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- Tag 1.032
- Mittwoch, 20. Juli 2022 um 15:21
- 🌧 17 °C
- Höhe über NN: 2.595 m
KolumbienEl Cerezo6°13’46” N 75°29’25” W
Verjüngungs, Al BosqueHostel & Glamping

Das erste mal in einer Woche,soviel Gleichgesinnte getroffen.Manche kommen vom Süden und wollen weiter Richtung Mittelamerika,aber die meisten fahren Richtung Süden.Es ist eigentlich ein kleiner Platz ,mehr als 6 Autos und es wird eng.Aber ansonsten sehr ruhig es gibt alles und man kann ganz gut am Auto basteln.
Hatte ja direkt bevor es losging den Hydrair versucht ein kleines Löchchen im Schweineschwäntzenchen zu kleben ,hat aber leider nicht gehalten,jemand gefunden der das zumachen kann ;Feiertag dazwischen um zu hören geht doch nicht ,viel gerenne ,aber nun ist es wieder heile eingebaut
Jason,Besitzer von Everlanders YouTube Star und der Elektronik Guru schlechthin,Dank ihm haben wir jetzt ein 2X1 Meter und 330watt großes Paneel auf dem Dach und es ist so ein unterschied zu vorher 60 Watt und ein großes Stück mehr unabhängig.Und völlig easy,Giacomo wollte die selbe,haben alles in seinem Auto geholt und am Nachmittag war alles fertig.bei ihm dauerte es ein wenig länger weil er alles neu installieren musste,Dafür dass es weiterhin platz auf dem Dach gibt musste noch das Ersatzrad weichen.Jetzt ist das Rad auch nicht mehr auf dem Dach,es war jedes mal eine schinderei dieses Monster allein aufs Dach zu zerren.Jetzt ist das Rad hinten rechts und es passt sogar noch der Fahrrad Träger,leider hat der Typ beim bau ein wenig gepfuscht und so muss ich da Montag nochmals hin.So mit dem Träger passt jetzt alles,hab schon auch ein wenig schiss,dass es nicht hält.Hier etwas zu machen ist schon auch komisch und umständlicher,erstmal,die haben hier bei Schrauben und Werkzeug alles in Ami Größen, und es passt mein Werkzeug gerade so nicht.
Aber jetzt alles erstmal dran,sieht eigentlich auch stabil aus,die Solaranlage,es warst eine gute Entscheidung,stehe überwiegend im Schatten und der Strom reicht trotzdem noch aus.
Jetzt kann es weitergehen,der Plan ist zunächst nur mal ein paar Kilometer nach Guatape,der Platz hier war richtig gut um all dies zu machen ,danke möchte ich hier nochmals an Jason von Everlander ,er hatte auch gleich den Drucker dabei um die wunderschönen Klammern zu drucken,für die Beseitigung meiner Stromprobleme sagen,waren auch mit ein paar schöne Tage.Gerade gestaltet hier ein paar Leute denPlatz um in eine kleine openair Galerie .Weiterlesen
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- Tag 1.027
- Freitag, 15. Juli 2022 um 23:52
- 🌧 11 °C
- Höhe über NN: 2.589 m
KolumbienEl Cerezo6°13’44” N 75°29’26” W
Der lange Weg nach Medellin

Schon der Typ von der Kaffee Finka meinte es wäre sehr übel nach Medellin zu fahren ,es wird eine Autobahn durch die Berge gebaut und immer wieder die alte Strasse mit einbezogen,entweder war Baustelle oder ein kleiner Erdrutsch,na es war alles dabei,war für diese „paar“Kilometer über 12Stunden im Auto und davon 6im Stau,Landschaftlich wieder wunderschön ,Ständig Berg rauf Berg runter,es hat die Nacht aus Kübeln gegossen,unten heiß und auf den Bergen immer kalt und meist feucht,na am ersten Tag 100 km ,war dann auch schon fast 6 als ich den Platz in La Pintada (Rinderauktion).ist ein Dörfchen,hat nichts besonderes außer einen übervollen großen Fluss (Rio Cauca) und war trotzdem recht nett und entspannt.
Am nächsten morgen los noch 114 km,und kam doch erstem 5an,in Medellin führte mich das Navi,quer durch die Stadt um dann durch die mehr oder weniger Slums am Berghang hoch,der Platz zu dem ich wollte liegt 1000 Meter über der Stadt,na wurde immer enger und steiler dann kam der Moment wo wohl nicht mal ein 500er Fiat Platz gehabt hätte,frag mich echt manchmal was ich falsch mache bei meiner Rutenplanung.
Hab den Platz aber doch gefunden,ist wieder ein overlander Platz und es sind außer mir noch zwei Paare,Kanadier und Australier hier .
Medellin ist ein bisschen wie Stuttgart,liegt im Tal und ist rundum eingekesselt von 1000 Meter höheren Bergen,man fährt rein von 2500 auf 1500 um auf der anderen Seite wieder auf 2500 hoch zu fahren und hier oben ist es 10*kühler als unten in der Stadt.
Medellin ist wohl auch die Stadt mit des ewigen Frühlings,hat wohl das ganze Jahr 25/26*,so fühlt sich die Stadt auch an ,im Gegensatz zu Bogota viel mehr relaxt und entspannt,ansonsten ist es eine relativ junge Stadt und finde hat architektonisch wenig zu bieten,
Na ja wie gesagt stehe oben auf dem Berg und fahre mit dem öffentlichen Bus oder Seilbahn runter,ca 1 Stunde obwohl nur 22 km,völlig entspannt und direkt ins Zentrum.Ausser dass Pablo Escobar hier lange sein Unwesen trieb und sehr viel seiner Häuser Farmen ,Tierparks,( die Flusspferde)Villen auch die in der er erschossen wurde,von seiner Familie touristisch vermarktet wird.Viele kleinere Museen und auch Galerien sind wohl auch Coronabedingt wohl für immer von der Bildfläche verschwunden,sind einfach zu,in staatlichen Museen ist noch immer Masken und Abstand Pflicht.
Am Fahrrad wurde mir der Sattel geklaut,hab Ersatz vom Flohmarkt,eigentlich wollen alle immer das Fahrrad kaufen,bleibe jetzt noch ein paar Tage hier auf dem Platz um das eine und andere an der Alten Dame zu verändern.Weiterlesen
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- Tag 1.022
- Sonntag, 10. Juli 2022 um 00:55
- 🌧 18 °C
- Höhe über NN: 1.885 m
KolumbienQuebrada Santa Rita4°39’40” N 75°34’15” W
Armenia,Zona Cafetera,Salento, Filandia

Laut Reiseführer soll jetzt das schönste Tal Kolumbiens kommen,es geht von 400 auf 3200 Meter,aber da auf 150 km am Tag zu kommen ist mit der Hanni gerade so und so bin ich in Armenia gelandet,hässliche Stadt,wurde vor 50 Jahren völlig von Erdbeben zerstört und übel wieder aufgebaut,noch 3 jungs kenn gelernt,einer davon kam am nächsten morgen mit seinem Hund und wir machten eine kleine Wanderung zum Wasserfall,er war ein sehr guter spanisch Lehrer.Nachmittags nach Salento,ist die Stadt der Willys,als Taxi gibt es hier Willys(Jeep).Salento ist sehr schön ,angenehmes Klima 2500 Meter hoch,aber auch ganz schön viele Touristen,eigentlich das erste mal soviel „Ausländer „ und es gibt traumhaft guten Kaffee und wunderschöne Kaffee Finkas.Von Salento ging es nach Filandia,auf die Stell Horse Farm,sollte auch ein Overland Hotspot sein,außer mir und ein paar Praktikanten war keiner da,man darf aber auch nicht außer acht lassen dass Kolumbien zwei Jahre einen harten lockdown hatte,die Grenzen wurden erst am 1April wieder geöffnet,man muss in der Stadt auch in sehr vielen Geschäften noch immer Maske tragen und viele Kolumbianer haben ständig Maske auf aber offiziell gibt es seit Wochen keine Neuinfektionen???? Salento ist was die Lage der Stadt betrifft die schönere,aber Filandia die lebenswertere.Der Platz ist zu Fuß ca 1Stunde von Filandia entfernt, und es war jedes Mal aufs Neue eine sehr schöne Wanderung.Filandia war sehr entspannt,nettes Städchen ruhig,rund rum von Affen bewohnt und im Vergleich zum nur 20 km entfernten Salando um fast die Hälfte billiger,aber auch hier fallen am Wochenende,zwar kleiner und viel entspannter,Maßen ein,Kolumbien scheint ein Wochenend Familienausflugs Land zu sein.
Nun soll es weiter Richtung Medellin gehen,es sind ca 180 km,unterwegs noch auf einer Kaffee Finka angehalten,wollte eigentlich eine richtige Führung machen,hätte allerdings 3—4Stunden gedauert war aber schon fast 1 und es gab keine Möglichkeit da zu übernachten,na ja die Finka ist ca 100 ha groß und bauen da auf 85 ha ca 200 Tonnen Kaffee im Jahr an.Kaffee wird jeden Tag geerntet,meistens in sehr steilen Hängen,fast vergleichbar mit Weinlese.Kaffeebohnen haben im Fruchtfleisch fast eine Art Honig ,richtig lecker und süß.
Kaffee herstellen ist fast ausschließlich Handarbeit,der gute Kaffee geht komplett in den Export.zum Abschluss gab es noch ne Richtige Einführung im Kaffee kochen.na ja vielleicht ist spontan nicht immer angesagt,hatte mich schon ein bisschen geärgert,hätte die Tour gerne ganz mit gemacht alldieweil weil es eine wunderschöne alte Finka war ,mit ein bisschen da Pavillon,oder schöne pauseplätze in der Plantage,hätte es da bestimmt ein paar Tage genießen können und so wurde mir die Entscheidung abgenommen,zurück auf die Achterbahn………Weiterlesen
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- Tag 1.015
- Sonntag, 3. Juli 2022 um 00:00
- ☁️ 24 °C
- Höhe über NN: 444 m
KolumbienSan Francisco3°14’4” N 75°10’3” W
Guatavita,Bogota,Desert Tatacoa

Von Villa de Leyva ging es gleich nochmals richtig hoch auf 2900, kühl,regen,hatte die letzten Tage immer 7/13 * und immer wieder regen,regen, und immer wieder Erdrutsche oder ganze Steine.Und oben das Schlachtfeld,auf dem Simon Bolivar,eigentlich aussichtslos,aber trotzdem die Spanier besiegte ,der Funke zur Befreiung ganz Südamerikas.Es war richtig kalt ,sehr ungemütlich.Dadurch dass es um 6 schon Dunkel und Nacht wird macht es den Tag so kurz,Nach diesem Heldenplatz kommt man auf eine „Art“; die geht dann noch Quer durch Bogota und ist im ganzen Stadtbereich eine 6 spurige scheiss Strasse,voll Löcher ,Rinnen,fehlenden Schachtdeckeln.Habe 3Stunden gebraucht um Bogota von Nord nach Süd zu durchqueren.
Irgendwann hörte auch noch der Kompressor fast auf Druck aufzubauen,es kam ein See,fand schnell einen schiefen Platz, und wieder Erwartens entpuppte sich der kleine Ort als ein sehr schönes altes Städtchen, und früher geistiges Zentrum der Musica‘s.
Stand da gegenüber des Friedhofs und war noch nicht aufgestiegen ,kamen so ca 30 Leutchen zur Beerdigung ich wusste da noch nicht dass ich am Friedhof stehe,halbe Stunde später ,kam ein Typ stelle vielleicht 5kästen Bier auf die Strasse,und nach der Geschichte standen alle noch gemütlich bei den Kästen und nach 2Stunden war alles vorbei,
Keine Ahnung ob das immer so ist aber gerade jetzt 3Wochen hintereinander ist der Montag Feiertag,egal an welchem Tag der Feiertag ist er wird immer auf den darauf folgenden Montag verlegt,und halb Kolumbien macht einen Familien Ausflug.
Na vor Dienstag war nichts zu machen,alles hatte zu,hab aber einen Typ kenngelernt der mich und den Kompressor am nächsten morgen mit dem Motorrad nach Bogota brachte,brauchte neue Kolbenringe,na ja war schon irre,aber ausser Zeitaufwendig und ein bisschen nervig nach allem zu suchen,kein Problem.Bei den vielen steilen Pässen ist die Bremse selbst an einem Hanomag nicht zu unter schätzen,bei der Gelegenheit noch einen Adapter für die Gasflasche drehen lassen,kam zwar ganz was anderes heraus,gab dann leider kein Gaslieferauto das Flaschen füllt, und somit noch keinen Test.Hoffe aber sehr,der Kompressor tut wieder das was er soll.
War dann nochmals einen ganzen Tag zu Fuß in Bogota unterwegs,über20km laut Schritte Zähler,Bogota Platz regelrecht und es werden unheimlich viele so kleinst Eigenheim Siedlungen aus dem Boden gestampft und ich finde Bogota muss man nicht kennen.
Es war die ganze Zeit auch mehr oder weniger kaltes Regenwetter und Bogota liegt auf 2500 Meter.Deshalb wieder ab ins warme,Desierto de la Tatacoa ,nachdem ich dann durch Bogota war,wurde ich zum Essen und dann Besichtigung,einer Erdbeer/Kartoffelfarm,auf 2900 Meter,die Erdbeeren werden nicht rot,55 Ha,und alles ohne Maschinen. Es waren Vater und Sohn die mich zum Bauen ( Vogelschutz,(30% der Erdbeeren wird wohl von Vögeln gefressen) und Biertrinken eingeladen hatten,er hatte auch noch einen T2 Westfalica aber völlig fertig.
Am nächsten morgen ging’s dann weiter Hanni noch nicht einmal warm von 2900 am Stück runter auf 400 Meter,es gibt immer wieder Erdrutsche,gehört schon fast dazu ,obwohl es durchaus ab und zu Riesen Brocken daliegen,und es ging erst durch den Nebelwald(da ist der Schwarzwald weiß dagegen), und als es klar wurde der Blick runter,ach fahrt alle mal nach Kolumbien,Als ich morgens losfuhr hatte es glaube ich 8* ,schon vor der Hälfte wurde es warm und immer wärmer,29* dann unten,kein Wind,einfach gut warm.unterwegs hab ich einen Ami,mit dem Fahrrad unterwegs aufgegabelt,er erzählte mir was von wegen Fähre,keine Karte hatte etwas von Fähre gesagt entpuppte sich dann im Nachhinein,schon der Weg zur Fähre,erst MITTEN durchs Dorffest,nirgends ein Hinweis,irgend einer hatte Mitleid und fuhr ein Stück mit seinem Moped,dachte dann immer wieder ich hätte ihn nicht verstanden,es war kein Weg mehr,dann der Fluss ,viel Wasser und starke Strömung,ne Fähre mit zwei kleinen Aussbordern.Na ja Hanni musste für zwei bezahlen, und das runterfahren von der Fähre war der Horror,super steiler Stein und oben in der Kurve standen 30 Motorräder die zur Fähre wollten,der Ami war hin und weg wollte im nächsten Dorf noch Essen ,für mich war es fast schon zu spät,die Fährgeschichte hat über 3Stunden gedauert,er wollte die 6 km nachkommen,…na und da ging gerade die Sonne unter,fand noch ein gutes Plätzchen,bin noch kurz zu dem Observatorium gelaufen,aber leider nur spanisch,obwohl es eigentlich gar nicht groß ist soll es hier besonders klar sein.und sehr heiss, und das stimmt,dadrin rumlaufen,kein Wind und Sonne senkrecht über mir,zum Glück immer wieder ein paar Wolken,nach zwei Tagen ging es weiter Richtung Salento die Kaffeeregion.Weiterlesen

Lieber Christof, jetzt endlich mal ein Kommentar von mir :-). Ich bewundere und feiere Dich für Deinen Mut, Dich wieder auf den Weg zu machen!!! "Einfach" Deiner Sehnsucht zu folgen und so viel von der Welt zu erleben, wie geht - mit all ihren Seiten/Facetten, mit all dem Hell und Dunkel und Überraschendem, was Dir auf Deinem Weg begegnet - Hut ab und weiter so!!! :-) Und auch noch Südamerika, wow, da will ich so gerne auch mal hin......ich würde Dich ja gerne mit meinen Spanischkenntnissen unterstützen ;-). Alles, alles Gute für Dich und Hanni und mögen Eure Schutzengel weiter gut auf Euch aufpassen! :-) Viele Herzensgrüße von Marten und mir! <3 [Corinna B.]
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- Tag 1.007
- Samstag, 25. Juni 2022 um 23:58
- 🌧 13 °C
- Höhe über NN: 2.176 m
KolumbienVilla de Leiva5°37’59” N 73°31’24” W
Noch immer Barichara,aber es geht weiter

Am letzten Tag nun mal ein Selfie mit meinem TIG TACk Chauffeur oder wie die Dinger auch immer heißen,musste nochmals ins Dorf Geld holen. Nachdem es nach den Wahlen doch ruhig blieb wollte ich Mittwoch weiter Richtung Süden,einen kurzen Abstecher nach Villa de Leyva.Aber es kommt ja of anders als man denkt,Als ich den Platz in Barichara verlassen wollte sprang Hanni nicht an und ich dachte mir nichts böses,kam mir zwar komisch vor aber kein Saft,Kofferbatterie zum Starten und lief auch gleich,na ja Mittwoch das selbe,Ladekabel dran aber das Ding lies sich nicht laden,nach genauerem hinsehen war klar da ging ein Riss durch die Batterie,kann es mir nicht erklären.Aber egal Batterie tot,Dieter und seine Frau fuhren mich zur übernächsten Tanke und da gab es Batterien ,zwar nicht die die ich bräuchte aber eine Batterie mit der Hanni sehr gut anspringt,aber die Batterie war verhältnismäßig teuer.1 Batterie gleich 5 Tage Reisen.
Empfinde Kolumbien übrigens sehr sauber,kaum Müll der rumliegt,und für die Plastikflaschen,Dosen etc.gibt es wohl etwas Geld,werden alle eingesammelt und werden auch richtig systematisch gesucht,auch gibt es erstaunlich wenig Raucher,gab mal vor ca 10 Jahren eine recht erfolgreiche Antirauchkampanie,mein Tabak geht jetzt so langsam zur neige……
Hab ja schon wieder ein bisschen das Gasproblem,und soweit ich bis jetzt erfahren hab wird es noch lange nicht zu Ende sein ,hat wohl jedes Land in Südamerika ein eigenes System,
Mein Ziel ist ja mit dem Geld meiner Rente,praktisch 110000 tausend pesos täglich klar zu kommen,dachte 50000 für Diesel und den Rest für alles andere,Diesel kostet im Moment 8500 dieAmi Gallone,aber hier kommt so ne Art Strassengebühr,es gibt immer wieder und an völlig absurden Orten eine Mautstadion,manchmal gefühlt öfters,na ja an manchen tagen ist kein Geld zum leben,und wenn dann ne Batterie dazwischen kommt,bei der Hanni kommt ja ständig auch noch der eine oder andere Sonderwunsch.Das Leben an sich ist billig,reichlich Obst und Gemüse einkaufen für ein paar Tage 6000,gutes kolumbisches Essen,Suppe,Fleisch Reis etc.ist mit einem Liter Saft für 9000,Pizza Hamburger usw.kosten aber schon ab 20000 aufwärts,in der kolumbisches KÜCHE WIRD UNHEIMLICH VIEL FRITIERT,Barichara ist ja auch,ist wohl noch ne Tradition der Guane Indianer,ein Hotspot für hormigas culonas (Ameisen mit dickemHintern) Waren wohl heilend und wurden von den Indianern gezüchtet und im Frühjahr gegrillt,inzwischen gibt es sie das ganze Jahr…….habs nicht versucht!!!!
Zum Abschluss gabs nochmals leckeres Brot,aber dafür zwei frisch gekaufte Marmorkuchen die sich die beiden Hunde einverleibt haben nicht mehr
Habe beim losfahren noch zu viel getrödelt und kam spät los ,noch zweimal unterwegs wegen Gasflasche angehalten,waren auch nochmals 2 Stunden und es wird hier um 18 Nacht.Die Straße war bestimmt 10 km auf verschiedenen Bergkämmen,ging links und rechts gleichermassen steil nach unten,völlig abgefahren.Bin dann auch nur bis Chitaraque,kleines nettes Bergdorf gekommen,sind auch nicht die besten Straßen,heftige Löcher,viel LKW und nur rauf und runter,aber immer so 2 -3 hundert Meter über einem tollen Flusstal/Schlucht ,war schon beeindruckt. Allerdings ist diesen Bergdörfer oft auch die blanke Armmut anzusehen.Von da waren es dann nochmals 70 km runter von Hauptstraße und rein in die Berge,Strasse wurde oft super steil,oftmals super schlecht und sehr eng aber für die Sinne eine sehr schöne Fahrt und war dann auch gegen 11 Uhr da.
In Villa de LEYVA wurden die Zorro(wer kennt sie nicht) Filme gedreht,und eigentlich muss man nicht mehr dazu sagen,ist voll auf Tourismus eingestellt,na ja gestern war überhaupt nichts los,aber heute morgen,es war noch nicht mal ein besonders schöner Markt,und trotzdem waren so viele Menschen da.Habe einen ruhigen Platz etwas ausser und Oberhaupt des Ortes gefunden,hab dann ne kleine Wanderung zu den Seen ,es sollen auch Kraftorte der Musica gewesen sein,gemacht und wollte heute Mittag zu dem Ort Sol Musica.Die Musica waren ein Indianer Volk das hier lebte,es gibt einen Steinkalender ähnlich wie Stonehenge ,hier sind es 11o Monolithen die eine Art Aussaat Kalender sind, leider war es zu und die in dem Infocenter wollten 1ooooo pesos damit ich in ihrem Garten übernachten darf.Bin dann doch ein Stückchen weiter zu dem Fossil Museum gefahren und hab mir noch das Biest angeschaut.Und da stehe ich nun völlig ruhig,das Museum wurde über den Fundort gebaut mitten in die Pampa,jetzt leben 3-4 Familien hier in der nähe,und verkaufen Fossilien.
Bin am überlegen ob ich es uns antun soll einen kleinen 130km Abstecher in ein noch wenig erschlossenes Gebiet machen soll,es ist auf 3500 Meter und es soll da wohl Andencontors geben,hab das hier gelesen und irgendwie scheint es ne interessante Ecke zu sein,nach Bogota sind es noch 140 km. .Weiterlesen

ReisenderAlso ich würde immer lieber einheimische Spezialitäten (Ameisen-Hecks) als Hamburger essen - funktioniert eigentlich in allen Ländern der Welt recht gut (außer vielleicht in den USA...)

Christof BeutelJa ,aber hab’s zwar nicht probiert sollen jedoch nicht wirklich gut schmecken
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- Tag 997
- Mittwoch, 15. Juni 2022 um 23:07
- 🌧 18 °C
- Höhe über NN: 1.337 m
KolumbienBarichara6°38’23” N 73°13’23” W
Aratoca, nach San Gil, Barichara,Guane.

Die letzten Km noch bis San Gil ging es immer wieder ein bisschen rauf und runter,bin jetzt auf so einer Hochebene,eigentlich sollte man von Barichara aus den Blick auf 5X 5000 Meter hohe Berge haben,die mir gegenüber und morgens der erste Blick sind leider nur der Anfang,stehe nun fast ne Woche hier die Berge immer in Wolken,Gerade jetzt kommt hier ein super heftiges Gewitter,es regnet jeden Tag mindestens 1X,oft auch mehrmals,immer kurze heftige Gewitter,aber es kühlt auch nicht ab,obwohl auf 1300 Meter.So oft wie ich hier bis auf alles durchnässt,unglaublich.
San Gil ist eine touristische Hochburg ,die Hauptstadt der kolumbianischen adrenalinjankies,die Stadt an sich hat gar nichts,ausser einer dieser Attraktionen den Fluss,gerade haben sehr viele Flüsse und Bäche Zuviel Wasser,und es gibt wohl hier in den Bergen Bäche die 30 Jahre kein Wasser mehr hatten.Deshalb ist hier auch alles so satt Grün,was auch sehr ungewöhnlich für die Jahreszeit.
Aber halt die Gegend um San Gil ist sehr schön und das Tor zu dem Tal in dem ich jetzt auch stehe. Es ist ein rot leuchtender Sandstein der sehr viel Kunst ins Tal bringt.
Kam am Sonntag an und konnte gleich noch auf die richtig Wahlveranstaltung,Sonntag ist Familienausflugstag in Kolumbien und deshalb ein bisschen mehr los,
Barichara ist eine kleine Museumreife Kolonialstadt,als erstes viel mir auf keine FENSTER,alle Straßen sind mit diesem Sandstein gepflastert,und eigentlich könnte gleich Django ein reiten.
Aber je längerman da ist entdeckt man den einen oder anderen schönen Platz und sehr gute Einwohner,
Stehe jetzt gerade bei einem holländischem Paar,haben hier vor 14 Jahren ein 10 ha Grundstück gekauft,die Häuser wieder aufgebaut und sich ein kleines Paradies geschaffen seit 3Jahren kann man nun bei ihnen stehen,haben Strom Wasser super schöne Duschen und halt tolle Lage,keine Zivilisations Geräusche.Der Fußweg nach Barichara 45Min.übern Berg immer wieder aufs neue ne Herausforderung.
Bin dann den alten Pfad der indigenen Guane nach Guane gelaufen (die Schuhe war so voll Wasser,hatte Abends richtige Blasen)Die Guane haben wohl lange gegen die Spanier Widerstand geleistet und als es nicht mehr ging das ganze Volk,ausser der Frau des Häuptlings weil sie Hochschwanger war,den Selbstmord anstatt der Unterdrückung wählten.Sie stürzten hier gemeinsam von einer Klippe!
Hier auf dem Platz leben ausser den Besitzern noch zwei junge Männer,Amis)und seit Sonntag auch ein deutschamerikanischer/Kolumbiern.DIE BEIDEN SIND VIEL UND LANGE IMMER WIEDER in Südamerika gereist,sehr nett,viele wertvolle Typs,und die sind gerade hier dran ein Grundstück zu kaufen,leben wohl 8 Jahre in Kolumbien.Die zwei Männer kommen von einer Stiftung und haben mit noch weiteren Finca Besitzern Projekte zur wieder Aufforstung und stoppen der Erosion.Es war hier früher mal Tabakregion,Weiterlesen
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- Tag 997
- Mittwoch, 15. Juni 2022 um 22:58
- 🌧 18 °C
- Höhe über NN: 1.264 m
KolumbienBarichara6°39’3” N 73°13’21” W
Riohacha immer Richtung Süden

Habe dann diese wunderschöne Stelle an diesem Fluss gefunden,ein echt toller Bade Fluss,gab leckeres Essen und ab 18 Uhr war absolute Stille.Bin ja nun kein Vogel Kenner,es ist schon echt irre ,manchmal auch ganz schön laut wenn da ein Horte Papageien meinen sie müssen nun alle wecken.Auch die farbliche Vielfalt.Wollte nach 2 ehrlich ruhig entspannten Tagen weiter und hatte einen Platten,zum Glück ist im Dorf ein Reifenflicker,ja aber der und auch in den nächsten Dörfern,konnte nur Moped und Fahrrad Reifen.Erst in Valledupar wurde ich dank dem super netten und hilfsbereitem Paar fündig.na ja Luft pfeift direkt neben Ventil und noch zwei weitere Löcher,Schlauch musste ich selbst besorgen ,die beiden fuhren mit mir bis an andere Ende der grossen Stadt,die hatten dann doch keinen Schlauch aber ein paar Ecken weiter gabs dann doch das gewünschte,gleich zwei gekauft,gar nicht kontrolliert was ein grosser Fehler war.Na ja letztendlich passten die Ventile überhaupt nicht und die Größe passte auch nicht.Hab dann noch mit viel Mühe zweiVentile für Schlauchlose Reifen aufgetrieben ,und hab beschlossen so bei jeder Reifenpanne umzurüsten,habe zum Glück die richtigen Felgen.
Schon auf der Fahrt nach Valledupar wurde die Dichte von Polizei und Millitär deutlich mehr und ich wurde das erste mal richtig kontrolliert,später die Leute die ich da beim Reifenwechsel kennen lernte sagten alle dass es gerade sehr gefährlich wäre,fuhr runter zum Fluss,es gibt so viele Flüsse,fand einen guten Platz und hatte eine sehr ruhige Nacht,gab aber für mich vorher noch ein bisschen Aufregung,hatte meinen Autoschlüssel in einem Lebensmittel Laden liegen lassen und erst gemerkt als ich das Auto nicht aufschließen konnte-es ist noch dazu der Einzige.Nochmals den ganzen Weg abgelaufen ,bis mir der Laden wieder einfiel,und er lag noch da.bei jeder MENSCHLICHEN BEHAUSUNG HALTE ICH INZWISCHEN AN UND SCHAUE OB MAN Schlüssel nachmachen kann.Valledupar selbst ist keine schöne Großstadt,gerade da unten am Fluss war es angenehm aber die Stadt selbst istso dass ich am nächsten morgen weiter bin,Das Bild vom Flugzeug flog mal die Länder ab die ich durchfahren möchte und als ich das sah dachte ich mir das war bestimmt nicht so anstrengend wie das ganze mit der Hanni ,obwohl s ja beides alte Kisten sind.Die Strecke führt durch ein riesiges Tal,die Strasse bis auf die vielen vielen Schlaglöcher ganz Ok,gefährlich ist aber zweifelsohne der Fahrstil mancher Brummi Fahrer.hatte einmal versucht einen platz zum übernachten zu finden,ist auch da sehr schwer entweder zu nass oder alles andere ist eingezäunt,es sind riesige Farmen oder Ananas Plantagen und so bin ich auf einem riesengroßen LKW Parkplatz unter der Mongrove zur ruhe gekommen.Am nächsten morgen weiter Richtung Barrancabermeja,sah auf der Karte interessant aus,und stellte sich aber als super hässliche Petrollstadt heraus,es war super heiß und ich glaube in der Mückenzeit (bis jetzt noch so gut wie keinerlei Plagegeister) muss es da die Hölle sein,so viel Wasser und Sumpf und ein gigantischer breiter Fluss, ist vermutlich auch ne reicher Stadt,gleich auffallend viele Autos,gigantische Sportanlagen,aber für mich wars der Horror,hatte aber einen schönen Platz und auch gleich Besuch von diesem ansehnlichem Exemplar.
Das nächste „Ziel sollte Barichara sein ,eigentlich nur 120 km,war auch wirklich super schön,erst am Fluss lang,an einer Talsperre vorbei und dann ging es in die Berge,die Straßen hier sind sehr oft sehr steil rauf und runter,3 mal an üblen Erdrutschen warten müssen bis es wieder weiter ging,dann noch verfahren und die Route genommen die Maps me vorgeschlagen hat ,Habe 31/2 Stunden Blut und Wasser geschwitzt,bin nur durch den Wald einen nicht vorhandene Weg ins Tal,und komme an und nur so eine Fußgänger Hängebrücke,glaube hoch wäre ich den Weg nicht mehr gekommen,hab mich dann noch 10 km m Fluss lang gequält,war richtig scheis…..
Und war so froh über das Auto,kam dann da raus wo es erstmal durch eine riesige,Bucaramanga,zweitgrößte Stadt Kolumbiens ging.WAR VÖLLIG PLATT UND AM Ende und wollte einen Platz zum sabbern,nur noch sabbern,aber es ging raus aus der Stadt und rein in die Berge und dann hoch auf fast 2000 Meter und da fand ich dann einreihiges Plätzchen,es war ein bisschen wie Torfhaus viele viele Motorräder (hab bisher noch kein grösseres als 200cc).Es wurde die Nacht auch schon ganz schön frisch ,hab lang überlegt ob ich friere!Und gerade einmal fast 50 km geschafft,was ein TagWeiterlesen
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- Tag 989
- Dienstag, 7. Juni 2022 um 20:29
- ⛅ 27 °C
- Höhe über NN: 11 m
KolumbienÁrbol del Descanso11°40’41” N 72°45’59” W
Alte Männer und Technik

Hab den letzten hochgeladen obwohl ich ja nur ein päuschen machen wollte.Aber zurück zur Geschichte .die Halbinsel,La Guajira wird bis heute ausschließlich vom Volk Wayuu bewohnt,und ist gleichzeitig auch der nördlichste Punkt Südamerikas.Weder Spanier noch sonstige Feinde wurden immer wieder erfolgreich zurück gewiesen oder die wayuu trieben Handel mit ihnen.So ist es bis heute,die Halbinsel besteht eigentlich aus einer Wüste die in der Regenzeit grün ist und eine große Schlammige Masse darstellt,heiß und immer heftigen Wind.Bin in kurzer Zeit gleich zwei mal ab von der sandigste und zwei mal super viel Mühe und Glück um da wieder raus zu kommen und kurze Zeit später konnte ich was für die deutsch kolumbische Freundschaft tun und sein Auto wieder auf den Weg zu bringen,Eigentlich wollte ich bis ganz hoch (NördlichtesterPunkt) um danach immer nur noch Richtung Süden!!!!es wären noch 180 km gewesen davon über die Hälfte Weg und die ersten 50 km Strasse waren na ja geht so,aber am blödesten und letztendlich Ausschlag gebende Entscheidung war,hätte nur den selben Rückweg gegeben.
Ganz oben leben noch 17Wayuu Familien traditionell zusammen,wohl völlig ohne Strom Wasser Mobilfunk,leben vom Fischfang die Frauen und Kinder versuchen Taschen und Souvenirs zu verkaufen.An dem Stand waren Sonntag vielleicht 30 Menschen und mindestens genauso viel Wayuu Frauen,
Konnte bei den Abschlepp Leuten bleiben und wurde zwei Tage gut versorgt,herrlicher Strand zum baden,war schön ,auch zu fühlen dass junge Menschen optimistisch zu ihrer Alten Tradition stehen.
Geschaut ob derHanni nichts fehlt und los ging’s ,grobe Richtung Bogota,die ersten 100 km waren eine Nebenstraße und sehr schwierig,Riesen Löcher und immer wieder diese ,Armdicke Seile,das selbe aus Beton und oft auch nur ein Schlepp Reifen quer über die Strasse,an solchen Stellen kann man dann immer etwas zu essen oder trinken kaufen,und wehe man übersieht so ein Teil,das schüttelt die ganze Kiste so dermaßen,es gibt zwar immer Hinweis Schilder,aber oft sind riesig Bäume und in dessen Schatten ist es echt schwer,Nachts unmöglich,genauso die Schlaglöcher,fast nicht zu sehn,
Die Fahrt geht jetzt erst mal an der Grenze zu Venezuela lang direkt auf der Rückseite der Sierra Nevada,es ist jedoch ein ganz anderes Klima zwar alles grün aber lang nicht so übrig wie auf der anderen Seite,fuhr auch bestimmten halbe Stunde an einer riesigen Tagebau Mine lang,hätte es mir gerne mal aus der Nähe angeschaut aber keine Chance ranzukommen ,Kohle,für unseren Wohlstand.
Nach Bogota sind es ca 1000 km, die letzten km bis hier war die Strasse gut,gibt immer nur Chaos an den oben beschriebenen Schikane wo viele anhalten und mit allem möglichen einzudecken,hier jetzt auch mehr Polizei und Militär,hab durch Zufall ein Schild „Rio“ wahrgenommen und hab dann hier einen tollen Platz mit richtig geilem Rio gefunden.Das Wasser angenehm ,vielleicht mit Einbildung auch ein bisschen erfrischend.
Um 6 geht hier die Sonne unter und es wird auch sehr schnell Nacht und in den Dörfern die Bürgersteige hoch geklappt, und dann gibt es hier (Kolumbien) ein Hunde problem ,es gibt soviel Hunde und kläfft einer bleibt es leider nicht dabei, es gab gerade ,wenn es auch schon Dunkel ist,zwei mal ,scheisse was mach ich jetzt,
Warjetzt doch noch heute auch da ,bisschen Wäsche,man braucht ja hier nicht viel,gewaschen und mir auch so ein richtig schönes Fluss Wellness Bad.
Hanomag hat dem Al28 laut Betriebshandbuch schon damals eine „Klimaanlage“ verbaut,
Aber vermutlich war es damals ein moderne Umschreibung für Heizung, und trotzdem ist es erstaunlich wie angenehm es im ganzen Auto ist,nur die Kühlbox ist glaube ich fast an ihrer Grenze und sie braucht ganz schön viel Energie.so mal sehn was der morgige Tag so bringt,Sprit wurde fast 20 Cent günstiger,Sprit aus Venezuela wird an der Strasse auch angeboten,nochmals die Hälfte,trau mich aber nicht,wird immer in 5liter Flaschen angeboten.Weiterlesen

ReisenderLieber Christof, es ist wieder sooo wunderschön und bewegend zu lesen und deine Bilder zu sehen! Alles alles Gute und die Freude weiteres von dir zu hören ist groß. Grüße aus der Heimat von den Haasen

Hey Christof, liebe Grüße aus der Assestrasse. Ich bin sehr gespannt, auf Deine Reisebericht. Lass es Dir gut gehen!! [Gudrun]
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- Tag 988
- Montag, 6. Juni 2022 um 19:34
- 🌧 12 °C
- Höhe über NN: 2.567 m
KolumbienSanta Ana4°41’29” N 74°1’55” W
Von Palmolino weiter Richtung Norden.

Nunmehr zwei Tage geht es mir besser,bin zwar noch schlapp,hatte viel abgenommen,aber das Grundproblem hat sich erledigt.ja der Platz war super und es viel mir schon ein bisschen schwer da weg zu fahren,es wurde da gar ein bisschen heimelig,bekam immer gleich morgens einen grossen Krug frischen Saft,die Säfte sind ähnlich wie bei uns ein Sorbet,einfach super köstlich und aus Früchten ,bei vielen wusste ich noch nicht mal, das es die Frucht überhaupt gibt.Am vorletzten Abend kamen dann doch noch so 10 Leute aus Bogota,zum Party machen,wurde dann auch ein schöner anstrengender Abend.
Vom Platz aus war es ungefähr ne Stunde nach Palomino,am Strand lang,bei so einem Spaziergang half ,eigentlich jeder der da langlief und zwei Hände hat ,den Fischern ihr Netz rauszuholen,dafür konnte sich dann jeder Fisch nehmen und seines Weges zu gehen,Den FISCH DER ÜBRIG WAR NAHMEN SICH DIE Fischer ,in dem fall 8 Jungs zwischen 20 und 30 fuhren mit ihren alten Booten (paddeln)raus ,500 Meter langes Netz zwischen den Booten zum Strand,von da ab wird das Netz von Hand eingeholt,bekam auch einen gleich frisch vom Feuer,vermutlich ist das Leben hier auch anders (wie bei uns?) gar nicht möglich,wer hier nicht irgendwie ein bisschen vom Tourismus abbekommt,hat eigentlich nichts.Es gibt sehr viel heftige Armut und am schlimmsten bei der Indigenen Bevölkerung,und die wird ,so nehme ich es zumindest war,noch in derbe weiße Klamotten gestegt,für jeden sofort klar zu erkennen.
Palmolino ist ein richtiger Touristen Ort,es gibt wirklich alles,der Ort selber ,es führt die Hauptstraße durch und wie üblich hat jeder an der Strasse einen Laden, Restaurant ,Tankstelle Nicht jede hat immer Sprit,das musste ich auch schon lernen,auch hat nicht jede Bank Geld,Sind halt Typische Strassendörfer,aber es gibt einen Strand wo man problemlos baden kann. Auch da ist aber im Moment so gut wie gar nichts los,und vieles ist auch zu.
Bisher am meisten Probleme macht es mir ein gutes Brot zu finden,was es hier bisher gab,übel,übel,für einen der gerne Brot mag ne Katastrophe.
Bin dann am Samstag los Richtung Norden nach Riohacha,die ersten 70 km noch durch diesen Regenwald,die Sierra Nevada mit all ihrer Pracht weicht einer immer kargeren Steppe,keine lange Geschichte aber es ist das Gebiet derWeiterlesen
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- Tag 978
- Freitag, 27. Mai 2022 um 00:11
- ⛅ 26 °C
- Höhe über NN: 20 m
KolumbienRío Mendiguaca11°16’40” N 73°51’54” W
Von Cartagena nachSanta Marta

Die suche noch nicht ganz aufgegeben,aber immer noch erfolglos,bei uns kein Problem,bei Amazone heute bestellt morgen da 10 €,so einfach ist es hier nicht,und ein grosses Problem ist mein nicht vorhandenes spanisch.Selbst ne Gasflasche zu kaufen ist nicht einfach,werde aber nicht drum rum kommen und hab es für morgen eingeplant.Ärgere mich inzwischen ein bisschen wieviel Energie ich für diese erfolglose suche investiert habe.stehe gerade in einer super schönen kleinen Bucht,nichts rund rum ,dafür aber auch kein Kaffee und nichts zu Essen!
Von Cartagena nach Santa Marta sind´s ca 230km gute Strasse,fast immer direkt am Meer,ans Meer ranzukommen ist nicht immer leicht,viele Strände sind nicht erreichbar durch riesige Mangrovenwälder ,alle 50 km Polizei,wurde 2 mal angehalten und jedes mal endete es mit einem Selfie,nicht mit mir,sondern mit der Hanni,die Begeisterung für das Auto ist riesig.Die letzten 30 km vor Santa Marta verläuft die Strasse auf einem DAM links Caribik rechts riesengroße Mangroven Sümpfe,Vom ersten Eindruck ist Santa Marta nichts besonderes ,ein kleines Städchen mit Hafen,glaube unser Kohle die nicht mehr aus Russland kommen soll,kommt dann von hier,war aber auch nur mal kurz da ich mir ja auch für die Nacht was suchen musste,hab dann diese schöne Bucht mit abenteuerlicher Anfahrt gefunden,hätte gerne zwischendurch umgedreht, aber es hat sich gelohnt,und dann erstmal ne halbe Stunde im Meer liegen.Am Sonntag kamen ein paar Menschen zum baden aber ansonsten Menschen leer,es ist eines der schönsten Tauchgebiete von Kolumbien,glaubte eher ich sei in einem Aquarium und nicht in der Caribik,ist schon cool.Habe bis jetzt immer noch kein Gas ,war aber inzwischen bereit am Auto umzubauen um diese große Gasflasche unterzubringen,war dann aber doch nicht nötig weil der Typ einfach fragte warum ich meine Flasche nicht füllen lassen möchte!!!!!!!!!!!!!!!Wasser auffüllen war dann auch kein Problem mehr,hab mich ein wenig vertratscht und das Wasser kam überall raus,Tank übergelaufen,Am letzten Morgen beim Frühstück etwas gegessen wo ich schon beim ersten bissen gedacht habe lass es stehen,dachte ich ok ist fremd muss vielleicht so sein ,aber nein musste nicht und ich hab jetzt schon den 4 Tag Dünnpfiff.Eigentlich wollte ich mir den NationalPark gerne anschauen,hab überlegt eine 4 Tages Tour zur Ciudad Perdida(das Machupicchu Kolumbieens) ist aber au teuer,diese Tour kostet ca 300€.Sobald man aus Santa Marta rausfährt fährt man auf Berge zu ,die Sierra Nevada de Santa Marta,ein tropischer Regenwald mit so einer fülle an Pflanzen Bäumen ,Früchten und Blumen,viel schöner kann es auch im Paradies nicht sein.Und mitten drin der National Park,bin ja auch kein Ornithologe aber was sich hier alles so fortbewegt,Wahnsinn….Hatte aber leider wenig Freude daran ich brauchte einen Platz um mein Inneres wieder herzustellen und habs immer noch nicht so ganz,stehe auf einem ehemaligen Campingplatz,am Ende des Parks,Teile davon sind imUmbau zu einer Ferienanlage,bin der einzige hier ,hinter mir arbeiten ein paar Jungs und bauen ein Holz Bungalow.ein paar Hunde wohnen auch hier,ist eigentlich richtig schön ,nur leider kein Einkaufs Möglichkeit in der nähe.Überall wo ein wenig Platz ist sind große Bananen Farmen,sieht auf den ersten Blick aus,wie gigantische Maisfelder,und passen überhaupt nicht hierher.
Bin inzwischen ein Stück weiter nördlich im Gebiet der Tirona ,ein Indigener Alter Stamm,Sie leben wohl noch hier traditionell direkt hier in den Bergen,versuchen auch so wenig wie möglich Kontakt zur „Zivilisation“,leider bin ich immer noch nicht fit und vor allem noch sehr schlapp, ach trotz all dem ,es ist echt der Hammer,bin ja doch nun fast 3 Wochen hier und Kolumbien ist echt in jeder Hinsicht Traumhaft,Zumindest jetzt in der Regenzeit ist es auch vom Klima völlig genial,es ist sehr warm (glaube hier ist es das ganze Jahr gleich warm),aber jetzt sind immer mal ein paar Wolken die es angenehm machen.Der Platz hier ist bisher wohl der angenehmste und auch der schönste,es sind 4km und ein Süßwasser Fluss bis Palomino.Palomino ist ein Urlaubsort,und es ist völlig chaotisch,aber man kann im Meer baden und sich auf dem Rückweg im Fluss baden,Das Meer hat leider nicht ,oder sehr selten,diese typischen Caribik Farben ,liegt aber an den vielen Flüssen,bestimmt alle 5 km kommt ein Fluss und die bringen wohl in der Regenzeit soviel Sediment mit .Zum Autofahren ist es bisher super,in der Stadt zwar nicht da ist es Chaos pur,aber es gibt nicht Auto für jeden,fast alles funktionier über ein völlig genial,kostet fast nichts,halb öffentlich und halb privates Nahverkehrssystem,und es gibt ausserhalb einer Stadt so gut wie keine Autos auf der Strasse,dafür aber sehr viele radikale?Lkws, und höchstens Pkw/Lkw 80/60 fahren dürfen,Hauptstraßen gut,sobald runter wird es dank Regenzeit oft sehr schnell schlammig oder halt Natürlich…..Weiterlesen

ReisenderLieber Christof, hoffentlich hast du Montezumas Rache inzwischen gut überstanden. Ich wünsche Dir weiterhin eine gute Reise - und vielleicht sogar mal wieder einen selbstgebrühten Kaffee am Strand.

Hey Christof, beneidenswert, dass du jetzt die schönsten Gegenden der Welt erkunden kannst - auch wenn die Umstellung etwas holprig ist. Es braucht schon so einen Monat, um richtig anzukommen und Spanisch ist natürlich fundamental wichtig. Ich würde dir immer noch dazu raten, dich bei einer einheimischen Sprachschule (mit Gastfamilie und Frühstück) für 2-3 Wochen einzumieten. Dann hast du die Grundlagen und außerdem Zeit, um die notwendigen Dinge zu regeln. Da kannst du auch fragen, wo man was bekommt, wer dir mit der Gasflasche weiterhelfen kann etc. Auch wenn Hanni anscheinend ein geeigneter Tür- und Herzöffner ist, die Menschen auf Spanisch anzusprechen ist ebenfalls einer! Liebe Grüße von Arne [Arne]
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- Tag 967
- Montag, 16. Mai 2022 um 16:59
- ☁️ 29 °C
- Höhe über NN: 14 m
KolumbienBahía Taganga11°15’40” N 74°11’50” W
Und es geht weiter;Kolumbien.

Nun bin ich tatsächlichen Kolumbien gelandet,ob das wirklich eine gute Idee war? Es war schon mit der Fähre nicht ganz einfach ,hatte an der Hanni gerade alle Bremsen neu gemacht samt Hydrair und war noch nicht mal beim zusammenbauen und sollte 2 Tage später in Antwerben sein ,das Auto zur Fähre bringen.Es ging oft hin und her und wurde auch immer teurer, aber zum Schluss fuhr die Hanni von Bremerhaven nach Cartagena,und es ging schnell,ich hatte meinen Flug so gebucht dass ich vor dem Auto da bin,so kam ich zwei Tage später an.Hatte alles vorher in die Hanni gepackt und optimistisch wie ich bin dachte ich bekomme sie gleich,am nächsten Morgen zum Hafen gefahren,und natürlich kein Auto,das dauerte auch fast 5 Tage,immer wieder ganz spontane Besuche beim Zoll,Einwanderungsbehörde,Polizei,immer nur einen ZETTEL UNTERSCHREIBEN;ES WAR SEHR ZERMÜRBEND.Konnte mir in der Zeit gut Cartagena anschauen.Cartagena hat eine sehr schöne Altstadt,die Stadt selber ist umgeben von riesigen Mangrovenwälder und auf 5 Inseln gebaut. Es ist zur Zeit keine Saison,weil Regenzeit,es ist richtig warm bisher immer über 30 und es wird Nachts nie unter 25,und über 80% Luftfeuchte,es regnet bisher meist 1 mal für 10 Minuten.Aber egal ob regen oder nicht man ist immer nass ,man braucht nichts zu machen und schwitzt trotzdem.Das Leben ist wie man es sich so vorstellt völlig endschleunigend,man hängt halt irgendwie rum ,sucht schädige Plätze und genießt das Leben,bin zwar erst kurz hier und kann es noch nichts ganz einschätzen,kommt mir aber schon entgegen,an jeder Straßenecke leckere Säfte,Obst und viel leckeres zum probieren,dazu noch super günstig ,ein guter Kaffee auf der Strasse 10 Cent,ein Essen,da wo die einheimischen Essen mit Suppe und Nachtisch unter 3 €.
Am Dienstag Nachmittag konnte ich dann auch die Hanni im Hafen abholen,bei der Agentin lernte ich ein Brasilanisches Paar kennen,haben gemeinsam gekocht und gegessen.Die sind seit 10 Jahren in der Welt unterwegs ,er hat mich auch zum Hafen gebracht,vielen Dank an dieser Stelle.Im Hafen ging alles super schnell und völlig problemlos.erst noch tanken,dachte erst der Sprit ist genau so teuer wie bei uns,aber der Preis ist hier pro Galone,Liter also ca 50 Cent,sozusagen für Hanomag ein guter Preis,Tanken ging schon mal gut,jetzt fehlt nur noch Gas zum Kochen,es gibt Gas aber nicht für meine Gasflasche,kein Adapter,hatte die Hanni so gebaut dass ich ein 6Kg Flasche unterbringe,die hier sind so gross dass ich sie gar nicht reinbekomme,deshalb fing die suche nach so einem blöden Adapter anhab hab Cartagenas Verkehrschaos kennen gelernt und die Stadt nochmals ganz anders gesehen,aber das Problem noch immer nicht gelöst. Ist gerade richtig blöd da ich mir noch nicht mal nen Kaffee zum Frühstück machen kann.Werde wohl oder übel in den saueren Apfel beißen und irgendwie das Auto so umzubauen das es geht ,war bis heute früh in Cartagena und möchte nun zum nördlichsten Punkt von Südamerika.Wurde jetzt schon zwei mal von der Polizei höflich dazu aufgefordert Nachts auf Bewachten Tankstellen zu schlafen!Hab die letzten Nächte ein wenig ausserhalb von Cartagena am Stand geschlafen und dabei durch einige richtige Slams gekommen,vom ersten Eindruck ist schon super viel blanke Armut,und sobald von Hauptstraße keine Straßen mehr und man muss aufpassen nicht im Schlamm oder Sand zu versinken.
In Cartagena selber gibt es einige nicht schöne Strände,das Meer ist auch nicht schön ,die haben wohl einige Kanäle gebaut um aus den Mangrovenwälder Bauland( Ferienparadiese) zu bauen ,dadurch kommt wohl so viel Dreck dass das Wasser fast braun ist,jedoch schon ein kleines Stück Außerhalb so ist wie man sich Karibik vorstellt ,türkisblau und herrlich warm,hab mir gestern ein heftigen Sonnenbrand geholt,aber es ist schön.
Der Affe ist einer von Weltweit noch 6000 Artgenossen ,es lebt eine kleine Kolonie in einem kleinen Park Mitten in der Innenstadt rundum Straßen,scheinen sich aber wohl zu fühlen.In Cartagena gibt es Mopedt Taxis,sind wohl so halb illegal transportieren aber den Großteil der Pendler zum Spotpreis.Wollte gerade auch zurück zum Gästehaus und wir wurden angehalten und hab mir doch glatt am Auspuff den Fuß verbranntWeiterlesen

Hey Christof Columbus Amerika erreicht. Vielen Dank für deinen Reisebericht liebe Grüße ute und Ete [Ute]
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- Tag 763
- Sonntag, 24. Oktober 2021 um 12:33
- ⛅ 10 °C
- Höhe über NN: Meereshöhe
SlowenienSlovenj Gradec Airport46°28’31” N 15°7’5” E
Sarajewo und die Fahrt nach Hause

Der jugoslawischerrxejt RE Egge Krieg hat auf der Ganzen seine Wunden hinterlassen,ist ,aber ein tolles Land.war ja noch Abends spät schon mal ein wenig,trotz Regen unterwegs,bin von der Westseite in die Stadt,erst so das Neue Moderne,dann die Östrreicher Stadt, und dann eineLinie und der Duft von 1000&1 Nacht liegt in der Luft ,völlig verrückt,Am nächsten Tag auf den Olympia Berg,zerbombte Bobbahn, und ein herlicherBlick auf die Stadt.Bin dann noch ein bisschen im Ostteil der Stadt rumgebummelt jedem zu empfehlen der mal hierher kommt,schon alleine der Baustil ist ganz anders.Von Sarajevo ging es quer durch Bosnien ,über fast die ganze Zeit im Tal der Bosia, und immer wieder zerbombte Lebens-Mitte-Punkte.Es ist kühl 13/0 aber trocken und sonnig,Habe fast 2Tage gebraucht um in Zagreb anzukommen,wollte eigentlich gar nicht, bin mit dem Auto morgens reingefahren und gleich guten Parkplatz gefunden und mit einer netten lebendigen Altstadt belohnt worden,vielleicht ein wenig Wien im kleinen und ein wenig grauer?von hier geht es jetzt quer durch Richtung Heimat und gleich hinter Sarajevo geht es in die Berge,die Landstraßen sind bisher alle nicht prickelnd dazu die manchmal 10 cm tiefen Schachtlöchern und eigentlich durchweg viel zu eng und Hanni macht das super 👍!!
Übrigens die rote Farbe auf den Steinen soll symbolisch an das Blut der Opfer erinnern!Weiterlesen
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- Tag 762
- Samstag, 23. Oktober 2021 um 10:59
- 🌧 15 °C
- Höhe über NN: 59 m
Bosnien-HerzegowinaOld Bridge of Mostar43°20’14” N 17°48’53” E
Mostar Fotos

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- Tag 759
- Mittwoch, 20. Oktober 2021 um 16:25
- ☀️ 18 °C
- Höhe über NN: 11 m
KroatienDubrovnik Cathedral42°38’26” N 18°6’38” E
Montenegro Budva,Dubrovnik,Mostar

Montenegro hat ja auch nur ca 100 km Küste,es ist auch subjektiv weniger hässlich zugebaut.Kaum reist man nach Kroatien ein wird gleich alles mindestens doppelt so teuer und es ist auch nicht mehr weit nach Dubrovnik.Die Stadt wurde im Jugoslawischen Krieg auch ganz schön in Mitleidenschaft gezogen und doch wieder sehr schön hergerichtet,die Stadtmauern sind vollständig erhalten und man kann darauf die Altstadt umrunden,Wetter war auch geil ,hat sogar nochmals für ein Bad im Meer gereicht,Abends noch mit Christian,der Bus ist in Live noch schöner,am Strand ein Bierchen getrunken, und uns dann in Mostar verabredet,Maps.me hat mich völlig in die Irre geführt,gerade den Berg raufgegrochen und vielleicht 10 km vor der Grenze hört einfach die Straße auf,zurück,Tramper eingesammelt und dann einen anderen Weg gesucht und gefunden,eigentlich ne Einbahnstraße und es war dann auch wirklich nur ein sehr kleiner Grenzübergang,mein Mitfahrer musste leider (er tat mir echt leid und hatte es von da bestimmt sehr schwer wieder weg zu kommen) aussteigen,er hat keinen COVID-19 Test und mit dem Grenzer war nicht zu reden,die ersten 20 km in 🇧🇦 waren völlig unbewohnt kein Mensch,kleine aber gute Straße,jedoch bis Mostar sehr bergig,war schön zu fahren und eine tolle Landschaft.Mostar ist eher ein kleines Städtchen und der Fluss trennt Christen und Moslems,es rennen auch noch immer Kfor Soldaten rum,Die Kriegsschäden sind jedoch noch überall sichtbar aber es ist ein sehr schöner Ort und am Abend bin ich mit Christian in einem Craftbier Laden noch ganz schön versumpft,er fährt heute wieder runter zur Küsteund ich möchte weiter Richtung Sarajevo.Weiterlesen
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- Tag 757
- Montag, 18. Oktober 2021 um 11:18
- ☀️ 11 °C
- Höhe über NN: 731 m
AlbanienTheth42°23’44” N 19°46’25” E
Shkoder,Theth-Tal,Koman&Drin-Stausee

In Shkoder auf einem außergewöhnlichen schönen Campingplatz gelandet,ist etwa Platz für 50mobile, und halt richtig schön angelegt im hinteren Bereich richtig schön,sehr gute Duschen,na einfach ein schöner Platz direkt unterhalb der Burg,in Shkoder gibt es eine recht nette Fußgänger Zone ,war mit dem Fahrrad unterwegs und wollte zum Strand aber es gibt gar keinen ,der Zugang von der Stadt ist eher ein sumpfgebiet,es gibt auch mindestens 3 Romaviertel und es ist richtig beschämend unter welchen Bedingungen Menschen leben müssen,war regelrecht geschockt.Schlimm!!Gestern war ich im Theth Tal ,eine Traumhafte Fahrt hoch auf wohl fast 1700 Meter und runter in das Tal viele der Dörfer dahin haben wohl ihre Tradition einigermaßen erhalten und es begegnen überall noch Menschen in ihren Trachten,nicht vergleichbar mit Bayern sondern eher so alltagstrachten,und auf der Straße alles an Getier was so keucht und fleucht,eine sehr schöne Fahrt ,bevor es ins Tal reingeht steht eine große Tafel:Rauffahren von 10-12 und runter von 14-16 Uhr,die Stasse ist so schmal und man kann auch wirklich ganz schlecht ausweichen,und dann geht es halt hoch unglaublich echt der Hammer, und man wird sehr dafür belohnt ,ganz freundlich winkende Menschen,doofe Schafherden an falschen Stellen und traumhaft schönen teils sehr schroffen Felsen.vom Pass oben geht es dann auf ca 1200 Meter runter und es erwartet einen ein wirklich sehr schönes Hochtal,allerdings mit richtig viel Bauarbeiten ,vermutlich bereiten die sich auf Massentourismus vor,aber es lohnt sich auf alle Fälle da hinzufahren auch wenn es super anstrengend war. Die Fahrt zum Komann &Drin Stausee,wenn das Navi schon 2stunden und 45Minuten für noch nicht einmal 50 km sagt bedeutet das hier nichts Gutes vor allem nicht für Hanomag und so ist es auch eine absolute scheiss Straße völlig kaputt ,richtig Übel,na ja,aber dann auf der Fähre ist der Wahnsinn so geil war heute auch noch super Wetter,der Fährpreis wird nach Quadratmeter bemessen,Hanni würde so um die 100€ kosten,man kann natürlich auch ohne Auto und dann hat es knapp 7€ gekostet,3Stunden eine Fahrt eine Stunde Aufenthalt und dann geht es wieder zurück und es wird nicht langweilig,man könnte meinen man ist in einem Norwegischen Fyord.Eigentlich wollte ich noch ins Valbona Tal aber glaube das kann ich Hanni und auch mir nicht mehr antun,mein Bremsen Problem ist doch nicht ganz weg und kann es auch nicht,bräuchte eine Dichtung und keine Chance hier eine aufzutreiben,hatte am Sonntag noch die Bremszylinder gewechselt,nicht getauscht sonder den oberen nach unten,na ja nichts halbes und nichts ganzes. Hab jetzt beschlossen nach Montenegro zu fahren und da morgen einen Strandtag einzulegen,ab übermorgen wird das Wetter auch wieder schlechter…Weiterlesen
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- Tag 753
- Donnerstag, 14. Oktober 2021
- ☁️ 14 °C
- Höhe über NN: 10 m
AlbanienKepi i Durrësit41°18’43” N 19°26’42” E
Durres,Kruja,kap Rodon,Lezha

In Durres haben sie einen genial gelegen großen Parkplatz,standen auch schon ein paar Camper da,Durres ist auch bei regen eine lebendige Stadt,behält ihren Post Kommunistischen scharm und ist vielleicht gerade deshalb so nett aber leider super müllig und ich glaube verdammt viele richtig sehr arm.Am nächsten morgen nach Kruja aufgebrochen,man muss die Hauptstraßen Richtung Tirana nehmen, vor Jahren hatte mal Enver Hoxha verkündet,Albaner brauchen keinen Privatwagen, und was ist daraus geworden,da wichtigste am albanischen Auto ist die Hupe ansonsten ist daran oft nicht mehr viel dran,aber gerade die Stasse nach Tirana hat es verkehrstechnisch in sich.Kruja ist in den Bergen und ist sehr schön aber sehr touristisch,eine Burg in der ein Nagelneues Museum für den National Helden (Skanderbegs/Türken-er hatte sie ziemlich lange aufgehalten) ist auch gleich alles etwas teurer und man wird als das gesehen was man ist-Tourist.wollte noch den Berg voll hochfahren,soll oben eine Grabstätte von einem türkischen Derwisch geben und der Ort wird von vielen als Wallfahrtsort besucht,,aber das Wetter wurde so schlecht,fuhr deshalb zum Kap Rodon ,an sich wunderschön,links und rechts davon jeweils ein riesiges Flussdelta, und alles rund rum zu und Baustellen ohne Ende und so sehr vermüllt,es war richtig übel.Die Küste ist in diesem Abschnitt Albaniens sehr stark von den Fluss Deltas geprägt und die Flüsse bringen den ganzen Dreck bis ans Meer und man kommt gerade weil auch alles so aufgeweicht durch den Regen eigentlich nicht richtig vorwärts.Hab aber eine schöne Ruhige Nacht verbracht.im nächsten Dorf war gestern früh ein sehr schöner Flohmarkt und die Sonne scheint,bin dann noch bis Lehza gefahren und da an den Strand und einen schönen (fast Müllfreien Platz)gefunden,ist an sich auch touristisch ,der Strand ca 5km von der Stadt entfernt,aber im Sommer wollte ich hier nicht sein ,jetzt sind außer ein paar Fischern,sind schon da wenn ich aufstehe und immernoch wenn ich schlafen gehe,fast keine Menschen hier 99% ist alles zu.ist eine schöne Bucht mit tollem Wasser und riesigen Lagunen,schon schön,heute war der Wetterbericht sehr optimistisch,dachte mit Sonne aufwachen,aber es ist trübe und bewölkt.na ja heute ist mal wieder ein bisschen Hanni dran es ist eine Aufhängung meines Abwasser Rohr gerissen.Aber ansonsten macht die Hanni das alles ganz gut.Weiterlesen
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- Tag 749
- Sonntag, 10. Oktober 2021 um 16:20
- 🌧 19 °C
- Höhe über NN: 6 m
AlbanienMaja e Dema39°48’4” N 20°0’4” E
Butrint,Ksamil,Serante

An den Fotos kann man mal die Menge an Regen sehn,die Römer hätten ganz schön ihre Keller auspumpen müssen .Butrint 12tes Jahrhundert vor chr… eine 4Hektar große Ausgrabung,Weltkulturerbe und rundherum eine riesige Lagune, und die alte Seilfähre,Für mich war auch mal Körperpflege deshalb zurück nach Ksamil Duschen,gelandet bin ich auf einem Familien-Garten-Wohnmobil-Stellplatz mit guter Dusche mit Blick zum Himmel gelandet.nach einem willkommensEiskaffee zum Strand,50Meter und total schön paar mit Bäumen bewachsene Inseln super warmes und klares Wasser,aber ansonsten viele 3/4 fertige illegale Hotelkomplexe,Tourismus Ort in der Saison jetzt ein armseliges Dorf,hier im Garten stehen jetzt doch 5/6 Wohnmobile,Camping Plätze sind alle zu ,aber ja man kann sich wirklich überall hinstellen,es stört niemanden.Heute morgen nach der Hanni geschaut,Öl Wasser , und oh Schreck,Bremsflüssigkeit, und es hat Bremsflüssigkeit gefehlt,Reifen,Bremstrommel runter,war noch glücklicherweise noch ganz wenig Flüssigkeit,Dichtgummi erneuert abgeschmirgelt und wieder zusammen gebaut,hoffe es hält,werde es ja morgen erleben, und dann kam‘s fast noch dicker einer der 2 Bolzen der Motoraufhänigung war weg deshalb auch Lichtmaschine locker,und weil Bolzen fehlt hat sich der Motor so weit gesenkt dass der Bolzen nicht mehr reinging,so den 3/4 Tag mit Schrauben verbracht,und noch baden gewesen.Bin so froh dass es hier bei der Dusche war, schlimm war immer nur der ständige Regenguss.Das Wetter soll hier laut Handy noch die nächste Woche so bleiben,werde mir jetzt mal einen Plan machen müssen für die Tage.Heute Nachmittag,noch mal kurz (regen) Baden,abenteuerlich dann die Anfahrt ,der Regen hat richtig fette Krater auf den Wegen hinterlassen,es stand schon auf der Hauptstraße 10cm hoch,jetzt bei diesem heftigen Regen hat auch Hanni Schwächen was Dichthielt betrifft,heißt es regnet rein.aber einfach ein geiler Platz,es gibt die doch die Momente es passt einfach.Weiterlesen
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- Tag 746
- Donnerstag, 7. Oktober 2021 um 14:04
- 🌧 16 °C
- Höhe über NN: 249 m
AlbanienLiapës39°47’23” N 20°3’43” E
Gjirokaster syri i Kalter Sarande

Bin jetzt mehr oder weniger ein Tal südlicher in Gjirokaster, und gleich verfahren und mitten in der Altstadt und eine so super steile Straße,glaube es ist bisher das absolut steilste Stück das ich bisher gefahren bin und so scheiss eng dazu,und oben angekommen ging es nicht weiter,das Wenden gab mir fast den Rest,und es regnet jetzt 24Stunden mehr oder weniger kräftig,Es ist hier alles was mit Tourismus zu tun hat,zu.Trotz regen aufgemacht die Stadt zu erkunden, und ist ein schönes,geschichtlich schon sehr altes Städtchen allerdings zerfällt vieles und wird durch oft nicht schöne Bauten ersetzt,leider fings an zu Schütten und dementsprechend,war es draußen nicht mehr schön war noch in einem Museen, dem Cold War Bunker (die Idee die dahinter steckt muss man die Verstehen???) und dann zurück zum Auto,der Plan war ja noch bis zum Blauen Auge,40 km/h und da übernachten.10 km super Straße und dann der nächste Berg nur mit 25/30 die Berge rauf und runter,na kam zu spät an ,war noch Bauschranke da und nur so dass ich gerade noch durch kam offen,hab dann unterhalb der Staumauer an einem verlassenen Dorf geschlafen und am nächsten Morgen durch die Baustelle gefahren,da wurde die Straße neu gemacht,war nur Schotter und darunter durch den vielen Regen Schlamm, das Blaue Auge,ein Quell Pilz himmelblau nicht unbedingt nur deswegen ist es ein sehr schöner Ort,von da sind es noch 20 km zum Meer,…und nun fast 30 Stunden teilweise heftigen Regen Sonne 🌞Weiterlesen
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- Tag 743
- Montag, 4. Oktober 2021 um 20:03
- 🌙 15 °C
- Höhe über NN: 689 m
AlbanienPërroi i Kishës40°54’20” N 20°39’12” E
Albanien!

Am Sonntag Nachmittag am Ohrid See angekommen.war mal wieder Zeit zu duschen und so den nächsten Camping Platz anzusteuern, und Siege da es standen schon ca 10 Allrad LKWs auf dem Platz,die eine geführte Balkan Tour unternehmen,wurde ein recht netter Abend.Bin am nächsten Morgen noch um den See gefahren,noch getankt und dann in Pogradec nach Albanien eingereist,beide Grenzen überhaupt kein Problem,wurde auch nicht nach Corona Impfung gefragt .Gleich Simkarte gekauft und Geld besorgt und noch ein wenig die Stadt angeschaut. Und dann weiter Richtung Korca,das Städtchen wurde wohl vor ein paar Jahren auf Tourismus getrimmt und ist auch wirklich schön,wollte auch die Brauerei besichtigen das war aber nicht möglich,abends auf den Hausberge hochgefahren (super steil)hätt ich das vorher gewusst ich hätt es nicht gemacht umdrehen war auch nicht möglich und dann halt hoch.Oben wurde ich durch einen wunderschönen Sonnenuntergang und ein Traumhaftes Panorama entschädigt,Korca ist schon 1000 Meter hoch und liegt in einer riesigen Hochebene,echt klasse. Aber hätte ich gewusst was mich erwartet wäre ich mit Sicherheit den Allradtouristen nach Albanien gefolgt,es waren nur 135 km zu fahren,es ging den ganzen Tag nur steil hoch und steil runter,immer nahe am Grenz Gebirge zu Griechenland,auf Straßen die es so eigentlich nicht geben dürfte,aber halt doch immer wieder traumhaft schön.Als wir dann an den warmen Quellen angekommen bin musste ich die Hanni erst mal streicheln und Dankeschön sagen.Direkt bei den Quellen ist ein richtig schöner Platz,waren bestimmt schon 10 Wohnmobile, und sehr viele Albaner,es gibt da direkt am Fluss 6 in Stein Badestellen im warmen Schwefelwasserstoff, und mitten drin diese 2000 Jahre alte Brücke und der Fluss führt direkt anschließend in so ein Art Canyon/Schlucht,dazu 26 * und blauer Himmel (hatte ja auch so sehr mit schönem Wetter gerechnet),gestern Abend hat es dann angefangen zu regnen,heute Morgen musste ich erstmal unseren Nachbarn rausschleppen,der ganze Platz ein riesge Dreckspfütze und dieses beschauliche Flusschen ein großer graugelber Fluss,über Nacht ein völlig anderes Tal,gestern noch mit den zwei mit dem alten Magirus gefrühstückt.und abends mit Schokolade gefüllte gegrillte Bananen 😍Weiterlesen

Christof BeutelDankeschön ist auch schön hier leider ist schon fast alles zu hier,Saison ist vorbei und man muss echt schon schauen wo man etwas herbekommt,
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- Tag 741
- Samstag, 2. Oktober 2021 um 20:58
- 🌙 10 °C
- Höhe über NN: 556 m
NordmazedonienPršovce42°5’8” N 21°3’38” E
Kosovo,Nord Mazedonien

Hatte mich für Mazedonien entschieden und es kam dann doch ganz anders.Fing schon auf der Autobahn kurz hinter Nis ging mir der Sprit aus,Hanni rollte gemütlich aus und blieb völlig ruhig,bis ich das erst mal geschnallt hatte,dachte schon Wunder was jetzt kaputt sein könnte,jetzt weiß ich definitiv,meine Tankuhr funktioniert,hab ja noch Sprit dabei und weiter ging’s,Richtung Skopje,50 km nach Nes runter von der Autobahn,ist aber echt anstrengend,sehr oft super enge Straßen und oft wird das ausweichen zum Abenteuer.Serbien fand ich bisher eher na ja erst dieses riesige Donaubecken und dann noch der Müll,überall,unfassbar,und ständig brennen manche.Aber was dann kam hat doch noch einiges gut machen können es wurde richtig schön,so am Fluss lang cruisen in einem nach beiden Seiten steilen Tal .müllfreier Schlafplatz war nun das Ziel,in der Gegend zumindest rennen richtig viele verwilderte Kangals rum und machen eher ein unfreundliches Gesicht.Na ja netten Platz,dachte da kommt heute sicher keiner mehr noch nicht mal Motor richtig aus kamen sie mit ihrer Holzernte.Ein Kosvoalbaner mit Schweizer Dialekt und nun nach 20jahre Schweiz zurück und hat jetzt 250 Schafe 30 Kühe Tauben und diverses Federvieh und hat mich eingeladen zum Essen,er holte mir in der nächsten Stadt auch noch Brot und brauche obwohl Muslimen und kein Alkohol doch zwei so ganz kleine Schnäpschen mit.Am nächsten morgen 1/4 vor 7werde ich mit einer guten Tasse Kaffee geweckt und „durfte“ mit kommen Vieher füttern. Er meinte auch gleich von seiner Stadt aus in den Kosovo und dann wäre ich in 4/5 Stunden in Albanien.Also den Berg rauf,ganz oben die Grenze,man muss für den Kosovo ein Art Versicherung abschließen ca15€, und ich hatte noch 10€ serbisches Geld,Vermutlich hab ich das Hanni zu verdanken!,ach die gute läuft gerade so gut und trotzdem verliert sie Öl an der Ventildeckel Dichtung,hab sie mal ausgebaut und gedreht in der Hoffnung das es besser wird.von dem Berg runter waren es nach pristina noch 30km,wollte mal ein bisschen schauen,bin dann auch reingefahren und auch sofort wieder umgedreht und wider raus,vielleicht hätte es sich ja auch gelohnt aber es war mir zu Chaotisch, Bin dann weitergefahren um nach 40 km zu merken,ich bin falsch zurück und dann auch über einen Pass und wieder im falschen Ort,bei maps.me kann man auch Grenzen nicht gut erkennen und das passiert mir komme gerade vom xPass und da taucht ein Schild und 3 Baracken auf raus aus Kosovo rein nach Nord Mazedonien.Es wurde schon dunkel und stehe jetzt neben einem Freibad,Hatte de Typ gefragt und alles gut,hat mir zwei Hamburger und nen Kaffee spendiert und schon schön immer wieder und so verschiedene Menschen zu treffen.wurde bisher zwei mal von der Polizei angehalten aber jedesmal haben sie nur die Hanni bewundert,auch die Grenzen sind bisher völlig unproblematisch ,in pristina tragen fast alle sogar draußen Maske ansonsten ist von Corona wenig zu spüren.Hoffe ich schaffe es morgen bis Albanien,Weiterlesen
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- Tag 736
- Montag, 27. September 2021 um 16:08
- ☀️ 29 °C
- Höhe über NN: 118 m
SerbienDorćol44°48’41” N 20°27’52” E
Belgrad

Am ersten Tag bis fast Dresden,Prag war das nächste Ziel, von Prag nach Breslau sagte Maps.me ca 400km und Fahrzeit fast 7Stunden.Und es dauert mit dem Hanomag nochmals länger,Steile enge Strässchen,manchmal ganz gut,aber teilweise absolut übel,wunderschöne alte Dörfer und sehr gut erhaltene Städte.Bis auf Serbien bin die Strecke auf dem Weg vor 2 Jahren schon gefahren und wollte mich auch deshalb auch nicht groß aufhalten,aber gerade Mittel Tschechien ist beeindruckend.In Bratislava geschlafen und am nächsten Tag bin ich durch Ungarn Autobahn (Gebühren für Hanni) ca 20€ und so bin ich auch relativ schnell durch Ungarn gerast (65 km auf der Bahn) 50 km vor der Grenze nochmals Kaffee Pause und vorne rechts wenig Luft,Reifen gut warm,nochmals aufgepumpt,dann schnell Reifenwerkstatt suchen,die machten gerade zu ,hatten aber Mitleid mit mir,jedoch kein Geld,hatte noch ungefähr 6,83€,na ja ging alles in Rekordzeit,keine Verständigung außer Händen und Füßen und am Ende waren alle glücklich und die Hanni wieder da wo sie hingehört auf 4heilen reifen auf der Straße.in Szegedin hatte ich vor 2jahren auch zwischen stop gemacht.von da heute morgen auf nach Belgrad.Die Fahrt war sehr entspannt bis kurz vor Belgrad,fing heftig ,für Hanomag Scheibenwischer,an zu regnen.Hab mir bis eben die Stadt angeschaut ist schon Klasse aber auf der anderen Seite dieser postkomunistiche anticharme!!!!!entweder fahre ich morgen Richtung Skopie oder nach pristina,werde nochmals über die Entscheidung schlafen,hab leider vergessen Straßenkarten mitzunehmen hab nur Karte von Albanien aber das es bis dahin nur ein Weg führt???Weiterlesen
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- Tag 735
- Sonntag, 26. September 2021 um 20:35
- 🌧 18 °C
- Höhe über NN: 55 m
DeutschlandVahrenheide52°26’46” N 9°45’32” E
Auf dem Weg nach Albanien.

Wieder unterwegs zu sein,trotz Corona fühlt sich doch schön an,hat ja auch sehr lange gedauert und es ist doch auch viel passiert.Die Hanni hat Neue Dinge bekommen ,Lichtmaschine ,Anlasser ,Tisch(wackelt jetzt nicht mehr und ist auch stabiler) 4Federn, Stoßdämpfer,Batterien alle 3, und noch ein paar Kleinigkeiten.im letzten Jahr haben wir den Umzug von Pauli nach Düsseldorf und dann zwei Wochen Urlaub,von Füssen nach Salzburg,ein platten(der wievielt?) und nicht gleich gemerkt, der Reifen war so heiss,hab mir richtig die Hände verbrannt und vermutlich hätte er bald angefangen zu brennen,Reifen war Totalschaden und so kam Hanni auch noch 2Reifen.
Jetzt sind wir schon kurz vor Dresden und die gute schnurrt wie eine Nähmaschine .Bin heute Mittag los,heute früh Auto gepackt,eigentlich keinen richtigen Plan,(bin irgendwie eher ein Bauchmensch,nur halt das Ziel,Albanien,Weiterlesen
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- Tag 204
- Montag, 13. April 2020 um 22:51
- 🌙 3 °C
- Höhe über NN: 45 m
DeutschlandSchwarzenbek53°30’0” N 10°27’25” E
Russland!?

ja,Russland,jetzt steh ich ca 50 km vor der Grenze nach Finnland an einem kleinen See (eher ne Pfütze),aber ne schöne Pfütze,vor fast genau 2Jahren fast die selbe Zeit war ich schon mal hier,den ersten Platz hab ich leider nicht mehr wiedergefunden, aber der hier ist auch viel schöner,damals hab ich mich anfangs immer im Wald versteckt weil im Vorfeld immer von den bösen Russen die Rede war,mein bestreben(zumindest) ein wenig ist nun Euch alle ein wenig vom Gegenteil zu überzeugen,von der Politik brauchen ich nichts sagen,auchwir bekommen ein End/Zwischenlager keiner brauchst und keiner will es und trotzdem bauen sie es vor unsere Haustür,bei uns wird scheinheilig eine Diskussion Bereitschaft und Mitsprache sugestiert,in Russland wird einfach gemacht—was die „wichtigen“ wollen,tun Sie in Russland wie auch in Deutschland.
Man kann sich völlig frei überall bewegen,mit dem Auto stehen wo man will und glaube man braucht vor Überfall weniger Angst haben als in Stammheim....ich habe immer gut und ruhig geschlafen
Der größte Nachteil zumindest für mich ist diese unheimliche Größe dieses Landes,wäre es ein bisschen kleiner hätte ich in der kurzen Zeit in der ich hier sein durfte,mehr sehn können,und das macht mich schon ein wenig wehmütig,wäre ich noch ein paar Tage jünger,würde ich wiederkommen und mir den Rest anschauen,scheiss Virus.oh es fängt gerade mit schneien an,ist schon ganz schön frisch hier oben heute soll es minus 5 geben.
Hatte glaube zwei mal bei Kontrollen Pech ansonsten immer Fair,und echt alle super hilfsbereit und wurde nie doof stehen gelassen und wenn man von herzlich sprechen kann dann Russen.
Na ja nachdem das um Moskau rum so entspannt war,dacht ich kann ja vielleicht auch Landstraße fahren,Die Autobahn ist ganz neu und glaube 560km gerade aus,man kommt nicht runter Zaun,gibt fast keine Tankstelle,Riesen große Moore,Sumpf von Moskau bis Petersburg,kaum Dörfer,Birken und Kiefernwälder Urwüchsige Natur so weit man gucken kann,zwischen drin immer große Flüsse und riesige Seenlandschaften,hab dann auch an einem kleinen See die Nacht verbracht.Heute Mittag bei Schnee in Petersburg über diese Autobahn ,teilweise über der Stadt und in die Ostsee gebaut führt sie um Petersburg rum,und bin fast an dem Platz vorbei an dem ich vor zwei Jahren stand,bin noch bis 40km vor der Grenze gefahren und ein kuscheliges Plätzchen gefunden und heute morgen aufgewacht und alles war Schneeweiß.wollte noch tanken und alle Tanken hatte zu ,dachte ja auch ach überhaupt niemand unterwegs!Na der zweite Kontrollpunkt sagte Grenze zu umdrehen.nach langem ich ihn auf Deutsch zugelabbert, 3telfonatenund einer halben Stunde später durfte ich in die Grenze fahren,da war wirklich nur ein schlecht besetzter Notdienst,aber es ging sehr schnell auch Auto austragen richtig gutund dann rüber nach Finnland auch niemand zu sehn steh ich an einer Roten Ampel und warte ,kam ein VWBus bis auf 50 Meter auf mich zu selbe Spruch Grenze zu,konnte aber nachweisen dass ich nicht vor kurzem in Deutschland war,wurde dann auch deutlich entspannter,war noch bei einer Völlig entspannter Ärztin. Und so jetzt in Finnland,bis nachmittags immer wieder Schnee,es ist nicht warm hier,aber hab mir auf einer kleinen Insel einen schönen Platz,Hanni hat sich auch ein wenig Pflege verdient, und so stehen wir gut und fahren morgen früh nach Helsinki und schauen wie es weiter geht,hier ist es auch alles sehr entspannt,keine Masken.
Heute morgen von Polizei und Militär angehalten worden,Viruskontrolle,wollten wissen woher und wohin,bis Helsinki überhaupt niemand zu sehn.Und dann ging alles ganz schnell,Fähre gefunden,Ticket gekauft und in drei Stunden sollte es losgehen.Das Wetter,alles dicht haben auch nur SB Tankstellen offen,man reist wie in einer Geisterwelt,das hat mir den Entschluss nicht über Land nach Hause zu fahren sehr einfach gemacht.Auf der Riesen Fähre sind vielleicht 40 Passagiere,haben auch nur das absolute Notprogramm und außer einer Bar auch alles zu.Fuhren gestern zwecks zu starkem Seitenwind 1Stunde später los,insgesamt dauert das ganze 27Stunden und trotz viel Wind fähr das Ding völlig ruhig über die Ostsee nach Travemünde.Gerade angekommen und von der Bundespolizei empfangen worden,wollten von mir gar nichts sondern klärten mich über die Virussituation auf und wünschten mir eine gute Heimreise,bin noch 500 Meter vom Hafen raus fast noch an der See.
Ja das Ende kommt näher,nach Groß Vahlberg in Quarantäne,es ist für mich auch sehr schade,so hatte ich es mir nicht vorgestellt,Für Hanni und mich war es eine richtig gute Zeit,war ja bisher eigentlich nur im Winter mit ihr unterwegs,warum eigentlich,es ist kuschelig mit Hanni und sehr entspannt,hätte mir manches ersparen können,aber der Hanomag läuft Gut und Hanni wird in 4Tagen 53.
Das größte Problem an dieser Reise war für mich immer wieder die Sprachbarrieren oftmals ging es leider kaum über die Höfflichkeits Floskeln hinaus,na ich merke gerade noch bin ich ja unterwegs.Leider kann man hier auch nicht rausgehen ist immer noch heftiger Eisiger WindWeiterlesen

Schön, dass Du heil zurück bist ! Und keine Sorge, irgendwann wird das Virus seinen Schrecken verlieren, und wir können wieder los fahren. Bis dahin alles Gute, Heinz !

Lieber Christof, wie gut zu wissen, dass Du heile wieder in Deutschland bist!! Hab' einen guten Endspurt mit Deiner Hanni nach Groß Vahlberg! Und gratulier ihr dann bitte von Marten und mir zum Geburtstag :-). Alles Liebe und viele Grüße, Corinna und Marten
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- Tag 199
- Mittwoch, 8. April 2020 um 20:00
- ⛅ 11 °C
- Höhe über NN: 126 m
RusslandBiryuchenskoye51°24’59” N 39°33’53” E
Unterwegs:Moskau

Heute schon mal nicht ganz so weit,gab ne Mittel bis Große Panne ,wird sich noch zeigen,der Bremskraftverstärker munkelt, und hier ist es mit der Ausgangssperre noch heftiger hier ist Maskenpflicht und es wird kontrolliert,Drama war es ja schon eine Werkstatt zu finden, ist echt alles dicht,das ist eigentlich hier am schlimmsten ,von Bezirk zu Bezirk ist es anders und es wird irgendwie vorausgesetzt man weiß Bescheid,wird doch noch ganz schön spannend,aber auch bei der Hanni ist nicht ohne,es ist der Hydro,völlig fest und so siehts drin auch aus.Na ja ,das ganze zwischen Sattelzügen zugeparkt ,absurd,So wie es aussieht ,Grundreinigung,und hoffen,alle war sehr hilfsbereit aber die Russen hatten ein anderes System,deshalb keine Teile und wo es welche gibt 60km entfernt aber bis 30.04.Urlaub.völlig verdreckt,keine Dusche,Hunger kalt.scheisse.!
Den halbe Tag teile sauber gemachten das Ding wieder zusammen gebaut,geht zwar nicht ganz perfekt weil keine Neuen Dichtungen,aber um ein Vielfaches Besser als vorher,beim Bremsen entlüften bin ich letztendlich gescheitert,trotz Dachlatte auf Bremspedal ,na hoffe hier taucht morgen mal wer auf.
Da wo ich gerade stehe ist ne wilde Mischung zwischen Schrottplatz,ehemalige Werkstatt,und Parkplatz für all die LKW und Omnibusse,die gerade nicht fahren.Wollte heute früh ins Dorf,ist für mich als Ausländer gerade nicht so angenehm und hier braucht man Mundschutz,den es leider nicht zu kaufen gibt,ist aber Vorschrift und ohne wird man wohl bestraft,die Hauptstraße ist nur 50 Meter weg von hier und ein stationärer Kontrollpunkt,es wimmelt von Bullen,Heute Mittag kam ein Fahrer von seiner Tour zurück und fuhr dann mal mit mit in den einzigen Laden der noch geöffnet hat,und der war leer gekauft!,so schnell wie das jetzt hier gerade geht,ist erschreckend,bin froh sollte ich hier morgen wegkommen,
Heute früh zwei jungs gefunden und ne halbe Stunde später losgefahren und sind dann auch ein gutes Stück gefahren,vermutlich zu lange hatte richtig Kopfschmerzen und war völlig platt,was natürlich auch dem ganzen chaotischen Wochenende geschuldet war,Hatte schon einen Platz zum schlafen gefunden ,nicht schön ,hatte gerade ein Brot gegessen,kam ein Typ und schickte mich weiter Quarantäne bin dann weiter bis zu einem Rastplatz,furchtbar,ich darf nicht mehr von dieser M4 runter,es ist so super doof durch dieses schöne Land zu brettern und nichts mehr zu sehn,das Ende der Reise entwickelt sich immer mehr zum Horrortrip,aber klar um Kilometer zu machen ist so eine gut gebaute Schnellstraße schon genial.Königswetter
aberkalt jetzt 4 Heute Nacht -3 und noch 380 km bis Moskau,fahre natürlich (leider)
nicht nach Moskau aber nahe dran vorbei und dann Richtung Petersburg.Gestern kam ne Mail vom Botschafter,er sagte halt auch das die Situation völlig chaotisch sei und sich alles mehr oder weniger Stündlich ändern könnte,war gerade an ner Tanke und hier hat keiner einen Mundschutz—ob es keinen gibt,oder andere Republik? Ich mag gar nicht daran denken was passiert wenn ich hier nicht rauskomme,hab ja jetzt ab und an Kontakt zu Fernfahrer,gerade jetzt die offiziellen LKW Parkplätze wo es auch gute heiße Duschen gab ,es hat ja alles Zu,selbst Manche Tankstellen haben dicht,und auf dieser Straße ganz wenig PKW,Hanni macht ihre Sache sehr souverän.Sind noch 200 km bis Moskau,hier ist es nicht ganz so streng mit den Vorschriften,fast keiner hat ne Maske,ausser dem Typ der 100Rubel für den Parkplatz wollte,haben alle Dienstleister zu.Gerade geht zu meinen Zeh’n der Vollmond auf,war es im Süden fast ein wenig Frühling ist hier nichts mehr Wintergrau und dreckige Schneereste, und auch Landschaftlich,diese Riesen große Don Ebene und jetzt so leicht Hügelige Taiga und ganz wenig Besiedelt und schön,das zieht sich so durch bis zu diesem Ring den ich gerade um Moskau gefahren bin ganz kleineDörfchen mit den typischen kleinen Häuschen,und bei Moskau taucht dann schon mal so Schlafstadt Trabant auf,das Stück vom Ring ist eine Landstraße,direkt daneben bauen sie gerade eine mindestens 4Spurige Autobahn mitten durch viele dieser kleinen Dörfchen ohne Rücksicht auf Verluste.Auch jetzt wo ich gerade bin richtig schöne Landschaft,viel Wasser und überall steht Wasser,auch noch gefrorenes Wasser,
Die Virussituation ist hier völlig anders ,fast keiner trägt Maske,war Einkaufen,es gab alles,und es waren viele Menschen ,schon doof ein paar Kilometer vor Moskau und doch unerreichbar,stehe jetzt auch wieder auf einem Parkplatz und die Chance auf ne Dusche und
Waschmaschinewas auch nvor allem nach dem Wochenende angesagt ist,wurde auch zwei mal angehalten,rumfahren scheint nach wie vor kein Problem zu sein.Gas getankt,irgendwie ein guter TagWeiterlesen

ReisenderOh je oh je... halte durch. Wir drücken alle die Daumen, dass Du es bald geschafft hast. Liebe Grüße!🍀

Lieber Christof, ich denk' an Dich und schicke alle guten Kräfte und Schutzengel, die ich erreichen kann! Und: ich glaub' an Dich! Du bist zäh und Du schaffst das! Alles, alles Gute, Corinna
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- Tag 195
- Samstag, 4. April 2020 um 09:00
- ☀️ 10 °C
- Höhe über NN: 25 m
RusslandKrasnodar45°2’8” N 38°58’30” E
Angekommen,und doch nicht!

Der Virus ist wohl hier in Krasnodar angekommen,heute morgen schon um 7 rief mich Sergey an und sagte es mir verbunden mit der Aussage sehr sehr vorsichtig zu sein und möglichst mit niemand Kontakt zu haben zwecks Ausländer und so.
Für mich ist die Situation völlig doof ,weiß nicht ob oder bei wem oder ob ich mich überhaupt irgendwie melden muss.Es gibt ja hier gleich drakonische Strafen—5—7jahre Haft sollte man jemanden anstecken???
Die Botschaft hat sich gerade gemeldet,hatte schon einige Mails geschrieben und nie Antwort bekommen,aber wenigstens jetzt,die sind wohl völlig überfordert,der Typ fragte auch nur wie es mir geht,zur meiner Situation konnte er mir nichts sagen,versprach aber zu klären was ich tun muss und wollte mich dann nochmals anrufen,schon ein wenig beruhigend,er hat dann auch wirklich angerufen und halt das mit Finnland gesagt,könne sich von Tag zu Tag ändern
Hab keine Ahnung ob das schon Verfolgungswahn ist,Habe am Handy ,liegt immer am selben Platz ,von voll LTE und in der nächsten Minute überhaupt kein Empfang und das immer wieder.War gerade unten bei der Hanni Kaffee kochen und es ist wirklich kein Mensch unterwegs,man darf glaube ich außer zum nächsten Einkaufsladen überhaupt nicht raus,nicht Fahrrad nicht spazieren einfach nichts,glaube Hundebesitzer dürfen 100 Meter Gassi gehen,einfach was in Mokau angesagt ist können ,sollen dies die Einzeln Republiken so sie es für nötig halten,anwenden ,für mich ist es halt total schwer an tragbare Infos zu kommen.Habe außer 3 Marx und Engels,von Alexander,auch nichts mehr zu lesen und da mal nach 40 Jahren mal reingucken.
Gestern Abend hat Putin die Ausgangssperre um 4Wochen verlängert und ich beschlossen zurück zu fahren,glaube auch 4Wochen wären schwer geworden das was ich gebraucht hätte konnte ich zwecks URLAUB und nicht mehr raus dürfen nichts mehr kaufen konnte,Natalia und Sergey,das zweite mal schon dass ihr mir so geholfen habt .kommt uns besuchen.Vielen Dank und passt auf euch auf.InFinnland gibt es offene Grenzen und da fahr ich hin ,Heute morgen meine 7Sachen gepackt glaube bin so gegen 12 los,fast kein Verkehr bin mir ja irgendwie gar nicht sicher ob ich darf,hatte 2Kontrollen,beide völlig gut,Ist zumindest kein Problem durch die Gegend zu fahren.inzwischen häufen sich die Straßen die ich hin und zurück fahre und dazu kommt am Kompass 2500 km lang,immer „N“.quer durch Russland.
Sehr gut bis um 7 geschlafen,dann von den Bauern die ihren Acker düngen,recht laut geweckt worden,und ich merke deutlich ich fahr Richtung Winter.Weiterlesen

ReisenderLieber Christof, alles alles Gute! Wir drücken die Daumen, dass die Hanni dich schnell und gut bis Finnland bringt . In Gedanken sind wir oft bei dir. Viele Grüße aus der Heimat. Die Vahlberger Haasen

Beschissene Situation !! Also, ICH würde zuerst versuchen, nach Estland zu kommen, bevor ich Finnland versuchen würde. Das würde zwar einen kleinen Umweg bedeuten, aber wenn es klappt, hast Du viel Strecke gespart. Grüße, Heinz !