Italy
Bronte

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7 travelers at this place
  • Day11

    Pistazienernte

    September 16 in Italy ⋅ ⛅ 29 °C

    Soooo die ersten Arbeitstage liegen hinter mir. Die Pistazienernte - eine wirklich klebrige Angelegenheit: Mit alten Arbeitsklamotten wurden wir aufs Land zur Pistazienplantage von Gino verfrachtet, wo wir schnell das Prinzip der Ernte verstanden und angewandt haben. Zuerst werden einige Meter lange Netze sorgfältig und vorsichtig unter die Pistazienbäume ausgelegt, damit möglichst keine Pistazien unter die Netze geraten, da die kleinen Bäume mit den ausladenenden mit Pistazienbestückten Ästen teilweise fast am Boden aufliegen. Mit Stöcken werden die komplett reifen Pistazien von den Ästen geschlagen und geschüttelt. Die noch dran hängenden Pistazien werden mit den Händen abgezupft. Beim Ernten dieser sondert der Baum klebriges Harz ab, das man möglichst nicht in die Haare bekommen sollte (mit Olivenöl lässt es sich jedoch leicht entfernen). Wir ernteten fröhlich vor uns hin und sangen deutsche traditionelle Lieder dazu. Durch Anheben der Netze werden die Pistazien in der Mitte gesammelt, Blätter und Äste grob aussortiert und in Säcke abgefüllt. Man kann sogar schon frische Pistazien vom Baum kosten. Diese sind allerdings noch nicht richtig getrocknet und schmecken daher noch nicht so intensiv. Für ein Kilo, das wir in Rohware geerntet haben, bekommt man 12€. Zieht man aber die Pflegearbeiten wie Baumschnitt ab, bleiben nur circa 6€ pro Kilo übrig. Verarbeitet bzw. verkaufsbereit bekommt man 50€/Kilo.
    Wir werden demnächst noch ein paar mal auf die Plantage fahren, um die restlichen Bäume abzuernten und ich freu mich auch schon sehr darauf. Vor allem ist es ein Glücksfall diese Ernte mitzuerleben, da diese scheinbar nur alle 2 Jahre stattfindet. Die Arbeit an sich ist nicht anstrengend, nur die Sonne, die mittlerweile täglich für uns strahlt, lässt uns sehr ins Schwitzen geraten.

    ( Angst)Schweißtreibend war auch die erste Fahrstunde in unserem "neuen" Auto Fiat Panda 😅 Wir sind sehr froh, da wir aktuell noch auf dem Land wohnen, und dadurch mehr Flexibilität und Mobilität erlangen. Allerdings ist das Fahrgefühl sehr abenteuerlich, auch wenn wir nicht schneller als 40 km/h unterwegs sein sollen. Mit den berüchtigten italienischen Fahrgewohnheiten hoffen wir jede Fahrt - seien es die holprigen Stein-und Schotterwege mit tiefen Schlaglöchern oder die Hauptstraßen des wilden Straßenverkehrs - erfolgreich und heil zu meistern. 🙏🏻
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    Anton Freundorfer

    Hallo Teresa, das war ein sehr interessanter Einblick! Diese Bäume werden gar nicht so hoch. Da kann man die schön runterklopfen! LG Elke

     
  • Day19

    Pistazien 2.0

    September 24 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Nachdem die Pistazien in einer Maschine nochmals von den restlichen mitgeernteten Blättern, Zweigen, etc. Sortiert und von der äußeren weichen Schale befreit werden, werden sie getrocknet. Wieder abgefüllt in den weißen Säcken müssen sie nun ein letztes Mal nach Schönheit sortiert werden. Als brutto (hässlich) zählen diejenigen Pistazien, die noch Rückstände von der weichen Schale aufweisen. Die Säcke werden Schub für Schub auf einem Tisch geleert, um den wir rundum saßen. Dann folgt das Prinzip "die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen". Per Hand trennten wir die schönen von den hässlichen in Eimern. Nach getaner Arbeit wurden wir zum Mittagessen auf eine Pasta mit Pistazien eingeladen. Dazu mussten die Pistazien mit einem Mörser zerkleinert werden. Rundum durften die Volontäre ran, da das ziemlich anstrengend ist. Während wir alle hungrig und sehnsüchtig auf unsere Pasta warteten, wurden uns Kartoffelchips, Cola und Fanta in die Mitte unserer Tafel gestellt. Für den perfekten Kindergeburtstag hätte nach meinem Empfinden nur noch eine Benjamin Blümchen Torte gefehlt 😄 das Warten hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Uns wurde eine sehr leckere, aber auch kalorienreiche Pasta mit Schinken, Sahne, Parmesan, Zwiebeln und natürlich Pistazien aufgetischt 🤤

    Ansonsten hat diese Woche auch offiziell unsere Arbeitswoche begonnen (unsere Arbeitszeiten sind von 9 bis 13 Uhr und dann nochmal von halb 4 bis halb 7 circa. Die lange Mittagspause ist noch sehr ungewöhnlich, aber irgendwie schon sehr cool 😄). Ein weiterer Schwerpunkt meines Jahres ist neben praktischen Tätigkeiten draußen auch die Umweltbildung. Über das Jahr bearbeiten wir ein großes Projekt, das sich "Humus per la biosfera" (Humus für die Biosphäre) nennt. Dabei steht das nachhaltige Bewirtschaften des Bodens zum Boden- und Klimaschutz im Vordergrund. Derzeit bereiten wir Präsentationen sowohl über uns Volontäre als auch über die Wichtigkeit von Humus für Grundschüler vor, die wir ab November abhalten werden.
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  • Day23

    Unterwegs rund um den Ätna

    August 8, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute wollten wir eigentlich ein oder zwei Städte anschauen aber es waren anscheinend sämtliche Italiener unterwegs und es gab nahezu keine Möglichkeit einen Parkplatz zu ergattern.Da wir den erwarteten Zauber von Sizilien noch nicht gefunden haben wagten wir uns spontan tief ins Land hinein auf die Suche.Die Landschaft und all die Folgen dieses noch aktiven Vulkans sind unglaublich.Es war überwältigend und irgendwie faszinierend. Fortsetzung folgt.....😉Read more

  • Day4

    Sizilien/Ätna

    September 26, 2019 in Italy ⋅ ☀️ 18 °C

    Auf der Tour nach Sizilien haben wir viele Orte mit engen Gassen passiert. Später gab es unendlich viele Tunnel und eine riesige Fähre. Der Ätna war atemberaubend...

  • Day149

    Saracen bridge

    March 25, 2019 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    We took some time off from concreting to visit this bridge a few kilometres away.
    Apparently of Roman origins, though there is nothing to see, the Ponte Saraceno was rebuilt under Roger II. The four arches have different curves with attractive, two colour, stone banding.
    All roads lead to Etna.
    Here are my guides: Astrid, her aunty Frederica and her dad, Bob.
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    Tony Hammond

    Definitely not a bridge too far!

    4/8/19Reply
     
  • Day149

    Saracen gorge

    March 25, 2019 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    The bridge spans the Simeto river, whose gorges are the product of a lava flow.
    The basalt structures have been polished and shined by the endless flow water through the ages.
    This is the real reason locals come here: for a dip in the river on a Summer day. The water is too cold now, but soon, heated by the black stones, it will be lovely.Read more

    Tony Hammond

    Something definitely you can warm too!

    4/8/19Reply
    Rose Siva

    lovely photos

    4/26/19Reply
     
  • Day149

    Saracen biology

    March 25, 2019 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    The path North from the bridge to the gorges is blanketed with flowers. Apart from the almond tree, I haven't the foggiest notion what they are though!

    Tony Hammond

    Nor do I petal but they look very pretty....

    4/8/19Reply
    Tony Hammond

    The first looks like an iris, the second some form of Gaura,the third fennel, the fourth ? xC.

    4/8/19Reply
     

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Bronte