• Jana Maier
  • Philipp Maier
Jan – Mar 2023

Zentralamerika

Die Zeit ist gekommen für eine neue Entdeckungstour. 8 Wochen, viele Orte auf der Liste und keine Pläne in der Hand.
Wir sind bereit ☀️
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  • Trip start
    January 30, 2023
    Verschneites DeutschlandParis mit EiffelturmErster Eindruck von Panamá

    Ankunft in Panamá

    January 31, 2023 in Panama ⋅ ☀️ 25 °C

    8 Uhr morgens Ortszeit und nach mehr als 24h unterwegs sind wir endlich im Hostel. Natürlich können wir noch nicht einchecken, aber da kommen einem die Gemeinschaftsbäder einmal zu Gute, so können wir wenigstens schon Duschen. Wir hätten für viel Geld direkt ein Taxi vom Flughafen nehmen können, stattdessen haben wir uns mit drei weiteren deutschen jungen Frauen zusammengetan und sind mit mehrmaligem Umstieg zwischen Bus und Bahn deutlich komplizierter, aber auch deutlich günstiger endlich am Hostel angekommen. Der lange Flug nach Washington war überraschend leer, auch sonst war an den Flughafen nicht wirklich was los. Neben dem verschneiten Deutschland hatten wir auch einen super Blick auf den Eiffelturm.
    Ab hier gibt es noch keine konkreten Pläne, wir werden sehen.
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  • Panamá

    February 1, 2023 in Panama ⋅ ☀️ 32 °C

    Panamá, also die Hauptstadt von Panama, hat viel zu bieten. Schon an den ersten zwei Tagen unserer Reise haben wir so viel verschiedenes gesehen. Die modernste Stadt Mittelamerikas mit vielen Hochhäusern, Casco Viejo, das alte Stadtzentrum, Cerro Ancón, ein kleiner Fleck diverser Flora und Fauna mitten in der Stadt. Außerdem sind nicht weit von Panamá der Panamakanal und der weltberühmte Vogelbeobachtungsspot im Regenwald, der Parque Nacional Soberanía.
    Wir waren ein bisschen zu spät um viele verschiedene Vögel zu beobachten, aber haben stattdessen verschiedene Affen, Agutis, Nasenbären, Eidechsen und fleißige Ameisen gesehen.
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  • El Valle de Anton

    February 3, 2023 in Panama ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach zwei Tagen in Panama City sind wir jetzt weiter landeinwärts im El Valle, bzw. El Valle de Antón. Die Busfahrt lief erstaunlich angenehm ab.

    Dieses Dorf liegt praktisch in einem uralten riesigen Vulkankrater, damit gibt es außen herum in jeder Richtung schöne Berge zu besteigen und das Tal und die Umgebung von jeder Himmelsrichtung zu bestaunen.

    Genau das machen wir. Eigentlich wollten wir heute nur eine kurze Wanderung machen, weil wir uns morgen früh um 4 Uhr los machen auf eine recht lange Wanderung um den Sonnenaufgang vom Kraterrand aus zu genießen. Anstatt aber vom Aussichtspunkt la India Dormida zurück zu laufen sind wir doch weiter bis zu den Wasserfällen Chorro los Mozos den Grat entlang gewandert, wo wir ins schön kühle Wasser springen könnten. Es war so windig da oben auf dem Kraterrand, aber trotzdem super warm, deshalb war das kalte Wasser heiß ersehnt.
    Die zwei Kanadier, mit denen wir uns für morgen früh verabredet haben, waren auch heute spontan dabei, sowie einer der vielen Straßenhunde, die hier gern die Touris begleiten.

    Nebenbei sind wir wieder vielen neuen Tiere über den Weg gelaufen: viele blaue und rote Libellen, ein Kolibri und ein Leguan (wahrscheinlich).
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  • Sunrise hike

    February 4, 2023 in Panama ⋅ 🌬 24 °C

    Wo es Vulkane gibt muss man wohl eine Sonnenaufgangswanderung machen. Also sind wir um 3:45 in der Nacht aufgestanden um zum Aussichtspunkt Cerro la Silla zu wandern. Erst einmal komplett durch das schlafende Dorf, und dann mit Taschenlampe und Handylicht den stockdusteren Berg nach oben. Wir wurden gewarnt, dass es windig wird. Erst dachten wir, gestern war es viel windiger, aber einmal oben angekommen hat's uns fast wieder runter geweht.
    Es waren noch ein paar andere Wanderer am Aussichtspunkt, und es war eine echt coole Erfahrung, aber leider war es heute etwas bewölkt. Der Sonnenaufgang hätte auch deutlich schöner sein können.
    Spätestens auf dem Rückweg könnten wir aber auch die Aussicht genießen, nichts desto trotz eine schöne Wanderung in El Valle. Unsere heutige Begleitung waren die beiden süßen Hunde aus dem Hostel, die uns bis zu Bergspitze gefolgt sind.

    Da wir davor nicht allzu gut geschlafen hatten verbrachten wir den Rest des Tages auf der Hängematte.
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  • In den WolkenThe lost waterfallsCascada 1Cascada 2Cascada 3

    Regen und Wald in Boquete

    February 7, 2023 in Panama ⋅ ⛅ 22 °C

    Von Sonnenbrand zu Fließpulli und Regenjacke.
    Boquete ist das Wanderparadies von Panama. Auch wir sind natürlich wandern gegangen, auch wenn wir dabei ordentlich nass geworden sind. Auf dieser Höhe sind auch ein paar Grad weniger, eine gute Abwechslung zur drückenden Hitze.

    Auch hier ist der sunrise hike zum Volcano Baru der Hit, allerdings muss man dafür schon um 11:30 abends los, da der Aufstieg 5h und der Abstieg nochmal 3,5h dauert. Wir hatten zwei Tage und drei Nächte hier, und haben uns dann dagegen, und stattdessen für zwei Tageswanderungen entschieden.

    Zuerst haben wir uns an den El Pianista Trail gemacht, der durch den Regenwald führt, bis man mitten in den Wolken steckt, die dauerhaft über dem Berg hängen. Wir hatten nicht die besten Startbedingungen, da es stark gewindet und genieselt hat, und wir schon klatschnass waren bevor wir in den Wald kamen. Dort angekommen war es windstill, aber je höher man kommt, desto feuchter die Luft.

    Am zweiten Tag sind wir mit den zwei Kanadiern, die wir schon aus El Valle kennen, zu den Lost Waterfalls. Die drei Wasserfälle liegen in einer Reihe im Regenwald. Eine sehr schöne Wanderung. Auch zurück sind wir mit dem Bus gefahren, das sind hier immer weiße Sprinter. Wir wurden hineingequetscht und waren schließlich 18 Personen im Sprinter + Fahrer.

    Beide Wanderungen waren wegen der Feuchtigkeit sehr matschig. Unsere Füße sind noch immer dreckig.
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  • Schnorcheln, Strand und Sonnenbrand

    February 10, 2023 in Panama ⋅ 🌧 23 °C

    Bocas del Toro.
    Strand, Mangroven und Partyhauptstadt von Panama. Zwei Tage haben wir hier und haben uns mal ein nettes, wenn auch etwas teures AirBnB gegönnt. Wenn man nicht gerade alle Nächte durch feiern will, ist das wohl die bessere Wahl.

    Am ersten Tag haben wir die klassische Bootstour gemacht, die wohl alle Touris buchen. Mit dem Boot zur Dolphin Bay, wo wir tatsächlich mehrere Delphine sehen konnten. Dann Schnorcheln. Wir haben schon an schöneren Orten geschnorchelt, es war dennoch ganz nett, und wir haben ein paar verschiedene Korallen und Fische sehen können. Dann ist leider der Motor von unserem Boot nicht mehr angesprungen, aber nach gefühlt ewiger Zeit wurden wir von einem Ersatzboot abgeholt und zur Isla Zapatillo gefahren. Dort ist zwar viel los, aber der Strand ist super schön, und wenn man sich die Mühe macht entweder am Strand oder im Insel-Inneren ca. 20 Minuten durch den Dschungel zu spazieren, kommt man auf die weniger besuchte Seite der Insel und kann einen fast menschenleeren Strand bestaunen. Ein Faultier (das sehr schnell unterwegs war) haben wir dabei auch noch gesehen. Auf dem Rückweg sieht man viele Seesterne in der Cayo Estrella.

    Den zweiten Tag verbringen wir am Playa Estrella, der auch bekannt ist für die vielen Seesterne. Der Bus wartet wie immer, bis er voll ist, deshalb waren wir viel später dort als geplant. Mit einem Piña Colada in der Hand spazieren wir durchs seichte Wasser und bestaunen die vielen Seesterne und verschiedene Fische, die ganz knapp um unsere Beine huschen.

    #letztertaginpanama #vorerst
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  • Puerto Viejo

    February 12, 2023 in Costa Rica ⋅ ☀️ 30 °C

    Eineinhalb Tage haben wir uns in Puerto Viejo aufgehalten. Nur 2-3h Fahrt von Bocas Del Toro, aber plus zweimal in der Schlange zur Aus- bzw Einreise warten, und schon sind wir bei unserem ersten Stop in Costa Rica.

    Puerto Viejo de Talamanca ist ein nettes kleines, wenn auch sehr touristisches Dorf an der Karibikküste. Hier gibt es unzählige kleine Shops mit Hippie- oder Designerkleidung, sowie viele Restaurants und Bars, bei denen abends gut was los ist.

    Den ersten halben Tag sind wir herumgebummelt und haben richtig gute Seafood Suppe gegessen ordentlich gefüllt, sogar mit einer ganzen Krabbe.

    Am zweiten Tag habe ich morgens zuerst eine Yogastunde im amaser Yoga Center besucht. Sehr empfehlenswert. Die Brüllaffen haben pünktlich zum Yoga aufgehört zu brüllen, sodass man von der offenen Terrasse aus ruhiges Yoga mit Meerblick und leichtem Nieselregen genießen konnte.

    Danach haben wir uns Fahrräder gemietet und sind zum Playa de Punta Uva gefahren. Nach ca. 45 Minuten kommen wir an diesem wunderschönen Strand an und können am Strand entspannen. Neben ein paar wenigen Touristen waren auch sehr viele Costa Ricaner vor Ort, da hier wohl gerade Schulferien sind. Beim radeln haben wir sogar zweimal ein Faultier an der Straße entlang klettern gesehen. Am Nachmittag gibt's leckeres Jerk Pork am scheinbar besten Straßenstand und wir haben eine kalte Schokolade im Café Choco getrunken, das mit lokalen Kakaofarmen kooperiert. So lecker!
    Von weitem hören wir lautes Trommeln und natürlich folgen wir unseren Ohren. So haben wir auch noch eine ordentliche Showeinlage mitten in der Stadt mitbekommen.

    Man hätte sich hier entspannt auch noch länger aufhalten können, Nationalpark oder Indegene Volker besuchen, Kajaken oder Schnorcheln, aber nach zwei eher weniger erholsamen Nächten im Hostel mit fensterlosen Dschungelhütten (eigentlich ganz nett) und nächtlichen Elektroparties (die wir vom Bett aus die ganze Nacht mitgehört haben), waren wir dann doch bereit zur Weiterreise.

    Wir waren so unentschlossen wo es danach hin geht. Machen wir uns auf den langen Weg zum Corcovado Nationalpark im Süd-Westen, wofür wir erst 5-6h nach San Jose, und dann 7-8h mit dem Bus nach Sierpe fahren müssten (und danach wieder zurück), oder lassen wir diesen Stop aus und fahren direkt nach Monteverde? Deshalb sind wir das erste Mal ohne Buchung der nächsten Nacht morgens um 5:30 in den Bus gestiegen... Wir werden sehen, wo wir laden.
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  • Whale tale beach

    February 14, 2023 in Costa Rica ⋅ ☀️ 30 °C

    Am Tag zuvor sind wir früh morgens in den Bus nach San José gestiegen, ohne entschlossenes Ziel. Nehmen wir den ganzen Weg in den Süd-Westen auf uns, oder zielen wir direkt nach Norden.

    Im Bus begegnen wir bekannten Gesichtern und es stellt sich heraus, dass einige Leute noch am selben Tag nach Uvita fahren. Spontan schließen wir uns der Gruppe an und landen am Nachmittag tatsächlich im netten Strandort Uvita im Süd-Westen Costa Ricas. In San José gibt es nicht ein großes Bus-Terminal, aber zu sechst kostet auch das Taxi nicht viel, um zum anderen Busbahnhof zu fahren. Dort stellt sich heraus, dass der nächste Bus schon in 10 Minuten fährt, anstatt wie gedacht 4 Stunden später. Optimal, so können wir noch am Abend das Dorf erkunden.

    Tatsächlich werden wir sehr herzlich im Hostel begrüßt, das wir noch ganz schnell im Bus gebucht haben. Mit dem Handy von jemand anderem, da wir keine lokale Sim Karte haben. Der Besitzer vom Hostel ist so nett und nimmt uns spontan am Abend noch mit an den Strand für eine kurze Erfrischung und einen wunderschönen Sonnenuntergang. Er selbst geht wie jeden Abend eine runde Surfen.

    Wir dachten Uvita ist eine kleines Küstendorf, aber es ist doch sehr weitläufig. Allein zum nächsten Supermarkt, zum Bankautomat, oder zum Strand läuft man jeweils mindestens 20 Minuten. Gutes Planen ist angesagt.

    Nachdem wir den Strand schon gesehen haben gehen wir am Morgen zuerst zu einer natürlichen Wasserrutsche. Wir hätten uns fast davor gedrückt, die 'Rutsche' ist vielmehr ein Wasserfall, aber dann haben wir uns doch getraut. Man rutscht oder fällt viel schneller als gedacht, und noch 5 Minuten danach zittern die Beine, richtig nice. Nochmal kurz schwimmen und los geht's 40 Minuten runter zum Strand laufen, da die Wasserfälle genau entgegensetzen landeinwärts liegen.

    Uvita ist bekannt für einen Strand, der aussieht wie eine Walflosse. Außerdem ist die Gegend bekannt für Walbeobachtungen, was für ein lustiger Zufall. Um den Strand herum streckt sich ein langer Nationalpark mit Mangroven, Palmen, und wie immer einigen Tieren. Leider kann man den Walflossenstrand vom Boden aus nicht wirklich einsehen, aber wie immer laufen wir die extra Meile auf die andere Seite des Flossen-Strandes und finden einen unglaublich schönen, menschenleeren Strand, von dem man sich kaum losreißen kann. Es lässt sich allerdings nur im Schatten verweilen, wo wir uns ein wohlverdientes Nickerchen gönnen.

    Am Abend noch schnell in den Pool, dann in die Hängematte. Was ein schöner Tag.
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  • Corcovado Nationalpark

    February 15, 2023 in Costa Rica ⋅ ☀️ 30 °C

    Anstatt mit Bus und Boot nach Sierpe und danach Drake Bay zu fahren, buchen wir eine Tagestour in den Corcovado Nationalpark direkt von Uvita aus.

    Um 7 Uhr werden wir mit einem Shuttle abgeholt. Von Sierpe aus starten wir mit einer Bootstour mit ordentlich speed durch den Sierpe River, dessen Namen seine Schlangenform beschreibt. Zwischen Mangroven und Kokospalmen schlängeln wir uns bis ins offene Meer. An der Drake Bay vorbei düsen wir bis zu einem einsamen Strand, bei dem es keinen Bootsanleger gibt und wir in Strandnähe im Wasser aussteigen müssen.

    In kleinen Gruppen wandern / spazieren wir dann mit je einem Guide durch den Dschungel und lernen viel über die heimischen Pflanzen und Tiere. Auch hier sehen wir verschiedenste Tiere, diesmal auch durch ein Teleskop. Faultiere (die so faul sind, dass sie selbst heruntergefallene Faultierbabies erst nach zwei Tagen retten), Vögel (auch eine Kolibri), Spinnenaffen (deren Schwanz als zusätzlicher Arm dient), Bananenspinnen (deren Netz super stabil ist und sogar als Fischernetz genutzt wurde), Riesenameisen, verschiedenste Eidechsen, Fledermäuse (die Palmenblätter so beißen, dass sich eine Art Höhle für die Brut bildet) und weitere.

    Außerdem haben wir gelernt, dass aus manchen Bäumen Schuhe gemacht wurden und andere Blüten haben, die nach Knoblauch schmecken. Und dass man die Stängel von jungen Kokospalmen essen kann.

    Nach dem Mittagessen am Strand ging es leider schon wieder zurück.
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  • Free like a bee

    February 17, 2023 in Costa Rica

    Heute ging's in den Extremo Park zum Ziplinen. Es war spaßig und schön! Viel mehr gibt's nicht zu sagen.
    Es ging mehrmals mitten durch die Baumkronen und 4 Mal quer über das Tal, wobei wir einen Regenbogen vor oben auf dem Boden sehen konnten. Auch konnte man zweimal zu zweit und zweimal in der Superman Pose, also liegend mit dem Gesicht nach unten über den Baumwipfeln 'fliegen'.
    Leider war es so windig, dass wir die Tarzan Swing am Ende nicht machen konnten, das wäre noch spannend gewesen.

    In Santa Elena in Monteverde nieselt es ununterbrochen, sodass immer ein Regenbogen zu sehen ist. Wir haben auch das Ende vom Regenbogen gesehen, und ich kann euch sagen, es gibt dort kein Gold..

    Abends noch eine Quesadilla und den Sonnenuntergang bestaunen. Mehr unternehmen wir in Monteverde nicht. Morgen geht's nach La Fortuna.
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  • Boot.
    Volcano ArenalWer genau guckt, sieht einen PfauRope Swing

    Taxi Boot Taxi

    February 18, 2023 in Costa Rica ⋅ ☁️ 20 °C

    Von Monteverde nach La Fortuna kommt man am einfachsten mit dem Taxi Boot Taxi Shuttle. Erst wollten wir sparsam wie wir sind nur die öffentlichen Busse nehmen, aber die Investition hat sich gelohnt. Direkt vor der Tür abgeholt geht es in ca 1,5h zum Lago Arenal, wo man vom Bus aus schon die schöne Landschaft bestaunen kann. Dann werden alle Menschen aus den ca. 15 Bussen, die gleichzeitig am See ankommen in verschiedene Bote geschleust. In entspannter Geschwindigkeit fährt man dann einmal auf die andere Seite des Sees, direkt auf den Vulkan Arenal zusteuernd. Allein dafür hat sich das Shuttle gelohnt, hier auf dem See kann man nämlich auch separate Touren oder Kanufahrten buchen.

    Nochmal Leute in verschiedene Busse aufteilen und los geht's zu den verschiedenen Unterkünften, von Luxus Hotel bis zum gunstigsten Hostel, alle Mitfahrenden abladen (wir haben dabei nur die Einfahrten der Luxusresorts gesehen :D). Nahe des Sees sehen wir vom Bus aus noch ein große Gruppe Coatis, und vor einem Hotel sogar einen Pfau.

    Wie immer sind wir hungrig wenn wir ankommen, aber zum Glück gibt es direkt neben unserem Hostel (Arenal Sloth Hostel) eine kleine Küche (wirklich nur der eine Küchenraum mit zwei Tischen drinnen und zwei Platzen draußen), wo es suuper leckere Sandwiches gibt.

    Da die Fahrt doch deutlich länger als die angekündigten 2,5h gedauert hat schaffen wir heute nicht mehr viel. Wir entschließen uns zu der nahe gelegenen Rope Swing zu spazieren, einem Seil, an dem sich Touris und Einheimische neben einem Wasserfall ins Wasser schwingen können. Das hat echt Spaß gemacht, allerdings können wir uns leider nur kurz dort aufhalten. Nach unserem ersten Sprung fängt es plötzlich an stark zu stürmen und zack, stürzt ein Recht großer Ast direkt neben und uns vielen anderen Besuchern auf den Boden. Kurz wird's hektisch, da alle hoch zur Straße rennen, Hauptsache weg von allen Bäumen. Es hört zwar kurz danach wieder auf zu winden, aber das war ein Stimmungskiller, wir gehen wieder ins Hostel.

    Nachmittags gibt's nochmal eine Iced Chocolate, viel mehr hatten wir nicht geplant.

    Doch es kam anders. Fortsetzung folgt.
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  • Mirador el SilencioVolkan ArenalLago verdeDas ist nicht der Tukan

    Hot Springs im Mondschein

    February 18, 2023 in Costa Rica ⋅ ☁️ 23 °C

    Die deutschen Jungs, die wir auch schon in Monteverde beim Ziplinen getroffen haben, planen abends im Dunkeln zu den Hot Springs zu gehen. Dieser natürlich beheizte Fluss ist beliebt bei Touris und Einheimischen zu scheinbar jeder Tageszeit. Die Thermalquellen sind wohl auch der Grund weshalb hier so viele Luxus Hotels angesiedelt sind. Knapp hinter einem der größten Resorts kann man den warmen Fluss auch ganz kostenlos begehen, und stundenlang im Thermalwasser entspannen.

    Nach Sonnenuntergang kommen die Besucher wohl mit Kerzen und sorgen für eine ganz besondere Stimmung.
    Tatsächlich spricht sich der Plan im Hostel herum und so sind wir am Ende eine Gruppe von 11 Personen (wie immer überwiegend Deutsche), die sich auf den Weg zu den Hot Springs machen. Leider liegen sie recht weit außerhalb und wir reisen alle mit den Öffis, also suchen wir uns Taxi und Uber und kommen schließlich viel später als geplant, aber mit großer Vorfreude dort an.

    Es ist zwar nicht wirklich der Mondschein, aber eine Laterne an der Straße, vielleicht extra für die Beleuchtung des Flusses so angebracht, scheint zwischen den Ästen hindurch, sodass eine Mondscheinstimmung das nächtliche Thermalbad noch unterstreicht.
    Irgendwann viel später kommen mehrere Costa Ricaner dazu und stellen wie angekündigt ein paar Kerzen auf.

    Der Heimweg war leider eher unentspannt, da man dort unten weder Internet noch Handy Empfang hat. Im Stockdusteren müssen wir die Straße entlang den Berg hoch, bis wir endlich ein Uber rufen können.

    Nächster Tag: wir sind zu spät für den 8 Uhr Bus zum Nationalpark. Erst um 12 fährt der nächste. Oder 12:15 oder 12:30, die Leute sind sich uneinig. Nach einem entspannten Morgen im Hostel machen wir uns um halb 12 auf zur Bushaltestelle und erfahren, dass der Bus erst um 13 Uhr fährt... Kurzentschlossen versuchen wir die ca. 15 minütige Fahrt zu trampen, und werden tatsächlich bis zu unserem Ziel gefahren, obwohl die netten Leute die uns mitnehmen gar nicht so weit müssen. Unser Ziel ist nicht der Parque Nacional Arenal (hier wohl die Hauptattraktion), sondern der etwas günstigere und weniger besuchte Mirador el Silencio. Ein kleiner Park mit Wanderung durch super schönen Dchungel, über Lawasteine in Richtung Vulkan Arenal, vorbei an einem mit Algen überwucherten See und zurück durch den Dschungel. Vom Vulkan war leider nicht so viel zu sehen, es hingen Wolken über dem Krater. Dafür wieder einige Tiere. Wenn man leise ist (Silencio), hört man einige verrückte Vogelgesänge aus den Baumkronen schallen.

    Da auch Stadteinwärts nur 3 Mal der Bus fährt, und zwar zwei Stunden später, trampen wir wieder, sodass wir pünktlich zur Iced Chocolate wieder in La Fortuna sind. Im Park versteckt sich ein Tukan in den Bäumen, aber da wo alle ihre Kamera hinstrecken, gibt es immer was zu sehen.
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  • Waiting for the chicken bus
    Sonnenuntergang in San Juan

    La Fortuna to San Juan del Sur

    February 21, 2023 in Costa Rica ⋅ 🌬 27 °C

    Von La Fortuna machen wir uns ohne Stop direkt auf nach Nicaragua. Von La Fortuna aus mit dem Bus in ca. 15 Minuten entfernte Tanque, wo sich Touristen nur an der Bushaltestelle aufhalten, an der der Bus nach Nicaragua fährt. So auch heute, als wir kommen warten dort schon ca. 20 andere Backpacker, völlig klar, wohin sie alle wollen.

    Die Strecke ist zwar sehr weit, aber der Bus fährt mit nur einem geplanten Zwischenstopp (und überall wo Leute aussteigen wollen) direkt bis zur Grenze. Die erste Hälfte ist super entspannt, dann ist der Bus randvoll und viele Leute fahren stehend mit.

    And der Grenze in Peñas Blancas angekommen wird ganz interessant, aber wir waren vorgewarnt. Das Ausreiseticket aus Costa Rica kauft man an einem Fenster um die Ecke, das aussieht wie ein Kiosk, wenn überhaupt. Auf jeden Fall nicht sehr offiziell. Damit muss man zum offiziellen Ausreisebüro. Dann spaziert man nach Nicaragua, wo wir an jeder Straßenecke von verschiedenen Leuten angehalten werden, die verschiedene Dinge sehen wollen. Ausweis, Impfnachweis, nochmal Impfnachweis, Touristengebühr an der Tür. Es wird nicht jeder angehalten, und die vielen Zettel, die man bekommt, schaut sich später keiner mehr an. Dann offizielle Einreise, bei der einige penipel ausgefragt werden, von uns will man gar nichts wissen.

    Nach Ewigkeiten endlich geschafft. Es findet sich eine neue Gruppe an Touris, die alle nach San Juan wollen, so machen wir uns auf von "Chicken-bus" zu Chicken-bus, wie die öffentlichen Busse (alte amerikanische Schulbusse) hier genannt werden. Wir wurden gewarnt, dass die Busse so chaotisch und voll sind, aber im Vergleich zu machen Bussen in Panama hat man hier sehr viel Platz.

    Obwohl alle von dem Tag geschafft sind, gehen wir abends noch was trinken. Wir sind die einzigen in der Bar, da wohl alle anderen noch vom "Sunday funday", ein ganz-tages Bar-hopping Event am Sonntag, einen Hangover haben.
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  • Strände in San Juan

    February 23, 2023 in Nicaragua ⋅ 🌬 29 °C

    Drei Strände in und um San Juan der Sur besuchen wir.

    Der Strand in San Juan selbst hat nicht viel zu bieten, sonderlich schön ist er nicht. Hier parken viele Boote, alle Besucher kommen wohl nur für das Partyleben in diese Stadt. Wir genießen hier Mal wieder eine leckere Kokosnuss und Smoothies, nach einer Nacht geht's aber in ein anderes Hostel, das zwar etwas außerhalb liegt, aber super gemütlich ist.

    Playa Hermosa erreichen wir mit einem gemieteten Roller. Es gibt zwar auch Shuttles hier her, aber uns haben die Unzeiten nicht so gut gepasst. Der Strand ist privat, aber für 3$ pro Person darf jeder dort hin. Er ist super weitläufig, aber in der Sonne hält man es nicht aus. Wir bestellen und eine Cola und legen uns in zwei der vielen Hängematten im Restaurant. Das Meer ist so kalt, dass nur Philipp einmal schnell Schwimmen geht, ansonsten bewegen wir uns nicht aus den Hängematten. Es ist nur wenig los, also kann man gut den ganzen Tag hier verweilen.

    Playa Maderas besuchen wir am nächsten Tag, wo wir für den Nachmittag eine Surfstunde gebucht haben. Viele kommen mit dem Shuttle um 13 Uhr an, weshalb wir am Vormittag den menschenleeren Stand genießen können. Es gibt nur wenig Schatten, aber wir finde einen schönen Platz. pünktlich zum steigenden Wasserpegel finden sich dutzende Surfer auf dem Meer. So auch wir. Es macht super Spaß und klappt erstaunlich gut. Wir sind nur zu dritt, mit einem Lehrer, bekommen also ausreichend Hilfe. Anstatt 'einige Wellen zu bekommen', haben wir eher ein paar Wellen nicht bekommen. Der Surflehrer ist begeistert, und wir sind es auch.

    Nach dem Sonnenuntergang am Strand noch ein letzter Abend in diesem schönen Hostel. Es ist zwar nicht super gut gelegen, aber bietet einen Gym (Dschungel gym mit hölzernen Gewichten), gratis Frühstück und gratis Morgen-Yoga. Dort lässt es sich verweilen.
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  • Am Kraterrand
    Auf dem Weg nach untenDer Weg nach untenDanachDer Vulkan von unten

    Volcán Concepción

    February 25, 2023 in Nicaragua ⋅ 🌬 22 °C

    "Ich geh auf keinen Vulkan mehr!", sagte Philipp. Und doch wandern wir auf den 1700m hohen Vulkan Concepción, der die Hälfte der Isla de Ometepe inmitten des Nucaraguasees bildet.

    Zusammen mit Josef, einem Deutschen den wir im Bus nach Ometepe getroffen haben, und dem Guide Pedro machen wir uns morgens um 6:30 auf. Die Insel Ometepe ist viel größer als man denkt, und trotz der immerhin gepflasterten Straßen brauchen wir eine ganze Weile mit dem Roller um auf die andere Seite der Insel zum großen Vulkan zu fahren.

    Nach 1,5 km der erste Aussichtspunkt, wo man schon den kleineren Vulkan Maderas und die Insel darum herum bestaunen kann. Ab dort geht es ungelogen 4 Stunden (oder länger, wenn man nicht so zügig läuft wie wir) im 45 Grad Winkel bis nach oben. Man durchquert verschiedene Vegetationszonen und Lufttemperaturen. Erst lauter Palmen, dann Felder feuchter Pflanzen mit riesigen Blättern. Man fühlt sich wie zu Zeiten der Dinosaurier.

    Es ist bewölkt, das ist gut zum Laufen, sonst wären wir von der Sonne eingegangen, allerdings schlecht für die Aussicht. Ab einer gewissen Höhe sehen wir nur noch grau, da wir mitten in der Wolke stecken, die die meiste Zeit über der Vulkanspitze hängt. Man muss schon Glück haben und für die Wanderung einen der wenigen Zeitpunkte erwischen, wenn der Krater wolkenfrei ist. Irgendwann, wir sind schon längst frustriert vor Kälte, Anstrengung und schlechter Sicht, fängt es auch noch an zu regnen. 5 Minuten stellen wir uns unter das Dach an Jumboblättern, dann hört der Regen auch schon wieder auf. Leider haben wir keine Jacken oder Pullis dabei, denn ab hier gibt es keine Vegetation mehr und der Wind rauscht über das Lavagestein.

    Noch 15 Minuten auf allen Vieren über Steine krackseln, dann sind wir am Kraterrand und sehen - nichts. Hinter dem Rand geht es 300 Meter steil nach unten - sagt Pedro, denn sehen können wir nichts. Eine graue Wolkenwand in alle Richtungen, der Wind bläst uns fast vom Berg. Ein Rucksack kugelt bergab, ich traue mich gar nicht aufzustehen.

    Nach 2 min wird uns kalt, wir begeben uns auf den Rückweg. Herunter nehmen wir einen anderen Weg, denn dort kann man einige hunderte Meter im Lavasand nach unten rutschen. Nicht sitzend, aber mit jedem Schritt schafft man einen Meter. Hier lässt man auch die Wolke hinter sich und spätestens jetzt wissen wir, es hat sich gelohnt. Von weit oben sieht man den anderen Vulkan, die Insel, den See, das Festland. Und Spaß macht das Rutschen auch.

    Nach insgesamt 6 Stunden mit viel zu wenigen Pausen sind wir wieder am Aussichtspunkt unten und können nichts mehr außer liegen. Leider haben wir noch 1,5 km vor uns, die wir mit wackeligen Beinen und schmerzenden Knien auch noch schaffen.

    Jetzt aber wirklich keinen Vulkan mehr. Zumindest nicht zu Fuß...
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  • Punta Jesus MariaCascada der San RamónRío Istián

    Isla de Ometepe

    February 26, 2023 in Nicaragua ⋅ ☀️ 23 °C

    Mit dem Scooter düsen wir über die Insel, die aus zwei Vulkanen besteht. Obwohl jeder uns gewarnt hat, dass sich hier jeder beim Roller fahren verletzt, finden wir die Straßen doch überraschend angenehm. Da sind wir aus Thailand schlechtere Bedingungen gewohnt. Der Großteil der Insel ist gepflastert, dort wo der Bus fährt. Die äußeren Straßen der Insel sind unbefestigt und staubig, doch bis zu unseren Zielen gut befahrbar.

    Wir sind hier am Wochenende, während auch viele nicaraguaische Touristen ein paar schöne Tage auf der Insel verbringen.

    Punta Jesus Maria: hier treffen zwei Wellenrichtungen aufeinander, sodass sich eine längliche Sandbank bildet. Man kann 'über Wasser laufen' wie Jesus.

    Ojo der Agua: natürliche Pools inmitten der Insel. Das Wasser scheint sich aus dem Boden zu drücken. Mitten zwischen Bäumen kann man hier das schön kühle und kläre Wasser genießen.

    Cascada de San Ramón: ca 2km landeinwärts über teils abenteuerliche Wege mit dem Roller plus weitere 2km zu Fuß findet man den Wasserfall, der sich über etliche Meter moosinger Steinwand in einen kleinen Pool ergießt. Ein Teil des Wassers wird vom Wind weggeweht und man kann einen kreisrunden Regenbogen am Boden sehen. Nach unserer Vulkanbesteigung am Tag zuvor wollten wir diese kurze Wanderung erst auslassen, entscheiden uns dann aber doch dafür. Schon nach 100 Metern bereuen wir es, aber da wir schonmal da sind, ziehen wir es auch durch. Erst dachten wir, so wenig Wasser wie in dem kleinen Bach fließt, lohnt sich der Weg bestimmt nicht. Doch wir werden eines besseren belehrt. Der Anblick ist atemberaubend.

    Río Istián: am späten Nachmittag leihen wir uns ein zweier Kajak und paddeln ohne Guide das Ufer entlang und in den Fluss Istián, wo man viele Tiere sehen kann. Schon der mit Pflanzen durchwachsene Fluss ist ein Erlebnis für sich, aber je tiefer wir in die verzweigten Seitenarme paddeln, desto mehr verschiedene Vögel sehen und hören wir. Wie sie Ausschau halten und nach Fischen tauchen. Auch Affen überqueren den Fluss zwei Stockwerke über uns. Wir treffen nur eine handvoll anderer Kajaks, ansonsten pure Natur. Zum Sonnenuntergang geht's zurück.
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  • Playa Guasacate

    March 1, 2023 in Nicaragua ⋅ 🌬 30 °C

    Playa Popoyo stand auf der Liste, doch wir buchen ein Hostel den Strand etwas nördlicher, am Playa Guasacate. Es war eine gute Entscheidung.

    Nach einigen hektischen und anstrengenden Wandertagen, endlich wieder Entspannung. Vier Nächte und vier Sonnenuntergänge am Strand, der nur zwei Schritte von der Hängematte entfernt ist. Drei Tage nichts tun, Siesta in der Hängematte. Drei Tage Yoga am Strand und Sonnenuntergang mit Bier in der Hand. Fisch, Melone, Smoothies, und Lagerfeuer im Sand.

    Playa Guasacate ist nicht wirklich ein Dorf, sondern nur eine Reihe von Surfer Hostels und ein Mini Supermarkt. Der nächste Laden ist 40 Minuten entfernt. Es fährt täglich eine Obst-und-Gemüse Auto durch die Straße (es gibt nur die eine Straße hier). Jeder geht 2-3 Mal täglich surfen, wir spazieren den Strand entlang. Einmal versuchen wir unser Surfer Können in der Beginner's Bay. Doch leider viel weniger erfolgreich als beim letzten Mal in San Juan.

    Wer nicht surft, bekommt schnell Langeweile. Also genießen wir die Ruhe und machen uns bald wieder auf nach Granada.

    PS: die Fahrt nach Playa Guasacate:
    Man warnte uns vor den 'Chicken Bussen' un dem chaotischen Busbahnhof in Rivas. Bisher fanden wir die Busfahrten eher normal, und den Busbahnhof nicht hektisch. Doch die letzte Fahrt war ein Abenteuer für sich. Der Bus kommt in Rivas an, und keine 10 Sekunden später sind alle Plätze belegt. Die Einheimischen werfen ihre Taschen über die Reihen, um eine Sitzbank zu reservieren, viel schneller als man gucken kann. Ich bekomme eine Platz neben eine Dame, Philipp muss stehen. Sie bietet an, dass er für 1 Dollar sitzen kann, wir lehnen ab (Sie steigt ohnehin nur etwas später aus, stellt sich dann heraus). Jetzt wird's spannend. Der ohnehin schon schmale Gang im Bus ist voll von stehenden Passagieren. Und doch drängen sich etliche Verkäufer durch die Reihen. Erfrischungsgetränke in Tüten (nur die Tüte, keine Dose), Snacks, Süßigkeiten, Gemüse. Ganze Tüten an Tomaten oder Zwiebeln kann man kaufen, praktisch den ganzen Wocheneinkauf vom Bus aus. Was der Verkäufer nicht dabei hat, wird vom Kollegen durch das Fenster gereicht. Nach Ewigkeiten geht der Motor an, doch es steigen weitere Verkäufer ein. Sie verkaufen so lang, bis der Bus um den Block gefahren ist, erst dann steigen sie wieder aus. Die Fahrt verläuft gut, auf halber Strecke, gleicher Verkäuferansturm. Ausstieg in Las Salinas, ab dort ein Taxi zum Strand.
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  • Chicken Bus und Tuk TukEin Chicken BusThe Garden CaféKathedraleMarketPita Pita Restaurant

    Granada

    March 4, 2023 in Nicaragua ⋅ ☀️ 33 °C

    Ankunft aus Popoyo 10 Mal schneller als geplant: Da der Bus 18km vom Hostel entfernt fährt, wollen wir - as usual- trampen. Unser Tramper Glück verlässt uns nicht. Ein sehr netter Holländer, der hier sein Hostel betreibt, fährt einmal im Monat nach Managua für einen Großeinkauf. Er fährt dafür einen kleinen Umweg über Granada, aus reiner Gewohnheit. Er fährt heute später los als sonst. Zudem hat er was vergessen und muss nochmal zurück. Da kommen wir ins Spiel - mit ausgestrecktem Daumen am Straßenrand. Wir wollen nur ein paar Kilometer bis zum Bus, doch wie unser Glück es so will, nimmt er uns mit bis nach Granada. Anstatt zurück nach Rivas, und per Chicken-bus, düsen wir mit dem guten Allradauto über die staubige Landstraße auf direktem Weg nach Granada. Noch am Vormittag kommen wir dort an, und haben einen zusätzlichen Tag gewonnen.

    So unentspannt wie wir sind erkunden wir die Stadt noch am selben Tag, und finden uns zum Nachmittagskaffee im Garden Café, und haben schon alles in dieser netten Kolonialstadt gesehen:
    Etliche kitschig dekorierte Pferdekutschen für Touris.
    Ein riesiger Markt, einmal drinnen, fühlt man sich wie im Labyrinth.
    Der coolsten Chicken Bus bisher - ohne Fenster und Dach düst er mit Passagieren vorn und einem DJ mit Pult hinten von Stadt zu Stadt und macht ordentlich Party.

    Für die nächsten Tage sind Ausflüge geplant. Nachmittags gratis Rum mit Mangosaft im Hostel Pool oder der Hängematte. Morgens Reis mit Bohnen, abends Falafel Pita.
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  • Laguna de Apoyo

    March 5, 2023 in Nicaragua ⋅ 🌬 32 °C

    Von Granada aus kann man einen wunderbaren Tagesausflug zur Laguna de Apoyo unternehmen, einem See in einem uralten riesigen Vulkankrater, was denn sonst. Man kann auch dort übernachten, doch uns reicht der Ausflug von Granada aus.

    Wir nehmen die öffentlichen Busse und werden nach ca 20 Minuten Fahrt an der Straße herausgeschickt. Noch bevor wir uns umschauen können wo der nächste Bus in Richtung Lagune fährt, werden wir angehupt, und auf den anderen Straßenseite winkt uns ein Chicken Bus Fahrer zu. Er weiß genau, wohin wir wollen.
    Nochmal 15 Minuten später befinden wir uns in einem kleinen Ort auf dem Kraterrand dieses Vulkans, und haben noch einen 30 minütigen Spaziergang zur Lagune vor uns.

    Im Paradiso Hostel buchen wir einen Day Pass, um den Tag an dessen Strand zu verbringen. Das war eine gute Wahl, hier gibt es Liegestühle im Palmenschatten, gratis Schwimmringe und Kajaks, und leckere Smoothies.

    Rechtzeitig machen wir uns auf den Rückweg, denn oben im Dorf fährt der letzte Bus um 16:30. Wir setzen wieder aufs Trampen, denn die Strecke nach oben war ganz schön weit, und das Wetter ganz schön heiß. Keine 50 Meter bergauf hält ein Pick-up für uns an. Wir springen auf die Ladefläche, wo schon eine 4-köpfige Familie steht oder auf Hockern sitzt. Sie wohnen nahe der großen Straße und nehmen uns den ganzen Weg mit, so sparen wir uns schon den ersten Bus. Ohne Wartezeit kommt auch direkt schon der Bus zurück nach Managua. Fast eine Stunde früher als geplant sind wir wieder im Hostel.
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  • Lava

    Volcán Masaya

    March 6, 2023 in Nicaragua

    Vulkane, Vulkane, Vulkane. Wir hatten wahrlich genügende Vulkanwanderung, was ein Glück kann man zum Vulkan Masaya fast bis ganz oben mit dem Auto fahren. Der Vulkan ist noch aktiv und man kann von oben glühende Lava sehen. Deshalb möchten wir zum Sonnenuntergang dort hin, und Entscheiden uns für eine Tour, sodass wir nicht im Dunkeln den Heimweg antreten müssen.

    Um Punkt 16 Uhr werden wir am Hostel abgeholt und bis zum Kraterrand gefahren. Es qualmt hier 24/7 aus dem Krater heraus, doch heute wohl stärker als sonst. Eine Riesige Rauchwolke steckt dauerhaft über dem Vulkan, der Rauch zieht in Richtung Parkplatz und ist unerträglich. Menschen husten, wir fühlen uns wie nach einer Packung Zigaretten.

    Zum Sonnenuntergang 'wandern' wir auf den benachbarten Krater, denn hier gibt es insgesamt 5 nebeneinanderliegende. Der Weg ist zum Glück nur kurz. Von oben haben wir einen beeindruckenden Blick auf die von der Sonne orange leuchtende Rauchwolke über dem Krater und die verblassenden Berggipfel im Hintergrund.

    Als es ganz dunkel wird, sind wir wieder unten, der Rauch hat sich ein wenig aufgelöst und von ein paar Ecken aus sieht man tatsächlich glühende Lava. Es ist nur wenig und der Krater sehr tief, sehr viele Menschen quetschen sich an die Aussichtspunkte, doch es ist echt beeindruckend blubberndes, leuchtend rotes Gestein zu sehen.
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  • Cerro Negro

    March 8, 2023 in Nicaragua ⋅ ☁️ 31 °C

    In León buchen wir eine Volcano Boarding Tour am Cerro Negro. Diese Aktivität ist hier sehr bekannt geworden und an jeder Ecke kann man die Tour buchen.
    Morgens irgendwann geht's los mit einem Shuttle zum Vulkan Cerro Negro, dem jüngsten Vulkan Nucaraguas. Das heißt auf der Ladefläche eines Pickups, 45 Minuten lang, den größten Teil der Fahrt eine Sandpiste entlang, es ist ziemlich holprig.

    Dort angekommen bekommt jeder ein Holzbrett / einen improvisierten Schlitten in die Hand gedrückt und es geht ca. 40 min bergauf zum Krater. Nach einem kurzen schönen Ausblick über ein Feld von Lavagestein folgen die Anweisungen. Zurücklehnen, Füße immer am Boden, zum Bremsen Versen in den Sand drücken. Klingt easy.

    Man kann die Hälfte der Strecke von oben aus gar nicht sehen, da hinter einem Hubbel der Abhang recht steil wird. Aber sobald man mal unterwegs ist, gibt es kein zurück mehr. Schwarzer Sand und Steine fliegen einem um die Ohren, durch die Sicherheitsbrille sieht man kaum etwas, so verkratzt ist sie schon. Nach ca. 20-30 Sekunden ist der Spaß auch schon wieder vorbei. Unten angekommen gibt's für jeden Rum-Cola und ein Stück Wassermelone.

    Zur Tour gehört auch ein Shuttle zum Strand, nach einer kurzen Siesta am Nachmittag.
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  • Küken rennen über die Straße
    Eine Hütte wird bedachtSie turtle release

    Jiquilillo

    March 10, 2023 in Nicaragua

    Jiquilillo ist ein kleines Fischerdorf an der nördlichen Pazifikküste Nicaraguas. Mit einem Umstieg kommt man dort nach ein paar Stunden von León aus mit dem Bus an. Wir steigen direkt vor der Unterkunft aus, doch sie sind nicht über unsere Reservierung informiert.

    Kein Problem, es gibt nur Kommunikationsschwierigkeiten, genügend Betten sind frei. Denn zusammen mit dem anderen Backpacker im Bus sind wir die einzigen Touristen hier. In der Unterkunft, aber vermutlich auch im ganzen Dorf.

    Hier gibt es nicht viel zu tun, so kann man für ein paar Tage die Ruhe genießen und die hektischen Städte hinter sich lassen. Der Strand ist meistens menschenleer. Hin und wieder baden ein paar Einheimische im Meer, abends ziehen die ganzen Fischerboote los. Eine unbefestigten Straße führt durch das Dorf, ein paar sandige Nebenstraßen führen zwischen Häusern hindurch. Überall laufen neben Hunden auch Hühner, Küken und Ziegen von einem Garten in den anderen. Jemand spielt laut Musik ab, während andere ihre Hütten bedachen oder neu streichen. Es riecht nach Lagerfeuer. Hin und wieder verirrt sich eine Kuh auf das Grundstück unseres Hotels und wird prompt von den Hunden herausgetrieben.

    Wir besuchen ein Meeresschildkröten Rescue Center. Ein paar Menschen fangen die Schildkröteneier ein, bevor sie von anderen Menschen gegessen werden. Sie ziehen sie groß und lassen sie dann frei ins Meer.

    Der Fisch den wir zum Abendessen bekommen wurde in der Nacht zuvor gefangen und schmeckt unglaublich gut.
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  • León

    March 12, 2023 in Nicaragua ⋅ ☁️ 29 °C

    León ist eine Kolonialstadt vergleichbar zu Granada. Jemand meinte Granada sei mehr in Stand gehalten. Wir meinen in León ist mehr los. Wir wandern ein wenig durch die Straßen, sehen ein paar Kirchen und Märkte. Es gibt für uns nicht viel zu tun.

    Wir sind hier für die Durchreise und die Vulkan Boarding Tour. Sehr leckeres Essen gibt es in etwas hochpreisigeren Restaurants auch. Sogar eine französische Bäckerei. Wir haben genug von Reis und Bohnen, und finden hier sehr gute Abwechslung.
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  • Somoto Canyon

    March 14, 2023 in Nicaragua ⋅ 🌧 31 °C

    Der Cañon de Somoto ist eine atemberaubende Schlucht, durch die man halb schwimmend, halb wandernd hindurchgehen kann.

    Der Canyon wurde "2004 von Forschern entdeckt", aber natürlich haben die Einheimischen schon viel früher in diesen Pools mit unglaublichem Ausblick gebadet, ihre Kühe im Tal gehalten und Sprünge von bis zu 20 Meter hohen Felsen ins tiefe Wasser gewagt.

    Wir hatten noch kurz gezögert, eine Tagesreise im Bus auf uns zu nehmen um nur einen Tagesausflug zu unternehmen, aber sind überglücklich über unsere Entscheidung. Zusammen mit drei anderen, die wir alle im Bus von León noch Somoto treffen, entscheiden wir uns für die 6-stündige Tour am nächsten Tag.

    Anfangs spazieren wir noch am ganz unscheinbaren Fluss entlang, waten durch hüfthohes Wasser und bestaunen die steilen Hänge. Es dauert nicht lang, bis wir durch die nur wenige Meter breite, aber bis zu 200 Meter hohe Schlucht schwimmen, komplett bekleidet, inklusive Schuhen (wir wussten natürlich was auf uns zukommt). Der Anblick ist atemberaubend und wird von Stunde zu Stunde besser.

    Auch für Action ist gesorgt. So trauen wir uns am Anfang kaum von einem 4 Meter hohen Felsen ins kühle Wasser zu springen. Doch bei insgesamt 7 Sprungfelsen auf der gesamten Strecke haben wir einige Gelegenheiten zu üben. So werden die Felsen höher und die Überwindung größer. Doch tatsächlich schaffe ich (Jana) auch die anscheinend bis zu 12 Meter hohen Felsen (wie hoch genau weiß wohl keiner). Wenn auch sehr unelegant, aber ich springe. Am Ende gibt's noch eine kurze Bootsfahrt, da der Fluss hier tiefer und länger wird.

    Irgendwann fängt es an zu nieseln und der Himmel wird dunkler. Es fängt auch zu gewittern an, aber da sind wir zum Glück schon an Land, auf dem Weg zurück zum Hostel. Dort angekommen dauert es keine 10 Minuten und es schüttet wie aus Eimern. Wir ziehen uns warm an und freuen uns auf ein spätes Mittagessen. Es war ein schöner Tag.

    Und dann fängt es an zu Hageln. In Nicaragua.

    Tatsächlich werden wir auch die Tage danach noch überraschend viel und dauerhaften Regen in Granada erleben, ziemlich ungewöhnlich für Mittelamerika in der Trockenzeit. Das sollte allen Klimawandelleugnern zu denken geben.
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  • The Swala adventure pt. 1

    March 21, 2023 in Panama ⋅ 🌬 28 °C

    Die Swala ist ein Katamaran, der Platz für bis zu 11 Personen bietet. Zusammen mit Captain Fernando segelt sie durch die San Blas Inseln an der Karibikküste Panamas. Dieses Gebiet wird noch heute ausschließlich von den Ureinwohnern bewohnt und heißt eigentlich Guna Yala. Alle 365 Inseln sind im Besitz der Kunas und werden bisher von ihnen vor der großen Tourismusbranche geschützt. Es gibt dort weder Luxushotels noch große Yachten, sondern lediglich Holzhütten, Zelte und kleinere Anbieter von Segel- und Speedboot Touren. Ein wahrer Schatz der Karibik.

    Morgens um Punkt 5 Uhr (überraschend pünktlich für Zentralamerika, da waren selbst wir noch am Zähne Putzen) werden wir von einem Jeep direkt vor dem Hostel in Panama City eingesammelt. Es gibt nur eine sehr kurvige und holprige Straße die nach Guna Yala führt, und nach etwa 3 Stunden sind wir am 'Hafen' angekommen. Nach weiteren 30-60 Minuten im Speedboat lernen wir endlich Fernando, den Captain der Swala, der ganzjährig auf dem Boot wohnt, kennen. Ab hier benutzen wir 3 Tage lang weder Handy, noch Uhr, deshalb herrscht kein Zeitgefühl. Auch die Schuhe werden verstaut. Nestor, einer der beiden zusätzlichen Crew Mitglieder, 'glaubt' er besitzt auch ein Paar Schuhe.

    3 Tage lang Schnorcheln, Schwimmen, Sonnen (aber meistens eher Schatten suchen), Segeln, Essen, Herumliegen, um Inseln Spazieren, im Sand laufen, die Karibik Bestaunen.
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