Ecuador
San Juan

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.

8 travelers at this place

  • Day40

    Die Windböen am Chimborazo

    July 10, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 9 °C

    Mit dem Bus gehts von Cuenca weiter nach Alausí. Die Strecke ist wunderschön und wir sind beeindruckt wie grün die Landschaft in Ecuador ist. In Alausí besichtigen wir nachmittags das sehr kleine, charmante Städtchen. Für den nächsten Tag haben wir uns die letzen Tickets für die Zugfahrt zur Teufelsnase, Nariz del Diabolo, ergattert. Eine Zickzackstrecke an einer steilen Felsnase. Wir gingen davon aus, auf dieser Strecke zu fahren, es ging jedoch nur an einen Besichtigungspunkt am Fusse des Felsens. Wieder zurück nehmen wir den Bus nach Riobamba. Als wir nachmittags ankommen gehen wir durch die Stadt und holen uns letze Infos für unser geplantes Trekking am Fuss des Vulkans Chimborazo. Dies ist der höchste Berg Ecuadors und der Gipfel ist der Punkt der Erdoberfläche, der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt ist. Damit übertrifft er den wesentlich höheren Mount Everest und das aus dem Grund, dass die Erde nicht kugelförmig ist und wir hier fast am Äquator sind. So nah werden wir der Sonne wohl nie mehr sein.
    Früh morgens beim Nationalparkeingang werden wir von den starken Windböen fast weg geweht, aber nachdem die guten Jacken montiert waren gehts auf 4300 Höhenmeter los. Zwei Stunden wandern wir hoch zur ersten Schutzhütte, bei der wir uns mit einem Tee aufwärmen. Danach gehts weiter zur zweiten Schutzhütte und diese Strecke hat es in sich. Wir kämpfen gegen die Natur, vorallem gegen den enormen Wind. Das wir auf über 5000 Höhenmeter hochlaufen kommt noch erschwerend dazu. Die Wanderstöcke fliegen uns um die Beine und die Extremitäten entwickeln fast ein Eigenleben. Bei der Hütte erholen wir uns kurz von den Böen, machen uns aber gleich weiter auf den Weg zur Lagune. Dort angekommen bekommen wir eine kleinen Lachkrampf. Einmal ein starker Sommerregen in der Schweiz und jedes Feld hat mehr Wasser als diese Pfütze, um es mit Nélias Worten zu beschreiben. Trotzdem hat sich der Weg gelohnt, bei schönstem Wetter und toller Aussicht wandern wir zum Eingang zurück.
    Read more

  • Day151

    Die Teufelsnase und Chimborazo

    July 10, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 10 °C

    Nach der Ankunft, am späteren Nachmittag, erkundeten wir die winzige Ortschaft Alausi zu Fuss. Für den nächsten Tag haben wir die berühmte Schmalspurbahn zur Teufelsnase gebucht. Dies ist die Haupt- und auch einzige Attraktion von Alausi. Die Zickzackstrecke führt den steilen Feldwänden entlang, über Brücken, vorbei an der schönen Landschaft. Die Zugmitarbeiter müssen mehrmals von Hand die Weichen umstellen. Nach 2,5 Stunden ist der Ausflug auch schon wieder vorbei. Wir nehmen gleich den nächsten Bus ins nahegelegene Dorf Riobamba. Kulinarisch stellte sich die grössere Ortschaft nicht gerade als Gaumenschmaus heraus, dafür punktete sie mit den Wandermöglichkeiten im nahe gelegenen Nationalpark Chimborazo. Und diese Wandergelegenheit wollten wir uns nicht entgehen lassen. Gut ausgerüstet machten wir uns am nächsten Morgen in aller Frühe auf zum Busbahnhof. Bereits um halb 8 konnten wir unsere Wanderung zum ersten Refugio starten. Nach gut zwei Stunden erreichten wir das noch leere und unbelebte Refugio auf 4800 m ü. M. Bis dahin machte uns die Höhe keine Mühe. Nach einem zweiten Frühstück machten wir uns mit vielen anderen Wanderer auf zum zweiten Refugio auf 5050 m ü. M. Nun bemerken wir nicht nur die Höhe sondern müssen auch noch gegen einen starken Wind ankämpfen. Oben angekommen, beschlossen wir ohne grosse Pause gleich zu unserem höchsten Punkt auf 5100 m ü. M. zu laufen. Die erwartete Laguna ähnelte mehr einer braunen Pfütze als einer Laguna aber wir konnten dies alle mit Humor nehmen.Read more

  • Day226

    Chimborazo, Ecuador (Riobamba)

    August 14, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 7 °C

    Wie bereits am Vorabend geplant geht es heute ohne eine Tour gebucht zu haben zum Vulkan Chimborazo!
    Wir wissen nur ungefähr wie wir hin kommen und so nehmen wir einfach den Bus der uns zum Eingang des Naturschutzgebietes bringen soll, wo auch der Vulkanaufstieg beginnen soll.
    Unser Plan ist auf bis zu 5.100m zu steigen. Der Bus fährt uns bereits auf über 4.400m
    Ja gut das sieht nach dem Eingang aus ... so laufen wir einfach drauf los .... leider haben wir bereits am Eingang für die falsche Richtung entschieden und laufen komplett falsch!
    Auf dem falschen Weg entdecken wir aber die ganz seltene Art der Llamas "Vicuña".
    So kehren wir an die Hauptstrasse und ein netter LKW Fahrer kniend uns spontan mit aber leider wieder in die falsche Richtung! Also wieder raus aus dem LKW und wieder Finger raus halten ... ein nettes Pärchen hält an und nimmt uns wieder mit zum Eingang!
    Der Aufstieg bis auf ca. 5.600m ist eigentlich an einem Tag zu schafen aber heute ist es unglaublich windig so das alleine das gerade aus Laufen schon schwer fällt. So laufen wir wieder drauf los.... die Sicht ist so schlecht (durch den Staub der durch den Wind aufgewirbelt wird) dass man zwischenzeitlich nur ca. 10m Sicht hat.
    Plötzlich hält ein Geländewagen neben mir an und öffnet die Tür ... ein französisches Pärchen die eine Tour gebucht haben hat Mitleid mit uns und nehmen uns mit im Auto bis auf 4.800m
    Aber hier geht es nur noch zu Fuß!
    In einer Berghütte wärmen wir uns auf bis wir den Aufstieg wagen. Es bleiben nur noch 300 Höhenmeter aber dafür haben wir noch mal etwas mehr als 1h gebraucht!😥
    Der Wind ist unerbittert und peitscht unaufhörlich ins Gesicht!
    Auf 5.100m angekommen genießen wir den unglaublich Anblick der Eis und Schnee bedeckten Vulkanspitze!
    Chimborazo ein Vulkan von 6.384m hat eine sehr besondere Eigenschaft ... aufgrund der Lage nah am Äquator und der nicht perfekten Kugelform der Erde ist die Spitze des Chimborazo sogar 2km weiter weg vom Mittelpunkt und somit auch 2km näher an der Sonne als die des Mont Everests🤤
    Den Anblick halten wir für 10 minuten bevor es wieder an den Abstieg geht.
    Beim Abstieg entscheiden wir uns komplett zu Fuß zu machen ... es sind etwas mehr als 8 Km und 750 Höhenmeter bis zur Hauptstraße.
    Der Weg ist nicht wirklich herausfordernd aber der unglaubliche Wind ... teils so stark das wir anhalten müssen um nicht von den Füßen geblasen zu werden! Den Weg runter sind wir ganz alleine da alle den Bus oder die privat Guids mit den Autos in Anspruch nehmen!
    Die Landschaft um uns herum ist einfach unwirklich ... keine Tiere, keine Bäume nur kleine Sträucher!
    Nach ca. 2 Stunden erreichen wir die Hauptstraße ... es ist so unglaublich einfach hier und insgesamt in Zentral- und Südamerika man wartet an der Straße ohne eine Haltestelle und wartet bis ein Bus kommt ... dieser hält einfach überall und für jeden!
    Zurück im Hostel geht's direkt ins Bett.
    Abends quälen wir uns noch mal aus dem Bett um etwas Essen zu gehen!

    Bereits morgen geht es für mich nach Baños was übersetzt Toiletten heißt😅
    Und langsam sollte ich mir endlich Gedanken machen was Galapagos angeht!
    Read more

You might also know this place by the following names:

San Juan

Join us:

FindPenguins for iOSFindPenguins for Android

Sign up now