Costa Rica
San Pedrillo

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7 travelers at this place:

  • Day77

    Welcome to the Jungle

    January 21 in Costa Rica ⋅ ⛅ 30 °C

    "The biologically most intense place on Earth": So wurde der Corcovado Nationalpark einmal vom National Geographic Magazin bezeichnet. Unsere Erwartungen waren dementsprechend hoch und wir waren mega gespannt, was uns in den zwei Tagen dort alles über den Weg laufen würde.

    Bei bestem Wetter fuhren wir zunächst mit dem Boot eine Stunde lang übers Meer und mit jedem Meter ein Stück weiter in den dichten Wald hinein. Am Strand angekommen, begrüßte uns direkt ein Nasenbär. Diese Tierchen sind wirklich sehr lustig anzusehen und da sie keine Scheu vor Menschen haben und mit einer ordentlichen Portion Neugier ausgestattet sind, trifft man sie auch öfter mal am Wegesrand. Außerdem waren ganz in der Nähe Brüllaffen zu hören, was uns eher das Gefühl gab im Jurassic Park gelandet zu sein, statt in einem Nationalpark (Teil 3 wurde wohl auch wirklich hier gedreht). Mit unserem Guide André und 5 weiteren Gästen ging es dann in den Wald quer durch das Gebiet der Sirena Rangerstation. Highlight dieser ersten Wanderung war definitiv ein Tapirweibchen mit ihrem Jungen welche nur 10 Meter von uns entfernt nach Essen suchten. Wie selten so etwas zu sehen ist, konnten wir am höchst erfreuten Gesicht von André ablesen. Der konnte es auch Stunden später noch nicht fassen und erzählte allen die es hören und nicht hören wollten von seinem Glück. Aber auch Wildschweine mit Babys kreuzten unseren Weg. Wir hatten vorher gelesen, dass man sehr vorsichtig sein muss, sollten einem diese Gesellen begegnen, da sie mit ihren spitzen Zähnen auch einen Menschen relativ leicht töten können. Unser Guide sah das anscheinend ähnlich, da wir einen großen Bogen einschlugen und versuchten nicht allzu nah heranzugehen. Auch der Wald an sich war ziemlich spektakulär. So haben wir uns Dschungel immer vorgestellt. Gegen Nachmittag ging es zurück zum Boot und für die meisten Gäste zurück zum Ausgangspunkt nach Drake Bay. Auf der Fahrt begegneten uns sogar noch ein paar Delfine, die für uns ein paar ihrer Kunststücke zeigten. An der Rangerstation San Pedrillo wurden unser Guide und wir dann vorzeitig abgesetzt, da wir hier unsere Zelte für die Nacht aufschlagen wollten. Vorher ging es aber nochmal in den Wald und zu einem Wasserfall mit angrenzendem Naturpool. Ein paar Affen waren dabei die einzigen Gäste die uns bei diesem Bad beobachtet haben. Ein ziemlich surreales Gefühl hier mitten in der Wildnis. Abends erzählte uns dann André, so wie es sich für ein "Ferienlager" gehört, noch ein paar Gruselgeschichten. In erster Linie berichtete er von den gefühlt tausend Gefahren die im Wald lauern. Schlangen, Spinnen, Frösche, Krokodile, Pumas und Jaguare. Alles Tiere denen man nicht zu nahe kommen will und die einem leicht den Urlaub vermiesen können. Die größte Gefahr stellen derzeit wohl aber Drogenschmuggler, Goldgräber und Wilderer dar, die versuchen die Abgeschiedenheit des Dschungels für sich zu nutzen. Schöne Aussichten für ein entspanntes Einschlafen also, vor allem da wir die einzigen Gäste in der Station waren. Da der Tag ziemlich anstrengend war, siegte dann aber doch die Müdigkeit und so schliefen wir zwischen Meer und Dschungel bis 5 Uhr morgens. In der Dämmerung brachen wir also auf, um die eher nachtaktiven Tiere des Dschungels zu finden, also vor allem: Schlangen, Spinnen, Frösche und mit ganz viel Glück einen Jaguar oder Puma. Schon seltsam wie sich hier die Prioritäten verschieben. :-) Gesehen haben wir dann (leider?) jedoch "nur" eine Gruppe Nasenbären, Affen, einen Adler, ein Aguti und 2 Feldermäuse. Vickys Highlight waren aber 2 rote Aras die über unsere Köpfe hinweg am Strand entlang flogen. Es ist wirklich wahnsinn wie bunt und schön diese Tiere sind. Auf unserem Weg kreuzten wir dann noch einen Strand, der mit jeder Flut erneut mit Müll aus dem Meer überschüttet wird. Unzählige Flaschen, Badelatschen und sonstiges Plastik verschmutzen diesen ansonsten wunderschönen Ort. Obwohl es sich wie ein Tropfen auf den heißen Stein angefühlt hat, haben wir eine halbe Stunde beim "Aufräumen" geholfen. Wenn man die Auswirkungen hier live sieht, kommt man schon ein wenig ins Grübeln über das eigene Konsumverhalten. Zurück in der Rangerstation gab es dann ein gutes Frühstück und wir brachen noch einmal zu einer letzten kurzen Wanderung auf, bevor unser Boot zurück nach Drake Bay fuhr. Während wir am Strand auf eben dieses Boot warteten, kamen noch zwei Krokodile vorbei, um uns Tschüss zu sagen. Ein schöner und gruseliger Abschluss (immerhin mussten wir noch ein paar Meter durch dieses Wasser zum Boot laufen) von zwei sehr spannenden Tagen.

    Nach all den beeindruckenden Eindrücken aus dem Dschungel, sind wir nun an der Karibikküste von Costa Rica angekommen, wo wir uns erst einmal wieder hauptsächlich dem Nichtstun widmen werden.
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  • Day51

    Wanderung an der Küste Teil 2

    May 25, 2018 in Costa Rica ⋅ 🌧 28 °C

    Etwas müde geht es weiter und wir wandern durch Dschungelabschnitte und an langen Stränden entlang. Es ist wunderschön, aber auch sehr anstrengend und es dauert länger als gedacht. Das letztes Stück geht oft ganz schön steil bergauf und bergab. 😝

  • Day52

    Jungla del Jaguar

    May 26, 2018 in Costa Rica ⋅ 🌧 27 °C

    Am Ziel angekommen werden wir mit einem traumhaften Fleckchen Erde belohnt. Das Hostel Jungla del Jaguar liegt wirklich zauberhaft an einer kleinen Bucht und wir genießen erstmal das wohlverdiente Mittagessen. Den Rest des Tages erholen wir uns von dem doch sehr anstrengenden Marsch, in der Dämmerung läuft noch ein Tapir am Haus vorbei. Leider regnet es den nächsten Tag durchgehend, so dass wir nur im Hostel bleiben können und nichts von der schönen Umgebung nahe des Corcovado Nationalparks sehen können. Am Tag darauf steht schon wieder die Rückreise nach Uvita an, wir warten ja immer noch auf die Sendung der Kreditkarte. Claudia aus Deutschland hat zufälliger Weise auch im Cascada Verde reserviert und Em aus Frankreich nehmen wir auch gleich noch mit. 😁Read more

  • Day65

    Bahía Drake, Costa Rica

    March 21, 2017 in Costa Rica ⋅ ☀️ 13 °C

    It's one of the most isolated places in Costa Rica but Bahía Drake (pronounced drah-kay) was well worth the effort to get to, especially as a jumping off point to visit Corcovado National Park.

    It took us about 4 hours to drive from Manuel Antonio to Drake Bay on a somewhat roundabout route. On the map it looks like the road is right on the coast but in reality we only caught glimpses of it every now and then between palm tree plantations and forests. Eventually the road goes inland to Piedras Blancas, where we turned off (well actually we missed the turn originally didn't we, Shorty!?) back to the west towards Peninsula de Osa. This route took us past Golfo Dulce, but again we only periodically had glimpses of this stunning gulf between the trees. After driving a decent while without seeing much of anyone or anything except for forests, the town of Rincón was an unexpectedly large settlement for Costa Rica but it also saw the end of the paved roads. A quick pitstop for a cup of joe and a fruit shake and we buckled in for the last 20km or so stretch on unpaved roads.

    These unpaved roads didn't have any signs and we frequently reached a fork in the road that we'd just have to take a gamble with because even with our google maps on, we weren't really matching up with being where we should be. Terry had to take on three river crossings, for which we were thanking our past selves for doing the research on needing to hire a 4WD. Supposedly in wet season the road becomes impassable and I can definitely believe that. The rivers were still quite deep in parts so it took a bit of guess work on where best to drive. We were just hoping there was no more rain while we were in the area! Perhaps these roads all join up eventually or we have some good intuition but we somehow made it to Drake Bay just before nightfall and managed to get a quick glimpse of the beautiful deserted beach. What is this place!

    After driving for so long without seeing signs of much civilisation, it was slightly bizarre to suddenly find the village at Drake Bay. Like other places we've been to in Costa Rica, it was quite small and mainly just one street with a dairy, fruit and vege store, a handful of restaurants, tour companies and the like.

    We pulled up to Paradise Lodge, our home for the next couple of nights to find the lovely owner Lucy and our wooden hut (or cabina as they're called here) amongst a lovely garden come forest. For less than the price of a hostel dorm, it was a no brainer to stay in a nicer place and have a private room for the four of us, especially after a couple of nights in the prison cell dorm at Manuel Antonio. Lucy quickly got us organised onto a tour for Corcovado National Park the following morning and then explained about the animals we might see even just in the garden here. In the end we didn't spend much time there in the daylight so only really saw a handful of birds and a rogue toad! Supposedly they saw a tayra (weasel like thing) while we were on our tour though. It still amazes me how many animals there are in this country and the fact that you can see them amongst areas of civilisation so often.

    We had hoped to make use of the simple outdoor kitchen and do some of our own cooking but the prices at the supermarket (really just a dairy) weren't great nor was the produce so we figured we'd just stick with going out. We had to succumb to the hamburgesas again. Help. Thankfully the comida rapida (fast food) place we went to also knew how to make a mean fruit smoothie. It's all about balance right...?

    Next post: Corcovado
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  • Day14

    Osa - Corcovado Nationalpark

    November 26, 2018 in Costa Rica ⋅ ⛅ 28 °C

    Frühmorgens schlittern wir nach einer regnerischen Nacht unseren Berg Richtung Bucht hinunter, wo wir wieder von unserem etwas hektischen Kapitän mit der hohen Stimme abgeholt werden. Er bringt uns - in Rekordtempo - zu unserem Ausflugsziel, dem
    Corcovado-Nationalpark, bekannt für seinen Artenreichtum. Natürlich fängt es pünktlich zum Start der Wanderung an zu regnen. Geschützt von unserem besten Freund, dem Regenponcho, folgen wir unserem tollen Guide tief hinein in den morastigen Wald, er findet für uns Frösche, Spinnenaffen, ein Baby-Faultier und jede Menge Vögel, die uns sonst entgangen wären. Und zwischendrin gibt es einen Termiten-Snack, lecker würzig wie grüner Pfeffer.
    Die Extra-Sport-Edition führt uns nachmittags in ordentlichem Marschtempo und mit abenteuerliche Flussdurchquerung zu einem Wasserfall, während es sich der Rest der Gruppe im den Hängematten bequem macht. Zurück in der Lodge entspannen wir abends wieder bei fantastischer Aussicht bevor die Glühkäfer für uns Ballett tanzen.
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  • Day169

    Corcovado: Wanderung-> Playa Josesito

    February 6, 2018 in Costa Rica

    Statt teure Touren für 90 Dollar in den Nationalpark Corcovado oder zur Isla de Cano zum Schnorcheln zu buchen, sind wir am Strand und einem Nationalpark entlanggewandert und haben dort geschnorkelt. Nur es war irre anstrengend bei der feuchten Hitze, bergauf und bergab am felsigen Ufer mit vielen kleinen verwinkelten Badebuchten und durch den Dschungel. Viele Vögel sahen wir und in der Badebucht Paare von Aras. An einem Strand kam ich den Kapuzineräffchen zu nahe, sie zeigten mir wütend die gefletschten Zähne, oh Schreck.
    Olinda lief eine Strecke mit uns und filmte!
    Völlig ko. Kamen wir abends zurück und mussten im Billigrestaurant mindestens ne Stunde warten, aber wir quatschen mit den Jungs aus Berlin, dem Israeli Ofear und Ionas aus Griechenland.
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You might also know this place by the following names:

San Pedrillo

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