Colombia
Santa Marta

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Travelers at this place
  • Day10

    Santa Marta und die karibische Küste

    August 11 in Colombia ⋅ ⛅ 33 °C

    Da wir nun doch den Bus am Abend nach Santa Marta nahmen, wurde uns noch ein Tag in San Gil geschenkt. Wir fuhren zurück zum Hostel, machten uns ein reichhaltiges Obstfrühstück und planten zu einem Wasserfall „Juan Curi“ zu fahren. Er ist mit der höchste in Kolumbien und liegt mitten im Dschungel. Das Wasser braust hier insgesamt 250m in die Tiefe und das feuchte Klima ändert die Vegetation in einen tropischen Regenwald. Durch diesen muss man einen kleinen Pfad laufen, um zu den Wasserfällen zu gelangen. Wir sehen das erste Mal handgroße blaue Schmetterlinge und andere, sehr große Insekten. Sarah, die Wassernixe nutzt natürlich die Gelegenheit und springt in einen der Pools, an dem ein Wasserfall ins Becken braust. Mir ist es etwas zu kalt 😬 Ein kleiner magischer Ort, den wir wirklich ungern verpasst hätten.

    Als wir zurück in die Stadt wollen, laufen wir einfach schon mal ein Stück die Straßen entlang, da wir mittlerweile wissen, dass die Busse einfach anhalten, wenn man den Arm hebt. Das ist alles so angenehm unkompliziert. Der kleine Bus ist relativ voll, also stehen wir und können beobachten, wie ein Gruppe neben dem Fahrer mit ihm den Spaß ihres Lebens haben. Hier gibts keine Scheibe zum Fahrer und auch kein Schild auf dem steht „Bitte sprechen sie nicht mit dem Fahrer während des Fahrens“. Man sitzt und steht wo man will und auch wenn das alles etwas chaotischer ist, finde ich es so irre sympathisch. Just in time kommen wir wieder am Hostel an, kurz bevor ein Wolkenbruch die Stadt verdunkelt. Es gießt in Strömen und blitz und donnert. Wir sitzen trocken im Innenhof und genießen den Tropenregen, bevor es weitergehen soll. 19:30 ging es dann vom Busterminal an die karibische Küste Kolumbiens. Vor uns lag eine 14stündige Busfahrt, bei einer Strecke von ca. 600km. Der Bus war groß, geräumig und offensichtlich die Premiumklasse. Da er nicht voll war, hatten wir je zwei dick gepolsterte Sitze und konnten die Nacht so gut verbringen. Die Firma „expreso Brasilia“ kann ich nur empfehlen. Und es ist immer günstiger direkt am Terminal die Tickets zu kaufen, als diese online zu bestellen.
    Außer tanken, kurzer Polizeikontrollcheck und hier und da ein Zustieg, war die Fahrt wirklich spitze und zack ist man für 16€ am Meer. Am Ende hat sich alles so wunderbar gefügt, denn wir waren pünktlich am Morgen in Santa Marta und konnten vom Hostel direkt ins Meer springen. Das Hostel „Playa del Ritmo“ ist eine Empfehlung von einer guten Freundin und ist genau das, was ich mir erhofft hatte. Eine kleine Oase mit direktem Meerzugang, Zimmer mit Blick aufs Meer, sodass man nachts die Wellen hört, konstante 30 Grad, Beachbar und schön entspannter Lifestyle 😁 überall rennen Hunde und Katzen rum und die Leguane hängen in den Bäumen ab. Sogar Mini Kolibris gibt es hier. Von hier aus können wir die Gegend erkunden, den Nationalpark anschauen und die Stadt besichtigen.

    Am nächsten Tag nahmen wir uns letzteres zu erst vor und fuhren mit dem Bus in die Stadt Santa Marta, die doch 500.000 Einwohner hat. Ich dachte irgendwie an ein kleines Städtchen am Meer aber weit fehl geschlagen. Es war unheimlich viel Verkehr, alles hupt und blinkt und will zu erst durch. Aber auch hier wieder, der Busfahrer sah uns auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehen, er bremste bevor wir überhaupt die Hand gehoben hatten und wartete, bis wir die Straßen überqueren konnten. Man wird begrüßt und angelächelt, sowieso von so ziemlich jedem. Es könnte so leicht sein, all diese lieben Gesten machen das Miteinander so einfach und liebevoll. Ich bzw. wir sind begeistert von den Menschen und es bestätigt sich mal wieder nicht das Vorurteil, man wäre hier nicht sicher. Zum einen habe ich das Gefühl, dass so viele schon vor mir mit dem Rucksack los gezogen sind, um Südamerika mit dem Fuße zu durchqueren und zum anderen gibt es mit Sicherheit Probleme und korrupte Systeme die das Land hat, aber das heißt nicht, dass das ganze Land so einem Stempel aufgedrückt bekommen sollte. Wir selbst können uns von all dem Hörensagen auch nicht befreien, denn unsere Korruption heißt einfach nur Lobbyismus und kriminelle Machenschaften sind auch nicht selten. Ich möchte damit sagen, wir fühlen uns hier sau wohl und willkommen, wir sind nicht leichtsinnig, zu Zweit und tragen das Herz auf der Zunge und das bekommen wir auch direkt gespiegelt.

    Als wir dann die Altstadt von Santa Marta erreicht hatten, fanden wir bunte Häuschen, Fassaden aus der Kolonialzeit und wunderschöne Innenhöfe. Überall tönt karibische Musik und man fühlt sich den ganzen Tag beschwingt. Ein wenig außerhalb der bekannten Straßen sieht man viel Armut, Menschen die auf der Straße liegen, betteln und irgendetwas verkaufen, um an Geld zu gelangen. Uns wird immer wieder gesagt, ihnen nichts zu geben, was mir sehr schwer fällt.
    In Santa Marta ist auf jeden Fall viel los und ich bin froh, dass wir unsere etwas abgelegene Oase haben. Wenn man am Morgen halb 8 in ein 28 Grad warmes Wasser hüpfen kann, ist das wahrlich ein Paradies, das man kaum fassen kann. Und wir setzen noch einen drauf. Morgen gehts für ein paar Tage in den naheliegenden Tayrona Nationalpark. Paradiesische Buchten, Wanderungen und Hängemattenschlafplatz wartet auf uns 🏝🍍🌊☀️
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    Sabine Bemme

    So glücklich, da freut man sich unweigerlich mit dir.🤩

    Yvonne Pfeifer

    Man sieht wie gut es euch beiden geht ! Tolle Fotos, super Bericht ! Ich fühle mit euch, wünsch interessante Erlebnisse im Nationalpark und freu mich jetzt schon auf weitere Info. LG Yvonne

    Anna Pfeifer- Salten

    WOW, traumhaft.

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  • Day94

    Adios Cartagena, hola Santa Marta again!

    January 12 in Colombia ⋅ ☀️ 28 °C

    An diesem Morgen ging sogar der Wecker. Heute ist Reisetag und ich werde Santa Marta jetzt nach 22 Tagen verlassen.. ein schwerer Abschied.

    Ich musste am Vormittag noch meinen Backpack aus der Wohnung von Carolina holen, bis ich mich um 14 Uhr mit Sean, Ram und Renato am Terminal de Transporte verabredet habe. Also für mich erstmal mit einem Uber raus aus der Stadt. Der Uberdriver war nen ziemlich netter Typ und so ne spanische Konversation krieg ich jetzt schon so einigermaßen hin. Die Costelleros (Kolumbianer, die an der Küste wohnen) sind bekannt dafür sehr schnell und mit einem starken Dialekt zu sprechen. Also ich versteh die nur wenn sie langsamer sprechen.

    Bei der Residenz hat mich der Pförter inzwischen ohne Fragen wer ich bin, durchgelassen. Ich bin in die Wohnung und durfte jetzt das erste Mal meinen neuen 85l Backpack packen. Psychisch keine einfache Aufgabe, nach dem Verlust von meinem Alten und als ich dann 2 Stunden später, fertig gepackt und damit vor der Wohnung stand, hat der Tag für mich angefangen melancholisch zu sein.. Ich weiß nicht, ich hatte ein komisches Gefühl wieder mit meinen Sachen loszuziehen. Ich hab mich 1000mal wohler, mit meinem alten Equipment gefühlt und jetzt ist das meiste halt irgendwie zusammengewürfelt und ka. Die Erinnerung an den Verlust wird mich die nächsten 2 Tage noch verfolgen und ich weiß, ich müsst jetzt einfach abschließen und es hinter mir lassen aber irgendwie krieg ichs nicht ganz hin.

    In der Wohnung hab ich dann den Nikerucksack den ich von der Familie von Fadi bekommen habe, zurück gelassen und was außerdem zu erwähnen ist: ich trag jetzt eine Jeans und ein Top von Paula mit mir rum, weil es noch im Auto nach den Segeltrip war und das Auto irgendwo in der Stadt stand, als wir gepackt haben. Also ich geb mein bestes meinen Backpack nicht mehr zu verlieren..

    Mit einem Uber bin ich dann am Terminal de Transporte angekommen und hab dort auf die anderen gewartet. Hatte noch einen kleinen Snack und wir sind dann so gegen 15 Uhr an Bord gewesen Richtung Santa Marta - diesmal ohne Paula:/ aber dafür hatte ich mit den Jungs Gesellschaft. Sean ist sehr gesprächig und auch Ram und eigentlich auch Renato. Also Gesprächsstoff geht nicht aus.

    Nach 5 Stunden sind wir dann bei Dunkelheit in Santa Marta angekommen und sind aus den Bus raus, ins Taxi rein, zum Hostel, eingecheckt und alle zusammen in den Pool gehüpft. Das Hostel kostet nur 8€ die Nacht ist aber echt fancy.

    Im Pool hatten wir vier echte Männer^^ dann nen kaltes Bier haha. Ram hat ein wenig Schwimmunterricht bekommen, weil er nämlich nicht schwimmen kann. Also gar nicht. Voll krass weil ich kenn niemanden, der sich im Wasser nicht fortbewegen kann. Gegen 10 Uhr sind wir dann mit nem Dosenbier in der Hand in die Stadt gezogen und ich hab Santa Marta wirklich unterschätzt. Es gibt viele Bars und Restaurants und auch Clubs im Zentrum. Viele Menschen sind unterwegs! Und zack auf einmal treffen wir auf die deutsche Gruppe aus Cartagena. Und wer sitz mit ihnen am Tisch? Paulina vom Lost City Track. Ein sehr witziger Zufall, dass sie die Gruppe in dem Hostel in Santa Marta jetzt getroffen hat. Wir waren dann ne Gruppe von 10-12 Leuten und sind dann noch gemeinsam ein wenig durch die Stadt gezogen. die Jungs waren ziemlich weggeballert aber witzig und wir sind dann alle in ne Bar, wo Sean, Paulina und ich uns nen Craftbier gegönnt haben und die anderen auf der Tanzfläche verschwunden sind.

    Von Paulina hab ich dann den Kontakt für eine Tour zu den Wüsten im Norden bekommen, weil sie heute erst von dort zurück gekommen ist. Topsache!

    Kurz nach 12 sind wir dann zum Hostel zurück und todmüde ins Bett gefallen. Wir hatten noch einen kurzen Chat mit dem Kolumbianer vom Hostel, der uns morgen in der Früh, nach seiner Nachtschicht zum Ort bringt, wo die Busse zum Taytonapark abgehen. Wir müssen morgen um 6 Uhr aufstehen, damit wir gegen 8 Uhr am Park sind. Die Wartezeit ist nämlich extrem hoch, wenn man zu spät kommt.

    Also ab in die Heiya!
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  • Day8

    Shopping in Santa Marta - 🦟🧻🧥

    August 11 in Colombia ⋅ ⛅ 33 °C

    Gestern Abend haben wir gehofft, dass der Strom wieder funktioniert wenn wir vom Abendessen zurück ins Hostel kommen - dies war leider nicht der Fall. Nur die Klimaanlage (in den Augen des Hostelbetreibers wohl das wichtigste Gadget) konnte am späten Abend in Betrieb genommen werden. 🥵 Zum Glück hatten unsere Tolinos noch Akku und wir konnten die Zeit bis zum Schlafengehen mit Lesen in den Hängematten geniessen. 📖

    Der heutige Tag stand im Zeichen der Vorbereitung für den "ciudad perdida-Trek" (aka. Verlorene-Stadt-Trek):
    🧥Regenjacke für Livia kaufen
    🧻Toilettenpapier besorgen
    🦟Insektenspray organisieren

    Bisher war es schwierig, Outdoorkleidung zu finden in Costa Rica oder Kolumbien. Dementsprechend waren wir guter Dinge, die Regenjacke in Santa Marta aufzutreiben (Ausgangspunkt vieler Wanderungen). 🥾

    Wir machten uns mit dem Bus von Taganga nach Santa Marta auf. Die Fahrt selber war bereits ein erstes Abenteuer: An den Strassenrand (1. Kreiselsichtung in Kolumbien) stellen, richtiges Gefährt entdecken, winken, einsteigen, 2000 Peso/Person zahlen, Gleichgewicht halten, absitzen, mitfahren. Nach rund 60 Minuten Fahrt landeten wir beim angestrebten Ziel, einem Einkaufszentrum in Santa Marta. Die ganze Fahrt kostete uns zusammen 88 Rappen - not bad! 😅💰 Witzig ist auch das ganze Konzept des öffentlichen Verkehrs: Es gibt keine Haltestellen, man kann überall ein- oder aussteigen - "amigo, proxima" reicht völlig aus. 😁

    Wir schlenderten durch das moderne Einkaufszentrum und steuerten auf den Laden zu, welcher uns "WIWA-Tours" (Anbieter des Lost-City-Trek) empfohlen hatte. Leider gab es keine Regenjacke... 🥲 Schnell wurden wir aber in einem anderen Laden fündig und die findige Verkäuferin überzeugte Livia auch ein "Bauchtäschli" zu kaufen... 🙄 Lucas sah dann doch ein, dass dies nicht die dümmste Idee war. Zufrieden verliessen wir den Laden. 😌

    Nach einer Stärkung in der Fressmeile steuerten wir auf den "exito" zu (dem Coop Kolumbiens?!), wo wir die restlichen Einkäufe tätigten. Mit dem Bus ging es anschliessend zurück nach Taganga. Im Hostel die grosse Überraschung: Alles elektrische funktionierte wieder! 😍 Wir steckten unsere Handys ein, fläzten uns in die Hängematten und genossen den Nachmittag. 😎 Auch das sportliche Programm kam nicht zu kurz (Livia Yoga, Lucas Schwimmen im 6m langen Pool... 😅). Den Abend genossen wir anschliessend bei Pizza, Drinks und Bier direkt am Strand. 🍻🍕🍸

    Morgen besuchen wir den Tayrona-Nationalpark - stehen also etwas früher auf als auch schon. 🥱⏰ Trotzdem freuen wir uns auf tolle Strände, eine schöne Wanderung und ein paar Tiersichtungen. 😊
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  • Day13

    Cartagena - Santa Marta

    July 22 in Colombia ⋅ 🌧 28 °C

    Hüt schribt Doro mal über Busfahrte in Südamerika:

    Kürzere Fahrten am Tag, Längere bevorzugt in der Nacht. (Der Sparfux sparrt sich so das Geld für eine Hostelübernachtung).

    Da sitzt man also in so einem Überlandbus. Man weiss ja nie was man kriegt. Das kann von bequemen, respektive unbequemen Sitzen über ein eisgekühltes Klima bis hin zu einem Bus mit Lüftungsausfall führen. Südamerikaner sind lebhaft und lieben offenbar Lärm. Da trällert also die Musik vom Busfahrer, die Einheimischen checken sämtliche Videos ihrer Freunde und Möchtegern-Freunde auf Instagram, Whats app, Tik tok etc, selbstverständlich in einer Lautstärke wo jeder andere Passagier ebenfalls in den Genuss kommt, mitzuhören. Hin und wieder schället ein Handy, der Klingelton eingestellt auf hörbehindert.
    Wenn man Pech hat, wird noch ein Film auf dem grossen Bildschirm vorne abgespielt, bevorzugte Filme sind brutale Gemetzelfilme. Wenn man noch mehr Pech hat, ist der Ton dazu an. So wiegen einem cumbiatöne und das ständige gestöhne eines erneut abgemurksten Menschen (aus dem Film) in den Schlaf.
    Und wenn man dann entlich eingeschlafen ist, wird man nach einer Stunde bestimmt geweckt, weil im ganzen Bus das grelle Licht erleuchtet und die Polizei schweren und festen Schrittes durch den Bus marschiert, für was für eine Kontrolle auch immer. Schade sprechen wir nur ein paar Brocken spanisch, sonst wär es bestimmt noch viel spannender. Fahren tun die Fahrer ja auch wie die Räuber, aber in Kolumbien ist es nicht ganz so schlimm wie in Bolivien, wo sich sogar die Einheimischen während der Busfahrt bekreuzigen.
    Da fragt sich manch einer, warum wir denn den Überlandbus nehmen, anstatt das Flugzeug?
    Weil das Reisen sowäg anders ist als bei uns Zuhause und doch genau solche Dinge eine Reise prägen. (Auch wenn man sich die erste virtel Stunde über das ständige Handygetöne aufregt).

    Und ja, zwei mal sind wir geflogen. Weil mein Rücken nicht so wahnsinnig begeistert ist, vom langen Sitzen...
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    Kathe Neukomm

    Der glatte Wahnsinn was ihr alles seht und erlebt. Da könnte man neidisch werden. Also bitte keinen weissen Kaffee trinken, auch nicht äwengili

     
  • Day89

    ein Highlight jagt das Nächste!

    January 7 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Ausschlafen! Das erste Mal seit fünf anstrengenden Tagen! Es hat sehr gut getan. Paula gings auch ein wenig besser und wir sind einfach den ganzen Vormittag im Hotelzimmer gelegen und haben entspannt. Wir haben nen Film geschaut und Paula kennt jetzt auch Projekt X. Ein super Film, der optimal zu unserer Situation und Stimmung gepasst hat. Ein wenig chaotisch und trotzdem spannend.

    Dann gegen 12 Uhr bin ich mal wieder zu meinen Freunden an der Rezeption runtergesteppt und habe versucht heißes Wasser in einer Schüssel zu besorgen. Bis des bei denen angekommen ist, was ich da wollte... ayayay. Ich hab nämlich noch Brühe besorgt und es gab dann tatsächlich eine heiße Suppe für Paula^^

    Wir hatten dann noch ein Familytelefonat mit allen und dann war die Stimmung wieder recht weit oben! Wir waren gut gestimmt jetzt nach Cartagena zu reisen. Wir haben es so lang wie möglich aufgeschoben, weil die Busfahrt wieder 4-5 Stunden dauern wird. Gar keinen Bock. Und so haben wir erst gegen 13 Uhr unser Zimmer verlassen und Paula hat unten noch eine heiße Suppe gezaubert bekommen.

    Ein Taxi hat uns dann zum Terminal de Autobuses gebracht. Dort wurden uns dann sofort nur die besten Bustransporteangebote nach Cartagena von verschiedenen durcheinander schreinenden Leuten, angeboten. Wir haben dann das Erstbeste genommen und saßen zügig im Reisebus. Er hatte A/C und wir haben sogar den letzten zwei freien Plätze nebeneinander abgestaubt. Die Sitze konnte man richtig weit nach hinten lehnen und war echt ganz in Ordnung. Wir haben unseren Film fertig geschaut und die Zeit rumgeschlagen.

    Was bisschen nervig war, dass wir bei der Hälfte der Strecke einen Halt für eine Stunde eingelegt haben, weil wir auf weitere Passagiere gewartet haben und in the end sind wir dann mega spät in Cartagena angekommen. Wir waren echt fertig nach 6 Stunden und Schlafen ist bekanntlich auf der Strecke auch keine wirkliche Option. Noch dazu lief im Bus ein echt beschissener Film.. Naja in Cartagena angekommen, sind wir dann mit einem Taxi zu Carolina gefahren, haben mit Taxifahrer einen Halt bei einem Supermarkt gemacht, Paulas Backpack geholt und sind dann mit einem Uber wieder in die Stadt. Wir wollten mit Paulas Magen auf Nummer sicher gehen und haben beschlossen für die Nacht uns ein Hotel zu gönnen. Es war schon ziemlich spät und unser Uberfahrer hat uns geholfen ein Hotel zu so später Stunde zu finden. Aber es war Freitag und schon 23:30 Uhr und deswegen waren die meisten ausgebucht.

    Aber dann hatten wir einen absoluten Glücksgriff auf Booking.com und haben ein freies Zimmer in einem sehr guten Hotel gefunden. Der Preis war mega runtergesetzt, warscheinlich wegen der Uhrzeit und wir haben die Nacht dann in einer Junior-Suite verbracht. Einfach der Hammer. Bilder kommen im morgigen Footprint ^^

    Wir haben dann die Einkäufe so gut wies ging verwertet und das war dann unser verrücktes Abendessen im warscheinlich bequemsten Bett in dem ich die letzten drei Monaten gelegen bin. Der Roomservice hat uns dann um 2 Uhr noch eine heißes Wasser für ne Suppe gebracht und ja war schon nen Erlebnis der Aufenthalt.
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  • Day18

    Santa Marta

    April 14 in Colombia ⋅ 🌙 27 °C

    Angekommen in Santa Marta nach ca 4 Stunden Busfahrt, ging doch schneller wie ausgeschrieben :)

    Auf dem Weg dahin gab es unterschiedliche Landschaften zu sehen, von alles ausgetrocknet über Wasser und Berge. Dazwischen viele arme Dörfer.
    In einem Dorf hab ich ein Kinderkarusell gesehen, es war sehr alt und verrostet und mit Plastikautos obendrauf. Es ist schön zu sehen, dass die Kinder trotz der "Armut" doch glücklich sind und rumtoben 😊

    Santa Marta ist ganz anders wie Cartagena. Es ist keine Kolonialstadt, sondern eine richtige Stadt und sehr viele Menschen. Als ich mitten in der Stadt angekommen bin, hab ich erst mal welche aus dem Bus angesprochen, ob sie vielleicht in das gleiche Hostel müssen. Die 3 Jungs kommen auch aus Deutschland und hatten ihr Hostel um die Ecke von mir, sodass wir uns das Taxi geteilt haben :-)
    Im República-Hostel hab ich mein Bett direkt über Aster, ein Mädel aus der Sprachschule von Cartagena, wir hatten uns dort verabredet. Außerdem ist auch Jan hier, den ich in Punta Cana kennen gelernt habe. Ich wusste nur, dass er nach Santa Marta kommt... Diese Jetsetter 😀 Beide haben mich unabhängig darauf hingewiesen, wie gefährlich es sei und das viele Raubüberfälle stattfinden. Taxi-Fahrer halten an und warnen Touristen, wenn sie sich in unsicheren Umgebungen befinden. Unser Hostel liegt direkt neben der Restaurant/Bar-Gasse . Wir sind zusammen zum Abendessen und anschließend in unserem Hostel in die Bar 😊
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  • Day22

    Feliz cumpleaños mi Papi

    December 9, 2021 in Colombia ⋅ ☁️ 0 °C

    Mensch jetzt bin ich schon wieder nicht an deinem Geburtstag im Lande...
    Ich wünsche dir alles alles Gute zum Geburtstag und hoffe das du trotz den kalten deutschen Wetter deinen Tag genießen kannst und das Mama dich ordentlich verwöhnt! Macht euch einen schönen Tag! Ich trinke heute ein Bierchen beim Sonnenuntergang auf dich!
    anstoßen tun wir dann wenn ich wieder da bin 🥳🥳😎

    Bleib so wie du bist !

    Dein Sohn Dominik 😘
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    Andreas Remmert

    😘😘😘😘

    12/9/21Reply
     
  • Day96

    Ab in Richtung Wüste!🏜

    January 14 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Ich verfluche dieses scheiß Stahlbettgestell! Du haust dich an jeder Ecke an und wenn du oder jemand in der Nacht im Dorm seinen Rucksack bewegt und dabei an die Luke kommt, dann macht das so einen Radau, das es es vorbei ist mit Schlafen.. Noch dazu bin ich heute beim hochgehen mim Rücken an einer scharfkantigen Ecke von dem Drecksgestell hängen geblieben und hab mir mit einem 10 Zentimeter blutigen Schnitt geholt und es hat wirklich sehr weh getan. Ein richtiger Streifen..

    Ich hab mir dann erstmal das kostenlose Frühstück im Hostel geholt und eigentlich war der Plan heute schon recht früh nach Riochacha abzuhauen. Daraus ist aber nichts geworden, weil ich beim Frühstücken ins Organsieren reingerutscht bin und dann mir irgendwann gedacht habe, dass ich von hier aus jetzt perfekt meine nächsten Flüge buchen kann. Die werden ja auch nicht billiger.

    Da geht dann das reinfuchsen los und man schaut ob des und des möglich ist und was sich lohnt anzusehen und was nicht und so weiter, aber ich hab mir die letzten Tage schon Gedanken gemacht und ich glaub ich hab nen ganz guten Plan. Also habe ich den Laptop ausgepackt und die Flüge gebucht. Einem nach dem anderen. Und sowas kostet mit Raussuchen und Buchen ja auch seine Zeit und so bin ich bis um 14 Uhr im Hostel gesessen.

    Zwischendrin hab ich mir aus den übrigen Spaghetti von gestern, Knoblauchspaghetti mit Butter gezaubert und mich immer wieder mit Leuten vom Hostel unterhalten, die mich ansprechen wegen meinem großen Laptop ob ich arbeite.. Ja der Laptop vom Jani ist sehr groß und schwer leider auch und da ich damit leider keine Videos oder dergleichen Schneiden kann und sonst nur fürs Internet reicht, hätt ich ihn im Nachhinein Paula wieder nach Deutschland mitgeben sollen..:/ Jetzt ist er halt mit dabei und versuch ihn so viel wie möglich zu nutzen.

    Sean wird mich übrigens auf die Tour in die Wüste begleiten, weil er sich vor 3 Tagen so einen Fetzen Sonnenbrand eingefangen hat, das er keinen Rucksack für den Lostcitytrack tragen kann und jetzt sich mir anschließt. Ich versteh mich auch super mit ihm, wobei ich die Tour lieber alleine gemacht hätte glaub ich. Auf jeden Fall war Sean noch um Fitnessstudio und als er um 15 Uhr wieder da war, haben wir uns von Ram und Renato verabschiedet und sind mit dem Taxi zum Terminal de Transporte aufgebrochen. Meinen großen Backpack lass ich übrigens in Santa Marta im Hostel und hol ihn auf dem Rückweg wieder ab. Aber jetzt erstmal mit leichtem Gepäck in die Wüste von Guajiera! Für 5 Tage bin ich jetzt mit Kamera und Kleidung ausgestattet.

    Beim Busbahnhof hab ich erstmal 1 h Stunde mit Paula telefoniert:) und dann nochmal im Bus, bis die Verbindung weg ist. Für mich geht es nämlich in einen abgelegeren Teil von Kolumbien. Ich bin gespannt was mich erwartet!

    Der Bus war mal wieder auf Minustemperaturen runter gekühlt und relativ spät sind Sean und ich dann angekommen. Als wir grad ins Taxi steigen wollten, haben wir eine Gruppe von drei Backbackern getroffen, die gar keine Ahnung hatten, wohin sie müssen und sich nicht ausgekannt haben. Nach paar Sätzen hat sich rausgestellt das zwei von Ihnen deutsch sind und einer aus den Niederlanden kommt. Wir haben ihnen unser Hostel genannt und ihnen gesagt dass für uns morgen die Tour in die Guajira Wüste losgeht. Sie wollten die Tour auch machen und sind uns somit mit einem Taxi hinterher gefahren.

    Das Hostel ist richtig fancy und passt überhaupt nicht ins Stadtbild. Alle Fassaden der Häuser und die ganze Stadt ist wirklich sehr heruntergekommen und ärmlich hier. Wir sind eingecheckt und sind dann zusammen mit der Gruppe auf die Suche nach etwas zu Essen gegangen.

    Also Clara ist aus München, Moritz aus Köln und Matthia ist aus den Niederlanden und es gibt natürlich viel zu erzählen. Die Gruppe ist seit Dezember unterwegs und waren auch schon in Costa Rica. Alle am Tisch haben sich gut verstanden und Sean ist voll mit eingestiegen in die Jugend. Wir sind nämlich alle nicht älter als 24.

    Wir sind noch in eine Strandbar gegangen und haben uns ein zwei Bier gezischt und so bisschen Riochacha kennengelernt. Erinnert mit dem weiten Strand ein wenig an Los Angelos find ich, aber des wars dann auch^^ Wir sind nämlich schon relativ weit oben im Norden, wo es immer trockener und trockener wird. Merkt man schon an der Vegetation und an den trockenen Sträuchern.

    Gegen 1 Uhr sind wir dann zum Hostel zurück, weil Moritz Magenschmerzen hatte. Ich hab ihn dann mit meiner Reiseapotheke versorgt und des wars an diesem Tag eigentlich. Wir werden morgen um 8 Uhr vorm Hostel abgeholt und somit haben wir mal wieder zu wenig Schlaf. Und was mir noch einfällt: wir haben noch den Pool am Dach ausgecheckt, als wir zurück gekommen sind und er sieht echt Hammer aus. Ich spring morgen in der Früh nochmal rein!
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    Helga Tschapka

    Also

    1/16/22Reply
    Helga Tschapka

    nur action - weiter so!! Das sind Dinge, die Dur niemand mehr nehmen kann

    1/16/22Reply
    Helga Tschapka

    Dir .... wenn ich d Bilder so sehe, kommt mir alles so bekannt vor...

    1/16/22Reply
     
  • Day232

    Santa Marta

    August 5 in Colombia ⋅ 🌧 29 °C

    Continuing East along the Carribean coast our next stop is the town of Santa Marta. It is the oldest city in Colombia and some even say South America! Although, as with the rest of the Carribean coast line it was constantly invaded and destroyed by Pirates, privateers and navy's. At one point the city removed all its defenses in the hope raiders would assume as it was defenseless there was nothing worth stealing, it didn't work.

    The city itself is a decent size and still one of the biggest and most important ports in the area. It has a large newly developed promande which is full of locals once the sun goes down, as it is roasting when the sun is up! It also attracts a fair number of tourists, both domestic and international, so has a lively (loud) bar scene and a tonne of great restaurants.

    As good tourists we visited Santa Marta's museum. There we learnt about how the city was founded and also the different indegenous groups that live around Santa Marta. The museum then ended on a whole room of video and text for one man, the one and only Simón Bolivar, El Libertador! Yes, saddly, Bolivar died in Santa Marta of tuberculosis and couldn't achieve his dream of United the states of Venezuela, Colombia, Ecuador and Peru.
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    Claire Huitric

    It looks like the old houses in Caracas 😃

    Claire Huitric

    impressive!

     
  • Day186

    Cuisine locale à Santa Marta

    July 29 in Colombia ⋅ ☁️ 28 °C

    Aujourd'hui nous décidons de profiter comme il se doit des plages des Caraïbes. Alors après un déjeuner rapide au bord de la plage principale de Taganga, nous suivons le sentier côtier jusqu'à une plage plus tranquille dans une petite crique. Il y a seulement quelques familles, nous avons une belle vue sur toute la baie et l'eau est cristalline, c'est un petit coin de paradis.
    On passe notre après midi dans l'eau chaude à faire les planches, nager tranquillement et observer des poissons bleus flashy, et jaune et noir rayés, tranquille bill.

    Puis le temps du festival sonne, nous retrouvons la tant aimée douche d'après plage avant de sortir le soir (c'est vraiment les vacances dans le voyage) et on embarque direction la plage principale de Santa Marta.

    A la recherche d'une banque dans le centre, on tombe sur tout un quartier plein de ruelles très mignonnes, avec des graphes et de couleurs, et on s'y balade en se disant que c'est pas si moche que ça Santa Marta! Notre argent récupéré on se rend au festival de la cuisine colombienne, entre hot dog, burger aux crevettes, riz coco et poissons en tout genre il est dur de choisir et tout nous donne envie. Habituées des évènements français on est un peu frustré de ne pas avoir de dégustation à chaque stand, on aura quand même pu goûter des "tartes à la cuillère", mélange entre cheesecake et gâteau, super bon.

    Puis après avoir observé un coucher de soleil sublime sur le port, nos estomacs penchent pour un incroyable riz coco crevettes calamars qui nous a régalé les papilles! Pour finir ce bon repas, c'était direction les petites rues mignonnes à la recherche de glace ( a l'alfajor, encore incroyable). En nous baladant on est tombé sur une procession religieuse célébrant la Ste Marta, avec plein de monde emmenant la statue au bord de la mer, et on les a accompagné.

    Puis, il a fallu trouver un moyen de rentrer chez nous, et après avoir sympathisé avec une famille de vendeurs de rue, il nous ont trouvé un moto taxi. Hop à deux derrière pour ne pas se séparer (très courant ici), nous voilà en direction de la maison, une belle façon de terminer cette journée culinaire.
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    Sabine Loudcher

    à ton retour tu pourras nous faire ce fameux riz coco crevettes calamars car cela sonne bien !

     

You might also know this place by the following names:

Santa Marta, سانتا مارتا, סנטה מרתה, SMR, Санта Марта

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