France
Intra Muros

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71 travelers at this place
  • Day11

    Saint-Malo

    June 26 in France ⋅ ☁️ 14 °C

    Eigendlich wollte ich von meinem Stellplatz mit dem Rad die 4 Kilometer bis nach Saint-Malo fahren. Da aber schon wieder Regen angesagt war, habe ich mich dann doch besser für die Weicheitour mit dem Bus entschieden. War auch besser so, insbesondere da ich den letzten Parkplatz vor der Bezahlzone ergattert habe. Die Altstadt ist von hohen Granitmauern umgeben und war einst eine Hochburg für Freibeuter (vom König gebilligte Piraten). Heute ist die Stadt der bedeutendste Hafen an der bretonischen Nordküste und aufgrund ihres historischen Stadtkerns sowie ihrer Festungsanlagen einer der meistbesuchten Touristenorte Frankreichs.

    Ja alles in grauem Granit gebaut, wohl der einzige Baustoff der gegen das aggressive Klima des Atlantiks wirklich auf Dauer stand hält. Ich bin dann ein mal um den historischen Stadtkern intra muros (innerhalb der Stadtmauern) gewandert. Die Sache mit der Flut habe ich noch nicht so drauf. Hier liegen bis zu zwölf Meter Differenz liegen zwischen Niedrigwasser und Hochwasser. Drei der vorgelagerten Inseln Grand Bé und Petit Bé sowie das Fort National (Festungsbau durch Vauban 1689) sind bei Niedrigwasser zu Fuß zu erreichen. Bei Flut natürlich nicht..... Dann eben nicht!
    Hat sich aber auch so gelohnt hier noch vorbei zu schauen. Natürlich fing es dann auf dem Rückweg wieder an zu regnen und ich dachte, wenn ich den Schirm mit nehme, bleibt es trocken, nö, leider nicht.
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  • Day8

    Saint-Malo

    July 20, 2020 in France ⋅ ☀️ 20 °C

    Die Stadt Saint-Malo hat uns sehr gut gefallen. Es war zwar schwer, einen Parkplatz für unser Wohnmobil zu bekommen, aber dann konnte die Erkundungstour starten. Die Hafenstadt ist komplett mit einer alten Stadtmauer umgeben, hat wunderschöne Strände und eine tolle Altstadt.
    Zum Abschluss des Tages waren wir lecker Französisch essen. Für mich gab es einen Buchweizen-Crêpe mit Lachs und französischem Käse und Addy hatte einen Crêpe-Burger. Suuuuuper lecker beides.
    Generell gibt es hier viel mit Crêpes. Da ist es echt schwer, sich zu entscheiden 😅
    Dazu gab es noch Cidre. Das ist ein typisch französischer Apfelschaumwein und er wird scheinbar aus Tassen getrunken. Auch sehr lecker 😊
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  • Day3

    Saint-Malo („Intra-Muros“)

    December 31, 2019 in France ⋅ ☀️ 4 °C

    🌇 Saint-Malo
    📍 Département Ille-et-Vilaine, Region Bretagne
    🌍 Frankreich 🇫🇷
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    48• 39’ N, 2• 1’ W
    Wetter: lange ☁️, danach ⛅️ und ein bisschen 🌤 4 Grad Celsius, 🌬 15 km/h (Glühwein und Grog helfen ein wenig... 🥶)
    Reisedauer: 2:00 h
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    Die Geschichte des „Korsarennestes“, der „Stadt aus Granit“ und der „Seefestung“ Saint-Malo reicht weit zurück: Sie entstand im 1. Jahrhundert v. Chr. aus Alet (eine in Frankreich gelegene römisch-katholische Diözese). Im 12. Jahrhundert erwächst aus dem alten römischen Hafen eine Stadt, die zunächst auf einer kleinen grünen Insel gegründet wird. Im 16. Jahrhundert machte sich Jacques Cartier von hier auf, Kanada zu entdecken und ganze Fischfang-Armadas landeten daraufhin in Neufundland. Die alle Seestraßen abklappernden Reeder sichern der Stadt ihren Wohlstand, die im Schutz der von den Schülern Vaubans errichteten Befestigungsmauern prosperiert. Im 18. Jahrhundert untermauern die Korsaren Duguay-Trouin und Surcouf das Ansehen Saint-Malos, dessen Standarte (🚩) unter der französischen Flagge weht (mit anderen Worten ... Piraten durften unter französischer Aufsicht Piratenzeugs machen. 🏴‍☠️)
    Als 1944 die Alliierten an der Küste der Normandie eines der gewagtesten, größten und folgenreichsten Landungsmanöver der Menschheitsgeschichte unternahmen, begann auch die Zerstörung der alten Stadt Saint-Malo (bretonisch Sant-Maloù). Als die letzten deutschen Truppen sich schließlich ergeben mussten, war die Stadt - vor allem die Altstadt - zu mehr als 85 Prozent zerstört; lediglich die gewaltigen Mauern um die Altstadt „Intra-Muros“ hatten weitgehend standgehalten. In den darauffolgenden Jahren wurde die Stadt von ihren energischen Bewohnern stilgerecht wieder aufgebaut und gilt heute als eine der größten und beliebtesten Touristenziele in Frankreich.

    Zutreffendes bitte ankreuzen:
    „Saint-Malo ist ...“
    🔲 der Hammer
    🔲 der Wahnsinn
    🔲 einfach nur schön und idyllisch
    🔲 für Geschichtsidioten wie Tim ein gefundener Diamant

    Im Ernst, man muss kein Geschichtswissenschaftler sein, um Saint-Malo als wirklich schön zu deklarieren (voller Fokus auf die Altstadt „Intra-Muros“; die restliche Stadt ist auch nennenswert, aber ist halt einfach eine Stadt. 😋). Wie eine Halbinsel liegt die Hafenpromenade im Meer; in den schmalen Pflastergassen der Altstadt von Saint-Malo reihen sich bunte Boutiquen und zahlreiche Restaurants aneinander. Hoch oben entlang der Wehrmauer können Besucher den Blick über das smaragdgrüne Meer, die weißen Sandstrände und den Hafen schweifen lassen. 💎 🏖 Ihre Silhouette ist das Wahrzeichen der alten Seefahrer-Stadt in der Bretagne. Selbst im Herbst und Winter ist der Besuch der Stadt ein aufregendes und ansehnliches Ereignis. Im Hafen lässt sich ein wunderschöner und bis ins Detail ausgeschmückter Weihnachtsmarkt auffinden. 🎄 UND die Preise sind auch recht erschwinglich (ganz untypisch für die Bretagne und Normandie).
    Absolutes #mustsee ‼️

    Fun Fact:
    Stolz sind die „Malouins“, die Bewohner der Stadt, vor allem darauf, dass ihre Flagge immer ein wenig höher als die französische flattert: Ein Ausdruck als Symbol der Unabhängigkeit, denn während der Hugenottenkriege erklärte sich die Stadt zur Republik. Das manifestiert sich auch in dem immer wieder zitierten Wahlspruch „Ni Français, ni Breton: Malouin suis!“ („Weder Franzose noch Bretone – Bürger von Saint-Malo bin ich!“) und dem Stolz, Einwohner einer Korsarenstadt zu sein. Im Gegensatz zu einfachen Piraten waren die Korsaren mit einem Kaperbrief („lettre de course“) ihrer Regierung ausgestattet, der sie offiziell legitimierte, feindliche Schiffe aufzubringen oder deren Besatzungen zwecks Lösegeldforderungen zu verschleppen ... legale Piraterie eben... 🤷🏼‍♂️
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  • Day20

    Saint-Malo... und von hier nach Kanada

    July 8 in France ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute ging’s erst mal weiter nach Saint-Malo. Die Stadt ist bekannt für Ihren Hafen, in dem zig Yachten und so viele Segelboote liegen, das man sie kaum zählen kann.
    Von hier starten auch viel Fähren und Touren nach England bzw. Zu den Kanalinseln im Ärmelkanal, die übrigens auch Britisch sind und nicht französisch, obwohl sie nur ca. 22km vor der französischen Küste liegen.

    Erst mal fahren wir mit unserem „kleinen“ 7,45m langen Wohnmobil direkt in die Stadt, wir wollen nach Intra-Muros - das ist die Innenstadt, die von einer Festungsmauer umgeben ist.
    Und tatsächlich haben wir sogar einen Parkplatz in einer Nebenstraße bekommen.
    Zu viert mit Buggy und quietsche Hund ging’s in die Stadt. Saint-Malo liegt an der Cote d’Émeraude (Smaragdküste) und somit nicht verwunderlich das wir direkt in der Stadt einen riesigen Strand vorfinden.

    Saint-Malo‘s Geschichte reicht auch wieder recht weit zurück, im 12.Jhd. gestattete der König den Einwohnern Jagd auf die Schiffe der Konkurrenz zu machen, da sie selber nicht am Kolonialhandel teilnehmen konnten. So wurde aus Piraten Kosaren und es erklärt sich auch wieso eine Festungsmauer einmal komplett um die Stadt nötig war😉

    Die Festungsmauer kann man heute begehen und so einmal um die ganze Stadt rum laufen, dabei hat man eine tolle Aussicht auf die vorgelagerten kleinen Inseln zu denen man teilweise bei Ebbe auch rüber laufen kann. Überall in der Innenstadt trägt man übrigens Maske weils so eng ist.

    Aus Saint-Malo stammt übrigens auch Jacques Cartier, der ab 1534 mehrmals zum heutigen Kanada aufbrach und die Ost-Westpassage finden sollte.
    Er baute auch ein Fort nahe der heutigen Stadt Québec, deshalb gibt es auch Ihm zu ehren in Saint-Malo eine Statue auf dem Place du Québec samt Flaagen aus Québec. Sah erst mal fast so aus als wären wir in Kanada 😅

    Nach unser Stadtbesichtigung, die irgendwann echt anstrengend war, weil die Innenstadt so voll war und einem obligatorischen Crêpe aus einem der 3.000 Crêperien/Restaurants/Caffés und Süßwarenläden (gefühlt besteht 80% der Stadt daraus!) reichts uns und wir verlassen Saint-Malo.
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  • Day12

    Euro5000 - Bordeaux - Nantes - St-Malo

    September 18, 2019 in France ⋅ 🌙 15 °C

    European5000 - Stage 11: The end is coming closer... Castle breakfast for the early birds 🦅, a car swap before Nantes, and some fine oysters in Saint-Malo... One more stop in France 🇫🇷 tomorrow, and we can celebrate our first S.A.C. Rally in Amsterdam 🇳🇱! #European5000 #E38 #728 #LongestStageTillNow #Bordeaux #Nantes #SaintMaloViaDinard #CarSwapBmwForVwRead more

  • Day40

    A Night in the Citadel

    September 29, 2017 in France ⋅ ☁️ 16 °C

    Our short time in the Channel Islands has come to an end. It had certainly been an interesting experience and unlike any other place we had visited before. The strange mix of English and French culture was intriguing. Would we ever return to these islands ? Probably not, but who can say for certain.

    We boarded a large ferry at St Peter Port and first travelled back to Jersey, before continuing on our way to St Malo. By the time we arrived in St Malo the daylight was fading. Fortunately our hotel for the night was quite close to the ferry terminal. A group of us formed a walking peloton and dragged our luggage around the citadel wall to the first gate we could find. We then had to navigate the rough cobblestones, hoping that the wheels on our bags would not collapse.

    Although we had been to St Malo several times before, we had never stayed inside the city walls. That night marked the end of section four of our adventure. Tomorrow morning our group will begin to disperse on their own different individual travels. It will be somewhat difficult not having so many wonderful friends to share each day with.
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  • Day41

    St-Malo

    July 30, 2019 in France ⋅ ⛅ 19 °C

    One of my favourite books is All The Light We Cannot See by Anthony Doerr and it is set in St Malo, an old port city in Brittany surrounded by granite walls. It has been a dream of mine to visit this place and it did not disappoint. St-Malo has the highest tides in Europe and the ocean can rise 13 metres in 6 hours. If you walk along the promenade when the tide is out, you simply can not fathom how the water could travel in over a kilometre and rise up over the huge sea wall - until you come back later in the day, and there it is. In one location there was a lovey sandy beach with a natural swimming pool and a 8 metre diving board and when we returned in the afternoon, the actual board was under water. The old city is wonderful to explore and many beautiful old buildings line the seafront.Read more

You might also know this place by the following names:

Intra Muros