• Andy und Yvi on Tour
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2026.2 Die Toscana ist…

…eine Region zum Entdecken: reich an kulinarischen Köstlichkeiten, kulturellen Schätzen und umhüllt von authentischem italienischem Charme. Читать далее
  • Nebelzauber in Montalcino

    27 февраля, Италия ⋅ ☀️ 14 °C

    Gestern fehlte uns nach der Weindegustation schlicht die Motivation, noch hinauf ins Städtchen Montalcino zu laufen. Der Rückweg mit dem Fahrrad hatte es in sich. Also vertagen wir den Besuch – auf heute Morgen. Mit dem Wohnmobil fahren wir auf einen näher gelegenen Parkplatz, von wo aus wir das Zentrum in wenigen Minuten erreichen.

    Schon beim Betreten der Altstadt umfängt uns eine besondere Stimmung: Der Nebel hängt dicht und schwer zwischen den Häusern. Die Sonne versucht immer wieder, mit zaghaften Strahlen durchzubrechen, doch sie schafft es nicht ganz. Das Licht bleibt gedämpft, die Gassen wirken mystisch, fast ein wenig geheimnisvoll – und gerade deshalb wunderschön.

    Auf dem Wochenmarkt herrscht reges Treiben. Zwischen Marktständen, frischem Gemüse, Kleider, Taschen und lautem Stimmengewirr scheint ganz Montalcino unterwegs zu sein. An jeder Ecke wird diskutiert, gelacht, gestikuliert. Wir lassen uns treiben, beobachten, hören zu.

    Vorbei geht es an unzähligen Cantinas und Enotecas. In den Auslagen glänzt der berühmte Brunello di Montalcino. So verlockend es auch ist – wir bleiben standhaft.

    Zum Abschluss laufen wir hoch zur Fortezza di Montalcino. Normalerweise soll man von hier oben einen weiten Blick über die sanften Hügel der Toskana haben. Heute: nichts als Nebel. Die Landschaft bleibt verborgen, als wolle sie sich ihr Geheimnis bewahren.

    Unser nächstes Ziel liegt nur eine kurze Fahrt entfernt. Schon von Weitem entdecken wir den berühmten Zypressenkreis – eines der meistfotografierten Motive der Region. Andreas hält an, Yvonne steigt aus und läuft zum kleinen Zypressenwald und -kreis. Ein Anblick, den man aus Kalendern und Bildbänden kennt – und nun stehen wir selbst davor. Ein weiterer besonderer Moment auf unserer Reise.

    Am Nachmittag erreichen wir Pienza, unseren Übernachtungsort für die nächsten zwei Nächte. Das kleine Renaissance-Städtchen empfängt uns mit seinem ganz eigenen Charme. Heute erkunden wir die Gassen, morgen vielleicht eine Wanderung durch die umliegende Hügellandschaft.

    Kein fixer Plan. Kein Zeitdruck.
    Einfach treiben lassen.
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  • Pienza - Renaissance & Weitblick

    27 февраля, Италия ⋅ ⛅ 14 °C

    Es gibt Orte, von denen man sagt, man müsse sie mindestens einmal im Leben gesehen haben. Pienza ist so ein Ort. Und manchmal merkt man schon nach wenigen Schritten durch die Altstadt: Ja, das stimmt.

    Mitten im sanft geschwungenen Val d’Orcia gelegen thront das kleine Städtchen wie eine Bühne über der toskanischen Bilderbuchlandschaft. Zypressen, goldene Felder, geschwungene Hügel – und dieses Licht! Warm, weich, fast schon gemalt.

    Geboren wurde hier Papst Pius II., der spätere Papst mit Sinn für Architektur und Ästhetik. Als er nach seiner Wahl auf den Heiligen Stuhl in seinen unscheinbaren Heimatort – damals noch Corsignano – zurückkehrte, hatte er eine Vision: Aus dem mittelalterlichen Dorf sollte eine Idealstadt der Renaissance werden. Gemeinsam mit dem Architekten Bernardo Rossellino ließ er den Ort nach humanistischen Idealen umgestalten.

    Beim Schlendern durch die Gassen begegnet man dem Namen „Pio“ immer wieder – Straßen, Plätze, Paläste. Die Handschrift des Papstes ist allgegenwärtig.

    Pienza ist kein Ort, den man „abarbeitet“. Man treibt durch ihn hindurch. Bleibt stehen. Dreht sich um. Zückt wieder die Kamera.

    Besonders am Nachmittag, wenn das Licht weicher wird, scheint das gesamte Dorf in goldene Töne getaucht zu sein. Es ist einer dieser Momente, in denen man einfach innehält und nur schaut.

    Natürlich kommt man hier auch kulinarisch auf seine Kosten. Berühmt ist Pienza für seinen Pecorino – einen kräftig-aromatischen Schafskäse mit oft leicht krautiger Note. Die Schafe selbst haben wir zwar noch nicht entdeckt, aber sie gehören definitiv zur Identität dieser Region.

    Und dann wären da noch die Pici – dicke, handgerollte Pasta, typisch toskanisch, rustikal und wunderbar sättigend. Einfach, ehrlich, perfekt.

    Teile des Films Gladiator wurden in der Umgebung gedreht. Diese weiten Felder, die einsamen Zypressen – es ist genau dieses Panorama, das im Film für Gänsehaut sorgt.

    Vielleicht führt uns die morgige Wanderung genau zu einem dieser Drehorte. Wer weiß – manchmal fühlt sich die Toskana tatsächlich ein bisschen filmreif an.
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  • Unterwegs mit dem Bus - San Quirico d'Orcia

    28 февраля, Италия ⋅ ☀️ 13 °C

    Der heutige Tag beginnt mit einem Versprechen: strahlend blauer Himmel und diese sanfte, goldene Morgensonne, für die die Toskana so berühmt ist. Also klingelt der Wecker etwas früher als sonst – wir wollen den Bus nach San Quirico d’Orcia um 09:20 Uhr erwischen.

    Mit gepackten Rucksäcken stehen wir bereit. Ein bisschen Abenteuer liegt in der Luft. Heute wollen wir eine kleine Wanderung durch das Val d’Orcia unternehmen – vorbei an geschwungenen Hügeln, Zypressenalleen und vielleicht dem einen oder anderen perfekten Fotomotiv.

    Der Bus ist sogar überpünktlich. Schon kurz darauf rollen wir über die Hügel der Toskana. Der Blick aus dem Fenster ist wie ein lebendig gewordenes Gemälde: weite Felder, vereinzelte Gehöfte, das warme Licht des Vormittags.

    Und das Busfahren? Erstaunlich einfach. Einsteigen, Kreditkarte an das Lesegerät halten, beim Aussteigen erneut scannen – fertig. Kein Ticketkauf, kein Papier, kein Stress. So entspannt darf öffentlicher Verkehr gerne überall sein.

    Nach einer kurzen Erkundung des historischen Ortskerns gönnen wir uns das erste Highlight des Tages: Cappuccino und ein Cornetto con crema.

    San Quirico d’Orcia ist klein, aber voller Charakter. Mittelalterliche Kirchen, enge Gassen, Natursteinfassaden – hier scheint die Zeit langsamer zu vergehen. Man schlendert eher, als dass man geht.

    Was sofort auffällt: dieser Duft. Frisch zubereitete Pasta, Pecorino, Geschmortes – selbst am frühen Morgen liegt ein verheissungsvoller Geruch in der Luft. Es fühlt sich an, als würde hier den ganzen Tag gekocht, gelacht und gelebt.

    Ein perfekter Start in einen Tag voller toskanischer Eindrücke.
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  • Wanderung San Quirico d'Orcia - Pienza

    28 февраля, Италия ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach einem herrlich leckeren Kaffee in San Quirico d’Orcia schnüren wir unsere Wanderschuhe. Heute geht es zu Fuss nach Pienza – rund 7 Kilometer mit etwa 300 Höhenmetern liegen vor uns. Laut Wikiloc eine gemütliche Halbtagestour. Die Route zeichnen wir auf Komoot auf, doch schon bald merken wir: Die Wege sind bestens ausgeschildert. Und so viel sei vorweggenommen – wir kommen problemlos ans Ziel!

    https://www.komoot.com/tour/2802450356?ref=itd&…

    Zunächst führen uns kleine Wiesenwege aus dem Dorf hinaus. Schon nach kurzer Zeit erreichen wir eine kleine Kapelle nahe der Hauptstrasse. Rosmarin blüht üppig, Bienen summen geschäftig – der Duft liegt in der Luft. Die toskanische Landschaft zeigt sich von ihrer schönsten Seite.

    In der Ferne entdecken wir bald eines der ersten Highlights: eine ikonische Zypressenallee, bekannt aus dem Film Gladiator mit Russell Crowe. Je näher wir kommen, desto klarer wird die Szenerie, die man aus dem Film kennt. Durch ein Tor werfen wir einen Blick auf das berühmte Motiv – und sind natürlich nicht die Einzigen, die hier stehen und fotografieren.

    Der Weg führt uns weiter durch die sanft geschwungene Hügellandschaft des Val d’Orcia. Es geht steil bergab, dann wieder kräftig bergauf – die 300 Höhenmeter machen sich bemerkbar. Doch hinter jeder Kuppe wartet ein neues Postkartenmotiv.

    Schliesslich erreichen wir die traumhaft gelegene Kapelle Madonna di Vitaleta. Eingebettet zwischen Zypressen thront sie mitten in der Landschaft – ein perfektes Fotomotiv. Hier legen wir eine kurze Rast ein. Wir suchen nach der besten Perspektive, während sich um uns herum eine kleine Schar Influencer versammelt. Kein offizieller Drehort, aber mindestens genauso filmreif.

    Über eine weite Ebene geht es weiter Richtung Pienza. Die Beine werden langsam schwer, und zum Schluss fordert uns der Weg nochmals mit einem ordentlichen Anstieg. Unterwegs passieren wir eine weitere Kirche mit wunderbarem Ausblick über die Hügel – fast erwartet man, dass gleich Maximus aus Gladiator um die Ecke reitet.

    Etwas müde, aber glücklich erreichen wir Pienza. Zurück im Wohnmobil geniessen wir zuerst eine heisse Dusche und ein kleines Mittagessen. Danach entscheiden wir uns spontan, noch einen neuen Übernachtungsplatz anzusteuern.
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  • Siena - Kunst, Geschichte, Dolce Vita

    1 марта, Италия ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute verschlägt es uns nach Siena. Unser Wohnmobil parken wir auf einem stadtnahen Stellplatz direkt vor den Toren der Altstadt. Nach etwa 15 Minuten Fußweg – ganz bequem über mehrere Rolltreppen – stehen wir bereits mitten im historischen Zentrum. Praktischer geht’s kaum.

    Beim Schlendern durch die verwinkelten Gassen taucht plötzlich die imposante Fassade des Doms von Siena vor uns auf. Weißer, schwarzer und rosafarbener Marmor leuchten im Tageslicht – ein beeindruckendes Farbspiel, das sofort klarmacht, welch bedeutende Rolle Siena im Mittelalter spielte.

    Im Inneren setzt sich dieser Eindruck fort. Die schwarz-weißen Marmorsäulen strahlen eine elegante Kraft aus. Der kunstvoll gestaltete Marmorboden mit seinen detailreichen biblischen Szenen zieht uns besonders in den Bann. Vor allem die Darstellung der säugenden Wölfin mit Romulus und Remus bleibt im Gedächtnis.

    Ein weiteres Highlight ist die Piccolomini-Bibliothek. Ihre farbenprächtigen Fresken erzählen aus dem Leben von Papst Pius II. und wirken erstaunlich lebendig. Man spürt förmlich den Geist der Renaissance. Auch die kunstvoll gearbeitete Kanzel beeindruckt – ein Meisterwerk, das man sich unbedingt aus der Nähe ansehen sollte.

    Unser Tipp: Plant ausreichend Zeit für den Dom ein. Die Vielzahl an Eindrücken ist überwältigend – man braucht einen Moment, um alles wirken zu lassen.

    Weiter geht es zum Piazza del Campo, einem der schönsten Plätze Italiens. Heute herrscht dort besondere Stimmung: Der Zieleinlauf eines Ultramarathons sorgt für lebhaftes Treiben. Trotzdem ist es uns etwas zu frisch für einen Aperol Spritz auf der Piazza.

    Stattdessen bummeln wir durch die kleinen Läden in den engen Gassen. In einem Delikatessengeschäft werden wir schwach – Focaccia, Brot, Salami, süße Spezialitäten – der Rucksack füllt sich schneller als geplant.

    Auf dem Rückweg kommen wir an der Fontebranda vorbei. Der historische Brunnen war einst in drei Bereiche unterteilt: Trinkwasser für die Menschen, eine Tränke für Tiere und ein Waschplatz. Hier wird Geschichte greifbar.

    Den restlichen Nachmittag verbringen wir entspannt im Wohnmobil. Morgen zieht es uns wieder hinaus in die ruhige Landschaft der Toskana.

    Siena hat uns beeindruckt – mit seiner Kunst, seiner Geschichte und diesem ganz besonderen Flair, das zwischen Mittelalter und Dolce Vita schwebt.
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  • Anders als man plant!

    2 марта, Италия ⋅ ⛅ 13 °C

    Manchmal braucht es keinen weiteren Altstadtbummel, keine Kirchen, keine Plätze und keine Sehenswürdigkeiten. Manchmal braucht es einfach einen Tag ohne Programm.

    Heute ist genau so ein Tag. Das Wetter kündigt bereits am Morgen an, dass es im Laufe des Tages ungemütlich werden soll. Also beschliessen wir kurzerhand, nicht noch einmal ins Zentrum von Siena zu laufen. Stattdessen lümmeln wir bis Mittag im Wohnmobil herum, erledigen das eine oder andere und geniessen diese ungeplante Ruhe.

    Erst morgen steht wieder ein fixer Termin an – die letzte Weindegustation unserer Toscana-Reise. Ein schöner Gedanke. Also fahren wir schon einmal ein paar Kilometer in diese Richtung und finden bei einem Sportplatz einen passenden, sogar kostenlosen Parkplatz für die Nacht.

    Am Nachmittag zieht es Yvonne trotzdem noch einmal hinaus. Eine kleine Wanderrunde soll es werden – das Wetter wird zunehmend trüber. Doch auch eine kurze Tour kann ihren ganz eigenen Zauber haben. Der Weg führt vorbei an unzähligen Höfen und Gütern, durch gepflegte Gärten und ruhige Weiler.

    In einem Garten sitzt gemütlich ein grosser, etwas behäbig wirkender Hase – völlig unbeeindruckt vom sich verdunkelnden Himmel. Ein Stück weiter begegnet mir eine ältere Frau ohne Gebiss. Ich hätte sie so gerne fotografiert, habe mich aber nicht getraut zu fragen. Sie lächelt so herzlich, so offen, dass man ihr Lächeln nicht vergisst. Wir wechseln ein paar Worte, ganz unkompliziert, ganz selbstverständlich – und ich ziehe weiter.

    Kurz vor dem Ende der Runde muss ich das Tempo anziehen. Die ersten Tropfen fallen, der Himmel öffnet langsam seine Schleusen. Kaum bin ich wieder bei Andreas & Johneli im Wohnmobil angekommen, beginnt es heftig zu regnen. Perfektes Timing.

    Nun freuen wir uns auf einen gemütlichen Abend im Trockenen – und auf morgen. Die letzte Weindegustation unserer Reise steht bevor. Hoffentlich bei etwas freundlicherem Wetter. Aber selbst wenn nicht: Solche ruhigen, echten Tage wie heute gehören genauso zur Toscana wie Sonne, Weinberge und Postkartenmotive.

    Und vielleicht sind es genau diese Tage, die am längsten in Erinnerung bleiben. 🍷
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  • Weingut San Giorgio a Lapi

    3 марта, Италия ⋅ ⛅ 15 °C

    Der Morgen beginnt mit Nieselregen, und wir hoffen leise, dass sich die Sonne doch noch zeigen wird. Heute liegt nur eine kurze Strecke von acht Kilometern vor uns. Unser Ziel: das familiengeführte Weingut San Giorgio a Lapi – die letzte gebuchte Weinprobe unserer Toscana-Reise.

    Mitten im sanften Hügelland der Provinz Siena liegt dieses besondere Anwesen. Gegründet wurde es 1977 von Ermete, einem Winzer aus dem Trentino, der sich in die Schönheit und das Potenzial dieser Landschaft verliebte und beschloss, hier seine Wurzeln zu schlagen.

    Heute lebt hier die nächste Generation: Fünf Geschwister führen das Weingut gemeinsam – jeder mit seinem eigenen Aufgabenbereich. Neben hochwertigem Flaschenwein, entstehen hier auch feine Olivenöle. Nachhaltigkeit, Handarbeit und Herzblut prägen das Leben auf dem Hof. Es wirkt fast wie ein kleines Dorf – ein wenig alternativ, sehr familiär, und vieles wird selbst gemacht.

    Direkt auf dem Gelände steht die historische Kirche San Giorgino, deren Ursprünge bis ins Jahr 1109 zurückreichen. Sie bildet das landschaftliche und visuelle Zentrum des Anwesens – ein wunderbares Fotomotiv mit besonderer Ausstrahlung.

    Für Camper gibt es hier das Angebot „Camping & Wine“ – eine charmante Verbindung von Natur, Genuss und Freiheit. Da der offizielle Stellplatz nach dem nächtlichen Regen zu aufgeweicht ist, dürfen wir auf einem Platz im Hof stehen, mit herrlicher Aussicht über Hügel, Höfe und Weinberge.

    Wir entscheiden uns für eine Premium-Weinverkostung mit drei hochwertigen Rotweinen. Dazu wählen wir jeweils eine passende Speise aus verschiedenen kleinen Gerichten. Dieses Mal verzichten wir auf die Kellerbesichtigung – wir möchten es uns einfach gemütlich machen.

    Und wie bestellt zeigt sich pünktlich zur Degustation die Sonne. Auf der traumhaften Terrasse, mit Blick auf die kleine Kapelle und die sanft geschwungene Landschaft, geniessen wir Wein und Kulinarik. Jeder von uns probiert drei unterschiedliche Weine. Die Weine sind gut, dich icht alle treffen unseren Geschmack, zwei davon sind hervorragend – und dürfen natürlich mit ins Wohnmobil einziehen.

    Das Essen ist eine Meisterleistung: raffiniert, liebevoll angerichtet und perfekt abgestimmt. Einer der Brüder ist Koch – und das schmeckt man in jedem Detail.

    Nach der Verkostung spazieren wir noch durch die Weinberge und fangen die letzten Sonnenstrahlen ein.

    Auch wenn uns nicht jeder Wein überzeugt hat – es war ein rundum besonderer Tag. Ein Erlebnis voller Genuss, Herzlichkeit und toskanischer Lebensfreude, das wir in unserem Herzen mitnehmen.
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  • Zwischen Türmen und Zeitreise

    4 марта, Италия ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach einer erholsamen Nacht auf dem Weingut sind wir bald wieder unterwegs. Unser Kühlschrank braucht noch etwas Nachschub – zum Glück liegt ein Supermarkt direkt auf dem Weg. Ein überraschend gut gefüllter Einkaufskorb wandert wenig später in unser Wohnmobil.

    Nur ein paar Kilometer trennen uns von unserem heutigen Etappenziel. Genau dieses langsame Reisen lieben wir: kein Stress, kaum Verkehr, entspanntes Dahingleiten durch eine Landschaft, die hinter jeder Kurve neue schöne Ausblicke bereithält. Für uns ist das die perfekte Art zu reisen.

    Es gibt Orte in der Toskana, die wirken, als hätte jemand die Zeit angehalten – Monteriggioni ist einer davon. Nur wenige Kilometer von Siena entfernt, thront das vollständig ummauerte Dorf auf einem Hügel und begrüßt seine Besucher schon von weitem mit der beeindruckend gut erhaltenen Ringmauer und den 14 markanten Wehrtürmen.

    Betritt man den Ort durch eines der historischen Stadttore, fühlt es sich an wie eine Reise ins Mittelalter. Enge Gassen, Natursteinhäuser und die ruhige Piazza mit der romanischen Kirche schaffen eine fast magische Atmosphäre, die sofort entschleunigt.

    Leider ist zurzeit ein Spaziergang auf der begehbaren Stadtmauer nicht möglich. Warum, wissen wir nicht – der Zugang ist bis auf Weiteres geschlossen. Normalerweise eröffnet er einen traumhaften Blick über die sanften Hügel des Chianti-Gebiets – Olivenhaine, Weinberge und Zypressen, soweit das Auge reicht.

    Unser Tipp: Einfach treiben lassen und die besondere Stille dieses Ortes in sich aufnehmen. Monteriggioni ist kein Platz für Hektik – sondern für Genuss, Gelassenheit und ein kleines Stück toskanische Ewigkeit.

    Zurück bei Johneli ☕: Manchmal braucht es nicht mehr als einen perfekten italienischen Espresso und ein paar Ricciarelli, um sich wie in der Toskana zu fühlen. Außen zart mit Puderzucker, innen weich und mandelig – dazu dieser kräftige Duft von einem italienischen Espresso.

    Kleine Auszeit. Große Wirkung. 🇮🇹
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  • Das Manhattan des Mittelalters

    5 марта, Италия ⋅ ☁️ 17 °C

    Was wäre eine Toskana-Reise ohne das heutige Etappenziel – San Gimignano? Irgendetwas würde einfach fehlen. Obwohl wir das Städtchen bereits zweimal besucht haben, zieht es uns wieder hierher.

    Heute steht nur eine kurze Etappe auf dem Programm: gerade einmal rund 20 Kilometer bis nach San Gimignano. In der Toskana liegen die Ziele oft erstaunlich nahe beieinander. Unterwegs füllen wir noch Gas und Diesel in unser Johneli. An den Tankstellen herrscht im Moment grosser Andrang. Niemand weiss so genau, wie sich die Preise in den nächsten Tagen entwickeln werden. Wir bleiben ruhig, haben aber beschlossen, künftig spätestens bei halbvollem Tank nachzutanken. Keine Panik – nur etwas Vorsicht.

    Der Wohnmobilparkplatz von San Gimignano liegt etwas ausserhalb der Stadt. Praktisch ist jedoch, dass der Bus ins Zentrum bereits in der Parkgebühr inbegriffen ist. Und diese Busfahrt hat es in sich – die Strecke wird rasant zurückgelegt und ist fast schon ein kleines Erlebnis für sich.

    Im Dorf angekommen schlendern wir gemütlich entlang der Hauptstrasse. Unsere Blicke wandern immer wieder in die unzähligen kleinen Läden mit allerlei Leckereien. Schnell merkt man: Hier ist ein echter Hotspot. Alle Geschäfte sind geöffnet und in den Gassen tummeln sich viele Menschen auf der Suche nach dem perfekten Fotomotiv. Ja, San Gimignano ist wunderschön und definitiv einen Besuch wert – auch wenn wir finden, dass es in der Toskana durchaus schönere Orte gibt.

    San Gimignano wird nicht umsonst das „Manhattan des Mittelalters“ genannt. Heute stehen noch 13 der ursprünglichen Geschlechtertürme. Im Mittelalter sollen es einmal bis zu 65 oder sogar über 70 gewesen sein, die das Stadtbild prägten. Damals versuchten sich die wohlhabenden Familien gegenseitig mit immer höheren Türmen zu übertrumpfen, auch wenn darin kein besonders komfortables Leben möglich war.

    In einer kleinen Seitengasse entdecken wir ein gemütliches Restaurant und entscheiden uns spontan für ein kleines Mittagessen.

    Gut gestärkt schlendern wir anschliessend weiter durch die Gassen bis zur berühmten Gelateria Dondoli, wo wir uns natürlich noch ein Eis gönnen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: 14 Euro für zwei Cornetti mit Eis. Nicht gerade günstig – aber wirklich lecker. Danke Caro für den Tipp!

    Der Bus zurück zum Parkplatz fährt uns leider direkt vor der Nase davon. Eine Stunde auf den nächsten warten? Darauf haben wir keine Lust. Also machen wir uns zu Fuss auf den Rückweg. Der Spaziergang lohnt sich, denn unterwegs eröffnet sich uns noch einmal ein wunderschöner Blick auf die Türme von San Gimignano – ein perfekter Abschluss für unseren Besuch.

    Und schon sind wir wieder unterwegs zu unserem morgigen „Termin“.
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  • Zwischen Backsteingassen und Pastaduft

    6 марта, Италия ⋅ ☁️ 17 °C

    Unser heutiges Etappenziel haben wir bereits gestern erreicht: Certaldo. Übernachtet haben wir auf einem Parkplatz – nicht besonders charmant, aber absolut zweckmäßig.

    Der eigentliche Grund für unseren Stopp wartet erst heute auf uns: Wir haben einen Kochkurs bei Giuseppina gebucht. Die Vorfreude ist groß – auf leckere Gerichte, neue Rezepte und eine ordentliche Portion italienisches dolce vita.

    Vor dem Kochkurs bleibt uns noch etwas Zeit, also machen wir uns auf den Weg, den historischen Teil von Certaldo zu erkunden. Die Altstadt liegt malerisch auf einem Hügel. Normalerweise bringt eine Funicolare Besucher bequem nach oben, doch heute scheint sie außer Betrieb zu sein. Also schnüren wir unsere Schuhe und laufen den Hügel hinauf – was sich schnell als gute Entscheidung herausstellt.

    Certaldo gilt als eine der eindrucksvollsten Ortschaften der Toskana und strahlt eine ganz besondere, fast magische Atmosphäre aus. Berühmt ist der Ort auch als Geburtsstadt von Giovanni Boccaccio (1313–1375), einem der bedeutendsten Schriftsteller Italiens und Mitbegründer der italienischen Literatursprache.

    Wir schlendern durch die kleinen Gassen, vorbei an Backsteinhäusern und stillen Plätzen, und genießen die entspannte Ruhe. Manchmal sind es genau diese kleinen, unscheinbaren Momente, die einen Ort besonders machen. Abseits der großen Touristen-Hotspots entdeckt man wunderschöne Ecken und kann die Atmosphäre ganz in Ruhe auf sich wirken lassen.

    Wir lassen uns einfach treiben – wohl wissend, dass schon bald unser Kochkurs beginnt.
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  • Toskanische Küche hautnah erleben

    6 марта, Италия ⋅ ☁️ 18 °C

    Während unseres Aufenthalts in Certaldo wollen wir die toskanische Küche nicht nur probieren – wir wollen sie wirklich verstehen. Genau dafür gibt es kaum einen besseren Ort als einen Kochkurs bei Cucina Giuseppina.

    Schon beim Ankommen fühlt es sich weniger wie ein klassischer Kochkurs an, sondern eher wie ein Besuch bei Freunden. Die Atmosphäre ist herzlich und entspannt – typisch italienisch eben: viel Lachen, gute Gespräche und der Duft frischer Zutaten, der aus der Küche strömt. Heute sind wir sogar nur zu zweit, was für ein Glück – so können wir aus dem Vollen schöpfen.

    Gemeinsam mit Giuseppina & Antonella bereiten wir mehrere traditionelle Gerichte der Region zu. Besonders spannend ist es, frische Pasta selbst herzustellen – vom einfachen Teig bis zu perfekt geformten Nudeln. Dabei erklären sie nicht nur die einzelnen Schritte, sondern erzählt auch viel über die kulinarischen Traditionen der Toskana.

    Neben der Pasta stehen noch weitere typische Gerichte auf dem Programm, zubereitet mit einfachen, aber hochwertigen Zutaten aus der Region. Genau darin liegt das Geheimnis der toskanischen Küche: wenige Zutaten, voller Geschmack und viel Liebe zum Detail.

    Das Schönste am Kochkurs kommt allerdings zum Schluss: Wir setzen uns an den Tisch und genießen die Gerichte, die wir zuvor gekocht haben. Mit einem Glas regionalem Wein und Blick auf die sanften Hügel rund um Certaldo schmeckt alles gleich noch einmal besser.

    Der Kochkurs bei Giuseppina ist für uns nicht nur ein kulinarisches Erlebnis, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, ein Stück italienischer Lebensart kennenzulernen.

    Unser Fazit: Wer in der Nähe von Certaldo ist und die Toskana wirklich erleben möchte, sollte nicht nur essen gehen – sondern selbst mitkochen. Bei Giuseppina wird aus einem Kochkurs schnell ein unvergesslicher Teil der Reise.

    https://www.cucinagiuseppina.com/
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  • Alabasterstadt der Toskana

    7 марта, Италия ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute sind wir früh unterwegs. Nach zwei Tagen auf dem gleichen Platz haben wir wieder etwas Reisefieber und wollen weiterziehen. Unser Tagesziel, Volterra, liegt nur etwa 40 km entfernt.

    Unterwegs legen wir noch einen kurzen Stopp auf einem kostenlosen Stellplatz ein, um zu ent- und versorgen. Der Platz liegt traumhaft mit weiter Aussicht über die Landschaft – zumindest theoretisch. Heute hängt leider Dunst in der Luft und die Fernsicht ist eher bescheiden.

    Die Fahrt nach Volterra ist kurvig, aber wunderschön. Die Gegend wirkt etwas wohlhabender als in den letzten Tagen. Immer wieder fahren wir an gepflegten Höfen, alten Landhäusern und kleinen Anwesen vorbei.

    Den angepeilten Parkplatz in Volterra finden wir ohne Probleme. Zwischen mehreren abgestellten Schulbussen entdecken wir sogar noch eine passende Lücke für unser Wohnmobil.

    Nach einem kleinen Mittagessen machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Zuerst geht es noch ein gutes Stück steil bergauf, bis wir durch das erste Stadttor treten. Dahinter stehen wir plötzlich mitten in einer wunderschönen Gasse – für uns tatsächlich die schönste Gasse unserer bisherigen Toskana-Reise.

    Vor neun Jahren waren wir schon einmal hier, doch erstaunlicherweise können wir uns kaum noch daran erinnern. Also lassen wir uns einfach treiben und schlendern ohne Plan durch die Altstadt. Heute ist einiges los – vermutlich auch, weil Markttag in der Innenstadt ist.

    Volterra ist ebenso weltweit bekannt für sein Alabaster-Handwerk. Die Verbindung zwischen der Stadt und diesem besonderen Stein reicht über 2.000 Jahre zurück. Aber was ist Alabaster eigentlich? Alabaster ist ein weicher, halbtransparenter Stein, meist weiß oder cremefarben. Wenn Licht darauf fällt, wirkt er fast glühend oder milchig. Genau deshalb wird er schon seit der Antike für Kunstwerke, Skulpturen und Gefäße verwendet.

    Leider haben wir heute keine Werkstatt gefunden, in der das Handwerk vorgeführt wird. Trotzdem konnten wir nicht widerstehen: In einem kleinen Laden haben wir eine hübsche, weiß geschliffene Schale entdeckt – perfekt für grobkörniges Salz. Sie darf jetzt mit ins Wohnmobil einziehen.

    Wir finden eine überraschend schöne Kathedrale. Sie wirkt von außen eher schlicht. Innen ist sie jedoch beeindruckend schön.
    Auf der Piazza dei Priori entdecken wir zufällig einen Hintereingang – und stehen plötzlich mitten in der Kirche. Die Kathedrale ist das wichtigste religiöse Gebäude der Stadt und stammt ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert. Im Inneren herrscht eine ruhige, fast feierliche Atmosphäre. Wir setzen uns für ein paar Minuten in eine Kirchenbank und genießen einfach die Stille.

    Langsam zieht sich der Himmel wieder zu und für den Nachmittag ist Regen angesagt. Also machen wir uns gemütlich auf den Rückweg zu unserem Wohnmobil – und verbringen den Rest des Tages ganz entspannt.
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  • Ruhiger Ankunftstag bei Pisa

    8 марта, Италия ⋅ ☁️ 13 °C

    Gestern meinte Andreas noch, dass er sich mal wieder über eine etwas längere Fahrstrecke freuen würde – nicht immer nur 20 bis 40 Kilometer pro Tag. Vielleicht auch einmal ein längeres Stück Autobahn. Letzteres muss allerdings noch bis zum Ende unserer Reise warten. Heute stehen immerhin rund 70 Kilometer bis zu unserem nächsten Etappenziel an: Pisa.

    Bei leichtem Nieselregen lassen wir es ruhig angehen. Wir haben keine Eile, in Pisa anzukommen. Die Fahrt über die Landstraße, vorbei an unzähligen kleinen Dörfern, hat ihren ganz eigenen Charme. Trotz des grauen Himmels ist die Landschaft wunderschön und die Fahrt entspannt.

    Den städtischen Stellplatz können wir mit unserem Wohnmobil leider nicht anfahren. Ein Aquädukt versperrt die Zufahrt – die Durchfahrtshöhe ist auf 3,20 Meter begrenzt. Mit 3,60 Metern könnte es vielleicht noch funktionieren, doch wir liegen knapp darüber und wollen kein Risiko eingehen.

    Zum Glück finden wir ganz in der Nähe ein Agriturismo. Eine perfekte Entscheidung: nah an Pisa und doch weit genug außerhalb, um die ländliche Ruhe zu genießen.

    Das Wetter bessert sich im Laufe des Tages, trotzdem entscheiden wir uns gegen einen Stadtbesuch. Pisa heben wir uns für morgen auf – ganz entspannt und mit Vorfreude.

    Der Platz hier ist einfach herrlich. Es zieht uns nach draußen und wir machen einen kleinen Spaziergang durch die Natur. Dabei entdecken wir tatsächlich das Aquädukt – den „Übeltäter“, der uns die Zufahrt zum Stellplatz verwehrt hat. Das Aquädukt von Pisa ist eine historische Wasserleitung aus dem 17. Jahrhundert, erbaut unter Ferdinando de’ Medici. Sie erstreckt sich über etwa 5,7 Kilometer und besteht aus beeindruckenden 954 Bögen, die sich von Asciano bis zur Stadtmauer von Pisa ziehen.

    Überall blüht es gerade. Die Bienen summen, die Luft duftet nach Frühling – auch wenn sich der Heuschnupfen dabei gleich bemerkbar macht.

    Nach unserem Spaziergang setzen wir uns noch ein wenig vor das Wohnmobil und genießen die warmen Sonnenstrahlen bei einem leckeren Espresso. Später am Abend gibt es noch eine frisch zubereitete Pizza vom Chef oder der Chefin des Hauses.

    Wir fühlen uns rundum wohl hier. Heute war fast wie ein kleiner Urlaubstag.
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  • Schiefer Turm und Ticketkrimi

    9 марта, Италия ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute Morgen werden wir von strahlendem Sonnenschein geweckt. Beste Voraussetzungen für unsere geplante Stadttour nach Pisa. Mit dem Bus geht es bequem in die Stadt, und auch hier funktioniert das sogenannte TipTap-System im Bus mit der Kreditkarte völlig unkompliziert.

    Voller Vorfreude laufen wir zum berühmten Schiefen Turm. Schon beim Näherkommen beeindruckt der gesamte Platz: Der Turm, der prächtige Dom, das Baptisterium, Museen sowie das Camposanto Monumentale liegen dicht beieinander und bilden eine der schönsten historischen Anlagen Italiens.

    Bei diesem Traumwetter ist für uns schnell klar: Der schiefe Turm muss bestiegen werden. Im Vorfeld hatten wir gelesen, dass es vor Ort keine Tickets zu kaufen gibt. Also buchen wir schnell noch online auf einer vermeintlich offiziellen Website. Erst nach dem Bezahlen merken wir jedoch, dass beim Datum ein Fehler passiert ist – die Tickets gelten erst für morgen. Kurz steigt der Puls und das Adrenalin schiesst in die Höhe. Nach ein paar Gesprächen mit den Mitarbeitern vor Ort erfahren wir glücklicherweise, dass eine Stornierung bis 24 Stunden vorher möglich ist. Wir haben tatsächlich noch zwei Minuten Zeit – und schaffen es gerade noch. Der kleine Schreckmoment endet mit viel Erleichterung: Am offiziellen Ticketschalter bekommen wir sogar noch Kombitickets für alle Sehenswürdigkeiten des Platzes. Der Tag ist gerettet.

    Als Erstes nehmen wir den Aufstieg auf den Turm in Angriff. Über 294 Stufen führt eine enge Wendeltreppe nach oben in den Glockenturm. Der Turm ist etwa 56 Meter hoch, besteht aus rund 14’500 Tonnen Carrara-Marmor und beherbergt sieben Glocken. Die Marmorstufen sind durch Jahrhunderte von Besuchern stark abgenutzt und teilweise spiegelglatt. Besonders ungewohnt ist die Neigung des Turmes – der Körper versucht ständig, das Gleichgewicht auszugleichen. Oben angekommen werden wir mit einem fantastischen Blick über die gesamte Anlage und die Umgebung von Pisa belohnt.

    Anschliessend besuchen wir den beeindruckenden Dom. Auch er wurde aus Carrara-Marmor erbaut und diente später als Vorbild für Kathedralen in Siena und Florenz. Für uns ist er bisher der schönste Dom, den wir in Italien gesehen haben.

    Direkt daneben steht das Baptisterium. Von aussen wirkt es fast wie eine Kuppel einer Kathedrale. Innen ist es eher schlicht gehalten – mit einem Taufbecken und einem Altar. Es lohnt sich jedoch, einige Stufen nach oben zu steigen, denn von der Empore hat man einen schönen Blick in den Raum und durch ein Fenster auch auf den Dom.

    Zum Abschluss besuchen wir das Camposanto Monumentale. Der monumentale Friedhof ist als langgestreckter Kreuzgang mit eleganten Arkaden angelegt, der einen grünen Innenhof umschliesst. Im Inneren stehen zahlreiche antike Sarkophage, die bereits im Mittelalter von wohlhabenden Pisanern als Grabstätten genutzt wurden.

    Nach so viel Geschichte und Architektur meldet sich langsam der Hunger. In einer kleinen Osteria – zwar etwas touristisch, aber sehr lecker – stärken wir uns für den restlichen Tag.

    Danach schlendern wir noch gemütlich durch die Gassen von Pisa bis zum Fluss Arno, bevor wir mit dem Bus wieder zu unserem Stellplatz zurückfahren.

    Dort lassen wir den Tag entspannt vor dem Wohnmobil ausklingen, trinken einen Espresso und plaudern noch ein wenig mit dem Betreiber des Stellplatzes.

    Ein wunderschöner Tag mit vielen Eindrücken geht zu Ende.
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  • Collodi – Auf den Spuren von Pinocchio

    10 марта, Италия ⋅ ☁️ 12 °C

    Der Wetterbericht hat sich für heute geirrt – Regen ist zwar angesagt, doch dieser scheint es nicht besonders eilig zu haben.

    Ursprünglich wollten wir heute in die Stadt Lucca fahren, doch diesen Plan vertagen wir auf unbestimmte Zeit. Nach dem gestrigen Stadttag haben wir heute keine grosse Lust auf einen weiteren Stadtbummel. Stattdessen zieht es uns wieder etwas mehr aufs Land – nach Collodi.

    Das kleine Dorf Collodi in der Toskana ist vor allem wegen Pinocchio bekannt. Der Autor Carlo Collodi (eigentlich Carlo Lorenzini) wählte „Collodi“ als Künstlernamen nach diesem Dorf, dem Heimatort seiner Mutter. Sein Buch The Adventures of Pinocchio erschien zunächst 1881 als Fortsetzungsgeschichte in einer Zeitung. Erst später wurde daraus das Buch, das heute zu den meistübersetzten Kinderbüchern der Welt gehört – die Geschichte der Holzpuppe Pinocchio, die lebendig wird.

    Im Dorf begegnet man Pinocchio tatsächlich an allen Ecken. Eine riesige Pinocchio-Statue – sie soll etwa acht Meter hoch sein – begrüsst uns bereits kurz vor dem kostenlosen Stellplatz für Camper.

    In Collodi gibt es auch den Parco di Pinocchio – einen Freizeit- und Kulturpark mit Skulpturen, Kunstinstallationen und Szenen aus der Geschichte von Pinocchio. Er gilt als die Hauptattraktion für Besucher. Leider scheint der Park etwas in die Jahre gekommen zu sein; zumindest vermitteln dies zahlreiche Bewertungen bei Google und Tripadvisor. Deshalb entscheiden wir uns gegen eine Besichtigung.

    Direkt daneben steht die prächtige Villa Garzoni mit dem berühmten Giardino Garzoni. Der Garten gilt als einer der schönsten historischen Gärten Italiens – mit Terrassen, Treppen, Brunnen und Statuen. Doch auch diesen lassen wir aus. Ein Eintrittspreis von 19 Euro pro Person erscheint uns für einen kurzen Besuch dann doch etwas hoch.

    Stattdessen machen wir uns auf den Weg bergwärts in den alten Dorfteil von Collodi. Enge und steile Gassen prägen das gesamte Dorfbild, und es ist erstaunlich, dass hier noch Menschen leben. Es wirkt fast so, als gäbe es im Ort keine Waschmaschinen – Wäsche wird noch immer auf einem Platz von Hand gewaschen. Irgendwie romantisch und gleichzeitig fast ein wenig gruselig. Trotzdem wirkt alles lebendig und gepflegt.

    Nach diesem ausgiebigen Workout – am Ende zeigt die Schrittzähler-App immerhin 35 erklommene Stockwerke – machen wir es uns wieder im Wohnmobil gemütlich, trinken einen Espresso und warten auf den angesagten Regen.
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  • Das schottische Dorf Italiens - Barga

    11 марта, Италия ⋅ 🌧 12 °C

    Der heutige Tag beginnt mit strömendem Regen – eigentlich hätte dieser schon gestern Nachmittag bei uns eintreffen sollen. Nun prasselt er eben heute vom Himmel. Trotzdem machen wir uns etwas später bei leichtem Nieselregen auf den Weg zu unserem heutigen Ziel: Barga.

    Warum genau dieses kleine Dorf auf unserer Route gelandet ist, wissen wir gar nicht mehr so genau. Es stand irgendwann auf unserer Reisezielliste, und unterwegs hat uns sogar ein aufmerksamer Follower noch einen Tipp für den heutigen Übernachtungsplatz gegeben. Also lassen wir uns einfach überraschen.

    Im Ort angekommen, werden wir auf unserem Stellplatz herzlich von einer älteren Dame empfangen. Sie erklärt uns alles Notwendige, weist uns ein und plaudert freundlich mit uns. Ihr Englisch ist perfekt – allerdings mit einem unverkennbaren schottischen Akzent. Warum das so ist, erfahren wir später noch. Für diese Nacht haben wir wieder ein Agricampegio gewählt – Camping auf einem landwirtschaftlichen Betrieb, was wir inzwischen sehr zu schätzen gelernt haben.

    Der Wetterbericht verspricht leider keine Besserung. Im Gegenteil – es soll noch mehr Regen geben. Doch nach dem Mittagessen öffnet sich ein kleines Trockenfenster, das wir sofort nutzen, um ins Dorf hinaufzugehen.

    Der Weg dorthin hat es allerdings in sich. Es geht steil bergauf und die alten Steinwege sind vom Regen extrem rutschig. Unsere leichten Wanderschuhe geben zwar Halt, können das Rutschen aber nicht ganz verhindern. Also heißt es: Schritt für Schritt, langsam und vorsichtig.

    Oben angekommen, zeigt sich Barga als kleines, sehr charmantes Dorf – und irgendwie ganz anders als die bisher besuchten Orte in der Toskana. Enge mittelalterliche Gassen schlängeln sich zwischen alten Steinhäusern hindurch, kleine Plätze laden zum Verweilen ein und ganz oben thront der imposante Dom mit einem herrlichen Blick auf die Apuan Alps.

    Die Kathedrale stammt aus dem 11. bis 12. Jahrhundert und ist im romanischen Stil erbaut. Von außen wirkt sie schlicht – und auch im Innern setzt sich diese schlichte Eleganz fort. Ein weiteres Merkmal sind die Fenster aus Alabasterplatten.

    Doch Barga hat noch eine ganz besondere Eigenheit: Das Dorf gilt als erstaunlich musikalisch. Jedes Jahr findet hier ein international bekanntes Jazzfestival statt – das Barga Jazz Festival, das Musiker aus aller Welt anzieht.

    Und dann gibt es noch eine kleine Kuriosität: Barga hat eine starke Verbindung zu Schottland. Viele Einwohner sind im 19. und 20. Jahrhundert nach Scotland ausgewandert. Dadurch entstanden zahlreiche Familienverbindungen, und auch heute leben einige Schotten hier im Dorf.

    In manchen Bars wird sogar schottisches Bier ausgeschenkt – kein Wunder also, dass Barga manchmal scherzhaft als „the most Scottish town in Italy“ bezeichnet wird.

    Unser kleiner Spaziergang durch die engen Gassen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Gerade rechtzeitig erreichen wir wieder unser Wohnmobil – kurz bevor der nächste Regenschauer über Barga niedergeht.
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  • Regen, Fahrtag, Einkaufen, Meer

    12 марта, Италия ⋅ 🌧 14 °C

    Heute Morgen erwachen wir bei strömendem Regen. Auch bis zum Mittag soll sich das Wetter kaum bessern. Also beschliessen wir, erst einmal abzuwarten, bis sich ein kleines regenloses Fenster über uns auftut.

    Als der Regen etwas nachlässt, heisst es schnell ent- und versorgen – und kurz vor Mittag sind wir wieder unterwegs.

    Da es bald wieder nordwärts geht, möchten wir heute noch einen Grosseinkauf erledigen und unsere Nudelvorräte aufstocken. Nahe Lucca finden wir einen grossen Supermarkt mit einem guten Parkplatz für unser Wohnmobil. Perfekt für einen entspannten Einkauf ohne Parkplatzstress.

    Mit gut gefüllten Vorräten fahren wir danach weiter Richtung Meer. Unser Ziel: Viareggio.

    Langsam bessert sich auch das Wetter ein wenig. In Viareggio entdecken wir einen guten, kostenlosen Parkplatz direkt in Meeresnähe. Viele Dauercamper stehen hier – und auch einige Katzen haben den Platz offenbar zu ihrem Zuhause gemacht. Laut park4night gilt der Platz als sicher, und wir fühlen uns hier ebenfalls wohl.

    Heute lassen wir es ruhig angehen. Die letzten Tage stecken uns etwas in den Knochen, also spazieren wir gemütlich zum Strand. Der Weg führt uns vorbei an unzähligen Super-Yacht Bootsbauwerften. Unglaublich, was hier an Wert herumliegt oder gerade gebaut wird – riesige Yachten, deren Preis man sich kaum vorstellen kann.

    Das Wetter zeigt sich schliesslich doch noch gnädig und belohnt uns mit etwas Sonnenschein. Die frische Meeresluft tut gut – genau der richtige Abschluss für diesen entspannten Tag.
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  • Viareggio

    13 марта, Италия ⋅ 🌙 13 °C

    Wir haben auf dem Parkplatz geschlafen wie Murmeltiere und sind heute Morgen bei herrlichstem Wetter aufgewacht. Nach einem ersten Kaffee hiess es also: nichts wie raus! Wir schlendern gemütlich durch Viareggio und lassen den Tag einfach auf uns wirken.

    Schon bald kommen wir an den unzähligen Super-Yacht-Bootsbauern vorbei. Hier herrscht reger Betrieb – überall wird gearbeitet, geschweisst, gehämmert und eingerichtet. Die riesigen Boote wirken beeindruckend und für einen kurzen Moment träumen wir davon, einmal mit so einer Yacht über das Meer zu fahren. Aber manchmal bleiben Träume eben Träume – und das ist auch völlig in Ordnung.

    Viareggio ist ausserdem bekannt für seine sogenannten „Bagni“ am Strand. Diese privaten Strandbäder reihen sich praktisch lückenlos aneinander, sodass es gar nicht so einfach ist, einfach irgendwo ans Meer zu gelangen. Den Zugang muss man regelrecht suchen. Die Flaniermeile am Meer zieht sich gefühlt endlos entlang – fast bis nach Forte dei Marmi. Zwischen den Häusern verstecken sich immer wieder kleine Zugänge zu den einzelnen Bagni.

    In der Hauptsaison dürfte hier ordentlich Betrieb herrschen. Die Strandbäder mit ihren Liegen, Sonnenschirmen und Restaurants werden dann sicher gut besucht sein. Wobei – wenn ich mich richtig erinnere, sind die Eintrittspreise in den letzten Jahren deutlich gestiegen, sodass sie vielleicht gar nicht mehr ganz so gefragt sind wie früher.

    Auf den Gehwegen und sogar am Strand liegt noch überall Konfetti. Kein Wunder – in Viareggio findet einer der grössten und bekanntesten Karnevale Europas statt. Jedes Jahr kommen über 500’000 Menschen zu den grossen Paraden. Berühmt ist der Karneval vor allem für seine riesigen, beweglichen Festwagen aus Pappmaché, die oft Politiker, Prominente oder aktuelle Ereignisse satirisch darstellen. Manche dieser Wagen sind über 20 Meter hoch und so komplex gebaut, dass monatelang daran gearbeitet wird. Eigentlich sind sie echte Kunstwerke. Nicht umsonst wird der Karneval von Viareggio manchmal auch als der europäische Karneval von Rio bezeichnet.

    Nach einem kurzen Abstecher zum Strand schlendern wir gemütlich zurück zu unserem Wohnmobil und geniessen einfach das süsse Nichtstun.

    Morgen geht es in grossen Schritten wieder in Richtung Heimat. Heute Abend wollen wir unsere Reise mit einem letzten Restaurantbesuch in der Toskana abschliessen. Und während wir den Abend geniessen, freuen wir uns insgeheim schon auf die nächste Reise – die eigentlich schon wieder vor der Tür steht.
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  • Regen im Überfluss

    14 марта, Швейцария ⋅ 🌧 5 °C

    Wir erwachen bei leichtem Nieselregen. Schon in der Nacht und in den frühen Morgenstunden hat es geregnet. Während wir uns reisefertig machen, trommeln die Tropfen leise auf das Dach unseres Wohnmobils.

    Nach über 30 Tagen heisst es Abschied nehmen von der Toskana. Unsere Reise führt uns nun wieder nach Norden – langsam zurück in Richtung Heimat. Wie weit wir heute kommen werden, wissen wir noch nicht. Unser erstes Tagesziel ist Alessandria, über Genua.

    Doch schon bald öffnet der Himmel seine Schleusen. Der Regen wird stärker und ein Blick auf den Himmel lässt keine Hoffnung auf baldige Besserung zu. Als wir Genua passieren, gesellt sich zum Regen auch noch kräftiger Wind mit böigen Stössen.

    Irgendwo hinter Genua legen wir eine kurze Pause ein. Der Wetterbericht verspricht wenig Gutes für den weiteren Tag. Also beschliessen wir: Wir fahren einfach weiter – Kilometer um Kilometer – bis wir irgendwann sagen: Jetzt reicht’s.

    Wir passieren Alessandria, später taucht das Schild nach Varese auf. Der Regen begleitet uns weiterhin hartnäckig. Bald liegt auch Varese hinter uns. Unser neues Tagesziel steht fest: Lugano.

    Nach 403 Kilometern beenden wir die Fahrt und steuern unseren Übernachtungsplatz in Lugano an.

    Trotz der langen und nassen Fahrt zieht es uns am Abend noch einmal nach draussen. Wir spazieren in die Stadt, essen eine Kleinigkeit und geniessen einen kurzen Moment das Leben ausserhalb des Wohnmobils.

    Wenig später sind wir wieder zurück. Draussen prasselt der Regen noch immer auf unser Dach, während wir es uns drinnen gemütlich machen und den langen Reisetag langsam ausklingen lassen.
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  • Start und Ende der Reise mit Schnee

    15 марта, Швейцария ⋅ ☁️ 3 °C

    Die ganze Nacht prasselte der Regen ununterbrochen auf das Dach unseres Wohnmobils. Doch nach der langen Fahrt waren wir so müde, dass wir trotzdem tief und fest geschlafen haben.

    Am Morgen geht es weiter Richtung Norden. Wir sind gespannt, ob wir nochmals Schnee finden werden. Auf den Bergen in Sichtweite liegt er bereits, und es scheint ziemlich weit heruntergeschneit zu haben.

    Eigentlich wollten wir über den San Bernardino fahren und den Übernachtungsplatz vor dem Tunnelportal ansteuern. Doch ein LKW-Fahrverbot – das zwar für uns in der Schweiz nicht gilt – stimmt uns etwas nachdenklich. Vermutlich sind die Strassen wegen des Schnees noch nicht vollständig geräumt. Also entscheiden wir uns spontan um und nehmen stattdessen die Gotthard-Route.

    Je weiter wir fahren, desto mehr kämpft sich die Sonne durch die Wolken. Schon bald sind wir bei strahlend blauem Himmel unterwegs und fahren von Süd nach Nord entlang frisch verschneiter Landschaften.

    Vor dem Südportal in Airolo legen wir noch einen Halt bei der Käserei Gotthardo ein. Natürlich können wir nicht widerstehen: Alpkäse, Tremola-Käse, Raclette-Käse und gleich auch noch Käse für ein Fondue wandern in unseren Einkaufskorb. Praktisch: Einen passenden Weisswein gibt es ebenfalls im Angebot.

    Den Übernachtungsplatz finden wir beim Parkplatz der Luftseilbahn in Airolo, in unmittelbarer Nähe zur Käserei. Immer wieder beginnt es leicht zu schneien, doch der Schnee ist sehr nass.

    Am Abend geniessen wir hier unseren letzten Reiseabend: ein Fondue im warmen Wohnmobil – mit Blick auf die verschneite Landschaft draussen.

    Irgendwie passt das perfekt. Wir haben unsere Reise im Schnee begonnen, mit einer Übernachtung auf dem tief verschneiten Simplon. Und nun stehen wir zum Abschluss erneut im Schnee – dieses Mal vor dem Südportal des Gotthard-Strassentunnels.
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  • Heimreise - Fazit

    16 марта, Швейцария ⋅ ☁️ 5 °C

    Heute Morgen werden wir von heftigen Böen geweckt – unser Wohnmobil wackelt ganz ordentlich. Doch dafür werden wir mit einer wunderschönen Stimmung belohnt: Die aufgehende Sonne taucht die Berge in ein traumhaftes Licht. Ein perfekter Start in unseren letzten Reisetag.

    Nach einem kleinen Frühstück machen wir uns bereits wieder auf den Weg Richtung Heimat. Die Fahrt verläuft ruhig und ohne viel Verkehr. Wir geniessen die letzten Kilometer und cruisen entspannt den Gotthard hinunter und entlang der Axenstrasse.

    Schon von Weitem sehen wir die beiden Mythen – ein vertrauter Anblick, der uns zeigt, dass wir fast wieder zuhause sind. Noch ein letzter Anstieg über das Moor von Rothenthurm, mit einem tollen Blick auf den Zürichsee, und dann sind wir wieder in unserer Heimat angekommen.

    Zu Hause heisst es erst einmal das Nötigste ausräumen, denn das Wetter soll heute noch umschlagen und Regen bringen.

    Den Abend lassen wir – wie so oft nach unseren Reisen – gemütlich mit einer Pizza vom Lieferdienst ausklingen.

    Unser kleines Fazit der Reise:
    - 43 Tage unterwegs und so viel Schönes gesehen und erlebt
    - Keine Pannen (ausser der Plattfuss bei Andreas’ Fahhrad) oder Pleiten – alles lief wunderbar
    - Ein paar Flaschen Wein haben den Weg nach Hause gefunden – und auch etwas Olivenöl durfte nicht fehlen
    - Genuss kam auf dieser Reise definitiv nicht zu kurz
    - Tolle Begegnungen mit wunderbaren Menschen
    - Erstaunt waren wir über den schlechten Zustand der Strassen in Italien
    - Und leider auch darüber, wie viel Müll achtlos in der Natur entsorgt wird

    Vielen Dank euch allen, dass ihr mit uns gereist seid und so aktiv dabei wart. So macht das Schreiben unserer Footprints gleich doppelt so viel Spass.

    Wir freuen uns sehr, wenn ihr auch bei der nächsten Reise wieder mit dabei seid – sie beginnt nämlich schon kommenden Sonntag.

    Bis dahin wünschen wir euch eine schöne Zeit.
    Bis bald – Andy und Yvi on Tour. 🚐✨
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    Окончание поездки
    16 марта 2026 г.