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- Tag 185
- Mittwoch, 25. März 2020 um 16:55
- ⛅ 14 °C
- Höhe über NN: 15 m
RusslandTuapse44°5’45” N 39°4’41” E
Platz suchen!

Ich liebe solche Tage,mitten in Sotschi Olympia Park aufzuwachen,noch schlaftrunken fest zu stellen vorne links und hinten rechts keine Luft.Werkstatt suchen aber dann völlig klasse Leute in der Werkstatt,wolltenkein Geld und es gab einen vollen Flachmann UdSSR,zwei Nägel waren es.
Russland hat nächste Woche dank Virus eine Woche frei um in Ruhe angrillen zu können,das Öffentliche Leben ändert sich nicht nach wie vor volle Züge und Minibuses,Kneipen und Märkte genau so und auch für nächste Woche die Menschen haben einfach frei,keine Einschränkung,oh es ist so übel,von gestern auf heute hat sich die Zahl verdoppelt und ich hoffe nur einigermaßen gut durch die nächsten 4Wochen zu komme,bin nun gerade auf dem Weg nach Krasnodar,Freunde haben eine Wohnung für mich,Für mich ist es gerade etwas schwierig mit der Hanni,was eigentlich meistens eher ein Segen ist dass die Hanni so ne Art Türöffner ist,wird es gerade eher anders rum,Versuch gerade so wenig wie möglich unter Menschen zu sein und das ist mit ihr sehr schwer,deshalb bin ich gerade über eine Wohnung recht froh,war jetzt fast zwei Tage in Tuapse,ist eine Stadt mit Petrochemischer Industrie,dachte ja bis gestern dass ich mir einen ruhigen Platz irgendwo suche aber es ist nicht so einfach so ganz Autark bin ich doch nicht um irgendwie ein paar Wochen von der Bildfläche verschwinden zu können,wo in Russland nur die Andeutungen eines Weges sind,Kommtmit Sicherheit irgend jemand,Russen sind Jäger und Sammler im positiven Sinn,gerade gibt es die Neuigkeit dass es in Russland Mitte April zum Zenit kommen wird,es scheint fast so als ob mein Aufenthalt hier noch ein wenig dauert, und ich hoffe wirklich sehr,glaube es war schon vorher eine angespannte Situation,der Rubel verliert ja immer mehr an Wert und dazu die Sanktionen ,da kann man nur hoffe Putin tut das richtige,es ist einfach eine üble soziale schief Lage in diesem Land und immer wieder Russland und vor allem seine Menschen unglaublich toll.na ja für mich entwickelt sich die Reise immer mehr zum Alptraum—Ende offen.
Fahre nun die paar KM bis nach Krasnodar und dann mal schauen was sich so tut.
Tourismus-Beschränkungen in Sotschi
10:26 Uhr: Präsident Wladimir Putin hat die kommende Woche wegen der Coronavirus-Pandemie zur arbeitsfreien Woche erklärt – kurz darauf sind die Hotelbuchungen in der Schwarzmeerstadt Sotschi in die Höhe geschossen. Deshalb hat das Gebiet Krasnodar, in dem Sotschi liegt, neue Einschränkungen eingeführt: Einkaufszentren, Parks und Restaurants werden geschlossen, Hotels dürfen keine neuen Reservierungen annehmen. Der Bürgermeister von Sotschi appellierte in den sozialen Netzwerken an alle Russen, die Stadt in der nächsten Woche nicht zu besuchen. / Interfax (RU)
Habe hier jetzt ein kleines Apartment,ist zwar großteils noch Baustelle,aber erst mal weg von der Straße,kann mich nicht daran erinnern jemals in so einem Block gewohnt zu haben ,ist erst vor kurzem fertig geworden und es wohnen noch wenige hierbin in einem Stadtteil der gerade am entstehen ist,hier werden bestimmt 5000 Wohnungen entstehen,verrückt wie diese Stadt wächst,vor allem halt auch wenn man drüber nachdenkt dass die meisten von Sibirien hierher ziehen—wer zieht nach Sibirien? Erst dachte ich das halt ich hier nicht aus,war aber gerade mit dem Rad unterwegs und es ist schon eine gute Gegend fast hinterm Haus fängt ein Riesen Naturschutzgebiet an,Heute fingen Sie hier an mit Kneipen zu schließen,sollen ja auch ne Woche Urlaub machen.
Heute mal die Hanni gepflegt,sie steht direkt vor dem Haus,koche ja in der Hanni gibt hier keine Küche ,
Jetzt ist es ja auch in Russland offiziell und es wird in den nächsten Tagen wohl überall zu Ausgang sperren kommen,ihr kennt das ja schon ,für mich ist es Neu bin ja fast 10 km von der Stadt entfernt und hier gibt es eh so gut wie nichtsWeiterlesen
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- Tag 183
- Montag, 23. März 2020 um 17:06
- ☁️ 15 °C
- Höhe über NN: 132 m
RusslandElista46°18’34” N 44°17’6” E
Sotschi—Die Fahrt

Verläuft bisher recht angenehm,fast gerade 2spurig in gutem Zustand,richtig angenehmes ,leichter Regen,kühl,bin ja letztendlich fast um Wolgograd rumgefahren und eigentlich ist es eine riesige dröge Industrie Stadt,eigentlich könnte man drum rum fahren,wenn da nicht noch etwas gewesen war.Die ganze Zeit nun wieder in Russland hat sich von wegen dem Virus,im öffentlichen Leben nichts verändert,wie wenn nichts ist,und irgendwie alle Länder rund rum,hatten lange vor Russland zumindest versucht zu reagieren,hatte ein paar mal versucht unsere Botschaft anzurufen,hab,s versucht.Die zwei Stuttgarter sind gestern Nacht glaube mit viel hin und her wohl noch aus Kasachstan Heimgeflogen.die beiden anderen saßen in Usbekistan fest,na ich hoffe ich schaffe es noch bis Sotschi und finde da einen einigermaßen Platz,,irgendwie wird dieser doofe Virus so langsam mein persönlicher Feind.
An der Stadtgrenze fing die Steppe an,ganz ganz dünn Besiedelt,ist die Republik Kalmückien,und die Hauptstadt,so groß wie Braunschweig,Elista ist buddhistisch geprägt überall in der Stadt und mitten drin ein großer Buddhistischer Tempel,ist ein völliges anderes Russland,immer wieder stehen am Strassenrad auch Jurten und beherbergen einen Buddha Schrein.so wie die Menschen hier aussehen dachte ich,dass Mongolen so aussehen.Leider haut es geregnet und so wurde es eigentlich nur ne länger Pause,wollte dann auch zum Manych ein Fluss nochmal 40km und es wurde dunkel,hatte noch keinen Platz und blieb bei einer Polizeikontrolle nicht lange genug am Stopschild stehn,2000 Rubel in die Hosentasche aber 1Stunde doof rumgemacht,Die Hanni hat für so Aktionen um mal gschwind einen Platz zu finden,ganz,ganz schlechtes Licht,aber dafür läuft Sie super gut.
Hier tut sich überhaupt nichts ,das Leben geht unvermindert weiter,hier kamen heute Kinder aus der Schule,hab aber vorher einen Artikel gelesen,seriös,aber der Typ stellt halt die Vermutung auf,dass Russland ganz andere Zahlen hat aber das Virus als natürliche Selektion in Kauf nimmt,gerade in den Städten diese riesigen Wohnblöcke,Moskau ist wohl die Ausnahme,der Typ schreibt unter anderem dass zwei seiner Freunde gerade aus Deutschland (München) zurück kamen,der eine aus Moskau musste sofort in Quarantäne bei dem anderen der von irgendwo in Russland kam wurde wohl noch nicht einmal Fieber gemessen und gerade diese Urlange Grenze China zu Russland.na versuche für mich aufzupassen,viel mehr geht jetzt einfach nicht mehr.ich will jetzt einfach nur noch einen einigermaßen angenehmen Platz finden und warten bis diese Kake vorbei ist und hoffe Putin weiß was er tut,sonst häng ich hier ewig rum.
Hatte gestern Abend doch so ein wenig Glück gehabt und sehr gut geschlafen.Die Kontrolle war ja direkt vor der Brücke über den Manyc und jetzt auf der anderen Seite ist es komplett anders Riesige Landwirtschaft,Alleen grün ,ganz andere Häuser und Menschen ist schon verrückt hier.Bin jetzt wiederum am Kaban angekommen und so schließt sich der Kreis um Südrussland,auch die Temperaturen sind ungefähr 5* höher als noch heute früh und die Felder teilweise richtig schön Grün,was natürlich nach diesen ewigen Mausgrauen Steppen schon sehr gut tut. Aber wie vieles in Russland sind das alles immer riesige Dimensionen.Morgen fahre ich nach Majkop,ist die Hauptstadt der Republik Adygeja,es waren nur 150 km,bis kurz vor Majkop riesige Äcker und es wurde immer Hügellicher,sehr kleine Straßen denke morgen wird es richtig Bergig.Majkop,1/2 so groß wie Braunschweig,noch immer normaler Alltag,beschaulich,entspannt mit schönem Flüsschen ,ansonsten halt ein nettes kleines Städchen,An nächsten morgen ging die Fahrt bis ans Meer durch zwei sehr schöne Flusstäler,Eigentlich gehen dann die Berge bis ins Meer,so wurden die(meisten Dörfer und auch die Straße ) ungefähr 50—70 Meter über dem Meer in den Berg gebaut,sind auf 150 km ca 20 kleine Pässchen,Steil 3Serpentinen rauf/3 runter übern Fluss und wieder hoch und eine völlig überlastete Landstraße,die einzige,mit Motorrad super geil mit der Hanni eine einzige Katastrophe. Und dann Sotschi kam spät,glaube ganz Russland,ist ja keine Schule,hat sich entschlossen in Sotschi jetzt Urlaub zu machen,dachte ja schau mir die Stadt heute mal an,aber das ist in Anbetracht vom Virus einfach Wahnsinn,bin raus zum Olympia Park sind ca 30 km außerhalb und steh fast alleine auf einem Riesen Parkplatz,auch hier massenhaft Familien,Kneipen voll ,alles offen,oh hoffe dass das alles gut geht hier.Weiterlesen
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- Tag 176
- Montag, 16. März 2020 um 23:04
- ⛅ 1 °C
- Höhe über NN: 13 m
RusslandPionerka48°42’3” N 44°30’36” E
Stalin/Wolgograd

Hier ist noch immer nichts vom Virus zu spüren,jedoch Richtung Norden geht auch fast nicht mehr,hab gerade nochmals Nachgelesen,es wird immer enger und gerade denke ich , fahr Richtung Schwarzes Meer und such mir da einen Platz.
Wolgograd ist heftig,überall gibt es irgendwas was an dieses grausame Kapitel erinnert,bin mehr oder weniger in der ehemaligen Alten Stadt ,die schon fast einem anklagenden,unfreiwilligem Freilichtmuseum ähnelt es wirkt schon auch sehr deprimierend,überall an jeder Ecke stößt man auf dieses Elend das diese Stadt erleben musste.Passt auf jeden Fall gar nicht zur momentanen Gefühlslage, und doch,hat wer daraus gelernt?Die Wolga macht ja kurz hinter der Stadt eine Schleife,ist ein irre Fluss,soviel Inschelchen und Nebenarme und auch erst von Mutter Russland ruft kann man erst mal zurück gucken und die ganze Dimension diese Flusses sehn oder besser erahnen.Werde morgen früh von hier wieder aufbrechen Wolgo/Stalingrad werd ich nicht vergessen!
War heute morgen in dem Museum für russischen Geschichte,ist ganz Neu,leider alles nur in Russisch,bin dann rausgefahren ein Stück und stehe eigentlich an einemschönen Platz an der Wolga,hab aber noch nicht die Tür auf und schon das neueste vom Virus erfahren ,Wolgograd hat heute alle Schulen und Unis,geschlossen, es wird immer enger,und immer noch schwanke ich zwischen Norden (Kasan)oder Westen Schwarzes Meer ,hab gerade mal ein wenig gelesen ,und es sieht nicht so gut aus ,wie Hehn sie mit mir Deutschen um der es ja vermutlich mitgebracht hat,oh Das ist so übel,womit hab ich mir das verdient?nun ist auch klar eine Ausreise über Land wohin auch immer ist vor dem 1Mai nicht möglich,werde morgen früh in Richtung Elista aufbrechen,fast gerade rüber bis an das Meer,wäre schon angenehmer im warmen zu warten.Bin jetzt die ersten 250 km von 1000 nach Sotschi gefahren und komme gerade in Elista an und mach mal ne Pause.Weiterlesen

ReisenderHey Christof, glaube man nicht, du wärest allein ge-Beutel-t. Ich gehe davon aus, dass die Ausgangssperre in Deutschland in den nächsten 3 Tagen unumgänglich ist. Ansonsten werden wir wahrscheinlich im Nachhinein schlimmer da stehen, als in Italien zur Zeit. Was mich beeindruckt ist, wenn ich auf deine Reiseroute schaue, ist die enorme Geschwindigkeit deiner Hanni. Siehe zu, dass sie alle Mineralien von dir bekommt, die sie benötigt. Übrigens eine positive Erkenntnis, morgen ist Frühlingsanfang. Es geht bergauf. Lass es dir gut gehen

Christof BeutelFindest du 300km am Tag viel,bis hierher war es bis jetzt eine richtige Hanni Straße
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- Tag 176
- Montag, 16. März 2020 um 20:59
- ☁️ 16 °C
- Höhe über NN: Meereshöhe
RusslandAchtubinsk48°16’37” N 46°9’37” E
Und,keine Einreise nach Kasachstan,Virus

Hab mir heute einen,schönen entspannten Tag gegönnt,außer ein paar Kühen und rund rum sonst nur Wasser,ist schon klasse und die Spatzen kündigen den Frühling an,Die Wolga und die ganz Arme ist so riesig groß ,die Häuser werden immer kleiner bunter,es sind auch übwiegend Ältere die noch so hier leben,leben eigentlich im Schilf und können oftmals auch nichts anderes als Himmel und Schilf sehneigentlich war die Wettervorhersage auch mit ein Grund hier her zu fahren und dann war es eher sehr windig und wenig Sonne und kühl,morgen früh nach dem Aufstehn möcht ich mich aber nun auf den Weg nach Kasachstan machen.
Sie haben mich nicht reingelassen,ewige Diskussion half leider auch nicht,keine Europäische Menschen,erst sah es ja ganz gut aus war beim DOC und da war alles gut,sollte im Auto warten,vielleicht hätte ich 50€ im Pass haben müssen,so kam höflich aber bestimmt die Ansage,zurück nach Russland,die kannten mich schon ,wurde bei der Ausreise gründlich und 3 Stunden später bei der Einreise nochmals gründlich kontrolliert,glaube die hatte sogar etwas Mitleid mit mir.scheisse scheisse
Na was mach ich jetzt,1000 km nördlich gibt es die nächste Grenze,oben rum wäre ja auch möglich aber noch richtig richtig kalt und das vermutlich noch die nächsten 4—6 Wochen.hatte mich so sehr auf Zentralasien gefreut und ein klitze kleiner Virus kommt mir in die Quere......
Zum selben Platz zurück und nach 10minuten kam die Polizei und schickte mich weg,bin nun doch wieder nach Astrachan gefahren,übrigens das erste mal dass ich von irgendwo weg musste,aber gerade dort hätte ich es nie vermutet,irgendwie läuft gerade zu viel schief.
Werde nun vermutlich zwei Tage hierbleiben,danach wird es hier kühl und dann nach Wolgagrad fahren,so ein wenig überleg ich gerade auch vielleicht zurück nach Hause zu fahren,die Lage scheint ja kaum besser zu werden,aber vermutlich bin ich gerade einfach viel zu frustriert .Heute gabs in der SZ einen Überblick welche Länder zu sind Russland fängt zwar noch zögerlich aber auch damit an,aber ansonsten ist das hier im Alltag noch überhaupt kein Thema.Heute ist hier ein sehr schöner Frühlingstag hat 17* und mal kein Wind,die Nächte sind zwar noch immer und auch weiterhin um die0,es gibt keine Schneeglöckchen oder so Frühblüher ,
Nach neuesten Infos würde ich nur sehr schwer wenn überhaupt nach Deutschland zurück können,der Gedanke zurück war auch hoffentlich von kurzer Dauer.Bin jetzt ein Stück,weder Navi noch Handy funktionieren,rechts der Wolga und es war richtig abenteuerlich,maps me ist völlig überfordert und ich stehe mitten in der Pampa und hab keine Ahnung wo,ist jedenfalls völlig vermüllt ,richtig heftig hierher zu kommen und trotzdem.Habe jetzt so für mich beschlossen erst mal noch über den Ural zu fahren und dann zu entscheiden,wie es weitergeht,vor allem auch in Bezug auf das Virus,es war ja hier nur von 2Fällen die Rede,aber wenn man bedenkt dass der Haupt Güterverkehr vom Iran hier durch/nach Russland.Na ich werde die Entwicklung hier ja Hautnah erleben.Russland ist für uns gerade sehr billig,als ich letztes mal da war gab es 63 jetzt sind es über 80 Rubel.
Die Strecke rechts der Wolga ist eine völlige Fehlentscheidung,rechts IMMER Steppe und zum Fluss hin 99%, und oft viel zu viel Sauschlechte Wege,sollte es regnen wird es richtig schwer hier weg zu kommen.hatte es vorher schon mal versucht,da gabs einen Weg zu einer Fähre auf eine große Insel,landete in einem super kleinen armseligen Dorf weit und breit keine Fähre und auch keine Menschenseele,vermutlich gibt es kein Auto auf Dauer ist dieser Weg selbst für einen Lada nicht fahrbar,da wo ich jetzt gerade stehe bilden zwei so Flussarme fast schon einen See,aber es ist so ein heftiger kalter Wind,Hanni hat bei diesem Gegenwind fast 10 Liter mehr SPRIT Gewollt und war richtig langsam.gibt es hier Erdmännchen?Hier stehen jetzt auch schon wieder mehr Bäume,rund um den Fluss war es ja bisher fast nur Schilf,auf der anderen Seite gab es jetzt auch schon Bewässerungs Syteme und Zaghafte Landwirtschaft.bin gestern noch ca120 km gefahren und bin jetzt in Achtubinsk eine trostlose Kleinstadt,leider wie das meiste bisher an dieser Flusseite,auch werde ich hier eher wie ein Marsmensch betrachtet,hierher kommen wohl keine Touristen,bin ja diese Seite auch nur gefahren weil es eher eine kleine Straße,und auf der Karte sah es ganz gut aus,hier ist auch sehr viel Militär unterwegs,und viele Militär Transporte,was natürlich auch wegen der Grenze zu Kasachstan /Dagestan zu tun haben könnte,werde nachher noch ein Stück Richtung Wolgograd fahren ,gestern ging es hier ,zumindest was ich mitbekomme auch mit dem Virus zumindest im Tv los ständige Aufforderungen sich beim kleinsten Anzeichen zu einer Polyklinik zu begeben aber auf der Viruskarte ist es rund um Russland rot,aber Russland selbst noch eine weiße Karte,werde es erleben wie es hier auch für mich weitergeht.ist irgendwie schon traurig mitzuerleben wie ein Traum in einen Alptraum mutiert,naja zumindest auf der Karte sieht das letzte Stück bis wolgograd ganz nett aus,gerade hat es 1+ und dazu heftigenWind, strahlend blauer Himmel,im Sommer soll es hier richtig heiss werden.Hab keine Ahnung ob es etwas damit zu tun hat dass Russland sein Internet umbaut,hatte vom letzten Mal Russland sehr gutes und überall Internet,diesmal ist es völlig schlecht und unheimlich langsam trotzLTE, und ganz oft fällt es aus.....hoffe ja es hängt an der Region da ich e ja hauptsächlich für die Navigation brauch.und da Versagen alle 3regelmässig oder finden mich nicht.Weiterlesen

ReisenderOje, du beisst dich ja durch! So gerne ich deine Reise verfolge und mich immer auf deine Reisebericht freue, diesmal hört mein deine Ratlosigkeit raus. Ich denke, das beste wäre, du suchst dir einen Platz, um die Situation auszusitzen. So ist doch doof.

Naja, ob Stalin-/Wolgograd der richtige Platz zum Aussitzen ist, sei mal dahin gestellt. Vielleicht geht es doch noch Richtung Krim? Da hast Du zumindest besseres Wetter. Grüße vom Heinz

Christof BeutelJa werde hier morgen früh wegfahren und dann keine Großen Städte mehr und eigentlich möchte ich Richtung Kasan fahren auf der anderen seite,sollten Sie mich wegfangen wäre das in der Region Sotschi von den Temperaturen da wird es Frühling,
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- Tag 170
- Dienstag, 10. März 2020 um 23:03
- ⛅ 10 °C
- Höhe über NN: 23 m
RusslandPriterechnyy Kanal43°25’13” N 46°14’49” E
Georgien,Russland,Tschetschenien,Dagasta

Habe inWladikawkas aufeinem riesigen Einkaufs Center Parkplatz geschlafen,vorher noch sim Karte,Internet ohne Limit für unter 10€.Die Georgier verpassten mir noch einen Strafzettel,weil meine Versicherung für das Auto falsch war,wurde mir aber so verkauft,ansonsten waren beide Grenzen überhaupt kein Problem,Die Russen hatten zwar erst geschaut von wegen Deutschland,war aber anhand der Stempel schnell klar von wo ich herkam.hatten dann mit einer Art wärmebild Kamera,Fieber gemessen.Nach ca 2 1/2 Stunden war aber alles vorbei und ich wieder in Russland.
Auf dem Parkplatz kam so gegen 9 ein Typ und fragte ob er ein Foto von uns machen dürfte,kam dann ne Stunde später wieder und hat mir ein tolles Essen und Wodka mitgebracht,so saßen wir an seiner offenen Kofferraum Klappe,es wurde fast 3 und immerwährende schauten diverseMenschen vorbei.
Heute morgen war ich dann in Bath Nummer 3;da war ich schon einmal,inzwischen denke ich jeder zweite russische Mann über50 war in Deutschland als Soldat Stationiert,aber nur ganz ganz wenige verstehen oder sprechen unsere Sprache,aber kennen alle Bundesliga Spieler,Bin dann gegen 12 Uhr Richtung Grosny aufgebrochen ,aber nicht nach Grosny reingefahren,Grosny wurde laut Wikipedia im Tschechischen Krieg völlig zerstört,inzwischen wohl super modern wieder aufgebaut,ansonsten ist hauptsächlich Landwirtschaft ,Riesen Flächen und relativ gepflegt das ganze Land, Dörfer meist eher klein und sehr weit vom nächsten entfernt ,und auch typisch Russland gute Straßen,bin jetzt kurz vor Dagastan am Fluss Terek, und übernachte da am Fluss , und prompt kamen gleich welche und noch welche und es wurde ein unterhaltsamer Abend aber sehr viele kämpfen noch immer sehr für ihr Unabhängigkeit,vermutlich deshalbauch wieder irre viel Kontrollen von verschieden Republiken schwer bewaffneten jeweiligen Soldaten.war bis auf ein Mal immer eher witzig,nachdem Sie den Pass in der Hand hatte und natürlich nichts lesen konnten!
Auffällig viele Neue große Moscheen entstehen sowohl in Tschetschenien als auch in Dagestan,keine Frau unbedeckt.
Die 4 deutschen sind bis jetzt immer noch auf der Fähre,wo genau ist unklar aber Kasachstan hat die Fähre bisher nicht an Land gelassen,gibt auch keine Möglichkeit irgendwie Kontakt mit ihnen aufzunehmen,bin ja schon froh nicht auf den Kahn gekommen zu sein.
Nach knapp 30 km Dagestan bedeutet 3Kontrollen ,erst Tschechischen,dann Russen und zum Schluss die Dagestaner,leider habe ich nur die unschöne nördliche Seite ,dagegen im Süden die Berge wo Dagestan auch schön ist wäre für mich ein Riesen Umweg gewesen.und so fuhr ich durch den Norden,450km gute Landstraße ,geht eigentlich immer am Meer lang,man kann es aber nie sehn,ansonsten Wüste und ein bisschen Steppe,10 Dörfer,10 Kontrollen dann bei der wieder „Einreise“nach Russland sollte Hanni geröntgt werden,und dann kamen noch laut navi 56km Erdweg,quer durch die Steppe,auf der ganzen Strecke so gut wie kein Autos Und war schon verrückt.Und dann wird es auf einmal wieder grün und hauptsächlich Schilf,das Wolga Delta,überall schwarze Rauchsäulen,die Fackeln gerade den ganzen Schilf ab,und so sind hunderte Seen und Flüsschen gut zu sehn ist irre groß und jetzt auch direkt hier die Wolga ist riesig,von den ersten Ausläufern bis hier waren es noch fast 90 sehr schöne km,stehe jetzt in Astrachan,500 000 tausend Mensch leben hier und trotzdem völlig ruhig und entspannt hier,gibt in der Stadt noch sehr viele dieser kleinen russischer Holzhäuschen sehn wie so Hexenhäuschen aus,ansonsten gibt es hier einen schönen Kreml,und Wasser.
Mein Plan ist ja auch versuchen nach Kasachstan zu fahren,würde so ich gerade hier bin schon gerne die Zentralasien ein wenig ansehen und Russland ist je weiter ich gerade komme schon noch Sau kalt,hier waren aber heute angenehme 17*aber Nacht -4 aber da wo ich durch müsste in Russland sind es Nachts für die nächsten 16 Tage Vorhersage immer zweistellige Minus,und am Tage auch überwiegend Minus,auf der anderen Seite ist es sehr risikoreich für mich wie fast jede Grenze momentan und ich tue mich gerade so schwer mit so Entscheidungen ,denke ich werd es morgen versuchen,die 4sitzen irgendwo außerhalb Internet immer noch auf dem Kahn,oh man war das ne Chaos Woche.Weiterlesen

Ist er nun in Kasachstan oder ist er nicht? Der blinkende Punkt hängt an der Grenze ;-) Grüße und alles Gute, wünscht der Heinz
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- Tag 167
- Samstag, 7. März 2020 um 11:55
- ⛅ 1 °C
- Höhe über NN: 2.197 m
GeorgienGudskoye Ushchel’ye42°28’36” N 44°28’40” E
Hafen,und kein Ende?

Bin jetzt im Hafen,na hier musste 40$Hafengebühr und dann musste ich auch noch ein Bett auf der Fähre buchen,war ganz schön chaotisch von einem zum anderen Container,Ticket Online gestern Abend war letztendlich auch kein Drama, und,morgen geht vielleicht schon die Fähre.wollte heute auch hier nochmals ans Meer war unmöglich,4Wochen Aserbaidschan,so die Gegend um Saki ist Traumhaft schön,Baku eine richtig geile Stadt.Doch sobald man die Stadtgrenze erreicht werden die Lebensverhältnise sehr sehr schnell richtige Armmut und doch sind sie super herzlich Gastfreundlich,
Binnoch immer im Hafen und jetzt auch noch ohne Visa,es ist hier auch alles weiterhin unklar,heute soll nun entschieden werden wie es weitergeht,außer mir sind inzwischen so viele Menschen und LKW hier und warten teilweise schon fast ne Woche,da schlimme ist ,scheinbar weiß niemand wie oder was passiert.war gestern früh mal kurz in Baku wegen Visa verlängern,dazu müsste ich aber erst mal Ausreisen.sollte heute auch kein Schiff gehen muss ich versuchen aus dem Hafen wieder raus zu kommen und dann nach Russland,es ist inzwischen völlig egal wohin überall droht Quarantäne und vor allem auch ein wenig die Angst,was wenn ichnach Russland oder Georgien fahre und die mich nicht reinlassen?Ach es ist so eine scheiss Situation und irgendwie hat man es nicht mehr in der Hand.
Durch die vielen Menschen hier wird es hier eigentlich auch immer ungemütlicher,alle sind sie angespannt,Toiletten,Wasser,na einfach alles wird hier von Tag zu Tag schwieriger,gestern hat es dazu noch den ganzen Tag bei 6* geregnet,ab heute wird aber das Wetter angenehmer was vielleicht die Stimmung ein wenig anhebt,so wollte ich es wirklich nicht haben.Am Sonntag kam auch ein Pärchen aus Stuttgart mit dem Fahrrad wurden angerufen sie sollen sofort kommen die Fähre würde gehn,die beiden sind unterwegs nach China.
Hab mich den ganzen Morgen hier mit dem Zoll rumgeschlagen,Stand jetzt,es sollen morgen und übermorgen je eine Fähre fahren,!?!Aserbaidschan hat heute früh mein Handy gesperrt,wegen Visa überziehen gibt es eine Strafe die ich aber nur bezahlen muss sollte ich jemals wieder nach Aserbaidschan wollen.was das mit der Handysperre ist hoffe ich dass es mit dem Visa zusammen hängt,inzwischen sind nochmals zwei Deutsche Gekommen und wollen alle 4 mit Hanni und mirdurch Kasachstan fahren so wir gemeinsam eine Fähre bekommen.Die Sonne scheint und die Welt sieht gleich wieder ein wenig freundlicher aus.und es tut auch gut mal wieder Einfach mal wieder reden zu können.Gerade mal 3Std.später offizieller Zettel Kasachstan auf unbestimmte Zeit zu.Heute Nacht klopft der Ticketverkäufer ob ich wüsste wo die ihre Zelte stehen hätten,gleich würde ne Fähre gehen,und heute morgen waren sie weg,fahre jetzt Richtung Georgien in der Hoffnung da noch rein zu können.was so gerade von den Fahrern die hier ankommen zu hören ist,wird das ganz schön spannend.Mein Handy ist richtig außer Gefecht gesetzt,selbst mein Deutsche SIM ist blockiert,Mittwoch,war gerade im Fährbüro,Kasachstan zu,heute Abend wollen Sie den Leuten ihr Geld zurückgeben,gab s aber nicht aber heute früh 100% und heute morgen selbe Spielchen, Na eine Nacht mag ja in so einem Hafen gehen dieses ewige hin und her ist irgendwie ganz schön zermürbend, und alles auch sehr sehr unruhig ständig werden Autos angemacht,um ein bisschen Wärme zu bekommendie Hafenbahn schiebt Tag und Nacht hier Kesselwagen durch die Gegend .und von den lkws laufen auch ständig die Motoren.Bin endlich um 1/2 11losgefahren und war so gegen 8 in Georgien,aus Aserbaidschan raus war relativ einfach,war zwei mal zu schnell,18 Manat, und Maut nach Hubraum,die Süd Route lange ganz Ebene Steppe.es wird aber dann auch grüner ,Baumwolle ,kurz vor der Grenze wird’s auch ein bisschen Hügellich.Habe eine richtige Aserbaidschan Rundreise,gestern Nacht noch Platz zum schlafen gesucht und nochmals direkt an der Kura,Heute Morgen Versicherung Mitten in Tifflis,wollte mir das eigentlich ersparen,Bin jetzt auf der Georgischen Heerstrasse in der Hoffnung zurück nach Russland zu können,und stehe fast am selben Platz der mein erster Schlafplatz in Georgien war, morgen früh fahren wir hoch auf 2400 Meter,Bin jetzt ganz oben,das komische ist auf der Strecke hier rauf parkten hunderte LKW am Straßenrand,und es. Ist überhaupt kein Verkehr,werde es vielleicht noch erfahren was los ist und hoffe so sehr heute Abend in Russland zu sein.Weiterlesen

Hallohallo, sehe gerade, dass Du ja schon in Wladikawkas bist, 17 Grad Wärme und Sonnenschein hast. Was will man mehr ?!
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- Tag 157
- Mittwoch, 26. Februar 2020 um 12:22
- ☀️ 8 °C
- Höhe über NN: 32 m
AserbaidschanKirovskiy40°25’20” N 49°51’26” E
Baku,Visa und so

Noch ist kein Frühling,nachts sind es dann doch immer über 5*.ist nun ein wenig schade bin in so ner Artschleife,nochmal inden Norden zu fahren wird es da gleich richtig kalt,mir war oft genug kalt eigentlich reicht es mit kalt,komme da ja bald auch wieder in eher kalten Ecken. Wurde gestern von Ali,lernte ihn in der Sauna kennen,er war 5Jahre in Erfurt erst Soldat,erhalt es hier zu Wohlstand gebracht,völlig abgefahren chic gegessen,danach im Fernsehturm, Tee,
Heute war so ein Tag ,solche man nicht braucht,erst Reisewarnung,zwecks Virus,Grenzen zu und Quarantäne recht schnell,und dann musste ich mit Entsetzen feststellen eine Feder ist gebrochen..Na das wird eine Woche geben nächsten Montag muss ich hier raus.Inzwischen ist es Donnerstag Abend,noch kein Visa,jedoch Feder geschweißt,das machen ist hier überhaupt kein Problem,das Problem ist die Leute zu finden die das können,hab mir für zwei Tage ein Hotel genommen und Mensch und Kleidung gereinigt,5Tage ist hier schon heftiger Wind,gestern so schlimm,es war überall gleich brauner Staub,unglaublich.
Irgendwie ist dieser Virus auch für meine Weiterreise alles andere nur nicht hilfreich,im Gegenteil,uns deutschen droht ,da wir ja Herkunftsland sind eine strengere Kontrolle und schnellere Quarantäne,und egal wohin auch immer rundherum das selbe,schon ein kleines bisschen doof ,na mal sehn denke sobald eine Entscheidung gefallen ist wird’s auch wieäder einfacher .Turkmenistan hat die Grenze komplett dicht gemacht oder besser es gibt einfach keine Visa,jetzt hab ich ebenen Ticket nach Kasachstan gebucht,morgen früh noch ein wenig einkaufen und dann in den Hafen,und da warten ,es gibt keinen Plan und die Schiffe fahren mehr oder weniger wie es gerade so kommt,hoffe nur das ich noch weg komme bevor das auch nicht mehr geht,sah mich schon fast auf dem Weg nach Russland.Muss in Aserbaidschan vermutlich noch 400 Manat ca200€ Strafe bezahlen da ich mich nicht ordnungsgemäß gemeldet habe,hätte genau nach 15Tagen am Ausländeramt vorsprechen müssen,ich wurde in dem Land bestimmt 10mal regiestiert,aber das ist wohl völlig unbedeutend,na mal sehn was die an der Grenze sagen.scheisse kein Filter vor der Heizung und nun ist sie verstopft,na ja,wer eine Reise macht ,der kann was erleben.Bin nun froh wenn ich bald in Kasachstan bin,Weiterlesen

Hallo Christof, Du bist einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Jetzt im Winter Richtung Zentralasien zu fahren, ist schlechtes Timing ;-) Trotzdem, gute Reise weiterhin, wünscht der Heinz !

Christof BeutelSicher ist Winter keine schöne Reisezeit,es ist schade manches einfach witterungsbedingt nicht machen zu können, und klar war schon kalt,auf der anderen Seite findet man etwas das bei Winterlichem scheisswetter trotz allem klasse ist.Wollte ja eigentlich nur sagen ,bin froh dass ich es machen darf.

Hallo Christof danke für die vielen Fotos und Reiseeindrücke. Ich wünsche dir weiter viele schöne Begegnungen und eine viren-und quarsntänefreie Zeit! Ursula
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- Freitag, 21. Februar 2020 um 17:00
- ☀️ 11 °C
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AserbaidschanSalyan39°35’23” N 48°58’29” E
Kura

Es gibt sie doch,vergessene Dörfer.Bin Heute früh zur Kura,vorher noch in Salyany angehalten,das Städchen liegt an einer der vielen Windungen der Kura,ein netter Bazar,ein paar Monumentale Gedenkstätten,in der TeeStube für Aufregung gesorgt,na ja wirklich nicht unbedingt empfehlenswert.inden TeeStuben gibt es auch Bier,aber es gibt sonst keine Kneipen und es trinkt kaum einer zumindest nicht öffentlich.Die trinken schon auch mal einen wie ja vor ein paar Tagen zu spüren bekam,aber eigentlich den ganzen Tag Tee mit Unmengen Zucker.Kaffee hier zu kaufen entpuppt sich als schwieriges Unterfangen,wenn hier Café dann schnell löslichen Nescafé und den gibts als portionstüte überall,wenn es dann tatsächlich mal einen gefunden hatte sind das immer nur so 100 Gr Tütchen,zwei malschon scheiss Kaffee gekauft...na meine kleinen Alltagssorgen.oder mal gschwind irgendwo anschauen und dann einfach mal Kaffee trinken das kennt man hier nicht.auch Essen überhaupt,ach gab es in Georgien lecker Sachen ich hab in ganz Aserbaidschan bis jetzt noch keinen Bäcker gesehen,und wie oft ist ein frisches Brot die Rettung,der restliche Tag war eher ernüchtert ,absolute Super scheiss Straßen,hier in Aserbaidschan hat sowohl Google Maps als auch Maps Me mehrere Male völlig versagt,die Kura eher langweilig,und da auch einige heftige Dörfchen völlig trostlos inmitten des Deltas, und das in einem so reichen Land!!!Und vermutlich genau deshalb so offen herzlichen gut und sehr sehr gastfreundliche Menschen. Und doch möchte ich nun mal so langsam weiter die politischen Gegebenheiten werden sich in absehbarer Zeit auf dem weiteren Weg eh nicht ändern,Morgen will ich auch nochmals die Heizung umbauen,gerade jetzt hier wenig fahren wenig Sonne und kein Fremdstrom ist Strom ein Problem.so jetzt hat die Hanni noch den kleinen Dieseltank(Danke Mathias fürs überreden das Ding mitzu schleppen) ist nicht schön,aber geht einigermaßen gut schon das 3mal ,ist schon ein wenig beruhigend.
War nochmals im Hafen,und von da gleich noch zur Turkmenischen Botschaft,hatte gerade viel gelesen, und eigentlich sollte das Visa kein Problem sein und wäre dem sonst Turkmenistan einfach Wettertechnisch als auch fahrtechnisch das einfachste,der erste schreck,Visa sollte 10—14Tage dauern,bekam die ganzen Anträge als Mail,der Typ sagte noch man braucht einen Computer zum öffnen,—und ich konnte diese Mail nicht öffnen,es entwickelte sich zum fast Drama,dazu kam noch eine ganz bestimmte Bankfiliale zu finden und da 10$ fürs Visa einzuzahlen,na nun ,hab’s geschafft und sollte ich es doch noch bekommen bevor ich weg muss.Auch super.Bin gestern vom Konsulat 20km,quer durch die Stadt zum Auto gelaufen,Baku ist schon geil,gibt so coole schöne Gassen,Plätze,immer wieder Parks jedoch kommt dann halt auch sowas wie National Fahnen Platz ein riesiger komplex auf dem der höchste Fahnenmast der Welt steht(stand).jedoch gleichzeitig das Meer immer wieder viel Ölverfärbte Bilder im Wasser davor hervor bringt. Standen den ganzenTag am einzigen öffentlichen Strand als Kulisse das Verschrotten der Bohrinseln.Ist so nicht so schön mit dem Tank!Weiterlesen

Hallo Christof, ich habs vor ein paar Jahren nur bis Georgien geschafft. Aserbaidschan stand damals nicht auf der Agenda, und wenn ich Deinen Bericht so lese und die Bilder anschaue, habe ich wohl auch nichts verpasst :-( Gute Reise weiterhin wünscht der Heinz !
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- Tag 147
- Sonntag, 16. Februar 2020 um 21:58
- ☁️ 7 °C
- Höhe über NN: 7 m
AserbaidschanMontin Stansiyası40°23’27” N 49°52’33” E
Richtung Süden

Das mit dem Visa ging schnell es hat sich 2020 für uns Deutsche einiges zu positive geändert,Tadschikistan eVisa mit GBAO zwei Tage.Jetzt muss es nur noch ein kleines bisschen Frühling werden,Habe noch 14 Tage Zeit hier in Aserbaidschan,bin jetzt doch nochmals Richtung Süden,vom Abseron Park nach Baku am Meer lang war auch so ne doofe Idee,und vor allem auch nicht unbedingt schön,mitten in den Dörfern stehen Bohrtürme ,unglaublich, und so enge kleine Strässchen und ständig nach oben gucken,da hängt die Versorgung unglaublich unprofessional,war dann noch auf dem größten Markt den ich jeh gesehen hab,war völlig fasziniert und war da fast einen ganzen Tag,tausend Tees getrunken ,Schuhe gekauft und genossen.Aus Baku führt so ne Art Highway raus, und sofort finge eine Art Halbwüste an,einfach nichts mehr,erst jetzt hier im Şirvan Nationalpark kommt die Kura ein Fluss,Landwirtschaft fängt an.na eigentlich schon wieder Park wäre ich weitergefahren käme eine kleine Stadt,na 2min.nach 6 angekommen Tor zu.Har mich dann doch reingelassen,waren recht nette Leute die hier als ne Art Ranger in Teilzeit arbeitenund wir verbrachtenden gemütlichen Abend zwischen Klappbett und S/W Fernseher 1Stuhl und ein kleiner Ofen,Pförtnerbude halt,Am nächsten morgen Ticket für den Park gekauft und dann rein in den Park, mitten drin ist ein See und wohl sehr begehrt bei den Touristenvögel,ansonsten nur Steppe oder Halbwüste egal wohin man schaut alles gleich und das ohne Ende,schon irre.Weiterlesen

Hallo Christof, vermute ich richtig, dass Du zuerst nach Kasachstan, dann nach Kirgistan und erst danach nach Tadschikistan willst? Für die südlichere Route durch den Iran und Turkmenistan sind die Visa- und Carnetregeln zu streng, oder ? Grüße Heinz

Christof BeutelMein ursprüngliche Plan,war ja die südliche Route,mit im Iran und nicht wie jetzt in Georgien zu überwintern,Carnet hatte ich ja schon und dann kam diese Unruhen und darauf hatte ich beschlossen nicht in den Iran zu fahren,Turkmenistan ist eine Option,all die weil in Kasachstan noch tiefer Winter und Turkmenistan Temperaturen wie hier hat,na bin gerade eh nur 50 km vom Hafen Weg,werde da morgen nochmal hinfahren und das abklären,Turkmenistan gibt es soweit ich weiß eh nur 5Tage Visa und man bekommen sofort in der Botschaft,werde nun recht zügig schauen dass es weitergeht Vielleicht ist es ja nur Einbildung,finde ja die Aserbaidschaner so Herzlich offen und tolle Menschen unheimlichGrosse Gastfreundschaft,trotzdem erdrückt es mich hier ein wenig,vielleicht zu lange in dem eher partymässigen Georgien gewesen......glaube manchmal hier gibt es mehr Polizeiautos als Privatautos........
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- Tag 143
- Mittwoch, 12. Februar 2020 um 13:48
- ☀️ 7 °C
- Höhe über NN: Meereshöhe
AserbaidschanCherni Gorod40°22’36” N 49°52’6” E
Baku,und die halb Insel.

Bin inzwischen ein kleines Stück weg von Baku,war quasi am Nordteil da bis unten auf der Insel Pirallahi,es sind an der Küste ganze schöne Strände und auch das Meer,war ja Sturm,sah wie Meer aus,viele nette kleine strandkneipen und alles was zum Strandleben gehört und hier gehören auch die überall rumstehenden Öl und Gasbohrer,ist bestimmt nicht einladend da zu Baden!!Bin auf Pirallahi ausversehn in ein Gasfeld gefahren,angeblich noch durch 2 Schranken,war keine gute Idee,wurde gleich mal eingefangen,verbrachte dann 2Stunden in einem warmen Büro,im Fernsehen lief ein russischer 2Weltkriegsfilm.eigentlich eine skurrile Situation und ständig kam wieder ein wichtiger dazu,es gab Tee und Bonbons meine ganzen Papiere wurden gescannt und nach über zwei 2Stunden wurde ich aus dem Gebiet eskortiert.Ansonsten ist hier gerade völliges scheiss Wetter,hat auch soviel Wind dass das Meer so weit rauskam,dass ich am nächsten morgen zur Hälfte im Wasser stand und es ist kalt 1 bis —4 und Regen Schnee und Wind,es war soviel Wind wir schafften fast 50 km mit viel müh.
Bin ja inzwischen um Baku rum gefahren,ich finde Baku ist in vielerlei Hinsicht wie eine Insel,alles super toll und Baku ist eine wirklich tolle Stadt vieles sehr schön.und auch wenig kitschiges.Hier sieht man diese vielen vielen Petro $.Dieser $Gürtel ist nicht groß,aber sehenswertBaku hat 2;7 Millionen Einwohner ,liegt 27Meter unter Null und ist umgeben von gefühlten 2 Millionen Bohrlöchern vielen kleinen Vulkanen und kaum dass man aus dem Centrum rauskommt stehen überall selbst in Gärten Bohrtürme und Pumpen und immer wieder dieser Schwefel/Gas Geruch.Auch ändert sich dramatisch rapide das gerade so oder halt auch richtige Armut,Habe mir den brennenden Berg,soll angeblich schon über 1000 Jahre brennen,angeschaut und auch den Tempel der Zoroaster
(Zarathustra) die das Feuerelement in Baku so lange ehrten,der Tempel stand direkt auf Gas und es wurden Gasleitungen in jede Zelle gelegt ,bis im Nachbargrundstück ein Bohrturm stand.Der Tempel war wohl völlig fertig weil auch Sowjets jegliche Sekte verboten,wurde jedoch wieder fast vollständig aufgebaut was sich gelohnt hat.Hier hat man aber auch irgendwie das Gefühl,dass jeder zweite irgendwie Polizist,Soldat oder sonstiger Security Typ ist,die sind überall.Geld will geschützt sein...Morgen will ich nach ganz unten in den Absheron Nationalpark,hoffe sehr dass es Wetter technisch besser wird,ewig alles feucht und kalt und möchte ja doch auch noch gerne ein gutes Stück Richtung Norden bis kurz vor die russischen Grenze.
Nach dem aufstehen erst mal großer Schock,die Hanni tropft und verliert Kühlwasser,war dann aber erstmal doch nicht schlimm irgendwie nur die Schelle,naja,bin dann hier her in diesen Nationalpark,man wird am Eingang richtig registriert mit Pass,erst danach öffnet sich das Riesen Tor,hab mir dann wo anders die Erlaubnis zum im Park schlafen geholt und stehe nun am östlichsten Punkt von Aserbaidschan,links und rechts Meerder Park ist ca 10 km lang und vielleicht 30 Meter breit,mir der Tierwelt ist es ja momentan auch noch nicht sehr spannend,aber immerhin ein paar Flamingos und so sind schon zu sehn aber kein Seelöwe und auch keine Schildkröten und auch weit und breit kein Mensch.halb Steppe ,keine Bäume.hat so ein ganz klein wenig Wattund es gibt Gezeiten.Heute ist es zwar noch kalt,1* aber kein Wind das macht dann gefühlt gleich 5*mehr.....Weiterlesen
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- Tag 138
- Freitag, 7. Februar 2020 um 00:29
- 🌬 15 °C
- Höhe über NN: Meereshöhe
AserbaidschanKarvansaray Adası40°21’26” N 49°50’6” E
Kaspisches Meer,Baku

Das Kaspische Meer ist ein Salzwasser See,der größte See der Welt und zumindest südlich Bakuvoll mit Bohrinseln und selbst in der Stadt nicken noch die Ölpumpen und irre viele so abgasfackeln.
Aserbaidschan har sich auf der ganzen Fahrt hierher als Landschaftlich so wunderschön presentiert immer so 650 bis 1000 Meter,verzauberte Wälder,riesige Tiefe Täler,schöne alte Bergdörfchen,die letzten 50 km waren dann noch Hochsteppe? Habe in der Nähe von Ismailli übernachtet und es war nochmals richtig kalt. die letzten 20 km vor Baku wurde es hässlich,Öl und Gas.Baku steht auf einem riesigen Erdöl und Gasfeld,und so sieht es auch aus,bin erst gar nicht rein nach Baku sondern erst mal zum Fährhafen und wegen Fähren gefragt ,es gibt mehr oder weniger eine regelmäßige jedoch nicht nach Fahrplan fahrende Fähren,man fährt in den Hafen kann auch nur da Tickets kaufen und wartet dann da im Hafen( ich bin nur in den Hafen gefahren um zu fragen und es war ein richtiger Akt da wieder raus zu kommen) bis Fähre kommt und einen mitnimmt,Diese ganzen 70 km südlich am See lang und keine Chance ans Wasser zu kommen ,und eine Bohrinsel neben der anderen ,unglaublich.
Direkt neben dem Hafen ,man hätte hinspucken könen,war einer der unzähligen Schlammvulkane,,Navi sagt 13 km um den Berg rumfahren und für 13km 1stunde und 9 Minuten....der ganze Weg Bestand aus getrocknetem Schlamm,1 km vor dem Ziel wurde durch so ne Schlamm Schlacht der Weg auch noch weggespült,ist wohl keine Seltenheit dass diese Dinger manchmal überkochen.Bin dann am nächsten morgen zu Fuß hin ,außer dass es blubbert im Schlammsee sieht man nichts. Glaube vor 1000 Jahren gab es hier mal ein super Erdbeben,da hat es hier so richtig die Berge gesprengt,ist total irre.war dann noch im Qobustan—Nationalpark und hab da die Steinzeit Maler bewundert und eben genau da kann man ganz gut sein was für eine Wucht das Erdbeben mal hatte.
Wollte dann noch südlicher jedoch wurde es Landschaftlich immer trostloser und keine Chance ans Wasser zu kommen,hab’s dann aufgegeben und bin dann nach Baku (150 km) und stehe da sehr zentral direkt am See neben dem wohl größten Kinderspiel „Tulpenhaus“.Die Stadt ist auffallend sauber ,es laufen hunderte müllsammler den ganzen Tag durch die Stadt,was es noch viel viel mehr hat sind jegliche Art von Polizei,unglaublich,Eine sehr sehr schöne Altstadt ,unheimlich viel Pomp und Luxus in jeglicher Form in der ganzen Stadt,schon Toll.Werde morgen noch hier bleiben mir ist es einfach zu viel und dann an die andere Seite der Halbinsel fahren und noch ein paar Dinge anschauen,Brauch jetzt nur noch ein Visa in den anderen Länder soll es bis ich hinkomme abgeschafft sein und Tajikistan werde ich morgen E Visa probieren und hier der Botschafter sagte mir zu den GBAO Stempel hier zu bekommen,so entspannt sich doch alles.Weiterlesen

Manfred Kramer, Wieder eine tolle Beschreibung deiner Erlebnisse und beeindruckende Fotos. Ich drücke dir die Daumen, damit es mit der Fähre klappt. Aus Groß Vohlberg gibt es nicht viel zu berichten. Unser 12 m A steht nach dem Sturm "Sabine" wie eine eins. Unser Info - Bauwagen steht zur Zeit in Wendessen und wird wohl bald den Standort wechseln. Am Samstag brannte die Feuerschale beim Udo. Alles Gute mein Freund und lass es dir gutgehen. Freundschaft
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- Tag 133
- Sonntag, 2. Februar 2020 um 17:52
- ⛅ 2 °C
- Höhe über NN: 670 m
AserbaidschanŞǝki41°11’50” N 47°11’0” E
Sighnaghi,Aserbaidschan,Saki

DieSteppe hatte mich schon sehr beeindruckt,es ist immer ein völlig ruhiges Bild ,kein Baum der sich im Winde bewegt,einfach nichts was sich bewegen könnte sieht man mal von den Schaf und Kuhherden ab.Hatte aber auch sehr viel Glück mit dem Wetter,es gab noch keine Mücken(muss im Sommer sehr schlimm sein),für die Menschen die hier Leben ein hartes Dasein,und Udabno ist eines der unschönsten Dorfes das ich bisher gesehen habe,und im Umkreis von 20 km Steppe soweit das Auge reicht.
Bin dann weiter nach Sighnaghi,ein kleines Städtchen,fast 1500 Meter hoch,über einem Kaukasustal,leider war es völlig bewölkt, und deshalb auch keine Sicht auf den Kaukasus.Die Stadt wurde sehr schön Renoviert und ist wohl mit einer der attraktivsten Touristenattraktionen.Habe neben einem wunderschönen Nonnen Kloster geschlafen und am nächsten morgen hatte die Hanni ein weißes Kleid es hatte in der Nacht geschneit und es schneite noch den ganzen Tag weiter,so wurde für mich die Abfahrt zum Alptraum,die Straße war so steil und glatt,bin trotz Allrad ein paar mal quer in die Serpentinen reingerutscht,war super heftig,hatte echt richtig Panik,aber ging ja doch alles gut und dann waren es auch nur noch 80 km bis zur Grenze nach Aserbaidschan,An der Grenze wurde die Hanni zweimal desinfiziert und alle tragen Mundschutz, wurde wieder gründlich durchsucht und stand dann doch noch zwei Stunden,brauche für Aserbaidschan eine Autoversicherung und genau der Typ machte ein ausgiebiges mittagspäuschen.Versicherung für 90 Tage ca 30€ dann noch bis Balaken,erste Stadt nach der Grenze gefahren,sim Karte 50 GB für 9€, bisschen rumgelaufen ,Brot und Käse gekauft Tee getrunken und dann irgendwann an einem Fluss sehr gut geschlafen und war sehr nasskalt obwohl kein Wasser im Fluss,bin bestimmt die letzten 50 km über 10 50 Meter und mehr breite trockene Kiselsteine Flüsse die aus den Kaukasus Tälern vermutlich nur das Schmelzwasser transportieren,der ganze Fluss in den dies transport Flüsse fließen,scheint ein riesiges Überschwemmungs Gebiete zu sein,alles voll Kieselsteine ungläubige Mengen,die Straße führt bisher immer direkt am Kaukasus lang,nur noch wenige Kilometer und ich bin den ganzen Kaukasus lang gefahren.und war immer geil weil einfach riesig.,hab noch in Qakh,nettes kleines Bergdorf,kurz angehalten und bin jetzt in Shaki,ist glaube fast schon groß Stadt,Hab gleich als erstes einen Iman kennengelernt ,glaube er wollte mir zeigen wie offen sie sind,na bin mit ihm in seine Moschee,war schon gut ,ist die aller älteste Moschee in Saki, einfach und sehr schlicht,fast direkt daneben sind zwei sehr schöne Karawansereien,eine nette kleine Altstadt und oben ne Burg mit Orientalem Schloss .Ach bis jetzt ist Aserbaidschan gut,nun brauchte ich noch einen Schlafplätze in der Stadt wollte ich nicht und hab auch keinen Platz gesehen und so dachte ich rauf zum Kriegsdenkmal da gibt es ein Plätzchen und bin dann doch auf einem kleinen Hotel Parkplatz gelandet und hab da versucht umzudrehen,oben am Fenster stand ein Typ der sich später als der Chef des Hotels war,ich dachte ihm gehört der Mercedes der mir im Weg war,na der Typ war sehr nett, kamen zwei Männer fuhren Autos weg,und ich hab einen geilen Platz,Sitze im Restaurant es ist warm und gerade kam der wirklich super nette Besitzer und verkündete mir das ich gerne bei ihm duschen etc,kann,es gibt keinen Alkohol in diesem Hotel.
Die Straßen bisher total gut ,der Diesel ist im Vergleich zu Georgi super gut ,0,30€ der Literauch klasse.bei den Strassen muss ich mich ein wenig korrigieren nur die Hauptstraße ist gut,rechts oder links in den Dörfern gibt es keinen Asphalt und wird es sehr schnell sehr schlecht,eigentlich müsste man ja denken hier müsste es allen gut gehen Aserbaidschan ist mit eines der reichsten Länder,bisher stimmt das zu über 90% nicht im Gegenteil,bin aber noch viel zu kurz hier einfach nur was ich bis jetzt sah und sehe.Weiterlesen

Manfred Kramer Deine Erzählungen machen mich neidisch, aber auch sehr glücklich! Diese vielen Begegnungen, die Landschaften und alles was du so noch erlebst sind etwas was du aber auch verdient hast. Es macht mir viel Freude, deine Reise und den Erzählungen zu folgen. Aserbaidschan, ein wunderbares Land am Kaspischen Meer. Liebe Grüße und erzähl den Menschen von deinem Dorf Groß Vahlberg. Es lebe die Freundschaft

Christof BeutelDas mache ich und sollten alle kommen wird Groß Vahlberg zur Groß Stadt
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- Tag 129
- Mittwoch, 29. Januar 2020 um 17:21
- ☁️ 8 °C
- Höhe über NN: 758 m
GeorgienUdabno41°30’3” N 45°22’41” E
Georgien,Steppe,und noch ein Kloster.

Von Tbilis erst viel Landwirtschaft aber doch auch recht schnell absolute karge Steppe,bin jetzt in Udabno,hier lebten mal zu sowejtzeiten 3000 Menschen,die hatten die ganze Gegend mit riesigen Bewässerungs Systemen versucht fruchtbar zu machen,jetzt leben noch 300 hier und das einzige was sie machen ist wunderbarer Käse, und es gibt eine Frauen Folklore Gruppe die nachher irgend wo hier spielt,bin hierher um mir ein letztes georgisches Kloster anzuschauen und stehe jetzt mitten,man sagt doch auf dem Mond würde es genauso schön wie in einer Steppe sein.Es waren jetzt zwei wirklich schöne ruhige Tage,die Frauen kamen erst zum kochen um anschließend einem Franzosen aufs Band zu singen,und es war beeindruckend und so wie sich rausstellte wurden georgische Flüchtlinge in Dörfer genau wie dieses,eigentlich schon aufgeben mit Kriegsflüchtlinge wieder aktivier.Hab mir heute zwei Klöster angeschaut ,wurde in einem vom letzten Mönch auf einen Apfel und ein Glas Wein eingeladen,im wohl berühmteren kann man leider nur die Hälfte anschauen,die andere Hälfte liegt in Aserbaidschan,war den ganzen Tag hier in der Steppe und weder Mensch noch Auto gesehen undemanding kann verdammt weit gucken.Mir gefällt es sehr gut,stehe bei einem polnischen Pärchen die sich hier etwas aufbauen,es war schön hier zu sein und morgen früh geht es weiter Richtung Osten,inzwischen reicht es auch an Kloster und Kirchen,und das Land ist einfach an allen Ecken Wunderschön,Weiterlesen
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- Tag 127
- Montag, 27. Januar 2020 um 09:00
- ☀️ 0 °C
- Höhe über NN: 414 m
GeorgienTbilisi baths district41°41’15” N 44°48’40” E
Tbilis

Bin begeistert,hab eine ganz einfache Wohnung,aber alles inc. Waschmaschine 9€, das Haus steht mitten im Armenischen Viertel,wohl der älteste Stadtteil,hier wurde auch gerade die Cathedral vom Ex—Präsidenten Neu erbaut,ein Wahnsinn! Tbilis wurde in 1500 Jahren wohl über 40•völlig zerstört worden sein,hat seinen Ursprung und Name der heißen Quellen (Schwefel) riecht die ganze Stadt nach zu verdanken,Das Metro- Netz( 2 Linien) ist 26km lang und geht nicht bis ans Ende der Stadt ist in einen Fluss gebaut.extravakanter Architektur,neben 1000 jährigem Badehaus,riesigen schöne Stadtparks und immer wieder schöne Stadtgärten,leider gibt es hier nicht viel grünes ist aber auch bedeutend kälter..Es leben 1,5 Millionen Menschen,wurde aber ersten in der Sowjet Zeit so Groß,es gab auch einen von Schwaben gegründeten Stadtteil wovon ein Straßenzug in jeder deutschen Groß Stadt sein könnte,es gibt immer wieder auch riesig Sowjet Wohnblocks und die sehn so etwas von fertig aus,ist schon noch ein ganz schöner patzen Arbeit für Georgien,ich mag es sehr ,finde ja auch die riesigen Terrassen und Balkone richtig schön aber auch schade es gammelt einfach weg und keiner da den es stört.Gestern war ich auch baden,war gut,das Wasser hat genau die richtige Temperatur ,musste mir ein eigenes Bad mieten ,es gibt unterschiedliche Größen und Ausstattungen von 25—150 Lari,Baden sollte man hier,ist schon ein Erlebnis,und waschen lassen.War jetzt 4Tage hier,jetzt reicht es aber auch und ich werde morgen früh weiter fahren,werde in Georgien noch ein zwei Dinge ansehen und dann am Mittwoch nach Aserbaidschan einreisen,vom Wetter waren die Tage hier sehr windig und kalt,bin echt froh wenn der Frühling kommt.Weiterlesen

Hallo, wie bist Du denn an die Wohnung gekommen? Und wolltest/konntest Du da nicht im Hanni wohnen? Grüße Heinz

Christof BeutelDoch hätte auch in der Hanni schlafen können,brauchte aber eh ne Waschmaschine und so war das klasse keine feuchten Sachen,außer der Waschmaschine war aber alles sehr spartanisch
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- Tag 121
- Dienstag, 21. Januar 2020
- ☁️ 0 °C
- Höhe über NN: 462 m
GeorgienAragvi41°50’31” N 44°43’12” E
Campingplatz und Unterwegs nach Tbilisi

Heute nun ging’s los,standen ja nun fast genau 2 Monate in Tsikhisdziri auf dem Platz.
Von den anfänglich 16 Hunden sind 7 übrig,von den kleinen 2, zwei konnten vermittelt werden.
Diese mehr oder weniger intimen Männer am Strand war am 20 ten Januar, Gläubige Christen leben wohl das Taufritual nach und in Georgien baden in der Nacht um 12 die Menschen,hier war es überschaulich,vielleicht 30 Leute aber in denStädten ist es wohl auch richtig Party mit Feuer Wein und einem Pfarrer der dem Gelage seinen Segen gibt.
Habe tolle Menschen kennen gelernt, viel Schönes und tolles erlebt und gesehen,es ist schon ein großes Geschenk Zeitlos zu sein und wenn die Sonne lachte ein toller Platz,so viele Sonnenuntergänge dies ja so eh nur am Meer möglich sindoder morgens die Strandgänge,ach nur geil.Gestern gab es noch richtig lecker Fisch von Illo,und nun bin ich kurz vor Gori und möchte morgen nach Mzcheta und dann ein paar Tage Tiflis,Hanni hat ihre erste Tour 2020 souverän hinter sich gebracht und wir beide werden dieses Jahr 120,werde mich wohl sehr schnell an minus Grad gewöhnen müssen,es ist hier schon ein ganz anderes Klima und wie schon beider herfahrt Super Windig.
Heute Morgen hier angekommen,Mzcheta ist eine Kleinstadt 20km vor Tbilisi,jedoch eine ganz große Stadt wenn es um den georgischen Glauben geht,von hier aus wurde der christliche Glaube nachGeorgien getragen ,war bis vor ein paar Jahren ,ein Superreicher hat in Tbilisi eine Neue Cathedrale bauen lassen,Geistliches Zentrum und Sitz des höchsten Pfarrers Georgiens.Es gibt hier je noch eine Kirche aus dem 4+6ten Jahrhundert und die beiden Flüsse diesich hier vereinen,allerdings so wie das hier aufgezogen ist,ist hier im Sommer der Teufel los,jetzt schon kommen Touribuse aus Tbilisi,hauptsächlich sind es hier Chinesen.Schlafe unten am Fluss,und fahre dann morgen nach Tbilisi.Weiterlesen
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- Tag 110
- Freitag, 10. Januar 2020 um 16:30
- 🌧 5 °C
- Höhe über NN: 11 m
GeorgienMys Tsikhisdziri41°46’47” N 41°45’47” E
Rabati,

Vardzia an sich ist nur riesiger Parkplatz und so ein bisschen Fressbuden und Ticket Shop,es wurde dann doch schon Dunkel und außer teure Taxi,mich hatte als ich in Achalziche ankam einer angesprochen der wollte mich für 50 Lari nach Vardzia hinfahren,2,5Stunden auf mich warten und wieder zurück,von Vardzia zurück nach Achalziche wollte der gleich mal 80 Lari,dachte auch bei den Touristen kann man es schon mal probieren,bin getrampt und wie immer sehr schnell zurückgekommen,noch einen Typ getroffen der vor ein paar Jahren in Berlin Landwirt gelernt hat,und seit langem der erste der sehr gut Deutsch sprach,der hat mir nun ein gutes sehr billiges Zimmer besorgt,kann morgen früh gemütlich zur Festung Rabati schlendern.Das tat ich auch trotz eisiger Kälte um vor verschlossenen Toren zu stehen,hab mich schon ein bisschen geärgert ,weil was ich sah war Beeindruckend,wollte aber nicht noch zwei Tage in dieser Stadt verbringen,woanders noch hin war zwar ne Überlegung ,aber staatliche Einrichtungen haben zwei Tage zu,Bin dann nach Barjoumi,sollte eigentlich auch sehr schön sein ,ist wohl ein sehr berühmtes Mineralwasser,Es gibt da einen Mineralwasser Park,aber auch da alles zu,
Heute morgen bei —7* da oben in den Bergen losgefahren und jetzt hat es hier um 9 noch 13*,die Straßen bei diesem Ausflug waren alle recht gut,und auch wirklich sehr zu empfehlen.
So wieder bei der Hanni,laut Wetterbericht wird es nun kalt und regnerisch,freue mich nun auch schon auf die Weiterreise.Es hat bisher sehr selten geregnet,aber dafür dann ununterbrochen und das tut es jetzt auch,6* dazu ist nicht gerade das was man sich so unter kuschelig vorstellt,
,Weiterlesen

Hallo Christof, warst Du enttäuscht von Vardzia? Das ist doch angeblich eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Georgien. Gibt es da einen Campingplatz oder wenigstens einen brauchbaren Stellplatz für ein kleines Wohnmobil? Grüße Heinz

Christof BeutelIch glaube du hast mich falsch verstanden,Vardzia und vor allem diese Ecke ist mit das schönste in Georgien und wie schon geschrieben es gibt riesige Parkplätze und direkt davor einen wunderschönen Fluss zum Baden,hab mich echt geärgert dass ich da nicht mit dem Auto war wäre da noch geblieben
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- Tag 106
- Montag, 6. Januar 2020 um 22:30
- ⛅ -5 °C
- Höhe über NN: 998 m
GeorgienAkhaltsikhe41°38’20” N 42°59’12” E
Rabati,Vardzia Kazchi—Säule

Die Tage vergehen auch mit nichts tun viel zu schnell.Silvester war sehr entspannt,saß mit Max bei einem kleinen Strandfeuer,kurz vor 12 hat es auch angefangen zu regnen,aber war schon schön der Blickpunkt Batumi und Kobuleti,es wurde total viel geknallt,hat jetzt gerade
36Std. am Stück geregnet.Werde morgen früh nochmal zu einem kleinen Ausflug nach Rabati
und Vardizia aufbrechen,soll 4sonnige Tage geben um dann wieder eine kleine Regenzeit aber zum Glück ist kein Schnee oder Frost in Sicht,werde aber dann doch meine Zelte hier abbrechen und mich Ostwärts in Bewegung setzten.
So,es kam doch ganz anders,anstatt nach Achalziche ging es in die ganz andere Richtung
nach Bakhioti,bin bei einem Georgier gelandet der vor 20 Jahren mal für ein paar Jahre in Deutschland war ,gut deutsch sprach,es wurde hart für mich,viel Wein.und ganz lecker gegessen,auch in Georgien ist es wohl genau so Tradition sich an Weihnachten zu treffen und so saßen bald 25Leute am Tisch.Heute morgen ein wenig diese wunderbare Gegend erkundet,unter anderem das wohl kleinste Kloster das ich kenne,erbaut auf einem frühen heiligen Berg,keine Chance hinauf zu kommen ,gibt zwar eine Eisenleiter,aber nicht für normal sterbliche.bin jetzt wieder in Kutaisi und hoffe dass ich morgen früh den Bus nach Achalziche erwische.Musste zwar schon um 7
aufstehen,es war kalt dunkel,noch kein Mensch unterwegs,dann 4Std,bis hierher von hier weiter nach Vardzia war schon eher schwer und hatte sehr viel Glück und konnte warum auch immer in einem privaten Bus umsonst nach Vardzia fahren.Es waren nochmal 70km in einer traumhaft geilen Gebirgslandschaft,es nennt sich auch kleiner Kaukasus.Vardzia,obwohl Großteil durch Erdbeben zerstört ist Sehenswert,bin echt begeistert und empfehle es jedem der hierher kommt,und hier in Achalziche ist’s auch noch Rabati was ich mir morgen ansehen werde.Weiterlesen

Manfred, habe deine Zeilen gelesen und freue mich mit dir für diese tollen Begegnungen. Die Entwicklung in der südlichen Region von Dir machen mir aber dennoch Sorgen. Die Entwicklung kann keiner vorher sagen. Wie sieht deine weitere Reiseroute aus? Erzähl den Menschen von deinen Freunden in Deutschland, damit sie dich in ihrem Herzen behalten. Ich freue mich schon auf deinen nächsten Bericht. Freundschaft
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- Tag 94
- Mittwoch, 25. Dezember 2019 um 20:50
- 🌙 -2 °C
- Höhe über NN: 1.449 m
GeorgienMestia43°3’21” N 42°45’0” E
Mestia Queen Tamara Airport.

Glaube der Flughafen ist so Klein,da können keine richtigen Flugzeuge starten oder laden,hatte mir nochmals ein Zimmer in Mestia genommen kam morgens zur Tür raus und denke noch das wird doch nicht dein Flieger sein ,es sah aus wie ein größeres Modellflugzeug.Aber doch es war der Flieger von Vanila—sky auch noch die Farbe einer nicht ganz reifen Vanilleschote.aber einfach robust,waren 5 Passagiere und zwei die geflogen sind.
Es war wackelig,holprig und traumhaft schön,der Flug geht ja eigentlich nur über den Kaukasus und dann gleich runter nach Kobuleti Meereshöhe,hat 30Minuten gedauert.Es war ein wunderschönes weihnachtserlebnis.Aus dem Flughafen raus zur Straße und zwei Stunden
später war ich bei der Hanni.Sind nur noch zwei kleine Hunde da,aber auch der mit der zertrümmerten Hüfte schleift sich rum,ganz schlimm.Maxim wohnt nun auch mit seinen zwei Zelten und Gio darf doch wieder im Container wohnen und sie haben mir einen Weihnachtsbaum geschmückt, Lascha kam mit einem Hahn und Illa mit 5liter Wein,es war die ganze Nacht 15* warm.Ansich spielen beide ,24/12 und orthodoxe Weihnachten 7/1hier überhaupt keine Rolle wie überhaupt es gibt keine Ausnahme in den Tagen und es gibt auch keine Uhren und kein Menschträgt ne Uhr.Heute hat es sich hier wie Sommer angefühlt,Lag im Tshrit amStrand und hatte Glück,waren einige Delphine da,war ein angenehm fauler Tag,Tage wie dieser tun gut.Es
hat jetzt um 9 noch 16*.Ihr Lieben Asse Aktivisten,gibt es Euch noch ,höre gar nichts mehr von Euch,na gestern Abend hab ich mir die letzte Tafel,war doch sehr sparsam,Milka gegönnt.kommt Ihr mit Nachschub?Hier mal noch ein paar Fotos vom Kaukasus.Weiterlesen

ReisenderFrohe Weihnachten aus Hornburg! Alles Liebe und Gute, pass gut auf Dich auf!

ReisenderLieber Christof, deine Bilder und Berichte sind weiterhin sehr beeindruckend. Deiner Schilderung nach, hast du auch besondere Weihnacht gehabt. Bei uns war es auch sehr schön, nur der Schnee fehlt... Weißt du noch, wie wir mit den Kindern und Ski die Asse durch quert haben? Die Milka hat ja lang gereicht.... Liebe Grüße aus Vahlberg Anja
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- Tag 93
- Dienstag, 24. Dezember 2019 um 20:06
- ⛅ 0 °C
- Höhe über NN: 1.424 m
GeorgienMest’iach’ala43°2’46” N 42°43’40” E
Mestia,Uschguli,Kobuleti

Heute morgen nach Sugdidi ,war gegen 11 da,um 12sollte dann der Bus nach Mestia fahren um 2 ging es dann völlig überladen dachte ich,na ja nach 30 km Auto kaputt,,bisschen gewartet und kam dann einer,auch schon reichlich beladen,na ja letztendlich waren wir 18 Leute ,diverse Wocheneinkäufe ,ein komplettes Badezimmer,Reifen und so ging es da rauf,die Fahrt lohnt auf alle Fälle und ab und zu nach hinten schauen,unglaublich schön,bin dann doch relativ spät,fast 8 hier angekommen aber gleich schönes Zimmer gefunden,in der Dunkelheit vielen bisher nur die markanten Türme und völlig vereiste Straßen auf.
Heute morgen ,strahlend blauer Himmel ,Sonne und kalt,war ein wenig auf maßen Touristen eingestellt,aber nurein paar Asiaten,und Russen ,ansonsten,eigentlich tote Hose,hatte dann auchnoch gelesen dass hier viel Geld in Tourismus investiert wurde,ja an der Hauptstraße wurden ein paar hässliche Hotels gebautund wie so vieles in Georgien nicht vollendet und sehn inzwischen eher wie Ruinen wie als Neubauten aus.Markant sind diese Steintürme dienten im 8 Jahrhundert der Verteidigung,und boten Platz für das gesamte Hab und Gut,sind alle noch recht gut erhalten obwohl glaube niemand etwas dafür tut,es waren aber wohl mal fast 100O,Heute gibt es noch ca 400,in manche kann man einfach reingehen,ist ein wenig abenteuerlich.Hab mir das ethische Museum der Savaniten? Angeschaut und wollte nach
Uschguli es werden von hier aus Touren angeboten,konnte mich nirgends anschließen und für mich war es mir dann einfach zu teuer,es ist nur eine Piste die da hinführt.Gibt hier einen Sessellift auf den Hausberge der aber nur bis zur Hälfte fuhr ,das obere Stück hat einen technischen Defekt,und da sagten sogar die Betreiber dass es sich nichts lohnt,morgen wieder,von da soll man einen völlig genialen Blick auf den höchsten Berg Georgiens haben,,
Im Dorf sind die Straßen völlig vereist,voller Kühe und Schweinen die an den verrücktesten Stellen versuchen etwas Futter zu finden, bin auch 2 mal auf meinem besten Stück gelandet,das bisschen Schnee was rumliegt ist durch die Sonne auch so nass und matschig,die Wintersaison fängt hier wohl am 28 sten an,aber es ist kein Wintersport Ort,viel eher zum wandern im Sommer oder Herbst.Heute früh frisch geduscht auf den „Heimweg“ gemacht um dann spontan einen Platz nach Uschguli ergattert zu haben,hatte es ja gestern vergeblich versucht ( zu teuer das Auto mit Fahrer kostet 150 Lari=45€) ist einfach der Preis und ist völlig korrekt,es sind zwar nur 45 km von Mestia aber die letzten 15 km sind heftig,eng steil vereist ,na könnte noch einiges aufzählen,mit der Hanni wäre es gut gegangen ,aber fürgrößere Fahrzeug wird es sehr schwer.Es ist praktisch der Flusslauf und endet am Gletscher,das ganzeJahr über leben wohl 200 Menschen im Sommer mehr,sind mehr oder weniger,vielleicht immer einen Steinwurf von einander entfernt ,4Dörfer,
Viel dieser Türme (welcher Feind kommt den über einen Gletscher)und Häuser stehen wohl für immer leer und rotten so vor sich hin,aber es ist auch irgendwie sehr authentisch wie eng Mensch und Tier zusammen leben.Es war ein sehr beeindruckender Tag, und sollte jemand nach Georgien in Urlaub fahren,dann unbedingt hier her,Morgen soll es anfangen zu schneien und laut Handywetter 10 Tage ununterbrochen Schnee und heftig kalt,dann ist Uschguli nicht mehr zu erreichen.
Georgien ist überwiegend orthodoxe Kirche und da ist Weihnachten am 7. Januar,,sie feiern aber am 25 ten auch ein bisschen ,gestern haben sie hier auch ein wenig die Straße geschmückt,ich wünsche Euch allen ein schönes und beschauliches Fest,werde bis dahin hoffentlich wieder in der Hanni sein.
Habe gestern Abend noch rausgefunden dass es von hier einen Flug nach Kutasi gibt mit einer kleinen Maschine dauert 30 Minuten und kostet ca 40.Lari ,werde gleich mal versuchen
Ticket zu ergattern,von hier über den Kaukasus das wäre bestimmt toll.ok um 12uhr geht der Flug,ist gerade mal 10 lari teurer als Bus, Bus würde jedoch mindestens 6Stunden dauern.
Wünsche Euch allen schöne und entspannte Weihnachtstage.Weiterlesen

Hallo Christof, könnte ich Ushguli im Mai/Juni mit einem 4x4 VW - Bulli (nicht höher gelegt!) von Mestia aus erreichen? Was meinst Du? Ein frohes Weihnachtsfest wünscht der Heinz !

ReisenderHallo Christof, Deine Berichte sind echt der Hammer. Das ist, als wäre man selbst dabei. Pass weiterhin schön auf Dich auf. Ein frohes Fest und eine weiterhin interessante Reise wünschen Dir Didi und Petra

Christof BeutelFrohe Weihnachten erstmal und vielen Dank Nach Uschguli mit dem Vw Bus ist im Frühling/Sommmer kein Problem,mit 4x4 schon gar nicht aber es ist viel heftiger als der Goderdzi Pass,da nach Uschguli teilweise sehr eng ,Link und rechts steil ,Steinschlag und Erdrutsche sind wie das da jetzt aussah keine Seltenheit,hab eher die Befürchtung oben keinen Platz zu finden wenn alle mit ihren eigenen Autos hochfahren.....jetztwar alles schon zu aber imSommer vermietet das ganze Dorf Zimmer,und ich mag mir gar nicht vorstellen was dann da oben los ist,aber ausfalle Fälle hoch ,ist sehr schön
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- Tag 89
- Freitag, 20. Dezember 2019 um 12:52
- ☀️ 4 °C
- Höhe über NN: 1.424 m
GeorgienMest’iach’ala43°2’46” N 42°43’40” E
Kutaisi,Gelati,Motsameta Monastery,

Hab’s geschafft nicht zu verschlafen und so ging die Reise um halb 9 los. Das mit den Mandarinen scheint gängig zu sein, kamen gegen 12 in Kutaisi an und schon am Bahnsteig standen die Händler. Man wurde sich zwecks Preis schnell einig. Manche vom Dorf haben nicht alle verkauft sondern wollten ihr Glück selbst in die Hand nehmen und vor dem Bazar ihre Decke ausrollen. Für das Zugticket hat jeder 1 Lari für ca. 150 km bezahlt. Das Zugfahren hat sich im Osten die letzten 50 Jahre nicht verändert.
Kutaisi war wohl mal spirituell, theologisch und auch politisch sehr bedeutsam und ist heute zweitgrößte Stadt Georgiens. Es hat eine nicht so schöne Neustadt, aber eine schöne kleine Altstadt und oben drüber diese riesen Kathedrale. Sie wurde wie vieles hier in der UdSSR-Zeit zweckentfremdet und war kurz vor dem Verfall. Jetzt wurde sie aufwendig wieder aufgebaut und ist wie Gelati Monastery und Montsameta Monastery Weltkulturerbe.Würde gerne wissen wollen, wieviele Treppenstufen von mir begangen wurden - sehr viele, aber es hat sich gelohnt . Der Ausblick und das Bauwerk sind klasse, dazu Frühlingshaft warm. Durch die Stadt fliest ein völlig vermüllter Fluss mit herrlichen weißen Felsbadewannen.
Heute morgen zu Fuß auf den Weg gemacht, Bus fuhr erst 1 Std.später. Ich wurde fast sofort mitgenommen und bis fast vors Tor von Motsameta Monastery gefahren. Motsameta — Ort der Märtyrer und wurde im 11. Jahrhundert auf diesen alten Ort gebaut. Auch hier ist alles super schön gemacht und so oder so ein Gottesplatz.
Eigentlich direkt gegenüber ist Gelati Monastery. Ich bin runter zum Fluss, aber eine Hängebrücke, die keine mehr war, lies mich doch zurück zur Straße und ich wurde auch sofort wieder mitgenommen. Es trampt hier echt jeder. Gelati ist schön, man sagt, jeder Georgierer muss mal hier gewesen sein. Auch ein grosser König liegt hier. Es wird wie wild an allem gebaut, was die Kulturerbe- Menschen halt brauchen. Auch der ganze Komplex ist mehr oder weniger überall noch ein bisschen Baustelle, aber auch hier ein wirklich beeindruckender Platz.
Wollte ja noch mal ein bisschen näher an den Kaukasus, von Kutaisi aus geht das eigentlich nicht, da ja Südossetien dazwischen ist. Deshalb bin Ich jetzt erstmal bis Senaki Von hier aus gibt es eine Straße nach Mestia. Allerdings muss ich den selben Weg zurück, solange noch so Wetter ist. Zum Elbrus werde ich es versuchen.Weiterlesen

Hallo Christof, ich komme da irgendwie nicht mit. Bist Du nun mit dem Zug oder mit der Hani unterwegs? Gute Reise weiterhin wünscht der Heinz !

Christof BeutelBin gerade mit den öffentlichen unterwegs ist einfach entspannter und die Hanni hat ja noch einige Meter vor sich hier bereu ich es von hier nach Ushguli es sind nur 50 km geht es nur mit Privat Taxi und die Wollen richtig Geld aber ansonsten ist Minimum und Zug genial hier
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- Tag 87
- Mittwoch, 18. Dezember 2019 um 22:00
- 🌙 8 °C
- Höhe über NN: 109 m
GeorgienZeda Makhuntseti41°34’17” N 41°51’35” E
Kuhlo,Goderdzi

Bin gestern Abend von meinem kleinen Ausflug zum Goderdzi Pass zurück, wollte ja mit der Seilbahn nach Tago. Aber leider oder Gott sei Dank fuhr sie nicht. Da es noch recht früh und kalt war und der erste Bus erst um 13 fahren sollte, lief ich erst mal los. Sind von Kuhlo noch ca. 30 km. Die Straße ist bis Kuhlo für Georgische Straßen gut. Hinter Kuhlo wurde es aber anders und ich bin froh, dass ich sie Hanni nicht zugemutet habe. Wäre aber kein Problem für sie gewesen, wir sind schon viel schlechtere „Straßen" gefahren. Man kann hochfahren, aber es war teilweise heftigst vereist und es gab zwei Erdrutsche. Es waren den ganzen Tag um die 0 Grad, nichts halbes und nichts ganzes. Es war einfach alles feucht und der Schnee richtig nass. War schade. Bin dann losgelaufen und schon gleich hielt einer an und nahm mich bis zum nächsten Dorf mit. DAs ging so dreimal und zwischen drin bin ich immer wieder gelaufen, bestimmt die halbe Strecke. Es ist schon irre, es gibt in diesem Tal wohl über 40 Dörfer. ICH bin durch einige gelaufen, habe aber fast keinen Menschen gesehen. Bin nicht ganz hoch zum Pass gelaufen, die letzten 5 km wollt ich dann doch nicht mehr, da ja auch der Rückweg in Ermangelung von Verkehrsmitteln völlig unklar war. Bin bis zu dem Goderdzi Resort, dort sah es nach zu aus. Also zurück zum ersten Dorf, um dann zu erfahren dass es erst in drei Stunden einen Minibus geben soll. Ich hab doch vorher eine Mitfahrgelegenheit gefunden, aber dann nochmal 1,5 Std. wegen Straßensperre gestanden War, man glaubt es kaum, doch ein ganz schön abenteuerlicher Tag, Ich bin dann noch bis Shuakhevi gefahren und habe mich bei einem sehr netten und gastfreundlichen (tolles Essen, super eigenem Wein und Schnaps) Polizisten eingemietet und den Abend mit drei Monteure mit deutsch-georgischen Händen und Füßen sprechend, verbracht. Am nächsten Morgen dann um das Dorf gelaufen, die bauen eine Kirche, dann noch ein paar schöne Dinge auf dem Weg nach unten angeschaut. Abends bin ich wieder bei der Hanni angekommen. Heute regnet es schon den ganzen Tag in Strömen, soll zum Abend aufhören und dann die nächsten zehn Tage wieder ganz gut werden. Die beiden Tage waren nun wirklich genial - Sonne pur, T-Shirt-Wetter. Aber sobald sie weg ist richtig kalt.
Gestern ist hier ein großer schwer verletzter Hund angekrochen gekommen, der die Hinterbeine nicht mehr bewegen kann. Ist so übel, der hatte wohl eine heftige Begegnung, vermutlich mit einem Auto. Es gibt hier so viel Elend bei Mensch und Tier, ganz ganz schlimm.
Les gerade ein Buch, da geht es unter anderem um Kampfläufer. Bis vor kurzem wusste ich gar nichts von denen, in Deutschland leben in der Unterleutener Heide noch 15 Brutpaare und hier werden Sie geschossen und als Delikatesse gut verkauft .
Morgen früh um kurz nach 8, wie lange bin ich nicht mehr so früh aufgestanden, fahren Illia, Maxim und ich 250 kg Mandarinen, die heute noch sortiert wurden, nach Kutaisi ( hatte mich dort bei der Herfahrt so übel verfahren). Er will versuchen, mehr Geld zu bekommen. Hier im Dorf gibt es für 1kg 3—5 Cent, er hofft dort auf 15—20 Cent. Freu mich schon auf die Eisenbahn. Werde dann ein paar Tage versuchen, an den Süd Kaukasus zu kommen. Viele Georgier sagen ja, dass die Republik Abkhazia das schönste Stück Georgien sei. Von hier aus kann man den Kaukasus über dem Meer sehn, aber für einigermaßen gute Fotos bräuchte man schon etwas anderes, als ein Handy zum fotografieren. Zum Angucken ist es jeden Tag aufs Neue beeindruckend - massiv, gewaltig—schön.Weiterlesen
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- Tag 82
- Freitag, 13. Dezember 2019 um 19:03
- ☁️ 2 °C
- Höhe über NN: 862 m
GeorgienKhulo41°38’36” N 42°18’38” E
Wein,Kobuleti,Tsikhisdziri,Kuhlo

Die Tage vergehen. Ich passe mich dem Leben hier immer mehr an und ein Brot kaufen geht auch schon einigermaßen. Ist aber auch herrliches Wetter und es spielt sich hier vermutlich schon immer alles an der Straße ab. Habe schon richtig Glück gehabt mit dem Platz und vor allem mit den Menschen hier,aber gerade dadurch ist es halt ohne Sprache auch schei... Kann das eigentlich gar nicht verstehen, wie das ganze funktioniert. Mir scheint es so, als ob hier keiner irgendwie arbeitet—aber alles kostet Geld. Na ist nicht mein Ding, aber spannend.
In den letzten 4 Tagen sind zwei der Welpen gestorben, es ist auch schon sehr kalt nachts . In ihrer Hütte blieben sie nicht mehr und haben dann letztendlich mit den großen Hunden unter der Hanni gewohnt. Zwei wurden heute von irgendwem als Haushunde geholt und von den vier, die noch da sind, wird es einer auch kaum schaffen und die anderen auch nur solange sie Futter bekommen. Selbst für drei der schon größeren wird der erste Winter schon sehr hart. Durch das Meer ist es immer so nasskalt.
Bin seit Sonntag alleine auf dem Platz und gerade die Hundegeschichte ist ganz schön hart für mich und ich ich hatte auch schon die Überlegung, einen anderen Platz zu suchen.
Gestern ging die Vorbereitung für die Wein Abfüllung los. Ilo verkauft seinen Wein, ist auch ein toller Wein. In den nächsten Tagen sollen nun 150 Flaschen abgefüllt werden,wird bestimmt ein Abenteuer,werde es berichten.
Zwei richtige georgische Brote durfte ich bei einem Bäcker für mich backen. Die werden in die Ofenseite geklebt und fallen weg, wenn sie fertig sind. War schön und haben auch toll geschmeckt. Meisten backen wir hier so ein ganz traditionelles Maisschrotbrot im Feuer.
War diese Woche auch noch in Batumi, musste ja Simkarte und Autoversicherung verlängern. Hätte ich mir sparen können, muss beides am Automaten gemacht werden. Und die stehen an fast jeder Straßenecke Hanni kann nun erstmal bis 13. Januar in Georgien bleiben, Simkarte von Beline,30GB ca 8€.
Der Ofen funktioniert inzwischen auch schon fast perfekt, benutze ihn auch schon ab und zu mal. Aber so schön das auch sein könnte, würde ich heute alles mit Gas machen, Gas ist bisher überalleinfach und billig zu bekommen.
Ansonsten ist es sehr schön in der Hanni zu wohnen. Es wird immer ein bisschen heimeliger. Winter ist nun mal keine wirklich sehr angenehme Reisezeit, obwohl es hier durch die immergrünen Mandarinen gar nicht wie Winter aussieht. Gestern schlug ein weiterer Versuch, das Abendbrot vom Meer zu bekommen, trotz aktivem körperlich Einsatzes fehl. Das Netz mindestens 30 Meter im Meer zu verankern und am nächsten Morgen auch wieder einholen, war hart. Das Wasser hat wohl noch 13/14 Grad, aber draußen waren es 4 Grad. ,1 kleines Fischlein war dann doch zu wenig.
So, in Kuhlo angekommen. Ein größeres Gebirgsdorf mit sehr dominanter Kirche. Hab heut an einer Messe teilgenommen ,wollte eigentlich nur die Kirche anschauen und dann war diese Messe mit dem Bischof . Ein Schauspiel! Ansonsten hat das Dorf an sich nichts, außer die Lage und eine Seilbahn, die zwei Dörfer verbindet. Schon vor über 100 Jahre gebaut und ich werde mich da morgen reintrauen.Weiterlesen

Lieber Christof wieder ein toller Bericht von dir. Das mit den Hunden ist schon ganz schön hart. Ich würde sie alle einsammeln. Liebe Grüße Ute und Ete

Hallo Christof, fährst Du mit der Hani von Khulo über den Goderzi Pass nach Osten? Bin gespannt auf Deinen Bericht, denn da bin ich vor drei Jahren mit meinem Bulli nicht durch gekommen wegen riesiger Schlaglöcher und Schlamm nach einem Regenguss. Gute Reise wünscht der Heinz !

Manfred Sind heute aus Bayern zurück in Vahlberg. Schöner Reisebericht, aber das mit den Hunden tut mir leid. Schreib dir bloß auf was du das nächste mal alles mitnehmen musst, oder was du anders machen würdest. Wie sehen deine nächsten Ziele aus?
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- Tag 77
- Sonntag, 8. Dezember 2019 um 21:00
- ☁️ 8 °C
- Höhe über NN: 7 m
GeorgienSevernyy Rukav Riona42°9’2” N 41°39’32” E
Poti,Kobuleti,Bobokvati

Habe nun doch die letzten 3 Tage Mandarinen geerntet,genauso wie Trauben.Ilo hat ein Traumgrundstück oben am Bergvorsprung,unten Meer,Berge,und im Hintergrund der Kaukasus schon beeindruckend.Hier wurden überall Terrassen für die Mandarinen Bäume in den Bergen angelegt,die Dörfer sind völlig übergangslos an den Südhängen.gab dann ein tolles Essenmit reichlich Wein und diversen 60%;finde die georgier haben eine gesunde Lebenseinstellung .Es war ja auch immer das hoffen auf meiner Reise soviel wie nur viele Kontakte zu haben und dadurch Land und Leute zu verstehen,leider ist der Übersetzer völliger Mist,versuche schon lernen ,aber ,leider kommen dann Viel zu schnell die Grenzen .
Bin zwischendurch auch mal nach Poti gefahren,Poti gehört zu Georgien,Hafenstadt,und fast schon Grenzstadt zu Abkhazia,da wo ich seither war ist ja die Autonome Republik Adjara.Poti Heute ist eine Stadt die ihre schönsten Tag auch vor langer Zeit gesehen hat,irgend wie wie vergessen worden,es gibt einen Größeren Hafen und ansonsten,Straßenzüge an denen der Zahn der Zeit kräftig nagt.Für mich war es ganz gutmachen auch mal mit dem Mini Bus System auseinander zu setzen.Die fahrt nach Poti war auch schon schön,Kobuleti ist bestimmt 15 km lang,Strand,Haus,Straße,Haus,riesiger Naturpark mit Flussdeltas und riesige Seen.Es ist erstaunlicherweise auch noch viel relativ Grün,viel Laub auf den Bäumen und dahinter dann immer der Kaukasus ganz weiß.
Ist gerade sehr entspannt alles da das Wetter jetzt auch wieder besser wird,die nächsten 10 Tage immer 14/8.
Mein sozusagen Mitbewohner muss sofort aus den Container ausziehen,war gerade eh ein paar Tage nicht da und mit den kleinen Hunden ist es moralisch Ganz schön schwierig,gestern starb leider einer.Was hier für Hunde auftauchen,völlig fertige,ist nicht schön.Weiterlesen

Hallo Christoph, liebe Grüße aus der Heimat... Respekt seit 80 Tagen unterwegs und so tolle Bilder und interessante Berichte. Wir sind immer ganz gespannt auf Deine Berichte!! Lass es Dir gutgehen und genieße die Reise, diese Eindrücke bleiben für immer!!

Manfred Kramer Lieber Freund, ich bin von deinen Beiträgen beeindruckt und wünsche dir alles Gute. Dein Weg in die Mongolei ist weit und solltest du die Reise dorthin fortsetzen, drücke ich dir die Daumen. Aber auch eine eventuelle vorzeitige Rückreise über die Türkei wird deine Reise bereichern. Egal wie du dich auch entscheidest, es bleibt etwas tolles. Freundschaft
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- Tag 70
- Sonntag, 1. Dezember 2019 um 21:15
- 🌧 11 °C
- Höhe über NN: 27 m
GeorgienMys Tsikhisdziri41°45’50” N 41°44’59” E
Ein paar Campingplatz Impresionen

Na nun bin ich immer noch hier und werde es auch noch eine Weile bleiben. Es ist mit der wärmste Ort in der Umgebung, direkt am Meer. Ein schöner, ruhger Platz mit Blick zum Meer als dem "Schlafzimmer". Ich muss nur den Strom bezahlen und vor allem sind es gute Menschen hier. Wir teilen uns ja den Platz durch zwei: Gilo wohnt in den Containern und ich im Wäldchen. Dazu gehört noch Maxi, ein junger Russe, der die Welt entdecken will. Er arbeitet aber gerade so ein bischen bei einem aus dem Dorf, kommt aber jeden Mittag. Ebenfalls dazu gehören inzwischen ca 15/16 Hunde und 3 ganz kleine Kätzchen. Ganz oft kommen auch einige Männer aus dem Dorfe und überraschen uns mit irgendwelchen tollen und vor allem leckeren Völlereien. Bis gestern war es auch vom Wetter immer so, dass wir gut auf dem Feuer kochen konnten. Heute haben wir noch eine Plane über die Feuerstelle aufgehängt, da es schon den ganzen Tag regnet. Und es soll kalt und nass bleiben. Ich möchte von hier aus in den nächsten Tagen mit den Minibussen (ÖV), so oft es das Wetter mitmacht, in die Berge reinfahren. Vermutlich auch nach Tifflis. Das ist so genial und super billig, für das Geld kann ich die Hanni noch nicht mal anlassen!
Tendenziell sieht es gerade so aus, als ob ich nun erst mal hierbleibe. Jedoch muss ich das Auto nach 90 Tagen aus Georgien ausführen und ich habe ab 30.12 ein Visa für Aserbaidschan, welches 90 Tage gültig ist. Baku ist vom Wetter her fast gleich. Dann hat mich ja Udo noch auf die Idee gebracht, mit der Fähre entweder nach Turkmenistan (Visa—hab ich noch nicht) oder nach Kasachtan (dort braucht man kein Visa). So ein klitze kleines bisschen hoffe ich ja in dem Fall schon, dass die Klimaforscher recht haben. Sollte es zu kalt werden, fahtre ich über die Türkei nach Hause, ich will kein erfrorener Held sein. Aber in die Türkei zum überwintern? Nein.Weiterlesen

ReisenderLieber Christof, die Bilder sind immer beeindruckend. So viele Eindrücke! Hast du neben vielen persönlichen Erfahrungen auch ordentlich Fundstücke im Gepäck? Gibt es besondere Steine oder Treibholz? Grüße aus Vahlberg

Christof BeutelDanke,hätte mir eigentlich in letzter Zeit öfter mal ne gute Kamera gewünscht,ja ich hab schon viel zu viel Steine eingepackt,vergesse ja auch dass ich ja erst losgefahren bin und irgendwann kommt die gute Hanni keinen Berg mehr rauf,überladen mit lauter Steinen,die ganze Schwarzmeer Küste ist zu 90%Schwarzer Kiesel nein ist ein Witz

Hallo Christof, ich habe mir eben die Durchschnittteperaturen von Batumi angesehen. Sie liegen im Dezember bei -1,9 Grad und im Januar bei -5,5 Grad. Zum Überwintern deshalb nicht so geeignet. lg Wolfgang
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- Tag 67
- Donnerstag, 28. November 2019 um 20:12
- ⛅ 11 °C
- Höhe über NN: 12 m
GeorgienAchk’va41°49’6” N 41°46’28” E
Petra Fortress, Mtirala National Park

Na meine kleine MÄNNERGRIPPE war doch sehr zäh und so lag ich bis Sonntag. Und selbst da bin ich nur kurz, aber immerhin 5km mit dem Fahrrad Brot holen gefahren. Montag ging dann und so dachte ich, ich fahr mal zu dieser Burg. Sie liegt sehr schön, es wird auch Green Cap genannt und oben drauf thront eben diese Burg. Schon auf der Hinfahrt fiel mir auf, dass da Menschen am Straßenrand sitzen und Leitern und Besen aus Bambus herstellen und um so natürlich gleich einen Käufer zu finden. Es stellte sich heraus, dass das Petra in einem richtig groß Bambuswald steht. Nun das Übliche: komme hin, packe meine 7 Sachen zusammen, um dann vor verschlossenen Tatsachen zu stehen. Umbau... und derTyp wurde fast böse, als ich wenigstens von außen Fotos machen wollte. Erstmal war die Reaktion völlig absurd, aber dann habe ich heute erfahren, dass die bei dem Umbau einen kleinen Goldschatz gefunden. Es war ein herrlicher, warmer Tag und so fuhr ich zum Mtirala National Park. Das war schon ein bisschen ein Erlebnis mit der Hanni da hoch, die Straßen doch sehr schmal, steil und manchmal richtig schlecht. Es geht vom Stand weg 25 km hoch und mit jedem Kilometer wird es einsamer und ursprünglicher. Es gibt dann eine nette Rangerstation (war aber schon nicht mehr besetzt). Oben war dann, ursprünglich wohl ein Bauernhof, umstrukturiert in einen kleinen Freizeitpark. Ansonsten läuft man 7 bzw. 8 km zu einem superschönen kleinen See und ein bischen weiter zu einem Wasserfall. Habe dann auch für uns ein schönes Plätzchen gefunden. Kam dann auch noch in den Genuss einer extrem Quad-Tour. Ich durfte bei dem Guide hintendrauf, um die zahlenden Gäste zu filmen. Sind da dann 2 Stunden rumgefahren, einmal umgekippt, aber für mich war es auch wunderschön. Wir sind da an Ecken vorbeigekommen, wo ich niemals hingekommen wäre. Und es ist wirklich schön da oben. Um diese Zeit ist eh nichts mehr los, die denken gerade nur daran, was vor dem Schnee noch alles zu tun ist, aber auch im Sommer kommen wohl nicht all zu viele Menschen hier hoch. Es ist auch gleich ein ganz anderes Klima gewesen und es wurde eine ganz schön kühle Nacht, am nächsten Nachmittag wollte ich dann nach Poti oder zumindest in die Richtung und gekommen bin ich bis runter ans Meer. Da wollte eine kleine Pause machen und landete neben einem Campingplatz, auf dem es allerdings weder Klo noch Wasser gibt. Am Strand lernte ich dann zwei Männer kennen und es stellte sich heraus, dass einer hier einen Container gemietet hat und es Strom gibt. Na ja, auch eine Möglichkeit für mich zu stehen. Der Vermieter und der, der den Container gemietet hat, sind Georgier und dann gibt es noch einen jungen Russe. Das Ganze stellte sich als mehr als angenehm heraus. Stehe jetzt erstmal hier und werde von hier aus die Gegend erkunden. Mal ganz kurz zur Geschichte Georgiens: als 1992 die Sowjetunion zusammenbrach, traf es wohl einige von diesen Staaten sehr heftig. Hier in Georgien waren die nächsten 10 Jahre wohl super heftig und laut Aussagen ging es ums nackte Überleben. 2002 gab es dann wohl eine Art friedlicher Revulution und erst seitdem geht es wohl so langsam bergauf. So auch mit dem Land. Wir waren gestern den ganzen Nachmittag in so völlig mondänen sowjetischen Ferienanlagen, die so langsam vor sich hin rotten und dazwischen die zum Dschungel mutierenden Tee Plantagen. Völlig abgefahren und immer wieder riesige, uralte Eukalyptus Bäume. Heute haben wir uns hier einen Stromanschluss gemacht und nach anfänglichen Startproblemen haben wir jetzt Strom. Es wurde wettertechnisch merklich kühler und es regnet schon den ganzen Tag. Ich könnte jetzt auch ein paar Tage bei der Mandarinen-Ernte helfen, die müssen wohl auch vor dem Frost geerntet sein. Egal wo man hier läuft, es gibt noch so vieles, was man sich Gutes vom Baum pflügen kann. Kobuleti ist von hier der nächste Ort, habe mir da mal das Ethnographic Museum angeschaut und wer begrüßt mich mit väterlichen Gesichtszügen? Unser allzeit geliebter Joseph S.Weiterlesen
Reisender
Na wenigstens gibt’s Pizza!👍
Hallo Christof, wie läuft das mit dem Visum für dich? Wann musst du das Land verlassen...? Gruß Ronald
Ist es denn überhaupt noch möglich, die russischen Grenzen rein und raus zu überschreiten, von wenige Ausnahmen abgesehen? Hälst Du Kontakt zur D-Botschaft? Nicht dass Du noch in einem russischen Knast landest. Viel Glück und bleib gesund! Heinz