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Von Tokyo nach Hongkong 2026

Auf Kreuzfahrt in und um Japan...🇯🇵 Read more
  • Nagasaki: Friedenspark & Museum

    March 19 in Japan ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach dem hochinteressanten Abstecher nach Korea sind wir wieder zurück in Japan: Ein neuer Morgen, ein neuer Hafen, ein neuer Ausflug! In der Retrospektive hätten wir Nagasaki gut auf eigene Faust machen können, aber hinterher ist man immer schlauer… 🤷‍♀️

    Wir haben also heute nochmal einen Ausflug gebucht: „die Geschichte von Nagasaki“. Nagasaki war als Hafenstadt lange Japans einziges Tor zum Westen, was den kulturellen Mix prägt. In der jüngeren Geschichte war Nagasaki aber auch Ort des 2. Atombombenabwurfs am 9. August 1945.

    Damit gehört zunächst natürlich Friedenspark und Museum zum Vormittagsprogramm in Nagasaki. Eigentlich war Nagasaki ja gar nicht das Ziel des 2. Atombombenabwurfs, sondern die Industriestadt Kokura. Aufgrund schlechter Wetterbedingungen konnte bei drei Versuchen die Bombe dort nicht abgeworfen werden. Durch die mehrfachen vergeblichen Anflüge auf die Stadt hatte der B-29 Bomber, die Bockscar, so viel Treibstoff verbraucht, dass die Maschine nur noch ohne das Gewicht der Bombe sicher zurückfliegen konnte. Deshalb wurde das südwestlich von Kokura gelegene Ausweichziel, die Stadt Nagasaki, angeflogen. Auch über Nagasaki behinderte eine dichte Wolkendecke die Sicht auf das Zielgebiet. Das eigentliche Zielgebiet, die Mitsubishi Werke wurden dadurch verfehlt.

    Fat Man hatte eine andere Technik und eine größere Sprengkraft als die in Hiroshima eingesetzte Bombe. Auch wenn wir das in Hiroshima schon gesehen haben, können wir hier das gut gemachte Museum besuchen, auch wenn es ordentlich gefüllt ist, doch erträglich und hell. Sehr eindrücklich…
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  • Bulguksa-Tempel

    March 18 in South Korea ⋅ 🌧 9 °C

    Zum Abschluss des Ausflugstages besichtigen wir noch den buddhistischen Tempel Bulguksa. Der Tempel gilt als Meisterwerk der Blütezeit der buddhistischen Kunst im Silla-Königreich. Der heutige Tempel wurde unter König Gyeongdeok von seinem Premierminister Kim Dae-seong begonnen und im Jahre 774 fertiggestellt. Zu dieser Zeit erhielt der Tempel den Namen Bulguksa (Tempel des Landes Buddhas).

    1995 wurde der Tempelkomplex zusammen mit einer Grotte von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen.

    Trotz Regens ist dieser Tempel ein unglaublich toller Ort, der hinter jeder Ecke interessanter und intensiver wird.

    Nach diesem eindrücklichen Erlebnis geht’s zurück nach Busan. Das Schiff hat nur noch auf uns als letzten Ausflugsbus gewartet. Kaum sind wir zurück an Bord geht es auch schon wieder los, zurück gen Japan.

    Diese kurze Stippvisite in Korea macht uns aber Lust, dieses doch so wenig bekannte Land intensiver zu bereisen.
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  • Koreanischer Foodprint

    March 18 in South Korea ⋅ 🌧 9 °C

    Nach diesem interessanten Vormittagsprogramm ist Zeit für die inkludierte Mittagspause. Heute steht ein Tisch voller koreanischer Köstlichkeiten vor uns, sehr schmackhaft 😋

  • Gyeongju: Donggung-Palast

    March 18 in South Korea ⋅ 🌧 9 °C

    In der Nähe von Sternwarte und Königsgräbern liegen die Reste des Donggung-Palastes, einige der bei einem Brand 935 zerstörte Pavillons am Wolji-Teich (zu deutsch „den Mond widerspiegelnder Teich“) wurden vor ein paar Jahrzehnten sehr malerisch rekonstruiert.

    Der künstliche Teich wurde im Jahre 674 von Munmu, dem 30. König von Silla errichtet. Das Ufer des im Grundriss ovalen Teichs wurde durch eine Mauer umschlossen.
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  • Gyeongju: Sternwarte & Königsgräber

    March 18 in South Korea ⋅ 🌧 9 °C

    Gleich als wir erfuhren, dass Busan ins Programm aufgenommen wurde, ging der erste Blick zu den angebotenen Ausflügen: es wird doch hoffentlich Gyeongju angeboten, die über 2000 Jahre alte Königsstadt des Silla-Reiches? Ja! Sofort gebucht 😍.

    Nachdem die koreanischen Busfahrer endlich das Schiff gefunden haben, geht es los. Interessant die Unterschiede zu den letzten Erfahrungen, ein japanischer Busfahrer würde nie ins Handy starren, während die Gäste einsteigen, sondern hätte auch noch eine Einstiegshilfe bereitgestellt. Doch dafür ist der koreanische Bus unglaublich bequem und bietet WLAN.

    Nach einer guten Stunde stehen wir vor der Cheomseongdae-Sternwarte aus dem 7. Jahrhundert, angeblich dem ältesten noch existierenden Observatorium in Asien, auch wenn uns die genaue Funktionsweise verborgen bleibt.

    Gyeongju war unter dem Namen Seorabol – auch Geumseong (Goldfestung) genannt – die Hauptstadt des alten Königreichs Silla und auch des Vereinigten Sillareichs, das fast ganz Korea umfasste. Das Königreich entstand zum Beginn des 1. Jahrhunderts und beherrschte den größten Teil der Koreanischen Halbinsel vom 7. Jahrhundert bis 9. Jahrhundert. In den 1920er Jahren wurden die ersten Königsgräber aus dem 7. bis 9. Jahrhundert geöffnet und ungewöhnliche Goldfunde gemacht. In und um Gyeongju gibt es zahlreiche bis zu 25 m hohe Rasenkuppen, die lange für natürliche Erhebungen gehalten wurden, tatsächlich aber Hügelgräber der Könige und Aristokraten Sillas sind.

    Wir besuchen das „Grab des himmlischen Pferdes“. In ihm befinden sich neben der Grabstätte Nachbildungen der Fundstücke, die im Grab gefunden wurden. So beeindruckend…
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  • Busan

    March 18 in South Korea ⋅ 🌧 10 °C

    Ein neuer Morgen und der Wecker klingelt wieder um 6 Uhr. Pünktlich um 7 Uhr, während wir mal wieder das Early Bird Frühstück genießen, legen wir an der Pier in Busan an, unserem einzigen Hafen in Südkorea. Als wir diese Reise gebucht haben, war Südkorea noch nicht Bestandteil der Route, dass Busan mit dazugekommen ist, hat uns aber echt gefreut. Deshalb haben wir uns für heute natürlich auch einen Ganztagesausflug gebucht - wir sind ja nicht zum Vergnügen hier… 😅

    Die Wetterprognose für heute ist aber leider nicht so besonders, es nieselt und fieselt dann auch den ganzen Tag. Die letzten Tage waren wir aber auch vom Sonnenschein verwöhnt.

    Aber egal, wir wollen von unserem 99. gemeinsam besuchten Land so viel wie möglich mitnehmen. Und sind so langsam gespannt, ob der Pinguin auf dieser Reise noch die 100 zählen wird 💯 🤔.
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  • Moji-Ku

    March 17 in Japan ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute am späten Vormittag erreichen wir unseren nächsten Hafen, Moji-Ku. Moji-Ku ist ein Stadtteil von Kitakyushu. Kitakyushu liegt an der Kanmon-Straße, einer Seestraße, die die Hauptinseln Honshū und Kyūshū voneinander trennt. Sie ist die direkte Verbindung zwischen dem Japanischen Meer und der Seto-Inlandsee. An der schmalsten Stelle verbindet die Kanmon-Brücke die beiden Inseln.

    Wir haben heute zwar einen Plan, aber keinen gebuchten Ausflug, und nix was man nicht ausfallen lassen kann. Nach fast anderthalb Wochen non-stopp jeden Tag brauchen wir einfach mal eine Pause. Wir gönnen uns also heute einfach mal einen „Seetag“, den die Kreuzfahrt uns bisher nicht gegönnt hat, hier im Hafen von Moji.

    Am Nachmittag reisen wir aus Japan erstmal wieder aus, um dann übermorgen wieder einzureisen.

    Pünktlich um 18 Uhr verlassen wir den Hafen Moji-Ku wieder in Richtung Süd-Korea, begleitet von einem Schulorchester, das nur für uns heute Abend hier spielt auf der Pier. Das ist so bewegend…

    Abends ist mal wieder Gala-Gedöns, dem wir uns auch heute wieder verweigern, der Ritter hat ja auch nicht mal eine Krawatte dabei, geschweige denn einen Smoking… 🤭 (wofür auch im Urlaub?)
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  • Friedenspark

    March 16 in Japan ⋅ ☀️ 15 °C

    Der Name Hiroshima löst natürlich jede Menge in einem aus, und wir wollen daher die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, uns am Nachmittag den Friedenspark anzusehen. Am bekanntesten ist der sogenannte Atombombendom, die Überreste der regionalen Ausstellungshalle von 1915 mit ihrer Kuppel, deren Ruine man als Mahnmal stehenliess.

    Der Friedenspark auf einer Halbinsel mitten in der Stadt befindet sich im Areal der Explosion vom 6. August 1945 und ist mit vielen großen und kleinen Gedenkstätten sehr berührend gestaltet. Uns berührt besonders die Friedensglocke, die jeder anstoßen kann, das Monument für das Mädchen, welches in japanischer Tradition ihre Leukämie durch das Falten von 1000 Papierkranichen heilen wollte, die Uhr, welche die Explosionszeit anzeigt, und die vielen weiteren Orte, die beispielsweise an die Opfer unter den koreanischen Zwangsarbeiter erinnern.

    Eine ewige Flamme soll so lange brennen, bis es keine Atomwaffen mehr gibt auf der Welt…

    Wir besuchen auch das Friedensmuseum, welches uns anfangs ganz gefangen nimmt mit den Darstellungen von Hiroshima vor der Vernichtung und gelungenen Visualisierungen. Leider ist es gnadenlos überfüllt, bis man in dunklen Räumen mit Saunatemperatur zwischen Menschenleibern gefangen ist, so dass wir irgendwann nur noch raus wollen und uns an die frische Luft kämpfen. Schade, doch insgesamt ein sehr bewegender Ort.
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  • Itsukushima-Schrein

    March 16 in Japan ⋅ ☀️ 10 °C

    Unser heutiger Ausflug führt uns heute Vormittag auf die Insel Miyajima zum Itsukushima-Schrein.

    Der Schrein entstand im 6. Jahrhundert und existiert in der heutigen Form seit 1168. Die Architektur des Schreins, die aus pierartig über die Bucht gebauten Bauwerken besteht, ging auf den heiligen Status der Insel zurück, die einfache Bürger nicht betreten durften. Ein Zugang zum Schrein war nur mit dem Boot durch das Torii möglich.

    Das Torii des Itsukushima-Schreins scheint bei Flut auf dem Wasser zu schweben. Seit 1996 gehört der Schrein zum UNESCO-Weltkulturerbe.

    Nach dem Besuch des Schreins haben wir noch ein bisschen Freizeit auf der Insel, die wir zum Bummeln und shoppen nutzen. Auch auf der Insel Miyajima leben Sika-Hirsche, die Boten der Götter (es gibt allerdings keine Hirsch-Cracker zu kaufen). Aber eine Gelegenheit für Selfie mit Hirsch… 😅
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  • Hiroshima

    March 16 in Japan ⋅ ⛅ 7 °C

    Heute früh klingelt wieder der Wecker um 6 Uhr, heute geht’s wieder auf einen organisierten Ausflug. Den heutigen Hafen, Hiroshima erreichen wir pünktlich um 7 Uhr. Early Bird Frühstück mit Sonnenaufgang, das ist einfach schön. Die silberne Nadel Tower of Paradise empfängt uns in Hiroshima, und wir sind gespannt, was der Tag uns so bringt.Read more

  • Die 8 Höllen von Beppu

    March 15 in Japan ⋅ ☀️ 14 °C

    Die Vorstellung mit 450 anderen Kreuzfahrtgästen, die man niemals nicht nackig sehen wollte 🫣, nackig in einem Onsen zu sitzen, reizt uns jetzt nicht so.

    Stattdessen wollen wir uns heute Nachmittag den sogenannten Höllen von Beppu widmen, den Jigoku Meguri. Vom Hafen aus nehmen wir uns eins der zahlreichen Taxen zu den Höllen, das Kombiticket kann man auch schon am Hafen erwerben.

    Es gibt 8 verschiedene Jigoku in Beppu.
    Umi-Jigoku ein See, dessen Wassertemperatur ausreicht, um Eier zu kochen. Die Wasserfarbe ist cobaltblau.
    Oniishibozu-Jigoku besteht aus mehreren kochend heißen Schlammlöchern, hauptsächlich in grau. Vulkanisches Gas tritt hervor und lässt Blasen entstehen, die an die kahlrasierten Köpfe buddhistischer Mönche erinnern, woher der Name kommt. Es gibt Yama-Jigoku, Kamado-Jigoku - hier hilft man mit Drachenfiguren der Hölle ein bisschen nach und Oniyama-Jigoku. Shiraike-Jigoku (weiße Teichhölle) hat den Namen aufgrund seiner Wasserfarbe bekommen. Sie ist milchig weiß, leicht ins bläuliche gehend.

    Die eine oder andere Hölle hilft mit Tieren, Fischen, Alligatoren nach, wenn der Höllenteich nicht spektakulär genug ist, den Teil sparen wir uns. Die Chinoike-Jigoku (oft auch Bluthölle genannt), ein Teich mit rotem Wasser mit einer Temperatur von 78 °C, sparen wir uns, den roten Teich haben wir in Umi-Jigoku schon gesehen.

    Daneben merkt man die mildere Lage von Beppu, hier blühen schon wieder andere Kirschen 🤩.

    Nach 6 Höllen haben wir die fussläufig erreichbaren abgehakt und nehmen uns ein Taxi zurück zum Hafen. Spannend sind diese Naturereignisse aber allemal, wir lieben diese Facetten des Vulkanismus.
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  • Morgens auf dem Meer

    March 15 in Japan ⋅ 🌬 12 °C

    Heute Morgen haben wir tatsächlich was, was wir die ganze Reise bisher nicht hatten: wir können ausschlafen… 🤭
    Beim Aufwachen befinden wir uns mitten auf dem Meer, die Sonne geht gerade hinter uns auf - wir fahren nach Westen. Frühstück gibt’s heute erst um 8 Uhr und wir wissen kaum, was wir mit soviel Freizeit anfangen sollen. 😱

    Auch heute wäre laut Ursprungsprogramm eigentlich ein Seetag auf dem Weg nach Hiroshima gewesen. Aber auch heute gibt es einen extra Zwischenstopp: am frühen Nachmittag legen wir in Beppu an. Das Städtchen Beppu auf der Insel Kyūshu ist geprägt von seinen über 3700 Thermalquellen und 168 öffentlichen Bädern.

    Eigentlich hätten wir bis heute früh in Kobe liegen sollen, dann durch das japanische Binnenmeer gemütlich nach Hiroshima zockeln und am Abend dort ankommen, doch liegen aktuell wohl so viele lange Fischernetze in dem Areal, dass die Amadea außenrum um Shikoku schippert und man diesen zusätzlichen Hafen einschiebt. Wir sind gespannt 🤓
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  • Ramenstrasse

    March 14 in Japan ⋅ ☀️ 12 °C

    Danach geht’s weiter Richtung Bahnhof. Auf der Hinfahrt heute morgen hat man uns von einer „Ramenstrasse“ im Bahnhof erzählt, verschiedene Lokale mit Ramenspezialitäten aus unterschiedlichen Teilen Japans.

    In der 10. Etage des Bahnhofs werden wir fündig. Die Nudelsuppe aus Yamagata, die wir essen, schmeckt tatsächlich anders, als die gestrige Nudelsuppe und ausgesprochen lecker. 😋

    Der deutschen Bratwurst mit Pommes haben wir uns nicht genähert…

    Dann ist leider auch schon Zeit für die Rückfahrt nach Kobe zu unserem Schiff. Für die Busse sind in japanischer Ordnung Parkslots am Bahnhof gebucht.

    Im schönsten Abendlicht gehen wir wieder auf die nächste Etappe…
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  • Higashi Honganji Tempel

    March 14 in Japan ⋅ ☀️ 13 °C

    Unsere Zeit in Kyoto ist leider schon echt weit fortgeschritten, und die Füße wollen auch schon nicht mehr. Schweren Herzens verabschieden wir uns von dem Bummel durch die Altstadt, den man in Kyoto eigentlich unbedingt machen muss, und bewegen uns langsam, langsam in Richtung Bahnhof.

    Hier besuchen wir noch den buddhistischen Tempel Higashi Hongan-ji. Es gibt 2 Hongan-ji Tempel in Kyōto: den Nishi Hongan-ji und den Higashi Hongan-ji, die nahezu identisch sind und beide zum Weltkulturerbe Kyoto zählen. Hier wurde 1224 die größte buddhistische Schule Japans gegründet, die 10.000 Tempel und 12 Millionen Anhänger umfasst.
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  • Kaiserpalast

    March 14 in Japan ⋅ ☀️ 12 °C

    Der Kaiserpalast in Kyoto war Sitz der japanischen Kaiser bis zum Umzug nach Tokio 1868. Der Palast liegt im Kyoto-Gyoen-Park. Die kaiserlichen Gärten könnte man wohl im Rahmen einer Führung besuchen, ohne Führung bleibt nur der Spaziergang durch den öffentlichen Park rund um die Mauern. Hier gibt es den einen oder anderen kleinen Schrein, insgesamt aber nicht so viel zu sehen, außer natürlich die langsam voranschreitende Kirschblüte 🌸.Read more

  • Nijo-jo

    March 14 in Japan ⋅ ☀️ 12 °C

    Die ehemalige Kaiserstadt Kyoto an einem Tag bzw. in den 6 Stunden, die wir haben, komplett besichtigen zu wollen, ist vollkommen unmöglich. Allein 17 Weltkulturerbestätten weist diese Stadt auf, natürlich über die ganze Stadt verteilt. Außerdem stecken uns noch die über 20000 Schritte von gestern in den Beinen.

    Wir starten mit Schloss Nijo. Begonnen wurde der Bau unter dem ersten Tokugawa-Shogun Ieyasu 1603, vollendet 1626 unter Tokugawa-Shogun Nr. 3. In der Kaiserstadt Kyoto diente Schloss Nijo der Demonstration der Macht der Shogune.

    1867 mit dem Ende des Shogunats ging das Schloss in den Besitz der kaiserlichen Familie über, die es 1939 der Stadt Kyoto übereignete.

    Wir beschränken uns auf die Außenbesichtigung von Schloss Nijo, schlendern drumherum und durch die Gärten. Ein zauberhafter Ort bei Kaiserwetter…
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  • Tag 2 im Hafen von Kobe

    March 14 in Japan ⋅ ☀️ 6 °C

    Gestern Abend sind wir ja schon gegen 21 Uhr scheintot ins Bett gefallen, aber das ist auch gut so, denn der heutige Tag beginnt wieder ausgesprochen früh.

    Auch wenn wir wissen - und gestern ausprobiert haben - wie gut das mit dem Zugfahren in Japan funktioniert, für den heutigen Tag in Kyoto haben wir lieber den Ausflug „Kyoto individuell“ sprich den Bustransfer hin und zurück gebucht. Die Amadea legt heute bereits um 18 Uhr ab aus Kobe, dass war uns ganz auf eigene Faust (mit 2 h Zugfahrt) zu riskant.

    Wie schon mehrfach erprobt gehen wir auch heute zum Early Bird Frühstück, und um kurz vor 8 Uhr geht’s auch schon los in Richtung Kyoto. Kaum unterwegs werden noch schnell Pläne geschmiedet.

    In Kyoto sind die Wege weit, also gönnen wir uns ein Tagesticket für die U-Bahn, die Bahnhöfe sind ja mit Unmengen an mehr oder weniger übersichtlichen Plänen versehen.
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  • Kasuga-Taisha

    March 13 in Japan ⋅ ☁️ 8 °C

    Zu guter Letzt folgen wir dem Pfad durch den Nara-Park in Richtung des Schreins Kasuga-Taisha. Über eintausend steinerne Laternen säumen den Pfad zum Schrein.

    Wir schaffen es nicht mehr bis zum Schrein, die Füße schmerzen auch so schon genug, und wir müssen ja auch noch zum Bahnhof zurück. Bevor es mit dem Zug zurück zum Schiff nach Kobe geht, stärken wir uns noch mit Ramen.

    Am Ende dieses Tages mit den Tempeln von Nara werden wir mehr als 20000 Schritte gemacht haben. Und morgen steht dann Kyoto auf dem Programm… 🫣
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  • Tōdai-ji

    March 13 in Japan ⋅ ☁️ 8 °C

    Der Tōdai-ji, der Große Tempel des Ostens, ist ein buddhistischer Tempel. Die Haupthalle ist mit einer Breite von 57,01 Metern, einer Tiefe von 50,48 Metern und einer Höhe von 48,74 Metern das größte rein aus Holz gebaute Gebäude der Welt. Sie wurde 1708 neu aufgebaut, soll aber ursprünglich noch um ein Drittel größer gewesen sein.

    Die Statue des Großen Buddha (daibutsu) stellt Buddha Vairocana dar. Die aus Bronze gegossene Figur ist alleine 452 t schwer und mit Sockel ca. 18 m hoch.

    Außerhalb des Tempels findet sich eine verwitterte Holzstatue des Arhat Pindola-Bhāradvāja aus dem 18. Jahrhundert. Es heißt, wenn man einen Körperteil der Statue berührt und danach den entsprechenden eigenen Körperteil reibt, sollen Krankheiten in diesem Körperteil geheilt werden.

    Wir gönnen uns das Kombiticket für Tempel und dem zugehörigen Museum. Im Museum machen wir erstmal eine kurze Kaffeepause - der Käsekuchen ist wirklich ausgezeichnet.

    Auch das Museum ist sehr sehenswert, leider darf man nicht fotografieren, die beiden einfügten Bilder sind aus dem Museumsflyer abfotografiert.

    Auch sehr sehenswert ist das Eingangstor (Nandaimon) aus dem Jahr 1199.

    Der Tōdai-ji jedenfalls versöhnt den Hasen in Bezug auf Aufwand und Nutzen, dieser schöne Ort ist 4 h Bahnfahren wert…
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  • Nara

    March 13 in Japan ⋅ ☁️ 8 °C

    Aus der Zeit als japanische Hauptstadt stammen die meisten der großen Tempelanlagen. Zwar verlor die Stadt nach der Verlegung der Hauptstadt nach Kyōto an Bedeutung, die buddhistischen Tempel und Shintō-Schreine jedoch bauten ihre Macht schrittweise aus und überstanden bis heute.

    Als erstes besuchen wir den Tempelkomplex Kōfuku-ji. Das Gojūnotō, die fünfstöckige Pagode, die mit über 50 Metern Höhe die zweitgrößte Pagode in Japan ist, ist derzeit leider komplett eingerüstet und überhaupt nicht sichtbar.

    Im Nara-Park, rund um die Tempel leben unzählige wilde Hirsche, Sikahirsche. Wild ist relativ, die Hirsche sind ganz wild auf die Hirschcracker, die überall im Park verkauft werden. Die meisten Hirsche sind aktuell noch geweihlos, diese wachsen jetzt erst im Frühjahr nach und nach (und werden wohl auch geschnitten, bevor sie Besuchern gefährlich werden können).

    Bis hierhin ist der Hase noch nicht so davon überzeugt, dass die Tempel hier die 2 h Anreise wert sind (und wir müssen ja heute Nachmittag die 2 h Bahnfahrt auch wieder zurück 🤔).
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  • Im Hafen von Kobe

    March 13 in Japan ⋅ ☁️ 6 °C

    Pünktlich erreichen wir heute morgen den Hafen von Kobe, wo wir die nächsten 2 Tage verbringen werden.

    Die MS Amadea wurde 1991 in Japan als MS Asuka gebaut und fährt seit 2006 für Phoenix. In diesen Tagen feiert die Amadea also mehrfach: ihren Geburtstag, ihre japanischen Wurzeln und aktuell hier in Kobe das Treffen mit ihrem Schwesterschiff Asuka II.

    Wir gehen heute individuell von Bord und fahren mit der japanischen Eisenbahn nach Nara. Nara war in der Nara-Zeit von 710 bis 784 unter dem Namen Heijō-kyō die Hauptstadt Japans.

    Doch zuerst einmal geht es mit dem „Port Liner“ zum JR-Bahnhof Sannomiya, wo wir uns Tickets bis nach Nara ziehen und über das japanische Eisenbahnsystem staunen. Alle Züge zu einer Gruppe von Zielorten fahren von einem Bahnsteig, man muss sich also nur noch entscheiden zwischen „local“, also dem Bummelzug, der an jeder Milchkanne hält, über „Rapid“, „Special Rapid“ bis zu „Limited“. Der Shinkansen fährt auf einer komplett eigenen Strecke.

    Für jede Zugkategorie gibt es eigens markierte Wartebereiche, genau abgestimmt auf die Anzahl der Waggons sowie die Türöffnungen. Effizienter geht es nicht 👌. In Osaka müssen wir noch einmal umsteigen, ingesamt sind wir etwa 2 Stunden unterwegs.
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  • Kochi Castle

    March 12 in Japan ⋅ ☀️ 13 °C

    Die Burg Kōchi war seit 1601 Sitz der Fürstenfamilie Yamanouchi, die zu den großen Tozama-Daimyō, sowas wie Lehnsfürsten, der Edo-Zeit gehörten. Das Besondere der Burg Kōchi ist, dass der Großteil der heutigen Anlage von 1752 stammt und nicht, wie die meisten japanischen Burgen, im 20. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde.

    Beim Betreten der Burg muss man die Schuhe ausziehen, glücklich wer kein Loch in den Socken hat und die steilen Holztreppen unfallfrei rauf- und vor allem wieder runter kommt 🙄
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