Australia
New South Wales

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1,360 travelers at this place:

  • Day113

    Sydney - Merry Christmas

    December 22, 2018 in Australia ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir sind nun in Sydney angekommen. Hier werden wir Weihnachten verbringen, mit dem Santa ein wenig surfen am Bondi- und Manly-Beach. Natürlich die tolle Stadt besichtigen. Kaum angekommen konnten wir nicht warten und gingen gleich zur Opera und der Harbour Bridge. Blue Mountains haben wir aus zeitlichen Gründen aus der Luft bestaunt.

    Bei dieser Gelegenheit wünsche ich allen ein schönes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage 🌲🥂😀🎁!
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  • Day51

    Sydney Harbour Bridge

    January 16 in Australia ⋅ 🌙 24 °C

    Unser Hotel in Ultimo/Nähe Chinatown liegt zu Fuss nur eine halbe Stunde entfernt vom Hafen. Morgens auf dem Obstmarkt und im Gewühl der Millionen Metropole fühlen wir uns noch etwas verloren...wandern durch Hochhausschluchten und schön angelegten Parks. Isabella findet tolle Spielplätze, wir ein Andenken aus dem Hard Rock Cafe, bevor wir die mit 1149 Metern längste Stahlbogenbrücke der Welt überqueren. Züge, Busse und Autos lassen sie unter unseren Füssen ordentlich schwingen...wir laufen sie zweimal und haben herrliche Ausblicke auf die Oper und Skyline zu beiden Uferseiten.Read more

  • Day54

    Unser Wagen für die nächsten 11 Tage ;)

    January 19 in Australia ⋅ 🌧 22 °C

    Nachdem wir in Sydney Busse, Züge und Fähren reichlich benutzt haben, sind wir ab heute wieder auf "eigenen" Rädern unterwegs 😀. Das Glück bleibt uns treu...Upgrade auf einen ganz neuen Holden Acadia LTZ - 7-sitzer SUV mit gerade mal knapp 2500km auf'm Tacho. Da werden in den nächsten Tagen ein paar dazu kommen...Read more

  • Day100

    Tschüss Victoria

    January 29 in Australia ⋅ ☀️ 27 °C

    ▪️Um 9 Uhr habe ich Grace und Florian im CBD abgeholt
    ▪️Sie sind beides Deutsche, mit beiden hatte ich nur auf Englisch geschrieben - Florian nur zum Üben und Grace dachte ich sie kommt aus einem Englischsprachigen Gebiet :P
    ▪️Florian kommt aus Niederrhein und Grace reist schon seit 6 Jahren durch die Welt, ursprünglich kommt sie aber aus Bayern
    ▪️Grace's Mutter ist Engländerin, deshalb trägt sie diesen Namen
    ▪️Nach 7h Fahrt und 3 Zwischenstopps später sind wir in Tathra angekommen
    ▪️Hier wohnt Jesse mit seiner Freundin in einem ober coolem Haus, Grace wird hier die nächsten 2 Tage Couchsurfen
    ▪️Die beiden sind super Lieb und haben Florian und mir angeboten im Garten zu zelten bzw. im Auto zuschlafen
    ▪️Wir durften auch ihre Küche und ihr Badezimmer mitbenutzen
    ▪️Jesse's Freundin ist ebenfalls Berlinerin und vor 2 Monaten nach Australien ausgewandert

    💡 Melbourne war insgesamt eine sehr hippe und coole Stadt, besonders der Stadtteil St Kilda und Fitzroy. Kunstvolle Streetart, viele stylische Cafés mit gutem Kaffee und Chai Latte, aber auch Drogenabhängige und Obdachlose kennzeichnen Melbourne.
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  • Day103

    Probetag Pferdefarm

    February 1 in Australia ⋅ ☁️ 20 °C

    ▪️6:30 ging es los, Hinnerk hat mich den anderen Mitarbeitern vorgestellt
    ▪️Einem holländischen Pärchen, Ronald und Simone, und der Australierin, Amaya
    ▪️Mit Amaya habe ich die Heurunde gemacht
    ▪️Sind mit dem Traktor zu den Ställen gefahren und haben Heu zum Fressen hinein geworfen - ja ich kann nun Traktor fahren :D
    ▪️Anschließend haben wir die Ställe von Kacke und Pisse befreit, Wasser nachgefüllt und die Sägespäne auf dem Boden wieder glatt gezogen
    ▪️Während die Pferde im "Walker" waren, das ist eine Art Karussell in dem die Pferde laufen müssen
    ▪️Am Nachmittag hatte ich frei - war ja nur der Probetag
    ▪️Habe trotzdem 7,25 h gearbeitet
    ▪️Ich darf die ganze Woche hier bleiben, am Donnerstag entscheidet Hinnerk nochmal, ob ich noch länger bleiben darf
    ▪️Weil er gesehen hat, dass ich so gut wie gar keine Erfahrung mit Pferden habe 😅
    ▪️Erfahrung aber nötig ist, um mit den manchmal ziemlich wilden Pferden umgehen zu können
    ▪️Es dient zu meinem eigenen Schutz, er möchte nicht, dass ich mich verletzte
    ▪️Es sind Rennpferde, die für Turniere eingesetzt werden
    ▪️Den Rest des Tages durfte ich in Hinnerks Haus verbringen
    ▪️Habe geduscht, Wäsche gewaschen, Essen gekocht und mein Auto organisiert
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  • Day105

    T2 - Hannover Lodge

    February 3 in Australia ⋅ ☀️ 27 °C

    ▪️Von 6:30 Uhr bis 12 Uhr haben wir am Morgen gearbeitet
    ▪️Nach 2 Stunden Pause habe ich mit Hinnerk Nachmittags gearbeitet - das erste Mal für mich am Nachmittag
    ▪️In 3h haben wir jedes Pferd noch einmal gefüttert, Wasser nachgefüllt, in den Ställen die Kacke aufgesammelt und gefegt
    ▪️Habe mit dem Traktor Heu in den Weiden verteilt, bin dabei einen schmalen Gang zwischen den Zäunen entlang gefahren
    ▪️Am Ende musste ich also mit dem Traktor wenden
    ▪️Habe ein Tor zur Weide aufgemacht, um dort Rückwärts hinein zufahren - halt 3 Punkt Wendung
    ▪️Problem war nur, dass es dort einen kleinen Hügel hinunter ging und die Traktorbremse nicht wirklich funktioniert 🙈
    ▪️3x probiert den Hügel wieder hinauf zukommen, 3x ist der Traktor abgesoffen
    ▪️Immer mit der Angst im Nacken gegen die Elektroschnur rückwärts zu fahren, diese ist diagonal zum Tor gespannt
    ▪️ Letztendlich bin ich den ganzen Weg zurück gerannt, um Hilfe zu holen
    ▪️Ronald kam zur Hilfe
    ▪️Nach ein paar versuchen, haben die Bremsen völlig versagt und er ist rückwärts gegen die Elektroschnur gerollt und sie ist gerissen
    ▪️Aber dann hatte er genug Anlauf, um es wieder auf den Weg zu schaffen
    ▪️Schnell die Schnur wieder rangeknotet und Hinnerk wird nie etwas davon erfahren :)
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  • Day112

    T9 - Hannover Lodge

    February 10 in Australia ⋅ ☀️ 23 °C

    ▪️Der Tag begann wunderschön, abgesehen davon, dass ich vergessen habe, dass eine Stunde später Arbeitsbeginn ist am Sonntag 🙈
    ▪️Bin mit Judith die Futterrunde mit dem Traktor gefahren
    ▪️Bei der letzten Weide war ich so aufgeregt Judith etwas zu erzählen, dass ich vom Traktor runter sprang und dabei mit meinem Fuß umknickte und hinfiel
    ▪️Ich hatte höllische Schmerzen, die aber vorerst wieder abklungen
    ▪️Habe weiter gearbeitet, aber als wir zurück von der Futterrunde kamen, habe ich auf Judiths gehört, mich hingesetzt und mein Fuß gekühlt
    ▪️Der Schmerz kam wieder und mir liefen die Tränen, es war kaum auszuhalten
    ▪️Ronald hat mich mit der Schubkarre zum Mitarbeiterhaus gefahren, dort habe ich 2h auf Hinnerk gewartet
    ▪️Sind zur Notaufnahme ins Krankenhaus gefahren, da kein Arzt mehr offen hatte
    ▪️Es wurde ein Röntgen von meinem rechten Fuß gemacht
    ▪️Mein Fuß ist nicht gebrochen und die Bänder sind auch in Ordnung
    ▪️Es ist die Schwellung und ein großer Bluterguss, welche mir Schmerzen bereiten
    ▪️Bin 5 Tage krankgeschrieben, habe Krücken und Schmerztabletten bekommen und muss jede Stunde mein Fuß für 20min kühlen
    ▪️Judith hat mich vom Krankenhaus abgeholt und später ist sie noch für mich einkaufen gegangen - sie ist so unglaublich lieb und hilfsbereit, bin so dankbar, dass sie da ist
    ▪️Da es ein Arbeitsunfall ist, zahlt die Arbeitsversicherung alles und sogar meinen Lohn
    ▪️Fühle mich nicht gut dabei, da ich gerade Mal eine Woche bei Hinnerk arbeite und schon ausfalle, trotzdem für mich weiterhin gezahlt werden muss
    ▪️Zudem weiß er immer noch nicht, dass ich eigentlich nur noch bis zum 25.2. hierbleiben möchte, das ist in 2 Wochen
    ▪️Da Marlene am 4.3. in Brisbane ankommt und ich mir ein Woche Zeit lassen wollte, um dort hinzukommen und mir alle schönen Spots auf dem Weg anzuschauen

    💡In der Notaufnahme wird einem als erstes erklärt, wieviele Kosten auf einem zukommen können. Jede Aktion die nötig ist, kostet 138$. Dann wird gefragt, ob man in der Lage ist, dies zu zahlen und erst dann werden die Daten aufgenommen.
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  • Day50

    Sie haben Ihr Ziel erreicht!!!

    February 16 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Sydney heißt uns herzlich Willkommen! Nach langer Campingtour haben wir unser Endziel Sydney erreicht.Eine Stadt, von der wir nicht wissen, was uns erwarten wird. Melbourne haben wir schon tief in unser Herz geschlossen, aber Sydney?
    Unsere Unterkunft haben wir diesmal über Airbnb gebucht und ich bin einfach echt froh, mal wieder in einem normalen Bett schlafen zu können und auch auf dem stillen Örtchen für mich alleine zu sein. Mehr Privatsphäre! Das muss auch mal sein!

    Unser erster Punkt in Sydney ist Wendy Whiteley and the Secret Garden. Eine interessante Frau, die ihre ganze Kraft in einen Garten gesteckt hat um ihre Trauer von ihrem verstorbenen Mann und Tochter zu verarbeiten.Ein toller Garten, der für die Ewigkeit entstanden ist, sogar mit Blick auf die Harbour Bridge. Ein Garten in dem man einfach mal ein Picknick machen kann oder einen kleinen Spaziergang. Sogar für eine Feier kann man ihn buchen. Wir flanieren ein bisschen herrum und sind beeindruckt von der Ruhe und Idylle die dieser Garten hergibt! Eine tolle Frau und ein wunderschöner Garten!
    Weiter ziehen wir über den Luna Freizeitpark , der etwas spooky wirkt, da kaum Leute zu sehen sind, aber auch einen gewissen Charme hat, etwas "Retro" wirkt. Natürlich dürfen da ein paar Fotos nicht fehlen!:-)
    Kurz vor dem Ausgang ist die "monströse" Harbour Bridge schon zu erkennen. Viele nennen sie auch liebevoll Kleiderbügel, da sie wohl für viele so erscheint. Mit viel Fantasie stimmt das schon!
    Aber dieser Flecken von Sydney ist wirklich traumhaft. Das Wasser, die Brücke und der Blick zur Oper und Skyline lädt einfach dazu ein, hier ein paar Minuten mal inne zu halten. Wahnsinn, Sydney, so weit weg von zu Hause...! Geht mir durch den Kopf!
    Und doch hört man deutsche Stimmen!!
    Zeit um weiter zu ziehen!Wir fahren mit einer Fähre hinüber zur Oper! Gerade mal 2-3 Minuten dauert diese Überfahrt und schwups stehen wir da, vor diesem Wahrzeichen von Sydney! Schon toll und wirklich ein Augenfang! Sie erscheint allerdings nicht mehr ganz so hell und glänzend wie man es auf vielen Bildern sieht. Wir wollen auf jeden Fall zur Abendstimmung nochmal hin!
    Zu guter letzt, darf natürlich eine Sache nicht vergessen werden!In einer großen Stadt gibt es sicherlich auch wieder Street Pianos! Und somit flitzen wir zum Queen Victoria Building, ein großes Einkaufcenter, welches im obersten Stockwerk einen schwarzen Flügel stehen hat. Nichts wie hin...Wahnsinn auf einem Klavier am anderen Ende der Welt spielen zu dürfen!Ein tolles Gefühl für mich, ich hoffe natürlich Jens langweilt sich nicht zu sehr!Aber er hat ja zum Glück seine Kamera dabei :-)
    Nach wieder sehr vielen Eindrücken, lassen wir das ganze erstmal mit einer leckeren Tasse Cappuccino auf uns wirken. Was uns wohl die nächsten Tage noch alles zeigen werden?
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  • Day120

    T17 - Hannover Lodge

    February 18 in Australia ⋅ ☀️ 31 °C

    ▪️Tagsüber habe ich endlich Mal meine nächsten 3 Trips geplant: 1,5 Tage in Sydney, 1Tag in den Blue Mountains und 5 Tage für den Roadtrip nach Brisbane
    ▪️Jetzt bin ich glücklich und zufrieden - muss nur noch meinen Boss Hinnerk davon erzählen
    ▪️Um 17:30 Uhr hat mich Judith zum Arzt gefahren
    ▪️Ich darf wieder arbeiten gehen, aber soll Pausen einlegen, wenn ich Schmerzen habe
    ▪️Die Physiotherapie wurde zum Glück nicht mehr erwähnt, aber am Montag möchte der Doktor nochmal meinen Fuß sehen
    ▪️ Sind bei "The Grill on George" einen Burger futtern gegangen, Sophia hat uns Gesellschaft geleistet
    ▪️Die beiden waren so begeistert davon, dass die Burger so günstig und lecker sind
    ▪️Simone muss noch länger im Krankenhaus bleiben und Ronald hat sich völlig zurück gezogen, redet kaum noch :/

    💡Die Krankschreibung geht über 3 Seiten, in dem der Arzt genau erklären muss welche Medikamente er dem Patient verschrieben hat. Ob der Patient arbeitsunfähig ist oder ob er Kapazitäten zum Arbeiten hat. Wenn er Kapazitäten zum Arbeiten hat, dann muss der Arzt aufschreiben wie viele Stunden am Tag. Er muss zudem ankreuzen, zu was der Patient in der Lage ist bzw. was er vermeiden soll: stehen, sitzen, heben/tragen, Autofahren, ziehen/drücken, beugen/drehen/hocken.
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  • Day57

    Let's go surfing

    February 23 in Australia ⋅ 🌬 18 °C

    Ich stehe am Bondi Beach, Australiens berühmtesten Strand. Es ist Samstag Nachmittag und normalerweise tummeln sich hier um diese Zeit
    tausende von Sonnenanbetern und Wassersportlern, um ihr Können und ihre Körper zur Schau zur stellen oder einfach nur um Spaß zu haben. Doch jetzt gerade lassen sich nur ein paar einsame Gestalten am Strand sichten, hauptsächlich eine kleine Gruppe von unerschrockenen Surfern. Kein Wunder, dass es menschenleer ist, es schüttet wie aus Kübeln und der Wind peitscht. Und was mache ich? Ich stehe da in meinem engen Wetsuit und warte auf meine allererste Surfstunde, eines meiner Must Do‘s für Australien. Da wir morgen Australien verlassen, ist heute die allerletzte Gelegenheit hierfür. „Warum tue ich mir das an?“ geht es mir für einen kurzen Moment durch den Kopf. Vor ein paar Minuten musste ich noch ein Formular unterzeichnen, welches die Surfschule von jeglichen Schadenseratzforderungen im Falle eines Unfalls freispricht, unter anderem Knochenbrüche, Quallenstiche, Haiattacken und Ertrinken. Das hat jetzt nicht gerade wirklich ermutigt. Aber dann denke ich wieder positiv: Nass werde ich ja sowieso und zumindest habe ich den ganzen Strand heute fast für mich alleine 🙂 Neben mir stehen noch vier weitere Surf-Opfer: ein Engländer und drei junge Chinesen. Komplettiert wird unsere Gruppe durch unseren heutigen Coach, eine Surffigur wie aus dem Leerbuch, ein Sunnyboy mit langen blonden Locken und guter Laune. „Let‘s go surfing“, ruft er und bevor wir wirklich nachdenken können, stürmen wir auch schon durch den Regenschauer Richtung Strand. Nach einem spartanischen zweiminütigen Aufwärmprogramm folgt die Sicherheitsunterweisung: unser Coach erzählt uns etwas von den gefährlichen Strömungen im Meer und wie wir uns verhalten sollten, um nicht zu ertrinken. In den Gesichtern der drei Chinesen sehe ich nur Fragezeichen, weil sie unseren Coach weder sprachlich noch akustisch (der Wind stürmt recht laut) richtig verstehen können. Auch der Coach merkt, dass weitere Erklärungsversuche hier vergeudete Zeit wären und ändert die Strategie: „Okay guys, let‘s just stay together, it‘s all fine“. Ach ja, dann folgt nebenbei noch seine letzte Warnung: Momentan seien einige „Blue Bottles“ im Wasser (eine Quallenart, deren Stiche ziemlich schmerzhafte Schwellungen hinterlassen), daher sollten wir besser möglichst zügig durch das seichte Wasser laufen, wo diese hauptsächlich anzutreffen seien. „Das wird ja immer besser“ denke ich.
    Schließlich ziehen wir unsere Surfbretter mit schnellen Schritten Richtung Wasser und ich glaube meinen Augen kaum. Im Sand sind bereits hunderte von Blue Bottles angeschwemmt und ich muss mich merklich konzentrieren nicht in eine von ihnen zu treten. Wie soll das nur im Wasser werden? Ich versuche meine Gedanken frei zu machen und stürme ins Wasser und kämpfe mich Schritt für Schritt immer weiter vorwärts durch die Brandung, in der Hoffnung durch irgend einen glücklichen Zufall von den schmerzhaften Stichen verschont zu bleiben. Und dann kommt der entscheidende Moment: ich richte mein Surfbrett in Richtung der nächsten Welle aus, lege mich flach aufs Brett, nehme mit ein paar rudernden Armbewegungen Impuls auf, werde von der Welle erfasst und wie im Schwebezustand in Richtung des Ufers getragen. „Wow, das macht tatsächlich Spaß“. Alle Sorgen, das schlechte Wetter, die gefährlichen Strömungen und auch die fiesen Quallen sind plötzlich vergessen. Wieder und wieder stürze ich mich in die Wellen, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Ich falle, überschlage mich, schlucke Salzwasser. Aber das Gefühl von den Wellen getragen zu werden kompensiert alles. Ich habe Blut geleckt...
    Das Glück scheint dennoch nicht mit allen Teilnehmern zu sein. Einer nach dem anderen humpelt mit Schmerzen aus dem Wasser, die Blue Bottles haben zugeschlagen. Nachdem es schließlich alle bis auf mich erwischt hat, beschließt der Coach die Surfstunde vorzeitig abzubrechen. Er scheint selbst wenig Interesse an den unangenehmen Quallenstichen zu haben. So bekomme ich heute leider doch nicht mehr die Chance, einmal aufrecht auf dem Brett über die Wellen zu gleiten. Aber halb so wild: ich durfte heute die berühmtesten Wellen Australiens spüren, hatte meinen ersten Kontakt mit dem Surfbrett und gehe ohne Schwellungen nach Hause (ein Souvenir, auf das ich durchaus verzichten kann). Alles in allem haben es gerade die ungewöhnlichen Umstände zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Und wer weiß, vielleicht wartet ja bereits das Meer in Neuseeland auf mich und gibt mir die Gelegenheit, mein Surftraining noch zu beenden 😉
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You might also know this place by the following names:

State of New South Wales, New South Wales, NSW, Nouvelle-Galles du Sud, Nova Gales do Sul, Новый Южный Уэльс

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