Germany
Dorotheenstadt

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181 travelers at this place

  • Jun7

    ... Berlin, Berlin, Berlin

    June 7 in Germany ⋅ ☀️ 24 °C

    Bevor ich in Berlin angekommen bin, hab ich noch einige Kilometer - auch über einige Seen - zu paddeln gehabt. Rückblickend betrachtet, hab ich mir einfach eine viel zu lange Etappe für meinen fünften und vorläufig letzten Tag auf dem Boot vorgenommen.
    So finde ich mich dann am Donnerstagnachmittag erschöpft am Rand der Dahme - einem Nebenfluss der Spree - wieder und mache Pause, um für mich zu überlegen, wie ich weitermache. Ursprünglich wollte ich zu einem Campingplatz zu dem ich noch 9 km zu paddeln hätte, doch mein Körper und letztlich auch mein Kopf waren da strikt dagegen - immerhin ging ihnen ebenso wie dem Boot schön langsam die Luft aus 🤦

    Laut meiner Karte soll es in der Nähe bei einem Ruderverein die Möglichkeit geben für eine Nacht sein Zelt aufzuschlagen. Dort angekommen traf ich auf Kinder und Jugendliche, die zum Training hier waren. Leider meinte deren Trainerin, dass Zelten aufgrund von Corona derzeit nicht möglich sei. So überlegten wir eine Weile hin und her - bis schließlich ein 12-jähriger anbot, er könne seine Mutter fragen, da sie Ferienwohnungen vermieten würden. So rief er sie neben uns an und begann mit den Worten: "Hallo Mama, da ist so ein verwahrloster Mann ..." - ich musste innerlich schmunzeln und seine Trainerin begann sofort zu relativieren und meinte, dass ich mich ja lediglich nicht rasiert hätte, der Junge älter aussehe als er sei und das noch nicht richtig einschätzen könne undundund 😄
    Aus der Ferienwohnung wurde nichts, allerdings boten mir seine Eltern an mich zum nächsten Campingplatz mitzunehmen 🤗 Letztlich war es genau dass, was ich in diesem Moment brauchte und so durfte ich den Abend an einem wunderbaren See ausklingen lassen 🙏

    Am Freitag packte ich dann wieder meine Sachen und machte mich die letzten Kilometer - nun wieder zu Fuß - nach Berlin auf. Ich ging durch verschiedene Vororte bis ich schließlich am Abend bei Georg in Rixdorf, Neukölln angekommen bin.
    Georg ist ein Musiker aus Wien, der mittlerweile seit fast 10 Jahren in Berlin lebt. Er war ein ehemaliger Mitbewohner in der früheren WG von Claudia und erklärte sich, als sie ihn fragte, sofort dazu bereit, dass ich letztlich nicht nur eine Nacht sondern einfach gleich das ganze Wochenende - sogar ganz für mich alleine - in seiner Wohnung verbringen durfte. Unglaublich großzügig! Und noch dazu hatte ich echt spannende Gespräche mit ihm und er hat mir Einblick in seine künstlerische Arbeit gegeben - sehr faszinierend!
    Danke dir, Georg! 🙏

    In Berlin verbrachte ich einen Großteil des Samstags mit Besorgungen und Organisation. Berlin ist wirklich groß und so sind die Wege sehr, sehr weit. Georg hat das so treffend beschrieben: "Wenn du eine Karte aus Österreich gewohnt bist, dann musst du in Berlin davon ausgehen, dass das doppelt soweit ist." - und ja das spürte ich dann immer wieder auch in meinen Beinen 😅

    Berlin ist eine unfassbar vielfältige und so wie ich sie kennengelernt habe - und das obwohl es derzeit ja kein Club-Leben gibt - eine sehr lebendige Stadt. Es war sicher auch das schöne Wetter, dass dazu beitrug, aber es war wunderbar zu sehen, wie die Menschen gemütlich Zeit auf öffentlichen Plätzen verbringen - einfach so! Hier scheint es völlig normal zu sein sich auf eine Bank im Park zu setzen und mit Freunden etwas zu trinken. Das hat ein sehr angenehmes und gemütliches Flair vermittelt und so war ich auch gern Abends unterwegs, um die Sehenswürdigkeiten - mit all der Geschichte, die Berlin in sich trägt -, die unterschiedlichen Kieze und die kulturell divers geprägten Straßen kennenzulernen.

    Ich spürte allerdings auch in mir selbst, dass ich schon sehr erschöpft war und bin. Von der neuen Beanspruchung des Paddelns der vergangenen Woche, aber wohl auch von den vorhergehenden Wochen.
    So versuche ich gerade mir ausreichend Pause zu gönnen und gut in mich hinein zu spüren, was ich brauche und was jetzt gut für mich ist, um dann zu sehen, wann, wohin und vor allem auch wie es, weitergeht.

    Ich werd' euch natürlich weiter auf dem Laufenden halten und wünsche euch, dass es euch gut geht! 😊
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    Lisa Lurger

    Aaawww! ❤️ wie schön!

    6/7/21Reply
    Georg Braun

    Hallo verwahrloster Mann😀 so schnell kann es gehen und trotzdem ist es zum Lachen. Erhole dich gut in Berlin und lass die nächsten Abenteuer in Ruhe auf dich zukommen! Lg Georg 😀

    6/7/21Reply
    Bernhard Grießler

    ja ich fand's auch sehr, sehr lustig 😂

    6/13/21Reply
    Maria Kalteis

    Tatsächlich bis nach Berlin gepaddelt ... wow.

    6/9/21Reply
     
  • Day5

    The day after

    September 30, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 13 °C

    Tja, wie ist so der Tag danach? Also ich meine der Tag nach so einem langen Rennen.

    Wenig überraschend brauchte mein Körper ausgiebig Schlaf - und zwar gleich zwei Marathons lang. Und Kraftstoff. Das gab's in Form eines ausgiebigen Frühstücks (Tipp: solltet ihr mal in Berlin und dann in der Nähe von Friedrichshain nächtigen: Zimmer ohne Frühstück! Und dann rundum den Boxhagener Platz frühstücken gehen).

    Nachdem das Wetter sich weiterhin nicht freundlich zeigte, stand ein Besuch in einem Museum am Plan.

    Und auf dem Weg dorthin und im Museum triffst du viele Mitstreiter von gestern. Man trägt - zu Recht - stolz sein Medaille oder das Finisher-Leiberl zur Schau. Und so erkennst du sofort diejenigen, die zur Marathon-Familie gehören.

    Und dann gibt *das* Erkennungsmerkmal, dass du von weitem realisierst. Am Tag nach so einem Rennen wünscht du dir vor allem das die Rolltreppen funktionieren. Und zwar die, die hinunter führen. Weil beim Stiegenhinunter sieht dein Bewegungsablauf aus wie der einer Puppe an den Fäden einen Marionettespielers am Anfang seiner Karriere. So unrythmisch sahen nur die ersten Versuche japanischer Roboter der 80-er Jahre aus. Dazu erkennt man eine gewisse Anspannung in den Gesichtszügen. 😖

    Das Pergamon-Museum (ich hatte ja einen Plan) war den Weg allemal wert. Selbst, dass wegen Umbauten der berühmte Pergamonaltar derzeit nicht zu besichtigen ist, war zu verschmerzen. Alleine die Pracht des Ischtar-Tores aus Babylon ist überwältigend. 😍
    Anm: Die Umbauarbeiten sollen 2023 abgeschlossen sein. Unwahrscheinlich aber doch, gibt es dann schon die Möglichkeit über den BER einzureisen 😂

    Zum abendlichen Ausklang habe ich mir dann noch eine nächtliche outdoor Film- und Lichtprojektion zu Ehren des Reichtagsgebäudes angesehen - leider für euch - nur mehr bis 3. Oktober.
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    Monika auf Reisen

    Tolles Foto!

    9/30/19Reply
    Irmgard Zinnagl

    Pfleg' Deine müden Knochen und lass es Dir noch gutgehen☺

    10/1/19Reply
    Sanna

    Ich mag deinen Humor 😀☺️

    10/1/19Reply
    2 more comments
     
  • Day7

    Currywurst und bier

    September 6, 2019 in Germany ⋅ ☀️ 18 °C

    After a late night arriving in Berlin we have had a lazy start to the German leg of the grand tour. To limit excessive walking for Emily, and Mad's achilles, we bought a ticket for the hop on hop off tourist bus. Taking in the sites in the sunshine with an audio tour was interesting, and we were able to get off at various points to explore more.
    Brunch near the Brandenburg gate was nice - naturally we had to try the metre of beer on offer, plus some sausages.
    The afternion led us to the Hard Rock Cafe, which is becoming something of a tradition when in foreign cities.
    Finally, our night was topped off with a superb meal at Maximillians restaurant where we feasted on traditional Bavarian dishes.
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    Glenys Knight

    Cute picture of you two👍

    9/8/19Reply
     
  • Day5

    Roadmission: Berlin in 15 Minuten

    October 5, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Auf der Straße des 17. Junis quer durch den Tiergarten, die Siegessäule am Großen Stern umrunden, vorbei am Brandenburger Tor und über den Potsdamer Platz zum Checkpoint Charlie. Einmal salutieren. Mission completed!

    Hat nicht ganz funktioniert mit den 15 Minuten durch Berlin zu kommen 😂🙈
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  • Day33

    Jewish memorial and Checkpoint Charlie

    July 20, 2017 in Germany ⋅ ⛅ 23 °C

    The Jewish Memorial in Berlin is made up of nearly 3,000 concrete blocks representing the coffins/tombs of the Jewish people killed during the war. It's very difficult to capture the enormity of the memorial in a photo.Read more

    Desley Lanham

    Bonnie will be very envious

    7/20/17Reply
    Meaghan Brown

    Checkpoint Cheesy? 🍔🍟

    7/22/17Reply
     
  • Day31

    Hello from Berlin, Germany

    July 18, 2017 in Germany ⋅ 🌙 18 °C

    Said goodbye to Copenhagen to fly to Germany. Staying in Berlin for 4 nights. Late afternoon when we arrived so had dinner and a walk around to the Brandenburg Gate which was in East Berlin before the wall between East and West came down in 1989. Parts of the wall can still be seen. Weather is much warmer here.Read more

  • Day14

    hallo Berlin

    July 21 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Bei schönem Wetter starteten wir die letzte Radetappe nach Berlin. Nachdem wir alles gepackt und die Akkus in die Velos steckten bemerkten wir, dass eine Batterie nicht aufgeladen war. 20% Strom würden nicht bis ans Ziel reichen. So setzten wir uns in Erkner in ein Kaffee und konnten hier nachladen. Nach Cappucino und einem frischen Gurken-Apfel-Minze Smoothie setzten wir unsere Reise fort. Wir gelangten bald in städtisches Gebiet, doch der Radweg war immernoch ausgezeichnet. Erst in Berlin wurde es schwieriger, da fehlende Schilder und Baustellen zu Umwegen führten.
    Unsere Fahrt war zwar anstrengend, aber interessant. Einmal überquerten wir die Spree mit der Fähre.
    Nach der freundlichen Begrüssung und dem Einchecken im Hotel Rossi, deponierten wir unsere fahrbaren Untersätze im Velo-Parking.
    Es ist das einzige Hotel im Projekt "SOS Kinderdorf". Gemütlich und ohne Schnickschnack, etwas ausserhalb des Zentrums, gerade richtig für uns.
    Am Nachmittag bummelten wir in der Stadt herum und sahen am Abend zum Beispiel Tango-Tänzern am Reichtagsufer zu.
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  • Day6

    Berlin

    September 22, 2019 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Cómo estábamos cerca del barrio, aprovechamos de recorrer el memorial del muro de Berlín. Ahora es un parque con trazados donde hubo alguna vez torres de vigilancia, casas, túneles, algún intento de escape marcado en el suelo y hasta el mismo muro trazado con una reja simbólica o conservando algunos tramos originales.

    Luego fuimos a la estación de metro Nordbahnhof donde hay planos y fotos de estaciones "fantasmas" que fueron clausuradas durante el muro y utilizadas como vía de escape. Con al menos un caso exitoso.

    Luego recorrimos el barrio cívico dónde está el parlamento, un homenaje a los soldados soviéticos que detuvieron a los nazis, y varios edificios y monumentos: Bradenburger Tor, Bebelplatz, museo histórico alemán, universidad de los Humboldt, catedral de Berlín, Altes Museum, la pileta de Neptuno (aka Poseidón, aka Aquaman)

    También está el hotel Adlon donde Michael Jackson sacó a su hijo por la ventana.

    Caminamos luego por una avenida llamada "bajo los tilos" (Unter den Linden) , que a diferencia de la Alameda en Santiago, de verdad aún tiene tilos.

    Pasamos a la torre de televisión donde almorzamos, luego fuimos la Alexanderplatz. Que justo tenía su propia versión del oktoberfest. Allí conocí el berlin (dulce tipo donut) original, que acá se llama pfannkuchen.

    Terminamos el paseo en el Mauerpark donde artesanos y músicos muestran su arte. Ahí descubrí que el lúpulo crece por si sólo en los parques.

    Así cualquiera hace su propia cerveza 🤣
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  • Day39

    Brandenburg Gate

    September 8, 2018 in Germany ⋅ ☀️ 17 °C

    Despite Bernadette doing a very good imitation of a coma we eventually did wake up and get about for the day.

    First a quick look at what Berlin had to offer in regards to coffee with a little whole in the wall coffee and pastry shop next door.
    Had its own residence wasps in the display cases. We figure everyone has just given up and let them be.
    Trialled a capuchinno and a latte. Well maybe not the latte in the future. At least here you don’t get a bucket of milk to go with the coffee.

    Two tradies out the front had the German equivalent of a bacon and egg roll. Two boiled wurst (sausage), an unbuttered roll and mustard. It was 9:15 after all.

    Off to the Brandenburg Gate by U-Bahn (metro).

    Every other tour bus in Europe had drop off their passengers there so the platz was packed as they say in Germany.
    The good thing 15mins later they are all gone. It’s a bit like watching snow melt on a hot footpath.

    It’s very impressive and like a lot of things impossible to photograph although Mark did try in vain.
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You might also know this place by the following names:

Dorotheenstadt, Berlin-Dorotheenstadt, Доротеенштадт