Australia
North Wall Beach

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7 travelers at this place:

  • Day28

    Coffs Habour

    October 19 in Australia

    Heute waren wir bei schön warmen 28 grad auf der größten Wanderdüne der südlichen Hemisphäre. Das war ein bisschen wie in der Wüste!
    Danach sind wir relativ viel gefahren und waren auf dem Weg noch in einem Koala Hospital. Dort werden verletzte oder kranke Koalas aufgenommen und verarztet. Wenn es irgendwie möglich ist, werden die Koalas wieder ausgewildert. Es gibt aber auch einige, die dort in die Dauerpflege leben, da sie nicht ausgewildert werden können, weil sie z. B. blind sind.
    Heute Abend waren wir noch auf einem Streetfoodmarket in Coffs Harbour mit Livemusik, dazu gab es Burger, Curry und griechischen Kebab.
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  • Day92

    Bye Bye Yamba :-(

    April 9, 2017 in Australia

    Der letzte Tag, nach einer wirklich schönen langen Zeit in Yamba. Ich hatte eine gute Zeit und ich finde Yamba super entspannt und die Leute drumherum haben viel dazu beigetragen. Rückblickend war es schön, eine längere Zeit an einem Ort zu verbringen und sich ein wenig heimisch zu fühlen. Ich konnte auch einfach mal faul sein und war nicht immer unterwegs, was mir auch gut getan hat. Nun mache ich mich weiter in Richtung Coffs Harbour, mein Bus kam bereits 12:30Uhr. Ich nahm die Wäsche von meinem Bett ab und packte meine Sachen zusammen, vorher hatte ich bereits gefrühstückt. Ich hatte extra bis kurz nach neun gewartet, um meine Zimmergenossen nicht zu wecken. Diese lagen jedoch im Bett und mussten nun mit den Rascheln und Packgeräuschen leben. Alles war verstaut und ich nutzt ein wenig das Internet, ehe ich mir einen Kaffee im Hostel holte und zum letzten mal zum Main Beach ging. Dort waren bereits welche vom Hostel, die das gute Wetter genossen. Ich verabschiedete mich von Oli, der sich in die Wellen machte. Ich hätte kein Problem gehabt, ein paar Wochen länger zu bleiben aber irgendwann geht’s halt auch weiter. Ich trank mein Kaffee, unterhielt mich mit denen aus dem Hostel, ehe die Zeit soweit vorangeschritten war, dass ich mich verabschiedete und zurück zum Hostel ging. Der Strand war heute übrigens noch ein ganzes Stück voller als die letzten Tage.

    Im Hostel schnappte ich mir mein Zeug, holte mein Essen aus der Küche und machte mich auf zur Haltestelle, welche nur zwei Minuten entfernt war. Dort lernte ich Steffie kennen, ebenfalls aus Deutschland, welche nur zwei Nächte in Yamba war und heute wie ich nach Coffs fährt. Wir waren heute die einzigen, die an der Haltestelle warteten und den Bus nach Süden nehmen würden. Der Bus selber war nicht voll, ich habe wieder meine zwei Sitzplätze. Ich tauschte mich mit Steffie über die Pläne in Coffs aus. Später bearbeitete ich ein weiteres Video und schrieb mein Bericht von gestern. An der Haltestelle in Coffs wartete bereits ein Shuttle auf mich, der Fahrer hieß Joe und kam aus Deutschland. Ich ließ mir gleich ein paar Tipps geben und setzte einen nach der Ankunft gleich um.

    Das Einchecken verlief ohne Probleme und die Sachen waren schnell im Zimmer verstaut. Ich musste seit langen mal wieder das Bett selber beziehen, was nicht der Rede wert ist aber in den anderen Hostels wurde das immer vorbereitet. Ich machte mir ein verspätetes Mittagessen und schnappte mir danach meinen Rucksack. Joe meinte der Creek Walk, sprich ein Weg entlang eines kleinen Flusses soll schön sein. Dieser endet im botanischen Garten von Coffs, den ich gleich mitmachen wollte. Der Weg war wirklich schön anzusehen aber haute mich nicht von den Socken. Ich lief eine Weile ehe ich den botanischen Garten erreichte. Leider war ich erst 16Uhr dort und 17Uhr sollten bereits die Tore wieder geschlossen werden. Das hieß also alles im Schnelldurchlauf, denn der botanische Garten war größer als gedacht. Es gab viele schöne Flecken aus verschiedenen Ecken von Australien aber auch Afrika. Ein japanischer Garten war auch integriert. Ein Weg durch die Mangroven war besonders schön. Dieser führte auf einen Holzsteg durch den matschigen Uferbereich. Auf den Fluss selbst paddelten zwei Frauen, eine im Kajak und die andere auf einem Stand Up Paddle Board. Gut zu wissen, dass es hier wahrscheinlich irgendwo eine Ausleihstation gibt. Da ich mich beeilt hatte, war ich nach 40 Minuten durch, wobei ich ein paar Wege ausgelassen hatte. Ich ging zurück den Creek Walk entlang, als plötzlich mein Rücken nass wurde. Ich schaute in meinen Rucksack und da war eine Gummidichtung von meiner Trinkflasche verloren gegangen :-( Zum Glück war nichts im Rucksack, was hätte kaputt gehen können. Ich hätte die Trinkflasche ja schon fast in Yamba verloren. Da hatte ich die Flasche versehentlich in einem anderen Raum abgestellt und vergessen und konnte mich echt nicht mehr daran erinnern wo sie war. Ein Tag später kam ich auf den Gedanken mit den anderen Zimmer. Nun war die Flasche ohne der Dichtung nutzlos. Zum Glück hatte ich im botanischen Garten der in kürze geschlossen wurde nichts getrunken. Stattdessen hatte ich das erste Mal nach dem botanischen Garten die Flasche heraus geholt, dort fand ich auch die kleine Dichtung und muss mir keine Neue kaufen. Nun ging es wirklich zurück. Unterwegs traf ich viele Angler, mit zwei kam ich auch kurz ins Gespräch. In Coffs gibt es übrigens so einen ähnlichen Hügel wie in Yamba, von den man eine tolle Aussicht hat. Zurück im Hostel redete ich mit einem Zimmergenossen und ging danach duschen.
    Ich schnappte mir mein Laptop, um mein fertiges Video von Magnetic Island hochzuladen. Leider brach die Internetverbindung nach kurzer Zeit zusammen. Mein tägliches freies Volumen sind hier 250MB, danach darf ich blechen. 3GB kosten gleich mal 10$. Das ist echt teuer, wenn man bedenkt, dass ich in Yamba für sieben Tage 15$ bezahlt hatte. Naja wird ein teures Video. Ansonsten lernte ich Urs aus der Schweiz kennen, der gerade am Puzzeln war und die Zeit tot schlug. Er macht gerade eine Weltreis und ist nur anderthalb Monate in Australien, hat aber dafür schon viel gesehen. Wir puzzelten später gemeinsam bis um zwölf und wurden fast fertig. Nur ein paar Ecken fehlen noch, was aber leider alles schwarz ist. Mein Video hat es übrigens jetzt geschafft. Mal sehen ob ich das Puzzel morgen fertig mache, wenn dann soll ich urs auf jeden Fall ein Foto schicken. Übrigens kann ich morgen vielleicht mein Handy schon holen, da ich bereits am Freitag die Versandbestätigung erhalten hatte.
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  • Day94

    Surfen und Dorrigo Planung

    April 11, 2017 in Australia

    Ich hatte heute früh ein wenig Zeit, denn mit Angie ging es heute erst zur späteren Stunde zum Surfen. Sie wollte ausschlafen, ich dagegen wurde früh wach, da heute wieder ein paar das Zimmer verliesen und früh auscheckten. Ich blieb bis um acht Uhr liegen, ehe ich mir eine Etage tiefer mein Frühstück machte. Danach holte ich mir meinen Laptop und setzte mich mit ein paar Keksen in die Lobby und schaute meine Bilder von den letzten Tagen durch und löschte gleich ein paar. Um neun Uhr konnte ich dann an der Rezeption meinen nächsten Zettel für 250MB Internetzugang abholen und meine Seite wieder aktualisieren. Ich hatte sogar noch Zeit ein neues Video zu bearbeiten, welches wohl ein wenig länger dauern wird. Dabei handelt es sich um die Station Cairns und alle Aktionen drumherum. Meine Aufgabe aus anderthalb Stunden Bildmaterial etwa zehn Minuten machen :( Das wird wohl länger dauern. Angie saß bereits draußen am Pool und frühstückte eine ihrer eigenen Kreationen. Frischkäse, Toast und geschnittener Apfel. Wir quatschten eine Weile bis wir uns für 11:30Uhr fertig an der Rezeption fürs Surfen verabredeten. Die Surfboards sind hier übrigens kostenlos auszuleihen und ich bekam ein gutes und konnte es vorher noch wachsen, damit ich im Wasser später einen besseren Halt habe. Bei Angie lief es dagegen nicht so rund. Sie hatte ihr eigenes Surfboard und schraubte ihre Finnen dran. Leider waren die Schrauben und das Werkzeug schon ein wenig abgenutzt,sodass wir auf unseren Weg zum Strand am Surfshop anhielten und es reparieren liesen. Danach ging es schlieslich zum Strand selbst.

    Als wir über die Dünen schauen konnten, sahen wir eher kleine Wellen und vereinzelt ein paar größere. Das Wetter war top und ein paar andere Surfer hatten sich ebenfalls eingefunden. Die Savetyleach war am Bein befestigt und es ging rein in die Wellen. Das heraus Paddeln war nicht so schlimm und die erste Welle leicht bekommen. Allerdings tauchte meine Nase vom Surfboard ins Wasser und ich wurde folglich vom Brett geworfen. Nach ein paar Umdrehungen tauchte ich wieder auf, während meines Sturzes hatte ich mein Brett ein paar mal Abbekommen, erst auf den Rücken und später leicht auf den Kopf. Es war nicht weiter schlimm, nur beim paddeln zog es leicht am Rücken. Die nächsten Wellen gingen überraschend gut und ich bemerkte die Fortschritte aus den letzten Tagen, die mich ja eher ein wenig demotiviert hatten. Heute waren die Wellen aber perfekt fürs Üben und so konnte ich das bereits gelernte weiter verbessern. Beim Aufstehen nutze ich jedoch immer wieder mein Knie, was ich mir unbedingt abgewöhnen muss. Während wir auf die Wellen warteten quatschen wir ein wenig. Später paddelten wir für eine Welle gemeinsam und surften diese auch, was für beide ein gutes Erfolgserlebnis war. Später ließen wir uns zum Strand treiben und machten eine kleine Pause. Angie nutzte die Zeit und telefonierte mit ihren Freund, der ebenfalls in Australien unterwegs war und ich rief meinen Vati zurück, welcher zufällig während unserer Pause angerufen hatte. Dabei bemerkte wir, dass der Zeitunterschied durch die Zeitumstellung von zehn Stunden auf acht verschoben wurde. Irgendwann war die Verbindung aber so schlecht, dass wir es auf einen anderen Tag verschieben wollten. Ich hatte ja die Finnen von meinem Board auf meinen Rücken bekommen. Ich bat Angie mal drüber zu schauen, sie war als erstes ein wenig schockiert, denn es war nicht nur ein Kratzer. Es war ein wenig offen und angeschwollen. Daraufhin ging ich zur Rettungswacht und fragte, ob ich damit zum Arzt muss, sie meinten nur du lebst ja noch und fühlst dich gut, das ist nur ein Kratzer. Ok, dann mach ich mich wieder in die Wellen. Angie telefonierte noch und kam später nach. Der Plan war eine Stunde zu surfen und danach ins Hostel eine Kleinigkeit Essen. Das Surfen heute war echt gut und ich konnte das Aufstehen sehr oft üben und beschloss heute schon einen Tag zu verlängern, um noch einmal surfen zu gehen. Morgen steht eventuell der Plan in den Dorrigo National Park zu fahren, was noch ein wenig von Jefferson, welcher ein Auto hat abhängt.

    Im Hostel genoss ich die warme Dusche, was immer wieder eine wohltat danach ist und super entspannt. Danach ging es in die Küche und ich aß mein Essen, was von gestern übrig war. Ein paar Leute aus den Hostel wollten immer Kochabende machen, wo einer ein Essen aus seiner Heimat kocht und dafür alles einkauft. Die Idee ist gut aber ich habe bereits Essen eingekauft und will ehrlich gesagt nicht so viel Geld für einen Abend ausgeben. Trotzdem bekamen wir einen Vorgeschmack zum Mittag, ein Wrap in der Pfanne angebraten mit Käse und Chillis. War wirklich lecker und schnell gemacht. Die Zeit schritt schnell voran und 16Uhr ging es zur zweiten Runde. Es war sehr bewölkt und der Wind hatte ein wenig aufgefrischt. Jefferson hatte übrigens für Morgen abgesagt, dafür hatte ich kurz mit Joe geredet, welcher gerne mitkommen würde. Mit Angie wären wir somit zu dritt und könnten uns ohne Probleme ein Auto mieten. Der zweite Teil der Surfeinheit war nicht ganz so erfolgreich aber machte trotzdem Spaß und darum geht’s ja. Die Strömung war stärker als Gedacht und wir mussten regelmäßig unsere Position korrigieren bis wir wieder an den Strand zurück und einfach vorlaufen wollten. Dabei fiel uns auf, wie stark der Wind wehte und uns sehr schnell kalt wurde. Deswegen traten wir den Heimweg an und ließen den Strand hinter uns.

    Im Hostel ging es nach der warmen Dusche für zehn Minuten ins Bett. Anschliesend schnappte ich mir mein Laptop und eine Schokolade und suchte nach einer günstigen Autovermietung. Später gesellte sich Angie dazu und wir schmiedeten zusammen einen groben Plan, was wir alles sehen wollen. Neben einen Lookout soll es zu ein paar Wasserfällen gehen. Danach in den National Park, in welchen wir einen Weg auf jeden Fall machen wollen und einen weiteren in der Hinterhand haben. Mit Joe komplettierten wir unsere Planung. Er war schon ein paar mal dort und konnte und ein paar Tipps geben. Joe ging irgendwann schlafen und ich zeigte Angie meine Videos, da ich ihr von meiner Seite erzählt hatte. Da wir morgen zeitig raus wollten ging es jedoch zeitnah ins Bett.
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  • Day96

    Surfen und Erkundungstour

    April 13, 2017 in Australia

    Ich musste von unseren gestrigen Gruppe als einziger früh aufstehen, denn das Auto musste ja irgendwie um acht Uhr zurückgebracht werden. Zuvor musste ich es noch voll tanken und ich war pünktlich acht Uhr bei Thrifty. Gestern ist beim Fahren alles gut gegangen, nur einmal in einem zweispurigen Kreisverkehr war ich in der falschen Spur und musste aufpassen das nichts weiter passiert und ich bin auf einer Nebenstraße kurz rechts gefahren, was dank meiner Mitfahrer gleich korrigiert werden konnte. Das Auto schaffte ich folglich im ganzen wieder zurück. Nun stand ein 40 minütiger Fussmarsch vor mir. Zu erst telefonierte ich mit Jacky, was sich ein wenig schwierig gestaltete, da dauernd die Verbindung abbrach. Dann ging ich zu Aldi und holte mir eine Kleinigkeit zu Essen, was ich auf den Rückweg mit Musik im Ohr aß.

    Im Hostel waren nun schon alle wach und ich mit Angie zum Surfen verabredet. Jedoch brauchte ich ein wenig Zeit ehe wir los konnten. Die Gopro musste ein wenig geladen werden und was ich fast vergessen hatte, ich musste das Zimmer wechseln. Meine gebuchten Nächte waren ja vorüber und ich habe gestern erst für eine weitere Nacht gebucht und nun für zwei Nächte. Da mein Zimmer bereits anderweitig verplant ist, musste ich zum Glück nur in das gegenüberliegende Zimmer. Ich schmiss nur meine Sachen aufs Bett, schnappte mein Zeug und ab ging es zum Surfen. Nelson war auch mit dabei, so ging es zu dritt zum Strand. Die Wellen sahen ziemlich gut aus. Die Savetyleach war am Bein befestigt und ab ging es ins Wasser. Das heraus Paddeln war anstrengender als am Vortag, denn die Wellen waren größer und brachen sehr schnell. Angie schaffte es nicht so richtig gegen die Wellen anzukommen und entschied sich bereits früh für den Strand. Ich versuchte es weiter und bekam nur schwierig die Wellen. Zudem kam eine starke Strömung, die mich schnell wegtreiben lies. Stellenweise musste ich für große Wellen regelmäßig tauchen, um nicht von diesen erfasst zu werden. Trotzdem spülten diese mich immer wieder ein wenig zum Strand, sodass der Kampf manchmal vom Neuen losging. Irgendwann entschied ich mich für eine Pause und setzte mich zu Nelson und Angie. Meine Hoffnung, mit neuer Kraft in vielleicht kleiner werdende Wellen starten zu können. Nach einen netten Gespräch mit Nelson setzte ich noch mal an. Es schien als wären die Bedingungen besser geworden. Ich kam leichter nach draußen zu den anderen Surfern und konnte ein paar Wellen nehmen. Das Aufstehen klappte heute zwar nicht so richtig aber wird wohl noch kommen. Die guten Bedingungen hielten nicht lange an und die Wellen wurden echt schlimm, sodass es wieder an den Strand ging und von diesen bald zurück zum Hostel. Am Nachmittag sollte es nochmal zum Surfen gehen.

    Ich liebe die warme Dusche nach dem Surfen :) Danach ging es ans Mittag machen und Berichte schreiben. Ich setzte mich mit meinen Thunfischtoast in den Gemeinschaftsbereich und schrieb ein wenig. Später kam Angie und wir unterhielten uns, da mussten die Berichte wohl ein wenig warten. Nelson kam dann ebenfalls, welcher sich aber nur kurz verabschiedete, denn für ihn ging es bereits weiter. Wir beide bekamen von ihm ein Osterei zum Abschied geschenkt, worüber wir uns beide freuten. Danach hatte ich doch noch ein wenig Zeit für die Berichte. Die Pläne für den Nachmittag hatte sich ein wenig geändert. Die Wellen sind statt kleiner zu werden größer geworden, somit machte es nicht viel Sinn das Surfboard in die Hand zu nehmen. In Coffs gibt es eine Seebrücke, von der man herunter springen kann, was doch eine spaßige Alternative ist. Also Badesachen angezogen und auf geht’s. Wir waren draußen unterwegs und das schöne Wetter von heute Morgen leider komplett verschwunden. Stattdessen dominierten dunklere Wolken den Himmel und den Plan den Sonnenuntergang anzusehen konnte wir wohl streichen. An der Seebrücke angekommen, war uns beiden zu kalt, sodass wir nicht rein sprangen und lieber eine Runde liefen. Wir gingen zu erst bis an die Spitze der Seebrücke ehe wir den rechten Stranabschnitt und deren Landzunge näher erkundeten, welchen ich bis jetzt nicht gesehen hatte. Angie war hier bereits mit zwei anderen vom Hostel gewesen und konnte mir den Weg zeigen. Man hatte eine echt tolle Aussicht und die Landzunge war recht ähnlich zu der gegenüberliegenden Landzunge, auf der ich vor zwei Tagen war. Das mit dem Springen von der Seebrücke haben wir auf Morgen verschoben, da soll deutlich besseres Wetter sein. Vielleicht sehen wir die Sonne abends mehr. Unser Weg führte erst an der Seite und später auf den Hügel der Landzunge, bis wir auf der Meerseite nach unten gingen. Dort schloss sich ein Steindamm an, welcher den Hafen vor hohen Wellen sicherte. Diesen liefen wir bis vor an die Spitze und konnten eine paar schone Bilder von Coffs machen, welches nun von schwarzen Wolken eingekreist war. Wir hatten schon die Befürchtung, das wir wohl in den Regen kommen würden, was zum Glück nicht eintrat. Es war bereits dunkel als wir am Hostel ankamen und vom Sonnenuntergang war wirklich nichts zu sehen.

    Nun war Abendbrot angesagt, angedacht war eine kleine Reispfanne. Allerdings fand ich im Free Food Fach eine Dose mit Nutmeat und machte es spontan in die Pfanne. Es schmeckte ganz gut und eine Portion konnte ich für Morgen zurück stellen. Danach ging es ans Bilder anschauen von gestern. Das war ziemlich lustig, da ich manchmal einfach mit der Gopro drauf gehalten hatte und im Hintergrund die beide manchmal irgendein Mist machten.

    Eine negative Nachricht gibt es. Ich wollte heute meine nächste Reiseroute fest machen. Das Pronlem in Nambucca Heads ist durch Ostern viel bereits ausgebucht und ich muss sehen wie ich das lösen kann. Option eins wäre Nambucca Heads von hier aus zu machen, das hieße ein Auto zu mieten und Option zwei ist Nambucca Heads zu überspringen. Ich versuch wohl die erste Option umzusetzen.

    Nach ein paar Videos ging Angie dann schlafen, Jerome war bereits vorher verschwunden. Allerdings hat er durchaus Interesse an Nambucca Heads, er weiß nur noch icht ob er arbeiten muss. Übrigens haben heute zwei aus Polen heute Essen gemacht. Sie hatten was übrig und so brachten sie uns Maultaschen, welche wir dankbar annahmen :) Später schrieb ich weiter Berichte, erst im Zimmer und später, weil alle schlafen gingen im Gang.
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  • Day97

    Einen Tag länger bitte

    April 14, 2017 in Australia

    Ostern und ganz Australien reist an die Küste für eine gute Zeit. Das Hostel hat sich in kürzester Zeit gefüllt und mein neues Zimmer war voll besetzt. Ich hatte mir meinen Wecker gestellt, denn ich wollte früh zum Surfen. Geweckt wurde ich jedoch von Kindern, die über die Gänge rannten. Überhaupt haben viele Familien die Jugendherberge bezogen und nutzen dies als günstige Übernachtungsmöglichkeit. Vom Frühstückstisch sah ich den eher zugezogenen Himmel, entsprechend frisch war die Temperatur. Im Bezug auf das geplante Surfen war dies eher schlecht. In Yamba gab es ja Neoprenanzüge, welche man nutzten konnte aber hier hatte ich nur mein eigenes Zeug. Ich war fertig mit Frühstücken und traf Angie, wir beratschlagten uns kurz und hielten es beide für angenehmer die Mittagsstunden dazu zu nutzen. Laut Wetterbericht soll es sonnig werden und die Wolken weiterziehen. Angie wusste mit ihrer neuen Zeit nicht gleich was anzufangen, ich hingegen nutzte die Zeit und schnappte mir meinen Laptop und pflegte ein wenig meine Seite. Angie kam hinzu und schaute ein wenig im Reiseführer nach und ich erzählte ihr ein wenig über Yamba, wo sie schon Morgen hinfahren wird.

    Die Sonne zeigte sich wirklich langsam und wir schnappten uns unsere Badesachen und gingen zur Seebrücke am Jetty Beach. Dort angekommen, gingen wir zu der Stelle, wo man hineinspringen konnte. Ein Pärchen war vor uns, der Mann sprang vor uns rein und das Mädel zögerte ein wenig, traute sich aber dann doch. Gut, nun hatten wir genug zugeschaut und ich kletterte auf das Geländer und überlegte ein wenig und sprang schlieslich hinein. Jetzt war Angie dran. Sie ist bereits unten ins Wasser gegangen und hatte die Wassertemperatur geprüft. Sie brauchte eine Weile, ehe sie sich mit einen kleinen Angstschrei ins Wasser stürzte :D Für sie war es damit erledigt, ich sprang nochmal von einem anderen Punkt und gab ihr die Gopro in die Hand. Damit wäre das abgehackt und es war gut, das wir es nicht gestern sondern heute bei schönen Wetter gemacht hatten. Im Wasser neben der Seebrücke war eine kleine Luftburglandschaft, auf die wir drauf wollten. Der Eintritt dafür war uns der Spaß nicht wert, weswegen wir uns dagegen entschieden. Zurück ging es ins Hostel. Nächster Tagespunkt war Surfen :) Übrigens hatte ich durch ein paar aus dem Hostel erfahren, dass heute ein Food Market in einem Park nicht weit vom Hostel ist, wo Livemusik ist. Mal sehen wie wir das eintackten können.

    Wir schnappten uns die Surfboards und gingen zu unseren alt bekannten Platz. Wir gingen die Düne hoch und vor uns erstreckte sich der Park Beach. Leider waren die Wellen wieder sehr schlecht. Sie waren groß und brachen im hohen Bogen und das auch sehr schnell. Also schlechte Bedingungen, wir schauten es uns ein wenig an und gingen nach rechts Richtung der Hafenmauer. Dort beobachten wir ein paar Fallschirmspringer, die gerade am Strand landeten. Die Wellen an diesem Punkt sahen nicht so schlecht aus und wir gingen ohne Surfboard ins Wasser um zu testen, wie tief es war. Leider war es zu flach und wir gingen weiter zum Strand direkt neben der Hafenmauer. Hier probiert sich ein Surfer nach dem Anderen, mit wenig Erfolg. Wir relaxten ein wenig und hofften auf bessere Surfbedingungen. Wir waren übrigens am Hundestrand und ein paar kamen vorbei und schlichen sich von hinten an, was uns manchmal erschreckte. Schlieslich konnten wir uns aufraffen und schnappten uns unsere Boards und probierten was möglich ist. Das war jedoch nicht viel. Ich konnte gerade mal im Weißwasser ein paar was probieren aber es war sinnlos. Wieder an den Strand aber statt zum Hostel gingen wir zum Jetty Beach, welcher durch die Hafeneinfahrt sehr gut geschützt ist. Das hieß keine Wellen aber auf die waren wir auch nicht aus. Wir wollten einfach ein wenig herum paddeln. Die meisten haben bestimmt ein wenig blöd geschaut, was Surfer an einem Strand mit keinen Wellen suchen. Wir paddelten ein wenig heraus, genossen das Wetter und versuchten irgendwelche Übungen auf den Boards. Teilweise mit Erfolg aber wir vielen genauso oft ins Wasser. So trainierten wir aber gleich mal ein wenig die Balance auf den Board und hatten Spaß dabei. Wir schmissen uns auch ein paar mal gegenseitig runter. Also wir wussten uns die Zeit zu vertreiben. Neben der Sache, dass wir nicht surfen konnten, war es schade, dass ich das Board von Angie nicht nutzen konnte. Sie hatte eine Gopro Halterung an ihrem Board, wo ich gerne meine Fortschritte dokumentiert hätte. Wir paddelten nach einer Weile wieder zum Strand. Ich machte zurück zum Hostel, sie blieb dagegen am Strand und genoss ein wenig das Wetter. Ich musste noch ein wenig organisatorisches auf den Weg bringen. Ich war ein wenig spät dran, morgen soll es ja weiter gehen, denn Jerome hat für Nambucca Heads abgesagt und allein wollte ich mir kein Auto leihen. Nach einer Dusche machte ich mich mit meinem Laptop auf die Suche nach einer Unterkunft. Da Ostern ist, gestaltete sich dies nicht erfolgreich, sodass ich eine weitere Nacht in Coffs bleiben muss. Also buchte ich meinen Bus um und suchte für einen Tag später nach einer Unterkunft. Zur Auswahl standen drei Hostels, ich entschied mich für das günstigste aber mit der besten Lage. Angie kam von dort und meinte es wäre schön gewesen. Sie war inzwischen vom Strand zurück und stand mit gepackten Sachen vor mir, denn wir wollten zum Sonnenuntergang auf Multan Bird Island sein. Leider waren wir ein wenig zu spät und verpassten diesen knapp. Dafür sahen wir einen leicht rötlich eingefärbten Himmel und liefen die kleine Insel ab. Ich war ja bereits am zweiten Tag auf dieser gewesen aber in der Abendstimmung war es nochmal schön anzusehen. Anschliesend gingen wir direkt zum Food Market, welcher eine viertel Stunde weit entfernt war.

    Dort angekommen, war dieser echt klein. Es gab ein paar Stände mit verschiedenen Essen und einem Zelt wo sich Kinder geschminkt wurden. Die Livemusik bedeutete ein DJ, welcher Kindermusik spielte. Diese hatten sich in einem großen Kreis davor versammelt und tanzten fleißig. Im großen und ganzen war das also eher eine Familiengeschichte. Angie holte sich etwas zu Essen und wir setzten uns auf eine Bank und quatschten ein wenig. Später gab es einen Schokoshake für mich und ein Eis für sie und wir traten zeitnah den Rückweg an, denn es lohnte sich wirklich nicht länger zu bleiben. Auf dem hinweg hatte ich übrigens den Gedanken mit öffentlichen nach Nambucca Heads zu fahren, der Ort liegt ja gerade mal 30 Minuten mit dem Auto entfernt.

    Im Hostel packte Angie ihre Sachen und ich schnappte mir wieder mal meinen Laptop aber in der Sofalandschaft vielen mir fast die Augen zu. Ich ging in mein Zimmer, machte Musik an und schlief ein wenig. Halb zehn war ich wieder munter und holte mir etwas zu Essen aus der Küche. Dort bekam ich dann ein wenig Müsli geschenkt von einem Pärchen, was dies nicht mehr mitschleppen wollte, von Angie bekam ich später auch noch ein paar Reste :) Sie war inzwischen fertig mit Packen, was sich ein wenig hingezogen hatte, da sie neue Mitbewohnerinnen bekommen hatte. Da wir die letzten Tage viel gemeinsam gemacht hatten, wollte sie ein paar Bilder von den letzten Tagen haben. Somit schauten wir uns diese noch einmal an, was ganz witzig war. Anschlisend gab sie mir ein paar Tipps zu Port Macquarie und ich zeigte ihr ein paar Bilder von Yamba und erklärte ein paar Dinge dazu. Die Zeit schritt voran und sie muss um vier wieder raus, sodass wir uns verabschiedeten und sie in ihrem Zimmer verschwand. Ich blieb dagegen in der Lobby und telefonierte mit Jacky. Diesmal klappte es mit der Verbindung ein wenig besser und wir konnte auch ein paar Dinge hinsichtlich unsere Pläne für Mai besprechen. Diese wurde aber später schlechter, was eine weitere Kommunikation leider nicht mehr zu lies. So widmete ich mich den heutigen Tag und schrieb diesen nieder und bearbeitete ein wenig das nächste Video. Kurz vor zwei ging ich dann schlafen :)
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North Wall Beach

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