India
Paidegal Point

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Travelers at this place
    • Day249

      Sonne, Strand und Yoga ‍

      April 21, 2020 in India ⋅ ☁️ 32 °C

      Da keine Yogalehrer mehr da sind, machen wir in der offenen, durch Ventilatoren gekühlten Yogahalle mit Unterstützung von YouTube Yoga auf eigene Faust. Der malerische Palolem Strand hat eine deutlich geringere Brandung wie unser letzter Strand und wir genießen das vor allem Abends das warme Wasser mit einigen anderen Strandbesuchern. Nur selten vertreiben uns gelangweilte Polizisten indem sie mit einem roten Jeep den sichelförmigen Strand entlang fahren und ohne auszusteigen die Badenden hinaus winken.
      Überall wird im Gegensatz zu Deutschland trotz Lockdown durch den Hintereingang das Geschäft weiter betrieben, so dass wir bald unsere Stammrestaurants finden.
      Unser netter Gastgeber Jay erzählt, dass er ebenfalls Aussteiger ist, der das anstrengende und frustrierende
      Leben eines Office Guys in Mumbai mit dem friedlichen, naturnahen und entspannten Alltag in Goa vertauscht hat. Er hat viele westliche Freunde und trotz seiner strengen religiösen hinduistischen Erziehung ein liberales, modernes Weltbild.
      So vergehen die heißen Tage als einzige Gäste des gepflegten und friedlichen Yogadorfs wie im Flug bis Jay mitteilt, dass sie bald komplett schließen.
      Wir besichtigen einige von Jay vermittelte Herbergen, finden aber schließlich ein nur einen Steinwurf entferntes sehr schönes Resort, das uns sofort überzeugt, so dass wir noch am selben Tag umziehen.
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      Traveler

      Ihr seht gut aus! Grüße aus Unterföhring

      5/5/20Reply

      Guguck ihr Lieben, das heißt sozusagen, daß ihr gar nicht wirklich betroffen sein vom Corona Shut Down ?

      5/5/20Reply
      Traveler

      das ist ein super Foto!

      5/10/20Reply
       
    • Day241

      Flirten und Feiern im goldenen Käfig

      April 13, 2020 in India ⋅ ☀️ 30 °C

      Das Indah Desa Resort besteht aus sechs recht geschmackvoll eingerichteten Hütten für Gäste und einer Kochhütte, sowie Bar und Tische unter freiem Himmel.
      Die zwischen den Hütten wachsenden Palmen spenden Schatten und wenn wir die wenigen Meter über den heißen Sand des Agonda Beach laufen, können wir im fast zu warmen Meer baden.
      In dieser Umgebung verbringen wir also die Lockdown Zeit in Goa.
      Lockdown bedeutet in Indien, dass es erlaubt ist einzukaufen, Geld zu holen usw aber keine größeren Ausflüge oder Wechsel des Ortes mehr möglich sind.
      Ins Wasser gehen wir meist morgens und Abends, dabei werden wir 2 Mal von der Polizei heraus gepfiffen aber insgesamt werden wir von der Obrigkeit wenig bedrängt.
      Allerdings wird mit uns Touristen weniger hart umgegangen. Die Inder werden, wie wir allerdings nur vom Hörensagen wissen, schon mal geprügelt oder getaucht wenn sie gegen die Vorschriften verstoßen.
      Anfangs sind alle Hütten an andere Touristen vermietet. Unter anderem an eine andere deutsche Familie mit zwei kleine Kindern, mit denen wir uns schnell anfreunden, und an einige feierfreudige Briten.
      Im Laufe der Zeit werden aber alle unsere Mitbewohner von den jeweiligen Repatriation Programmen heim geholt, so dass wir die letzten Gäste der Anlage werden.
      Wir verbringen viel Zeit mit lesen oder im Wasser.
      Trotz des Lockdowns werden wir von unseren netten Gastgebern mit ausreichend Essen versorgt. Es gibt selbst gemachte Pommes, Obstsalat oder Thali.
      Ein junger 15-jähriger Mitarbeiter spielt öfter mit Aliza Federball. Es stellt sich heraus, dass das Interesse des jungen Mannes weiter geht, als er Aliza am Strand fragt, ob sie denn einen Boyfriend hätte.
      Aliza geht aber souverän mit dem jugendlichen Verehrer um und übt sich darin seine harmlosen aber stetigen Avancen freundlich aber bestimmt abzulehnen.
      Samuels 8. Geburtstag und Ostern feiern wir mit einigen teuren Import Süßigkeiten, wie Überschungseiern und Ritter Sport Schokolade aus dem nahe gelegenen Geschäft und die beiden großen Schwestern organisieren eine Schatzsuche für Samuel.
      So vergehen die stets sonnigen und warmen Tage am Agonda Beach und wir freuen uns die Corona Zeit in einer so angenehmen Umgebung verbringen zu dürfen. Da es viele dauerhaft hier lebende Europäer und nach wie vor einige Touristen gibt, die wie wir ausharren, fühlen wir uns nicht verlassen sondern sind Teil der europäischen Community vor Ort. Auch wenn der Lockdown verlängert wird schaffen wir es nach 3 Wochen zum Palolem Beach in ein Yoga Village zu wechseln.
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    • Day216

      Flucht zum Traumstrand

      March 19, 2020 in India ⋅ ☀️ 32 °C

      In den nächsten Tagen bewegen wir uns mithilfe von Taxis in Richtung Süden. Nach einer Übernachtung in einem nobleren Resort in Murud Beach fahren wir weiter zu einem Homestay in Ganeshgule. Es ist nur wenige Meter von einem mit Kiefern gesäumten Strand entfernt und wir haben eigentlich vor eine Zeit lang zu bleiben.
      Doch dann teilt uns unser Gastgeber nach zwei Tagen mit, dass er Gäste erwartet und wir leider nicht länger bleiben könnten.
      Als Lee von der Ferne von einem Einheimischen mit abwehrender Handbewegung mit "Corona" begrüßt und in einem nahegelegenen Hotel von uns ein Medical Certificate verlangt wird, verstehen wir langsam was los ist.
      Die Corona-Panik hat auch Indien erfasst und Leute die so aussehen wie wir gelten als Virenschleudern.
      Unser sehr netter Gastgeber gibt später auch zu, dass er keine anderen Gäste erwartet sondern die Polizei und die anderen Dorfbewohner nicht gerne sehen, wenn er gefährliche Bleichgesichter beherbergt.
      Er rät uns dringend nun direkt mit dem Zug nach Goa zu fahren, da dort viele Touristen sind und wir dort am Besten aufgehoben sind.
      Wir folgen seinem Rat. Der freundliche Homestaybesitzer bringt uns in aller Frühe zu der nahegelegenen Stadt Ratnagiri damit wir den Zug um 5.20 Uhr nach Goa erwischen.
      In der Bahn werden wir entgegen unserer Befürchtungen von den Indern freundlich behandelt und wir gönnen uns viele frisch zubereitete Leckereien, die uns von Verkäufern, die wegen der vollen Züge ihre Ware in Kisten tragen, angeboten werden.
      Da sich niemand daran stört, wenn die Türen des Zuges offen sind, genießen wir den frischen Fahrtwind und die ungetrübte Aussicht auf die tropische Natur.
      In Margao, Südgoa, verlassen wir den nun fast leeren Zug und werden von einem Taxi zu unserer neuen Unterkunft gebracht.
      Wie wir später erfahren fast im letzten Moment, da das Bundesland Maharashtra, das wir gerade verlassen haben, noch am selben Tag geschlossen wird.
      Unser neues Zuhause sind zwei palmwedelbedeckte Hütten an einem Traumstrand. Neben dem Meer können wir auch in einer Lagune baden, die sich am Ende des Flusses gebildet hat, der hier ins Meer mündet.
      Neben dem wunderschönen von Hügeln eingerahmten Strand, sind wir froh hier auf einige andere westliche Touristen zu treffen und nicht wie zuvor gefährliche Exoten zu sein.
      Neben uns wohnt eine deutsche Familie mit 4-jährigem Sohn und kleinerer Tochter und wir lernen noch eine schweizer Yogalehrerin, einen Hamburger Feuerwehrmann und eine englisch-österreichische Dauerreisende kennen. Die meisten wollen nach Hause und haben sich für die jeweilige Rückholaktion angemeldet.
      Die zunehmende Coranapanik kommt uns auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde unwirklich vor, aber auch hier ist es zunehmend das einzige Thema.
      Wenn wir uns nicht die neuesten Nachrichten zum Weltgeschehen oder den aktuellen lokalen Maßnahmen reinziehen baden wir in der bacherlwarmen Lagune, bauen an deren Verbindung zum Meer oder genießen das hervorragende, frische Essen. Leider wollen unsere Gastgeber das Resort nach ca. einer Woche langsam schließen und versuchen uns das schonend beizubringen. Sie machen wegen zu wenig Gästen dieses Jahr früher zu als sonst.
      Als es nur noch Pommes und Pfannkuchen zu essen gibt, folgen wir dem Wink mit dem Zaunpfahl und verlassen wohl oder übel Cola Beach. Wir folgen Chris, dem freundlichen Hamburger an den nächsten Strand, den Agonda Beach.
      Später erfahren wir, dass wir eigentlich von staatswegen noch länger bleiben hätten können, da aufgrund des allgemeinen Lockdowns in Indien jeder Tourist weiter beherbergt werden muss.
      Der Cola Beach (dieser Name hat nichts mit der gleichnamigen Brause zu tun) wird uns trotz der widrigen äußeren Umstände in guter Erinnerung bleiben.
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    • Day327

      Im Osten nichts Neues

      July 8, 2020 in India ⋅ 🌧 28 °C

      Nach mehreren Monaten Goa fühlen wir uns langsam zu Hause.
      Wir haben unsere bevorzugten Gemüsehändler und Take Away Restaurants, die Kinder kennen viele Altersgenossen und wir nehmen am gesellschaftlichen Leben der zahlreichen Touristen/Zugezogenen teil.
      Das Regenwetter wird immer wieder von sonnigen Tagen unterbrochen, so dass sich der Monsun ungefähr wie ein recht verregneter Sommer in Deutschland anfühlt. Es kommt hier bisher nicht zu ernsthaften Überschwemmungen, da tiefe Straßengräben das Wasser ins Meer leiten, Wiesen zu Seen werden und durch weitere Maßnahmen Indien auf sintflutartige Regenfälle eingestellt ist.
      Da uns die vielen Tierchen und besonders die hohe Luftfeuchtigkeit, die unsere Sachen verschimmeln ließ, zuviel wurden sind wir von unserem romantischen Häuschen in ein einige 100 m entferntes recht modernes Gebäude gezogen, in dem wir als einzige Gäste zwei Zimmer mit Klimaanlage bewohnen.
      Air Condition ist weniger wegen der Temperaturen, die jetzt zu Monsun Zeiten meist unter 30 Grad bleiben, notwendig sondern damit der extrem feuchten Luft Wasser entzogen wird und so unsere Sachen wieder trocken werden.
      Wir haben auch eine bisher kakerlakenfreie Küche zur Verfügung und auch die Moskitos treten nur vereinzelt in diesem großen und dichten Haus auf.
      Bei einem langen Rollerauflug mit einigen Freunden sehen wir viel von der jetzt besonders grünen Landschaft und Baden in einem Fluss an dem uralte Steinreliefs zu bewundern sind.
      Außerdem leihen wir uns einen Tag ein Auto aus um nach Panjim, die portugiesisch geprägte Hauptstadt, von Goa zu fahren.
      Ansonsten nehmen wir an einigen Feiern und einer Full Moon Kakao Zeremonie teil, die von der engagierten Backpacker Community veranstaltet werden.
      Bei der Full Moon Kakao Zeremonie wird meditiert, gesungen, extatisch getanzt und ein sehr guter, mit vielen Gewürzen versehener Kakao getrunken, dessen psychoactive Wirkung aber auch nach mehreren Tassen auf Placebo Basis verharrt. 😁
      Von dem in Indien immer mehr um sich greifenden Virus bekommen wir wenig mit. Nur unsere Weiterreise verzögert sich durch eingeschränkte Reisefreiheit und wir müssen beim Einkaufen und Rollerfahren 🤔 Masken tragen. Es herrscht aber keine Hysterie, sondern die Regeln werden eher locker genommen und stets ein freundlicher Umgang miteinander gepflegt . Insofern ist hier ein guter Platz um eine verrückte Zeit zu überstehen.
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      Ich glaube ihr wollt gar nicht mehr zurück 😘 unglaublich was ihr alle erlebt. Habt noch eine wunderbare Zeit ☀️☀️ [Kristin Scheßl]

      7/10/20Reply
      Traveler

      Schön zu sehen, dass es wieder entspannter ist in Goa und ihr eine tolle Zeit habt. Fühlt euch gedrückt! Robert Caro, Jay und Manju

      7/10/20Reply
       
    • Day300

      Es regnet, es regnet...

      June 11, 2020 in India ⋅ ☁️ 29 °C

      Auf unserer bisherigen Reise hatten wir meist trockenes Wetter, doch das hat sich mit dem Monsun geändert. Pünktlich zum 1. Juni hat der Himmel über Indien seine Schläusen geöffnet um Menschen, Tiere und Pflanzen mit reichlich Wasser zu versorgen.
      Das Gute ist, dass die Temperaturen dadurch auf unter 30°C gesunken sind, was für uns eine angenehme Abkühlung ist. Wir haben uns offensichtlich an hohe Temperaturen gewöhnt, denn manch einer sitzt bei 27°C mit Pulli und heißem Tee unter dem Dach, auf das die meiste Zeit Regen trommelt.

      Bisher leiden wir noch nicht unter dem Monsun, da uns das Wetter an das aus unseren heimatlichen Breiten erinnert und wir froh sind nicht mehr bei jeder körperlichen Anstrengung in Schweiß auszubrechen.
      Auf längere Sicht hoffen wir natürlich sobald in Indien wieder Verkehrsmittel betrieben werden und der Corona Hype abklingt, dem Regenwetter nach Nord-Westen entfliehen zu können.
      Fortsetzung folgt!
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      Traveler

      Hallo ihr Lieben, ich habe heute eure Postkarte erhalten und mich darüber riesig gefreut.☺️ Ich wünsche euch weiterhin eine schöne Reise und hoffe wir sehen uns bald wieder. 💛 Ganz viel Liebe, Anuschka

      7/3/20Reply
       
    • Day279

      Schule und andere Vergnügen

      May 21, 2020 in India ⋅ ⛅ 32 °C

      In Indien ist der Lockdown nur geringfügig gelockert worden und weder Flüge noch Züge verkehren. Aber hier in Goa können wir uns inzwischen, da es sich um eine grüne fast coronafreie Zone handelt, recht frei bewegen.
      In unserem neuen Zuhause sind noch viele Touristen verblieben und wir finden schnell Anschluss.
      Zu dem schmackhaften, vegetarischen Buffet erscheinen auch etliche in Goa fest etablierte Anwohner des Resorts.
      In einer größeren Hütte werden Yoga und Meditationen und gelegentlich ein Filmabend angeboten und es gibt eine Geburtstagsfeier, an denen einige Gäste eine Feuerschau vorführen.
      So fühlen wir uns weniger wie Touristen sondern eher als Teil einer Wohngemeinschaft, bestehend aus gesund lebenden oft spirituellen und meist jungen Menschen.
      Eine junges Pärchen, Engländerin und Amerikaner, betreiben in Hörweite unserer schönen aus Natursteinen erbauten Hütte eine Adventure School und wir zögern nicht unsere Kinder für drei Stunden am Tag den beiden anzuvertrauen.
      Die Kinder sind nach dem ersten Tag von ihrer neuen Schule hellauf begeistert, müssen sie doch nicht unter Neonröhren sitzend über Heften brüten sondern lernen unter freiem Himmel Kochen, Gärtnern, Basteln, Malen und Sport. Aber da beide Lehrer und fast alle Kinder ausschließlich Englisch sprechen werden die Kinder spielerisch auch in diesem "echten" Schulfach unterrichtet.
      Auch die Schulkameraden gehören bald zur Familie und wir können uns über Übernachtungdbesuch in unsere Einzimmer-Hütte freuen.
      Nach wie vor genießen wir die verschiedenen nahe gelegenen Strände oder fahren mit einem Scooter Indiens Hauptverkehrsmittel um Besorgungen zu machen.
      Die Hitze von auch Nachts meist über 30 Grad, die vielen Riesenkakerlaken und blutdurstigen Mücken, sowie die ein oder anderen Hautausschläge und Kratzer stellen die Schattenseiten des entspannten Hippielebens in tropischen Breiten da.
      Neben dem Kleingetier mit dem wir unsere Hütte teilen sehen wir in den rund um uns stehenden Palmen Affen, begegnen ab und zu Schlangen oder beobachten die majestätisch über den Strand fliegenden Adler.
      So vergehen die Tage schnell und es stellt sich wieder so etwas wie ein Alltag ein.
      Wir haben es nicht eilig weiter zu kommen, so dass die wiederholte Verlängerung des Lockdowns durch die indische Regierung uns nicht wirklich trifft.
      Von den Sturm 🌪 im Nordosten Indiens bekommen wir auch nur durch die Medien etwas mit.
      Einzig dem ab Mitte Juni heraufziehenden Dauerregen, namens Monsun, schauen wir mit gemischten Gefühlen entgegen. Wie lernen jedoch mehr und mehr im Hier und Jetzt zu leben und jedem Tag seine eigenen Sorgen zu überlassen.
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      Traveler

      Lasst es euch weiterhin gut gehen. Schöne Grüße aus Paraguay 👋

      5/23/20Reply
      Traveler

      Ich glaube, da habt ihr wirklich ein ganz schönes Plätzchen gefunden. Noch ganz viel Spaß wünsche ich euch. Bei uns ist es ja eher kalt. Eigentlich wären wir jetzt in Afrika in Tansania/ Zansibar. 🙁

      6/8/20Reply
       
    • Day965

      Happy Holi

      March 10, 2020 in India ⋅ 🌙 25 °C

      Es gab eine Zeit, da kam der Dämon Holika zur Erde. Ein Dämon der Dunkelheit und Verderben brachte. Die Sonne verdunkelt, die Pflanzen verderben. Menschen und Tiere leiden Hunger und sterben.

      Da beschloss Trimurti, die Dreifaltigkeit der Götter Brahma, Vishnu und Shiva, dass dieser Dämon bekämpft werden muss. Vishnu, als Gott des Bewahrens, wurde hierzu auserwählt und kämpfte gegen Holika.

      Holika wurde besiegt und infolge dessen kamen die Sonne, das Leben und all die Farben der Welt zurück zur Erde. Pflanzen und Blumen gedeihen und der Hunger und das Leid wurden besiegt.

      Aus diesem Grund feiern die Hindus auch heute noch das Holi Fest. Ein Fest für das Leben, die Ernte und den Beginn des Frühlings.
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    • Day390

      Goa - Indien

      October 26, 2019 in India ⋅ ☁️ 29 °C

      Als wir morgens um vier am Flughafen in Goa ankommen, stehen überall Taxifahrer, die auf Kundensuche sind und einen ansprechen. ☺️ Zwischen ihnen hält jemand ein Schild hoch "Nadja". Yes, los geht's. Unser Fahrer ist sehr freundlich, versteht und spricht aber kaum englisch. 😄 Was wir im dunkeln von Goa erkennen können gefällt uns. Erinnert ein wenig an Südostasien. Sehr grün. Goa soll die sauberste Ecke in Indien sein.

      In der Unterkunft angekommen, geht es erst noch einmal für ein paar Stündchen ins Bett. Als wir aufwachen, scheint die Sonne und das Frühstück ist fertig. Total lecker. Es gibt allerlei warmes indisches Essen, was man sehr gut mit den Händen essen kann. Hmm. Natürlich auch Toast, Marmelade, Obst, Kaffee, Tee..

      "Serene Waters", die Unterkunft direkt am Wasser mit Klimaanlage ist echt okay für den Anfang, ca. 15 Euro inklusive Frühstück für uns zwei. Liegt in der Nähe der Stadt und nur eine halbe Stunde Fahrt vom Flughafen. Einen Tag fahren wir in die Stadt Panaji und schauen uns alles an. Nicht wirklich schön, aber gut um eine indische SIM Karte zu besorgen. Touristen sehen wir gar keine...

      Machen die Erfahrung, dass es sich gar nicht lohnt selber Essen im Supermarkt zu kaufen. Essen gehen ist günstiger und viel leckerer. 😄

      Überall laufen Kühe auf der Straße und am Strand rum. Der Fahrer erklärt uns, das eigentlich jede Kuh einen Besitzer hat. Aber die Kühe vermehren sich so schnell. Nun weiß keiner mehr, wem die weiteren Kühe gehören. ☺️

      Nach zwei Tagen geht es weiter in den noch weniger touristischen Süden von Goa. Dort übernachten wir in einer Strandhütte. Abends fängt es an zu stürmen, die Wellen brechen sehr hoch und kommen fast bis zur Hütte am Strand. Nachts werden wir wach, weil es überall reinregnet, inklusive unserem Bett. 🌧️😂 Da ein Zyklon (Kyarr Kategorie 4 Hurricane) kommt, überlegen wir uns spontan morgens vom Strand in eine dichte Bleibe umzuziehen. Finden das "Brushwood Villa Resort" mit Fitnessstudio und Frühstück für 16 Euro die Nacht. 👍 Sehr gemütlich. Denke hier bleiben wir erstmal eine Woche oder so. Ein paar Tage lang kann kein Frühstück angeboten werden, weil der Frühstückraum komplett unter Wasser steht. 😅 Rundherum sind viele Restaurants. Aufgrund vom Wetter hat nicht alles auf, aber drei Restaurants um die Ecke schon. 😁 Das Essen ist sowas von lecker in Indien. Geben meist, wenn wir richtig gut und viel Essen gehen so 7-8 Euro zusammen aus.
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      Traveler

      Viel Spaß ihr Beiden 😍😍

      10/27/19Reply
      Wonderful life

      Dankeschön. 😊😘

      10/30/19Reply
      Traveler

      Hallo Ihr Abenteurer, schon ganz schön spannend, was da bei Euch ab geht. Gute Reise & Viele Schöne Erlebnisse. Wolle

      11/1/19Reply
       
    • Day980

      Covid-19 in einem Entwicklungsland

      March 25, 2020 in India ⋅ ⛅ 27 °C

      Ist dies eine Erfahrung die ich brauche? Ist es wichtig für mich auf meine Grundbedürfnisse beschränkt zu werden?

      Ich bin seit fast 2 Monaten in Indien. Ein Land, das mich durch seine Andersartigkeit so fasziniert und bei welchem ich wusste, dass ich zurück kommen wollte. Nun bin ich hier und nun ist die Erfahrung eine ganz andere.

      Yoga, Meditation, Spiritualität, Neues Lernen und gelerntes mit anderen Teilen. Lachen, Singen, kreative vegane Küche genießen und dann noch günstig shoppen gehen. Ist es naiv zu glauben, das dies die Realität ist? Nun, es war meine. Die Realität die ich als vergleichsweise super reiche Europäerin hier genieße, die Realität die für mich und all die anderen Touristen hier geschaffen wurde. Aber was passiert, wenn deine Hautfarbe plötzlich kein Bonus mehr ist und auch dein Geld niemanden mehr interessiert.

      Ich bin in einem Entwicklungsland, zu einer Zeit in welcher die ganze Welt eine der schlimmsten Epidemien der Geschichte bekämpft. Zu einer Zeit in welcher es für Viele ums reinste Überleben geht. Die Lösung der Regierung ist ein kompletter LOCKDOWN für 21 Tage. OHNE Vorankündigung, OHNE Möglichkeit für viele sich mit Essen einzudecken (wobei viele Menschen hier sowieso von Tag zu Tag leben und einen Vorratskauf rein finanziell nicht stemmen könnten), OHNE ein klares Ende in Sicht.
      Flüge in und aus dem Ausland sind gecancelt, der Inlandstransport (Busse, Taxis, Züge) eingestellt und begibt man sich doch auf die Straße läuft man Gefahr von der Polizei mit Bambusstöcken geprügelt zu werden.
      Von der medizinischen Versorgung hier will ich gar nicht erst sprechen.

      Vielen gestrandeten Touristen wird die Übernachtung in Hotels untersagt, Essen zu kaufen ist fast unmöglich und nach Hause fliegen ist ausgeschlossen. Das man von den Einheimischen hier als "Der Virus" und damit als Gefahr gesehen wird, macht die Situation nicht weniger brenzlig.

      Glücklicherweise bin ich gerade nicht alleine unterwegs. Ich bin in meiner Yogaschule mit 20 weiteren gestrandeten Schülern und Lehrern aus der westlichen Welt. Aber auch hier spüren wir die Veränderung. Der Unterricht wurde eingestellt & wir dürfen den Campus nicht verlassen. Auch unter freiwilliger Karantäne und ohne Krankheitsfälle laufen wir ständig Gefahr, dass die Polizei diese Versammlung von mehr als 4 Personen nicht duldet. Unser Essen ist rationiert. Es gibt Haferbrei zum Frühstück und Reis mit Linsen zum Mittag- & Abendessen. Frisches Gemüse oder gar Obst ist derzeit nicht zu bekommen. Wir alle stehen im Kontakt mit unseren Landesbotschaften und hoffen auf baldige Evakuierungsflüge. Aber selbst mit einem Flug in der Tasche wird die Fahrt zum Flughafen wohl zu einem Spießrutenlauf mit der Polizei. Wir sind hier logischerweise nicht erwünscht und sollten darüber hinaus gerade jetzt nicht hier sein. Die Einheimischen brauchen die sowieso schon knappen Ressourcen und erstrangigen Zugang zur Gesundheitsversorgung zum Überleben. Leider haben wir aber derzeit auch keine Möglichkeit das Land zu verlassen.

      Meine bestandene 300hrs Yogaausbildung könnte mich gerade nicht weniger interessieren.

      Dennoch versuchen wir das Beste daraus zu machen. Wir planen Workshops, fangen miteinander die Ups & Downs auf und besinnen und auf das einzig wichtige ZUSAMMENHALT. Glücklicherweise bin ich in Deutschland geboren. Ein Land, dass sich als solidarisches System versteht. Und genau das steht bei vielen auf der Probe.
      Ich fühle mich gut informiert und bin sicher, dass ich bald im Flieger zurück sitze (sollte Indien dies endlich erlauben) und in Deutschland mit offenen Armen empfangen werde.

      Kann Kapitalismus weiter bestehen wenn wir nicht mehr wissen wo wir unser Essen herbekommen? Wenn viele ihre Jobs verlieren und selbst die Miete nicht mehr bezahlbar ist? Die USA verlangt für einen möglichen Evakuierungsflug 2.000$, die Essenspreise steigen überall dort wo es schon jetzt zu wenig gibt und noch immer gibt es Menschen denen ihr eigenes Freizeitvergnügen wichtiger ist als der Schutz ihrer Mitmenschen. Dies ist nicht Die Zeit Geld mit dem Leid anderer zu verdienen, dies ist nicht die Zeit eine Karantäne als Urlaubszeit zu verstehen.

      Nun ist es an jedem Einzelnen positiv zu bleiben, Freude in den kleinen Dingen zu finden aber mehr als alles andere Gemeinschaft zu leben.
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      Traveler

      Das sind wahre Worte. Wir sitzen alle in einem Boot und müssen aufpassen, dass Leute, die am Rand sitzen nicht rausfallen, weil das Boot sonst käntern könnte.

      3/29/20Reply
      Traveler

      Sehr guter Bericht und richtige Einschätzung. In der Kriegszeit ändert sich das Land. Es geht vielen ums Überleben. Da sind Touristen nicht gerade erwünscht. Siehe zu das du wegkommst. Leider wissen wir nicht wie wir dir helfen können. Pass gut auf dich auf.

      3/29/20Reply
      Florian Troeger

      Ich wünsche Euch dass Ihr bald und ohne große Probleme nach Hause kommen könnt! Und allen Menschen viel Kraft!

      3/29/20Reply
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    • Day102

      Day off again

      October 29, 2017 in India ⋅ 🌙 27 °C

      Der freie Sonntag ist morgens um 8h mit einem Kriya gestartet. Das ist ein Körperreinigungsritual. Zum Gück haben wir nicht das gewählt, bei dem man so viel Salzwasser trinkt, bis man Durchfall bekommt und den ganzen Tag auf dem Klo verbringt & auch nicht das, bei welchem man das Salzwasser erbricht. Wir sind simpel mit einer Nasendusche (NETI) gestartet .... gefolgt von einem Plastikband, welches man sich durch die Nase zieht und dann aus dem Rachen wieder aufnimmt um dann durch das Ziehen an beiden Seiten, hin und her, die Atemwege zu reinigen... Nun ja, das hat noch nicht so richtig geklappt. Der Brechreiz überwog...

      Aber nach einer harten Woche Astanga Yoga und emotionalen Ausbrüchen (schaut mal einer fremden Person 20min intensiv in die Augen ... meditativ ....das gibt euch eine menge neuer Gefühle), bin ich reif für Agonda Beach 😊

      Anbei auch mal ein Pic von unseren wundervollen und inspirierenden Lehrern.
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      Traveler

      Oh mein Gott😮

      10/29/17Reply
      Traveler

      Wenn du wieder zu Hause bist , schwebst du glaube ich 😊. Aber ich muss auch aus eigener Erfahrung sagen, dass die Personen , die Intensiv Yoga betreibt oder Meditieren , eine sehr ruhige und liebevolle Aura haben.

      10/29/17Reply
      Traveler

      Wie lange hast du denn nun vor in Indien zu bleiben?

      10/30/17Reply
      3 more comments
       

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    Paidegal Point

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