Australia
Southern Downs

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23 travelers at this place:

  • Day20

    Brisbane, 29.-31.05.2019

    June 1 in Australia ⋅ ☀️ 14 °C

    Obwohl in Jills Leben wohl nie ein Alltag aufkommt, habe ich mich mittlerweile doch schon ziemlich an ihren australischen Lebensstil gewöhnt. Langeweile kommt hier definitiv nicht auf: Es bleibt immer eine Überraschung, wann sie mich am nächsten Morgen aufwecken wird, da sich ihre Pläne gern mal übernacht ändern. Oftmals hat Jill es dann besonders eilig, sodass ich praktisch aus dem Bett direkt ins Auto steige und während der Fahrt frühstücke. Als Muntermacher drückt Jill mir gerne eine Tasse ihres Lieblingsgetränks Chai Latte mit Sojamilch in die Hand. Dann fahren wir oft den ganzen Tag von Paddock zu Paddock und erledigen Pferdejobs, Jill hilft einfach extrem gerne.
    Wenn dazwischen Zeit übrig bleibt, zeigt sie mir soviel wie möglich von der Gegend. So hat sie mich am Mittwoch zu einem Café auf dem nahegelegenen Hügel Mt Cotton mitgenommen, das sich in einer Gegend mit vielen deutschen Siedlern befindet. Auch die Eigentümer des Cafés haben deutsche Vorfahren. Obwohl sie kein Deutsch sprechen können, sind sie sehr stolz auf ihre Herkunft und haben mir begeistert alte Karten und Berichte von der fünfmonatigen Schiffsüberfahrt ihrer Vorfahren von Deutschland nach Australien im 19. Jahrhundert gezeigt, als sie erfahren haben, dass ich auch aus Deutschland komme. Außerdem gab es hier nicht nur sehr leckeres Essen (wenn auch nicht gerade deutsch), sondern auch einen freilaufenden Pfau und eine grandiose Aussicht über endloses Buschland.
    Ein weiterer toller Ausflug war ein Besuch der Insel Coochiemudlo am Donnerstagnachmittag mit Jill und Sam. Sam ist ein junger Mann aus der Nachbarschaft, der sehr gerne bei Arbeiten rund um Jills Pferdepaddock aushilft. Als Dankeschön dafür wollte sie ihn eigentlich nur in ein weiteres Café einladen, spontan haben wir dort jedoch beschlossen, die kurze Fährfahrt zu der Insel nicht weit vor der Küste Brisbanes anzutreten.
    Coochiemudlo ist nicht sehr groß, gerade groß genug für ein paar (Ferien-)Häuser und einen kleinen Laden, dafür aber umso schöner. Jill, Sam und ich haben hier einen Spaziergang an einem wunderschönen menschenleeren Sandstrand entlang, über rote Felsen und zurück durch eine schmale Allee gesäumt von Gummibäumen unternommen. Gerade rechtzeitig sind wir wieder zurück an dem Hauptstrand angekommen, um einen wunderschönen Sonnengang zu erleben.
    Als wir schließlich die Fähre zurück zum Festland genommen haben, war die Sonne schon vollkommen im Meer versunken, sodass wir im Dunkeln unter funkelndem Sternenhimmel zurück aufs Festland gefahren sind.
    Zurück auf Jills Farm haben wir zusammen Abendessen essen zubeitet haben. Ich konnte auch Jill und jetzt auch Sam mittlerweile von meinen Couscousgerichten überzeugen, sodass das zu unserem gemeinsamen Lieblingsgericht geworden ist, das ich fast jeden Abend für uns koche.
    Für den Freitagmorgen war ein größerer Ausritt mit ein paar von Jills Freunden geplant. Ich bin zwar die meiste Zeit gelaufen, um weitere Verletzungen zu vermeiden, trotzdem hat mir die Strecke durch australischen Wald, durch kleine Flüsse und an Tümpeln vorbei sehr gefallen, vor allem weil uns immer wieder Wallabys begegnet sind. Die Landschaft und Tierwelt ist doch ziemlich anders als in Neuseeland, sodass es immer wieder neue Sachen zu entdecken gibt!
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  • Day20

    Stanthorpe, 31.05 - 02.06.2019

    June 1 in Australia ⋅ ⛅ 10 °C

    Vom warmen und sonnigen Brisbane bin ich am Freitagmittag mit Anita und ihrer Familie in die kleine, aufgrund ihrer höheren Lage in den Bergen kühlere Stadt Stanthorpe am Rande des Great Dividing Ranges gefahren. Etwas außerhalb der Stadt hatten die Familie zusammen mit ein paar Freunden ein Ferienhaus gemietet, in das sie mich gerne mitnehmen wollten.
    Nach einer dreistündigen Fahrt durch eine wunderschöne Gegend mit unendlich großen Graspaddocks voller Rinder und Pferden und über einen lange Bergkette haben wir das Ferienhaus schließlich erreicht. Beim Aussteigen haben wir jedoch tatsächlich erstmal einen Kälteschock bekommen. Das Wetter in Brisbane ähnelte dem deutschen Sommer, bei unserer Ankunft in Stanthorpe hatte es jedoch 10°C, sodass ich erstmal meine Jacke ausgepackt habe.
    Abgesehen davon handelte es sich hier um einen richtig tollen Ort. Gleich am ersten Tag habe ich mein erstes wildes Känguru gesehen, das gemächlich am Wegrand entlang gehoppelt ist. In den nächsten Tagen habe ich sogar noch viel mehr gesehen, auf den Paddocks um das Ferienhaus herum waren ganze Herden von den Tieren unterwegs.
    Obwohl die Kängurus schon ausgereicht haben, um mich für Stanthorpe zu begeistern, ist auch die Stadt an sich ziemlich schön. Obwohl sie nicht wirklich groß ist und praktisch nur aus einer langen Hauptstraße mit einigen Geschäften besteht, gab es hier ein paar tolle Sachen zu entdecken. Den ganzen Samstag haben wir ein bisschen 'Sightseeing' gemacht. Das große Auto von Anitas Familie wurde vollgeladen mit Leuten, weitere befreundete Familien folgten in ihren Autos und so sind wir in einer ganzen Kolonne von Laden zu Laden gefahren und haben einer Käserei, einem Weihnachtsladen voll mit Weihnachtsdeko sowie süßen Rehen und Eseln, Fudge-, Oliven- und andere örtlichen Geschäften sowie weiteren Herstellern in Stanthorpe einen Besuch abgestattet.
    Während die meisten Frauen am Sonntagmorgen an einen Workshop in einem örtlichen Café teilgenommen haben, bin ich mit den Männern und Anitas Tochter Anastasia in den benachbarten Girrawen Nagionalpark gefahren, um dort eine kleine Wanderung zu unternehmen. Wir haben uns für eine Tour zu der sogenannten 'Pyramide' entschieden, einem hohen spitzen Felsen, den man sogar besteigen konnte.
    Die Natur in dem Nationalpark hat mich total begeistert: Ein Großteil des Weges führte uns durch einen Wald voller Eukalyptusbäumen. Am Wegrand, umgeben von gelb-rötlichem Sand lagen überall riesige Felsbrocken, die teilweise ziemlich bizarre Formen hatten. Zwischen all dem Gestein saßen auch hier einige Kängurus, die uns neugierig beobachtet haben, als wir an ihnen vorbeigelaufen sind. Bei der Pyramide selbst handelte es sich um einen steil aufragenden Felsen mit glatten Felswänden. Da es am Morgen etwas geregnet hatte, waren wir etwas unsicher, ob wir dort tatsächlich hochklettern konnten. Es war allerdings nicht rutschig, sodass ich mit einem der Männern die steile Felswand hinaufgelaufen bin. Das hat sich definitiv gelohnt: Oben angekommen hatten wir eine atemberaubende 360° Aussicht über den Nationalpark. Lange bleiben konnten hier leider nicht, neben einem ziemlich kühlen Wind, der hier wehte, konnten wir zudem von den entfernten Bergen her eine näherkommende Regenfront entdecken. Schnell haben wir uns auf den Absteig gemacht und sind gerade rechtzeitig unten gewesen, bevor es richtig angefangen hat zu regnen und die Felswand wirklich glitschig wurde.
    Bis wir zurück am Auto angekommen sind, waren wir zwar alle ziemlich durchnässt, trotzdem war es ein total lohnenswerter Ausflug!
    Dann sind wir auch schon zu dem Café gefahren, wo die Frauen mittlerweile viele Leckereien aus Blätterteig gebacken haben, die wir alle probieren durften - sogar Apfelstrudel mit Vanillesoße gab es!
    Etwas später haben wir schließlich die Rückfahrt zurück nach Brisbane angetreten. Dort wurde ich auch schon freudig von Jill, Maree und Phil empfangen. Da es mein letzter Abend hier auf der Farm war, sind wir zum Abschied in ihr chinesisch-viatnamesiches Lieblingsrestaurant ausgegangen. Ich habe sie alle in den letzten drei Wochen echt gerne gewonnen, ich hatte mal wieder richtig Glück und durfte richtig tolle Menschen kennenlernen.
    Leider war es dann aber auch schon wieder Zeit zum Kofferpacken, schließlich möchte ich noch mehr von Australien sehen!
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  • Day110

    New Years Eve in Australia

    January 4, 2016 in Australia ⋅ ☀️ 20 °C

    Anders als geplant, habe ich Silvester doch noch im Working-Hostel verbracht.. Da Chris u. Chris sehr spontan noch vor Silvester zurück nach Deutschland geflogen sind musste ich erstmal neuplanen, wie ich jetzt weiter mache.. Es gab eigentlich 3 Optionen: 1. Ich bleibe hier, auch wenn das nicht gerade der Traum ist Silvester in einem Ort mittem im nirgendwo zu verbringen, aber hier habe ich mich eingelebt und ich kenne die Leute hier..
    2. Ich fahre alleine an die Gold Coast oder nach Brisbane, wie es eigentlich mit C. u C. geplant war.
    3. Ich fliege nach Melbourne zu Silas, Sina und Patrick..
    Ich habe mich dann dazu entschieden hier zu bleiben, da ich die Leute hier eigentlich alle sehr mag!
    Am 31.12 war eigentlich arbeiten angesagt, aber wir haben spontan frei bekommen, da die Farmer nichts für uns zu tun hatten.. Viel gemacht habe ich tagsüber nicht, außer das erste mal richtig was zu Essen gemacht 😄 Wie Papa das auch immer macht, habe ich für Silvester Frikadellen gemacht 😄
    Abends sind wir alle zusammen dann zum Creek gegangen und uns mit ein paar Bierchen und Musik dann in den Park gesetzt, ich schätze es waren ca. 30 Leute dabei. So gegen 22 Uhr sind wir dann wieder zu einer Hausparty gegangen, in dem Haus wo wir auch schon Weihnachten gefeiert haben. Zuerst waren wir nur 10 Leute dort und ich habe schon gedacht das es ein ziemlich trauriges Silvester wird, aber zum Glück sind plötzlich aus dem Nichts alle anderen 20 Minuten vor Mitternacht aufgetaucht und wir haben sehr gut ins neue Jahr reingefeiert!
    Der Australier dem das Haus gehört kst übrigens erst 17 und seine Freunde sehen ect aus wie aus einem Film.. Genau so wie man sich so Dorfkinder aus dem Outback vorstellt, ziemlich heruntergekommen aber sehr lustig😃😃
    Also am Ende war ich froh, dass ich hier gefeiert habe.. War echt ein lustiger Abend!
    Am Neujahrstag hatten wir auch frei, eigentlich haben alle den ganzen Tag nur geschlafen, für die meisten war es ja der erste freie Tag seit Weihnachten..!
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  • Day161

    Noch 20 Tage

    February 24, 2016 in Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Mittlerweile haben wir jetzt schon 3 Wochen Äpfel gepickt und zum Glück hat sich der Körper und besonders der Rücken daran gewöhnt. Anfangs waren meine Schlüsselbeine voller blauer Flecken, mein Rücken hat sehr weg getan und man war nach einem Tag Picking eigentlich reif für 2 Wochen Urlaub, aber jetzt nachdem wir auch mal 9 Tage am Stück gearbeitet haben, merkt man fast nichts mehr davon. Auch der Druck vom Farmer ist nicht mehr so hoch, da wir im Moment in 2 Gruppen aufgeteilt worden sind und ich zum Glück beim netteren von beiden gelandet bin, ist das schon ein großer Vorteil. Zur Zeit haben 4 Leute immer 2 Reihen Apfelbäume, die man dann zusammen pflückt und wir schaffen es immer circa pro Person zwischen 2000 und 2500 Kilo Äpfel zu pflücken, was aus dem gesamtem Team der Rekord ist. Als Belohnung, dass wir so viel pflücken, dürfen wir jetzt auch den Trecker fahren, an dem die "Bins" hängen in die wir die Äpfel füllen. Das ist echt mal eine ganz nette Abwechslung und macht auch Spaß. Außerdem hat der Farmer uns am ersten Tag an dem wir so schnell waren einen Kasten Bier ausgegeben :) Froh bin ich trotzdem, wenn ich in 20 Tagen endlich weiter kann und nicht mehr arbeiten muss. In den letzten Wochen haben ich und meine Roommates aus Kanada und Finnland eingeführt, dass wir jeden Donnerstag ein BBQ machen, zweimal haben wir das schon gemacht, einmal gab es Burger und das andere Mal HotDogs, außerdem hat uns ein Freund von der Farm einmal ein traditionelles Gericht aus Taiwan gekocht.
    Das große Gesprächsthema letze Woche im Hostel war, dass der Chef nach 9 Jahren aufgehört hat, aber der Neue scheint ganz nett zu sein.
    Silas ist jetzt übrigens wieder in Deutschland, also ziehe ich das jetzt alleine durch ;)
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  • Day138

    Noch 6 Wochen / Pickingseason-Start

    February 1, 2016 in Australia ⋅ 🌙 17 °C

    Silas und ich haben jetzt schon wieder 2 Wochen auf der Farm gearbeitet und haben Apfelbäume ausgedünnt.. Es ist/war sehr schön mit Silas hier zu sein, da das Leben zu zweit doch schöner und einfacher ist.. Jetzt ist er aber weiter gereist, in Richtung Byron Bay und macht erstmal Urlaub, da es nicht sicher ist wie lange es in Australien für ihn weiter geht.. Ich habe beschlossen hier noch für 6 Wochen zu bleiben, dann sollte ich genug verdienr haben um nur noch zu reisen. Im Prinzip fühle ich mich hier ja auch sehr wohl, aber die Arbeit nervt natürlich trotzdem sehr, da man eigentlich soviele schöne Dinge machen kann in Australien, aber schon seit 2 Monaten und für weitere 6 Wochen auf der Apfelfarm festhängt 😁😃 Das gute ist aber, dass ich nach den 3 Monaten Farm, mein Second-year-Visa bekomme, das heißt, dass ich theoretisch nochmal für ein Jahr in Australien bleiben darf.. Das muss man aber nicht direkt im Anschluss machen sondern hat bis 30 Zeit das einzulösen.. Seit vorgestern hat bei uns die Pickingseason angefangen, jetzt pflücken wir also die Äpfel.. Leider ist die Arbeit viel viel härter.. Man hat einen Beutel umgeschnallt, indem man 25kg Äpfel reinsammelt und den man den in einen großen Bin ausleert.. Nach einem Tag Arbeit tat schon alles weh 😃 Die Schultern und der Nacken tuen besonders weh da man ja 9h am Stück zwanzig Kilo damit tragen muss und dann noch die Leiter hoch und runter gehen muss .. Ich denke aber man gewöhnt sich da nach einiger Zeit dran und ein Ende ist ja auch abzusehen 😃 ansonsten passier hier immer noch nicht viel in dem Ort, letztens gab es mal eine kleine Hausparty mit allen Backpackern die auf der Farm arbeiten, das wars dann aber auch schon wieder 😃 Aber natürlich hab ich hier auch das Australian Open Finale von Kerber gesehen, echt lustig das gerade in diesem Jahr eine Kielerin gewinnt 😄Read more

  • Day77

    Working Hostel Stanthorpe

    December 2, 2015 in Australia ⋅ ☀️ 18 °C

    Lange hab ich nicht mehr berichtet, aber das lag endlich mal dadran, dass ich zu viel zu tun hatte😄 Seit etwa 3 Wochen bin ich jetzt in Stanthorpe in einem Working-Hostel.. Chris u. Chris haben Brisbane 2 Tage vor mir verlassen, da sie von dem Hostel angerufen wurden, ob sie da arbeiten wollen. Dann haben die beiden mich angerufen und gesagt,dass noch Plätze frei sind, also bin ich dann auch sofort dort hingefahren. Ich war echt froh mal wieder was neues zu erleben und bin dann mit dem Bus von Brisbane bis Stanthorpe am nächsten Tag gefahren. Allein die Fahrt war schon wieder ein Erlebnis nach fast einem Monat Großstadt, denn wir sind fast die ganze Zeit über Berge gefahren mit traumhaften Ausblicken.. Ich hab mich gefühlt als ob ich durch die Kulisse von Jurassic Park gefahren bin.. Man kann sich das bestimmt schwer vorstellen, aber die ewig weiten Blicke über die tropischen Wälder sind echt wahnsinn, besonders wenn dann noch Papageien umher fliegen. Als ich dann im Hostel angekommen bin spät abends ging es auch schon ins Bett, da der Bus zur Arbeit meistens zwischen 5 und 6 Uhr morgens abfährt. Für das Hostel zahlt man 205 Dollar die Wochen, man schläft in einem 6 Bett raum und hat hier leider sonst kaum Luxus wie Wi-fi oder so.. Das ist ziemlich teuer, aber dafür hat man hier einen festen Job mit Stundenlohn sicher😊 In meinem Zimmer leben 2 Holländerinen, ein Kanadier, eine Finnen und noch ein Deutscher.. Das ist ganz schön mal so ein internationales Zimmer zu haben, weil man dann gezwungen ist immer Englisch zu reden. Meine Arbeit ist auf einer Apfelfarm und mein Job ist "Apple-Thinning", man muss den ganzen Tag mit einer Leiter über die Plantage laufen und Reihe nach Reihe die Äpfel vom Baum pflücken die schlecht sind oder wo zu viele Äpfel auf einem Haufen sind ein paar abnehmen. Klingt eigentlich ganz einfach, ist es auch, aber die Farmer sind leider total blöd.. Die erste Woche war die Hölle.. Alle 20 min wurde einem gesagt das man gleich gefeuert wird wenn man nicht schneller wird, man wurde durchgehend angemeckert und mit seinem Partner sprechen war ein No-Go. Das heißt man hat 10h an Äpfelbäumen rumgetrurnt bei 35 Grad und man hatte die ganze Zeit Angst das man gefeuert wird, weil dann hätte man auch seinen Platz im Hostel verloren. Nach einer Zeit wurden die Farmer aber erwas entspannter, mittlerweile darf man auch leise und kurz mit seinem Partner sprechen, der immer die andere Seite der Bäume ausdünnt, aber das beste ist das nicht mehr so ein Psychodruck auf einen ausgeübt wird, so lässt sich das arbeiten aushalten, wenn man immer das Geld im Hinterkopf behält.. 20,70 pro Stunde 😊 Auf der Farm sind Leute aus Estland, Frankreich, England, Italien, Südkorea, Holland, Deutschland, Israel, Belgien und China.. Im moment sind wir 16 Leute und wir verstehen uns alle sehr gut👍🏻
    Wenn es regnet, haben wir einen freien Tag, ansonsten heißt es 7 Tage die Woche Geld verdienen.. Ich habe heute gerade meinen 10ten Tag in Folge gearbeitet, aber irgendwie gewöhnt man sich daran um 4 auszustehen dann 10h zu arbeiten und um 9 wieder schlafen zu gehen 😄 Weihnachten haben wir zum Glück auch frei, dann kocht unser Hostelchef für uns und wir werden wahrscheinlich alle ins Pub gehen 😄 Viel gibt es hier nämlich nicht in dem Ort außer einem Aldi, Woolworth, Bücherei, Pub, dem Creel wo man sich mal auf ein Bier trifft und sonstigen kleinen Läden, aber es ist ganz nett hier 😊 Nach Weihnachten ist der Plan wahrscheinlich Neujahr am Strand in Byron Bay zu feiern, aber erstmal liegen noch ein paar Tage arbeit vor uns 😊
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  • Day102

    Christmas in Australia

    December 27, 2015 in Australia ⋅ ☀️ 21 °C

    Weihnachten habe ich auch im Working Hostel in Stanthorpe verbracht. Am 24.12 war eigentlich noch ein ganz normaler Arbeitstag, aber ich hatte trotzdem frei, da unsere Farmer an dem Tag was gemacht haben, wobei wir ihnen nicht helfen konnten.. Heiligabend wird hier auch eh nicht so gefeiert wie bei uns, due Geschenke gibt es hier am 25.12.. Am Heiligtag hab ich eigentlich nicht viel unternommen, Mittagsschlaf, Einkaufen und essen, das wars 😄 Heiligabend bin ich dann mit einigen Leuten aus dem Hostel in ein indisches Restaurant gegangen, wir haben dort alle lecker gegessen und getrunken.. Das gute an den Restaurants in OZ ist, dass man seinen eigenen Alkohol mitnehmen darf, wenn das Restaurant keine Lizenz hat.. Also sind wir vorher noch in den Bottle Shop gegangen und haben uns jeder nen Sixer Bier geholt 😄 Nach dem Essen ging es weiter in das Pub, dort war ziemlich viel los, denn auch die Australier gehen Heiligabend meistens aus. Am Ende des Abends war ich noch kurz auf einer Hausparty die irgendwie spontan organisiert wurde aber das war nicht so gut 😄
    Am nächsten morgen dem 25.12 hieß es dann ausschlafen und um 13 Uhr gab es dann ein Buffet, was Doug, unser Hostelchef für uns zubereitet hatte. Es gab Hühnchen, Nudelsalat, Kartoffelsalat und verschiedene Snacks und Dips. Außerdem war an dem Tag das Alkoholverbot aufgehoben worden, sodass man nochmal anstoßen konnte 😃 Später wurde dann gewichtelt, jeder konnte ein Geschenk abgeben und dann auch eins bekommen.. Ich habs leider vergessen 😁
    Viel passiert ist dann nicht mehr, wir waren alle sehr müde und sind früh schlafen gegangen, da am 2. Weihnachtstag wieder gearbeitet werden musste. Der Tag war sogar einer der längsten und anstrengesten Tage, die ich je hatte, denn wir durften schön von 6:30-18:00 Uhr lange Schächte ausgraben für eine Wasserleitung die wir dann auch noch verlegt haben. Aber so harte Arbeit gehört halt auch dazu und das mit insgesamz nur 40min Pause und 30 Grad 😄
    Trotzdem war das Weihnachten eigentlich sehr schön, wir hatten viel Spaß und es war halt mal eine ganz neue Erfahrung so sein Weihnachten zu verbringen 😎
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  • Day183

    Halbes Jahr auf Reise

    March 17, 2016 in Australia ⋅ 🌧 25 °C

    Ich bin heute seit 6 Monaten und 2 Tagen auf Achse! 3 Monate bin ich davon gereist und 3 Monate arbeite ich jetzt schon.. In genau 7 Tagen bin ich aber endlich definitiv hier weg, das Busticket ist gebucht und eine 3 Tagestour nach "Fraser Island" auch.. Es ist ein sehr gutes Gefühl hier endlich bald weg zu kommen und zu wissen das man nur noch ein paar Tage arbeiten muss, trotzdem werde ich das hier bestimmt alles ein bisschen vermissen, besonders meine Room- und Workmates! Der Farmer ist die letzten Tage auch wieder sehr schlecht drauf, das Redeverbot wurde wieder eingeführt, es ist keine Musik mehr erlaubt und es werden ab und zu als Strafe mehrere "Day Offs" am Stück erteilt. Das macht den Abschied aber nur umso leichter, ich bin echt froh, wenn ich den Farmer nie mehr sehen muss! 😃 Heute habem wir ein letztes Mal BBQ zusammen bevor ich fahr und dann heißt es noch 5 Tage arbeiten..
    Ab und zu waren wir während der Lunch-Pause auch ab und zu mal in einen kleinen Teich schwimmen, der neben der Farm war.. Jetzt sind wir leider woanders und da gibt es keinen See mehr 😁Nach der Fraser Tour gibt es auch mit Sicherheit viele Neuigkeiten und Bilder.. Hier ists ja immer dasselbe 😐
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Southern Downs

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