschaft und der Biber haben hier ganz schön ihr Unwesen getrieben, überall dort, wo der Wald noch intakt ist, wirkt er aber magisch: knorrige, vom Sturm geformte Bäume an den Rändern. Moose und Flechten bedecken die Bäume im Inneren. Überall strahlt das Grün und Wind und Sonne sind hier nochmal intensiver, als sie das in Patagonien schon waren.

    🐧Außerdem haben wir Pinguine gesehen 🐧Die einzige Kolonie von Königspinguinen, die es in Chile gibt. Und die liebevoll geschützt werden, mit nächtlichen Patrouillengängen, um die Jungtiere vor den hiesigen Füchsen zu schützen. 😍

    Wir werden definitiv irgendwann nochmal hierher kommen, um noch weiter in den Süden des chilenischen Teils der Insel zu fahren. Und auch Ushuaia und das argentinische Feuerland haben wir jetzt noch gar nicht gesehen. Und dann gibtes noch die zweitägige Fährfahrt von Puerto Natales hoch in den Norden... Ach, so viel zu tun 😅
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  • Am Perito-Moreno-Gletscher

    15 de novembro de 2023, Argentina ⋅ ⛅ 4 °C

    Jetzt geht es wirklich Schlag auf Schlag: Jeden Tag begegnet uns eine andere Schönheit dieser besonderen Natur. Heute, zurück in Argentinien, der Perito-Moreno-Gletscher sowie der Lago Roca.

    Dahin zu kommen hat uns aber erstmal vor eine der typischen Herausforderungen für Argentinien-Reisende gestellt: Die Beschaffung von ausreichend Bargeld. Denn durch die extrem hohe Inflation kann man nicht einfach mal zum Geldautomaten gehen, der Geld zum offiziellen Wechselkurs auswirft. Sondern muss nach Western Union-Stellen suchen, an denen es fast die dreifache Menge Pesos für den gleichen Euro-Betrag gibt. Um dann nach langem Schlangestehen zu erfahren, dass das Bargeld für heute aus ist 🙈 Also ab zur Wechselstube und ein paar der präventiv eingepackten Dollarnoten umtauschen, auch das zu abenteuerlich variierenden Kursen je nach Betrag des eingetauschten Scheins. Naja, das nächste Mal gehen wir wieder irgendwo abseits der Touristenströme Geld organisieren, das war irgendwie entspannter 😅 Und ist für uns trotzdem eher ein Spiel, wie muss das sein, wenn mensch mit dieser Währung sein Leben bestreiten muss?

    Ungefähr zwei Stunden hat uns dieses Abenteuer gekostet und um 14.30 haben wir uns gefragt, ob es sich überhaupt lohnt, noch zum Gletscher zu fahren, da für den frühen Abend Nebel angekündigt war. Wir haben uns aber dafür entschieden und das war die beste Entscheidung! So hatten wir einen wundervollen Blick auf den Gletscher, konnten in der Abendsonne sitzen - das erste Mal seit Tagen, ohne zu frieren - und waren am Ende fast allein auf den Walkways, die den Blick auf's Eis ermöglichen. Wunderschön.

    Perito-Moreno gehört zu den wenigen Gletschern, die nicht seit 50 Jahren rapide schrumpfen. Bis 2020 hat er seine Größe sogar sehr stabil gehalten. Mittlerweile schrumpft er auch, aber eine beeindruckende Erscheinung ist dieser Gletscher noch immer.

    Den krönenden Abschluss bildete unser wunderschöner Campingplatz am Lago Roca, den wir aber leider nicht fotografiert haben. 🙈
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  • El Chaltén (bei uns "El Schalteng")

    17 de novembro de 2023, Argentina ⋅ ☁️ 4 °C

    Unser nächster Stopp führt uns in einen weiteren Hotspot Patagoniens: El Chaltén, das Wanderparadies. Wir merken hier, dass die Saison so langsam beginnt, denn alles ist voller Menschen, vor allem der erste Weg, an den wir uns wagen - zum Lago de los Tres. Wir verbringen einen wundervollen Tag, an dessen Ende wir stabile 28km gewandert sind. Nur der Fitz Roy, höchster Gipfel weit und breit und sowas wie das Wahrzeichen Patagoniens, ist an diesem Tag leider etwas schüchtern und versteckt sich in den Wolken. Die Wanderung ist aber trotzdem wunderschön. Windgeschützt sitzen wir am zugeschneiten See in der Sonne. Und ein kleiner Hinweis in unserer Wander-App (mapy.cz) bringt uns über eine abenteuerliche Kraxel-Partie sogar zu einem noch faszinierenderen (und einsameren) Ort: der Laguna Piedras Blancas, über welcher dramatisch ein Gletscher gleichen Namens hängt. Am Ende des Tages sind wir gut geschafft und humpeln zufrieden zurück zum Camper.

    Alles nur, um am nächsten Tag nochmals aufzubrechen, diesmal zur Laguna Torre. Diese Wanderung toppt den Vortag dann sogar, mit dramatischen Panoramen und noch besserem Wetter. Während wir oberhalb der Lagune ein Päuschen machen, hören wir immer wieder Lawinenabgänge am Gletscher und einen wundervollen Blick auf den spitzen Gipfel des Cerro Torre haben wir auch. Beim Abstieg dann zeigt sich sogar der Gipfel des Fitz Roy, sodass wir diesen unerwarteterweise auch noch sehen können.

    Wir könnten wohl noch viel mehr wandern, entscheiden uns nach zwei vollen Tagen dann aber für die Weiterfahrt. Immerhin trennen uns noch weit über 2000km von Pucón und die wollen wir ungern am Stück fahren müssen. 😅
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  • Wieder gen Norden

    21 de novembro de 2023, Chile ⋅ ⛅ 9 °C

    Nach El Chaltén haben wir uns auch gefühlt auf den Rückweg in den Norden gemacht. Da wir auf der Hinreise so durchgedüst sind, wollten wir uns diesmal mehr Zeit nehmen und ganz in Ruhe auch die chilenische Seite Nordpatagoniens entdecken. Der Weg dorthin führte uns zunächst wieder 650 Kilometer durch die argentinische Pampa. Je näher wir der chilenischen Grenze kamen, desto spektakulärer wurde die Landschaft aber auch wieder. Und schließlich sind wir in Chile Chico über die Grenze gerollt und haben uns auf den schottrigen Weg entlang steiler Abgründe gemacht, um im Westen zur Carretera Austral zu gelangen.Leia mais

  • Auf der Carretera Austral

    23 de novembro de 2023, Chile ⋅ ☀️ 15 °C

    Der Frühling hat endlich begonnen! Wir fahren durch grüne Wälder und überall blüht es rot und gelb, ein wunderschönes Meer aus Blüten breitet sich immer wieder rechts und links der Straße aus.
    Und diese Straße erst... durchaus ambivalent: Es gibt bis heute keine Möglichkeit, Chile auf dem Landweg von Norden bis Süden zu durchqueren. Zu zerklüftet, bergig, von Fjorden durchzogen und von riesigen Urwäldern überwuchert ist Patagonien. Und mittendrin liegen noch diese beiden riesigen Eisfelder. Will mensch nach Puerto Natales, Tierra del Fuego oder Torres del Paine, so führt der Weg immer durch die Luft, über Wasser oder Argentinien. Ein Land, mit dem es immer wieder Grenzstreitigkeiten gab, zuletzt vor allem in der Zeit der Militärdiktaturen in beiden Staaten. Also trieb Augusto Pinochet, der chilenische Diktator, die Idee der Carretera Austral voran, einer Straße, um den Süden des Landes an den restlichen Staat anzubinden. Geklappt hat das natürlich nicht, aber bis heute gibt es anscheinend eine Militäreinheit, die damit beauftragt ist, diesen Bau voranzutreiben. Bis Villa O'Higgins sind sie schon gekommen. Das einstige Prestigeprojekt ist dabei allerdings zu großen Teilen ein schlechterer Feldweg und angesichts der Umgebung können wir uns auch bestens vorstellen, dass die Instandhaltung dieser Straße für jede Straßenbaufirma ein Albtraum sein muss. Also Augen zu und durch die Schlaglöcher durchgewackelt!

    Entlang der Straße gibt es wunderschöne Flüsse und Lagunen, an denen wir unsere Nächte verbringen. Von den vielen Nationalparks können wir nur einige mitnehmen (was auch daran liegt, dass der Eintritt in die Parks größtenteils unverschämt teuer ist und einige Wanderwege wegen des Schneefalls der letzten Wochen auch noch gesperrt sind). Einmal nutzen wir die Gunst der Off-season und klettern über den Zaun, für die anderen kommen wir einfach irgendwann in der Zukunft zurück, wenn wir wieder ein Festgehalt haben 😄
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  • Es muy duro, pero vale la pena

    25 de novembro de 2023, Chile ⋅ ⛅ 13 °C

    "Es ist anstrengend, aber die Schinderei auf jeden Fall wert." - So lassen sich unsere beiden letzten Wanderungen ganz gut charakterisieren :)

    Diese lagen auch entlang der Carretera Austral, aber da beide Wanderungen so herausragend schön gewesen sind, wollten wir ihnen noch ein paar Bilder mehr widmen:
    Von Cerro Castillo aus ging es in den Nationalpark Queulat, zum "hängenden" Gletscher Ventisquero Colgante. Eine eher kurze Wanderung führte uns an zwei Punkte, von denen aus wir diesen Gletscher gut sehen konnten. Atemberaubend, wie das Wasser in Form zweier tosender Wasserfälle in die Tiefe und die Laguna Témpanos stürzt.

    Nach der Wanderung fuhren wir weiter gen Norden. Am Abend blieben wir am Lago Yelcho und kredenzten das kulinarische Highlight unserer Tour: Ceviche aus selbst gefangenem Lachs 😋

    Davon gestärkt kletterten wir am nächsten Tag auf den Vulkan Chaitén, welcher 2008 zuletzt ausgebrochen ist und seine Aktivitäten heute auf ein paar ausgestoßene Rauchwolken beschränkt. Der Weg war kurz, aber steil und oben angekommen erwartete uns eine Lagune, in deren Mitte sich ein neuer Gipfel gebildet hat. Rundherum ist alles frisch bewachsen, aber überall stehen die Überreste der einst großen Bäume, welche 2008 durch einen pyroklastischen Strom verbrannt wurden. Etwas ungeheuerlich, ziemlich mystisch und sehr beeindruckend.
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  • Araukarien in Araukanien

    2 de dezembro de 2023, Chile ⋅ ☀️ 6 °C

    Der Camper ist abgegeben und wir haben die zwei Tage nach Ende unserer Tour vor allem dazu genutzt, Essensvorräte aufzufuttern und uns Netflix-bezogen mal wieder auf den neuesten Stand zu bringen.

    Anschließend haben wir noch ein wundervolles Wochenende mit Katharina, einer Freundin der Familie Beckmann, und ihrem Sohn Daniel, verbracht. Die beiden haben uns den Norden von Araukanien gezeigt und uns dabei zu Vulkanlandschaften und Araukarienwäldern geführt, die wir so vorher auch noch nicht gesehen hatten. Mit ihnen waren wir im Nationalpark Conguillio und am Vulkan Lonquimay.

    Das war ein fabelhafter und wunderschöner Abschluss unserer Reise durch den Süden Chiles. Wir hätten hier noch viel mehr Zeit verbringen und wundervolle Orte entdecken können, aber das machen wir dann einfach bei unserer nächsten Reise 😊 Jetzt freuen wir uns erstmal darauf, in Ecuador wieder Siggis Familie zu treffen, mit ihnen die Zeit verbringen zu können und die vielen Eindrücke, die wir in den letzten zwei Monaten gesammelt haben, einsortieren und verarbeiten zu können.
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  • Wieder in Ecuador: Pause und Baños

    24 de dezembro de 2023, Equador ⋅ ☁️ 15 °C

    Es ist mal wieder ruhig geworden um uns und das letzte Foto liegt über einen Monat zurück. Ursprünglich hatten wir vor, gemeinsam mit einem Freund im Dezember Ecuador zu bereisen und viele spannende Fotos und Erinnerungen zu kreieren.

    Erinnerungen haben wir auf jeden Fall auch hier gesammelt, aber etwas anders als geplant. Zunächst stellte sich raus, dass wir leider doch nicht zu dritt reisen können. Also entschieden wir uns, eine Woche länger in Chile zu bleiben und kamen erst Anfang Dezember wieder in Quito an. Und dann ist Siggi ordentlich krank geworden und hat die ersten 9 Tage hier im Bett verbracht. Zum Glück kommen wir ja wieder bei der Familie unter, sodass beste Genesungsbedingungen vorherrschten und Siggi sich gut auskurieren konnte.
    Als das geschafft war, stand Weihnachten auch schon fast vor der Tür und das wollten wir hier mit der Familie feiern. Also haben wir im Dezember die Zeit eher beim Plausch mit der Oma oder in der Küche beim Plätzchen backen verbracht und gar nicht so viele Ausflüge unternommen.
    Nach über 7 Monaten auf Achse tut das aber auch richtig gut und wir sind grad sehr erholt und entspannt, haben Zeit zum Lesen und Filme schauen, können stundenlang leckeres Essen und gute Drinks kredenzen und verbringen viel Zeit mit Siggis Familie, was wirklich schön ist.

    Einen kleinen Ausflug nach Baños gab es aber trotzdem und auch die nähere Umgebung haben wir etwas erkundet. Andererseits ist aber auch die Regenzeit im vollen Gange und während es 10 Stunden am Tag wie aus Eimern schüttet, freuen wir uns durchaus auch über unser gemütliches Zimmerchen.
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  • Antisana und Papallacta

    2 de janeiro de 2024, Equador ⋅ ☁️ 10 °C

    Hier noch ein paar Bilder von zwei weiteren Ausflügen, mit denen wir unsere Tage in Ecuador verbracht haben:

    Zwischen Weihnachten und Sylvester war das Wetter größtenteils leider ziemlich grottig, sodass wir uns das immer sehr genau überlegt haben, ob wir wirklich das trockene Haus verlassen wollen 😅 einmal haben wir es aber gewagt und sind zur Laguna Mica, in der Nähe des Antisana gefahren. Dort haben wir eine kleine Wanderung unternommen und obwohl es überall sonst sehr bewölkt war, hat sich der Gipfel des Berges doch für uns gezeigt :)

    Und Siggi ist einmal mit Marc und Fabricio losgezogen und hat Jagd auf Fische in Papallacta gemacht. Auch das ein wunderschöner Ausflug, in dessen Anschluss großes Forellenessen angesagt war 😋
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  • Costa Rica, Land of sloth 🦥 (and rain)

    8 de janeiro de 2024, Costa Rica ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach einem schönen, gemütlichen und für uns wunderbar erholsamen Monat haben wir unsere Zelte in Ecuador abgebaut und sind nach Costa Rica weitergezogen.
    Hier stehen für uns drei Wochen an, in denen wir die beeindruckende Natur kennen lernen wollen, möglichst viele Faultiere sehen und die herrlichen Strände genießen möchten.

    Aktuell meint es das Wetter noch nicht allzu gut mit uns und entgegen aller Erwartungen müssen wir uns mit ziemlich viel Regen herumschlagen. Das hat uns aber nicht von unserem ersten Ziel hier abbringen können: Faultiere besuchen 🦥❤️🦥

    San José haben wir auch schon etwas erkundet und die Annehmlichkeiten der vielen heißen Quellen rund um den Vulkan Arenal genossen :)
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  • Parque Nacional Volcán El Arenal

    9 de janeiro de 2024, Costa Rica ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Sonne scheint! Darauf haben wir drei Tage gewartet und dann die Chance direkt genutzt, bei klarer Sicht und herrlichem Wetter ein Stück des Nationalparks am Vulkan zu erkunden. An den Vulkan selbst darf mensch nicht wandern, da er als sehr aktiv gilt und außerdem mit nur 7000 Jahren ein sehr junger und instabiler Vulkan ist.

    Wir haben die Wanderung und vor allem die Aussicht sehr genossen und den Tag dann abgeschlossen mit einem Bad im Fluss El Choyin, der einer heißen Quelle entspringt und dadurch mit angenehmen Badewannenwasser-Temperaturen aufwartet. Das war ein hervorragender Abschluss unseres Ausflugs nach La Fortuna. Mittlerweile sind wir schon auf dem Weg zu unserer nächsten Station, Monteverde.
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  • Wandern im Nebelwald

    11 de janeiro de 2024, Costa Rica ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute waren wir im Reserva Santa Elena, einem der Nebelwälder hier. Wir haben den Tag damit verbracht, die verschiedenen Wege des Reservats zu erkunden und dabei zahlreiche Baumfarne, bromelienbewachsene Baumriesen und allerlei andere botanische Schönheiten entdeckt. So viele Tiere wie auf unserer Tour durch El Arenal haben wir zwar nicht entdecken können, aber die mystische Schönheit des Nebelwaldes war auch so sehr faszinierend.

    Und das Klima hier in den Bergen ist auch unheimlich angenehm - um die 23° und dazu eine leichte Brise, es lässt sich wirklich gut aushalten :)

    Morgen dann geht es wieder in die Hitze und endlich, endlich an den pazifischen Ozean.
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  • Pura vida 🌴🐢🚤

    12 de janeiro de 2024, Costa Rica ⋅ ⛅ 30 °C

    Wandern, Stadt und Berge haben wir für Costa Rica erfolgreich abgehakt, nun geht es an den Strand. Wir haben uns als Station Montezuma auf der Halbinsel Nicoya ausgewählt, ein kleines Dörfchen, welches das Glück hat, ein wenig vergessen zwischen den großen Touristenhochburgen Santa Teresa und Jaco zu liegen.
    Zwei Tage haben wir hier am Strand verbracht, sind zu einem Wasserfall gewandert und haben vielen kleinen Babyschildkröten bei ihrer ersten Reise, vom Nest in den Ozean, zugesehen. Und zwischendrin haben wir in der Hängematte gechillt, sind im Meer geschwommen und haben für uns festgestellt, dass Palmenstrand doch immer etwas über unserer Wohlfühltemperatur liegt. Andererseits auch nicht so sehr, dass wir ihn deshalb auslassen wollen würden. Also bei allem Strandvergnügen leiden unsere, vom mitteleuropäischen Kontinentalklima konditionierten, Körper auch ein wenig :D

    Gleichzeitig gibt es hier so viel Schönes zu sehen. Neben dem schon Genannten haben wir auch noch eine nächtliche Kayak Tour unternommen, um Biolumineszenz-Algen beim Leuchten zu beobachten. Unsere Handykameras sind leider absolut nicht dafür gemacht, die dort gewonnenen Farben und Bilder festzuhalten, deswegen können wir das nicht so gut teilen. Aber eine wunderschöne Erinnerung ist es :)
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  • 🏝️🍹🥭 Más pura vida ⛱️☀️🏄

    17 de janeiro de 2024, Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    Strand, Sonne, Wellen und ab und zu ein Cuba Libre. So sah unser Leben in der letzten Woche aus. Für eine Woche sind wir nach Pavones gefahren, um hier unsere Füße in den Pazifik zu halten, zu angeln, zu lesen, im Meer zu planschen und unsere ersten Surf-Versuche zu wagen. Meistens hatten wir kein Handy dabei, deswegen gibt es nicht so viele Beweisbilder. Was auch ein wenig schade ist, denn grad Siggi hat beim Surfen eine richtig gute Figur gemacht und alex hat die Wellen auch ganz gut mitgenommen :)

    Aber wir genießen auch viel die Abgeschiedenheit unseres kleinen Strandes hier. In Santa Clara sind wir untergekommen, in einer liebevoll gestalteten Cabaña, die einer so herzlichen Familie gehört. Ein Surfbrett haben sie uns geliehen, Fisch und Früchte zum Essen geschenkt und Siggi in die Künste der hiesigen Art zu angeln eingeweiht. Wir hatten eine schöne, ruhige und dank Ventilators auch nicht zu heiße Woche und würden eigentlich gern noch länger bleiben.

    Aber jetzt geht es zurück nach San José, dann nach L.A. und dort erwartet uns dann schon wieder so viel Schönes, darauf freuen wir uns auch riesig ❤️
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  • California dreamin'

    25 de janeiro de 2024, Estados Unidos ⋅ ☁️ 14 °C

    Aus dem kleinen Paradies am Strand ging es direkt zum Gegenprogramm:
    Los Angeles, die Stadt der Träume und Kontraste und der verstopften Freeways. Nach einem Nachtflug mit fast keinem Schlaf hat es einen Moment gedauert, uns daran zu gewöhnen, schließlich haben wir uns aber einen schönen Tag dort gemacht - mit Strandspaziergang in Santa Monica, Starflair auf dem Walk of Fame und einem Schnappschuss vom Hollywood-Sign.

    Nachmittags haben wir dann den Weg in die Wüste eingeschlagen: Palm Springs war unser Ziel, wo wir Freunde besuchen und ein wundervolles Wochenende verbringen wollten. Beides ist uns bestens gelungen und die Eindrücke davon teilen wir hier und in den nächsten 1-2 Foodprints.
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  • Joshua Tree Nationalpark

    26 de janeiro de 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 11 °C

    Gleich unser erster Ausflug mit Liam führte uns an einen magischen Ort: Wir sind über Felsen geklettert und durch Labyrinthe aus Gesteinsspalten gekrochen. Haben dabei Bäume gesehen, die in einer anderen Zeit gewachsen zu sein scheinen. Haben Wasser mitten in der Wüste gefunden. Und zwei Flaschen Prosecco in unserer Tasche :)

    Außerdem waren wir in Pioneer Town, einem Städtchen, das ursprünglich als Filmset für diverse Westernfilme gebaut worden ist und diesen Flair noch immer in sich trägt. Und haben im Joshua Tree Saloon köstlichste Tacos gefuttert. Abends gab es dann noch eine Einführung in US-amerikanisches Trash TV, in Form von "90 days fiance". 🙈
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  • Mount San Jacinto

    29 de janeiro de 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 11 °C

    Kalifornien ist schon ein kleines Wunderland:
    Im einen Moment bist du in der Wüste, im nächsten stehst du schon oben auf dem Berg, zwischen schneebedeckten Pinien, und siehst das Hitzeflimmern unten im Tal.
    Wenn die Sonne untergeht, beobachtest du die Schatten der Täler, die sich immer länger ziehen. Während die umliegende Landschaft in Töne von Lila und Pink getaucht wird.

    Wir haben viele faszinierende Orte besucht in den vergangenen Monaten. Diese Vielfalt von Vegetationszonen auf so kleinem Raum war aber etwas sehr einzigartiges. Die Gegend von Mount San Jacinto haben wir zweimal besucht:

    Einmal haben wir zusammen mit Liam die Seilbahn von Palm Springs genommen und sind dann oben am Berg geblieben für ein kleines Picknick in der Sonne und um den Schnee zu genießen. Und auf dem Weg zurück nach L.A. sind wir dann auch noch nach Idyllwild abgebogen, von wo wir eine kleine Wanderung unternommen haben.

    Unser Ausflug nach Kalifornien war zwar nur sehr kurz, aber in dieser Zeit haben wir so viel Schönes gemacht und gesehen. Und auch die oftmals als Oberflächlichkeit gescholtene Freundlichkeit der Menschen hat uns schon sehr angesprochen. Ein weiterer Ort unserer Reise also, an dem wir sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sind.
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  • Wayalailai Ecoh(e)aven

    3 de fevereiro de 2024, Fiji ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir haben das Paradies gefunden! Es versteckt sich auf einer kleinen Insel in Fidschi, die südlichste der Yasawa-Inseln. Hier haben wir eine Woche in einem kleinen Resort verbracht, das von der lokalen Dorfbevölkerung betrieben wird und das mit so viel Liebe ❤️

    In den Tagen, die wir hier verbracht haben, waren wir schwimmen und schnorcheln, sind zum Sonnenuntergang auf den Inselberg geklettert, haben ein paar Worte Fidschi gelernt, viele andere Reisende kennengelernt, köstlichste Ananas und Kokosnüsse verschnabuliert und viel, viel Zeit in den Hängematten am Strand verbracht.

    Siggi hat auch seinen Geburtstag hier gefeiert - und wie! Eine Torte gab es und viele Lieder und, selbstverständlich, eine große Schale Kava, die wir mit den Dorfbewohner*innen und den anderen Gästen hier geteilt haben. Fernab von Freunden und Familie hätte es keine schönere Art geben können, den Geburtstag zu feiern. Wobei fernab von Freunden auch nicht ganz stimmt, denn der gute Valentin ist einmal um die halbe Welt geflogen, um die Zeit auf der Insel mit uns zu verbringen :) ein paar Tage sind wir jetzt noch gemeinsam unterwegs, bevor unsere Wege sich dann in Neuseeland wieder trennen. Aber wir haben uns riesig gefreut über die Tage miteinander :)

    Und Valli hat auch ein paar der schönen Bilder gemacht, die wir diesmal hier teilen.
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  • Wayasewa Island

    6 de fevereiro de 2024, Fiji ⋅ 🌧 29 °C

    Wir haben zwar den Großteil unserer Zeit in Fidschi in der Hängematte und planschend im badewannentemperierten Meer verbracht, ein bisschen was von der Wayasewa Insel haben wir aber trotzdem gesehen.

    An einem Nachmittag sind wir zum Gipfel des Inselbergs aufgebrochen. Die Wanderung war kurz und steil und in der tropischen Hitze doch etwas anstrengend. Aber der Ausblick und das Gefühl, im Wind auf dem Gipfel das erste Mal seit Tagen zu frösteln, waren die Mühe auf jeden Fall wert. :)

    Außerdem haben wir noch einen Ausflug an ein wunderschönes Riff gemacht, um dort zu schnorcheln. Davon gibt es keine Fotos, aber man kann sich die Riffe hier einfach vorstellen wir bei "Findet Nemo", denn so sehen sie auch tatsächlich aus 🤩 Ein kleines Picknick gab es auch noch, dort hat Valli seine Kamera gezückt.
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  • Einmal längs durch Neuseeland

    9 de fevereiro de 2024, Nova Zelândia ⋅ 🌙 18 °C

    Die Fidschi-Inseln haben wir hinter uns gelassen und unser nächstes Ziel ist Neuseeland. Mindestens seit den "Herr der Ringe"-Filmen war es ein kleines Träumchen, hier mal her zu kommen.

    Und ganz im Sinne des ersten Teils haben wir uns hier erstmal eine Gruppe von Gefährt*innen gesucht, um die 3wöchige Reise durch das Land anzutreten: Valli ist von Fidschi aus noch für einen Abend mit uns gekommen. Außerdem hat alex' Bruder sich auf den weiten Weg gemacht, um Neuseeland mit uns zu erkunden. Und dann haben wir auch noch Ceci und Sven getroffen, die ebenfalls einmal um die Welt reisen, nur in entgegengesetzter Richtung. Auch wenn unsere Fellowship nur für einen Kaffee und ein Frühstück angehalten hat, war es doch super schön, so viele vertraute Menschen mal auf einem Fleck zu haben. Und wir haben uns riesig gefreut, dass es geklappt hat.

    Danach haben wir uns den Mietwagen geschnappt und sind in Richtung Süden gedüst. Von der Südinsel trennten uns 8 Stunden Autofahrt, die vollkommen neue Erfahrung des Fahrens auf der linken Seite der Straße und mit der Cookstraße eine Fährfahrt über eine der stürmischsten Meerengen weltweit. Wir haben aber alles gut überstanden und machen uns morgen auf, den Süden Neuseelands Stück für Stück zu erkunden :)
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