Brazil
Barra

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12 travelers at this place:

  • Day2

    Erster Tag in Salvador

    September 1 in Brazil ⋅ ⛅ 24 °C

    7:00uhr morgens in Salvador schlage ich topfit die Augen auf - Hallo Jetlag!
    Nein, so schlimm war es nicht, bis Erika aufstand, vertrieb ich mir die Zeit damit den Wikipedia Artikel über Salvador zu lesen. Ja, den ganzen...
    Zum Frühstück gab es dann sowas wie gedämpfte Maisflocken, sogenanntes Cuzcuz, mit Kochbanane und einer Avocado, die fast so groß war wie mein Kopf. Klingt wahrscheinlich komisch, aber es war echt lecker! Dazu zauberte Erika noch eine pinke Guave aus dem Kühlschrank, die erste mir unbekannte Frucht, die ich heute probieren durfte.

    Dann ging es nach draußen in die Sonne! Nur 5min von Erikas Wohnung liegt der Farol da Barra, ein schwarz-weiß gestreifter Leuchtturm, direkt an der Allerheiligenbucht, in der sich Salvador erstreckt. Bei diesem Wetter flanierten natürlich viele Menschen entlang der Promenade. An kleinen Ständen wurden frische Kokosnüsse zum trinken angeboten. Das war das erste Mal, dass ich Kokoswasser getrunken habe und es war großartig. Kühl und mit leichtem Kokosgeschmack, total erfrischend!
    Gegen Mittag ließen wir uns von einem Uber in die höhergelegene Oberstadt zum veganen Restaurant "Rango Vegan" fahren. Mit wunderschöner Aussicht aufs Meer wurde frischer Açai- und Maracuja-Saft serviert. Ich bekam dazu das typische (veganisierte) Mittagessen aus Reis, Bohnen, Salat und einer Art Gulasch aus Soja mit Okraschoten. Daran könnte ich mich echt gewöhnen!
    Den Nachmittag verbrachten wir dort in der Altstadt Pelourinho, die früher als Sklavenumschlagsplatz genutzt wurde, heute jedoch Salvadors berühmtestes Künstler- und Musikerviertel ist. Und genauso präsentierte es sich auch. An jeder Ecke spielte Musik, die alten Häuser pastellfarben oder mit Streetart verziert.
    Durch Zufall landeten wir in einer Candomblé-Kirche, in deren Hinterhof laute Live-Musik gespielt wurde und die Menschen ausgelassen tanzten und Bier tranken. Nachdem ich das brasilianische Bier und einen Nelkenschnaps namens Cravinho probiert hatte, ging es zu unserer letzten Station für heute:
    Dem Elevador Lacerda, ein Aufzug der die Oberstadt und die Unterstadt verbindet. Hier bot sich uns ein etwas trüber aber trotzdem bezaubernder Sonnenuntergang.

    Morgen muss Erika leider arbeiten, aber sie hat mir geholfen eine Bootstour zu den nahegelegen Inseln zu buchen. Ich bin gespannt!
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  • Day23

    Wochenende

    September 24, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach so vielen Tagen angefüllt mit Aktivitäten und Informationen brauchen wir mal ein Wochende und das nehmen wir uns glatt am Wochenede. Wir schlafen länger, frühstücken mal nicht als Erste und dafür länger und lümmeln uns auf unsere Terrasse. Der Samstag soll wegen Regenwetter nur für allgemeine Aufgaben und weitere Reiseplanung dienen. Die nächste Etappe Australien steht ja schon auf der Türschwelle. Sonntag ist schönes Wetter versprochen und wir planen mit dem Überlandbus an den Strand zum Praia de Flamengo zu fahren (ca. 2 h Fahrzeit).
    Natürlich machen wir es anders.
    Da ich mich in Rio ziemlich erkältet habe (eiskalter Bus und Schwitzen vertragen sich nicht gut) brauchen wir neue Tempos. Heike will einfach nur bummeln, also fahren wir mit dem Schrägaufzug runter in die Unterstadt und eine Drogeria gesucht. Denn unten sind Arbeit und Kommerz und oben wohnt man. Zu dem dortigen Einkaufserfolg kommt noch ein Stromverteiler (Straßenhändler 3 R$), T-Shirt (Geschäft 60 R$) und ein bisschen Abenteuer dazu. Wir werden darauf hingewiesen, Acht auf unsere Kamera zu geben. Das ist nicht die sicherste Ecke und zwei Abende zuvor sind wir dort auch nicht lang gegangen. Bei Tageslicht sieht es beinahe besser aus.
    Da wir schon mal unten sind, besichtigen wir die alte Kirche 'Igreja Nossa Conceição da Praia'. Das Besondere an ihr ist, dass sie in Portugal vorgefertigt, zerlegt, verschickt und in Salvador zu Ehren ihres Schutzheiligen wieder aufgebaut wurde. Die Fassade wurde mit portugiesischem Marmor verklinkert. Ausserdem finden sich im Seitenschiff die Reste der ersten Kirche in Brasilien, jetzt als Kapelle.
    Mit dem Fahrstuhl geht es wieder in die Oberstadt, bummeln, essen und weiter zum Teatro Miguel Santana. Wir wollen das 'Balé Folclórico da Bahia' sehen. Laut Tripadvisor das größte und bedeutendste Theater Salvadors mit einer der besten Folklore-Shows Brasiliens. Theaterkasse ist zu, macht angeblich um 15 Uhr auf. Bis dahin, wir rein ins Postkartenmuseum 'Museu Tempostal' und historische Karten von Salvador angeschaut, dann Pause zu Hause, wieder zur Kasse, immer noch zu, öffnet Samstags erst 18.00 Uhr. Also Kaffee trinken mit 'Brigadeiro' und zurück in die Pousada. Um Sechs wieder zur Kasse und endlich gibts Karten, Vorstellung ist um 20.00 Uhr. Also wieder Bummeln, was Essen, Musik (hier ein kleiner Eindruck für euch: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roAmbJURumL-1xrPl und Trommeln auf allen Plätzen hören, Caipi trinken und dann Show.
    Ganz anders als in Rio und genauso toll, und viel, viel preiswerter. Geht unbedingt hin, wenn ihr mal in Salvador seid. Dann zum wiederholten Male den gleichen Weg zurück ins Quartier.
    Dann ist Sonntag - schönstes Wetter und Strand sind programmiert. Wir wachen auf - und es regnet in Strömen. Hatte ich nicht geschrieben, wir machen es anders? Dieses Mal nicht. Nach dem Frühstück warten wir bis es etwas nachlässt, dann gehen wir zum Bus. Am Strand soll ja schönes Wetter sein. Haha, es regnet wieder in Strömen und wir sind durchnässt, bevor wir die Busstation erreichen. Wir sind da, Bus kommt, Bus hält nicht. Tja, unsere Haltestelle scheint woanders zu sein. Busse sind hier zwar Hauptverkehrsmittel, aber die Buslinien, zugehörige Haltestellen oder Zeitpläne zu finden, ist ohne Sprachkenntnisse eine Wissenschaft. Leider gibt es an den Haltestellen keine Linienbezeichnung oder gar Fahrpläne.
    Inzwischen ist es nach 12.00 Uhr, es regnet schon wieder und wir geben auf. Für den weit entfernten Strand lohnt es sich nicht mehr. Zurück zu unserer Pousada, auf dem Weg noch was zum Mittag gekauft, und auf unserer Terrasse verzehrt. Wie zum Hohn kommt jetzt die Sonne bei 28 Grad. Wir rufen ein Taxi und lassen uns an den Stadtstrand 'Praia do Porto de Barra' fahren. Klares Wasser, Felsen und Wellen. Warum wollten wir so weit weg? Wir bleiben bis Sonnenuntergang und flanieren dann mit allen Salvadorianern die Promanade entlang, am 'Forte de Santa Maria' gleich daneben vorbei und mit schwindendem Licht noch den Leuchtturm 'Farol da Barra' passiert, zum Bus. Wir können uns irgendwie mit den Polizisten verständigen und sie zeigen uns den richtigen Weg zum richtigen Bus. Und ab gehts für umgerechnet 0,62 € (für beide) nach Pelourinho. Auf dem Weg zur Pousada kehren wir noch im Cafelier ein und haben bei Spaghetti, Cola und Kaffee (gerade mal 15 € für Beide) einen schönen letzten Abend in Brasilien.
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Barra

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