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September 2012

Sommerurlaub 2012

Wir fahren vom Bodensee in Richtung Mitteldeutschland (natürlich mit Abstecher nach Frankreich). Read more
  • Trip start
    September 12, 2012

    Jetzt gehts dann los (also... bald)!

    September 13, 2012 in Germany ⋅ 🌧 10 °C

    Dienstag:

    So, endlich ist es so weit!

    Dienstag Abend gehts endlich nach Opfenbach, den Bus holen.
    Pünktlich fängt es natürlich zu regnen an, aber wir bekommen die Motorradbühne noch einigermaßen im trockenen montiert. Dann kanns ja eigentlich losgehen.

    Leider muss ich am Mittwoch noch arbeiten, also wars wohl nix mit der sofortigen Abfahrt. Ich fahre erstmal nach Lindau, wo ich nach den üblichen Problemchen mit den wilden Parkern (wenn auch bei weitem nicht so schlimm wie das letzte mal) dann auch kurz vor Einbruch der Dunkelheit ankomme.

    Heieiei, die neuen Reifen sind doch nochmal nen Tick lauter als die alten. Naja, schleift sich schon noch ein :-).

    Schnell noch den Bus an den Strom gehängt, dann wars das erstmal für Heute.

    Morgen gibts noch einen Haufen Vorbereitungen zu machen, bevor wir dann Donnerstag früh endlich starten können!!!

    Abfahrt Opfenbach: 165668 km
    Ankunft Lindau: 165692 km
    Gesamt: 26 km

    Mittwoch:

    Nach der Arbeit isses soweit, endlich Urlaub. Hurraaa!!
    Ich habe mir eigentlich vorgenommen, nur noch schnell die Tankfühler einzubauen, aber irgendwie hats nicht sollen sein.
    Es regnet schon den ganzen Tag und bis ich richtig in die Gänge komme, ist es fast schon dunkel.

    Wir ziehen noch die Kabel für den Victron Batteriemonitor und die Tankfüllstandsanzeige (Verdammt, das Kabel für Frischwasser ist zu kurz) und dann montiere ich noch die Anzeigemodule, schön versteckt im Sicherungskasten.

    Dann gehts einfach nicht mehr weiter. Naja, wenigstens hab ich noch den Abwasserfühler bei Tageslicht montiert. Jetzt schließe ich noch schnell den Shunt an, damit das ganze wenigstens mal läuft. Klappt!

    Nach einem Gläschen Wein fallen wir ins Bett. Na, gehts halt erst morgen los.

    Gute Nacht!
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  • Auf nach Kapellen-Drusweiler

    September 13, 2012 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach einer kurzen Nacht gehts auch schon wieder los.
    Wir werden in Opfenbach erwartet, bei MAN Schneider, zum nachziehen der neuen Reifen und zum fertig machen der Elektrik.

    Aber erstmal muss der Roller drauf. Nach einer großen Chaos -  Zitterpartie klappt das dann auch recht gut!

    Auf gehts nach Opfenbach, wo wir schon bei MAN erwartet werden. Die Jungs legen gleich los und gegen halb 12 Uhr heißt es dann endlich: LOS GEHTS IN DEN URLAUB 2012!!!

    Wir bunkern noch schnell Wasser in Wangen und dann gehts ab auf die Autobahn.

    Nach einem kurzen Päuschen und ein wenig Stau in und um Stuttgart und/oder Karlsruhe erreichen wir gegen 16.45 Uhr dann endlich Kapellen - Drusweiler, wo uns auf dem Parkplatz schon ein paar bekannte und unbekannte Gesichter entgegenwinken.

    Wir machen uns dann auch gleich daran, den Platz perfekt aufzuteilen und scheuchen erstmal Jörg im Kreis rum (ja, 14,75m Radius müssen reichen!).

    https://youtu.be/U8hTmiAzewM

    Ich fahre erstmal schnell Grillfleisch kaufen (gut, daß wir den Roller dabei haben!!!) und erwische die einzigen Regentropfen des Tages.

    Dann gelingt es uns, mit dem von Jörg organisierten Holz und dem wichtigen Brandbeschleuniger sowie Ralfs tollem Grill, den wir spontan zur Feuerschale ernennen, ein hervorragendes Grillfeuer zu entfachen, wo wir dann auch gleich mal unser Fleisch zubereiten.

    Beachtenswert ist auch Jörgs hervorragender Pflegebett - Schwenkgrill, der sich als Volltreffer herausstellt!

    Nach einem lecker Abendessen gibts dann noch ein Bierchen am Lagerfeuer, bevor wir gegen Mitternacht ins Bett fallen. Is doch schon recht kühl draußen!

    Gute Nacht!!!

    Abfahrt Lindau: 165692 km, 9.45 Uhr
    Ankunft Kapellen-Drusweiler: 165991 km
    Gesamt: 299 km
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  • Wohnbus Treffen in Kapellen Drusweiler

    September 14, 2012 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Guten Morgen! Jetzt gibts erstmal ein lecker Frühstück in der Sonne.
    Danach dümpeln wir so in den Tag hinein…

    Grad nett is, und es treffen immer mehr Busse ein.

    Wir machen noch einen Ausflug zu Jörg nach Hause und holen den österreichischen S80 (gar nicht so schlecht, der Bus!!!)

    Irgendwann nach Mittag geht dann ein Ruck durch den Platz AUF NACH MOHRENKOPF – CITY!!!! Gemeint ist die Mohrenkopf – Fabrik Trauth in Herxheim, die wir nach kurzer Stilvoller Fahrt in Jörgs Traktor (im Schepp einen 190er Automatik Benz) dann auch erreichen. Selten so viele Kalorien auf einem Haufen gesehen… Politisch inkorrekt und extrem lecker!

    Nach einer Interessanten Rückfahrt an ca. 10000 DHL – Fahrzeugen vorbei (korrekterweise muss man sagen, daß die gar nicht mehr der DHL gehören) sind wir wieder auf dem Platz.

    Dann schnappen wir uns den Traktor (Land Rover) und auf gehts zum Schtäfflsberg, einem hervorragenden Aussichtspunkt, der uns die größe der Waldgebiete hier in der Gegend näherbringt. Tausende Stufen später entschädigt uns die Aussicht für die Strapazen, die wir alle erleiden mussten.

    Die Fahrt zum und vom Turm ist seeeehr Abenteuerlich. Zu keinen, weil es sehr steil Bergauf uns Bergab geht, zum anderen, weil man KEINE der Straßen, auf denen wir fahren, jemals mit dem Auto befahren dürfte.

    Trotzdem, sehr nett. DANKE Jörg!!

    Nach der Besteigung gehts dann durch die Weinfelder wieder zurück, wir kommen sogar in den Genuss einer Weinprobe der besonderen Art…

    Wieder auf dem Platz machen wir uns langsam Stadtfein für den ersten Besuch beim Federweißenfest in Kapellen – Drusweiler.

    Sehr nett hier!!! Guter Wein zu vernünftigen Preisen, gekoppelt mit köstlichen Spezialitäten… alles wird gut!

    Nachdem wir wieder auf dem Platz sind, verbringen wir noch einen schönen Abend mit weniger oder mehr sinnvollen Weinen bzw Bieren.

    Gute Nacht!

    Aus aktuellem Anlass hier noch das Bartbild aus der ersten Woche (mehr dazu später).
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  • Vive le Saviem, Vive l’Autobus!!!

    September 15, 2012 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Was für eine Nacht. Oder werde ich doch alt? Kann ja eigentlich nicht sein.

    Jedenfalls schälen wir uns, nachdem Jörgs Tröte jegliche Anwandlungen zu schlafen zunichte gemacht hat, erfolgreich aus dem Bett und genießen ein leckeres Frühstück an der inzwischen unüberschaubaren Tafel in der Sonne. Grad scheee is!

    Gegen halb 12 haut uns dann plötzlich eine Hupe aus dem Tran: DER SAVIEM IST DA!

    https://youtu.be/aC54sQEqMq8

    Jörg hat einen Ausflug organisiert zur “Organisation Autocars anciens de France” in Betschdorf. Stilvoll werden wir im Saviem – Bus Bj. 1970 abgeholt und es geht in einer lustigen Fahrt ins benachbarte Betschdorf.

    https://youtu.be/3dGWdLNTCJs

    Was uns hier erwartet, wissen wir alle nicht. Jean Louis, unser Fahrer (und nebenbei Vereinschef des Historischen Omnibusvereins), ist sehr nett und hat echt Ahnung von der Materie.
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  • Betschdorf

    September 15, 2012 in France ⋅ ☁️ 20 °C

    Als wir an den unscheinbaren Hallen, die der Verein derzeit gerade kaufen will, ankommen, gehts erstmal durch eine leere Halle.

    Na super… Jean Louis erzählt aber sehr interessant und dann gehen wir langsam weiter… Was wir dann sehen, übersteigt unsere wildesten Erwartungen: BUSSE!!! Überall. Die komplette Halle ist voll mit Bussen aller Erhaltungsstufen. Der Wahnsinn!

    Wir werden durch die Hallen geführt und Jean Louis weiß zu jedem der Fahrzeuge eine interessante Geschichte zu erzählen.

    https://youtu.be/aH42x6w9ob0

    Einfach genial. O302s gibts auch einige, in den unterschiedlichsten Ausführungen, einfach der Hammer.
    Danke für diese Wahnsinnige Führung!

    Hoffentlich wird das mit dem Museum ein Erfolg. Ich bin dabei und in den Verein eingetreten, der diese Wahnsinnsaufgabe stemmt!!!!

    Hinter dem Haus steht noch ein XM, ein CX und ein Haufen HY’s. Na, vielleicht kommen wir ja bald mal wieder… wer weiß :-).
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  • Auf dem Rückweg ein (kleines) Eis

    September 15, 2012 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Erschöpft wie wir nach dieser Exkursion sind, gehts im schönen Bus wieder zurück nach Deutschland wir machen noch bei der Eisfabrik in Bad Bergzabern halt und essen ein kleines Eis… lecker!

  • Federweißenfest in Kapellen-Drusweiler

    September 15, 2012 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    Zurück am Platz erstmal allgemeine Entspannung.

    Wir setzen uns in Ruhe hin und warten auf dem Aufbruch zum Federweißenfest, das die Landfrauen mit großem Erfolg für uns veranstalten.

    WAS FÜR EINE PARTY!!!

    Wir trinken, essen, singen, tanzen auf und unter den Tischen. Was will man mehr.

    https://youtu.be/F8hweslqflQ

    Kurz vor Mitternacht, ists dann genug. Wir fallen zurück auf den Platz, wo ich mit Frank versuche, noch ein Bierchen zu nehmen. Leider fallen uns dann irgendwann die Augen zu.

    Gute Nacht.
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  • Schnitzel und Technik!

    September 16, 2012 in Germany ⋅ 🌙 16 °C

    Zum Glück sind wir gestern etwas früher ins Bett gefallen.

    Umso mehr können wir heute unser Frühstück in der Sonne genießen. Gut, daß wir den Roller dabei haben, so kann ich noch ein paar Ersatzsemmeln holen, da wir doch mehr Leute als eigentlich gedacht sind.

    Nach dem Frühstück gammeln wir in der Sonne rum sammeln wir unsere Kräfte für einen letzten Besuch bei den Landfrauen. Keine ideale Idee, uns mit 17 Personen zur besten Mittagessenszeit in den kleinen Hof quetschen zu wollen. Aber mit viel gutem Willen klappts dann doch.

    Heute gibts lecker Schnitzel. Kochen können sie ja, die Landfrauen :-).

    Nach dem Essen gönnen wir uns noch eine Zigarette. Als ich auf meinen Platz zurück möchte, werde ich von einem älteren Herrn beschimpft, nach dem Motto “Gut daß ihr Schweine jetzt abhaut, das ist ja eine Sauerei mit dem Gestinke und überhaupt ist das alles eine Unverschämtheit, blablabla….”

    Ich bin erstmal platt, stehen doch überall Aschenbecher und wir waren auch nicht die Einzigen, die hier geraucht hatten. Auf meine nicht wirklich interessierte Ausweichantwort “Naja, was will man machen” flippt der Gute erst richtig aus. Ich verziehe mich, das ist nicht unser Niveau.

    Trotzdem wars ein schönes Fest und ein sehr schönes Treffen.
    Wir verabschieden uns von allen neuen und alten Freunden und brechen so langsam auf in Richtung Speyer, wo wir ca. eineinhalb Stunden und einen Wahnsinnsstau später auch erfolgreich ankommen.

    Wir stehen auf dem Stellplatz des Technikmuseums, Anmeldung ist in der Rezeption des Hotels. Der nette Portier knöpft mir für 2 Nächte 22 Euro ab. Denkste.

    Als ich auf dem Platz angekommen bin merke ich, daß das der Tarif für eine Nacht ist. Kurze Zeit später steht er dann auch da und klärt mich über den Fehler auf. Na, auch Okay. Sanitäranlagen sind tipp top und wir stehen direkt an der Landebahn des Flugplatzes mit Sicht auf die Boeing 747 und die neue Transall C-160.

    Wir machen noch eine Wanderung rund ums Technikmuseum, um an Geld zu kommen, dann noch Duschen und eine Kleinigkeit Essen.

    Die neue Fernsehanlage bauen wir heute auch zum ersten mal auf – war gar nicht so leicht, da ich die meisten Teile der Anlage mit dem blauen Bus weggegeben habe. Nach kurzer Improvisation läuft dann aber auch alles.

    Jetzt noch ein Bierchen und dann ab ins Bett. Morgen wird ein anstrengender Tag.

    Abfahrt Kapellen: 16.00 Uhr, 165991 km
    Ankunft Speyer: 17.30 Uhr, 166035 km

    44 km
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  • Viel Technik und zuviel Pathos!

    September 17, 2012 in Germany ⋅ 🌙 23 °C

    Guten Morgen.
    Heute haben wir Stress, daß wir ins Technikmuseum kommen, deshalb fällt das Frühstück etwas kürzer aus.

    An der Rezeption des Stellplatzes bekommen wir Ermäßigungskarten für den Eintritt ins Technikmuseum. Was wir allerdings gespart haben, ist uns nicht wirklich klar, 38 Euro zahlen wir inkl. IMAX (dazu später mehr) und einem Säckchen voller Museumsdollars (“mit denen kann man den Dampfhammer in Betrieb setzen”). Hurraaa.

    Auf dem Weg zur Kasse knutschen wir noch schnell ne Boeing…

    An der Kasse große Ratlosigkeit wegen des Films, den wir anschauen sollen… Ich entscheide mich für die süßen Delfine, aber die laufen heute nicht. Also “Rescue” um 18 Uhr. Meiner Frage, ob man sich im Museum bis 18 Uhr vergnügen kann, folgt eine sehr ehrliche Antwort: Nöö! Na, wir lassen uns überraschen…

    Dann erstmal schnell rein und gleich mal eine Dampflock einschalten. Ohrenbetäubend. Aber die Dollars sind echt witzig, man kann den Raum innerhalb von Sekunden in einen Hexenkessel verwandeln…

    https://youtu.be/td6UDaniAkA

    Ansonsten: Gähnende Leere. Wir lieben die Nachsaison!!!

    Lediglich einige Rentnerinnen fallen in Extase, nachdem sie die Tanzorgel mit Dirigenten gestartet haben.

    https://youtu.be/nKH2ev_Z8as

    Faszinierend ist, daß die Kelly Family das Technikmuseum zur Schrottentsorgung zu nutzen scheint. Überall stehen ehemalige Wohnsitze der Familie rum…

    Als wir gerade auf dem Hausboot der Kellys (AAAAAAHHHH) sitzen, ruft Kitty an. Die beiden sind inzwischen ausgenüchtert 🙂 und auf dem Weg nach Hause. Kitty fragt nach Entsorgungsmöglichkeiten auf dem Platz wo wir stehen, aber ich muss sie leider enttäuschen. Der Platz ist absolut abgeriegelt, ich bin froh, daß wir da selber immer wieder drauf kommen. An Entsorgung leider nicht zu denken!!!

    Wir sind recht schnell durch alles durch, haben ein paar Modellbahnen ihre Runden drehen lassen und viele lustige Musikinstrumente gehört.

    Uns fehlt eigentlich nur noch die Boeing und die Weltraumhalle.
    Jetzt erstmal schnell was essen.

    Man darf das Museum mit der Tageskarte glücklicherweise einmal verlassen, denn alle auf dem Museumsgelände befindlichen Imbisse haben geschlossen. In der Kantine erstehen wir 2 Portionen Spaghetti Bolognese (zugegebenermaßen echt lecker). Dann: HURRAAA, SHOPPING. Im Museumsshop.

    Da wir nicht viel Finden, was wir unbedingt unser Eigen nennen müssen, gehts dann nach einer kurzen Filmvorführung über die spektakulärsten Transporte (wir sind alleine im Kino!!!) ab ins Museum zurück, wo wir noch ermattet durch die Weltraumhallen wandeln, ein paar Kelly – Family – Busse anschauen (hatten die echt nen Jumboliner? Faszinierend…) und dann noch in die Boeing klettern. Is schon faszinierend. Leider haben wir unsere Rutschsäcke nicht dabei, also dürfen wir die Superrutsche nicht verwenden und müssen zu Fuß zurück nach unten. Schade.

    Dann erstmal zum Bus zurück. Eine kurze Verschnaufpause später steht dann gleich das nächste Highlight an: Wir gehen mal wieder Geocachen.
    Hiermit haben wir schon vor Jahren immer wieder mal nette Plätze gefunden, wo wir sonst nie hingekommen wären. Unser Weg führt uns ans Rheinufer wo wir nach dem Fund ermattet zusammenbrechen.

    Aber keine Zeit zum schlafen. Wir müssen zurück ins IMAX, das gigantische IMAX – Heldenepos “RESCUE” erwartet uns!

    Wir sind zu viert (es haben sich doch wirklich 2 minderjährige Schüler ins Kino verirrt) und haben ca. 400 Sitzplätze zur Auswahl. Toll…

    Der Film beginnt, die Bilder sind echt spektakulär aber die Handlung, Mannomann!!!

    Das ist ja mal Patethisches amerikanisches Heldengesülze, das jedem Klischee dieser Welt gerecht wird. Hätt ich mich bloß mal für den Film mit den süßen Delfinen entschieden!!!

    Leute: Wenn ihr euch jemals nach Speyer ins IMAX verirrt, erspart euch “Rescue” (ich hätte ja lieber die süßen Delfine gesehen...)!!!

    Dann gibts erstmal Abendessen mit lecker Gurkensalat und einem sehr geselligen älteren Herrn (leider zwingt ihn eines seiner künstlichen Gelenke nach dem Erzählen der Hälfte seiner Lebensgeschichte zum Aufbruch, aber generell wars eine sehr nette Unterhaltung!!!).

    Jetzt mal noch schnell unter die Dusche und dann noch ein kühles Bierchen, da freu ich mich schon seit Rescue drauf!!!

    Noch eine Kleinigkeit am Rande:
    LIDL – Mobile, HURAAA!
    Die Deppen haben mir ohne Mitteilung meine Tagesflat gekündigt, also hat mich jedes der tollen Videos der letzten Tage ca. 10 Euro Upload gekostet!!! VERDAMMTE SCHEISSE, O2 – DANKE SCHÖN!!

    Gute Nacht.
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  • Völklinger Hütte

    September 18, 2012 in Germany ⋅ ☁️ 29 °C

    Guten Morgen.

    Heute solls wieder weiter gehen.
    Nach unserem Frühstück (heute mal wieder im freien) machen wir den Bus fahrbereit. Unser netter Nachbar kommt nochmal zu Besuch und hat ein paar Fotos von seinem selbstgebauten Seitenwagenmotorrad und seinem alten Wohnmobil dabei. Auch nicht schlecht.

    Dann gehts zügig zu Aral wo wir tanken (nur ein paar Liter). Komisch, wie die Eingeborenen parken :-)?!? Auf Nachfrage erfahren wir, daß der nicht parkt, sondern nur wendet. Ach sooo.

    Anschließend dann ab nach Völklingen, wo wir heute das Weltkulturerbe Völklinger Hütte anschauen wollen.

    Der Parkplatz ist (dank Nebensaison) extrem groß und liegt nur ein paar Minuten vom Eingang entfernt. Ich möchte gerade die Tickets zahlen (12 Euro pro Person) da gibt mir die nette Dame an der Kasse den Tipp: "Kommen Sie doch in einer Stunde wieder, Dienstags ab 14 Uhr ist der Eintritt kostenlos".
    Hurraaa! Naja, gezahlt habe ich ja eigentlich schon lange, wird doch die Sanierung von dem ganzen Metallkoloss durch meine Steuergelder finanziert.

    Wir lassen uns nix anmerken und gehen erstmal ne Wurst essen. Lecker.
    Nach der Wurst ist erst 13.30 Uhr, also muss noch ein Stück Kuchen dran glauben ("Hmm, genau weiß ich auch nicht, schaut aus wie Kirsche, ist aber lecker").
    STIMMT. Einmal Apfelkuchen und einmal Johannisbeere mit einer Schicht aus 2 cm. aufgeschäumten Zucker - seeeehr lecker sogar!!

    Um 14 Uhr gehts dann endlich in den Bauch der Völklinger Hütte, umringt von ein paar hundert Rentnern. Macht ja nix.

    Daß es ein Fußmarsch wird, wußte ich ja, aber daß das ganze ca. 6 km am Stück sind, war uns nicht klar. Aber sehr faszinierend, das ganze! Unbedingte Empfehlung, wenn Ihr mal in der Nähe seid.

    Kurz vor 18 Uhr sind wir dann fertig (im wahrsten Sinne des Wortes).
    Ich sehe zufällig auf dem Handy, daß es hier auf dem Gelände sogar einen Geocache gibt. Den kann ich mir ja nicht entgehen lassen.
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  • France: Viel Shopping - wenig Camping

    September 18, 2012 in France ⋅ 🌧 14 °C

    Dann gehts weiter in Richtung Saarbrücken und dann über die (hier sehr unspektakuläre) französische Grenze.

    Ab nach Freyming in den E.Leclerc. Endlich mal wieder ordentlich einkaufen.
    Bemerkenswert ist die Hauptzufahrt zum Parkplatz durch einen winzigen Tunnel.

    Soll uns aber nicht aufhalten…

    https://youtu.be/bqClDfNiJFA

    Nachdem ich Georg eine Stunde später wieder gefunden habe, wollen wir noch schnell Volltanken und dann ab auf den nächsten Campingplatz. Auf der Karte sind ja Glücklicherweise einige in der Nähe eingezeichnet…

    Na denkste. Irgendwie sind die alle weg…

    Wir fahren innerhalb von 2 Stunden eine etwas Chaotische Route:

    Freyming – Saint Avold – Porcelette – Ham sous Varsberg – Diesen – Creutzwald – Lauterbach – Carling – Freyming – Saint Avold.

    Hier stehen wir jetzt auf dem Camping Felsberg.
    Die wirken ein wenig so, als ob sie keine Fahrzeuge über 2 Meter breite haben wollen, zumindest steht mitten in der Auffahrt eine Schikane, die wir schwungvoll ignorieren.

    Dann hole ich mir einen Anschiss ab, warum ich so spät noch komme, ist ja schon dunkel. Ich soll reinfahren (Breite ca. 1,90 m). Ach ist ihr doch egal, wir sollen uns irgendwas suchen.
    Naja, man merkt, die gute hat einfach schon Feierabend.

    Wir finden schnell einen Platz neben der Einfahrt, der für uns breit genug ist.

    Dann erstmal ein paar leckere Patéechen und ein kleines Kronenbourg.

    Gute Nacht!!

    Abfahrt Speyer: 166035 km
    Ankunft wo-auch-immer: 166228 km

    Gesamt: 193 km

    Getankt in Speyer für läppische 63 Euro (40,11 l) und in St. Avold für 136 Euro (98 l)
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  • Vorher...... und Nachher.

    Mosel, LED und ganz viel Blut!

    September 19, 2012 in Germany ⋅ ☀️ 8 °C

    Guten Morgen!

    Heute ist unser kleiner Exkurs nach Frankreich schon wieder zuende – leider!

    Wir sollten ja am Freitag schon wieder in Holzwickede sein und langsam wirds knapp, wenn wir nicht zuviel Stress machen wollen…

    Also gehts nach unserem leckeren französischen Frühstück mit kleinem Kaffee – See wieder ab nach Deutschland.

    Nach einer recht unspektakulären Fahrt erreichen wir den Wohnmobilstellplatz in Klüsserath.

    Nach der Ankunft (gut, daß wir den Roller dabei haben) mache ich mich erstmal auf die Suche nach einer Kabeltrommel, finde aber nur einen Metzger. Lecker Winzersteak mit frischem Nudelsalat.

    Als ich vom Einkaufen zurück komme, stellt sich raus, daß wir die Kabeltrommel eh nicht brauchen, da direkt neben uns ein (wenn auch nur mit 2 Ampere abgesicherter) Stromkasten steht. Naja, reicht erstmal…

    Jetzt gibts erstmal neue Blümchen...

    Hier sind wir natürlich nicht zufällig, sondern auf Empfehlung von Kitty und Ralf. Die beiden haben sich hier schon mit LED Beleuchtung eingedeckt. Und siehe da, das Preis – Leistungsverhältnis ist hervorragend.

    Wir fangen gleich mal an, umzubauen: Die große Hauptbeleuchtung wird mit LED – Stripes ausgestattet. Mann, ist das Plötzlich hell hier drin.

    Dann gibts noch eine neue Küchenlampe und ein paar Kleinigkeiten für Ralf nehmen wir auch noch mit.

    Nach der Montage isses auch schon fast dunkel, so können wir die neuen Lampen gleich testen. Nett. Jetzt haben wir uns aber ein Abendessen verdient.

    Zum Glück haben wir noch französisches. Lecker.

    Nach dem Essen gibts noch eine Riesenschlägerei unter den Morelos (google ist dein Freund), wessen Karre denn jetzt die geilste ist. Ich bin mitten drin und weise die Herrschaften in ihre Kunstoffwurzelbeholzten Schranken zurück (mit Rückfahrwarner natürlich).

    Gerüchten zufolge ist mein Nasenbluten aber einfach so entstanden und ich hab mir die Schlägerei nur eingebildet... mean weiß es nicht.

    Nach ner halben Stunde gehts dann wieder und wir genießen noch ein Stückchen Herxheimer Schokolade und ein französisches Bierchen.

    Da ich eh gerade am knipsen bin, gibt's noch das Bartfoto der aktuellen Woche.

    Gute Nacht!!

    Abfahrt Felsberg: 166228 11.00 Uhr
    Ankunft Klüsserath: 166361 13.30 Uhr

    Gesamt: 133 km
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  • Rheisel (Kreuzung von Rhein und Mosel)!

    September 20, 2012 in Germany ⋅ ☁️ 16 °C

    Guten Morgen.

    Die Nacht war echt saukalt!!! Wir haben selten geheizt bisher, aber heute Nacht musste das sein… Morgens liegt die Mosel im Nebel.

    Jetzt gibts erstmal ein lecker Frühstück (nachdem ich zufällig den Bäcker klingeln hörte, sogar mit frischen Semmeln), dann machen wir den Bus bereit zur Abfahrt.

    Sat rein, Roller rauf, Strom weg, was man halt so macht, wenn man losfahren möchte. Ich muss noch schnell zur Bank, um unsere neue Beleuchtung und die Mitbringsel für die Meisen zu bezahlen. Die Preise sind echt zu empfehlen, schaut Euch den Shop einfach mal an!

    Als ich die Motorvorwärmung anwerfe, sehe ich, daß die Umwälzpumpe für die Heizung wohl undicht ist. Müssen wir uns dann mal in Ruhe ansehen…
    Die Umstehenden kommen aus ihren Plastebombern gekrochen, als ich den Motor starte und sehen uns ungläubig hinterher… wie kann man nur :-).

    Wir fahren noch ein Stück die Mosel entlang, dann wieder auf die A1 in Richtung Koblenz, wo wir kurz nach 13 Uhr am Camping Rhein – Mosel ankommen.

    Leider ist “kurz nach 13 Uhr” etwas zu spät, da zwischen 13 und 14 Uhr alles zu ist. Also warten wir in der Sonne, bis die Rezeption aufmacht.

    Die Preise sind gehoben, der Platz ist aber schön, sauber und gut ausgestattet. Nach kurzer Suche finde wir ein Plätzchen an der Mosel, äääh, am Rhein … Ach, was weiß ich, welcher Fluß hier für uns relevant ist. Wir stehen direkt am Deutschen Eck.

    Abfahrt Klüsserath 11.00 Uhr: 166361
    Ankunft Koblenz 13.10 Uhr: 166481

    Gesamt: 120 km
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  • Mit der Liesl über die Mosel

    September 20, 2012 in Germany ⋅ ☁️ 16 °C

    Also, gleich mal auf in die Touristenhochburg.

    Wir fahren mit der Liesl und ihrem glücklichen Bootsführer ins Zentrum des deutschen Tourismus – ans Deutsche Eck.

    https://youtu.be/EpxjYasMKHI

    Wir lieben die Nebensaison, ist echt kaum was los.

    Gleich mal das Denkmal (nennt man das so?) erklimmen.
    Von hier oben hat man einen echt schönen Blick in alle Richtungen.

    Dann plagt uns ein Hüngerchen, ich hab doch vorhin irgendwo was von Deutscher Hausmannskost gelesen???
    Als ich die komplett Vietnamesische Besatzung (die allesamt sehr nett, aber recht Ahnungslos sind) des Imbiss mit der Frage nach Grünkohl mit Mettwurst konfrontiere, ernte ich viel Begeisterung. “Ja nett, aber nicht hier!”

    Okay, also ein Teller Erbseneintopf mit Würstchen (riecht zumindest so ähnlich). Ich schaffe es, den einzigen sauberen Löffel aus dem Pott zu fischen (was will man für 16 Euro auch erwarten). Dazu ein echt aus Deutschland importiertes Bier (WAT??), wobei das in meinem Glas sicher kein Erdinger war. Schnell weg zum Brunnen, etwas spielen.

    Wir laufen noch durch die Altstadt und merken, daß wir den schönsten Teil von Koblenz echt schon gesehen haben. Jetzt erstmal nen Eiskaffee.

    Im vorbeigehen heben wir noch einen Geocache auf dem Parkdeck eines Einkaufszentrums (das war mal witzig) mit super Blick über Koblenz, dann gehts zurück zur Liesl, die uns nach kurzer Fahrt wieder in Richtung Campingplatz bringt.

    Was machen wir denn jetzt bis zum Abendessen? Hurraaaa, WASCHEN!
    In der Zeit schauen wir uns nochmal die neue Beleuchtung an. Perfekt!!

    Abends erleben wir dann noch eine angenehme Überraschung im campingplatzeigenen Restaurant: Sehr gutes und auch reichliches Essen zu einem vernünftigen Preis. Echt zu empfehlen!!!

    Dann noch einen kurzen Sprung an die Mosel und ein paar Nachtfotos machen. Ist sehr schön hier aber das alte Problem mit den Güterzügen… Naja, wir sind eh müde, das wird schon mit dem Schlaf.

    Gute Nacht!
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  • Son Scheiß (oder auch nicht)!

    September 21, 2012 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Guten Morgen.

    Der heutige Tag begann mit einem kleinen Schrecken.

    Ich wollte morgens aufs Klo (das gute Thetford C403L R, wie wir inzwischen wissen) und wundere mich, daß ich auf den offenen Schieber schaue (bzw. diesen eben nicht sehe). Der Hebel steht doch eindeutig auf “zu”. Ich versuche mein Glück und habe den Hebel plötzlich in der Hand.

    Verdammt, ist wirklich die Welle gebrochen. Ich baue das Teil aus und fange, an Ersatz zu suchen (Frühstück muss in dem Fall einfach warten…).

    1. Fritz Berger: “Ja, können wir bestellen. Kosten ca. 45 Euro und dauert ca. eine Woche.”

    2. Ein lokaler Campingzubehörhändler in Koblenz: “Ähm, ja, da muss ich noch mal meinen Kollegen fragen, senden Sie doch mal ein Bild per Email”

    3. Der Durchbruch: Anruf bei der Thetford – Hotline: “Ja, das Teil haben wir da, aber ich darf nicht an Endkunden verkaufen. Kommen Sie mal vorbei (die sitzen in Haan) und dann sehen wir, was wir machen können”.

    Das ist doch mal ein Wort. Jetzt haben wirs Eilig. Schnell zusammen geräumt und los gehts in Richtung Haan (ca. 140 km). Thetford macht am Freitag um 14 Uhr zu!

    Auf dem Weg dorthin sehe ich einen alten Bekannten: Den Feuerwehr – Bus. Nebendran steht ein Setra S140ES, der auch einen recht ordentlichen Eindruck macht.

    Ich komme mit dem Händler ins Gespräch, der bietet mir auch gleich an, eine neue Toilette für mein Ersatzteil zu zerlegen, aber muss ja auch nicht sein.

    Ich mache noch ein paar Fotos von den beiden Bussen, dann schnell weiter zu Thetford, wo wir um viertel nach 1 dann auch ankommen.

    Schnell ins Büro. Was wir hier erleben, sprengt jedes Verständnis von Kundenservice. Wir bekommen unser Teil für einen Spottpreis und noch dazu eine Flasche Reinigungsflüssigkeit für die Kassetten, Mit dieser müssen diese gelegentlich behandelt werden, damit die Schieber leichtgängig bleiben.

    DANKE!!! Jederzeit wieder eine Thetford – Toilette!!!
    Aber: eine Hauptniederlassung habe ich mir echt anders vorgestellt :-)…
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  • Bustreffen in Holzwickede

    September 21, 2012 in Germany ⋅ ☀️ 10 °C

    Nach diesem Erfolgserlebnis sind wir natürlich deutlich Entspannter. Nach etwas Samba in Mettmann gehts dann weiter. Wir essen noch kurz am Straßenrand ein Winzersteak und dann mit Vollgas weiter in Richtung Holzwickede, wo wir hoffentlich schon erwartet werden.

    Unterwegs fahren wir noch schnell Entsorgen (denken wir).

    In unserem Führer ist die Firma Delgado / Hammoudah Freizeit (ehemals Freizeit AG) als Entsorgungsstation und Stellplatz eingezeichnet. Der Anblick, der sich uns hier bietet, ist eine echte Frechheit…

    Und dafür bin ich 30 km Umweg gefahren. Danke!!!

    Wir kaufen noch schnell eine 5KG – Gasflasche, um unsere Nerven zu beruhigen, dann gehts weiter durch Wuppertal.

    Zurück auf der Autobahn entsorgen wir noch schnell unser Abwasser in einen Gulli, bald (und einige Staus) darauf erreichen wir auch schon Holzwickede.

    Jetzt ist es nur noch ein Katzensprung zu Uwe, Tanja und Benni, die uns schon erwarten. Rolf ist auch schon da, kurz danach treffen auch Klaus und Claus ein.

    Mein Dach hat Claus leider zuhause gelassen, aber wofür hat man denn LKW :-). Das gute Stück wird morgen nachgeliefert und wir können es einbauen!!!

    Abends gibts lecker gegrilltes. Der Platz ist voll, als die Meisen noch zu uns stoßen (um kurz vor Mitternacht). Nett. So kanns weiter gehen!!!

    Gegen 1 Uhr gehts dann ins Bett bzw. vor den Rechner, um noch ein kurzes Resümee zu ziehen.

    Gute Nacht!

    Abfahrt Koblenz: 166481
    Ankunft Holzwickede: 166685

    Gesamt: 204 km
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  • ... einige Sekunden später ;-)

    Workshops und Italiener!

    September 22, 2012 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Guten Morgen.

    Ein neuer Tag auf unserem "Chris und Georg meet Howi" - Minitreffen.
    Erstmal lecker Frühstück mit frischen Brötchen (Semmeln gibts leider keine ;-) ).

    Dann beginnen so langsam die verschiedenen Workshops...

    - LED (hab ich ja schon hinter mir)
    - Hunde bespaßen (für mich nur bedingt relevant)
    - Sektchen trinken (hab ich mich nicht dafür eingeschrieben)
    - Urlaub (der Workshop war leider schon voll belegt)
    - Dachhaubenzerstörung (klingt ganz interessant, vielleicht kann man ja noch was lernen dabei.

    Als alle Teilnehmer (ich) am vereinbarten Workshoptreffpunkt angekommen sind, gehts auch gleich los (DANKE an Claus für das besorgen der Teile, an Uwe für die Bereitstellung von Werkzeug und Arbeitsplatz und alle anderen für das Ertragen von Lärm und meiner Laune bei der Arbeit ;-) )

    Erstmal ein kleiner Elektroworkshop, da die Teile noch auf dem Expressweg hierher sind.
    Um endlich mal vom Zigarettenanzüner loszukommen wird eine Leistungsfähige 12V Steckdose mit 20A Absicherung im KüchenbereichBürobereich installiert.

    Dann gehts ans Kabel legen quer durch den Bus von der Zentralverteilung bis ans Dachfenster zum Anschluß des neuen Dachhaubenventilators, den mir eine professionelle Busumbaufirma organisiert hat.

    Nachdem ich das rote Kabel quer durch alle möglichen Schränke und das Bad verlegt habe, fällt uns ein, daß es ja bestimmt Sinn macht, auch eine ordentliche Masse zu legen. Nur gut, daß wir die Schränke schon wieder eingeräumt haben... Kommt Zeit, kommt Rat.

    Als die sehnlichst erwarteten Teile eintreffen, bin ich fertig mit der Verkabelung und hab auch schon das Hubdach rausgerissen.

    Erstmal nen Kaffee und lecker selbstgebackenen Kuchen, dann kanns endlich mit der Demolierung Optimierung losgehen.

    Schön angezeichnet (danke Klaus) und dann an die Flex.
    Nach kürzester Zeit habe ich den größten Teil des Blechs entfernt und dabei erfolgreich meine Beine enthaart...

    Jetzt kanns an den Wiederaufbau gehen.

    Viel Fluchen, Zähneknirschen und einige schwarze Dekalinwürste später sitzt endlich der obere Teil des neuen Hubventilatordaches da, wo er soll.

    Jetzt schnell (hahaha) wieder einbauen und gut is.

    Rauf mit dem Dach, festschrauben und die Kabel anschließen.
    Sicherung rein und Hurraa, der Ventilator läuft... auf vollen Touren... ohne jegliche Regelmöglichkeit...

    Na Super.

    Aber Moment mal, der Motor ist auf der oberen Dachhälfte, von da kommen auch die Kabel, die ich angeschlossen habe. Die komplette Steuerung sitzt allerdings auf der unteren Dachhälfte, und die hat überhaupt keine elektrische Verbindung zur Außenwelt... da kann ja was nicht stimmen...

    Also alles nochmal runter und siehe da, es gibt wirklich ein paar Anschlüsse, die wir nicht berücksichtigt hatten.

    Langsam beginnt sich mein Kreuz zu melden, da die ganze Arbeit über Kopf stattfindet.

    Schnell mal ein Blick zum LED - Workshop
    Okay, der läuft auch noch auf vollen Touren.

    Also alles wieder zusammengebaut (diesesmal mit korrekten Anschlüssen) und siehe da, es läuft!!

    Blöd nur, daß es im Bus derzeit keine Hitze gibt, die abtransportiert werden muss...

    Blöd auch, daß wir jetzt keine Möglichkeit mehr haben, die eigentliche Dachhaube zu schließen, da wir das Blech mit den Griffen rausgeflext haben. Also noch schnell bei Kolonialwaren Meise einen Satz Handgriffe gekauft und schnell montiert. Perfekt!

    Nach erfolgreicher Arbeit gehts dann plötzlich sehr italienisch zu...

    Lecker Buffet mit Pizza, Pasta und Salat.
    Dann gibts noch ein kleines Dessertchen.

    Dann sitzen wir in gemütlicher Runde zusammen und besprechen Weltbewegende Themen wie "Wo ist eigentlich die Mitte Deutschlands (für die Weihnachts- bzw. Winterfeier)".

    Außerdem gibts noch einen kleinen "Wir hämmern gegen die Türe" Workshop und ein "Luftiges Kätzchen für Kitty" - Event. Grad nett isses!

    Nach Mitternacht noch schnell Dieter zum Geburtstag gratuliert und dann gehts ab in den gut gelüfteten (dank Fiamma) und geheizten (dank Truma) Bus.

    Gute Nacht!
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  • Viva Colonia oder “taumeln durch Köln"

    September 23, 2012 in Germany ⋅ 🌙 15 °C

    Guten Morgen!

    Heute isses leider schon bald wieder vorbei, das Treffen in Holzwickede.
    Aber erstmal gibts Frühstück, wieder mit frischen Brötchen.

    Dann gammeln wir noch ein wenig rum, räumen etwas auf, machen noch den einen oder anderen Ölcheck, richtig gemütlich eigentlich.

    Rolf bricht irgendwann mittags schon auf.
    Wir anderen essen noch gemütlich die Reste von der gestrigen Pizza.

    Plötzlich startet Klaus eine Nebelgranate. Ich werfe mich natürlich sofort vor den Bus und verhindere das schlimmste. Georg bricht röchelnd beim Aufladen des Rollers (gut, daß wir den Roller dabei haben) zusammen. Faszinierend :-).

    So starten echte Autos!!!

    Dann geht alles plötzlich ganz schnell. Alle springen in die Autos und reißen ihre Motoren an. Ich starte erstmal die Vorheizung des Motors. nach 10 Minuten läuft auch mein Motor, jetzt blase ich erstmal die Federung auf. Eine Viertel Stunde später können wir dann los. Gut Ding will Weile haben…

    Wir fahren im Konvoi mit 4 Bussen quer durch den Ort und dann auf die Autobahn in Richtung Köln, wo wir dann alleine eine gute Stunde später ankommen. Okay, ihr seid wirklich alle schneller als ich!!

    Fjordliners und alle anderen, die dabei waren:

    DANKE!!!

    Das war mal wieder ein lustiges Treffen und manche von Euch hab ich dieses Jahr sogar schon zwei mal getroffen. Wo gibts denn sowas??? Das ist defintiv mal wieder eine Reise wert. War sehr schön mit Euch!

    Jetzt stehen wir in Köln, direkt am Rhein (schöner Platztipp von Rolf) und essen erstmal die Reste unseres Kartoffel- und Muttis Gurkensalats. Lecker…

    Der Platz ist ganz Nett aber einfach. Kostet 8 Euro (zahlbar am Automaten), Strom 50 Cent pro Kwh.

    Es gibt eine Art Portier, der am Eingang des Platzes in einem alten Hymer haust und wohl eine Art Zuteilung der Plätze macht. er möchte uns nicht rückwärts einparken lassen, er ist der Meinung daß das hier nicht geht. Ich belehre ihn eines besseren, wir haben ja unser Fahrzeug unter Kontrolle :-).

    Und dann gehts los. Wir wollen mal schnell nach Köln City rein und laufen einfach mal los.
    Plötzlich sind wir weiter vom Dom weg, als je zuvor.
    Wir taumeln mit Hilfe einer Ubahn, des Domes, eines “Hurraaa, ein Starbucks”, noch einer Ubahn und unseren Beinen stundenlang Sinn- und Ziellos durch Köln. Irgendwann stehen wir dann (wahrscheinlich eher Zufällig) wieder vor unserem Auto. Waren wir schon immer so Orientierungslos?

    Aber wir haben im harten Großstadtdschungel noch mal überlebt und alles ist gut.
    Blöderweise habe ich bei Uwe kein Wasser mehr getankt und jetzt gehen unsere Wasservorräte echt zur Neige. Naja, morgen ist auch noch ein Tag.

    Noch schnell ein paar Oliven zum Abendessen.
    Inzwischen erken wir, daß wir genau in der Einflugschneise des Kölner Flughafens stehen, aber wer einmal an den Ufern des Rheins überlebt hat, den haut nichts mehr um :-).

    Gute Nacht!!!

    Abfahrt Howi: 166685
    Ankunft Köln: 166777

    Gesamt: 92 km
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  • Köln – Brühl – Brühl – Köln – Köln – ...

    September 24, 2012 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Guten Morgen.

    Als wir aufwachen regnet es immer wieder mal.
    Na, macht ja nix.

    Speziell für Uwe hier mal ein Blick aus unserem Schlafzimmerfenster (von wegen, keine Schiffe gucken 🙂 )

    Wir frühstücken in aller Ruhe und packen dann langsam zusammen.
    Heute soll es eine Tagesreise weit nach Brühl gehen, wo wir ja schon mal auf der Ranch des Phantasialand gewohnt hatten.

    Aber erstmal gehts zum Wasser tanken. Etliche rangiererei und einige Münzeinwürfe später haben wir endlich wieder Frischwasser. jetzt kanns weiter gehen.

    Auf in Richtung Brühl. Am Dom und am Musicaldome vorbei in Richtung Süden. Wir suchen erstmal nen Supermarkt. Gar nicht so einfach. Wir fragen bei der Örtlichen Tankstelle nach und wissen jetzt zumindest mal, wo der Marktkauf ist.
    Jetzt wäre nur noch ein Parkplatz gut. Wir fahren ein paar mal um den Block um dann mit Schwung auf dem Mitarbeiterparkplatz durchzubrechen. Alles wird gut :-).

    Einen Einkauf und ein paar Kilometer später stehen wir dann endlich am Phantasialand auf dem Parkplatz, Preis: 12 Euro pro Nacht.

    Ich habe die blöde Idee im Kopf, nochmal “schnell” zum Geocachen nach Köln zu fahren, da ich meinen Buran endlich loswerden möchte. Auf mit dem Roller zum Bahnhof…

    3 Stunden und etliches an Nerven später bin ich dann endlich wieder da. Eigentlich ganz Nett, wenn ich mich nicht jedesmal in Köln verlaufen würde. Und der ÖPNV ist auch nicht wirklich so einfach zu durchblicken. Naja, ich habs geschafft.

    Jetzt noch schnell das Bernsteinzimmer in den Wald schaffen und dann is erstmal Ruhe für Heute.

    Dann fahre ich noch schnell beim Supermarkt vorbei (gut, daß wir den Roller dabei haben) und besorgen ein paar Schinkenwürfel, aus denen ich dann eine leckere Nudelsoße zubereite.

    Abendessen!!!
    Das Wetter bessert sich übrigens im Lauf des Tages, Abends kommt sogar die Sonne raus.

    Nach dem Abendessen gehts noch schnell unter die Dusche. Praktisch, hier ist außer uns kein Mensch, dadurch haben wir die kompletten Sanitäranlagen für uns alleine.

    Dann noch ein Bierchen und dann gehts ab ins Bett.

    Gute Nacht.

    Abfahrt Köln: 166777 km
    Ankunft Brühl: 166816 km

    Gesamt: 39 km

    Getankt in Köln – City, 111,46 l für nur 167,08 Euro
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  • Phantasialand

    September 25, 2012 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

    Guten morgen.
    Heute gibts morgens erstmal Stress. Um 9 soll es losgehen. Wir wachen um halb 10 auf.

    Also schnell duschen, nen Kaffee und dann auf zur Kasse.
    38,50 Euro pro Person später sind wir auch schon drin.
    Jedesmal wieder verwunderlich, was hier für Leute rumlaufen...

    Wir lieben die Nachsaison.
    Es ist nicht wirklich viel los, so kommen wir schnell zu unseren Churros

    Nachdem wir erfolgreich ein paar Enten abgeknallt haben gibts lecker Currywurst

    So sieht Georg aus, kurz bevor er 70 Meter senkrecht in die Luft katapultiert wird (im Mystery Hotel) (siehe Foto).

    Leider gibt es einen entscheidenden Gegner, den wir in der Nachsaison befürchten müssen.Der Park quillt über vor rüstigen Rentnern, die eigentlich alle nur nen Kaffee trinken wollen. Und das SOFORT!!!

    Nachmittags gibts am Hauptplatz einen großen Notarzteinsatz, der aber perfekt von der Öffentlichkeit abgeschirmt wird. The Show must go on!!!Ansonsten verbringen wir einen netten Tag im Phantasialand, fahren so manche Achterbahn, wobei es im wahrsten Sinne des Wortes drunter und drüber geht.
    Abends kommen wir dann gerade noch rechtzeitig zur großen... Parade?!? Nee, eher eine letzte Vorstellung. Sehr schön.

    Den Abschluß bildet ein Haufen sehr gut ausgebildeter Tauben, die nach dem Freilassen exakt 3 Runden um den Turm fliegen und sich dann eben dort niederlassen. Faszinierend.
    Dann gehts raus aus dem Park.

    Jetzt noch schnell ein lecker Abendessen (denn wofür wir besonders Schwärmn, wenn wir es wieder aufwärmn) und ein lecker Bierchen.
    Morgen gehts in Richtung Südwesten, da soll das Wetter besser sein. Wer hat nen Vorschlag???

    Gute Nacht.
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  • Ohrensausen und Flucht vor dem Regen.

    September 26, 2012 in Germany ⋅ 🌧 17 °C

    Guten morgen!

    Heute hats uns auch mal erwischt: Regen!!!
    Dann fahren wir eben weiter.
    Nach einem gemütlichen Frühstück packen wir zusammen und verlassen die Ranch, auf dem Weg nach Frankfurt.

    Es regnet fast die ganze Fahrt...

    Wir haben langsam den Eindruck, als ob wir dann alle deutschen Mittelgebirge durch haben. Rauf und runter, die ganze Zeit...

    Spontan machen wir einen Abstecher nach Wiesbaden zur Hessischen Polizeischule. Hier hat unser Bus zusammen mit dem Bus der Familie Meise sein Arbeitsleben verbracht. Interessant...

    Direkt daneben finden wir eine Apotheke. Bei mir kündigt sich leider die erste Mittelohrentzündung des Herbstes an. Verdammt.

    Dann gehts weiter in Richtung Frankfurt, wo wir nach kurzer Kurverei am "City Camp Frankfurt" ankommen. Für einen Stadtcampingplatz ganz nett. 30 Euro pro Nacht. Naja...

    Wir waschen nochmal, dann gibts eine kräftige Gemüsebrühe mit leckeren Leberknödeln von der südlichen Weinstraße. Kräftig! Schon toll, wenn man eine Tiefkühltruhe dabei hat.

    Jetzt noch ein kleines Bierchen, dann ab ins Bett. Morgen machen wir Frankfurt unsicher und suchen (ganz nebenbei) noch einen HNO Arzt, der sich um mein Ohr kümmert.

    Gute Nacht. Gute Besserung!

    Abfahrt Brühl: 166816 km
    Ankunft Frankfurt: 167047 km

    Gesamt: 231 km
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  • Frankfurt: Status Seeker und Krawatten

    September 27, 2012 in Germany ⋅ ☁️ 12 °C

    Guten Morgen.
    Heute isses soweit, ich muss mal mein Ohr anschauen lassen.
    Glücklicherweise stehen wir in der nähe des größten überdachten Einkaufszentrums “Nordwestpark”. Mit gefühlt 95 Ärzten. Super!

    Nix wie hin. Ich geh mal zum HNO und Georg schaut so lange zum “Hurraaa, ein Starbucks”.

    Die Ärztin versenkt eine Endoskopkamera ca. einen halben Meter tief in meiner Nase.
    Tolles gefühl, wenns erst in der Nase, dann in der Stirne, dann im Rachen und dann am Kehlkopf juckt…

    Diagnose: Mittelohrentzündung. Ach so? Interessant. Ich bekomme ein paar Medikamente, dann darf ich gehen.

    Ich gerate irgendwie in die Fänge des Friseur “Klier”, der meine Frisur restlos zerstört. Naja, was will ich für 18 Euro schon erwarten…

    Dann gibts erstmal einen “Mixed Pickles Sweet and Sour decaf Soja Vanilla Caramell Frappuchino with or without Ice should I stay or should I go”, für mich ein Apfelschorle.

    Und etwas Sushi. Und einen Südtiroler Schinken im Wecken.

    Dann haben wir genug eingekauft und fahren mal zurück zum Campingplatz… um einen Kaffee zu trinken und ein Löffelchen Joghurt zu essen. Muss ja weg, nachdems mir heute Morgen aus dem Kühlschrank gefallen und am Boden geplatzt ist…

    Dann: Auf nach Frankfurt Downtown.
    Mit der Ubahn sind wir schnell drin…

    Frankfurt ist wohl eine Stadt, die Menschen kaputt macht verändert. Selten so viele Statussuchende und Krawattenhampel auf einem Haufen gesehen. Naja, jeder wie er meint…

    Irgendwie geraten wir zwischen die Ebenen der Zeil – Galerie. Sind ja nur 7… Plus 2 mal Keller, Plus 2 mal Aussichtsturm, wo wir auch glatt hinfinden. Eigentlich ganz schön hier.

    Von hier aus sieht man auch ganz gut das teuflische Leuchten der großen Deutschen Banken…

    Na, vielleicht wars auch einfach nur die Sonne, die sich heute Glücklicherweise wieder öfter zeigt.

    Wieder unten sehen wir (nachdem wir noch schnell (5 min) neue Schuhe für mich gekauft haben) endlich, was die Deutschen Banker mit Georgs Kohle machen:

    Kein Wunder, daß die Zinsen so im Keller sind, wenn die den ganzen Tag nur saufen :-).

    Wir kämpfen uns noch durch einige “Hurraaa, ein Starbucks” und sitzen dann am Börsenplatz draußen (drinnen stinkts zu sehr nach verdorbener Milch).
    Zufällig sehe ich ein Restaurant, wo ich schon ange mal hinwollte: “COA”. Chef des ganzen ist ein alter Schulfreund von mir. Schade, daß keine Essenszeit ist, also erstmal weiter.

    Wir werfen noch schnell die Kamera quer über den Platz an der alten Oper (Verdammt, langsam löst sie sich wirklich auf)

    dann gehts zurück zum Campingplatz, wo wir noch ein kleines Veschper zu uns nehmen und Abends noch in aller Ruhe ein Bierchen trinken… und das Bartbild der Woche aufnehmen.

    Morgen gehts weiter in Richtung Blautopf, wo wir uns Helmars neuen Bus anschauen werden.

    Wir sind gespannt :-)!!

    Gute Nacht.
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  • Stau von Blaustein nach Frankfurt!

    September 28, 2012 in Germany ⋅ ☁️ 16 °C

    Guten Morgen.

    Heute gehts mal wieder ein Stück nach Süden.
    Nach dem Frühstück und dem Verbrauch unserer letzten beiden 1,10 Euro Duschmarken gehts wieder auf die Piste. Helmar (und wer noch alles? Keine Ahnung) erwartet uns in Blaubeuren um unser letztes Urlaubswochenende und seine Jungfernfahrt im neuen O404 mit uns zu verbringen.

    Nachdem wir das Straßengewirr Frankfurts hinter uns gelassen haben geht die Fahrt in Richtung Süden.

    Bis wir auf die A8 kommen, geht alles perfekt voran. Dann natürlich: Stau.
    Glücklicherweise in der Gegenrichtung. Wir fahren ungefähr eine halbe Stunde lang am Stau vorbei. Der Wahnsinn. Diese Autobahn könnte 12 Spuren haben und wäre trotzdem eine Strafe für jeden…

    https://youtu.be/ricse41ntk8

    Dann wirds plötzlich brenzlig. Georg hat einen Stau auf unserer Seite entdeckt (irgendwo vor uns).
    Schnell runter von der Autobahn. Irgendwo vor Hohenstadt fahren wir hektisch ab, wir wollen ja schließlich keine Zeit verlieren… Denkste.

    Senkrecht nach oben schrauben wir uns mit gigantischen 12 Km/h in die Höhen der Schwäbischen Alb (ist das noch die Schwäbische Alb?). Gefühlte 4 Stunden später erreichen wir dann endlich wieder bewohntes Gebiet. Und noch eine Weile später landen wir dann erfolgreich in Blaubeuren.

    Der Platzwart des Stellplatzes erlaubt uns, die Wiese des angrenzenden Schwimmbades für unser Bustreffen zu nutzen. Kostenpunkt: 5 Euro pro Nacht. Da kann man ja nu mal wirklich nicht meckern!!

    Also schnell den ebensten Platz ausgesucht. Die Sonne kommt auch wieder raus, grad scheee is!
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  • Blautopf und (wieder ein) Treffen

    September 28, 2012 in Germany ⋅ ☀️ 11 °C

    Nach einem Kaffee machen wir uns auf, den Blautopf zu erkunden.

    Auf dem Weg dorthin fällt uns ein nettes kleines Ei von Mercedes auf. Wenn jemand so was sucht, ist zu Verkaufen…

    Der Blautopf ist eine faszinierende Quelle, die durch ein riesen Höhlensystem gespeist wird.
    Selten so blaues Wasser gesehen.

    Wieder am Platz genießen wir noch ein wenig die Aussicht durchs Schlafzimmerfenster...

    Helmar ruft,an, daß sie auf dem Weg sind. Er freut sich drauf, heute Abend noch zu grillen. Grillen? Weia, wir haben ja mal wieder nichts zum grillen da. Also schnell mit dem Roller (gut, daß wir den Roller dabei haben) eine Ausfahrt ins Blaue.

    Georgs fachkundige Aussage “Du glaubst doch nicht, daß Du hier irgendwo einen Supermarkt findest, der nach 18 Uhr noch offen hat” wird schnell ad absurdum geführt, als ich in ca. 800 Meter Entfernung ein Riesen Einkaufszentrum mit diversen Discountern, ausbeuterischen Bekleidungsramschhäusern und (Tadaaa) einem Rewe (täglich 7-24 Uhr geöffnet) finde. Glück gehabt.

    Übrigens: Intercoiffeur Klier in Frankfurt: Vergesst den mal ganz schnell, außer ihr wollt einen grausligen perfekten Stufenschnitt haben. Mann, und dafür hab ich echt 19 Euro gezahlt…

    Naja, wird eh so langsam dunkel.
    Irgendwann gegen 20 Uhr verdunkelt sich dann plötzlich der Vollmond. Helmar mit Familie und dem neuen Schlachtschiff ist da!

    Einige Diskussion mit ruhebedürftigen Weißwarefahrern später ist unser ganzes Gespann dann nochmal um 40 Meter versetzt und wir bauen endlich die “Kleinsche Feuerschale V2.0” auf! FRANK: Ich bin begeistert!!!
    Da es inzwischen doch für meine Ohren etwas kühl wird, und ich im Sommerurlaub natürlich KEINE Mütze dabei habe, leiht mir Silke netterweise ihren Turban. DANKE dafür :-).

    Nach lecker Gegrilltem und ein paar Bierchen gehts dann ab ins Bett.

    Schöner Tag – Schöne Busse, was will man mehr :-).

    Gute Nacht.
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  • Automuseum Wolfegg

    September 29, 2012 in Germany ⋅ 🌧 12 °C

    Guten Morgen.
    Ja, das letzte Bierchen war dann doch keine gute Idee. Heute geht alles etwas zäh.

    Nachdem ich erfolgreich aus dem Bett und durch die Dusche gefallen bin, gehe ich mal eben schnell Semmeln (ja, hier heißen die so) holen. Natürlich standesgemäß mit dem Roller (gut, daß wir den Roller dabei haben!).

    Mann, was haben wir hier für einen Fuhrpark. Faszinierend!!!

    Echt schade, daß wir diese Aktion so spontan gestartet haben, gerne hätten wir Christian & Gabi, Familie Bauer, Frank & Bärbel und alle anderen netten Menschen dabei gehabt. Wir wiederholen das einfach!!

    Nach dem Frühstück muss Luna noch ein wenig laufen, also ab zum Blautopf.

    Grad nett is, da auch das Wetter (noch) ganz gut mitmacht.

    Nach der Wanderung ist mal wieder etwas Autofahren angesagt. Als wir den O404 starten wollen, erleben wir eine kleine Überraschung. Batterien sind alle. Die müssen wir gestern wohl irgendwie leergesaugt haben. Komisch…

    Glücklicherweise hat der Bus ein 12 KW – Aggregat an Bord (das wir Nachts auch schon ein paar mal bewundert haben 🙂 ), also Starthilfe kein Problem.

    Auf gehts nach Wolfegg ins Automobilmuseum.
    Da ich gleich mal die erste Abzweigung verpasse, ist der Weg etwas weiter als gedacht. Helmar fährt brav hinterher, in der Annahme, daß wir uns bestimmt auskennen :-). Immerhin kommen wir in Wolfegg an. Leider hat inzwischen das Wetter einen Durchhänger: Es regnet die ganze Strecke.

    Da wir erstmal Hunger haben, gehen wir auf die Suche nach einem Restaurant, in dem es nach 14 Uhr noch was zu Essen gibt. Und werden prompt fündig. Lecker schwäbische Hausmannskost in gewaltigen Portionen.

    Helmar verrutscht sogar das Geweih vor lauter Essen ;-)

    Danach gibts kein Entrinnen mehr.
    Das Fritz B. Busch Automuseum in Wolfegg steht an. Obwohl wir uns das ganze irgendwie spektakulärer vorgestellt haben, ist der Besuch (7,50 Euro Eintritt) sehr nett, da es zu jedem Fahrzeug eine Geschichte gibt.
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