Ecuador
Aguas Negras

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18 travelers at this place:

  • Day166

    Cuyabeno Reservat - 5 Tage Dschungel pur

    April 21 in Ecuador ⋅ 🌧 23 °C

    Wo ist meine Kunstdaunen Jacke, die mich in kalten Zeiten so schön warm gehalten hat? Ich durchsuche den ganzen Rucksack, wo ich sie doch eingepackt habe, aber sie ist einfach nicht mehr da. Um alle Eventualitäten auszuschliessen, frage ich im letzten Hostel nach, doch sie ist auch dort nicht. Komisch... Mal die Nacht abwarten, vielleicht werde ich schlauer. Und tatsächlich, am nächsten Morgen ist auch meine Sonnebrille unauffindbar und die habe ich während der Busfahrt in meinen kleinen Rucksack verstaut. Da dämmert es mir langsam, jemand hat sich während der Busfahrt wohl meines Rucksacks bedient! Der Chauffeur meinte noch zu uns, wir sollen auf unsere Rucksäcke aufpassen, da Touristen wohl öfters mal dran glauben müssen. Tja.. zum Glück hatte ich alle Wertsachen direkt bei mir und um die gefälschte Sonnebrille ist es mir auch nicht schade. Der Jacke trauere ich schon noch nach aber wenigstens sind die kalten Zeiten vorbei und mein Rucksack hat wieder etwas Luft!

    Durch kurvenreiche Strassen verlassen wir Lago Agrio und verabschieden uns langsam von der Zivilisation. Zwei Stunden später und (die einen) etwas bleicher, werden wir in Boote verfrachtet, wo uns weitere zwei Stunden Fahrt im Dschungel erwartet. Unser "Abhol" Guide erweist sich als eher stumm und unmotiviert, zum Glück haben wir aber einen Fahrer, der weiss wo die Tiere stecken. Zuerst bin jedoch ich erfolgreich - mono! rufe ich und der Fahrer hält an und lässt uns Zeit, die herzigen Äffchen in den Bäumen zu beobachten. Weiter geht's und plötzlich herrscht Aufregung, wir nähern uns dem Ufer und wenig später haben wir sie alle erspäht, da liegt sie seelenruhig und eingerugelt - eine schwarze Anakonda, wow! Auf dem Weg in unsere Lodge begrüssen uns noch zwei weitere Affenarten (von insgesamt 10, die hier leben), eine weitere Anakonda, eine Echse sowie verschiedene Vögel.
    Wir wohnen für die nächsten 4 Nächte in der Jamu Lodge, gleich am Fluss (einen anderen Zugang gibt es nicht), inmitten des Dschungels.
    Noch vor dem Abendessen steht ein Ausflug in den nahegelegenen See an, wo die Waghalsigen einen Sprung ins Kalte nass tätigen können. Es sei die einzige Lagune, die sicher sei. Wie die Guides wissen, dass es hier weder Krokodile noch sonstige böse Tiere gibt, fragen wir uns besser nicht sondern geniessen die Erfrischung in romantischer Sonnenuntergangsstimmung.
    Beim Abendessen herrscht Aufregung, irgendetwas gibt es am Baun zu sehen. Als Neuankömmlinge sind wir besonders gwunderig und eilen auch zum Baum. Wir stauen nicht schlecht, als dort eine Tarantel (grosse, pelzige Spinne!) nur einen Meter entfernt von uns sich zur Schau stellt. Da werden die coolen Stäcklitiere auf der anderen Seite des Baumes gerade leicht in den Schatten gestellt. Als wir etwas später direkt über unserem Nachbartisch eine weitere Tarantel entdecken, die gerade dabei ist, eine frisch geschnappte Fledermaus zu verspeisen(!), sind wir definitiv im Dschungelcamp angekommen. Was für ein fantastischer Auftakt in unser Abenteuer. Als wir auch den Fröschen mit den wunderschönen Augen Gutnacht gesagt haben, summen uns die Insekten lautstark in den Schlaf.

    Auf die selbe Art werden wir am nächsten Morgen angenehm aus dem Schlaf gerissen. Heute steht ein Besuch beim Schaman (Natur-Heil-Doktor) an. Ich frage Dani, ob er mich verlassen würde, falls der Shaman aussagt ich sei eine schlechte Person - ein eindeutiges Ja kommt zurück. Meine Nervosität steigt. Mit dem Boot holen wie ihn ab und fahren zu seiner "Dschungelpraxis". Dort erzählt er uns, wie Ayuasca, das natürliche, starke Entgiftungs-Gift, funktioniert und wie er Krankheiten erkennt. Ich frage, ob ich auch Shamanin werden könne und überraschenderweise könnte ich das. Wenn ich nicht schwanger bin und meine Menstruation nicht habe, bin ich jederzeit willkommen. Die Ausbildung dauert mehrere Jahre und man darf während und auch danach niemals von schwangeren oder menstruierenden Frauen Essen annehmen, auch wenn es die eigene Frau ist. Er geht nicht auf einzelne Personen ein und somit ist Dani zum Glück nach wie vor mein Freund. Wir lernen zum Schluss noch wie die Einheimischen früher mit einer Art Blasrohr vergiftete Zahnstocher durch die Luft geschossen haben um Tiere zu jagen, bevor es weiter geht in ein Dschungeldorf. In dieser Community stellen wir Yuca Brot her! Zuert ernten wir das Gemüse im Dschungel, bevor es geschält, gewaschen und geraffelt wird. Als nächstes wird es in eine Art "Tasche" eingepackt und ausgewindet, damit alle Flüssigkeit rauskommt. Nun wird es noch ganz fein verribelt (sieht aus wie Mehl) und anschliessend ohne irgendwelche weitere Zutaten auf eineTonscheibe auf das Feuer gelegt. Ca 5 Minuten später ist unsere perfekte Tortilla fertig, wird mit Thonsalat und Reis gefüllt und wir geniessen unser Mittagessen. Ein kurzer Verdauungsspaziergang führt uns zum grössten Baum im Dschungel welcher als einer der wenigen Orten in der Gemeinde Handyempfang bietet. Unser Guide Pedro macht sich mit dem Rest der Gruppe auf den Rückweg, während wir vier noch mit einem kurzen Fotoshooting beschäftigt sind. Wenn wir jetzt nur noch wüssten, welcher Weg zurückführt... jedenfalls nicht unser auserwählte. Auch Pedro hat unsere Abwesenheit wohl bemerkt und ruft durch den Dschungel - happy end!
    Auf der Rückfahrt zur Lodge und dem täglichen Sonnenuntergangsausflug zum See erwarten uns weitere tierische Highlights. Hoch auf den Palmen strahlen 4 blau-gelbe Papageien im wunderschönen Abendlicht um die Wette, was für ein Anblick. Nachdem sie geduldig für unsere Kameras posiert haben, bieten sie eine kurze Flugshow und verschwinden von der Bildfläche. Als nächstes suchen wir die Flussdelphine. Ich kann es kaum erwarten doch diese Show ist nicht ganz so umwerfend. In der Ferne sehen wir sie jeweils für wenige Sekunden, bevor sie wieder im Wasser verschwinden. Nach dem Eindunkeln möchten wir den Kaimanen hallo sagen. Direkt vor einer anderen Lodge werden wir fündig, anscheinend wird er öfters hier gesichtet, da er vermutlich gefüttert wird. Als unser Boot direkt neben seinem Kopf halt macht, lasse ich Dani den Vortritt und geniesse den Anblick von der zweiten Reihe aus.

    Das Abendessen bietet erneut Spannung. Wir dürfen unseren Tisch zuerst auswählen und ein paar Spinnenfreunde in unserer Gruppe entscheiden sich ausgerechnet für den Tisch unterhalb der Tarantel. Ich esse mit meinem Tächlichäppli, sicher ist sicher! Nachdem sie uns beim Essen zugeschaut hat, scheint sie ebenfalls Appetit bekommen zu haben. Sie krabelt langsam den Holzbalken hoch Richtung Frosch. Dieser macht keinen Wank. Mit Feldstecher lehne ich mich zurück und bin gespannt auf die Show. Sie kommt näher und näher und ZÄG, mit gestrecktem Bein direkt auf den Frosch, oh nein armer Frosch😓 doch das Schauspiel nimmt eine überraschende Wende, die Spinne macht einen Rückzieher, der Frosch bleibt am Leben 💪🐸 und ich kann nun endlich mein Dessert geniessen😋.

    Mit Gummistiefel und Regenpellerine geht es am Tag 3 auf die Pirsch. Wir spazieren durch schlammige Pfade voller Insekten, lernen z.B dass man Termitten essen kann und diese wie Karotten schmecken (was der Italiener in unserer Gruppe nach der Degustation bestätigen kann) oder dass man beim Latex Baum etwas Rinde aufritzen muss, damit die weisse Flüssigkeit rauskommt, die süsslich schmeckt und gegen Bauchschmerzen eingesetzt wird (und die Überresten am Finger sich wie Kaugummi anfühlen). Der Rückweg zur Lodge mit dem Paddel Boot ist definitiv anstrender als die Anreise mit de Motorboot. Zum Glück sind Lilian und Manuela so gute Ruderer, so dass die Schwäche der anderen wetgemacht wird (oder doch eher umgekehrt?)
    Einen Teil des Pfades erkundigen wir auf einem Nachtspaziergang erneut. Ganz schön unheimlich! Wir entdecken Spinnen, Spinnen und nochmals Spinnen. (Alessia und Jenni, falls ihr das liest, ich hätte diesen Spaziergang gerne mit euch gemacht:-)) Ab und zu auch Frösche, Heugümper, eine Art Lobster und weitere Insekten.
    Erneut ein erfolgreicher Tag - nebst vielen Insekten haben wir weitere Affenarten, farbige Vögel sowie ein Faultier entdeckt.

    Tag 4 müssen wir früh auf! Um 6h15 verlässt das Boot die Lodge um mit den Vögeln in den Tag zu starten. Sie scheinen jedoch noch nicht so aktiv und präsentationsfreudig zu sein, auch verständlich bei diesem bewölkten Himmel. Spannender wird's nach dem Frühstück, als wir durch enge Dschungelgassen paddeln und dabei den Affen zuschauen können, wie sie von Baum zu Baum die Flusseite wechseln. Einer nach dem anderen nimmt Anlauf und wagt den Sprung, grosses Kino! Wir verlassen das Boot um das Festland zu erkunden und müssen dabei aufpassen, nicht auf die Ameisen Autobahn zu trampeln. Eine Tarantel und eine sich verpuppende Raupe versüssen uns den Spaziergang. Zmittag gibt's heute auf dem Boot und zwar ein echter Dschungel Lunch - Spaghetti Bolognese! Vögel und Affen begleiten uns beim gemütlichen zurückpaddeln zur Lodge.
    Am späteren Nachmittag auf dem Weg zum See thront zuoberst im Baum ein faules Faultier. So majestätisch, man könnte meinen es sei gerade Dschungelkönig geworden! Faultiere haben einen grossen Vorteil gegenüber den anderen Tieren - sie bleiben an Ort und Stelle und man muss absolut keine Angst haben, dass es schon verschwunden ist, kaum hat man es entdeckt.
    Der nächtliche Ausflug ist heute der Suche nach Wasserboas gewidmet. Unsere Hoffnungen sind gering - unsere Freude umso grösser, als Pedro plötzlich mit der Taschenlampe fuchtelt, er hat etwas entdeckt! Unser Boot nähert sich langsam dem Baum, wo die reflektierenden Augen herfunkeln. Da liegt sie auf dem Ast, eine gelbe, lange Boa. Ob sie vor lauter Freude uns zu sehen mit der Zunge züngelt, können wir nicht beurteilen. Das ganze Boot ist begeistert! Weiter geht die Suche und wir werden nochmals fündig. Diesmal sind andere Boote bereits vor Ort, gefundenes Fressen für uns! Diesmal eine weiss graue Boa, die den Ast verziert und sich langsam entlang schlängelt. Auf dem Rückweg sehen wir noch eine dritte Boa, bevor es dann endlich Abendessen gibt.
    Schon steht die letzte Nacht in unserem Dschungelzimmer bevor. Wir verabschieden uns von allen "Haustieren" und geniessen ein letztes Mal das harmonische Einschlafkonzert!
    Mit dem Motorboot fahren wir am nächsten Morgen zurück Richtung Cuyabeno Brücke. So schön wie uns die Sonne vor 5 Tagen begrüsst hat, so heftig regnet es nun heute. 2 Stunden Fahrt in strömenden Regen sorgt dafür, dass wir trotz Regenpellerine heute Abend wohl nicht mehr duschen müssen!

    Morgen folgt das nächste grosse Highlight, wir fliegen auf die Galapagos Inseln und freuen uns unglaublich auf die bevorstehende 8 tägige Kreuzfahrt!
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  • Day223

    Amazonas, Ecuador

    August 11 in Ecuador ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute ist der letzte Tag im Amazonas ... bereits gestern Abend hat es angefangen zu regnen und hat auch die ganze Nacht durchgeregnet!
    Heute geht es mit dem Boot zu den Ureinwohnern des Amazonas! Die Leute hier sprechen tatsächlich noch ihre Ursprache! Die Einwohner haben uns gezeigt wie man Jukawurzel erntet und daraus eine art Mehl herstellt. Daraus haben wir dass Grundnahrungsmittel (Brot bzw. Fladen) gebacken! Bei der Familie die uns dieses Handwerk gezeigt hat habe ich dann auch anschließend ein kleines Suvenier gekauft ... denn hier bin ich mir sicher das es per Hand gemacht wurde!
    Anschließend geht es zum Fussballspielen mit einheimischen des Dorfes!
    30min später sind alle ausgepowert und froh in den Amazones springen zu können!
    Später nimmt uns unser Guid mit zu einem Schamannen des Dorfes! Es wurde uns eher nur erklärt wie so ein Schamannenrutual abläuft! Es war schon ganz okay aber nicht wirklich was außergewöhnliches!
    Auf dem Weg zurück zur Lagune machen wir noch einen kurzen Halt an unserer Lodge für eine kleine Pause... so nutzen wir die Zeit für einen Sprung in ein aufgespanten Netz in der Nähe unserer Lodge!
    Sicherheit absolut Null!🤣
    17:30 geht's mit dem Boot zur Lagune ... und siehe da ... der Wettergott meint es mehr als gut mit uns den wir erleben wirklich einen traumhaften Sonnenuntergang während wir in der Lagune zwischen Kaimanen und Pyranias planschen!

    Die Tage hier im Amazonasgebiet sind sehr spezial und super beeindruckend!

    Morgen geht es noch mal früh (06:00) zum Vögelbeobachten bevor es dann richtung Zivilisation zurück geht!
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  • Day70

    Living the JUNGLE life

    September 24 in Ecuador ⋅ ☁️ 26 °C

    Erste Nacht im Dschungel überstanden, und geschlafen wie ein Baby (unter meinem Mosquito Netz natürlich, gut unterm Bett befestigt). Keine Spinne, keine Schlange. Warme Dusche.
    Um 6:30Uhr geht's ins mit der Crew & Guide Abi ins Kanu auf den Fluss, um Tiere zu beobachten - morgens sind die schließlich am aktivsten.
    Kaffee durften wir zum Glück mit ins Kanu nehmen - so gut für mich, und natürlich auch meine Mitmenschen 😁 mit mir im Boot sind noch fünf äussert lustige Holländer (Erik, Dschungel scheint bei euch sehr angesagt zu sein 😜), ein Schweizer Pärchen und ein älteres Geschwisterpaar aus den USA. Gemütlich geht's über den Fluss - der Guide Abi erkennt an den Geräuschen bereits die versch Vogelarten, und kann aus unglaublicher Ferne die Tiere spotten: wir sehen und lernen an diesem morgen über verschiedenste Vogelarten (so viele Papageien & Tucane 😍) und Äffchen (mein Highlight: Pocketmonkeys - so klein, dass man sie in die Tasche (Pocket) packen kann). Schon sehr cool! Auch wenn ich zugeben muss - ich muss mich wirklich darauf einlassen, komplett runterzufahren und auch diese Ruhe zu geniessen: nach den ganzen aktionreichen Tagen mit Wandern & Pipapo gar nicht so leicht, die ganze Zeit nur dazusitzen, zu zu hören, und alles auf sich wirken zu lassen. Auch 10 Minuten auf einen und denselben Vogel zu schauen... Hm, ich weiss nicht...🤭

    Aber das war ja nur der erste Programmpunkt am Tag. Nach dem Frühstück folgt eine drei stündige Wanderung durch den Dschungel: im Fokus Flora, Fauna, und insbesondere viele, viele Insights über die Lebensweise der indigenen Völker hier, wie sie wirklich alles im Dschungel verwerten.
    Die Säfte versch Bäume werden genutzt zum Feuermachen, für den "Verhütungstee" für die Frau, zum Blut stillen, usw und sofort. Die Haut bestimmter Pilze werden als Pflaster umfunktioniert - wir testen, haftet. Die Rinde des nächsten Baumes gibt "Dschungel-Knoblauch" ab, was durch die Nase eingeatmet wird und jede Erkältung im Nu verschwinden lässt (auch das haben wir gestestet😅👌) . Aus Kokussnuss-ähnlichen Früchten werden Schalen gebaut, die auch gleichzeitig als "Schablone" für den nächsten (Topf-) Haarschnitt dienen. Lehm aus einer bestimmten Flussgegend wird genutzt, um feuerfeste Pfannen zu erstellen. Usw usw.. Also eins steht fest - die Ureinwohner bräuchten unsere Zivilisation definitiv nicht zum Überleben. Super spannend!

    Abends gab's dann noch ne Nachtwanderung. Analog Tag 1 - war wieder schaurig gut.

    Wieder ein paar Bilder.
    Hoffe auf noch mehr qualitative Bilder von Tieren. Falls ich diese erhalte, lade ich sie noch im Nachgang hoch 😁
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  • Day221

    Amazonas, Ecuador

    August 9 in Ecuador ⋅ ☁️ 27 °C

    Gestern besuchen wir noch die Kathedrale von Quito bevor es abends für mich weiter geht!
    Es geht 23:30 mit dem Bus Richtung Ost fast an die Grenze zu Columbien den ich habe mir eine Tour in den Amazonas gebucht für 4 Tage und 3 Nächte im Jungel!
    Wir kommen 6 Uhr früh in einem Vorort an von dem es aus 9 Uhr weiter geht mit einem Mini-Van!
    Zwei Stunden später erreichen wir unser Ausgangspunkt für den Jungeltripp!
    Jetzt nur noch 2,5 Stunden mit dem Boot in den Jungel!
    Bereits nach 5 Minuten auf dem Wasser sehen wir die ersten Affen und eine Baby Anaconda sich auf einem Ast im Wasser sonnen!
    Im Camp angekommen bin ich doch überrascht ... es sind nicht einfach Zelte ... es ist ein kleines Dörfchen aufgebaut!
    Nachmittags machen wir uns fertig mit dem Boot einige Tiere wie Kaimane, Affen, Schlangen und Spinnen zu suchen!
    Die Zeit bis zum Nachmittag verbringe ich in der Hängematte am Wasser!
    17:30 geht es noch mal aufs Wasser ... abermals kaum auf dem Wasser entdeckt unser Guid ein Faultier im Baum welches gerade dabei ist zu fressen! Insgesamt sehen wir heute 4 Faultiere und dazu noch recht aktiv beim fressen!
    Leider fängt es an zu regnen als wir mit dem Boot die Lagune erreichen! Alle haben noch im Boot laut gequatscht das die ins Wasser gehen wollen .... doch als wir angekommen sind bin ich der einziege der sich aus dem Pontjo traum und ins Wasser springt!
    Leider war der Sonnenuntergang nicht wirklich zu sehen da der Himmel komplett bedeckt ist!
    Wir werden es morgen noch mal versuchen den Sonnenuntergang zu erwischen!
    Als es dann dunkler wurde sind wir entlang des Ufers auf der Suche nach Kaimanen ... wir sehen zwar 2 mal die Augen der Tiere im Licht strahlen aber als wir näher kommen tauchen die Tiere ab!
    Stattdessen entdeckt unser Guid ein Jungel Boa (eine nicht giftige würgeschlange) die kleinste ihrer Art!
    20 Uhr gibt es noch Abendessen bestehend aus Reis, Rotkohl und Juka ... es ist schon okay und macht satt!
    Mal sehen was uns Morgen erwartet!
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  • Day69

    Welcome to the JUNGLE

    September 23 in Ecuador ⋅ ☁️ 31 °C

    Vier Tage habe ich jetzt insgesamt im Regenwald, die Anfänge des Amazonas-Gebiet, verbracht. Genauer gesagt in der "Reserva Producción Faunística Cuyabeno". Auf Empfehlung von anderen Backpackern habe ich online eine 4-tägige Tour mit der "Nikki Lodge" gebucht. Programm: Kanutouren über den Cuyabeno River, versch Tages - & Nachtwanderungen, Besuch in einem indigenen Dorf, Ausflug zur Laguna Grande.
    Soweit, so gut.

    Aber eins nach dem anderen, zu Tag 1: der Weg dorthin war schon etwas sehr mühselig. Nachtbus von Baños in den Osten Ecuadors nach Lago Agrio. Bin um 19Uhr los, um 6Uhr am nächsten Morgen war ich da. (etwas schlauer wäre es gewesen, das ganze von Quito zu starten, aber nun gut.. :)). Nach und nach treffen immer mehr Personen am Treffpunkt, ein Café, ein. Um 10Uhr wurden wir von unserem Guide von der Niki Lodge eingesammelt - 2 Stunden Busfahrt, Mittagessen. Danach gings zumindestens endlich ins Kanu - und dann nochmal!! 3 weitere Stunden bis wir an der Nikki Lodge, der Unterkunft, waren. Ja OK, wir haben schon nach Tieren geguckt und die ersten Vögel gesehen. Die letzten zwei Std hats allerdings geregnet, und die Fahrt war wirklich nicht gemütlich. Nach insgesamt fast 24 Stunden Reisezeit also an der Lodge ankommen. Etwas zäh alles, etwas ernüchternd 😅 mein Holzhäuschen mit insgesamt 5 Betten hatte ich erstmal für mich.. Was ein Glück...-wer macht denn dann hier zur Not ne Spinne weg? 😅😅😅 Alles total offen, alles aus Holz.. Habs auch nicht anders erwartet, aber meine Begeisterung hielt sich trotzdem erstmal in Grenzen.. 😅
    Vorm Abendessen dann noch der erste Programmpunkt, und der war dann richtig cool: Nachwanderungen mit unserer Gruppe, insgesamt 10 Leute, und unserem Guide Abi. Erkundung rund um die Lodge - wir sehen Frösche, Kröten (eine so gross wie vll ein Fussball..) , viele Insekten wie Heuschrecken, viele Spinnen - ne riesen TARANTEL, ne Schlange. Alles keine 10m von unseren Schlafplätzen entfernt. Hmm ok..

    WELCOME TO THE JUNGLE :)

    Danach Abendessen. Essen war wirklich lecker. Und dann gings auch ins Bett. Denn: es war
    21:45Uhr , und um 22Uhr wird die Elektrizität abgeschaltet. Strom nur zw. 18 - 22Uhr. 😁 Gewonnen durch Solarenergie, und durch einen Generator. Internet gab's natürlich nicht, Warmwasser (zu meiner Überraschung) schon.
    Spannende vier Tage!

    Unten ein paar Bilder der Nachtwanderung en (auch von Tag 2). Mit meinem Handy-Zoom konnte ich wirklich nur suboptimal Bilder machen..
    Andere aus meiner Gruppe waren da besser ausgestattet, mit extrem hochwertigen Kameras... Entscheidet selbst, welche Bilder von welcher Kamera kommen.. ;)
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  • Day222

    Amazones, Ecuador

    August 10 in Ecuador ⋅ ⛅ 27 °C

    Gut ausgeschlafen und gut gefrühstückt geht es bereits 9 Uhr wieder aufs Boot und in den Jungel um die Vegetation zu Fuß zu erkunden!
    Wir wandern ca. 4 Stunden ... sehen unterwegs mehrere Arten von Affen (die zweit kleinste Affenart im Amazonas), eine Schlange im Baum, unzählige Arten von Vögeln und schwingen uns an Lianen (Wurzeln) durch den Jungel!
    Unser Guid ist echt pfiffig was das aufspüren von Tieren und Planzen angeht! Er findet unterwegs ein Bulletameise -> die größte Ameise der Welt ... der Schmerz ihres Stiches soll 24h anhalten weshalb diese auch die 24h-Ameise genannt wird!
    Die ganz großen Tiere haben wir heute leider nicht gesehen!
    Nach dem Mittagessen schwinge ich mich in die Hängematte und verpasse sogar dabei den Starkregen von Amazonas! (gerade ist Regensaison)
    Nachmittags 16:30 fahren wir noch mal raus mit dem Boot auf eine Insel .... doch davor passiert was unglaubliches wir sehen Delphine ... Amazonas Delphine ... diese artverwande Gattung die tatsächlich in die engen Kanäle des Amazonas wandern um nach Fressen zu suchen! Sie sehen schon etwas anders aus mit der langen schnautze und der riesen Stirn als ihre artverwanten aus den Ozeanen! Einfach unglaublich!
    Unser Guid beweist uns wieder mal sein können als wir auf der Insel ankommen ist es bereits dunkel ... es ist auch so geplant! In völliger Dunkelheit mit Taschenlampen bewaffnet findet Elvis unteranderem Vogelspiene, Skorpion, Frösche und irgend ein Insekt welches umso gefährlicher Aussicht und jedoch total harmlos ist dass ich es sogar auf die Hand nähmen darf!
    20 Uhr zurück im Basecamp gibt es Abendessen!

    Morgen geht es gleich nach dem Frühstück zu den Ureinwohnern des Amazonas von Ecuador!
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  • Day71

    Jungle the last one

    September 25 in Ecuador ⋅ ⛅ 30 °C

    Uuuff, heute ist der 11.10.
    Mein letzter Eintrag ist vom 24.09.
    Was war denn da los 😂😂🙈🙈

    Um ein bisschen aufzuholen, gibt's jetzt einfach viele Bilder - und nicht so viel Text 😀😀😀

    Letzte Eindrücke aus dem Dschungel, letzter Tag war gleichzeitig mein absoluter Highlight Tag.

    Wir haben mittags eine indigene Dorf besucht, und gemeinsam mit ihnen unser Mittagessen gemacht. Selbstgemachtes Yuca-Brot. Yuca (oder Maniok) ist eine Wurzelknolle, typische Jemüs in Südamerika. Wir haben es geerntet, geschält, gehobelt, trocken gepresst, fein gesiebt - und letztendlich hat es unsere indigene Super-Frau aufs Feuer geschmissen, und als Fladen zubereitet. Im übrigen wirklich Yuca-Pur. Kein Zuckerzusatz, no nada. Die Fladen haben wir dann mit Salaten etc belegt und wie Wraps gegessen - Yummi.
    Zwischendurch haben wir noch viel über unterschiedliche Lebensmittel, Medizin, etc erfahren - wirklich sehr sehr spannend!

    Abends ging es dann nochmal zum Sonnenuntergang mit den Kanus raus zu einer wunderschönen Lagune - der Laguna Grande :) herrlich. Schon auf dem Weg zur Lagune haben wir die rosa Amazonas-Delfine erspäht. SO COOL!
    Nach Sonnenuntergang ging es mit Taschenlampe im Kanu zum Camp zurück - das Ziel: Kaimane erspähen. Und zwar erkennt man (bzw unsere Guide 😄) sie daran, wenn die Augen in der Taschenlampe reflektieren.. Also im Leben hätte ich hier gar nichts entdeckt. Aber unser Guide natürlich - also auch hier waren wir erfolgreich.

    Ein letztes Abendessen, ein letztes Bier - und ab ins Betti. Ciao Dschungel, ciao Amazonas!
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  • Day166

    Dschungel - Foto Special

    April 21 in Ecuador ⋅ ☁️ 22 °C

    Dank Lilian's super Kamera und ihrer Geduld haben wir unglaublich tolle Tieraufnahmen, vielen Dank Lilian!!

  • Day102

    Cuyabeno - Nicky's Lodge

    July 14 in Ecuador ⋅ 🌧 22 °C

    We woke up for a 6.30 boat trip to find animals. We managed to see a sloth (from a distance), many birds and FRESH WATER DOLPHINS - WOW.
    we returned for breakfast at 8.30 before setting out again to search for animals (more sloths, this time from closer) and to visit a local community. We searched for yuca roots and then all helped prepare them - first they were peeled, then washed then grated then strained then seived before being made into thin bread that almost looked like pita. We are the bread with fish cooked in banana leaves, rice, beans, guacamole and some other things. We then had a dessert of banana with the starch from the yuca made into a patty and it was incredible with this cocoa sauce. There was also a huge millipede crawling on the ground that we held - so cute and strange!
    We saw more dolphins and birds on the way back before arriving at the campsite for a rest before setting out again on a trip to swim and watch the sunset over the lagoon. We saw a Madre luna owl camouflaged in a tree - it looked so similar to a tawny frogmouth. Kait and I elected not to swim due to the caimans and being too cold afterwards. On the return we saw a massive caiman hiding in the mangroves - so eerie!!! We also saw a baby caiman and an Amazon tree boa.
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  • Day104

    Cuyabeno, Amazonas

    April 10, 2017 in Ecuador ⋅ ⛅ 12 °C

    Der Regenwald ist nass. Also so richtig nass. Scheiße ist das nass, nass. So richtig “wir sind zwar nicht gekentert, aber ein Unterschied macht das auch nicht“, nass. ... So nass, dass man nicht mehr weiß ob das Regencape das Wasser drinnen oder draußen halten soll, nass.
    Okay, man kann jetzt behaupten das ist nun mal der REGENwald. Oder man kann auch sagen, dass wir gerade mitten in der Regenzeit sind. Das können wir ja nicht leugnen... Aber wir sind gerade einmal 3h vom Eingang des Reservates auf dem Kanu bis zu unserer Lodge gefahren und bis auf die Knochen nass. Schon ein bisschen frech...
    Um den folgenden Beitrag nicht unnötig spannend zu gestalten, wird hier jetzt vorweg genommen, dass wir im weiteren Verlauf unserer Tour bis auf den letzten Tag, von schlimmeren Regenfällen verschont worden sind. Um die Spannung allerdings nicht vollkommen zu nehmen, wird hier verraten, dass sich einer von uns böse verkühlt, ABER nicht wer.
    Nach unserem ersten, nicht wirklich zufrieden stellenden Ausflug in den peruanischen Dschungel, wagen wir in Ecuador nun also einen zweiten Anlauf.
    Am ersten Tag geht es also von Lago Agrio (Nueva Loja) erst 2h mit dem Shuttle und dann weitere 3h im Kanu auf dem Cuyabeno-River zu unserer Unterkunft für die nächsten fünf Tage, der Guacamayo Ecolodge. (Hier ist darauf hinzuweisen, dass der Name Guacamayo nicht wie anfänglich von uns vermutet von den Wörtern Guacamole und Mayonese herrührt, sondern der hiesige Name für Aras ist.)
    Schon auf den ersten Kilometern (kurz bevor der starke Regen einsetzt) bekommen wir die ersten exotischen Tiere zu Gesicht, einen Tucan und Totenkopf Äffchen. Kurz darauf wird der Regen so stark, dass man kaum noch die eigene Hand vor den Augen sehen kann, deshalb geht es von nun ohne Ausschau zu halten so schnell wie möglich zur Lodge.
    Am frühen Abend, nachdem wir uns ein wenig ausruhen und stärken konnten, geht es mit dem Kanu wieder los, diesmal zur Laguna Grande. Hier bekommen wir die Möglichkeit, bei einem atemberaubenden Sonnenuntergang (siehe Fotos) zusammen mit Kaimanen und Piranhas im Amazonas zu baden. Ein Punkt mehr abgehackt auf der Bucketlist.

    In den nächsten Tagen machen wir immer wieder Touren zu Land und zu Wasser, am Tage und bei Nacht, um die Flora und Fauna des ecuadorianischen Amazonasgebietes zu erkunden. Unser Guide Jakob (Sohn eines Shamanen und selbst aufgewachsen in einem kleinen Dorf im Cuyabeno-Reservat) stellt sich als wahrer Profi im spotten von Wildtieren heraus. Glück gehört natürlich auch dazu, aber das war häufig auf unserer Seite und so bekommen wir überdurchschnittlich viel zu Gesicht. 8 von 10 Affenarten (Totenkopfäffchen, Wollaffen, Mönchsaffen, Löwenkopfaffen, Nachtaffen, Kapuzineraffen, Yellow Hand Titi Monkey (Callicebus Lucifer) und White Mustache Affe). Die neunte, der Brüllaffe, war allabendlich nur zu hören. Des weiteren durften wir (pinke) Flussdelfine, Kaimane,
    Anacondas (und andere Boas), Piranhas, Aras, Hoatzine und vieles mehr beobachten. Unser Highlight waren allerdings die Zwei-Finger-Faultiere die unser Guide dreimal für uns entdeckt hat, obwohl sie sich nahezu perfekt vor unseren Augen als Termitennester getarnt haben.
    Am vierten Tag reduziert sich unsere Gruppe um die Hälfte auf fünf Personen, was uns für den Rest der Zeit die Möglichkeit gibt, vom Motorkanu auf eins mit Muskelantrieb umzusteigen. Dies hat wiederum den Vorteil, dass wir uns auf kleine Flussausläufer und auf für Motorboote gesperrte Gebiete konzentrieren können. Dazu gehört unter anderem die Kaiman Lagune des Reservats, welche eine der größten ihrer Art und von Kaimanen am stärksten besiedelten Lagune des gesamten Amazonasgebietes ist. Ein unglaublich schönes Terrain mit einem ganz speziellen Flair. Hier bekommen wir zwar keine der (momentan Nester bauenden) Kaimane zu sehen, dennoch ist es ein weiteres besonderes Highlight. Besonders als Remo, ein Möchtegern-Deutscher (Schweizer) aus unserer Gruppe, genau in diesem Gebiet, als einziger auf der gesamten Tour, unfreiwillig baden geht. Er war tatsächlich genauso schnell drinnen, wie wieder draußen. Ein hoch auf die Schwerkraft. Selbst unserem Guide stockte in diesem Moment kurz der Atem.
    Dies ist auch der Tag an dem uns das Wetter wieder nicht ganz so wohl gesinnt ist. Es regnet den ganzen Tag... also wirklich den ganzen. Ohne Unterbrechung. Da es allerdings angenehm warm ist und unsere Regencapes mal wieder ihren Dienst verweigern, finden wir uns schnell damit ab komplett durchnässt zu paddeln und finden bald sogar Gefallen daran. Da wir eh schon nass sind, gehen wir kurzerhand mit Klamotten baden und legen den größten Teil des Rückwegs außerhalb des Kanus zurück. Ich schwimme oder lasse mich am Seil wie ein Lebendköder hinterherziehen, Saskia stapelt sich mit zwei anderen auf einem Kajak und “paddelt“ mehr schlecht als recht den Weg so zurück. (Laura aus Dänemark hat sich eine speziell “ich will immer selber paddeln“ Kajak-Tour gebucht, warum auch immer).

    Unser zweiter Anlauf in den Dschungel war also ein voller Erfolg, mit viel Abenteuer, lustigen Leuten, einer Menge Spaß und ... Regen. Leider waren die fünf Tage viel zu schnell vorbei. Der einzige Vorteil wieder zurück in die Zivilisation zu kommen liegt darin unsere Wäsche endlich mal wieder waschen und trocknen zu können. Kurz nach unserer Abfahrt von Lago Agrio zurück nach Quito hatten wir dann unseren ersten Busunfall hier in Südamerika, aber wir sind zum Glück unverletzt geblieben.
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You might also know this place by the following names:

Aguas Negras

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