• Paraibatraveller
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Weltreise

Ein Abenteuer von Paraibatraveller mit offenem Ende Weiterlesen
  • Beginn der Reise
    30. Juli 2021
  • Unser erster Tag ohne festen Wohnsitz

    1. August 2021 in Deutschland ⋅ ⛅ 20 °C

    Ja, nun ist es endlich soweit. Nach unserer Wohnungsübergabe gestern beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Momentan können wir es selbst noch nicht glauben, dass wir diesen Schritt gegangen sind, aber für uns war es der einzig richtige Weg.

    Heute stehen wir in Koblenz Immendorf am Sportplatz… eine traumhafte Aussicht, allerdings auch der erste Regen im Wohnmobil. Trotzdem genießen wir unsere neu gewonnene Freiheit. Endlich lässt der Druck ab. Wir machen an diesem Abend, als die Kinder im Bett sind, noch einen Spieleabend. Wann wir das letzte Mal Zeit für einen Spieleabend hatten wissen wir schon gar nicht mehr. Die Nacht hier ist sehr ruhig und erholsam.
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  • Zu Besuch in den Niederlanden

    22. August 2021 in den Niederlanden ⋅ 🌧 19 °C

    Eigendlich wollen wir zum 1. September Deutschland verlassen, aber ein geplantes Teamtreffen Mitte September wird unsere Abreise um 3 Wochen verzögern.

    Deshalb haben wir für eine Woche einen Stellplatz in den Niederlanden gebucht. Wir waren uns bei der Wahl sehr schnell einig, dass es wieder in die Region Zeeland gehen soll. Dort sind wir schon zweimal gewesen und es hat uns immer sehr gut gefallen.

    Nach so langer Zeit immer auf den selben Stellplätzen bekommen wir Fernweh und entschließen, einen Tag früher loszufahren. Gut, dass wir nichts packen müssen. In unserem Wohnmobil ist schon alles drin. Also ab auf die Autobahn in Richtung Niederlande. Der Plan ist zunächst, noch vor der Grenze eine Nacht zu verbringen, aber dieser Plan wird unterwegs schon wieder umgeworfen. Spontan entscheiden wir nämlich, doch schon über die Grenze zu fahren und einen Zwischenstopp bei dem großen Campingausrüster “Obelink” zu machen. Ein schöner Stellplatz ist dank der “Park4Night”-App auch schnell gefunden: Ein Stellplatz direkt an dem kleinen See “Slingeplas”, nur wenige Minuten vom Obelink entfernt.

    Hier verbringen wir eine ruhige Nacht. Am nächsten Morgen wollen die Kinder noch vor dem Frühstück am Ufer des Sees spielen und kommen keine Minute später verdreckt wie die Ferkel zurück.

    Auf der Suche nach einer Bäckerei fahren wir durch den kleinen Ort Bredevoort, jedoch leider ohne Erfolg. Als wir endlich den Bäcker finden, müssen wir nämlich feststellen, dass dieser geschlossen hat. Wir entscheiden dann, einen Supermarkt anzufahren, um dort etwas zum Frühstücken zu besorgen. Auf dem Weg dorthin fahren wir bereits am Obelink vorbei und können es schon von außen betrachtet kaum fassen, dass dieser riesige Gebäudekomplex tatsächlich randvoll mit Campingsachen sein soll. Aus Deutschland sind wir wesentlich kleinere Campingausstatter gewöhnt.

    Kaum kommen wir am Supermarkt an, stellen wir fest, wie entspannt es ist, nach über einem Jahr mal wieder ohne Maske einkaufen zu können. Es ist nicht gewöhnlich, dass wir alle vier darauf brennen, gemeinsam in einen Supermarkt zu gehen. Auch für Judith ist es eine Umstellung, mal wieder mit Familie einkaufen zu gehen, wo sie doch die letzten Monate meist allein einkaufen war.
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  • Im Camper - Paradies

    23. August 2021 in den Niederlanden ⋅ ☁️ 17 °C

    Die Sachen für unser Frühstück sind besorgt, nun machen wir uns auf den Weg zum Obelink. Auf dem Parkplatz neben gefühlten 100 anderen Wohnmobilen machen wir es uns gemütlich und frühstücken erstmal.

    Dann geht es los: Im Inneren erwartet uns das Camper Paradies, ein IKEA für Camper, eine Mischung aus Einkauf und Museumsbesuch.
    In der unteren Etage werden neue Wohnmobile ausgestellt und Wohnmobil-Zubehör zum Kauf angeboten. In weitere Etagen finden wir Vorzelte für Wohnmobile und Wohnwagen, Zelte in allen Größen und Formen, Outdoorbekleidung und vieles mehr.

    Hier bekommt man echt alles, was man braucht/oder auch nicht braucht.

    Auf unserer Einkaufsliste stehen: eine neue Toilettencassette mit samt WC-Deckel, stabile Erdnägel, eine Fußmatte, ein neuer Türgriff für die Badezimmertür und zwei Fensteraussteller.

    Eine ganze Wand voll mit Fensterausstellern, aber unsere waren leider nicht dabei.

    Vor lauter tollen Eindrucken haben wir die Zeit ganz vergessen. Am liebsten würden wir noch ein paar Stunden da bleiben, aber andererseits zieht es uns auch ans Meer. Deshalb rappeln wir uns auf und machen uns auf den Weg.
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  • Endlich wieder am Meer!

    25. August 2021 in den Niederlanden ⋅ ⛅ 19 °C

    Vom Obelink fahren wir weiter zum Campingplatz “Camping de Vliedberg” in Scharendijke am Brouwersdam. Hier haben wir für 1 Woche einen Stellplatz gebucht. Nach dem Einchecken und einer kurzen Besichtigungstour über den Campingplatz setzen wir uns wieder in unser Wohnmobil und fahren zum Brouwersdam an den Strand.

    Zwei Jahre ist es jetzt her, dass wir das letzte mal in Zeeland am Meer waren. Wir finden direkt einen Parkplatz an einem der Zuwege zum Strand. Schnell sind die Sandsachen und die Badeschlappen ausgepackt und dann geht es auch schon auf direktem Weg an den Strand.

    Obwohl es sehr windig ist, spielen die Jungs ausgelassen im Sand. Unser jüngster Sohn, Julian, kann sich an den letzten Besuch hier nicht mehr erinnern. Deshalb ist das für ihn der erste Strandbesuch, den er bewusst mit erlebt.
    Es ist ein tolles Gefühlt den weichen Sand unter den Füßen zu spüren und das Rauschen der Wellen mal wieder zu hören.

    Viele bunte Drachen fliegen über dem Strand und auf dem Wasser können wir den Surfern und den Segelbooten zusehen. Wie lange wir hier sitzen und den tollen Ausblick auf das Meer genießen kann ich nicht sagen.

    Irgendwann werden die Jungs hungrig. Was für ein Glück, dass nur ein paar Meter weiter eine Strandbar steht. Wir packen unsere Sachen zusammen und machen uns auf die Suche nach einem schönen Platz in der Bar. Um draußen auf der Terasse zu essen ist es uns etwas zu windig.

    Wir bestellen leckere Burger und Pommes. Bis jetzt haben wir noch keine besseren Pommes gegessen, als hier in den Niederlanden. Sie sind einfach so unglaublich knusprig und schmecken trotzdem noch nach Kartoffeln. Und was hier auch nicht fehlen darf ist die Joppie Saus.

    Nach einem schönen Strandtag machen wir uns dann wieder auf den Weg zum Campingplatz und lassen dort gemütlich den ersten Tag in Zeeland ausklingen.
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  • Das langersehnte Team - Treffen

    10. September 2021 in Deutschland ⋅ 🌧 19 °C

    Heute ist unser lange geplantes Team - Treffen. Es ist schön den inneren Kern unseres Teams mal an einem Ort zu erleben. Manche haben wir heute erst kennen gelernt, obwohl sie schon ca. ein Jahr in unserem Team sind.
    Wir sind wahnsinnig stolz auf euch, ihr seid echt wahnsinnig wertvolle Menschen. Keine Geschäftspartner sondern Freunde!

    Wir werden euch vermissen, wenn wir nächste Woche ins Ausland reisen!
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  • Unsere Reise beginnt!

    22. September 2021 in Deutschland ⋅ ☁️ 17 °C

    Die letzten vier Tage haben wir bei Freunden in der Nähe von Böblingen verbracht.

    Obwohl wir unsere Wohnung immer dabei haben, bestand das Pärchen darauf, dass wir statt in der Hofeinfahr im Wohnmobil, in ihrem Gästezimmer schlafen. Das hat uns gefreut und irgenwie war die Vorstellung mal wieder in eine richtigen Zimmmer mit Betten zu schlafen sehr reizvoll.

    Wir schlossen viele neue Bekanntschaften und verbrachten eine tolle Zeit zusammen.

    Es war für uns jedoch eine Bestätigung, dass wir den richtigen Weg gewählt haben. Besonders wir Erwachsenen sind in der Wohnung schnell an unsere Grenzen gestoßen. Ein beklemmendes Gefühl machte sich breit und wir fühlten uns eingeengt. Es hatte etwas befreiendes, mit dem Wohnmobil zum nächsten Ort zu fahren.

    Verrückte, wie schnell wir uns an das Leben draußen gewöhnt haben.

    Jetzt stehen wir in Wildberg an der Nagold auf einem schönen Platz ganz in der Näher der Klosteranlage.

    Das Wetter ist einfach traumhaft. Wir sitzen vor dem Wohnmobil und genießen das Rauschen des Baches.

    Auf dem Weg zur Klosteranlage entdecke wir ein Mühlrad. Weiter geht unser Spaziergang durch einen toll gestalteten Park mit einem Teich samt Springbrunnen, verschiedenen, liebevoll gestalteten Insektenhotels und einem großen Spielplatz, der keine Wünsche offen lässt.

    Auch ein paar Bäume müssen zum klettern herhalten.
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  • Eine Nacht am Bahnhof

    24. September 2021 in Deutschland ⋅ ☀️ 19 °C

    Gestern sind wir vom Bodensee in Richtung Füssen im Allgäu gefahren. Hier in Pfronten wollten wir uns einen Stellplatz suchen. Der Stellplatz war schon voll belegt, weshalb wir uns auf den Parkplatz am Bahnhof gestellt haben.
    Nur gut, dass Nachts keine Züge mehr fuhren. Es war eine richtig ruhige Nacht ... allerdings richtig kalt. Ohne unsere Heizung am Morgen wäre keiner von uns aus dem Bett gekommen.
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  • Wir besteigen den Tegelberg

    25. September 2021 in Deutschland ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute geht es zeitig los in ein kleines Campinggeschäft am Weißensee. Wir brauchen ein Trennrelais, damit während der Fahrt beide Batterien aufgeladen werden. Wir haben nämlich bemerkt, dass wir bei bedecktem Himmel mit der Solaranlage schnell an unsere Grenzen kommen.
    In dem kleinen Laden kaufen wir uns noch einen Schuhschrank, um etwas mehr Ordnung im Eingangsbereich zu schaffen.

    Dann geht es weiter nach Füssen, vorbei da der Allgäukaserne, in der Marcel vor 19 Jahren seine Grundausbildung bei der Bundeswehr gemacht hat.

    Unser nächstes Ziel ist der Tegelberg. Auf einem Wanderparkplatz stellen wir Bernd, unser Wohnmobil, ab und starten unsere Wanderung.
    Beim Aufstieg genießen wir die schöne Aussicht auf das Schloss Neuschwanstein.

    An der Rohrkopfhütte auf ca. 1350 Metern machen wir eine Pause. Zum Gipfel wollen wir heute nicht mehr.

    Also zurück nach unten ins Tal. Der Abstieg geht deutlich schneller. Unten angekommen ahnen wir noch nicht, dass wir noch heute über die Grenze nach Österreich fahren werden ...
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  • Ein Stellplatz in Österreich

    25. September 2021 in Österreich ⋅ ☀️ 18 °C

    Tja, Füssen ist nun einmal ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Auf 3 Wohnmobilstellplätzen waren alle Plätze belegt. Somit haben wir uns entschieden, über die Grenze nach Österreich zu fahren und dort unser Glück zu versuchen.

    In einem kleinen Ort, namens Heiterwang haben wir dann Glück und können einen von 3 freien Stellplätzen ergattern. Die anderen beiden werden 5 Minuten später belegt.

    Was uns hier etwas irritiert, ist die Mülltrennung auf dem Platz. Nicht nur, dass hier sehr viele Tonnen stehen und man alles strikt trennen muss ... nein, die Betreiber selbst klettern sogar in die Mülltonnen, um Dinge herauszufischen, die ihrer Meinung nach in eine andere Tonne gehören. Die Restmülltonne wird unter Verschluss gehalten. Auf nachfragen, wo wir denn die vollen Windeln entsorgen können, kommen wir als Antwort, die sollen wir der Betreiberin persönlich übergeben.

    Na ja, andere Länder, andere Sitten!
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  • Der Lago di Santa Giustina

    26. September 2021 in Italien ⋅ 🌧 19 °C

    Die Nacht haben wir auf einem kleinen Parkplatz in der Nähe des Sees verbraucht. Heute schauen wir uns den Ort mal etwas genauer an. Bei einem kleinen Spaziergang finden Tim und Julian Treibholz und Steine zum spielen und bauen.

    Nach dem Mittagessen geht unsere Reise weiter.
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  • In Garda

    27. September 2021 in Italien ⋅ ⛅ 23 °C

    Der erste Blick auf den Gardasee bei der Abfahrt aus den Bergen ist wirklich traumhaft. Gegen Nachmittag kommen wir in Garda an. ein schöner, idyllischer kleiner Ort mit viel Charme.

    Auf dem Parkplatz den wir für die Nacht gesucht haben, gibt es ein Toilettenhäuschen mit Toiletten, die nur ein Loch im Boden haben. Für die Jungs ist das etwas neues.

    Was gibt es schöneres, als bei einer leckeren Pizza am See den Sonnenuntergang zu bewundern.
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  • Mailand

    8. Oktober 2021 in Italien ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach einer entspannten Zeit am Gardasee machen wir die Großstadt Mailand unsicher.
    Hier entdecken wir viele schöne Bauwerke, große Parkanlagen und essen eine unglaublich lecker Pizza.

  • In Monza

    9. Oktober 2021 in Italien ⋅ ☁️ 13 °C

    Von einem netten Italiener bekommen wir den Tipp, dass ein kleiner Wanderweg ganz dicht an der Formel 1 Strecke von Monza vorbei führt.

    Und noch einmal haben wir Glück. Genau heute fahren Rennwagen über die Strecke. Es ist zwar ganz schon laut, aber auch sehr beeindruckend, mit welchen Geschwindigkeiten die Autos an uns vorbei rasen.Weiterlesen

  • Genua

    11. Oktober 2021 in Italien ⋅ ☀️ 15 °C

    Gespannt schauen wir auf unser Navi und freuen uns auf den ersten Blicks auf das Meer. Schon lange haben wir uns auf diesen Moment gefreut. Zwar sind wir in den Niederlanden schon am Meer gewesen, aber hier ist das nochmal etwas anderes.

    Und dann kommt der große Moment.

    Das erste Etappenziel haben wir erreicht. “Wir sind in Italien am Meer!”

    Auf dem Wohnmobilstellplatz “Area di sosta Camper” bleiben wir über Nacht. Er befindet sich etwas außerhalb von Genua und an einer sehr stark befahrenen Straße.

    Das hat uns in der Nacht aber nicht gestört.

    In unserer Wohnmobilstellplatz App haben wir den kleinen Parkplatz “Parcheggio Camper La Marina” entdeckt.

    Es ist ein Parkplatz nur für Wohnmobile, der am Hafen von Genua liegt. Von dort ist die Innenstadt in 10 Minuten zu Fuß zu erreichen.

    Auf diesen Parkplatz fahren wir am nächsten Morgen nach dem Frühstück.

    Unser erstes Ziel ist die “Galeone Neptune”, ein schwimmender, begehbarer Nachbau einer spanischen Galeone aus dem 17. Jahrhundert. Gebaut wurde das Schiff für den Film “Piraten” aus dem Jahr 1985.

    Für unseren ältesten Sohn, Tim, ist der Besuch auf dem Piratenschiff ein absolutes Highlight. Begeistert läuft er über das Schiff und schaut sich alles ganz genau an.

    Jetzt suchen wir uns in der Stadt ein Restaurant. So eine Schiffsbesichtigung macht ganz schön hungrig.

    Gestärkt geht es weiter in die Stadt. Vorbei an der Kathedrale von Genua “Santa Maria di Castello” gehen wir zur “Piazza De Ferrari”, um vor dem großen Brunnen ein paar Erinnerungsfotos zu schießen.

    Weiter führt uns der Weg über den “Pizza Fontane Marose” in die “Via Garibaldi”.

    Prunkvolle Residenzen aus dem 16. Jahrhundert drangen sich in dieser schmalen Straße aneinander. Wir kommen aus dem Staunen kaum heraus. Ein Haus sieht beeindruckender aus als das andere.

    Lagsam werden die Kinder müde. Also machen wir uns durch die kleinen Gassen von Genua auf den Weg zurück zum Hafen.

    Nach dem langen Fußmarsch durch die Stadt haben wir uns ein Eis verdient. Und dann geht es zurück zu unserem Wohnmobil.
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  • Nationalpark Cinque Terre

    13. Oktober 2021 in Italien ⋅ ☀️ 16 °C

    Der Stellplatz “Area Sosta Camper – Il Poggio” liegt ideal, um sich den Parco Nazionale delle Cinque Terre anzusehen.

    Da wir recht spät am Abend ankommen, wird nur noch schnell etwas gegessen und dann geht es auch schon ins Bett.

    Wir wollen schließlich ausgeruht den Natiolapark erkunden.

    Am nächsten Morgen wandern wir nach dem Frühstück zu Fuß vom Stellplatz aus in den Ort Monterosso.
    Da es nur bergab geht, ist das mit den Kindern auch kein Problem.

    In Cinque Terre dürfen keine Autos fahren. Man kann sich die 5 kleinen Orte an der Küste, Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore, aber mit einem Schiff, dem Zug oder über einen Wanderweg ansehen.

    Wir entscheiden uns für die Tour mit dem Schiff. Vom Wasser aus kann man so viel mehr sehen als aus einem Zugfenster. Und wandern kommt für uns mit den Jungs auch nicht in Frage.

    Am Vormittag legt unser Schiff in Monterosso al Mare ab.

    Da wir im dunklen gestern Abend ankamen, könnten wir von der Landschaft noch nicht viel sehen. Jetzt sind wir sehr beeindruckt, wie schön es doch ist.

    Eindrucksvoll ragen die Steilküsten aus dem Meer empor, durch welche sich der Wanderweg “Via dell’ Amore” schlängelt.

    Wir fahren die Küste entlang bis nach Manarola. Hier steigen wir das erste Mal aus, um den Ort zu besichtigen und eine Kleinigkeit zum Mittag zu essen.

    Vorbei an Riomaggiore, fahren wir weiter nach Porto Venere. Bei der Einfahrt in den Hafen bestaunen wir die Burgruine “Castello Doria”.

    Durch die kleinen Gassen von Porto Vener führt uns der Weg zu der alten Burgruine. Hier gibt es viele Felsen, die unsere Kinder zum klettern einladen. Wir genießen in der Zwischenzeit die tolle Aussicht auf das Meer.

    Auf dem Rückweg schlendern wir an der Hafenpromenade entlang. Am Anleger wartet auch schon das Schiff zurück nach Monterosso al Mare.

    Nach einem langen Tag kommen wir müde und hungrig wieder auf dem Stellplatz an.

    Da der Platzbetreiber einen Shuttle Service in die Stadt und wieder zurück anbietet, müssen wir den Berg nicht hoch laufen. Super nett!
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  • Lago di Gramolazzo

    14. Oktober 2021 in Italien ⋅ ☀️ 10 °C

    Auf unserem Weg nach Gramolazzo am gleichnamigen See fahren wir wieder durch die Berge.
    Die Bergstraßen in Italien sich nicht besonders breit. In einem kleinen Dorf kreutzt dann auch noch ein Lastwagen unseren Weg.
    Es dauerte eine gefühlte halbe Stunde, bis wir uns Zentimeter für Zentimeter an dem Lastwagen vorbei gekämpft haben. Dabei bekommt unsere Treppe ein paar Kratzer ab. Schuld ist eine Mauer, die uns auf der rechten Seite von einem Abgrund trennt.

    In Gramolazzo angekommen gönnen wir unserem Wohnmobil eine Pause auf einem kleinen Parkplatz etwas außerhalb des Dorfes.

    Jetzt gehen wir erst einmal in den örtlichen Supermarkt. Denn unser Kühlschrank will wieder aufgefüllt werden. Solang die Sonne scheint, können wir uns problemlos im T-Shirt draußen aufhalten. Aber sobald sie hinter einer Wolke verschwindet wird es richtig kalt. Vielleicht sollten unsere Jacken auspacken.

    Was uns immer wieder auffällt, wie freundlich und hilfsbereit die Italiener doch sind.
    Die beiden Damen, die in dem kleinen Supermarkt arbeiten, geben sich die größte Mühe, unsere Fragen zu beantworten. Auch wenn wir fast kein Italienisch sprechen.

    In der Nacht wird es so kalt, dass wir das zweite Mal unsere Heizung nutzen. Am nächsten Morgen sind die Autoscheiben der Nachbarautos vereist und Nebelschleier ziehen über den See.

    Daraufhin entscheiden wir uns, recht zügig wieder richtig Küste und in den Süden zu fahren. Auch weil wir für die kalten Nächte nicht mehr die passende Kleidung und die passenden Decken an Bord haben.
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  • Wieder im warmen!

    15. Oktober 2021 in Italien ⋅ ☀️ 16 °C

    Ist das schön, wieder in wärmere Gebiete zu kommen. Gramolazzo haben wir hinter uns gelassen. In der Toscana wachsen so viele Pinien und Olivenbäumen. Eine ganz andere Landschaft, als die in unserer Heimat.
    In der Nähe von Grosseto gibt es einen Campingplatz, den Marcel als Kind schon besucht hat.
    Den Platz fahren wir jetzt an.

    Von außen können wir einen Blick auf den Platz werfen, einchecken wollen wir aber nicht. Da wir weder geimpft sind, noch wollen wir uns testen lassen, fahren wir einfach den nächsten Campingplatz an. Es gibt ja noch ein paar.
    Bei dem zweiten Platz erwartet uns das gleiche. Langsam kippt die Stimmung bei Tim. Er würder so gerne auf einem Campingplatz übernachten.
    An der dritten Rezeption interessiert sich niemand für das Thema C-Schnupfen. Wir dürfen einchecken. Da ist die Freude hinten im Wohnmobil riesen groß. Allerdings können wir nur 2 Nächte bleiben, danach ist Winterpause. Besser als nichts.

    Viel ist auf dem Platz auch nicht mehr los. Fast alleinen stehen wir in der Näher des Waschhauses. Als erstes müssen unsere Kinder die neue Umgebung erkunden. Und ans Meer gehen wir auch noch. Dann ist der Tag auch schon wieder vorbei.

    Den nächsten Tag verbringen wir am Strand und genießen die Sonne. Im Kinderbereich des Badehauses dürfen beide Kinder dann auch mal duschen und baden. Und in dem kleinen Laden auf dem Platz finden wir für Julian Eiswaffeln und einen Eislöffel für den Sandkasten oder den Strand. Klar, dass wir die mitnehmen.

    Zu schnell vergeht die Zeit auf dem Campingplatz.
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  • Ein Parkplatz für alle Fälle!

    17. Oktober 2021 in Italien ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach zwei schönen Nächten auf dem Campingplatz stellt sich uns jetzt die Frage, wo können wir mal etwas länger bleiben. Im Moment wächseln wir zu oft den Standort. Wo vor fahren wir eigendlich davon?

    Wieder hilft uns die App “Park4Night” einen Parkplatz am Meer zu finden, der in der Nebensaison kostenfrei ist und einen eigenen Bereich für Wohnmobile hat. Gespannt machen wir uns auf den Weg.

    Einen schöneren Ort hätten wir nicht finden können. Direkt am Meer gelegen fernab von Straßenlärm liegt der große Parkplatz und wartet nur darauf von uns ein paar Tage bewohnt zu werden. Wir sich zwar nicht die einzigen Camper hier, aber der Platz ist so groß, dass jeder seinen Ruhe hat.

    Über einen Kanal gehen wir 5 Minuten, dann stehen wir direkt am Strand. Dieser Ort ist perfekt. Hier bleiben wir!

    Einen kompetten Tag verbringen wir am Strand mit dem Bau von Sandburgen.

    Zuerst müssen sich die Jungs natürlich beim Frühstück ein paar Videos anschauen, wie man gute Burgen bauen kann. Danach packen wir unsere Decke, Eimer und Schaufel und dann geht es zum Strand.

    Löscher werden gegraben, Hügel aufgeschüttet, der Sand wird fest geklopft und wieder gewässert.

    Unsere Sandburg bekommt viele Türme, einen Burggraben, einen Berg und einen Burghof mit Marktplatz, Brunnen, Kirche und Kräutergarten.

    Es macht richtig Spaß mit den Kindern im Sand zu spielen. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

    An einem anderen Tag nehmen wir das Schlauchboot mit an den Strand.

    Dank einer kleinen handlichen Pumpe, die wir bei Freunden in Deuschland gesehen haben, ist das Boot schnell einsatzbereit. Besonders Tim freut sich immer, wenn wir mit dem Boot fahren.

    Heute müssen wir ganz schon viel paddeln, damit uns die Strömung nicht wieder an den Strand treibt. Es macht schon Spaß, wird aber auch echt anstrengend.
    Ganz knapp treibt das Boot über ein paar Felsen, die plötzlich unter uns auftauchen.

    Als die Sonne langsam verschwindet, wird es den Kindern auf dem Wasser zu kalt. Zeit für uns zurück zu paddeln.
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  • In Pisa

    20. Oktober 2021 in Italien ⋅ ⛅ 17 °C

    Schon am Anfang unserer Reise wollte Tim immer mal wieder wissen, wann wir nach Pisa fahren und den Schiefen Turm sehen. Jetzt ist es endlich soweit.

    Vor der Fahrt befragen wir wieder das “Park4Night”-Orakel und wieder hat es einen passenden Stellplatz für uns. Ein sehr zuverlässiger Begleiter.

    Kaum kommen wir auf dem Stellplatz “Parcheggio Camer Via di Pratale” an, stellen wir fest, dass die Schranke verschlossen ist. Nach einigem Suchen, ob der Parkwächter in der Nähe ist, entschließen wir, selbst Hand anzulegen und die Schranke zu öffnen. Wir suchen uns einen Platz und sind uns nicht sicher, ob das jetzt so alles korrekt war. Nach uns fahren jedoch noch weitere Wohnmobile auf gleiche Art und Weise auf den Platz, so dass wir dann ein sichereres Gefühl bekommen. Nach einer für Italiener üblichen seeeehr langen Mittagspause kommt dann auch der Parkwächter. Mit ein paar Wortfetzen Italienisch bringt Marcel in Erfahrung, ob das alles so in Ordnung ist und bezahlt direkt die Parkgebühr für die kommende Nacht.

    Obwohl es schon Nachmittag ist, können wir es kaum erwarten als erstes den Schiefen Turm zu sehen. Also packen wir unseren Rucksack und machen uns auf den Weg in die Stadt. Laut unserem Orakel (die Bewertungen der anderen Nutzer) soll der Weg zu Fuß in 15 Minuten zurücklegbar sein. Hähä, Pustekuchen! Wir brauchen über eine halbe Stunde! Entweder hat das Orakel keine Kinder oder ist sehr schlecht im Schätzen. Allerdings trägt die Idylle der Stadt dazu bei, dass uns dieser Weg gar nicht so lang vorkommt. Und dann ist es endlich soweit. Wir stehen vor dem Schiefen Turm von Pisa! Judiths erste Bemerkung ist: Man, ist der klein! Aber trotzdem bewundern wir gemeinsam diesen magischen Ort.

    Nachdem Marcel den Trum in gefühlten hundert Perspektiven fotografiert hat, stellte er fest, dass er tatsächlich schief ist. Vom Hunger getrieben brechen wir auf in Richtung Wohnmobil. Begleitet von der Abenddämmerung wandern wir nun also die Strecke zurück. Diesmal sind wir sogar etwas schneller, aber an die angesetzten 15 Minuten kommen wir bei weitem noch nicht heran.

    Wieder am Wohnmobil angekommen zaubern wir noch ein leckeres Abendessen und gehen sehr bald ins Bett.

    Für den nächsten Tag sind wir mit Marco und Karo aus Deutschland verabredet, die hier zufällig gerade mit ihrer einjährigen Tochter Urlaub machen. Gegen 11 Uhr treffen wir uns in einer Bar (vergleichbar mit einem Café oder Bistro in Deutschland) vor dem Turm und trinken zusammen einen Kaffee. Anschließend starten wir eine kleine Fotosession. Jeder kennt wahrscheinlich diese Bilder: Mal wird der Trum umgekickt, mal mit den Händen festgehalten oder sich dagegen gelehnt. Bei Marcel wird er mit dem Bauch weg gestoßen, eine kleine Anspielung auf seine stattliche Figur.

    Wir haben eine Menge Spaß. Nur den Kindern, vor allem der kleinen Tochter unserer Freunde, wird es bald zu langweilig. Also brauchen wir eine Abwechslung! Mal schauen, was Pisa außer dem Schiefen Turm noch so zu bieten hat.

    Da die beiden schon öfter in Pisa waren, können sie uns eine Menge von Pisa zeigen. Ihrem Vorschlag, die Altstadt zu besichtigen, stimmen wir sofort zu. Über die Piazza dei Cavalieri schländeren wir durch die kleinen Gassen der Altstadt. Langsam macht sich bei unseren Kindern der Mittagshunger bemerkbar. Natürlich soll es eine Pizza sein. Was auch sonst in Italien.
    An jeder Ecke laden Tische zum verweilen ein. Die nächste Pizzeria, die wir entdecken ist unserer. Draußen schieben wir zwei Tische zusammen und setzen uns. Es dauert auch nicht lange, bis uns die Speisekarten gebacht werden. Die Pizzen sich schnell ausgesucht und bestellt und endlich kommt das Mittagessen.

    Gestärkt geht es weiter zum Ufer des Flusses Arno, den wir über die Ponte di Mezzo überqueren. In der Logge di Banchi, schauen wir uns einen kleinen Markt an. Die Händler verkaufen Schmuck, Bilder, Kleidung oder Haushaltsartikel. Dieses Gebäude wurde im 17. Jahrhundert als Woll- und Seidenmarkt gebaut. Viele kleine, bunte Geschäfte, Boutiquen und Café’s erwarten uns in der Corso Italia, der Einkaufsstraße. Zum Abschluss des Tages gönnen wir uns noch ein Eis.

    Vor dem Schiefen Turm verabschieden wir uns dann von Marco und Karo und gehen zurück zu unserem Wohnmobil. Tim und Julian schlafen nach dem Abendessen sehr schnell.
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  • Die Wasserfälle von Saturnia

    26. Oktober 2021 in Italien ⋅ ☁️ 16 °C

    Die Wasserfälle der Mühle von Saturnia sind unser nächstes Ziel.

    Wir verabschieden uns von dem schönen Parkplatz am Meer und fahren wieder in die Berge. Den größten Teil der Strecke legen wir ohne große Ereignisse zurück. Die Straßen sind für italienische Verhältnisse ganz ok. Doch je weiter wir ins Landesinnere fahren desto schlimmer werden auch die Straßen. Aus kleinen Schlaglöchern und Unebenheiten sind jetzt große Risse in der Teerdecke und riesen Grater geworden. Die Geschwindigkeit wird gedrosselt und der Fahrspaß leidet.
    Aber es kommt noch besser. Jetzt kommen auch noch Bodenwellen dazu, die das Wohnmobil samt Insassen ordentlich durch schaukeln.

    Wir sind so froh, als wir am Abend endlich am Wohnmobilstellplatz “Alveare del pinzi A.A. Camper” in Saturnia ankommen. Ab zur Anmeldung und dann suchen wir uns ein hübsches Plätzchen, was leider etwas schräg ist, aber das stört uns jetzt auch nicht mehr. Als Marcel dann ins Badezimmer geht, stellt er fäst, dass unsere Toilettenschüssel voll Wasser gelaufen ist. Zum Glück ist sie nicht über gelaufen.
    Die Bodenwellen haben dafür gesorgt, dass im Badezimmer die Stauklappentür neben der Toilettenspülung auf ging. Die Tür drückte während der Fahrt auf die Klospülung und ließ die Kloschüssel voll laufen. Was lernen wir daraus?
    Vor der Abfahrt wird die Wasserpumpe abgestellt.

    Jetzt haben wir uns das Abendessen aber verdient.

    Am nächsten Morgen schauen wir uns den Platz etwas genauer an. Im Dunklen gestern Abend war nicht mehr all zu viel zu sehen.
    Bei unserem Rundgang entdecken wir einen Rettungswagen, der zum Camper umgebaut wurde. Klar, dass Marcel gleich mit den beiden jungen Leuten ins Gespräch kommt. Das Fahrzeug wurde selbst ausgebaut. Wir sind beeindruckt.

    Ein Obst- und Gemüsehändler hat sein Auto auf den Stellplatz geparkt und verkauft seine Waren. Wir decken uns mit frische Obst und etwas Gemüse ein und bringen die Einkäufe ins Wohnmobil, was wir nach dem Entsorgen auf einen ebeneren Platz gestellt haben.

    Ausgestattet mit Badesachen, Picknickdecke und Getränken machen wir uns auf den Weg zu den Wasserfällen. Nach einem kurzen Spaziergang über die Felder, der für Judith nicht ganz Unfallfrei verläuft, erreichen wir die Therme.
    Der Anblick der Wasserfälle ist sehr beeindrucken. Ein leichter Schwefelgeruch liegt in der Luft. Ein Platz für unsere Sachen ist schell gefunden, die Badeschuhe sind angezogen (die sind hier Pflicht, da der Boden sehr steinig ist) und Tim läuft als erster ins warme Wasser.

    Julian weiß nicht so richtig, was er von den komischen Badewannen halten soll, aber mit Papa zusammen traut er sich dann doch ins Wasser. Und am Ende mach es ihm auch Spaß. Wer geht bei 37,5 °C nicht gerne baden.

    Nach 2 Stunden Badespaß treibt uns der Hunger wieder über die Felder zurück zum Wohnmobil. Leider wartet dort keiner mit einem leckeren Mittagessen. Dann müssen wir wohl selbst den Kochlöffel schwingen.

    Nach dem etwas verspäteten Mittagessen verschwinden unsere Kinder auf den kleinen Spielplatz und wir genießen ein bisschen die Ruhe und nutzen die Zeit zum Wäsche waschen und trocknen. Am Abend bestellen wir beim Platzbetreiber 4 Pizzen und eine Flasche Wein. Recht spät gehen wir vier heute schlafen.

    Ausgestattet mit Badesachen, Picknickdecke und Getränken machen wir uns auf den Weg zu den Wasserfällen. Nach einem kurzen Spaziergang über die Felder, der für Judith nicht ganz Unfallfrei verläuft, erreichen wir die Therme.
    Der Anblick der Wasserfälle ist sehr beeindrucken. Ein leichter Schwefelgeruch liegt in der Luft. Ein Platz für unsere Sachen ist schell gefunden, die Badeschuhe sind angezogen (die sind hier Pflicht, da der Boden sehr steinig ist) und Tim läuft als erster ins warme Wasser.

    Julian weiß nicht so richtig, was er von den komischen Badewannen halten soll, aber mit Papa zusammen traut er sich dann doch ins Wasser. Und am Ende mach es ihm auch Spaß. Wer geht bei 37,5 °C nicht gerne baden.

    Nach 2 Stunden Badespaß treibt uns der Hunger wieder über die Felder zurück zum Wohnmobil. Leider wartet dort keiner mit einem leckeren Mittagessen. Dann müssen wir wohl selbst den Kochlöffel schwingen.

    Nach dem etwas verspäteten Mittagessen verschwinden unsere Kinder auf den kleinen Spielplatz und wir genießen ein bisschen die Ruhe und nutzen die Zeit zum Wäsche waschen und trocknen. Am Abend bestellen wir beim Platzbetreiber 4 Pizzen und eine Flasche Wein. Recht spät gehen wir vier heute schlafen.
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  • Pitigliano die Stadt auf dem Fels

    27. Oktober 2021 in Italien ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach drei Tagen in Saturnia fahren wir weiter. Doch vorher wir die Wasserpumpe abgestellt. Unsere Reise geht weiter landeinwerts. Die Straßen sind nicht mehr so baufällig und wir kommen ganz gut vorran.

    Schon von weitem sehen die in den Felsen gebauten Häuser der Stadt Pitigliano sehr beeindruckend aus. Wie sie dort auf dem Berg tront, könnte man sie für eine Festung halten.

    Eine kleine, gewundene Straße führt auf den Berg und in die Stadt.

    In einer Seitenstraße am Friedhof parken wir unser Wohnmobil. Wie witzig dort steht auch noch ein anderes Wohnmobil. Von hier gehen wir 5 Minuten bis zum Zentrum.

    Im Stadtkern erwarten uns gemütliche Plätze und enge Gassen. Leider sind wir mal wieder genau zur Mittagszeit unterwegs. Deshalb haben alle Geschäfte geschlossen. Irgendwann lernen wir das auch noch.
    In den verwinkelten, kleinen Gassen führen rechts und links weitere Gassen in andere Richtungen. Der Anblick erinnert ein bisschen an ein Labyrinth. Hoffentlich finden wir den Weg wieder zurück.
    In dieser Stadt scheint alles kleiner zu sein, als anders wo. Die Häuser, die Türen, die Fenster und Treppen. Selbst die Briefkästen sind viel kleiner. Sind das überhaupt Briefkästen, oder versteckt sich hinter diesen kleinen Türen vielleicht der Stromzähler? Diese Frage können wir nicht beantworte.

    Irgendwann wird es dann Zeit weiter zufahren, damit wir unseren neuen Schlafplatz noch im Hellen erreichen.

    Wir bewundern die kleinen Geschäfte durch die Fensterscheiben und schauen uns die hübschen kleinen Gassen an.
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  • Lago di Bolsena

    27. Oktober 2021 in Italien ⋅ ☀️ 14 °C

    Am liebsten schlafen wir in der Nähe von Wasser. Deshalb haben wir uns einen See ausgesucht. Die “Park4Night”-App liefert den passenden Parkplatz dazu.
    Schön abgelegen erhoffen wir uns eine ruhige Nacht. Aber zu erst schauen wir uns einmal um. Der Blick auf das Wasser ist toll.
    Mitten im See liegt eine kleine Insel. Tim würde gerne mit dem Schlauchboot dort hin paddeln.

    Während wir kochen, spielen die Kinder draußen am Wasser im Sand. Dann ist es Zeit fürs Bett.

    Weil die Straße, an der wir grade nächtigen, so abseits gelegen ist, dachten wir kommt hier bestimmt keiner vorbei. Falsch gedacht. Bis Mitternacht fahren immer mal wieder Autos vorbei. Doch dann fliegen auch wir ins Land der Träume.

    Geweckt vom rauschen der Wellen freuen wir uns auf einen neuen aufregenden Tag. Mal sehen, wo es uns heute hin verschlägt. Aber zuerst wird gefrühstückt. Ohne eine Tasse Kaffee und einen gefüllten Magen läuft bei uns gar nichts.

    Wir sind uns einig, den See wollen wir uns noch einen Weile bewundern, also brechen wir auf und fahren die Uferstraße weiter.
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