France
Toul

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31 travelers at this place
  • Day90

    Tag 67 und 68 Hafen Toul

    August 13 in France ⋅ 🌙 19 °C

    Hurra, Hurra, Hurra, wir sind in der Mosel. Der "Kanal der Leiden" liegt nun endgültig hinter uns. Die beiden letzten Schleusen Nummer 46 und 47 werden um 08:30 Uhr angegangen. Der Tiefenmesser zeigt kontinuierlich 2,00 m an. Ich habe die Ehre, diesen Kanal zu beenden. 300 m vor der Schleuse steht der Funkempfänger der den Befehl von unserer Fernbedienung bekommt "Schleuse klar machen". Hat bisher immer geklappt ..., nur diesmal nicht. Ich fahre wieder zurück. Fernbedienung betätigen und ..., nichts passiert. Der verfluchte beschis..... Kanal will uns einfach nicht gehen lassen. Ein VNF Mitarbeiter auf einem Traktormäher sieht und begreift unsere Situation. Der Rasenmähermann betätigt die Schleuse 46 manuell und die Vorletzte ist geschafft. Bleibt nur noch Nummer 47. Unser Verlangen wird erhört und auch diese öffnet sich automatisch. Kurz vor ihr Wassertiefe 1,7 m. Ein letzter Klapps auf unser Unterteil und wir sind drin. Hier muss unsere Fernbedienung in einen Automaten gegeben werden. Erst wenn dieses Prozedere durchgeführt ist, wird die Schleuse aktiviert und sie soll dann ihrer Bestimmung gerecht werden. Es ist eine Aufgabe für Doofe. Fernbedienung in einen Schlitz stecken und alles Weitere funzt von allein. Nur diesmal nicht. Wie soll es auch anders sein. Auch die Sprechtaste, mit der Hilfe gerufen werden kann, hat ihren Dienst quittiert. Es gibt noch eine rote Alarmstange. Ausgelöst und nichts passiert. Also ..., wieder anrufen. Do you speak english? No..., französisch! Welche Antwort hätte ich auch anders erwartet. Ich stammel mir was zusammen und nach einer dreiviertel Stunde kommt der ersehnte VNF Mann und er befreit uns aus den Fängen des "Canal de Vogese".
    380 km Mosel liegen nun vor uns. Wir erfreuen uns an der Breite des Flusses und an den baumbewachsenen Hängen. Der Tiefenmesser interessiert niemanden mehr. Tiefe immer grösser als 3 m. Ich höre Loreena McKennitt und mir kullern Tränen unter der Sonnenbrille hervor. Geschafft, geschafft, wir haben es geschafft, denke ich immer wieder. An dieser Stelle möchte ich eine Lanze für Petra, Gaby und Detlef brechen. Ich schreibe diesen Block in der Ichform, weil es eben mein Block ist. Geschafft haben es nur wir vier gemeinsam. Wir alle haben nie die Hoffnung aufgegeben und auch Schicksalsschläge haben nie Ungereimtheiten aufkommen lassen, obwohl jeder ein Individuum ist. Auch gilt mein Dank den Mitarbeitern des VNF und natürlich Cindy, die uns immer wieder geholfen haben. Sie haben sogar, in einigen Teilstücken des Kanals, den Wasserstand angehoben.
    Jetzt sind wir im algenüberwucherten Hafen von Toul. 2 Tage bleiben wir hier. Wir wollen waschen, einkaufen, Diesel besorgen und natürlich auch die Altstadt besichtigen. In einer 500 m entferntenTanke habe ich mir einen 20 l Kanister besorgt und damit Kraftfutter für unsere Laufente gekauft. Jetzt haben wir genug für mindestens 7 Tage. Aus dem 2 km entfernten Supermarkt wird unser Einkauf direkt bis ans Schiff geliefert. Getränke haben wir jetzt für 3 Wochen.
    Der Dom von Toul, Saint-Étienne de Toul, ist auf Grund seiner imposanten Grösse sehenswert. Die Altstadt ist schön, aber nicht überragend. Wir lassen an diesen beiden Tagen die Küche kalt und geniessen die Haute Cuisine Frankreichs.
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    Thomas Adolph

    Herzlichen Glückwunsch an die Kanalbezwinger👍wir wünschen weiterhin eine gute Reise.

    8/13/21Reply
    Petra Harald Detlef Gabi

    Ich wüsste gerne wie die Wette unter den Schleusenwärtern ausgegangen ist🤔😁

    8/14/21Reply

    Ich freue mich für euch 4. Gute Arbeit 😁. Geniesst die breite, tiefe Mosel. Ganz liebe Grüsse 😗 [Hausmutter]

    8/13/21Reply
    Petra Harald Detlef Gabi

    Im Moment geniessen wir jeden Meter😊

    8/14/21Reply
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  • Day62

    56. Etappe: Toul

    September 2, 2018 in France ⋅ ☁️ 19 °C

    Zunächst ging es sonnig weiter über Wiesen und durch Wald. Das letzte Stück nach Toul hinein zog sich leider durch ein Gewerbegebiet, das sonntags nur von den aufmerksamen Wachhunden, die zwischen Pilger und Einbrecher leider keinen Unterschied kennen, bevölkert ist. Also fing ich mir auf dem letzten Stück so einige "Wuff"s ein.
    Einen Stempel habe ich mir auch schon in der deutschsprachigen Touristeninfo in Toul geholt. Jetzt kann ich mein Zimmer beziehen. 😊
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    Daniel Hasert

    ❤️😘

    9/2/18Reply
     
  • Day46

    Etappe 4 Verdun naar Toul 95km

    July 17, 2017 in France ⋅ ☀️ 16 °C

    Nadat we weer naar de Bike Map route fietsen .eerst door Verdun door de mooie stad gefietst.Al gauw liepen we vast op de route en werd er bij de maasrivier die we heel vaak volgen weer een grindpad aangegeven.Dat hebben we steeds hier in Frankrijk dus we namen weer de google maps route.die gaat over goede wegen. We reden fraai langs de maas die steeds smaller werd en konden flink doorsjeezen met 30+snelheden. Koffiestop hebben we lekkere dingen meegemomen vd lunch die we in een grasveld bij de Marne revier hebben genuttigd.Ferdie volgt ons prima en via find locatie v whatts app kan die ons zo makkelijk volgen. Daarna naar Toul en we besloten hier te stoppen omdat we nu eens wat vroeger wilde aankomen en ook deze stad er fraai uitziet met een enorme kathedtaal.Laten we nu tijdens t drinken op een terras bij een hotel zitten.Dus dit gelijk gekozen.maar dat ging niet zomaar want je moest zelf inchecken met een automaat met code etc.Een heel gedoe met gegevens invullen..maar t lukte en nadat we eindelijk de goede kamers hadden konden we douchen.
    We zijn gaan eten en dat was 3x niks..en bespaar jullie maar de details.Ik zag een panreel daarna dat er een vuurwerkshow was met filmmuziek.De plannen van rustig aan werden gewijzigd en we gingen hier naar toe.Eerst de schitterende kathedraal bezocht en toen via oude vestingwallen naar de plaats waar we al vele mensen zagen staan.Gezellige sfeer en kriek biertjes genomen en Jos V en ik namen nog een worstenbroodje.Toen begon t waanzinnig mooie vuurwerk.Op de klanken van vele bekende filmsongs veranderde de lucht in een kleurenpalet wat ik nog nooit zo gezien had.We stonden met ooh en aah te genieten.En t was heerlijk weer natuurlijk.Daarna een hele leuke coverband die de ene hit na de andere speelde en Ferdie ging helemaal los .Tja hij heeft geen 500 km in de benen en hij sprong en danste erop los.Wij luisterden meer dan mee te doen..en na ren uurtje besloot ik toch maar aan te geven we gaan weer naar t hotel immiddels alweer tegen middernacht. Tot nu gaat alles prima.We nemen we andere routes dan Bike Maps maar ok dat lukt best.
    We zitten ongeveer halverwegr en morgen richtimg de Vogezen...
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    Jos Vlietstra

    Mooi verhaal en goed dat jullie behalve dat gefiets ook oog hebben voor de cultuur in la douce France. Misschien kom je nog een harmoniumpje tegen 😂

    7/17/17Reply
    Rob Koks

    Zo, ik ben terug uit de Alpen. Eindelijk eens tijd en gelegenheid om je te volgen op je blog. Ziet er goed uit; jullie liggen goed op schema, ondanks de valse start van de eerste dag: goed werk !

    7/17/17Reply
    Rob Koks

    O, nou breekt het bericht af. OK, ga ik verder.

    7/17/17Reply
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  • Day8

    Tag 8 - Unspektakulär

    July 20, 2018 in France ⋅ 🌧 21 °C

    Obwohl der heutige Tag sehr schnell vorbei ging, ist irgendwie nicht viel passiert...
    Außer vielleicht, dass es kurzzeitig für eine Stunde geregnet hat, daher sind wir erst gegen halb 3 losgefagen. Dafür sind wie dann bis fast 21 Uhr durchgefahren - solange bis wir nicht mehr weiter kamen, weil die Schleusen in unserem Streckenabschnitt der Mosel nur bis 20 Uhr geöffnet haben. Da der nächste Hafen erst hinter der nächsten Schleuse liegt, übernachten wir nun mal wieder jwd.
    Morgen, sobals die Schleuse öffnet, also ab 9 Uhr, geht's weiter;-)
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  • Day5

    4. Etappe: Crévéchamps - Toul

    May 22, 2018 in France ⋅ ⛅ 22 °C

    40 Kilometer

    Fazit des Tages:
    „Und man kann DOCH alles haben“
    Blessuren des Tages:
    Ema wurde von Killerraupen angegriffen und Ginny hat jetzt auch Knie-Aua!

    Wer der Meinung ist, dass man nicht alles haben kann, wäre heute bei unserer Etappe eines Besseren belehrt worden! Es gab wunderschöne einsame Singletrails mit und ohne Raupen-Invasion, Schotterpisten mit Stolpersteinen, gut ausgebaute asphaltierte Fahrradtrassen, verlassene Landstraßen und viel befahrene gefährliche Bundesstraßen. Hinzu kamen Hitze, sengende Sonne, Gewitter, Regen und Hagel. Pitschepatschenass haben wir gefroren und mit den Zähnen geklappert, um nur 15 Minuten später in der Sonne froh über kühlende nasse Klamotten zu sein.
    In Toul angekommen war die Essensfrage bereits geklärt! McDonalds-wir hatten es uns wirklich verdient! In unserem netten Hotel im authentisch französischem Stil wurde das FastFood dann auch entschleunigt und mit unglaublichem Löwenhunger dankbar verspeist.
    Die Hälfte der Strecke in Frankreich haben wir gerockt! Insgesamt 153km.
    Morgen geht es dann nach Pont-á-Mousson.
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Toul