Ecuador
Provincia del Chimborazo

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60 travelers at this place:

  • Day91

    Unser neuer Reisegefährte

    June 20, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach den Galapagosinseln haben wir einige Tage in Guayaquil verbracht, an denen wir kaum etwas unternommen haben. Das tat auch mal wieder gut. Erlebt haben wir trotzdem einiges: als wir spazieren gegangen sind und an einem Stand Saft kaufen wollten, hat uns ein Einheimischer angesprochen, Antonio. Wir haben uns eine Zeit lang mit ihm unterhalten, er sprach sogar ganz gut deutsch, weil er 4 Jahre in Deutschland studiert hat. Nachdem er seine Pause beenden und zurück zur Arbeit gehen wollte hat er uns kurzerhand einfach mit dorthin genommen 😀 Er arbeitet in der Stadtverwaltung von Guayaquil in einem Büro, das für Öffentlichkeitsarbeit und verschiedene Aktionen für die Bürger zuständig ist. Er und seine Chefin zeigten uns Fotos und Videos der Aktionen die sie organisieren, von Umzügen bis zu Sportevents. Zum Abschied schenkten sie uns noch eine Flagge von Guayaquil. Diese Gastfreundschaft und Spontanität hat uns wieder mal richtig beeindruckt!

    Aber wir hatten uns nicht ohne Grund Guayaquil für unseren längeren Aufenthalt ausgesucht. Schon vor einigen Wochen haben wir auf Facebook einen Eintrag von einem Paar aus den USA gesehen, das einen VW Bully verkauft. Wir haben uns gemeldet und sind uns einig geworden, und jetzt war es endlich soweit! Hier in Guayaquil haben wir uns getroffen und einen gemeinsamen Besuch beim chilenischen Konsulat sowie die Übergabe des Vans gemacht. Wir waren schon vor Galapagos beim deutschen und beim chilenischen Konsulat, um die ersten bürokratischen Schritte zu erledigen. Das chilenische Konsulat ist nötig, weil der Bully in Chile zugelassen ist. Bei unserem gemeinsamen Termin mussten wir verschiedene Verträge und Vollmachten unterschreiben, damit eine chilenische Agentur im Namen der Verkäufer den Van verkaufen und in unserem Namen kaufen kann. In Chile zugelassene Fahrzeuge können nämlich scheinbar nur von Chilenen so einfach gekauft und verkauft werden, deshalb das Ganze. Die Lady im Konsulat stellte sich erstmal quer weil es nötig war dass sie in den Dokumenten eine Kleinigkeit ergänzt, aber schließlich hat sie doch noch ihren Job gemacht und wir konnten alles noch am gleichen Tag erledigen. Schon am nächsten Tag konnten wir alles mit Unterschrift vom Konsul abholen.

    Dann konnte auch unsere Reise mit dem Bully beginnen, der von den Vorbesitzern den Namen Julio bekommen hat. Das Fahrgefühl war erstmal äußerst ungewohnt, die nicht vorhandene Servolenkung sorgt für ein stetiges Workout 😀 Als wir auf einem Supermarktparkplatz die ersten Vorräte einräumten, sprach uns schon der erste Begeisterte auf unseren Van an, ein 88-jähriger Mann, mit dem wir uns dann einige Zeit unterhielten. So können wir auch unser Spanisch weiter vertiefen! Nachdem wir Julio erstmal aus dem chaotischen Stadtverkehr manövriert hatten, wurde es schon entspannter. Auch die erste Polizeikontrolle haben wir ohne Probleme bestanden 😀

    Eigentlich wollten wir bis Alausí fahren, aber dafür waren wir zu spät losgefahren. Es ging über kurvenreiche Bergstraßen mit vielen Schlaglöchern, weshalb wir nicht länger als nötig im Dunkeln weiterfahren wollten. Also suchten wir uns in Huigra, einem verschlafenen Dorf in den Bergen, einen Stellplatz. Das war gar nicht so einfach, denn die einzige Campingmöglichkeit existierte scheinbar nicht mehr. Als wir in einem Hotel nach dem Campingplatz fragten, bot uns die Frau an, im Hinterhof des Hotels zu bleiben. Das Angebot nahmen wir gerne an, und sie ließ sogar die Tür zum Hinterhof offen, sodass wir die Toiletten vom Restaurantbereich benutzen konnten.

    Zum Abendessen gab es Salchipapas (Pommes mit frittierter Wurst) in einem kleinen Laden, wo wir uns mit den beiden Betreibern unterhielten. Sie hatten uns bereits erkannt und wussten, dass wir im Bully an ihrem Imbiss vorbeigefahren sind 😀 Von ihnen erfuhren wir, dass in Alausí an diesem Wochenende ein Fest stattfindet, gut dass wir morgen dorthin fahren!

    Nachdem wir durch die Spanischkurse und den Ausflug auf Galapagos in den letzten Wochen nicht mehr so viel vom wahren ecuadorianischen Leben mitbekommen hatten, haben wir jetzt wieder das Gefühl mittendrin zu sein 😊
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  • Day40

    Die Windböen am Chimborazo

    July 10, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 9 °C

    Mit dem Bus gehts von Cuenca weiter nach Alausí. Die Strecke ist wunderschön und wir sind beeindruckt wie grün die Landschaft in Ecuador ist. In Alausí besichtigen wir nachmittags das sehr kleine, charmante Städtchen. Für den nächsten Tag haben wir uns die letzen Tickets für die Zugfahrt zur Teufelsnase, Nariz del Diabolo, ergattert. Eine Zickzackstrecke an einer steilen Felsnase. Wir gingen davon aus, auf dieser Strecke zu fahren, es ging jedoch nur an einen Besichtigungspunkt am Fusse des Felsens. Wieder zurück nehmen wir den Bus nach Riobamba. Als wir nachmittags ankommen gehen wir durch die Stadt und holen uns letze Infos für unser geplantes Trekking am Fuss des Vulkans Chimborazo. Dies ist der höchste Berg Ecuadors und der Gipfel ist der Punkt der Erdoberfläche, der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt ist. Damit übertrifft er den wesentlich höheren Mount Everest und das aus dem Grund, dass die Erde nicht kugelförmig ist und wir hier fast am Äquator sind. So nah werden wir der Sonne wohl nie mehr sein.
    Früh morgens beim Nationalparkeingang werden wir von den starken Windböen fast weg geweht, aber nachdem die guten Jacken montiert waren gehts auf 4300 Höhenmeter los. Zwei Stunden wandern wir hoch zur ersten Schutzhütte, bei der wir uns mit einem Tee aufwärmen. Danach gehts weiter zur zweiten Schutzhütte und diese Strecke hat es in sich. Wir kämpfen gegen die Natur, vorallem gegen den enormen Wind. Das wir auf über 5000 Höhenmeter hochlaufen kommt noch erschwerend dazu. Die Wanderstöcke fliegen uns um die Beine und die Extremitäten entwickeln fast ein Eigenleben. Bei der Hütte erholen wir uns kurz von den Böen, machen uns aber gleich weiter auf den Weg zur Lagune. Dort angekommen bekommen wir eine kleinen Lachkrampf. Einmal ein starker Sommerregen in der Schweiz und jedes Feld hat mehr Wasser als diese Pfütze, um es mit Nélias Worten zu beschreiben. Trotzdem hat sich der Weg gelohnt, bei schönstem Wetter und toller Aussicht wandern wir zum Eingang zurück.
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  • Day13

    Nariz del Diablo

    November 26, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 15 °C

    Mit dem Bus ging es ca. 6 Stunden von Quito nach Alausi auf der Straße der Vulkane. Leider waren die meisten Gipfel in Wolken gehüllt. Alausi ist ein kleinerer Ort in einem Tal etwas abseits der Panamericana. Ich habe dort eine Zwischenstation eingelegt, weil hier für die Touristen eine historische Bahn betrieben wird. Der Zug fährt im Zickzack den Berg hinauf. Das muss damals eine Bautechnische Topleistung gewesen sein. An der Endstation gibt es es Informationen, Tänze und Souvenirs von den hier heimischen Indigenen.
    Der Felsen hat seinen Namen Teufelsnase nicht von der Form, sondern weil angeblich während des Baus der Bahn etliche Menschen in dem Felsen verschwunden sind. Und das muss mit dem Teufel zugehen. Viel mehr gibt es hier aber nicht zu sehen.
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  • Day93

    Alausí

    June 22, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 17 °C

    Von Huigra aus haben wir nach einer Stunde Fahrt Alausí erreicht, eine kleine Stadt in den Bergen. Bekannt ist diese vor allem für eine Zugfahrt durch die Berge, die hier beginnt. Dort fanden an diesem Wochenende Feierlichkeiten zu Ehren der neuen “Königin“ des Kantons statt. Der Ort und die Menschen machten auf uns einen gemütlichen und offen Eindruck und wir fühlten uns sofort pudelwohl. Außer uns waren hier auch kaum Touristen, wodurch wir mal wieder richtig ins lokale Leben eintauchen konnten.

    Wir stellten Julio mitten in der Ortschaft ab und kauften erstmal Zugtickets für den Folgetag. Dann schlenderten wir durch die belebten Straßen. Überall waren Leute aufgrund der Feierlichkeiten und gegen Mittag ging es mit einem Seifenkistenrennen los. Das Ganze war richtig professionell mit Sponsoren usw. aufgezogen und die Karossen rasten mit einer heftigen Geschwindigkeit den Berg herunter an uns vorbei. Das Ganze wurde von Jung und Alt begeistert betrachtet und wir waren die einzigen Nicht-Einheimischen.

    Dann fand ein Stierkampf in der eigens dafür errichteten Arena statt. Wir hatten uns Tickets dafür gekauft und waren kurz vor Beginn auch da. Typisch deutsch halt. So nach und nach kamen die anderen Zuschauer und mit 2 Stunden Verspätung ging es los. Es war für uns beide der erste Stierkampf und wir waren ehrlich gesagt davon angewidert und bereuten, dass wir Karten gekauft hatten und das Ganze damit unterstützen. Wir hätten vorher wissen müssen was uns erwartet, aber irgendwie haben wir nicht nachgedacht. Nach dem ersten Kampf gingen wir dann auch vorzeitig. Zurück am Bulli stellten wir fest, dass direkt vor unserer Tür ein Empanadastand aufgebaut worden war. Was will man mehr, so war die Verpflegung auch gesichert 😀

    Am Abend fand dann am Hauptplatz des Ortes die Krönung der neuen “Königin“ des Kantons statt. Die Zeremonie dauerte gefühlt 2 Stunden und es gab viele Reden etc. Die Inszenierung war richtig aufwändig und wir staunten nicht schlecht. Es gab sogar ein großes Feuerwerk. Danach spielte noch eine Band und sorgte für Stimmung. Hier probierten wir Canela, ein lokales Heißgetränk mit Zimt, Rum und Limette. Das tat gut, denn viel mehr als 10 Grad hatte es nachts nicht mehr. Wir gingen zum Bulli, der mitten im Trubel stand und legten uns bei voller Lautstärke von draußen zum Schlafen. Wir hatten entschieden, nicht auf dem 5 km entfernten Campingplatz zu bleiben sondern nah am Geschehen mitten in der Stadt zu schlafen. Wir schliefen auch bis 4 Uhr ganz gut, wurden dann allerdings von der dröhnenden Musik aus dem Auto neben uns und dem Tanzen und Feiern der Leute aufgeweckt. Also fuhren wir mit dem Bulli mitten in der Nacht ein paar Meter weiter und hatten wieder unsere Ruhe.

    Am nächsten Morgen ging es dann mit dem historischen Zug zur Teufelsnase (nariz del diablo). Das Besondere daran ist, das die Zugstrecke mitten in die Berge mit einer durchschnittlichen Steigung von 6 % gebaut wurde. Gerade die Steigung findet man selten auf der Welt. Die Landschaft um uns herum war traumhaft und wie im Bilderbuch. Wir kamen dann am Bahnhof von Sibambe an, wo wir 1 Stunde Aufenthalt hatten, bevor es wieder zurück ging.

    Zurück in Alausí besuchten wir noch den Markt, auf dem neben Obst und Gemüse auch Tiere wie z.B. Hühner und Schafe zum Verkauf angeboten wurden. Das Bild war sehr bunt, vor allem auch durch die Frauen mit ihrer traditionellen Kleidung. Nach dem wir der Statue von San Pedro über Alausí noch einen Besuch abgestattet hatten machten wir uns zu unserem nächsten Ziel, Cuenca, auf.
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  • Day96

    Guamote

    June 24, 2019 in Ecuador ⋅ ☁️ 16 °C

    Ambato liegt auf einer Höhe von 2.577 m. Um aus der Stadt heraus zu kommen, ging es erst einmal eine halbe Stunde steil bergauf, anschließend 1 1/2 Stunden nicht mehr ganz so steil bergauf und dann nochmals ein 1/2 Stunde etwas flacher bergauf. Bei einer Kontrollstelle meinte der Polizist die höchste Stelle der Straße liege bei 3.750 m. Uwe kann bestimmt herausbekommen ob das stimmt.
    Zu Beginn der Fahrt habe ich mich wieder angezogen wie im Winter. Die Temperaturen lagen bei 3° Celsius, es regnete leicht und manchmal schien die Sonne. Nach 30 Kilometern auf dem höchsten Punkt angelangt, die 1. Akkuladung aufgebraucht, hatte ich eigentlich keine Lust mehr, aber bei der Abfahrt sah ich mich nach rechts um und erblickte ganz in meiner Nähe einen schneebedeckten Vulkan. Der Chimborazo ist mit seinen 6.258 m der höchste Berg Ecuadors. Alexander von Humboldt hatte versucht den Gipfel zu erreichen, scheiterte jedoch, da seine Helfer nicht bereit waren den heiligen Berg weiter zu erklimmen. So musste er die Besteigung abbrechen. Damals galt der Chimborazo als höchster Berg Südamerikas. Guamote liegt auf einer Höhe von 3.045 m. Nichts gegen diese Höhen, wenn ich nicht immer bergauf und bergab fahren müsste.
    Hier im Ort habe ich mich in einem stinkfeinen Hotel einquartiert. Die Übernachtung kostet ganze 15,- $. Die Dame an der Rezeption ist eine waschechte Indianerin. Hauptsächlich spricht sie Quechua und hat Sinn für Humor, hatte ich bisher noch nicht mitbekommen. Quechua und Spanisch sind zwei völlig unterschiedliche Sprachen. Sie wird auch in Peru, Bolivien und im Norden Chiles gesprochen.
    Letztendlich ist es doch ein schöner Tag.
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  • Day6

    Chimborazo und Alausi

    February 1, 2019 in Ecuador ⋅ 🌧 16 °C

    Der Tag startete leider erst einmal mit schlechten Nachrichten.
    Da eine kurzfristige Reparatur des Wages unseres Guides nicht möglich war, mussten wir unsere Tour mit einem Kollegen fortsetzen, den er kurzfristig organisiert hatte.
    Mit diesem ging es dann zum nächsten aktiven Vulkan: Chimborazo
    Fun fact: der Vulkan ist mit 6.384 km vom Erdmittelpunkt aus 2 km näher an der Sonne, als der Mount Everest, denn die Erde ist eine Rosine.
    Diesmal fuhren wir bis auf knapp 4800 m, um dann den Aufstieg zur ersten Hütte auf 5000 m anzugehen. Dies war aber deutlich einfacher, als die beiden Aufstiege an den Vortagen.
    Daher legten wir noch einen oben drauf und gingen weiter bis 5100 m, zum Ende des Aufstiegs. Nach dem Abstieg standen wieder zwei Stunden Fahrt nach Alausi an.
    Einen kurzen Zwischenstopp gab es an der ältesten Kirche Ecuadors, inklusive einer kleinen Vorführung, wie aus einer speziellen Kokosart eine täuschend echte Imitation von Elfenbein hergestellt werden kann.
    Anschließend wurden wir am Hotel in Alausi ausgeladen.
    Da wir noch gut etwas vom Nachmittag übrig hatten, erkundeten wir die - äußerst begrenzten - lokalen Wahrzeichen.
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  • Day5

    Quilotoa Lagune

    January 31, 2019 in Ecuador ⋅ 🌧 20 °C

    Mit Diego, unserem Guide, ging es Donnerstag zu Quilotoa Lagune. Es ist ein Kratersee eines noch aktiven Vulkans. Wir kleinen Glückspilze hatten schönes Wetter, sodass das Wasser in mehreren türkistönen leuchtete. Über einen steilen Weg ging es den Kraterrand herunter bis zum See. Wir waren früh dran und konnten als eine der Ersten mit Kajaks bis zur Seemitte schippern. So etwas wie Nessie haben wir nicht gesehen, auch wenn Diego etwas von Blubberblasen erzählte...
    Der weniger schöne Teil des Tages war der Aufstieg... Junge Junge! Wir hätten uns zwar auch von Eseln tragen lassen können aber der sportliche Ehrgeiz hat uns abgehalten. Wir sind ja keine Mimimis!
    Eigentlich wurde uns als Antrieb paar Cervezas versprochen aber Probleme (Keilriemen) mit dem Auto auf der Rückfahrt haben die Pläne etwas geändert. Daher ging es direkt zum Hotel und ab ins Bett
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  • Day125

    Durch die Anden nach Cuenca

    October 31, 2019 in Ecuador ⋅ ☁️ 9 °C

    Nach einer tollen Zeit in Baños ging es ein letztes Mal mit dem Wanderbus in Richtung unseres nächsten Ziels: Cuenca. Kaum hatten wir Baños verlassen, konnten wir (endlich) den mächtigen 5000er Vulkan Tungurahuga sehen. Auf dem weiteren Weg nach Riobamba, wo wir kurz stoppten um weitere Mitfahrer einzusammeln, wurde auch der nächste Vulkan Chimborazo sichtbar. Dieser ist mit 6263 m der höchste Berg Ecuadors. Leider konnten wir aufgrund der schaukeligen Fahrt kein brauchbares Foto machen. Ein Nachteil dieser Art des Reisens, man kann nicht einfach mal anhalten wenn man möchte. Der nächste Stop des Wanderbus war die Kirche Balbanera, die erste katholische Kirche Ecuadors, natürlich von den Spaniern erbaut. Danach ging es zum großen und authentischen indigenen Markt in Guatamote. Hier wären wir gerne länger geblieben, denn das bunte Treiben des Marktes war faszinierend. Leider waren wir an den Wanderbus gebunden und so hatten wir nur 1 h Zeit. Mittags stand Ozogoche auf dem Programm, das für seine 45 Lagunen bekannt ist. Wir besuchten eine der Lagunen im Sangay National Park, in der unerklärlicherweise jedes Jahr Zugvögel, vom Norden kommend, Selbstmord begehen. Die Vögel legen einen wochenlangen Flug zurück und stürzen sich in dieser Lagune ins Wasser 🤔. Die Einheimischen sehen darin ein Segen von "Pacha Mama" (Mutter Erde). Doch Wissenschaftler vermuten, dass die Tiere mit dem Wechsel der Luftdichte nicht klarkommen.
    Nach einem kleinen Spaziergang zum See und anschließendem traditionellen Essen (Bohnen, Mais, Weichkäse und Kartoffelsuppe) bei Leuten des Dorfes in Ozogoche ging unsere Reise weiter. Ursprünglich wollten wir beim nächsten Halt - in Alausi - wieder 2 Tage bleiben um mit dem berühmten "El tren" zu fahren, der sich - auf der gefährlichsten Eisenbahnstrecke der Welt - durch die Berge schlängelt. Nach ein paar Empfehlungen von Leuten in Baños und in Betracht des relativ hohen Preises haben wir uns dagegen entschieden. So kamen wir abends um kurz nach 21 Uhr in Cuenca an.
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  • Day58

    23-6 Chunchi

    June 23, 2018 in Ecuador

    Om half tien gisteravond 4 twintigers uit Riobamba. Automotor de hele tijd aan en muziek. Om half 12 wat van gezegd. 4 uur 's nachts weer. 8 uur, eerste wat ze doen: motor en autoradio aan.
    Mevrouw van de camping komt even later, vindt het slecht, maar er verandert niets.
    Dus pakken we in, terwijl we eigenlijk een dag hadden willen blijven. We geven 5 dollar, nee het is 18. Nou was het op internet al 16 en bovendien, dat is voor een "glamping" met donker, bar, wifi en slapen. We zijn gewoon weg gereden. Best slecht eigenlijk.
    Daarna valt de eerste klim naar de afslag mij erg mee, maar Karin niet. Daarna de klim naar Chunchi is denk ik alleen voor Willem leuk. Vooral de laatste 4 km. 10% kon zelfs ik niet meer van genieten.
    Hostel is shabby, warm water is gewoon ijskoud, en wel 20 dollar zonder ontbijt. Dat vind ik dan gewoon niet kloppen.
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  • Day60

    25-6 Llagos

    June 25, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 11 °C

    De ochtend begint met een up-date van Karins Iphone die maar niet wil lukken en een daverende ruzie. Komt weer goed bij pepermunt zonder munt.
    Met de hoogtelijnen mee betekent tevens toch nog 5% klimmen en soms meer. Na de eerste 15 km wil het nu bij mij niet meer. We stoppen om kwart over drie bij een acceptabel plekje. Niet zo mooi als die van de lunch.
    Hebben we bijna 19 km gefietst, zien we nog steeds Chunchi liggen. 😕
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Provincia del Chimborazo

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