India
South Andaman

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5 travelers at this place

  • Day139

    Little Andaman

    December 5, 2017 in India ⋅ ☀️ 20 °C

    Wir hätten in 12 Stunden auch bis nach Australien reisen können, aber uns ist diese kleine Insel, mitten im Nirgendwo, schon Abenteuer genug.
    Nach einer aufregenden Nacht auf der Fähre, in welcher wir heftig-kräftig von den Wellen in den Schlaf gewogen wurden, wurden wir mit Sturm und Regen begrüßt.

    Aufgegabelt von einem Dschungel-"Resort"-Besitzer ging es dann recht lange, auf der einzigen Inselstraße, zu einer ganz netten Hütte.

    Wir sind die einzigen Gäste hier 🙈

    Schön, dass der Resortbesitzer Narish so ehrlich ist... so erfahren wir von den jährlich ca. 6-8 Menschen die hier von den Krokodilen gefressen werden - meist Fischer, aber vor 2 Monaten wollte das Krokodil mal was exotisches und ein Tourist musste dran glauben 🤤.

    Auch, dass indische Verbrecher nach ihrer Flucht aus dem Gefängnis, gerne nach Little Andaman kommen, ist genau die richtige Gutenachtgeschichte... gut, dass er noch ergänzt "but when they do something bad (z.b. ein Mädchen auf der Fähre umbringen), than it will come back to them"- dann killen die Inselbewohner diesen schlechten Menschen... Nunja, Ying & Yang trifft es wohl nicht gerade, aber gut zu wissen, dass hier niemand ungeschoren davon kommt 😅.

    Leider haben wir hier momentan noch Pech mit dem Wetter und sitzen bei Starkregen oft im Dunkeln. Elektrizität ist mal wieder Luxus.
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  • Day465

    Hauptstadt Port Blair

    January 9 in India ⋅ ☀️ 30 °C

    Die Entdeckerlust zieht uns noch in den Norden von Indien mit seinen Tempeln, Palästen und riesigen Forts. So steigen wir in die Fähre Richtung Hauptstadt Port Blair. Nur von dort kann man auf das Festland fliegen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. ☺️

    Unsere Unterkunft in der Hauptstadt ist einfach, kostet 10 Euro die Nacht und hat etwas ganz Besonderes - ein Rooftop mit Blick über die Stadt und das Meer. Außerdem bietet sie Unterschlupf für Drogenhändler und Bankräuber wie wir später erfahren, aber alle sind sehr nett und man kommt schnell ins Gespräch. 😂 Die Aussicht von der Terrasse ist klasse, das Essen und Trinken hier nicht so... 😄 Als wir einen Blick in die Küche werfen wissen wir warum. Alle Gerichte werden mit Fertigmischungen gemacht. 😄 Gehen lecker außerhalb Essen und finden sogar unser Lieblingsfrühstück Dosa in einem Restaurant mit Blick aufs Meer.

    Das Beste am Hotel ist, das wir Sarah und Philipp wieder treffen. 😄 Verbringen den Tag zusammen, bevor es am nächsten Tag für die beiden nach Sri Lanka weitergeht, wo sie jemanden besuchen. Durch unsere Erzählungen haben wir sie auch noch auf andere Länder scharf gemacht. Mal sehen wo es bei den beiden noch hingeht. 😄 Gerne sollen wir die beiden in Deutschland besuchen. Sie wohnen an der französischen Grenze, nicht weit von Svens Familie. 👍

    Mit der Rikscha oder zu Fuß geht es durch die Stadt. Kaum lässt Sven mich mal ein paar Minuten allein, ist es immer das Gleiche. 😄 Mädels kommen an und möchten Fotos mit einem machen "You are so pretty, can I take a picture with you?" oder Männer kommen schüchtern an "You are so beauty. You are alone here?" "Ähhh nein... Sven macht sich immer lustig, das man mich nie alleine lassen kann und er das deswegen auch nicht möchte. 😂

    Ross Island ist nur ein paar Minuten mit dem Boot von Port Blair entfernt. Vom Steg sieht es fast aus als könnte man rüberschwimmen. Allerdings ist es an den nächsten Tagen etwas windig und so fährt keines der Boote rüber. Der Wellengang ist nichts zu dem was wir beim tauchen hatten. Für die Inder reicht dies schon, so dass gar keine Boote fahren dürfen. Vor fünf Jahren ist ein Boot gekentert und viele Inder sind leider ertrunken, da sie nicht schwimmen konnten. ❤️

    Mit der Rikscha fahren wir Richtung Cellular Jail in Port Blair. Vor der Unabhängigkeit Indiens dienten die Andamanen und Nikobaren als Sträflingskolonien. Jetzt hat das Gefängnis ausgedient und man kann es besichtigen.

    Nach vier Tagen in der Hauptstadt und drei abenteuerlichen Wochen sagen wir Lebewohl zu den Andamanen. In einem Jahr soll ein internationaler Flughafen eröffnet werden. Dann wird sich alles ändern. Ich hoffe die Ureinwohner, die es auf den meist verbotenen Inseln noch gibt und die oft im Dschungel leben, werden nicht verdrängt. ❤️

    Am Flughafen stellen wir uns wieder getrennt beim Security Check an, wie es in Indien üblich ist. Unser kleines Handgepäcktaschenmesser, mit dem wir schon über ein Jahr reisen und was eigentlich erlaubt ist, weil es so klein ist wird konfisziert. Dafür dürfen die vollen Wasserflaschen unser Frühstück mit großen Joghurts mit. ☺️ Das macht jedes Land einfach beliebig, egal welche Vorschriften es gibt. 🙈 Das Minimesser wurde schon oft gebraucht und hat einer Schildkröte auf den Malediven das Leben gerettet. 🐢💕 Aber wir haben ja zwei von der Sorte mitgenommen. 😉😄

    Das Festland wartet auf uns. 🤩 Über Kalkutta geht es nach Jaipur. Einen Tag Reise und dann sollten wir da sein. 🙏 Energiegeladen und voller Vorfreude starten wir. ✈️
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  • Day126

    Reunion

    November 22, 2017 in India ⋅ 🌙 28 °C

    Was gibt es schöneres, als ein altes Herz mit ins Paradies zu nehmen - Time to conquer the andaman islands 😊

  • Day12

    Port Blair

    December 10, 2018 in India ⋅ 🌧 27 °C

    Und da bin ich wieder, Port Blair! Ich bin heute sehr gerne von Havelock und meinen lustigen Hütten abgereist!
    Gestern und heute Nacht hat es wieder so starken Tropenregen gegeben, dass so einige Tiere in meiner Unterkunft Zuflucht gesucht haben! Beim Packen konnte ich nichts ausbreiten, weil überall riesige Ameisen herumgekrabbelt sind! Wie ich dann auf mein WC gehe (ja am letzten Tag hatte ich ein WC in der Hütte) saß eine 10 cm große Spinne in der Muschel! Die Boys von der Anlage haben mich davon befreit! Sie brachten sie in den angrenzenden Dschungel. Ich bemerkte, dass sie sicher wieder zurückkommen würde, da meinten sie, sie hätten mit ihr geredet dies nicht zu tun. Tja, in der Nacht hat sie Wort gehalten! Allerdings hatte ich dafür einen anderen nächtlichen Besucher! Ich wollte aufs WC gehen, da schlängelte sich eine 1m lange, dünne, schwarz Schlange am Boden! Zum Glück war nicht der obligatorische Stromausfall und ich konnte das Licht einschalten, damit hat sie sich verzupft! Tja, die Insel mit ihrem Dreck, ihren Baustellen und ihrem Lärm vermisse ich nicht!
    Die Fähre hat sich während der Überfahrt in eine indische Disco verwandelt. An Deck spielten sie lautstark indische Disco Musik und alle tanzten, kreischten und sangen lauthals mit! Sehr lustig!
    Die Absteige (Backpackerunterkunft) in Port Blair hatte ich beim ersten Mal eher bescheiden gefunden, jetzt gefällt sie mir!
    Nachmittags ging ich einen Schuster suchen, der meine zerrissenen Convers flickt! Bin fündig geworden! Gut gemacht für 1,5 €. Port Blair ist eine echt indische Stadt! Nach einer Stunde geht man erschöpft vom Durcheinander, Lärm und Dreck nach Hause!
    Zum Überfluss sind heute meine Mails verschwunden! Den morgigen Flug hatte ich davor noch ausgedruckt. Hoffentlich kommen sie in Chennai bei gutem Internet wieder?!
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  • Day2

    Port Blair im Regen

    November 30, 2018 in India

    Tropisches Wetter, Starkregen und tief hängende Wolken haben mich bei meiner Ankunft in Port Blair begrüßt! Angeblich wars am Vormittag noch sehr sonnig! Die nächsten Tage soll es eher Schauer geben, aber es hat 30 Grad und es ist sehr feucht, was mir und meiner Haut gefällt! Vor allem nach diesen vielen Flügen und Räumen mit Klimaanlagen und trockener Luft!
    Wieviele Tage ich jetzt schon unterwegs bin kann ich gar nicht sagen! Ständig schlafe ich irgendwo ein und wache wieder auf, kenn mich nicht aus, werde geweckt, muss zu irgend einem Flug... heute bin ich um 3:00 Uhr aufgestanden, und mit dem Taxi durch das dunkle, eher verlassene, mit Hunden gespickte Delhi gefahren. Alles gut gegangen , rechtzeitig da gewesen, freu mich über die Freequent Traveler Karte:priority checkin und Lounge! Der Flug dauerte 5 Stunden mit Zwischenstopp und einem lustigen Sitzplatzgetausche der Inder, entnervte aber höfliche Stuards waren froh wie sie endlich dem Kapitän den möglichen Abflug melden konnten. Eine Zeit lang sah es aus, als gäbe es Stehplätze!
    Beim Anflug haben sich die Inseln noch prächtig präsentiert!
    Am Flughafen gabs das übliche Taxi Gefeilsche und dann hatte ich zu einem stolzen Preis einen netten Tucktuckfahrer!
    Das vorgebuchte Hotel war ein Reinfall, viel zu entlegen um Geld abheben zu können oder ein Fährticket zu erstehen.
    Also nichts wie weg, Lehrgeld gezahlt, zur nächsten Backpacker Unterkunft, einfach, sauber, laut, mitten im Ort, billig, mit oder ohne Fenster, mit warmer oder kalter Dusche, lauter Gleichgesinnte und schon hat mir eine Engländerin die schon das 5 . Jahr je 4 Monate hier ist, viel nützliches erzählt!
    Der Owner kauft das Fährticket, also kein Anstellen am Hafen, ich weiß wo die ATM‘s sind, allerdings entwickelt sich das Geld abheben zum Spießrutenlauf , die meisten haben kein Geld und pro Karte darf man nur 5.000 Rupien abheben, klar jedes Abheben bringt der Bank Spesen. Zum Glück gibt’s auf Havelock doch auch zwei ATM‘s, hoffe ich bekomme dort noch Geld!!
    Jetzt genieße ich die Empfehlung von meinem Sohn, sein Lieblingsgericht: Malai Kofta! Ich werde wohl auch heute früh schlafen gehen, die Fähre legt um 6:00 Uhr Früh nach Havelock ab!
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South Andaman

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