Cuba
Viñales

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79 travelers at this place:

  • Day4

    El día típico turístico | La Habana

    December 28, 2018 in Cuba ⋅ ⛅ 27 °C

    El día típico turístico / Der typisch touristische Tag

    Der Tag begann für uns mit bürokratischen, recht zeitaufwändigen Dingen: wir wollten neue Internetkarten kaufen und ein paar Pesos Convertible CUC in einheimische
    Währung kubanische Pesos CUP umtauschen.
    Also ging’s zunächst auf die Suche nach Internetkarten. Wir bekamen heraus, dass diese in manchen Hotels verkauft werden. Im Hotel Inglaterra, direkt am Parque Central, sagte man uns Internetkarten gäbe es bei ihnen erst ab 12.00 Uhr. Die 40 Minuten Wartezeit bis dahin verbrachten wir auf deren Terrasse bei einem Getränk und Postkarten schreibend.
    Um kurz nach 12 gingen wir wieder zur Rezeption und plötzlich hieß es von der gleichen Mitarbeiterin die Karten gäbe es erst ab 14 Uhr. Grummel, grummel, Zähneknirsch!!!
    Also tauschten wir bei ihr erstmal nur Euro in CUC - CUP gab es hier nicht - und wollten unser Glück für Internetkarten noch in anderen Hotels versuchen.
    Das war vergeblich: als Nicht-Hotelgäste sollten wir 5CUC bezahlen, obwohl die Dinger eigentlich nur 1,50 bzw 2,00 CUC kosten. Nein Danke!
    Als nächstes steuerten wir eine Bank an. Vor der Tür hieß es erstmal wieder Anstehen. Als wir reingelassen wurden, mussten wir auf Wartestühlen Platz nehmen und immer aufrutschen, sobald ein Kunde zu einem freigewordenen Schalter gerufen wurde. Hatte ein bisschen was vom Spiel „Die Reise nach Jerusalem“. Als wir zum Schalter vortreten durften, wurde Christian gebeten wegzutreten, da immer nur eine Person pro Schalter erlaubt ist!
    Ich weiß nicht, wer unmotivierter war: das kubanische Bank-Computer-System oder der junge Bankangestellte?! Irgendwie hatte ich immer den Eindruck es tut sich nichts und keiner von beiden arbeitet so wirklich. Wie dem auch sei, nach mehreren Minuten Warterei, hatte ich die CUP in der Hand und wir konnten die Bank verlassen.
    Da es schon so spät war, entschieden wir in den Hop-On Hop-Off Bus zu steigen, um noch ein bisschen was von Havanna zu sehen.
    Im Nachhinein muss ich sagen habe ich noch nie so eine schlechte Hop-On Hop-Off Bustour gemacht! Die interessanten Haltestellen, wie Plaza de la Revolution und Cementerío Christobál Cólon etc., kannten wir ja schon. Die meisten anderen Stationen auf dem Trip waren in der Regel Hotels und nicht wirklich sehenswert! Ich kann mir vorstellen da hätte es weitaus attraktivere Stationen in Havanna gegeben!
    Wir stiegen an der vorletzten Stadion bei den Schiffsanlegestellen aus und bummelten zunächst einmal durch die großen Markthallen „Centro Central San José“. Nach einem leckeren, frisch zubereiteten Piña Colada in der Ananas, kauften wir ein Blechschild für die Kellerbar und die lang ersehnten Strohhüte.
    Angekommen am Fährterminal stiegen wir auf die Fähre nach Casablanca. Nach ca. 25-minütiger Fahrt legten wir an und es ging den Berg hinauf zur Christus Statue El Cristo. Neben dem Cristo zeigt das Casa Museo del Che, ein ehemaliges Büro des Revolutionärs, Fotos und Exponate, darunter die Urne, in der Ches Gebeine von Bolivien nach Santa Clara überführt wurden. Wir gingen nicht rein, sondern liefen weiter zur Festung. Nachdem wir beim Castillo de los Tres Reyes del Morro angekommen, unsere obligatorischen Fotos geschossen hatten, ging‘s per Taxi wieder zurück durch den Tunnel auf die andere Seite der Stadt.
    Zum Abendessen ging‘s zum Café del Angel, wo wir eine leckere Paella aßen. Ein Absacker im Chacón 162 gönnten wir uns auch noch, bevor dieser Tag enden sollte.
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  • Day72

    Viñales

    December 19, 2018 in Cuba ⋅ ☀️ 27 °C

    Spontan hab ich mich raus aus Havanna gewagt und nun bin ich in einem richtigen Abenteuer....
    Viñales is eigentlich nur 2 h entfernt, aber es hat 4 h gedauert!! Eigentlich wollte ich am selben Tag wieder zurück, aber das letzte Taxi geht bereits um 14 Uhr. Jetzt "muss" ich spontan in Viñales unvorbereitet übernachten.
    Zumindest ist es hier sehr schön! Es gibt viel Natur, Wanderwege, Berge, Tabakfarmen und es ist eine kleine hübsche Stadt mit extrem viel Touristen.
    Her gefahren bin ich übrigens mit einem Colectivo (Oldtimer Taxis, die Leute sammeln und dann fahren).
    Dadurch is es billiger aber die Wartezeiten bis das Taxi alle eingesammelt hat sind enorm. In Havanna wars 1 h :(

    Jetzt bin ich aber sehr froh, dass ich übernachte denn es ist unglaublich schön hier und kann ich nur jedem empfehlen!! Endlich mal wieder Landleben und Natur pur :)
    Ich bin auf einem Pferd durch das wunderschöne Tal geritten und hab eine Tabak und Kaffeefarm mit einem Guide besucht. Ich kann zwar nicht reiten, aber das war gar kein Problem und es war richtig toll!!
    Außerdem waren es nur 5 CUC pro Stunde.
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  • Day5

    El plan de alemán | La Habana & Viñales

    December 29, 2018 in Cuba ⋅ ⛅ 28 °C

    El plan de alemán / Der Plan der Deutschen

    Die Taschen hatten wir weitestgehend noch gestern Abend gepackt, so dass wir pünktlich um 8.30 Uhr zum letzten Frühstück bei Lucia unten waren. Wir vereinbarten mit Lucia, dass wir den Schlüssel gegen 13.00 / 13.30 Uhr anstelle von 12 Uhr zurückgeben wollten, denn wir hatten einen super Plan ausgeheckt.
    Für die Abholung des Mietwagens hatte ich die Abholstation Museum de la Revolution gebucht, weil es nur wenige Meter von unsere Casa Particular entfernt war. Unterkunft und Abholstation des Mietwagens waren also aus einem bestimmten Grund gebucht worden. Ohne unser Gepäck gingen wir zum Museum, in dem die Autovermietung war. Wir hatten um 10.00 Uhr unseren Termin und waren um viertel vor dort. Es saß schon ein italienisches Pärchen dort und im Gespräch fanden wir heraus, dass sie das Auto nur abgeben wollten. Als der Typ der Autovermietung dann um kurz nach 10 kam, kümmerte er sich erstmal um die Italiener, die eigentlich 9.30 Uhr mit ihm vereinbart hatten. Um viertel nach 10 teilte uns der Typ mit, dass es noch eine halbe Stunde für uns dauern würde. So weit ok. Mit ein wenig Verzögerung hatten wir gerechnet. Um ca. viertel vor 11 kam dann ein anderer Typ und führte uns nach draußen. Wir dachten um uns unser Auto zu zeigen, aber plötzlich standen wir vor einem wesentlich größeren Auto als wir gebucht hatten. Er öffnete beide Türen auf der Beifahrerseite und wir dachten wir sollten uns das Auto genauer anschauen. Dann sagte er uns aber wir sollen einsteigen, er würde uns nun ins Büro fahren, um den Vertrag zu unterschreiben. Verwirrt stiegen wir ein, da wir dachten es wäre bestimmt nicht weit weg und wir würden dann gleich zurück kommen. Pustekuchen!
    Während der Fahrt bekamen wir raus, dass wir das Auto dort bekommen, wo er uns hin fahren würde. Nach ca. 15-20 Minuten hielten wir vorm Hotel Montehabana im Ortsteil Playa. In der Lobby wartete eine Dame der Autovermietung, die den Vertrag mit uns fertig machen wollte. Sie bekam allerdings erstmal ein kleines Donnerwetter von mir ab, weil wir echt sauer darüber waren, dass wir das Auto nicht am Museum de la Revolution erhalten hatten. Sie ließ es über sich ergehen, konnte nicht wirklich was dazu sagen und so gingen wir über zum Vertragsabschluss. Anstelle des gebuchten Peugeot 206 mit Automatikgetriebe erhielten wir den wesentlich größeren und für kubanische Verhältnisse luxuriösen Wagen mit Schaltung, mit dem uns der Fahrer gerade hergebracht hatte. War für uns ok, zumal dieser einen großen, nicht einsehbaren Kofferraum hatte.
    Nachdem die Zahlung per Kreditkarte beim zweiten Versuch mit einem anderen Kreditkartenterminal funktioniert hatte, verabschiedeten wir uns und stiegen ins Auto.
    Das Abenteuer mit dem Mietwagen konnte beginnen! Eigentlich wäre es gut gewesen von dort aus direkt weiter nach Viñales zu fahren, aber wir mussten ja erstmal wieder in die Innenstadt zurück, um unser Gepäck zu holen!
    Gesagt, getan! Christian fuhr und ich navigierte ihn mit maps.me zum Museum de la Revolution. Dort parkten wir das Auto.
    Unseren ursprünglichen Plan, noch die älteste Tabakfabrik Havannas namens Partagás zu besichtigen, nachdem wir den Mietwagen um 10 Uhr abgeholt hatten, fiel nun leider wegen der umständlichen und nicht vorhersehbaren Mietwagen-Aktion flach! Wir hatten mittlerweile schon fast 12 Uhr und die Führungen gingen nur bis 13 Uhr.
    Das hätten wir zeitlich nicht mehr geschafft. Also holten wir unser Gepäck in der Casa Particular, verabschieden uns von Lucia und Luis und fuhren los Richtung Viñales. Nachdem wir es aus der Stadt bis auf die Autopistá 1 geschafft hatten, entspannte sich alles und wir konnten auf der recht gut ausgebauten Autobahn mit den wenigen anderen Autos unserem Ziel entgegen fahren.
    Um ca. 14.30 Uhr bogen wir zum ersten Ort im Unesco-Biosphärenreservat Sierra del Rosiario ab. Das Öko-Dorf Las Terrazas ist bekannt für seine Künstler und deren Ateliers, die sich dort befinden. Aber auch für ein einmaliges Umweltprojekt und Wiederaufforstung des Gebietes um 1971 mit 6.000 durch Bauern gepflanzte Bäume.
    Dort angekommen fuhren wir erst einmal in das einzige Öko-Hotel Moka, aus dessen Dach mehrere Bäume wachsen. Weiter ging’s ein paar Kilometer zu den Naturpools Baños del Río San Juan. Dort legten wir eine eine kleine Pause ein und erfrischten uns im kühlen Nass der Naturwasserpools.
    Schnell verging die Zeit und wir liefen zurück zum Auto.
    Auf dem Rückweg bogen wir kurz vor der Schranke, die aus dem Biosphärenreservat hinausführte, zunächst noch nach links ab und fuhren zur ehemaligen Kaffeeplantage „Cafetal Buenavista“. Sie ist zugleich malerische Sehenswürdigkeit als auch Zeugnis der ausbeuterischen Plantagengesellschaft. Überreste ehemaliger Behausungen veranschaulichen die extrem beengten Wohnverhältnisse der über 100 Sklaven, die hier schuften mussten. Der riesige Mahlstein ist ein Hingucker und im ehemaligen Speicher ist nun ein Restaurant, in dem wir noch einen Kaffee tranken bevor wir weiter Richtung Viñales fuhren.
    Als wir die Autopistá verließen wurden die Straßen in der ländlichen Region zunehmend schlechter. Uns wurde bewusst, dass wir es wohl nicht mehr vor Einbruch der Dunkelheit nach Viñales schaffen würden. Die letzten Kilometer schlängelten wir uns im Dunkeln über Serpentinen nach Viñales und fanden auf Anhieb die Straße unserer Casa Particular. Die letzten Meter waren nochmal spannend, denn die Straße den Berg hinauf zu unserer Unterkunft machte den kubanischen Strassen alle Ehre! Aus Bewertungen vorheriger Bewohner unserer Unterkunft wussten wir, dass nicht einmal Taxifahrer den Berg hinauffuhren. Jetzt wissen wir auch warum. Kurz vor 6 hatten wir unser Ziel trotz Dunkelheit sicher erreicht und wurden von Gladys, unserer Gastgeberin, in Empfang genommen.
    Wir brachten nur schnell unsere Klamotten ins Zimmer und liefen dann zu Fuß den Berg hinunter ins Dorf, um dort Essen zu gehen. Es war richtig was los im Ort. Vor der Kirche schien eine Versammlung zu sein. Zudem tummelten sich hier schon recht viele Touristen.
    Im „La Cuenca“ fanden wir noch ein Plätzchen und wurden auch nicht enttäuscht. Da wir die letzten Tage meist Fisch gegessen haben, gab‘s heute mal Lamm und Ente. Zum Nachtisch gönnte ich mir ein Stück Apfelkuchen nach Art des Hauses und Christian trank einen der besten Piña Colada, den er je getrunken hatte. Nach dem 15-minütigen Rückweg ging‘s zeitnah ins Bett.
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  • Day7

    Un diá en la playa | Cayo Jutías

    December 31, 2018 in Cuba ⋅ ⛅ 26 °C

    Un diá en la playa / Ein Tag am Strand | Cayo Jutías

    Als wir gestern Abend mit Julia und André essen waren, stellte sich heraus, dass wir die gleichen Pläne für den nächsten Tag hatten und zum Strand nach Cayo Jutías fahren wollten. Da Julia und André sich bereits ein Collectivo Taxi für 8.30 Uhr bestellt hatten und sie nicht wussten, ob sie das noch absagen können, vereinbarten wir, dass wir um 9.00 / 9.15 Uhr an der Kirche vorbei fahren und schauen würden, ob sie da sind und sie dann mitnehmen.
    Am Morgen waren wir wie gewohnt aufgestanden und dachten wir würden um 8.30 Uhr Frühstück bei Gladys bekommen. Dem war aber leider nicht so, da sie uns mitteilte sie hätte nicht gewusst, ob und wann wir Frühstück haben wollen.
    Hieß also wir mussten uns selbst kümmern. Wir fuhren runter in den Ort und hielten in der Nähe der Dulceria, die ich die Tage zuvor gesehen hatte. Ich hatte erwartet, dass wir dort eine Auswahl an süßen Teilchen und auch Brötchen vorfinden würden. Was wir aber vorfanden, waren zwei verschiedene Blätterteig-Teilchen und sonst nichts. Alles wie leer gefegt und das vor 9 Uhr. Christian kaufte je eins der Teilchen, ich verzichtete und wollte mir lieber nebenan in der kleinen Bäckerei, an der wir eben vorbei gelaufen waren und wo die Einheimischen mit großen Tüten raus kamen, zwei Brötchen kaufen.
    Aber auch hier wurde ich wieder eines besseren belehrt! Als ich die Brötchen bestellt, erhielt ich ein forsches „No“ und er murmelte etwas, das ich nicht verstand. Er gab mir aber deutlich zu verstehen, dass ich bei ihm keine Brötchen bekommen würde!
    Wir konnten nur mutmaßen warum. Die Bedienung gestern im vegetarischen Restaurant erklärte uns, dass sie kaum noch Brot haben, da angeblich das Mehl knapp wäre. Das könnte der eine Grund sein und der andere sicherlich die Tatsache, dass dort vielleicht wirklich nur an Einheimische verkauft wird. Wir wissen es nicht so recht und werden es wohl auch nicht erfahren... An der Straße fanden wir ein kleines Restaurant, das Frühstück anbot. Schnell rein und 1 x Frühstück bestellt. Wir waren schon spät dran, so dass ich mir das Frühstück schnell reinpfiff. Chris ging schon mal vor um das Auto zu holen, ich wartete auf die Rechnung, aber ich hatte den Eindruck sie mussten erst noch Wechselgeld zusammen suchen.
    Mittlerweile hatten wir schon etwas später als viertel nach 9, also höchste Zeit um zu schauen, ob Julia und André auf uns an der Kirche warteten. Als Christian vor fuhr und ich gerade einstieg, sprangen Julia und André von der anderen Seite auf den Rücksitz ins Auto und waren ganz aufgeregt und sagten „Fahrt bitte ganz schnell los!“. Auf dem Weg erzählten sie uns, dass ihr Fahrer um 8.30 Uhr nicht aufgetaucht ist und sie gute 25 Minuten gewartet haben, bis sie sich zur Kirche aufgemacht haben. Auf einmal hätte sie jemand angesprochen als sie auf uns gewartet haben und er wurde unangenehm laut. Dann kam ein weiterer dazu und behauptete er wäre ihr Fahrer und er wäre schon 2 Mal am Haus gewesen. Auch er wurde laut. Also waren sich die beiden Kubaner am Streiten und beide beschimpften die Deutschen. Die beiden flüchteten und waren heil froh als sie uns im Auto entdeckten und einsteigen konnten.
    Auf dem Weg zum Strand Cayo Jutías bekamen wir einen ersten Eindruck davon, was uns wahrscheinlich im Osten Kubas vermehrt begegnen wird: extrem schlechte Straßen! Eigentlich ist Cayo Jutías nur ca. 60km von Viñales entfernt, aber wir haben für die Strecke etwas mehr als 1 1/2 Std mit dem Auto gebraucht! Und das nur wegen der wirklich schlechten Strassenverhältnisse!
    Der Weg lohnte sich aber: wir wurden von einem kleinen, schönen Strand begrüßt, der beidseitig von Mangroven begrenzt wurde. Das Wasser leuchtete in den verschiedensten Türkistönen.
    Wir suchten uns ein schönes Plätzchen mit Sonnenschirm und Sonnenliegen und ließen uns nieder. Es tat gut einfach mal nichts zu tun und die Seele baumeln zu lassen, ab und zu mal ins Wasser zu gehen und ansonsten die schöne Umgebung zu genießen. Mittags gingen wir in das nur wenige Meter entfernte kleinere Restaurant, bei dem wir schon 4 Lobster haben reservieren lassen, weil Julia und André uns davon vorgeschwärmt hatten wir gut dieser vor 2 Tagen geschmeckt hat. Es gibt zwei Zubereitungsmöglichkeiten: einmal mit Tomatensauce oder „salteado“, was die gegrillte Variante war. Diese bestellten wir Vier.
    Als es ans bezahlen ging, wollte der Wirt 15 CUC pro Lobster. Die beiden in der Karte ausgeschriebenen Varianten kosteten aber nur 8,95 bzw 9,90 CUC.
    Wir wehrten uns, aber er behauptete diese wären gegrillt gewesen und viel größer als die in der Karte.
    Es ging lange hin und her bis er sagte wir sollen 12 CUC zahlen. André blieb hart und gab ihm 10 CUC pro Lobster. Christian und ich müssen definitiv noch
    üben uns nicht ständig über‘s Ohr hauen zu lassen. Irgendwie hat das Tourist sein in Kuba einen faden Beigeschmack, bekommt man doch schnell den Eindruck man wird nur als Melkkuh gesehen!
    Wir hakten das ab und wollten uns nicht den restlichen Nachmittag verderben und erfreuten uns noch am herrlichen Meer und dem Strand. Wir warteten ab, bis die Touristenbusse und Collectivo Taxis weg waren und mussten dann leider auch um 16.30 Uhr den Heimweg antreten, um mit Eintreten der Dunkelheit um 18.00 Uhr in Viñales anzukommen.
    Wir ließen Julia und André in der Ortsmitte raus und verabschiedeten uns von ihnen. Wir fuhren noch schnell zur Tankstelle und meisterten auch das 1. Mal tanken ganz gut. Tank gefüllt für die lange Fahrt morgen nach Playa Larga, fuhren wir in die Casa Particular. Kurz ausruhen und duschen und dann liefen wir wieder runter ins Dorf und fanden dort ein tolles Openair-Restaurant namens Jardín del Arte Sano in einem Hinterhof, wo eine Liveband spielte und sich die Gerichte auf der Karte sehr lecker anhörten. Hier blieben wir also. Verspeisten unser leckeres Silvester-Essen und tranken Cocktails.
    Da noch Zeit bis zum Jahreswechsel war, wechselten wir nochmal ins La Cuenca, wo Christian nochmal seinen heiß geliebten Piña Colada trank. Um 23 Uhr ging‘s zurück ins Jardín del Arte Sano. Wir bestellten uns eine Zigarre und weitere Cocktails. Um 0.00 Uhr öffnete das Personal und deren Familien leckeren Rosé-Sekt und schenkten uns ein Glas davon sowie ein Pinnchen des lokalen Rums Guayabita del Pinar, den wir bei dem Kaffeebauern schon probiert und erklärt bekommen hatten.
    Wir lernten beim Anstoßen noch vier Deutsche kennen, die neben uns die einzigen verbliebene Gäste waren. Gegen halb 1 traten wir den Heimweg an, da wir am nächsten Morgen gegen 9 Uhr los wollte!
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  • Day188

    Alle wollen sie den Miro reiten

    July 23, 2018 in Cuba ⋅ ☀️ 31 °C

    Anstelle eines Reisecars, entscheiden wir uns für ein am Vortag gebuchtes Collectivo, um nach Vinales zu kommen. Der mit neun Leuten beladene rote 52er Ford Station Wagon hat zwar keine Klimaanlage, fühlt sich dank karibischer Dauerbeschallung aber sehr authentisch an. Der Mann hinterm Steuer und sein Fahrstil erinnern mich irgendwie an meinen Lieblings-Ra... äh -Fahrer, Pedro Fictivo. Schnell, vermeintlich sicher und mit kubanischer Stimmung im Herzen erreichen wir unser nächstes Casa Particulares in einem malerisch bis kitschigen Städtchen. Wo Dealer einem in allen anderen Ländern Drogen andrehen wollen, bieten sie einem hier - und in jeder grösseren Stadt in Kuba - irgendwelche Wifi-Codes an. Wir verzichten aber auch hier dankend. Neun Tage ohne Internet sollte man überleben, ohne sich zu trennen. Hoffentlich. Und sonst sucht man sich im Internet halt was Neues. Oder versöhnt sich per Whatsapp. So oder so, das Leben geht weiter.

    Und was haben wir noch gar nicht gemacht auf dieser Reise? Genau, Reiten. Also auf Pferden. Und das Valle Vinales ist ein herrlicher Ort dafür. Also zum auf Pferden Reiten. Ein paar Stunden durch die wunderschöne Landschaft mit diversen und meist zu langen Pausen für eine Zigarren-Tour, eine Kaffee-Tour, eine Rum-Tour und eine Tortour. Wobei, nein, Tortour ist was für Pius. Irgendwie war das Ding dann schon ziemlich nah an einer Kaffeefahrt mit Rheuma-Kissen und so. Natürlich alles völlig unverbindlich. Probieren darf man alles und kaufen muss man nichts. Aber man wäre ja doof. Wenn nicht hier, wo dann? Wir sind doof und kaufen nix. Ausser einen Coco Loco, denn der macht lustig. Und da ich die offerierte und gar nicht mal so schlechte Tasting-Zigarre äusserst schnell vernichtet habe, schenkt mir der Capo tatsächlich noch eine für auf den Weg. Umsonst. Einfach so. In Kuba. Guter Mann!

    Ich reite auf Moro. Keine Ahnung wieso Moro, das Teil ist fast weiss. Ziemlich elegant, mit schönen Haaren. Ich nenne ihn darum Miro. Ich reite also auf Miro, etwas wovon viele Menschen unterschiedlichen Geschlechts träumen. Das kecke Cowgirl Sue sitzt auf Ramon Lauda dem Ersten (und sicher auch Letzten). Natürlich hiess der Esel anders, aber ich kann mir hier doch nicht jedes Detail merken. Auf jeden Fall hat das arme Viech nur ein Ohr und wird deshalb wohl des Öfteren gehänselt. Denn Ramon Laude der Erste scheint auch sonst irgendwie kaputt. Mental. Er trägt diese subtile Aggressivität in sich, die sich immer dann bemerkbar macht, wenn Ramon Lauda der Erste von einem anderen Pferd überholt wird. Und das wird der lahme Gaul ständig. Zum Beispiel vom viel schöneren Miro. Kaum im Augenwinkel erspäht, will dieser offensichtlich immer als Letzter in ein Team gewählte Aggressor zuschnappen. Miro und die anderen schönen Pferde nehmen es gelassen und wie durch ein Wunder, haben wir auch diesen Ausflug überlebt. Danke. Miro.

    Und dann passiert es doch. Nach einem langen Wandertag und dem offensichtlich vom Mossad vergifteten Ananassaft - oder ist es Nowitschok? Verdammte Russen! -, ist die Statistik mit den null krankheitsbedingten Ausfalltagen wohl Geschichte. Traurig. Nachdem ich sechzehn Jahre Rauchen, noch mehr Jahre Alkohol und eine Dodge Viper überlebt habe, soll es nun ein Ananassaft richten? Die Nacht verbringe ich mehrheitlich im Bad und ohne nennenswerte Schlafphasen. Schreckliche Bauchkrämpfe halten mich wach und hetzen mich immer wieder aufs Töpfchen. So stelle ich mir Wehen vor. Uhh, ich weiss, Glatteis. Woher sollte Mann wissen, wie schmerzhaft Wehen sind? Schon klar, aber wer ausser mir weiss wie schmerzhaft meine Bauchkrämpfe waren?! Hä? Ich wollte mich schon an unseren Antibiotika- und Morphium-Reserven vergreifen, so schlimm war das. Im Laufe des Morgens verbessert sich mein Zustand völlig unerwartet. Wir halten also an unserem Plan fest und reisen mit etwas Verspätung weiter nach Pinar del Rio. So gesehen, war ich also keinen „Tag“ krank. Geburtsschmerzen waren das trotzdem. Sue sieht das natürlich ganz anders. War ja klar. Sie spricht von einem halben Tag Ausfall. Ich will dies umgehend meiner Rechtsschutz melden, wobei mein Hilfeschrei ohne Internet leider im Sand verläuft. Dann ist es eben ein halber Tag. Die schöne Sue gewinnt. Wie immer. Ausser mit Ramon Lauda dem Ersten.

    Der kleine Einbruch hindert uns natürlich nicht daran, in Pinar del Rio die in meiner Vorstellung heilig leuchtende Fabrikationsstätte von Cohibas, Montecristos und Romeo y Julietas zu besuchen. Die einmonatigen Umbauarbeiten in der Fabrica De Tabacos Francisco Donatien hingegen schon. Verdammt, darum bin ich doch hier! Und jetzt einfach zu?! Naja, es gibt ja noch eine Schnaps-Fabrik in der Stadt. Mir scheint das genau das Richtige, um die Stimmung wieder zu heben und den Käfern in meinem Magen/Darm-Trakt vollends den Gar auszumachen. Mit mässigem Erfolg. Mir ist schlecht. Kein Wunder bei der Hitze. Und dann ist da noch DIE Tabak-Plantage unter den unzähligen Plantagen rund um Pinar - Alejandro Robaina. Da fahren wir mit dem Taxi auch noch hin. Ich muss schliesslich meinen Reise-Humidor, mein wichtigstes Gepäckstück, mit Hinterhof-Material auffüllen. Obwohl die ausserhalb der Farm an einem Küchentisch angebotenen Zigarren und die Labels daran völlig offensichtlich Fake sind, kaufe ich mir unterschiedliche Exemplare. Als der umtriebige Verkäufer die dreissig Stutz mit zwei weiteren Stengel zum halben Preis voll machen will, greift dann auch Sue noch ins Geschehen ein. Während ich dankend ablehne, hält Sue dies für einen grossartigen Value-Deal, den ich auf keinen Fall verpassen darf. Also gut, gib her. Und danke Sue!

    Das dachte ich zu dem Zeitpunkt zumindest noch. Aber ein Fazit gibts erst am Schluss unserer Kuba-Kaffeefahrt und jetzt geht es zuerst weiter nach Trinidad.
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  • Day11

    Viñales - Tagestour

    December 4, 2018 in Cuba ⋅ ⛅ 28 °C

    Viñales ist ein Tal, das von grün bewachsenen Bergen umgeben ist. Leider ist der Ort recht touristisch, weil er eben so beeindruckend schön ist. Um dem Rummel zu entkommen, haben wir die Fahrräder mal einen Tag lang stehen lassen und eine ausgedehnte Wanderung unternommen. Zuerst sind wir auf einen Berg geklettert, dann durch eine Höhle, in der Fledermäuse hausten und schließlich eine große Runde um die Berge gelaufen. Irgendwann mussten wir einen flachen, aber sehr breiten Fluss durchqueren, der von der roten Erde ganz orange und schlammig war. Zum Glück gab es einen Kubaner, der mit seinem Pferd eine Art Shuttle angeboten hat. :) Wie die kleinen Schweine haben wir uns abends dann in unsere Unterkunft geschlichen ;)Read more

  • Day54

    Viñales

    September 26, 2018 in Cuba ⋅ ☀️ 30 °C

    Vinales hed mer viel viel besser gfalle als Havana. Ich bin so froh gsii us de Stadt dosse z sii. Mer händ üs z Havana werklich es alts Taxi chönne uftriibe wo üs zum normale Priis uf Vinales fahrt und händ üs mit de Rucksäck uf ehm Dach und de Salsa Musig im Radio zimlich cool gfühlt :)

    Mer send am Obig in Vinales ahcho und händ problemlos ehn Untetkunft gfonde. Öbbe jedes zwoite Huus esch mit Casa ... beschrifted und nimmt liebend gärn spontan Lüüt uf. Sobald das mit ehm Bett gregled gsii esch sind mer go Znacht ässe. Und sogar s Ässe esch do besser als in Havana!

    De ersti Tag esch denn absolut unglaublich gsii. Obwohl mer zimlich planlos ufgstande sind und ich eigentlich ehn eher ruhige Tag erwarted han händ mer schlussändlich sehr viel unternoh. Mer sind nach ehm Zmorge eifach mol is Hostel und händ det gftogt ob sie üs ehn Tour zu ehnere Tabakplantage chienged organisiere. De Hostelbsitzer hed de gfonde er känni do so eine und esch mit üs ca. 20 minute us de Stadt use zu ehmene Tabakbuur gloffe. Det esch üs de vo ehmene mega härzliche Maa alles sehr geduldig erklärt worde. Er hed zwar nur spanisch chönne, hed aber so dütlich, langsam und mit Geste gredt dass sogar ich bizli drus cho bi - und söscht han ich ja no mini Übersetzer gha. Ih sim Höttli händ mer denn nacher no früsch gmolnige Kaffi serviert becho währeddem er üs zeigt hed wie er Zigarre rollt. Nach de "Füehrig" sind mer no chli wiiter is Gago use gloffe zu ehnere Bar zmitzt im nüt. Det hämmer früsch pflückti (mer händ chönne zueluege wie er sii abeholt) Kokusnüss trunke und Banane gässe. Die händ üs denn empfohle no chlii wiiter z laufe zum go ehn Höhli besichtige. De Wäg det hii esch es rechtigs Abentüür gsii weil niemert so gnau gwösst hed wo dure laufe und d Landschaft so mega schön gsii esch. D Höhli sälber esch denn ned werklich spektakulär gsii. Am Obig sind mer de no i Usgang - leider esch das im Momänt chli doof weil ufgrund vom Tod vom vietnamesische Präsidänt in ganz Kuba luuti Musig verbotte esch. Aber mer händs gliich lustig gha!

    Am nöchste Tag heds viel grägned und mer händ ned werklich viel gmacht ussert üs mol werklich guets Ässe gönnt. Am Obig simmer no go ehn tolli Salsaband luege :)

    Höt sind mer ehn 5h Riit-tour go mache. Jede hed sis Rössli becho und denn eschs im Westernstyle los gange. Mer sind dur sehr viel Schlamm zu ehmene chline "See" (eher tümpel ehrlich gseid) gritte. Det händ mer öbbis gässe und händ no chli Infos über Kubanische Kaffi, Honig & Rum becho - natürlich alles mit kostprobe. Denn sind mr weder zrug gritte. Min chocolate (name vo mim ross) hed das ganz super gmacht :)

    Morn plane mer wiiter uf Trinidad z goh.
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  • Day4

    Viñales

    July 7, 2017 in Cuba ⋅

    Heute bin ich nach Viñales gefahren, ein mittelgroßer Ort im Inneren des Landes. Das Taxi nach Viñales hat mein Hostel für mich organisiert und dann wurde ich um 9 Uhr morgens abgeholt. Es war allerdings kein normales Taxi, sondern ein "Taxi Collectivo". Das heißt das mehrere Leute mit einem großen Taxi fahren und eine Fahrgemeinschaft gründen, sodass es deutlich billiger ist. In meinem Taxi waren noch weitere 9 Leute und ich habe hinten auf der Rückbank gesessen mit einer norwegischen Familie. Die Koffer wurden einfach aufs Dach geschnallt und dann ging die 3 Stündige Fahrt auch schon los. Als ich dann endlich in Viñales angekommen bin, wurde ich direkt von meiner Vermieterin zugetextet auf Spanisch. Das ich kein Wort verstanden habe, hat ihr wohl nichts ausgemacht.. ich habe einfach immer nur "Si" gesagt..
    Keine 5 Minuten nachdem ich da war kam auf einmal ein Mann ins Haus und wollte mir eine Tour verkaufen was er leider auch geschafft hat.. für 25 Dollar 😬 ich weiß auch nicht warum ich das gemacht habe, ich wurde auf jeden Fall richtig über den Tisch gezogen bei dem Preis. Ein Monatsgehalt in Kuba beträgt nämlich 25 Dollar, das habe ich ihm schön verdoppelt.
    Eine halbe Stunde später wurde ich dann abgeholt von einer Frau die auch kein Englisch gesprochen hat.. wir sind bestimmt 3 Stunden durch den Nationalpark gelaufen, haben allerdings auch an einer Tabakfabrik gestoppt wo mir ca. 30 Minuten erklärt wurde wie der Tabak angebaut wird und mir wurde noch gezeigt wie eine Zigarre gedreht wird. Das war auf jeden Fall das interessanteste am heutigen Tag. Danach sind wir zu eine Kaffee-Plantage gegangen, wo mir dann der Kaffeeanbau erklärt wurde. Zum Schluss sind wir noch zu einem See gelaufen, wo man drin schwimmen konnte, was dadran so besonders sein soll hab ich allerdings nicht verstanden.
    Bis jetzt bin ich nicht so begeistert von dem Ort hier aber ich werde hier wohl auch nur 2 Nächte bleiben.
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  • Day5

    Viñales Tag 2 - Cueva del Indio

    July 8, 2017 in Cuba ⋅

    Am zweiten Tag in Viñales habe ich gleich beim Frühstück in meiner Casa ein Pärchen aus Deutschland kennengelernt. Ich war ganz froh, dass außer mir noch jemand hier wohnt und es hat auch mal wieder gut getan einfach auf deutsch ein bisschen zu quatschen. Mein Plan für den Tag war es eigentlich erstmal heraus zu finden wo ich als nächstes hin fahren werde und dann alles zu buchen, jedoch haben mir die beiden gleich angeboten, dass Sie mich am nächsten Tag mit nach Cienfuegos nehmen können. Das hat die Entscheidung natürlich erleichtert. Nach Cienfuegos wollte ich eigentlich sowieso, da ich schon von einigen gehört habe, dass es dort ganz schön sein soll, außerdem ist der Ort dann auch wieder besser mit Havanna und den anderen Städten verbunden um von dort aus weiter zu reisen. Nach dem Frühstück habe ich mich dann auf den Weg gemacht zum Dorfmittelpunkt um in den "Viñales Tour Bus" zusteigen. Leider habe ich an einer Haltestelle gestanden die nicht mehr angefahren wurde.. bis ich das geschnallt habe war der Bus auch schon wieder weg und ich musste 70 Minuten warten auf den nächsten Bus.. Zufälligerweise habe ich dann die 2 Holländer und einen Engländer wiedergetroffen mit denen ich 2 Tage vorher in Havanna feiern war, so habe ich einfach die Zeit mit denen überbrückt. Als der Bus dann endlich kam bin ich bei der "Cueva del Indio", einer Höhle im Berg, ausgestiegen und habe somit dort dann eine kleine Tour mitgemacht. Man ist durch enge und sehr schmale Gänge gegangen bis man an einen Fluss angekommen ist der im Inneren des Berges fließt. Mit einem Motorboot ist man für ca. 10 Minuten durch den Fluss gefahren bis man wieder draußen angekommen ist. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ich das noch gemacht habe, da ich sonst bis auf die eher weniger gute Tour gestern nicht viel gesehen hätte. Ich freue mich jetzt auf jeden Fall schon mal auf die Fahrt nach Cienfuegos und bin gespannt wie es dort weiter geht.Read more

  • Day11

    Erster Tag in vinales

    August 30, 2018 in Cuba ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute hatten wir vor ein bisschen hiken zu gehen. Nach dem Aufwachen machten wir uns aber erst auf den Weg etwas zu frühstücken zu finden. Sind dann nach ein paar hundert Metern in einen Stadteile gekommen wo es von Restaurants nur so wimmelte. Alles mögliche und meist zu echt zu sehr günstigen bis hin zu angemessenen Preisen war alles dabei. Wir setzten uns in einem der Restaurants nieder und bestellten uns drei Sandwiches zum Frühstück. Einmal Schinken Käse, einmal mit Omlett drauf und für Laura gab es eins mit Käse. Laura kränkelte die letzten Tage schon ein wenig, doch heute war es am schlimmsten so das wir entschieden noch beim Supermarkt vorbei zu schauen und dann zurück zur Casa zu gehen das sie sich ausruhen kann. Außerdem zogen sowieso wieder Regenwolken auf. Daheim fielen ihr ganz schnell die Augen zu und ich machte mir einen Film an. Danach quatschten wir noch etwas und spielten Karten, bevor wir uns auf den Weg zum Abendessen machten. Heute hatten wir Lust auf Fleisch und sahen morgens schon ein Angebot für nur 3 CUC welches wir uns näher anschauen wollten. Also bestellten wir uns in besagtem Restaurant zwei Mal Pollo asado was ein Hühnchen Schenkel war mit kubanischem Reis und Gemüse. Es hat sehr gut geschmeckt gehabt und danach schauten wir noch kurz beim WiFi für Laura vorbei. Daheim packten wir erst unsere Sachen denn morgen mussten wir ja umziehen, bevor wir den Film fertig schauten bei welchem Laura in Trinidad die Augen nicht mehr aufhalten konnten.Read more

You might also know this place by the following names:

Viñales, Vinales, VNL, Виньялес

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