Ecuador
Provincia del Carchi

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12 travelers at this place:

  • Day185

    Abschied & Weiterreise

    May 10 in Ecuador ⋅ ⛅ 15 °C

    Die Ferien sind vorbei, Lilian und Marc müssen die Koffer packen. Ich habe grosses Glück und es hat genügend freien Platz für all meine Einkäufe. Als Abschieds-Mitagessen gibt's Fisch und einen leckeren Brombeersaft im Markt. Mit einer dicken Umarmung verabschieden wir die beiden.
    Für uns geht das Abenteuer noch ein bisschen weiter, zuerst mit einem mühsamen Teil. Wir haben drei Tage Zeit, um in Bogota, Kolumbiens Hauptstadt, anzukommen. Mit dem Taxi fahren wir zum Busbahnhof, von dort 5 Stunden Bus bis nach Tulcan, wo wir in ein Taxi wechseln bis an die Grenze. Hier wimmelt es von Leuten, ganze Familien haben es sich mit ihren Koffern auf dem Boden bequem gemacht. Es scheint, als wären sie schon seit Stunden oder Tagen hier. Vermutlich viele Venezuelaner auf der Durchreise. Wir Touris dürfen die Schlange überholen und keine 10 Minuten später ist unser Pass für die Ausreise Ecuadors gestempelt. Zu Fuss geht es weiter über die internationale Brücke, dort müssen wir ca. 30 Minuten warten bevor auch der Kolumbien Einreisestempel in unserem Pass verewigt ist. Wir fragen einen Polizisten, wo wir am besten ein Taxi nehmen. Als Freund und Helfer gibt er freundlich Auskunft und vermittelt uns direkt noch an einen fliegenden Geldhändler. Gemäss unseren Berechnungen bringt uns der Wechsel von 40$ einen Kursverlust von 6$. Bleibt fraglich, ob der Polizist hier mehr zu unseren oder zu seinen Gunsten gehandelt hat. Mit dem Kollektivtaxi geht's zum Busbahnhof in Ipiales und von dort mit dem Minibus in zwei weiteren Stunden nach Pasto, unserem Tagesziel. Die Fahrt ist sehr nervenaufreibend aber auch spannend. Die Gegenspur nutzt er wie eine Überholspur auf der Autobahn, halt einfach mit Gegenverkehr. Plötzlich erklingt ein Schrei im Bus. Eine schlafende Passagierin wir unsanft aus dem Schlaf gerissen, indem der Fahrer von der Strasse im Eiltempo auf den holprigen Schleichweg abbeugt. Wieder zurück auf der Hauptstrasse gehen die waghalsigen Überholmanöver weiter, ja nicht einmal bei der Ambulanz macht er Halt und zieht mit vollem Tempo an ihr vorbei.
    Um 19 Uhr haben wir es endlich geschafft, wir finden noch ein Zimmerchen und sind so froh, dass wir morgen einen Flug haben direkt nach Bogota und so eine 24 stündige Busfahrt vermeiden können.
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  • Day138

    Freeiiiii: Auf Wiedersehen Ecuador!

    October 11 in Ecuador ⋅ ⛅ 11 °C

    WIR SIND IN KOLUMBIEN!!! Ich kanns kaum fassen aber wir sind raus aus Ecuador und sitzen endlich nicht mehr in dieser Ungewissheit fest! 🤩🤩🤩 Ich hatte schon befürchtet, dass das jetzt noch die ganzen 30 Tage des Ausnahmezustands so weitergeht! 🥵

    Heute rief uns um 13Uhr der Hotelportier an mit hammer News: Die Straße nach Kolumbien ist offen! Alle anderen sind nach wie vor gesperrt, aber wir können wieder dorthin zurück, wo wir hergekommen sind. 🤩 Wir kamen gerade vom Sport und hatten morgens schon das Zimmer verlängert, nachdem es hieß, dass sich die Lage aktuell eher verschlechtert hat. Und dann sowas! Wir sofort nach vorne und mit dem Hotelportier gesprochen. Mega aufgeregt. Der hat uns jedoch direkt wieder die Hoffnung genommen. Denn die Straße nach Kolumbien sei zwar offen, allerdings gebe es keine Taxen oder Busse, die uns die 2,5 Stunden zur Grenze fahren. Nur per Anhalter.
    Genaaaauuu, ich fahr per Anhalter in nem Dritte Welt Land, wo man nicht mal in ein Taxi ohne 2 Sicherheitskameras und roten Panik Button einsteigen soll. 🙄
    Die Argentinier, die die letzten Tage mit uns im Hotel festsaßen, waren bereits in Aufbruchstimmung. Ihre Firma (die armen mussten jeden Tag arbeiten, die hat man immer nur mit Laptop und in Skype Calls gesehen während wir den ganzen Tag faulenzen konnten 😜) hatte eine Securityfirma beauftragt, um die 3 direkt über die Grenze nach Kolumbien zu bringen. Oh prima! Dann könnten wir ja im Nachgang ebenfalls mit der Securityfirma über die Grenze fahren!

    Aber es kam besser. Der nette Hotelportier kam zu uns und sagte, dass sein Cousin uns fahren würde! Total geil! 🤩 Wir einigten und auf einen Preis, packten schnell alle 7 Sachen zusammen, und um 15Uhr saßen wir im Pick-up des Cousins des Hotelportiers. „Mega mega gut, wir kommen hier raus!!“ 😍

    Die ersten 2 Stunden verliefen reibungslos. Überall auf der Strecke waren noch Reste der zig Blockaden zu sehen, viele Teile der Straße noch schwarz vom Ruß der vielen angezündeten Autoreifen. Doch dann, 10Minuten vor der Grenze, verfolgt uns auffällig lange ein Polizeifahrzeug mit Blinklicht. 2 Minuten später hat es uns überholt und fordert uns zum Anhalten auf. Oh Gott, was kommt denn jetzt? Bevor der Cousin des Hotelportiers die Tür aufmacht sagt er noch hastig 3 Sätze auf Spanisch, von dem wir nur verstehen, dass wir nicht sagen sollen, dass er da Geld für kriegt. Äh, shit, was, verboten? 😨 Der Fahrer wird von uns getrennt und wir werden einzeln befragt. Obwohl wir scheinheilig behaupten, dass die Fahrt ein „favor“ von dem Hotel sei und wir nichts für die Fahrt bezahlen wird unser Fahrer eingesammelt und sitzt ab dann im Polizeiauto. Denn die Stories deckten sich nicht 😑 Shit, was jetzt? Der Cousin kommt aus dem Polizeiauto zu uns und sagt uns irgendwas. Wir verstehen nicht was er will, also tickert er es in die Google Translate App von Michas Handy und raus kommt: “They prisoned the vehicle.” Eh, immer noch nicht verstanden, was? Heißt das, wir müssen aussteigen, und die letzten 10 Autominuten mit unserem schweren Gepäck gehen? Ist ja mega gefährlich! Und dauert zu Fuß EWIG! 😰 Der Polizist bemerkt unsere Stutzigkeit und schafft klare Fakten: Er setzt sich ans Steuer unseres Autos und chauffiert uns die letzten 10Minuten zur Grenze! Der Cousin mit dem zweiten Polizisten im Polizeiauto mit Blinklicht hinter seinem eigenen Wagen hinterher. Das ist ja mal hart unwirklich! Und so kommen wir doch tatsächlich an der Grenze zu Kolumbien an, machen noch ein Selfie mit dem Polizisten (Micha hat den doch tatsächlich danach gefragt! 😂) holen uns unsere Ausreisestempel (das war also Ecuador), und reisen wieder gehend über die Grenze nach Kolumbien ein.

    Genauso mit 37x umsteigen wie wir gekommen sind fahren wir jetzt also wieder zurück. Weils so schööön war! 😂 Der Weg verläuft zum Glück deutlich problemfreier als auf der Hinfahrt, es gibt keinen Erdrutsch oder ähnliches, der die Straßen blockiert, und so kommen wir um 21Uhr abends im kolumbianischen Pasto an. Pasto hat nen Flughafen, von dort aus werden wir in ein paar Tagen nach Peru fliegen. Die Tatsache, dass wir es aus Ecuador geschafft haben bedeutet, dass Joey ihren Flug umbuchen kann, und wir uns dann zum Glück doch noch sehen! ❤️ Gott, das stand schon hart auf der Kippe! Joey war zum Glück egal, wo die Reise hingeht, ganz nach ihrem Motto: “Ecuador oder Peru, Hauptsache Asien!” 😂 Ich liebe diese unkomplizierte Art! Treffen wir uns halt in Peru, gut, dass das 5 Tage vor dem Langstreckenflug aus Deutschland dann auch mal feststeht 😅
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  • Day131

    Colombia !

    February 24 in Ecuador ⋅ 🌧 15 °C

    Nous passons la frontière vers le dernier pays de ce périple latin: Colombia!

    Cette frontière est un lieu compliqué. C'est la première fois que l'on observe les problèmes migratoires des réfugiés Vénézuéliens.

  • Day24

    nach Quito

    February 7 in Ecuador ⋅ 🌧 14 °C

    Nach Zwischenstopps in Cali und Ipiales (zwei ziemlich gesichtslosen Städten mit deutlich höherer Armut und höherem indigenen Anteil in der Bevölkerung) haben wir heute per pedes die Grenze nach Ecuador passiert. Es war ein zeitaufwendiges Unterfangen. Zweimal Schlange stehen an den jeweiligen Migrationsoffices. Wir trafen ein junges Paar aus Österreich, die in Cali mit vorgehaltener Pistole mittags ausgeraubt wurden. Da hatten wir bisher viel Glück. Wir haben gemeinsam einen Bus nach Quito erwischt und fahren durch das bergige Land. Wir sind jetzt schon bei ca. 3000m. In Ecuador ist übrigens seit 2000 der USDollar Landeswährung. Zum Glück hatten wir noch ein paar dabei, dass wir das Busticket kaufen konnten. ATMs gab's an der Grenze nämlich nicht.
    In Quito angekommen (wir hatten mittlerweile den 20 km vor Quito liegenden Äquator passiert und sind nun auf der Südhalbkugel), waren wir fürs Erste total begeistert von der Altstadt. Unser Hostel bietet auch einen tollen Panoramablick auf die höchst gelegene Hauptstadt der Welt und die umliegenden Berge.
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  • Day240

    Day 234: Ecuadorian champion and 6 years

    September 3, 2016 in Ecuador ⋅ ⛅ 14 °C

    We woke up early. Today would be a lot of climbing so we needes as much time as we could get. After a 30 km decent we started the climb that should take us to the Colombian border. On the climb we met Paul on his road bike. He turned out to be the Ecuadorian cros coutry mountainbike champion. We rode with him for a while. We also met leigh. This english guy started cycling from england 6 months ago. It funy how you always meet people who do somethig more crazy.

    But we made it to 3000 meters. Here we will stay for the night and tomorow we will cross into colombia hopefully.
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  • Day53

    El Angel, Ecuador

    January 17, 2017 in Ecuador ⋅ ⛅ 8 °C

    As my last destination in Ecuador before crossing the border I headed to the small town of El Angel. There I caught a truck that took me along the old no longer used road that leads to Tulcan and was dropped off at the ranger station at the trail head to the El Angel Ecological Reserve and trail to Lagunas Del Voladero.

    In a cloudy mist I hiked my way to the lake / wetland surrounded by billions of Frailejones a plant that only occurs at high altitudes and in Ecuador only in this reserve. They can grow as tall as 4 meters and really create a dramatic landscape.

    The scenery was amazing, but the rain was cold. I set up my tent under a shelter the only dry place available. The rain died down a bit before nightfall and I was able to go sit by the lake for awhile.

    The night was freezing, my tent good sleeping bag and clothes saved me but it was rough, the next morning is what really made it work it. Clear blue skies, a bright sun and a beautiful view of the rolling hills of Frailejones and the lakes below.

    It truly was a great way to end my first leg of this journey in the very nature that makes this country so wonderful and ever amazing!
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Provincia del Carchi

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