Azerbaijan
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Top 10 Travel Destinations Azerbaijan
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Travelers at this place
    • Day218

      Exploring Baku

      August 6, 2021 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 34 °C

      After an excellent night of sleep, and a lazy morning . . . I set off to explore Baku. If you want to see more pictures, check out the interactive video at this link . . .https://www.relive.cc/view/vevW2p8dEyqRead more

    • Day203

      Jo's perfect Sunday

      September 29, 2019 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 16 °C

      What a day! It started with getting up early, a cup of coffee made by Tom and jumping into the nearby lake. Though our campspot on the parking lot of what could pass as an amusement park was far from perfect, at least no one else was around this early and we enjoyed the short swim.
      While heading back to the car, the weather decided to cheer up and I was looking forward to breakfast and researching Georgian festivals (internet reception was quite good). Little did we know that we were in for a surprise: Tom called me to the back of the car as he was cuddling one of the cutest puppies we've met in a while. "Tara" (we named her and were seriously considering taking her along) kept us busy with cuteness overload. She staid around for a few hours, but headed off when it became busier and she had the prospect of getting some fresh fish from the fishermen. So no dog, yet...
      And time for research with no distraction 😉 Tom repaired a few small things around the car and I got all excited about the many opportunities in Georgia. There is a city festival "Tbilisoba" in Tiflis next weekend that I don't want to miss. Tom, having finished the repairs, had found out about a beautiful National Park just after the border and so our plan was fixed: head towards the National Park, spend a few days there and then live in an AirBnB over the weekend to explore Tifllis and the festival. And on top of that we'll attend a cool DJ event working with the symphony orchestra!
      Wow.
      Now time is precious, so we pack up, ready to go. At that moment, yesterday's flower seller returns to his workplace. He had gifted me a lovely bunch and I wanted to say thank you again. So I get some biscuits and a bit of money, but he refused. Instead, I get another flower. Unfortunately, he wouldn't take a picture with me, but he was such a lovely soul, it makes me smile every time I look at the flowers that are now in my keepcup in the cupholder on my door.
      We have time enough to visit one more sight in Azerbaijan so we head to Sheki. A beautiful village, home to a still actively used caravanserai (silk road resting place) and two of the Khan's palaces. Small, but beautifully restored, I love walking through them on our cultural excursion.
      To take care of our hungry bellies we feast on our earlier bought fresh local bread and cheese (sor is a kind of quark and dangerously yummy) and move to our campspot for the night. It's only 10kms from the border along a small creek. Lush green surrounds us. I'm fearing to be sushed away when a man walks quickly right towards us, but no, it's a local fisherman. I mistake his hand movement for wanting to take a picture of the car but am handed 4 small fish instead. Ok... He heads off and I suddenly feel movement. Tom tells me it's probably just muscles working after its death but I'm not convinced. It's moving again! On Tom's suggestion (I am far less experienced with fish), I carry it down to the creek. It's breathing! After a few minutes being held underneath the surface and gullping up the fresh water, the fish actually manages to swim away. What a win!
      The not so lucky ones we'll fry over a campfire tonight (both of us would have preferred if we had been able to rescue all of them). With a glass of wine, we'll toast our short but beautiful trip through Azerbaijan.
      What a day!
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      Traveler

      What a cute mix! 😀

      10/1/19Reply
      Traveler

      Super cute

      10/4/19Reply
       
    • Day71

      baku (goodbye)

      August 4, 2022 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 32 °C

      Wir verlassen Baku wieder. Ehrlich gesagt kann man die Stadt wirklich einmal besuchen, ich denke aber ich belasse es bei dem einen Mal.

      We leave Baku. Honestly the city is worth a visit. I’ll leave it at one.Read more

      Sind das Kirchen? [Viola]

      8/7/22Reply

      Was ist das für ein Baum? [Viola]

      8/7/22Reply
      Traveler

      Ich glaube es ist ein großer Elefantenfuß. Weiß es jmd. besser? 😃

      8/7/22Reply
      Traveler

      Nebenan war eine Kirche! Ich glaube es gehört dazu ☺️

      8/7/22Reply
       
    • Day46

      Baku at Night

      September 10, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 24 °C

      190 Kilometer, 8 Stunden unterwegs

      In Baku angekommen schlenderten wir an der Strandpromenade entlang und durch die schöne Altstadt inmitten von Stadtmauern. Hier ist es sehr schön, aber für uns extrem teuer. Nach all den günstigen Ländern ist es hier das erste Mal preislich etwa so wie zuhause. Ein günstiger Donut-Stand hat dann aber doch noch unseren Abend versüßt.

      Obwohl wir keine Lust haben in der Stadt zu schlafen, ist es jetzt doch schon wieder zu spät und wir schlafen auf einem Parkplatz zwischen Stadtzentrum und Meer.
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    • Day46

      Der Pajero hat den Drift überlebt

      September 10, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 24 °C

      Von der Terrasse des Hauses erwartete uns ein wunderschöner Sonnenaufgang am Morgen. Nun bekamen wir auch ein paar Flamingos zu Gesicht. Den vermeintlichen Schlammvulkan, zu dem es heute gehen sollte, sahen wir in 30 km Entfernung.

      Von der Route dorthin wird uns jedoch abgeraten. Die letzten 3 Tage hat es geregnet. So sehen dann auch die Wege aus. Wir vertrauen auf unser Auto und entscheiden gegen den Ratschlag der Ranger. Ob das gut ausgeht?

      Anfangs sind die Wege noch klasse und wir belächeln die Ranger ein wenig. Vielleicht wollten die uns mit einer Tour ja bloß abzocken? Doch je näher wir an unser Ziel kommen, desto schlimmer werden die Wege. Als der Weg eigentlich ganz gut aussieht, werde ich etwas übermütig und fahre mit ca. 50 km/h. Das geht solange gut, bis wir auf eine breite unscheinbare Schlammpiste fahren. Dort legen wir dann erstmal eine unkontrollierte 90° Drehung hin und müssen uns von dem Schreck erholen.

      Der weitere Weg wird dann immer schmaler und schlammiger. Als wir uns dann gerade noch durch die Spurrinnen kämpfen können (mit Allrad, Differenzialsperre und etwas abgelassener Luft) wird uns schon wieder ganz schön mulmig. Wenn wir hier stecken bleiben, dann sind es 20km zurück in die Zivilisation. Die über unsere lange Fahrt angeeigneten Fahrkünste helfen jedoch und wir freuen uns, dass wir wie ein Boot durch die Passage finden. Weder im Winter noch bei anderen Schlammpassagen in unserem Leben sind wir so sehr gerutscht.
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    • Day46

      Keine Luft für unsere Reifen

      September 10, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 24 °C

      Da unser Kompressor nach kurzer Zeit den Geist aufgegeben hat, suchen wir dringend eine Tankstelle, um wieder Luft auf unsere Reifen zu bekommen. Leider gibt es hier nicht so einen Service wie zu Hause. Hier bekommt man nur Sprit. Anni wird schon etwas nervös, aber man schickt uns in das nächste Dorf. Der Mann erwähnte nur etwas von einem Cafe. Dort angekommen wusste man uns gar nicht weiter zu helfen. Die Männer wussten alle was wir wollten, aber verhielten sich alle sehr umständlich und nicht hilfsbereit. Nach einer Weile kam ein Mann endlich auf die Idee uns zu der Autowerkstatt 200m weiter zu schicken. Hier wollte man keine Bezahlung, aber auch weder Zollstock, Kulis noch Feuerzeuge. So bezahlten wir ein paar Pfennige und machten uns weiter. So richtig warm werden wir mit den Aserbaidschanern definitiv nicht.

      Auf unserer Reise nach Baku sahen wir uns die Qobustan Höhlenmalereien an, die als Weltkulturerbe der UNESCO gelistet sind. Unter den vielen überhängenden Felsen fand man früher Unterschlupf. Nebenbei hatte man dort einen prima Ausblick und damals zum Glück noch ohne diese riesigen Raffinerien.
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    • Day47

      Simon plagt das Heimweh

      September 11, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 12 °C

      285 Kilometer, 10,5 Stunden unterwegs

      Anschließend fuhren wir den schönen Canyon weiter nach unten.
      Als Mittagessen gab es dann am Rande der Straße das Abendessen vom Vortag. Leider fühlte ich mich aufgrund des schlechten Wetters nicht so wohl und dachte daran wie es wohl wäre zuhause im Bett zu liegen. Nicht mal Anni konnte mich mit ihrer Reiselust aufheitern.

      Zum Trost aßen wir noch einen Qutab. Das ist ein Fladen, der mit Kräutern gefüllt von den Frauen am Straßenrand hergestellt wird. Er schmeckte sehr gut, aber war mit Koriander gewürzt wie so ziemlich alles hier. An Koriander werden wir uns wohl nie gewöhnen.

      Bei einem kleinen, aber überteuerten Einkauf trafen wir einen Einheimischen, der als Soldat früher in Chemnitz stationiert war. Anschließend fuhren wir den nächsten Schlafplatz am Rande eines gemütlichen Baches an.
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    • Day87

      Mehr Bilder

      December 21, 2019 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 9 °C

      Noch ein paar Bilder aus Aserbaidschan. Wir könnten eigens für Bilder jeden Tag 20 Einträge machen.

      Noch zu Strassenhunden in Aserbaidschan: Hier sieht man eigentlich keine Hunde sondern nur Katzen. Für die Strassenkatzen wurden zumindest in der Altstadt Hütten aufgestellt. Wirklich genutzt sieht es nicht aus, aber nette Idee. Später bei der Nachttour haben wir Nazif gefragt, was mit den ganzen Strassenhunden passiert ist. Er erzählt von einer Halle vor Aserbaidschan, wo wohl Europäische Tierschützer die Hunde impfen und kastrieren. Sie bleiben wohl dann dort 5 Jahre und kommen dann wieder auf die Strasse. Für uns klingt das ein bisschen komisch und dann müsste man doch irgendwelche Hunde mal gesehen haben..... Sieht ganz so aus als wurde das Hundeproblem für die Touristen mit wegsperren gelöst und vielleicht auch Schlimmeren. Darüber wollen wir lieber nicht nachdenken.

      Katzen sind zudem im Islam wohl wie heilig, da der Prophet Mohammed in einer Geschichte auf seinem Mantel eine Katze schlafen liegen hat und lieber seinen Mantel abschneidet, um die Katze nicht zu wecken.
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    • Day87

      Was noch tun hier?

      December 21, 2019 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 11 °C

      So langsam sind wir an dem Punkt, dass wir nicht mehr wissen, was wir hier machen sollen. Ist ja alles nett und schön, aber dieser Reichen Flair ist einfach nicht unser Ding. Wir frühstücken wieder mal spät im Sonnenschein und beginnen so den morgen oder eher Mittag gemütlich. Wir erkunden die neue Innenstadt auch mal bei Tageslicht und laufen zum ehemaligen Regierungspalast. Gegenüber thront mal wieder eine riesige Mall, die auch nicht anders ist als die anderen Malls. Dahinter schlendern wir dann am Boulevard entlang. Das Wasser lädt mit seinen Ölspuren und Dreck nicht zum Baden ein. Es sind kaum Leute unterwegs und die Bootsfahrt, die wir eigentlich machen wollten, findet wegen Wind nicht statt. Schade, wäre schon mal interessant gewesen raus Richtung Borinseln zu fahren. Irgendwann treffen wir eine deutsche Gruppe die Bier trinkend und über Fussball diskutierend am Meer steht. Da machen wir uns lieber nicht als Landsleute bemerkbar. Angekommen am Teppichmuseum, das in der Form eines aufgerollten Teppichs designed ist, Wagen wir kurz den Blick nach innen. Leider ist es halt wirklich einfach ein Teppichmuseum und für uns beide gibt es irgendwie nichts langweiligeres. Also lieber wieder raus und gemütlich zurück zur Wohnung. Wir beschliessen mal wieder gesund zu kochen. Also gibt es Linsen-Reis-Pfanne. Schön nach so viel Fast Food. Sonst haben wir zum Glück noch den Film am Abend als Programmpunkt und machen uns überpünktlich zur Mall auf. Bei den billigen Preisen gönnen wir uns noch Popcorn und geniessen Star Wars mit russischen Untertiteln. Vor allem viele junge Aserbaidschaner und eingefleischte Fans sitzen mit im Kino und zwei amerikanische Jungs erkennen wir auch. Nach Filmen klatscht man hier wohl und während des Filmes kontrolliert ein Mitarbeiter regelmässig den Saal. Das während dem Film am Handy geschrieben wird, scheint hier normal zu sein.

      Am nächsten Tag müssen wir die Zeit noch irgendwie rumbekommen. Leider dürfen wir unser Gepäck nicht in der Wohnung lassen, was unser Vermieter einfach nur doof begründet. Also stehen wir um 10 mit Rucksäcken draussen und machen es uns im Katzencafe um die Ecke bequem. Herrlich! Wir bleiben bis ca 16 Uhr und es wird wirklich nicht langweilig. Wir nutzen die Zeit zum Blog auf den Vordermann bringen und Katzen knuddeln. Dabei wird gefrühstückt und Smoothie geschlürft. Erst ab ca. 13 Uhr trudeln mehr Leute ein und spätestens als die ersten Kinder kommen, ist es mit der Ruhe vorbei. Die armen Katzen. Das Rumgezerre ist schrecklich. Vor allem eine Babykatze hat zu Leiden. Sie ist erst seit 5 Tagen da und jeder will mit ihr tolle Fotos machen. Die hysterischen Mütter, die selber die Katzen verscheuchen und Feuchtücher an die Kinder verteilen, machen es nur noch schlimmer. Zum Glück greifen die Angestellten ein und retten die ein oder andere Katze. Die Katzen haben auch entdeckt, dass sie es bei uns gut haben und nach und nach stapeln sich immer mehr Katzen bei uns auf den Sofa. Da trauen die Kinder sich nicht, sie wegzunehmen. Die Katzen werden heute auch alle geimpft und das Geschrei ist herzerreissend. Aber ist ja nur zu ihrem Wohl. Der Besitzer erkundigt sich auch woher wir sind. Wir sind aufgefallen, als diejenigen die die Katzen Katzen sein lassen.

      Der Hunger treibt uns weiter zu einem Art Bäcker, wo wir von einem Mann angesprochen werden. Er gestikuliert und zeichnet uns seine Familiengeschichte und holt sich Schulkinder zur Hilfe. Das Englisch ist trotzdem nicht so gut. Es haben alle ihren Spass und wir werden auf Tee und Datteln, sowie Spinatfladen eingeladen. Lecker. Irgendwann machen wir uns los und laufen zum Bahnhof, wo wir nun mit viel Obst zur Aufladung des Vitaminhaushaltes sitzen und warten bis heute Nacht unser Zug nach Tbilisi fährt. Wir freuen uns so sehr auf Georgien! Schön wieder heim zu Louie zu kommen. Tschüss Aserbaidschan. Nette Erfahrung, aber reicht jetzt auch.

      Nachtrag im Nachtzug: Diesmal haben wir noch zwei junge aserbaidschanische Männer mit im Abteil. Die zwei machen es sich bei Cola, Tee und Nüssen bequem und sehen eher nicht nach schlafen aus. Leider können wir uns auf Grund der Sprachbarriere nicht verständigen, aber schaffen es zu klären, dass wir oben schlafen. Wir hatten eigentlich unten gebucht, aber hier haben wir mehr unsere Ruhe. Irgendwann kehrt auch Ruhe ein und wir können kurz schlafen, bis wir wieder von der Hitze der Heizung aufwachen. Diesmal empfinden die Schaffnerinnen es wohl auch als zu warm und die Heizung wird eine Zeit lang abgestellt. Wirklich schlafen kann man trotzdem nicht. 1,5h vor der Grenzkontrolle werden wir geweckt, da unsere Mitfahrer hier aussteigen und sich fertig machen sollen. Total verpennt werden wieder Fotos von uns gemacht. Unser Gepäck interessiert diesmal niemanden.
      Eine halbe Stunde später das ganze nochmal auf georgischer Seite. Kurz befragt ob wir irgendetwas dabei haben zum verzollen, nöö. Ok dann weiter. Schlafen dürfen wir jetzt nicht mehr. Eine der Schaffnerinnen zieht demonstrativ unsere Betten ab. Danke auch. Total verpennt kommen wir in Tiflis an und freuen uns auf Louie!
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    • Day84

      Exot Europäer

      December 18, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 9 °C

      Mal wieder viel zu früh klingelt der Wecker und wir müssen uns aufmachen zum Doppeltor der Altstadt, wo wir zur Tour abgeholt werden. Etwas spät dran eilen wir dorthin aber kein Stress, es fehlen noch andere. Also holt Kathi sich noch einen Cafe (leider nur Starbucks), was ewig lange dauert. Als sie zurückkommt sind alle da, die hier einsteigen; und es kann losgehen zu den Hotels; wo auch noch Leute zu steigen. Erst einmal halten wir am 5 Sterne Four Seasons Komplex und zwei aufgetakelte Israelinen steigen. Wir verstehen uns zwar gleich ganz gut, vor allem mit der Jungen, aber die Unterschiede sind deutlich, wie sich später noch zeigen wird. Am nächsten 5 Sterne Hotel steigt noch ein indisches Pärchen ein. Jetzt sind wir aber vollzählig. Richtung Süden geht es am Meer entlang und Ismail, unser Guide, erklärt auf dem Weg einiges zu den Bauwerken an denen wir vorbeikommen. Dominierend sind aber überall die Ölfelder und Bohrinseln im Meer. Nicht wirklich eine schöne Landschaft also. Trotzdem ist es wirklich spannend, was Ismail über veschiedene Bauprojekte erzählt. Zum Beispiel wird auch hier eine künstliche Stadt aufgeschüttet. Es soll mal so werden wie in Dubai. Und wir fahren an einer Siedlung für Flüchtlinge aus Berg-Karabach vorbei, die die Regierung errichtet hat. Er zeigt uns ausserdem, dass ein James Bond-Film in Baku gedreht wurde oder zumindest die Anfangsszene, in der er mit einem Auto auf eine Siedlung zufährt. Diese Zufahrt zur Siedlung war angeblich für mehrere Wochen gesperrt und als Entschädigung haben die Anwohner Flugtickets in die USA zur Premiere des Films bekommen. Verrückte Welt.

      Unsere erste Station ist ein Umstiegspunkt vor Schlammfeldern des Qobustan Nationalparks. Hier warten schon ein paar alte Ladas aus Sowjetzeiten auf uns, die uns nun zu einem Schlammvulkan bringen sollen. Zu dritt sitzen wir bei einem jungen Einheimischen im Auto, das sich wenig später als das Party-Auto herausstellt. Die Musik wird voll aufgedreht und orientalischer Bass dröhnt in unseren Ohren. So geht es rasant und schnell durch die Schlammfelder. Bei uns im Auto sitzt die junge Israelin, die auch Musik auflegen darf. Plötzlich erklingen Lieder vom Eurovision Song Contest. Sie hat extra Musik gewählt, die wir auch kennen können. Wirklich schön zu sehen, wie so eine Verbindung da ist. Am Schlammvulkan angekommen empfängt uns vor allem Wind. Man kann sich richtig gegen den Wind lehnen und fällt nicht um. Durch Matsch geht es einen Hügelchen hinauf zum Schlammvulkan. Hier steigen ein paar kleine Blasen auf, wirklich spektakulär ist es aber nicht. Trotzdem cool jetzt mal einen Schlammvulkan gesehen zu haben. Vor allem die junge Israelin macht ihren Unmut kund. Nach wilder Fotoschiesserei geht es im Party-Lada zurück zu unserem Bus. Der Fahrer macht die Musik immer lauter, eine Obergrenze scheint es nicht zu geben. Er bettelt dann noch um Geld, vor allem bei Maurice, da er der Mann ist, aber Ismail hat uns schon vorgewarnt, dass sie das machen, obwohl sie bezahlt werden und von der Organisation noch Geld bekommen. Wir winken also ab, aber die reiche Israelin steckt ihm etwas zu. Wie viel es ist, sehen wir leider nicht, aber schätzungsweise viel.

      Die zweite Station ist der Qobostan Nationalpark selber, der aus zwei Teilen besteht. Zunächst gehen wir quasi ins Freilichtmuseum auf einen Berg, wo man alte Felszeichnungen aus der Bronzezeit gefunden hat. Ismail führt uns den gesamten Rundweg und erklärt die Bedeutung der einzelnen Zeichnungen und die Funktionen der einzelnen Höhlen. Da keinerlei Infotafeln vorhanden sind, macht es so viel mehr Sinn und man versteht richtig wie das Leben hier ablief. Leider nutzen die anderen Tourmitglieder die Zeit lieber zum Selfies machen, so dass es schnell zur Privatführung für uns wird. Selber Schuld, wenn die anderen nicht zuhören wollen. Auf dem Gelände ist auch eigentlich eine Aussichtskamera installiert, die aber vor ein paar Jahren abgeschaltet wurde, da unterhalb der Anlage ein Gefängnis für lebenslängliche Insassen eingerichtet wurde (dabei fällt mir ein zu erwähnen, dass Aserbaidschan ein absolut militärisches Land ist. Wirklich überall sieht man Militär oder Polizei und an allen öffentlichen Plätzen laufen Werbevideos über einen Armeebeitritt und die Möglichkeiten, die man dann hat.) Nach diesem langen ausführlichen Spaziergang gehen wir nach unten ins Museum, das allerdings vollgestopft von Menschen ist. Wir bekommen hier Plastiküberzieher für die Schuhe, auf Schlammvulkan-Besucher sind sie bestens vorbereitet. Im Prinzip steht hier alles noch einmal, was Ismail schon erklärt hat, man muss aber sagen, dass es wirklich schön hergerichtet ist. Von hier geht es dann wieder zurück nach Baku, wobei auch auf dieser Strecke Ismail wieder viel erklärt und zwischendurch auch einfach mal Musik anmacht.

      Das Mittagessen bekommen wir in einem fast nobel erscheinenden Restaurant im Norden Bakus. Die Küche ist riesig und von aussen einsehbar und wir sitzen in einem eigenen kleinen Glashaus in einem schönen Park. Hier tauen dann auch alle etwas auf und es wird sich über die Herkunft ausgetauscht. Zwei Israelis, vier Türkinnen, zwei Inder, die in Dubai leben, zwei Pakistani, die in Irland leben, eine arabische Amerikanerin, die in Abu Dhabi lebt und wir. Damit sind wir die einzigen Europäer in der Gruppe und unser Herkunft wird von allen bestaunt. Wirklich seltsam. Sonst triffst du immer 90% Deutsche überall und nun sind wir Exoten. Das Essen besteht aus Teigfladen und Salat als Vorspeise, sowie Reis mit Fleisch bzw. Gemüse mit Pommes als Hauptspeise. Der Tee am Ende darf nicht fehlen. Auch hier wieder beschweren sich die Israelinen auf Nachfrage einer Türkin und rühren ihr Ordinary Food nicht an. Es sei so normal und das bekommt man ja überall. Später sehen wir, wie sie Ismail zur Seite ziehen und ihm das mitteilen. Mir tut die nette Türkin Leid, die einfach nur lieb war und dafür angepflaumt wurde. Die andere Komische der Gruppe, unsere Amerikanerin, schaut das gesamte Essen mit Kopfhörern eine Serie und unterhält sich kein bisschen. Asozial! Auch im Bus später schaut sie weiter oder bearbeitet ihr Make up auf den Bildern. Uns schmeckt das Essen und satt brechen wir Richtung Norden zum Feuertempel Ateschgha.

      Am Feuertempel bleiben die Israelinnen lieber draussen und spazieren so lange herum, pardon flanieren. Wir anderen lassen uns gerne von Ismail durch die Räume führen und erklären, wie die Religion des Zoroastrismus funktioniert. Es ist sehr ähnlich dem Hinduismus und immer wieder zieht er Parallelen, die unsere asiatische Front absegnet. Der berühmteste Vertreter des Zoroastrismus ist wohl Freddy Mercury. Ursprünglich trat hier das Methangas, was es in Aserbaidschan überall gibt, aus dem Boden aus und erzeugte dann bei der Reaktion mit Sauerstoff Feuer. Heutzutage wird das Feuer hier künstlich erzeugt. Der Feuertempel diente als Karawanserei also Art Hotel für alle Händler und Pilger auf ihrem Weg. Hier konnten sie sich ausruhen. Ausserdem kamen hier Leute zum Sterben her und bezahlten dafür. Die ganze Prozedur dauerte ewig und beinhaltete runterhungern und sich schwere Ketten anhängen. Dadurch starben sie aber nicht, sondern letztendlich daran, dass sie Opiate zu sich nahmen und an einer Überdosis starben. Alle Anhänger, die nach dem Tod dann drei Tage lang Mantras singen mussten (natürlich auch berauscht), starben schliesslich daran auch. Also ein Massensterben quasi. Die Asche wurde dann Reisenden bis nach Indien zum Fluss Ganges mitgegeben (wieder wie bei den Hindus). Neben dem sehenswerten Gebäude des Tempels, war die ganze Führung so dermassen interessant. Echt cool! Draussen erzählt uns Ismail noch von der Zeit als die Russen hier Öl abgebaut haben. Darüber steht nirgends was. Nur eine Plakette am Eingang markierte es als leeres Ölfeld. Darüber redet er auch wieder nur mit uns. Die anderen arbeiten wohl alle in dem Buisness oder meint man zu mindest bei dem Reichtum.

      Die letzte Station des Tages ist der brennende Berg, genannt Yanar Dag. Auf dem Weg dorthin müssen wir nur wieder mal an einer Strassensperrung warten, da der werte Herr Präsident sich von A nach B bewegt. Wir sind sogar nur auf der Strasse, die auf der Brücke über der Strasse, auf der sich der Präsident befindet, liegt, aber auch hier darf niemand fahren. Wir haben Glück und es dauert nicht all zu lange. Der Yanar Dag ist eher unspektakulär. Hier kommt zwar noch Gas aus der Erde und er brennt ununterbrochen, aber dass er seit 4000 Jahren brennt, stimmt laut unseres Reiseführers nicht. Ein Hirte hat den Berg wohl 1984 aus Versehen angezündet und so wurde es zur Attraktion. Vor ein paar Jahren haben sie in der Nähe auch Erdgas gefördert gebaut, wodurch das Gas am Berg versiegte. Für Tourismuszwecke wurde die Förderstelle dann aber geschlossen und der Berg brennt wieder. Auch hier gibt es eine Art Museum, aber auch nur semi informativ bzw. sogar falsche Infos. Wenigstens ein süßer Strassenhund zum Knuddeln ist da.

      Zurück in Baku zeigt uns Ismail noch ein gutes lokales Restaurant, das wir die Tage noch aufsuchen wollen und wir verabschieden uns. Er bittet uns noch eine Review zu schreiben, was wir auch machen, da die Tour mit ihm Klasse war. Empfehlen wir wärmstens weiter! Wir haben auch schon spekuliert, wie viel die ganzen Reichen dafür gezahlt haben. Ich glaube, wesentlich mehr als wir. Wir haben quasi den Studentenpreis bekommen (30 Euro pro Person, alle Eintritte und Essen inklusive).

      Auf dem Weg zur Wohnung kaufen wir noch alles zum Plätzchen backen und versuchen unser Glück mit der Mikrowelle. Der erste Versuch scheitert kläglich, aber irgendwann haben wir den Bogen raus. Leider muss man nur alle 10 Minuten zur Mikrowelle die Plätzchen drehen oder sonst was machen. Es wird noch eine nervige Arbeit, die Maurice übernimmt. Aus Faulheitsgründen nutzen wir den Grossstadt-Luxus und bestellen Pizza. Leider nicht so lecker wie bei uns, aber die Fast Food-Befriedigung tritt ein. Dabei schauen wir einen Film und backen eben Plätzchen, pardon wenden Plätzchen. Sie werden aber wirklich lecker. Danke Maurici! Der Tag war lang und morgen steht Ausschlafen an der Tagesordnung.

      Kleiner Kloexkurs: Wer hat noch Probleme mit Duschbrausen zum Abputzen? Und wenn es mal Klopapier gibt, wieso ist es dann wie Schmiergelpapier?!
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    You might also know this place by the following names:

    Republic of Azerbaijan, Aserbaidschan, Azerbaijan, Aserbaijan, Azebaegyan, አዘርባጃን, Azerbaichán, آذربيجان, ܐܙܪܒܝܓܐܢ, Azerbaiján, Азарбижан, Azərbaycan Respublikası, Азербайджан, Azɛrbayjaŋ, আজারবাইজান, ཨཛར་བཡེ་ཇན།, Azerbaidjan, Azerbejdžan, Ázerbájdžán, Aserbajdsjan, Azerbaijan nutome, Αζερμπαϊτζάν, Azerbajĝano, Azerbaiyán, AserbaidĪaan, آذربایجان, Ajerbayjaan, Azerbaidzan, Azerbaïdjan, Azèrbayidj·an, Azerbeidzjan, An Asarbaiseáin, Acerbaixán, અઝરબૈજાન, Azarbaijan, אזרביג'ן, अज़रबैजान, Azerbajdžan, Azerbajdzsán, Ադրբեջան, Azerbaidzhan, Aserbaíjan, Azerbaigian, アゼルバイジャン共和国, აზერბაიჯანი, Azabajani, Әзербайжан, អាហ៊្សែរបែហ្សង់, ಅಜರ್ಬೈಜಾನ್, 아제르바이잔, ئازەربایجان, Azerbayjan, Atropatene, Azerebayijaani, Azerbaidzjan, Azɛlɛbaizá, ອາເຊີໄບຈັນ, Azerbaidžanas, Ajelbayidja, Azerbaidžāna, Азејберџан, അസര്‍ബൈജാന്‍, अझरबैजान, Ażerbajġan, အဇာဘိုင်ဂျန်, Aderbaidjan, Aserbaidschaan, अजरबैजान, Azerbaidžuanu, ଆଜେରବାଇଜାନ୍, Azerbejdżan, Aserbaigian, ازربايجان, Azerbaijão, Asarsuyu, Azerubayijani, अजर्बैजान, Azzirbaiggian, Aserbaižan, Zerebaidyäan, Azerbaidyäan, , අසර්බයිජානය, Azerbajaan, Azerbajxhan, Азербејџан, Azerbajdzjan, அஜர்பைஜான், అజర్బైజాన్, Озарбойҷон, อาเซอร์ไบจาน, Aserbayan, ʻAsapaisani, Azerbaycan, Азәрбайҗан, ئەزەربەيجان, آذربائجان, Ai-déc-bai-gian (Azerbaijan), Aserbaiyan, אזערביידזשאן, Orílẹ́ède Asẹ́bájánì, 阿塞拜疆, i-Azerbaijan

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