• Stefan und Birgit on tour
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Marokko

93-дневное приключение от Stefan und Birgit on tour & Birgit und Stefa on Tour Читать далее
  • Erg Chegaga

    13 февраля 2024 г., Марокко ⋅ ☀️ 27 °C

    Die Sanddüne Erg Chegaga war das Ziel unserer heutigen Tour. Abgeholt wurden wir gemeinsam mit einem deutschen Ehepaar von einem Berber in einem großen Toyota mit Vierradantrieb. Noch weitere 3 Fahrzeuge kamen, um andere Touris in die "richtige" Wüste zu schaffen.
    Die fast dreistündige Fahrt durch Sand, und Sand, und Sand und gelegentliche Steinbereiche wurde unterbrochen von einem Halt an einem Ruccolafeld, der dort wild vor sich hin wächst und Dromedaren, Ziegen und Gazellen zur Nahrung dient, einem Tee in einem kleinen Restaurant an einer "heiligen Quelle", sowie dem Besuch einer Berberfamilie. Das Camp, in dem wir in einem behaglichen, und vor allem sehr warmen, Doppelzimmer die Nacht verbringen werden, bestand dann aus einem Restaurant, Duschmöglichkeiten und Toiletten und etwa 15 Einzelhäsuschen mit jeweils einem Zimmer, sowie einer Küche und Aufenthaltsraum für Mitarbeiter und die Fahrer, die über Nacht ebenfalls dort blieben.
    Eine kurze Wanderung führte uns zunächst etwas über die Dünen, die sich so weit ausdehnen, wie man von dort schauen kann. Wir waren ja von der Dune du Pilat und der großen Düne beim polnischen Leba schon begeistert, aber man kann sich eine solche Sandlandschaft nicht richtig vorstellen, man muss sie einfach gesehen haben.
    Gegen Abend machten wir dann eine ausgedehntere Wanderung auf eine Anhöhe, wohlgemerkt durch meterdicken Sand, eigentlich um den Sonnenuntergang zu genießen. Dem schoben allerding einige Wolken, die wie aus dem Nichts plötzlich aufzogen, einen Riegel vor.
    Nach dem Abendessen, einer prima Tajine mit Huhn, saßen wir dann um ein Lagerfeuer und ich ging estwas aus dem Licht, um die Sterne zu beobachten. In der Region ohne viel Lichteinstrahlung kommt einem die Zahl der Sterne mindestens doppelt so hoch vor, wie gewohnt.
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  • bei Hassi / Smara

    14 февраля 2024 г., Марокко ⋅ 🌙 26 °C

    Ziemlich früh, gegen 08.00 Uhr, frühstückten wir im Camp und um 09.00 Uhr ging es dann mit unserem Profi-Wüsten-Fahrer wieder zurück zum Campingplatz Camp Bivouac Hassi Smara, wo wir den Tag mit Lesen, Umherlaufen und einfach Nichtstun verbrachten.
    Morgen geht es weiter, wohin steht noch nicht so richtig fest.
    Gestern habe ich geschrieben, dass der Rucola Ziegen und Dromedare ernährt, jetzt ernährt er auch uns😄
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  • wieder in Amezrou

    15 февраля 2024 г., Марокко ⋅ 🌙 21 °C

    Nach einigem hin und her-Überlegen sind wir wieder zurück nach Amezrou (Ortschaft vor Zagora) zum Campingplatz. Hier wurde dann nach einer Wanderung gewaschen, gekocht und dann inklusive einer Flasche Rotwein diniert.
    Und nochmals zum Thema "die Welt ist klein". Mit der Chefin des Wüstencamps haben wir uns unterhalten. Sie hat zuhause alles hinter sich gelassen und betreibt nun den Platz an der Düne. Ihr Zuhause war in Dijon und gearbeitet hat sie in Quetigny, unserer Partnerstadt in Frankreich.
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  • Durch das Tal der/des Draa

    16 февраля 2024 г., Марокко ⋅ ☀️ 26 °C

    Von Zagora starteten wir heute weiter in Richtung Marrakesch. Die Strecke führte uns durch das palmengesäumte Draa-Tal.
    Der saisonale Fluss Oued Draa ist nur bis Zagora als solcher erkennbar, danach verwandelt er sich in das Wadi Draa, das sich durch die Wüste bei Erg Chegaga, wo wir vor drei Tagen waren, schlängelt und im Atlantischen Ozean mündet. Die Quelle liegt in der Nähe von Quarzazarte und insgesamt ist der Fluss 1100 Kilometer lang.
    Wir durchfuhren riesige Dattelpalmhaine und bewunderten zahlreiche große und kleinere Kashbas, die meisten noch bewohnt, aber viele auch unbewohnt und am zerfallen und meist entstehen dann direkt daneben Häuser aus Steinziegeln.
    Jetzt stehen wir auf einem Stellplatz mitten in der Stadt Agdz, einer von Franzosen erbauten Garnisonsstadt und noch heute ist marokkanisches Militär hier stationiert.
    Halt eine Stadt mit viel Betrieb, der allerdings am Freitag eingeschränkt ist.

    Einen etwas verbreiteten kriminellen Versuch haben wir heute erlebt. Der freundliche Berber verwickelte uns in ein Gespräch und bat uns dann für seinen schwer kranken Freund in Hamburg marokkanische Arznei mitzunehmen. Diese könnten wir in Deutschland angekommen dann an die Hamburger Adresse schicken. Als wir freundlich ablehnten war er sehr enttäuscht über so viel Kaltherzigkeit. Es soll nun wirklich, bei uns sagt man Toopatten, geben, die sich darauf einlassen. An der Grenze schnüffelt der Hund dann das Rauschgift und der Zirkus geht los.
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  • Ouarzazate und kein Gas

    17 февраля 2024 г., Марокко ⋅ 🌙 16 °C

    Von Agdz ging es weiter Richtung Marrakesch durch ein wunderschönes,, karges und schroffes Bergland über zahlreiche Kurven auf einer gut ausgebauten, ziemlich neuen Nationalstraße. Bis auf 1800 Meter mussten wir hochkraxeln, an vielen Baustellen vorbei, bei denen die Fahrbahn verbreitert und vermutlich noch Erdbebenschäden beseitigt wurden. Diese Schäden konnten wir auch teilweise noch an Häusern feststellen. Allerdings sieht alles wieder hergestellt aus. In der Ferne zeigten sich die Gipfel des schneebedeckten Atlasgebirges.
    Kurz vor Ouarzazate bog ich nach rechts einem Schild mit Hinweis auf eine Anlage des Elektrizitätsministeriums folgend ab. Ich wollte zum weltgrößten Solarkraftwerk, bin aber nur bis zu einem Stausee gekommen, vor dem uns dann ein Wächter nicht hat weiterfahren lassen. Er war aber so freundlich und hat mir einen anderen Weg erklärt, den wir dann am Montag einschlagen werden. Morgen steht erst mal Ouarzazate auf dem Programm.
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  • Ouarzazate

    18 февраля 2024 г., Марокко ⋅ 🌙 18 °C

    Heute gibt es nicht viel zu berichten. Nach einem späten Frühstück zu Fuß zur Kashbar Taourirt. Einen Besuch derselben haben wir uns angesichts der zahlreich sich anbietenden Führer dann verkniffen und sind auf die andere Straßenseite ins dortige Filmmuseum Musee de Cinema. Für die umgerechnet drei Euro Eintrittsgeld kann man tatsächlich auch nicht mehr erwarten. Es war jedenfalls nicht unbedingt ein Highlight. Ansprechend war allerdings der Fußweg hin und zurück durch altes und neues Bauwerk und kleine Sträßchen, das Hallo und Bonjour mit fußballspielenden Jungs und älteren Damen und Herren.
    Auch den Camping Municipal kann man empfehlen.
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  • Kurz, aber heftig

    19 февраля 2024 г., Марокко ⋅ 🌙 10 °C

    Zunächst fuhren wir wieder zum Solarkraftwerk zurück. Allerdings musste uns ein freundlicher Wächter den Zutritt in den Innenteil verwehren, da wir keine Autorisation vorweisen konnten. Also aus der Ferne die tausende Spiegel und den Turm angeschaut, die zusammen Energie für fast 400 tausend Menschen produzieren.
    Danach ging es weiter nach Ait Benhaddou. Die dortige Kashba wurde zum Weltkulturerbe erkürt und dementsprechend war auch der Touristenstrom. Wir schlenderten durch diese in der Tat gut erhaltene und sehenswerte alte Stadt und fragten uns aufs Neue wer all den Kram kaufen soll, der dort angeboten wird.
    Auf dem weiteren Weg kamen wir durch einige Dörfer mit verlassenen oder auch noch bewohnten Kashbas. Da diese Strecke noch nicht lange ausgebaut ist ist noch vieles so geblieben, wie es die letzten Jahrzehnte oder gar - hunderte war. Ausbau der Straße ist vielleicht zu viel gesagt. Einspurig mit ausgefransten Rändern, keine Leitplanken oder sonstige Begrenzungen zu teilweise senkrecht abfallenden Berghängen und eine Kurve enger und unübersichtlicher als die andere.
    Entschädigt wurden wir allerdings durch die Traumlandschaft. Tiefe, canyonartige Eingrabungen, teilweise sogar mit Wasser in den Flüssen und üppigem Grün wechselten mit schroffen, gelb bis rotfarbenen Bergen. Dörfer in den Tälern und an den Hängen rundeten den tollen Eindruck ab.
    Dann kamen wir nach Telourent, dem Ziel unserer heutigen Fahrt. Zwar nur 45 Kilometer von unserer letzten Besichtigung entfernt, aber trotzdem fast 2 Stunden gebraucht.
    Wie gesagt kurz, aber heftig.
    Hier stehen wir im Hof des Restaurants Telourent und die Übernachtung ist im noch günstigen Preis für das Abendessen enthalten.
    Ein Herr Ali arbeitet hier vermutlich als Vertretung des Chefs und wie er uns erzählte ist er der Präsident eines Komitees, das sich um das Dorf und seine Tradition und Geschichte kümmert. Er führte uns auch durch das Dorf und die hier befindliche Kashbah von Pascha Thami Al Glaoui, der in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts Pascha der Region bis zur Wüste Erg Chegaga war. In seiner Kashba gab es über 350 Zimmer und sie wurde von über 1000 Menschen bewohnt. Er hatte auch 5 feste Frauen und angeblich 40 Konkubinen, leider aber im Unabhängigkeitskampf auf Seiten der Franzosen gestanden und gekämpft und so ist sein Eigentum 1956 konfisziert worden und da sich weder der Staat noch später seine Erben darum kümmerten verfiel es langsam. Ein Rest von prunkvollen Sälen ist noch erhalten aber wegen der Beschädigungen durch das Erdbeben nicht besuchbar.
    Ali erzählte uns, dass in Telourent letztes Jahr 6 Menschen beim Erdbeben und Tode kamen und sehr viele verletzt worden seien.
    In einer Frauencooperative habe ich noch etwas teure Kosmetik aus argan erstanden.
    Ali haben wir für seinen Verein unsere mitgebrachten Taschen, gefüllt mit Kleidung und Spielsachen gegeben, und so haben wir wieder etwas Platz für Teppiche 😀
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  • Berg- und Talbahn bis Marrakesch

    20 февраля 2024 г., Марокко ⋅ ☀️ 25 °C

    Und weiter geht's nach Marrakesch. Zunächst hat aber der liebe Gott hohe Berge mit tiefen und noch tieferen Tälern dazwischen in den Weg gelegt. Gut nur, dass die Straße ab Telourent ordentlich ausgebaut ist. Teilweise verläuft die alte Trasse neben der neuen und ich bin nicht sicher, ob ich die befahren hätte! Meist ohne jede Begrenzung entweder bis zu ein/zweihundert Meter hoch und auf der anderen Seite genauso oder noch tiefer.. und das ganze auf vielleicht 4 Meter Fahrbahnbreite. Aber wie gesagt, der Straßenbau funktioniert und so sind wir mit einer Kaffeepause dann gegen 15.30 Uhr bei unserem Freund Moulay in Marrakesch angekommen. Dazu muss man wissen: Moulay ist Adjoint du Maire in unserer Partnerstadt Quetigny in Frankreich und mit ihm waren wir schon mehrfach in unserer zweiten, gemeinsamen Partnerstadt Koulikoro in Mali. Und zudem ist Moulay auch marokkanischer Staatsbürger und als solcher oft in der Stadt seiner Eltern und daher prädestiniert uns seine Heimatstadt zu zeigen.
    Kurzer, obligatorischer Willkommenstee, dann Taxi und zur Koutoubia-Moschee, deren Minarett das vierthöchste weltweit ist. Beim Erdbeben hat das Minarett allerdings erheblich gewackelt und jetzt ist die Moschee immer noch geschlossen, da jeder Stein untersucht und der Turm dann "ertüchtigt" wird. Ein Rundgang durch den angrenzenden Park und dann trafen wir auf einige Ali Babas und weitaus mehr als 40 Räuber.
    Alles, was man sich so unter Orient vorstellt gibt sich hier am Djemaa el Fna, dem zentralen Platz, auch bekannt als "Platz der Gehenkten", ein Stelldichein. Da eine Beschreibung oder das Wiedergeben von Eindrücken den Pinguin sprengen würde, lasse ich es gleich. Interessant war allerdings der Hinweis unseres Guides, dass alle "Imbißbuden" und Getränkestände regelmäßiger Kontrolle unterliegen und bei Bekanntwerden von Unsauberkeiten rigoros durchgegriffen werde.
    Genauso verhalte es sich auch im Soukh, der fast vollständig von Kameras überwacht werde und in dem regelmäßig viele Polizisten in Zivil für Sicherheit sorgen. Und schon unmittelbar nach seiner Erklärung kam dann auch ein Zivilbeamter anmarschiert, den man problemlos erkennen konnte da er an seiner rechten Hüfte eine Pistole trug und einen Mann mit auf den Rücken gefesselten Händen ohne viel Aufhebens vor sich herschob.
    Wer nicht glauben mag, dass auf etwa 3 Meter Breite ein Esel, ein Fahrrad, ein Moped und eine nicht enden wollende Tourischar aneinander vorbei kommen, dem empfehlen wir den Soukh
    Nach einem guten Abendessen haben wir dann denselben noch in der Nacht angeschaut. Es ist einfach unbeschreiblich.
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  • Marrakesch

    21 февраля 2024 г., Марокко ⋅ ☀️ 26 °C

    Zunächst fuhren wir wie gehabt mit dem Taxi in die Stadt. Nebenbei bemerkt, Autofahren, auch Wohnmobilfahren, ist in Marrakesch mit seinen fast eine Million Einwohnern, von denen gefühlt jeder zumindest ein Moped hat, ein rechtes Abenteuer. Fahrräder, Mofas und Mopeds fahren generell bei rot über die Ampel. Wenn das aus welchen Gründen auch immer nicht funktioniert, fährt man zumindest vor die bei rot wartende Autoschlange und wartet geduldig bis das Hupkonzert bei grün losgeht. Durchschnittlicher Abstand beim Überholen von Zweiradfahrzeugen etwa eine Handbreit. Abstand zum Vorausfahrenden in etwa genau so. Dies alles toppt jedoch der Taxifahrer. Ein sich auch nur halbwegs an die Regeln haltendes Gildenmitglied wird wohl mit unmittelbarem Ausschluss bestraft.
    So jetzt sind wir aber in der Stadt, genauer gesagt in der Mellah, dem jüdischen Viertel, in dem heute noch zahlreiche Juden wohnen, wie man problemlos an den Kippa und Pejet tragenden Menschen erkennen konnte. In Marrakesch, wie in ganz Marokko, leben übrigens Juden, Christen und Muselmanen in trauter Eintracht neben- und miteinander. Geht doch!
    Durch das schon morgens ziemlich chaotische Gewusel der Händler und Touris kamen wir irgendwann zum Palais Bahia, einem in der zweiten Hälfte des 19ten Jahrhundert erbauten Palast mit rund 8000 qm Fläche, 160 Zimmern, kleinen und großen Riads und einem Harem.
    https://de.wikibrief.org/wiki/Mellah_of_Marrakesh
    https://www.marokkoinformationen.eu/uebersicht/…
    In der Mellah und später in der Stadt sahen wir beschädigte und ein/zwei ganz zerfallene Häuser, die dem letztjährigen Erdbeben zum Opfer gefallen sind.
    Danach ging es wieder in den Soukh, um die tags zuvor bestellten Köstlichkeiten, Argan-Öl und Safran abzuholen. Safran war leider noch nicht eingetroffen und so hatten wir Grund den nächsten Morgen wieder in diese tolle Stadt zu fahren. Natürlich, wir hätten den Safran auch sonstwo kaufen können, genauso wie das Öl. Aber Moulay erklärte uns, dass es solches und solches gibt und er uns nur mit solchem nach Hause fahren lässt, von dem er weiß, dass es original und nicht gepanscht ist. Und dann folgte die Erklärung, wie man zum Beispiel mit Safran betrügen kann. Man mischt einfach die Stängel des Safran Krokus mit normalem Krokus und schon hat man doppelten Gewinn. Und beim Öl wird es halt mit anderem Öl gemischt und gestreckt.
    Danach führte uns Moulay noch ins Französische Viertel, ein ehemaliges Nobelviertel von Marrakesch, das in der Zeit der französischen Besetzung bis 1956 erbaut und im wesentlichen von Franzosen bewohnt wurde und heute noch wird. So haben massenhaft Franzosen dort noch Wohnungen und fallen dann für 40 Euro hin und zurück mit Ryanair ein, entgehen dem französischen Winter oder feiern sommers die tollsten Feste.
    Vor dem Abendessen beehrten wir noch ein französisches Sky Restaurant, Sky bedeutet es gibt Alkohol. Dementsprechend sind dann auch die Preise. Inshallah.
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  • Zu den Wasserfällen von Ouzoud

    22 февраля 2024 г., Марокко ⋅ 🌙 22 °C

    Da der Safran gestern noch nicht da war ging es heute zunächst wie gehabt mit Taxi zum Soukh. Dort wechselten dann zwei Liter angeblich bestes Argan-Öl, 8 Gramm Safran, verpackt in kleinen Döschen zu je 1 Gramm, und 1,7 kg Amlou den Besitzer, genauso wie genau 1500 Dirham. Danach noch einen guten marokkanischen Kaffee und es ging los in Richtung Ouzoud, wo wir jetzt auf dem Campingplatz Zebra sitzen. Ein erster Rundgang hat uns schon einige Busse und Kleinbusse erleben lassen, die uns wohl gefüllt mit Touris aus Richtung Wasserfall entgegenkamen.
    Dann schaun ma mal morgen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ouzoud-Fälle
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  • Wasserfälle

    23 февраля 2024 г., Марокко ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute sind wir dann mal vom Campingplatz zu dem berühmten Wasserfall marschiert. Ouzoud ist eine einzige Ansammlung von Cafés, Restaurants, Parkplätzen und Souvenirläden. Ins Tal von Ouzoud geht es über rund 650 Treppenstufen bis man den Boden und dann auch den eigentlichen Wasserfalltopf erreicht. Vorbei geht es immer an Souvenirläden und Restaurants, und welche Wunder, je tiefer man kommt, desto höher steigen die Preise. Der Weg lohnt sich. Es ist schon eine Augenweide zuzusehen wie sich das Wasser über mehrere Einläufe wagemutig rund 100 Meter in die Tiefe stürzt.
    Wer will, kann noch mit seltsam geformten Ruderbooten näher ans fallende Wasser gefahren werden. Der Sinn hat sich uns allerdings nicht so ganz erschlossen. Mais, chacun a son gout.
    Einen Nachteil hat das Ganze. Die jetzt gezählten 656 Stufen muss man auch wieder zurück gehen.
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  • Stausee Bin el-Ouidane

    24 февраля 2024 г., Марокко ⋅ 🌙 9 °C

    Von Ouzoud fuhren wir heute zunächst über die Straße, die wir gekommen waren und bogen dann anstatt rechts zurück nach links in Richtung Azilal ab.
    Nach einigen Kilometern hat an einem Krämerladen der Gasflaschenlieferant gehalten. Da unsere deutsche Flasche gestern den Geist aufgegeben hat, habe ich die Gelegenheit genutzt und für 14 Euro eine volle marokkanische Flasche erstanden und zunächst mal im bereits leer geräumten Gasfach verstaut.
    Wir fuhren dann durch eine mit Olivenbäumen bestandene Hochebene, Scheitelpunkt bei 1500 Metern, die stark agrar genutzt ist.
    Nach einer Kurve überraschte uns dann ein Blick wie aus dem Bilderbuch auf den Stausee, der allerdings nur zu einem Bruchteil seiner Kapazität gefüllt ist.
    Nach einigem hin und her fanden wir auch den bei park4night angegebenen Stellplatz mit schönem Blick auf das Wasser.
    Fast zeitgleich kamen auch Bekannte aus Münster an.
    Vor einem Spaziergang an den See noch schnell die Gasflasche anschrauben und dann los. So der Plan. Adapter D 2 angeschraubt, Druckregler dran, nix hält. Da ich nun nicht der Weltmeister im Schrauben bin, aber auch nicht ganz dämlich, habe ich mir alles genauer angeschaut. Und siehe da, vermutlich fehlt eine Dichtung, aber die Dichtungen, die ich selbst und der Nachbar hatten, passten nicht. Und da Gas und Dichtungen so eine Sache sind, habe ich die Idee des Platzbetreibers aufgegriffen: er hat mir für 5 Euro einen marokkanischen Druckregler verkauft. Ich habe meinen deutschen Druckregler mit einem Messer vom Schlauch getrennt und den marokkanischen montiert. Marokkanischer Regler an marokkanischer Flasche klappt und da alles bis auf die Gewindelänge gleich ist, kann ich auch die deutsche Flasche damit betreiben. Einfach genial!
    Zuhause werde ich nun meinen deutschen Druckregler mit einem neuen Schlauch an die deutsche Flasche montieren und im Dezember mit marokkanischem Druckregler an marokkanischer Flasche wieder nach Marokko fahren.
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  • Weiter Richtung Meknes/ Fes

    25 февраля 2024 г., Марокко ⋅ 🌙 11 °C

    Weiter ging es heute ziemlich entspannt weiter in Richtung Meknes. Insgesamt fuhren wir in etwas mehr als 6 Stunden mit einem Aufenthalt an einem schönen und idyllischen Ufer eines Stausees, einer Kaffeepause in einem kleinen Städtchen und einem Einkauf in einem Carrefour rund 190 Kilometer. Allerdings konnte der Carrefour unsere Erwartungen nicht ganz erfüllen. Kein Cave, kein Wein.
    Fuhren wir anfangs noch etwas Berg- und Talbahn durch Recht trockene und karge Berge des Atlasrandes, immerhin auf etwa 1300 Meter, staunten wir nach einer Kurve über den sich bietenden Ausblick. Wie aus dem Nichts öffnete sich die Bergwelt und ging über in ein weites, weites Tal, in dem man schon aus der Entfernung ausmachen konnte, dass es aufgrund seiner grünen Farbe fruchtbar sein muss. Und so ist es. Wir fuhren in das wohl furchtbarste Gebiet ganz Marokkos, in dem fast alles angebaut wird, was sich vermarkten lässt. Insbesondere werden Oliven angebaut, die in vielen kleinen Ölmühlen dann verarbeitet werden. Als weiteres Produkt wird Honig angeboten. Klar, ohne Bienen keine Früchte.
    Jetzt stehen wir neben einer lauten Tankstelle und morgen geht es entweder nach Meknes oder nach Fes. Schaun ma mal.
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  • kurz über Schwarzwald nach Fes

    26 февраля 2024 г., Марокко ⋅ ⛅ 10 °C

    Nach einer etwas lauten Nacht mit LKW und Hundegebell ging es heute weiter Richtung Fes. Gemächlich schraubten wir uns auf rund 1700 Meter und fuhren durch eine fruchtbare Hochebene, in der neben Zedernbäume auch Unmengen von Olivenbäumen genauso standen wie Apfelbäume und, man lese und staune, Weinstöcke.
    Zu einem Kaffee hielten wir in der Stadt Ifrane. Ifrane wurde 1920 von Franzosen gegründet und hat sich mittlerweile zu einem mondänen Wintersportort entwickelt, in dem die Königsfamilie genaus urlaubt wie die oberen Zehntausend Marokkos. Vermutlich der Schneelast geschuldet ist die Form der Dächer, die im ganz im Gegensatz zu den üblichen Flachdächern spitz zulaufen und mit Ziegeln, entweder knallrot oder grün gedeckt sind. Kalt war es, 10 bis 12 Grad und es pfiff eine scharfer Wind. Die Menschen liefen auch -wie man es im Wintersport eben gwohnt ist- dick vermummt herum. Das Ganze, die bewaldeten Berghänge, die Wiesen sowie die Häuser in Ifrane und den kleineren Ortschaften davor, erinnern in der Tat an den Schwarzwald. Die Temperaturen auch.
    Von Ifrane ging es dann noch einmal 60 Kilometer bis nach Fes, ebenfalls durch fruchtbare Landschaft und Weinanbau. Hierzu muss man wissen, dass die Gegend um Meknes, wo wir jetzt sind, das Weinbaugebiet Marokkos ist.
    Wie vom Wetterbericht angekündigt, setzte pünktlich beim Erreichen der Stadtgrenze der in der Region lang erwartete Regen ein und es schüttete für zwei Stunden wie aus Eimern. In der Nacht soll es so weitergehen, aber morgen gegen Mittag soll wieder die Sonne scheinen. Dann geht's in die alte Königsstadt.
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  • Medina in Fes und kein Öl

    27 февраля 2024 г., Марокко ⋅ 🌙 8 °C

    Da es heute Morgen immer noch stark geregnet hattte sind wir erst am frühen Nachmittag mit einem Taxi nach Fes. Dort marschierten wir gleich zur Medina und als mittlerweile erfahrene Touristen geht's mit der Orientierung natürlich problemlos. Trotz Komoot war dann irgendwann Feierabend. Eine richtige Medina ist halt überbaut und der GPS-Empfang entsprechend. Gelegentlich standen wir beim Abbiegen einfach nach einigen Metern und Biegungen vor einer Mauer und es ging zurück. Wenn uns nicht ein Eingeborener erklärt hätte, dass die sechseckigen Tafeln mit den Straßennamen in eine Sackgasse und die viereckigen Tafeln weiter führen, wer weiß, wir würden wohl immer noch die Medina mit ihren alten Hauseingängen, dunklen Verbindungsgassen, prunkvollen Verzierungen an den Fassaden und baufälligen Lehmbauten erkunden. Wie in allen Soukhs gab es natürlich auch hier alles was man sich vorstellen kann. Ein Kaffee bei den Kupferschmieden ließ uns beim beobachten die Zeit vergessen. So, wie man es aus Büchern kennt. Genauso das Gerberviertel, in dem die einzelnen Gerberfamilien die Touris auf ihre Balkone zum fotografieren einladen.
    Zurück ging es dann ebenfalls mit einem Taxi. Ein uralter, kleiner, kastenförmiger Suzuki mit einem die gute Laune personifizierendem Berber, der uns in einem unglaublichen Fahrstil durch die Stadt fuhr. Wir und ein anderes Camperpaar hatten trotzdem den Spass alleine in dem Gefährt.
    Unterwegs habe ich wegen des gestern angezeigten roten Ölkontrolllämpchens noch zwei Liter Motoröl zum Nachfüllen erstanden.
    Gut, dass ich vor dem Einfüllen noch mit Taschenlampe unter dem Auto nach einem eventuellen Schaden geschaut habe.
    Wenn ich alles richtig überblicke fehlt die Ölablassschraube! Der Platzchef hat sich der Sache angenommen und so soll morgen ein Mecanicien sich die Sache mal anschauen. Sicher ist halt sicher.
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  • ADAC und bester Mecanicien de Fes

    28 февраля 2024 г., Марокко ⋅ 🌙 9 °C

    Heute Morgen war der für gestern Abend angekündigte Mechaniker zur Überprüfung des Ölverlustes im Motor immer noch nicht da. An der Rezeption wurde mir dann gesagt, das alles erledige der Chef und der komme in ein/(zwei Stunden, oder vielleicht, eventuell auch später oder auch gar nicht. Da sind die kleinen Campingplätze eher zu gebrauchen. Dann habe ich mich meiner ADAC-Mitgliedschaft erinnert und einfach mal in Deutschland angerufen. Drei mal läuten und die Dame fragte freundlich, was sie tun könne. Nein, sie sei für Deutschland zuständig, arbeite im Home-Office, aber sie werde einen Kollegen aus der Auslandsabteilung finden und mich verbinden. "Bleiben Sie am Telefon." Kurz danach meldete sich Herr Konstantinopoulos. Sehr freundlich nahm er mein Anliegen entgegen, Mitgliedsnummer, Kennzeichen, was ist kaputt etc. "Wo stehen Sie, Fes. Gibt es nicht. Kann ich nicht finden." Etwas verwirrt buchstabierte ich dann FES oder eventuell FEZ, was der gute Mann aber nicht fand. "Einen Ort mit diesem Namen gibt es in Griechenland nicht!" Oh je. Nach meiner Mitteilung, dass ich in Marokko sei und wie er denn nun auf Griechenland komme, meinte er lapidar, dass er halt in Athen sitze. Vermutlich hatte er auch Home-Office, oder ein Kindergarten befindet sich direkt neben seinem Büro. Egal meinte er, vertiefte sich wohl in seinen Compi und meinte dann, alles kein Problem, er habe ja jetzt alles notiert und regle das jetzt aus Athen. Ich solle mich nur etwas gedulden.
    Meine Geduld wurde nicht lange strapaziert und auf dem Handy kam eine Nachricht, ich möge doch eine Nummer in Marokko anrufen wegen des Camping-Cars. Gelesen, getan. Was am Auto defekt sei, so so, kein Öl mehr, dann kann man nicht mehr fahren, gedulden Sie sich etwas, ein Mechaniker kommt.
    Es kam kein Mechaniker. Es kam der Abschleppdienst. Der junge Mann fackelte nicht lange, lud den Camper huckepack und ab ging die Post. "Zu Fiat oder zum besten Mechaniker von Fes", wollte er nur wissen. (ist vermutlich sein Kumpel) Nach meinen Erfahrungen in Asilah wählte ich den Mechaniker.
    Der beste Mechaniker von Fes fuhr das Auto runter vom Schlepper, abenteuerlich zwischen Autos und im Leerlauf ohne Motor einen kurzen Abhang runter, um eine Kurve direkt vor eine kleine Waschhalle. Dort hob er das Fahrzeug auf der Straße mit einem Wagenheber an, legte sich mit Handy in der Hand drunter, fummelte hier und da und murmelte vor sich hin. Nach etwa 10 Minuten krabbelte er wieder raus, "pas de problem!" Auf einem Bild zeigte er mir ein klitzekleines Loch im Ölfilter, das vermutlich ein aufgewirbelter Stein reingeschlagen habe. Er könne, allerdings nur wenn ich einverstanden bin, das sofort reparieren. Wie lange er denn ungefähr benötige. Er kaufe Öl, einen Filter und in etwa einer halben Stunde ist alles klar.
    Wir gingen in ein Kaffee auf der anderen Straßenseite und vor Ablauf der halben Stunde kam er wohlgelaunt anspaziert mit einer Rechnung, umgerechnet 6 Euro für einen Ölfilter und 64 Euro für 6 Liter bestes Öl, 5 W 40 hergestellt in Deutschland! Ich legte noch 36 Euro Handwerkerlohn drauf und habe eben den für nach Marokko anstehenden Ölwechsel jetzt machen lassen.
    Auf die Mechaniker in Marokko lasse ich nichts mehr kommen. Und auf den ADAC auch nicht.
    So, und morgen geht's munter weiter
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  • Moulay Idriss

    29 февраля 2024 г., Марокко ⋅ 🌙 12 °C

    Da das Wetter sich mal wieder nicht am Wetterbericht orientierte und statt eisiger Kälte warme Sonnenstrahlen schickte, stand einer Planänderung nichts im Wege. So fuhren wir dann relativ spät statt an den Atlantik rund 60 Kilometer nach Moulay Idriss.
    Dabei ging es durch ein voll agrar genutzes Gebiet, so grün bewachsen wie wir es bislang noch nicht gesehen haben. Olivenbäume und Gemüse - sowie Fruchtfelder, wohin man auch sah. Was uns auffiel waren sehr häufig Männer, die mit Pumpsprühflaschen auf dem Rücken entweder Gift oder Dünger spritzten und Frauen, die wohl Unkraut zupften. Aber auch zwei Bauern, die mit Pferden im Geschirr einen Pflug durch den steinigen Boden drückten.
    Am Stausee Barrage Sidi Chahed machten wir eine Pause und gingen bis zu dem Punkt, an dem der See die einstige Landstraße verschlingt. Am Hang eines weißen Berges, wie sie neben dem fruchtbaren Bereich in die Höhe streben, fiel uns ein Dutzend Männer auf, die geschäftig hin und her liefen, im oberen Teil bereits mehrere Löcher ausgehoben hatten, mit Stöcken und Schaufeln auf den Boden einprügelten und versuchten ihre wild umherrennenden Hunde zu bändigen. Dann plötzlich rannte aus einem Erdloch ein fuchsähnliches Tier los. Die Hunde hinterher. Mit ein, zwei Haken gelang es dem Flüchtigen etwas Abstand zu gewinnen. Aber, wie sagt der Volksmund, viele Hunde sind des Hasen Tod. Hier war es mal nicht der Hase. Aber tot war er am Schluss auch.

    Die Stadt ist 788 n.Chr, gegründet und nach dem Gründer des marokkanischen Königreiches benannt, einem Enkel des Propheten Mohammed. So war Moulay Idriss die erste Hauptstadt des Königreiches bis sein Sohn Moulay Idriss II. Fes zur Hauptstadt machte.
    Die Stadt ist total muslimisch geprägt und wichtiger Wallfahrtsort. Bis 1912 durften nur Moslems die Stadt betreten und erst ab 2005 dürfen Andersgläubige übernachten. Das erklärt die wenigen Touristen, die erst jetzt langsam anfangen die Stadt zu erkunden. Leider dürfen Nichtmuslime weder das Mausoleum des Stadtgründers noch die große Moschee betreten. Über die Stadt hat man von zwei Terrassen eine wunderbare Übersicht. Was man allerdings sieht, ein zylindrisches Minarett, das einzigartig im ganzen Maghreb ist. Auf grünen Kacheln werden umlaufend Suren aus dem Koran in weißer Schrift dargestellt.
    Auf dem Marktplatz gibt es zig kleine Lokale, in denen im beißenden Rauch allerlei Getier gebraten wird. Unsere Kefta und Brochettes de dinde haben hervorragend geschmeckt.
    Jetzt stehen wir bei Sidi Kacem auf dem großen Parkplatz der Afriquia Tankstelle und schaffen uns dann eben morgen an den Atlantik. Inchallah!
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  • Wieder in Asilah

    1 марта 2024 г., Марокко ⋅ ☀️ 15 °C

    Vom Tankstellenparkplatz fuhren wir heute nach Asilah, wo unsere Rundreise eigentlich ihren Ausgangspunkt genommen hatte. Es ging wieder durch eine durch und durch grüne Gegend, die allerdings im Gegensatz zum Süden des Landes wieder total vermüllt war. Auch die Dörfchen durch die wir fuhren waren meistens heruntergekommenen und verdreckt. Man hat den Eindruck, in Marokko gibt es mehrere Gegenden, die sich gegenseitig widersprechen. Die Straßen waren mit etwas Aufmerksamkeit gut befahrbar. In Asilah gingen wir zunächst gemütlich durch die Medina, in der heute etwas mehr Betrieb als im Januar war und in die Haupteinkaufsstraße, in der Birgit ihr Haschischöl für die Haut zu einem angemessenen Preis und eine schöne Tunika fand. Zum Tagesabschluss gab es dann noch eine wunderbare gemischte Grillplatte und Calamares.
    Morgen machen wir uns auf den Weg nach Tanger. Hoffen mal, dass das Wetter hält, obwohl Regen dringend nötig wäre.
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  • Tanger

    2 марта 2024 г., Марокко ⋅ 🌬 16 °C

    Heute sind wir in Tanger gelandet und stehen auf einem bewachten Parkplatz in Nähe zum Hafen und der Medina. Ankunft nach einer längeren Pause unterwegs gegen 15.00 Uhr und dann wollten wir kurz an der Hafenpromenade rauf und runter spazieren. So der Plan, der allerdings eine gravierende Änderung erfuhr. So gingen wir dann auf Geheiß der Reiseleitung den Berg hoch, weil sich dort irgendwo das berühmte "Grand Café de Paris" befindet. Angeblich eins der bedeutendsten 50 Cafés weltweit. Hier trafen sich zu den unruhigen Zeiten Marokkos allerlei suspekte Gestalten, machten Geschäfte oder tauschten als Agenten ihre Erfahrungen aus. Im Gegensatz zu den Spelunken im Hafenviertel verkehrten auch Schauspieler und die oberen Zehntausend, "le tout Paris" hier. Ein Tee Verwaine, allerdings aus einem Beutelchen, und ein Orangensaft frisch gepresst für 3 Euro. Kann man nicht meckern. Der Heimweg gestaltete sich etwas schwierig, da wir in der Dunkelheit die verzwickten Wege in der Medina so recht nicht auseinanderhalten konnten. Aber drei freundliche Jugendliche zeigten uns den Weg, was ich mit einigen Dirham entlohnte. Tanger ist nah an Europa und die Jungs fragten nach Euro, mit denen wir nicht dienen konnten.Читать далее

  • Letztes Abendmahl

    3 марта 2024 г., Марокко ⋅ ⛅ 15 °C

    Gleich nach dem Frühstück machten wir uns zur etwa 500 Meter entfernten Haltestelle des hop on, hop off Busses auf. Mit dem Bus ließen wir uns dann für 13 Euro p.P. etwas durch die Stadt fahren, wobei mir ständig die Frage kam, wie will der große Bus durch diese engen und zudem zugeparkten Gassen fahren. Am Bahnhof stiegen wir aus, beendeten bei Maroc-Telecom unseren Vertrag fürs Internet und weil der Bus uns zu spät zur Weiterfahrt kam, gingen wir einfach zu Fuß zurück. Unseren Plan, um 15.00 Uhr zur Fähre aufzubrechen, änderten wir kurzerhand, verlängerten unseren Parkschein und fahren jetzt erst morgen über die Straße von Gibraltar.
    Stattdessen gingen wir zu einem weiteren Café, das die Reiseleiterin ausgeguckt hatte. Dem "Café Salon Bleu". Welchen Rang es auf der weltweiten Caféscala einnimmt?? Jedenfalls kann man prima über den Hafen schauen. Dann in die Medina und zum Obst- und Gemüse fassen in den Soukh.
    Und weil es unser letzter Abend in Afrika ist, kehrten wir noch einmal in ein typisches marokkanisches Lokal ein. Mein im blauen Salon aufkeimender Verdacht, dass man sich in Tanger bereits auf europäischen Preisstandart angepasst hat, wurde nicht bestätigt. Vorspeise, Tajine und Couscous mit Rindfleisch, Wasser und ein Tee Vervaine, jetzt aber mit Kräutern, für gerade 18 Euro.
    Der Weg zurück durch die Medina war nochmals ein Ereignis. Wir haben den Eindruck, diese Medina ist die größte und bunteste, die wir bislang gesehen haben.
    Und zum Schluss fiel uns noch etwas auf. Wie bereits in Asilah und Mhedia war auch hier gefühlt die halbe Stadt gegen Abend auf den Beinen, um auf der Strandpromenade zu flanieren
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  • eine Frage der Geduld

    4 марта 2024 г., Испания ⋅ ☁️ 14 °C

    Vom Parkplatz in Tanger, der nebenbei bemerkt auch gestern Abend bis ca. 02.00 Uhr Treffpunkt der Stadtjugend war, fuhren wir so rechtzeitig los, dass wir die Fähre in Tanger Med um 13.00 Uhr noch erreichen konnten, wenn sie denn gefahren wäre. Auskunft um 12.00 Uhr war, einchecken ab 13.00 Uhr und Abfahrt um 16.00 Uhr. Also aus lauter Langeweile etwas rumgelaufen und um 13.15 Uhr bis etwa 13.45 Uhr in der Schlange zum Einchecken gestanden. Dann durch die erste Kontrolle und gestanden. Nach etwa 200 Metern die nächste Kontrolle, aber zeitlich ziemlich versetzt. Dann ein/zwei Kilometer bis zum großen Röntgenapparat, der die Fahrzeuge scannt, damit kein schwarzer Passagier im Auto sitzt, was gelegentlich vorkommt. Danach kam meine neue Freundin mit ihrem Malinois, der eigentlich unser Womo nach Drogen durchsuchen sollte, aber von Frauchen nach einigem Fachsimpeln wieder anderen Objekten zugeführt wurde. Weitere etwas 2 Stunden in Reihe stehen und warten. Gegen 18,15 Auffahrt auf die Fähre und Ankunft in Algeciras gegen 20.00 Uhr. Jetzt stehen wir auf dem gleichen Stellplatz im Hafen wie am 3. Januar und morgen geht es dann in Richtung Andalusien.
    Fazit: Geduld ist eine Tugend und den Begriff des Herzinfarktes kennt der Hafenlogistiker bei Balearia vermutlich aus der Literatur.
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  • Estepona

    5 марта 2024 г., Испания ⋅ ☁️ 14 °C

    Gut ausgeschlafen fuhren wir dann los in Richtung Deutschland. Allerdings müssen wir uns erst anpassen, und so fahren wir nur ein kurzes Stück, so rund 60 Kilometer. Der erste angefahrene Campingplatz war überfülllt, aber bereits beim zweiten hat es dann geklappt. Camping Parque Tropical, kurz hinter Estepona.
    Ein sehr angenehmer Platz mit sehr sauberen und guten Sanitäranlagen und einem Hallenschwimmbad.
    Wir wollten noch einen Spaziergang ans Meer machen, aber zwischen Platz und Strand verläuft die A 7 und die Überquerung wäre über eine Brücke in etwa 500 Metern oder todesmutig über die Leitplanken und die vier Spuren. Zweites lüberlassen wir den Einheimischen und so sind wir nur kurz in einem gut besuchten Lokal zu zwei Herbas und zwei Bier eingekehrt.
    Danach ausgiebig geduscht, den Berberbart abrasiert, relaxt, Nudeln mit feinster Avocado Pesto und ein Glas Wein runden den Abend ab.
    Morgen geht es zu einem Besuch von Bekannten und dann weiter Richtung Malaga.
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  • Weiter nach Nordwest

    6 марта 2024 г., Испания ⋅ ☀️ 14 °C

    Gemütlich gefrühstückt und gegen Mittag in die Berge bei Marbella, wohin Bekannte ausgewandert sind. Nach einem Kaffee und stundenlangem Plausch ging es weiter nach Almayate, wo wir auch tatsächlich einen Stellplatz ergattern konnten. Hier bleiben wir jetzt bis Samstag. Zwischendurch noch für 1,34 Euro getankt, was uns wunderte, da die Preise zwischendurch immer bei über 1,60 Euro lagen.Читать далее

  • Kalt und ungemütlich

    8 марта 2024 г., Испания ⋅ 🌧 12 °C

    Heute gab sich die Sonne alle Mühe. Leider gelang es ihr nicht, sich gegen eiskalten Wind und immer stärker und bedrohlicher werdende Wolken durchzusetzen. Gegen späten Nachmittag gab sie sich geschlagen, verschwand hinter den Wolken und es begann mit Unterbrechungen zu regnen. Heute Nacht soll es dann richtig losgehen.
    Jedenfalls der Gegend hier und den trockenen Wasserreservoiren und Flüssen tut das Wetter gut.
    Morgen fahren wir weiter ins Trockene.
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