Italy
Monte Frumento Supino

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24 travelers at this place

  • Day69

    Ätna

    November 27, 2019 in Italy ⋅ ☀️ 9 °C

    Nach zwei Tagen Starkregen konnte ich endlich trocken nach Sizilien übersetzen und machte mich am nächsten Morgen schon früh auf den Weg zum Bus, der täglich nur einmal zum Ätna und wieder zurück fährt. Auf 1900 Metern Höhe habe ich mich gegen die überteuerte Seilbahn für 30€ entschieden und bin mühsam über Lavageröll und Schneefelder zur Bergstation aufgestiegen. Anschließend ließ ich die wenigen Besucher hinter mir und bin mit Brotzeit und Grappa im Rucksack weiter auf 3000 Meter aufgestiegen. Als die Schneedecke nahe des Sperrgebietes immer mehr zu rutschigen Eisplatten wurde, musste ich schweren Herzens aufgrund der Busabfahrt am Nachmittag 350 Meter unter dem Hauptkrater abbrechen. Zudem war ich durch den zügigen Aufstieg und die Höhe auch an den Grenzen meiner körperlichen Leistungsfähigkeit angekommen. Neben einem heftigen Sonnenbrand wurde ich aber vor allem mit einem unvergesslichen Panorama entlohnt.Read more

    Max Reichenbach

    Einfach geil!

    11/29/19Reply
    Bettina Nebel

    Na, am Berg kommt so mancher an seine Grenzen. Glücklicherweise bist Du wieder heil runter gekommen. Wie ich hörte, gab's aber doch unerfreuliche Nachwirkungen. Wünsche Dir, dass Du bald wieder voll in Form bist. Herzlich grüßt Dich, Bettina

    11/30/19Reply
     
  • Day3

    Etna! (Roger)

    October 12, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 14 °C

    Mit der Seilbahn ging es von der Talstation die ersten 600 Höhenmeter Richtung Etna hoch. Dann mit dem Unimog noch mal weitere 500 Höhenmeter über Lavafelder (es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Tripp 65 Euro pro Person kostet!! 😫). Der Etna ist noch ziemlich aktiv und qualmte ordentlich. Wir sind dann um zwei, nicht mehr aktive Krater aus dem Jahr 2002 herum gewandert. Zum Teil gab es kräftige Eruptionen aus dem Hauptkrater, der aber noch 500 Meter über uns war. Für die nötige Bewegung sind Zweidrittel der Truppe zu Fuß wieder runter zur Bergstation gewandert und haben auf dem Weg noch einen Cache gefunden, dann gab es einen Snack und ne Cola in der Bergstation, während der gefahrene Teil erst noch 45 Minuten warten musste, bevor es los ging und deutlich später an der Bergstation an kam 😂😂. Einen Snack gab es auch nicht mehr 😁 Anyway es war ein sehr schöner Tag.Read more

  • Day20

    Ätna - der zweite Versuch

    June 3, 2019 in Italy ⋅ ☀️ 4 °C

    Jaaaaaaa, wir waren oben auf dem Berg Siziliens!
    Na ja, fast zumindest ganz oben. Aufgrund der Aktivitäten des Vulkans durften wir nur auf 2770 Meter hoch.
    Jetzt erst mal von Anfang an.
    Heute sind wir ganz untypisch, und für Urlaub nicht angebracht, sehr früh aus unseren Federn raus und sind bereits um 07:35 Uhr Richtung Ätna losgefahren. Bei strahlend blauen Himmel und keiner einzigen Wolke am Himmel - die Chance, unseren Traum endlich anzupacken!
    Und hinter Taormina - da war er - in voller Pracht hat er sich gezeigt. Der Gipfel und Hauptkrater, noch mit Schnee bedeckt und in voller Dominanz. Kontrastreich zum blauen Morgenhimmel. Eine weiße Wolke hat sich an den Hauptkrater geschmiegt (wir gehen davon aus, dass diese Wolke den letzten Eruptionen geschuldet ist). Wahnsinn, endlich bekommen wir diesen Vulkan zu Gesicht. Ein gutes Gefühl und viel Freude im Cali.
    Natürlich haben wir den schnellsten Weg über die Autobahn gewählt. Die letzten Kilometer zum Parkplatz der Seilbahn gehen eh wieder über „Stock und Stein“. Wir waren überpünktlich um 08:45 Uhr am Parkplatz. Schnell ein Ticket fürs Parken besorgt und dann ab zur Seilbahn, die um 09:00 Uhr ihren Betrieb aufnimmt. Wir waren mit einer der ersten Gondeln unterwegs. Alles sehr professionell am Ätna. Erst mal mit der Seilbahn auf 2500 Meter und immer noch keine Wolke am Himmel. Wir konnten es kaum fassen. Anscheinend haben die Wolken nicht damit gerechnet, dass wir heute so früh unterwegs waren und wir waren heute schneller am Berg als diese verdammten Spielverderber.
    Danach ging es gleich mit dem nächsten Allradbus weiter Richtung Gipfel. Derzeit dürfen Touris nur auf 2770 Meter hoch und dort wurden wir mit dem Gefährt hingebracht. Dort wartete ein Guide auf uns und wir bekamen aktuelle Informationen zu der Aktivität des Vulkans und viele Informationen zu dem letzten großen Ausbruch 2002 / 2003. Das Areal, auf dem wir heute standen wurde in dieser Zeit geformt. Bei dem Ausbruch entstanden 2 neue Krater. Vorher war da alles flach und nach dem Ausbruch waren 2 Krater da, die jetzt ca. 200 Meter in die Höhe ragen. Unvorstellbar was hier für Gewalten und Kräfte freigesetzt werden. Vor allem fanden wir faszinierend, welche Größe die Steine haben, die rumliegen. Diese werden vom Krater mehrere hundert Meter geschleudert - und genau das ist die große Gefahr bei einem Ausbruch. Nicht die Lava, die sich langsam Richtung Tal bewegt, sondern die ungeheure Wucht der Explosion und die damit verbundene „Steinschleuder“.
    Natürlich hat die Lava bei großen Ausbrüchen auch ihre Gefährlichkeit Vor allem wenn sie sich Richtung Bebauung und Städte ihren Weg sucht. Aber das ist zum Glück recht selten. Bei den aktuellen Eruptionen besteht keine Gefahr, dass die Bebauung erreicht wird.
    Trotzdem ist es schon ein irres Gefühl, wenn Du auf dem Ätna stehst, dir voll bewusst bist, dass unter dir grad der Punk abgeht und dann tut es auf einmal einen richtigen Schnalzer und eine weiße Wolke bildet sich 500 Meter weiter oben am Krater. Wir haben heute 2 kleine Eruptionen hautnah erleben dürfen - Gänsehautfeeling pur.
    Ja, die Warterei der letzten Tage hat sich voll gelohnt und wir wissen auch, wer dazu beigetragen hat. Euer Daumendrücken hat gewirkt und wir durften mit Eurer Hilfe unbeschreibliche Augenblicke unterhalb des Ätna-Kraters erleben.
    Ja, mit dem Wetter hatten wir echt wahnsinniges Glück. Wir waren keine 30 Minuten ganz oben (also fast ganz, wie beschrieben) und da kamen sie wieder. Unsere Wolken. Macht nix, wir hatten freie Sicht und jetzt begann ein weiteres Naturschauspiel. Der Gipfel des Ätna ist hinter einer Wolkenwand verschwunden. Wir mitten drin, dass wir nichts mehr gesehen haben. Alles grau und voller Nebel. Eine halbe Minute später riss der Himmel auf und der Blick auf den Ätna wieder möglich. Das ging hin und her. Von voller Nebelsuppe innerhalb weniger Augenblicke wieder blauer Himmel mit Blick auf den Krater. Wahnsinn, diese Eindrücke und das Erlebnis.
    Wir sind echt froh, dass das Wetter heute mitgespielt hat und dass wir dieses Highlight unserer Reise in dieser abwechslungsreichen Art und Weise erleben durften.
    Natürlich gibt es Fotos, die nicht ansatzweise das Erlebnis und Empfinden vor Ort wiedergeben können. Wir hoffen, dass wir Euch trotzdem ein bisschen an dem heutigen Tag teilhaben lassen können. Schaut Euch die Fotos an und stellt Euch einfach vor, auf Sizilien zu sein und auf dem Ätna zu stehen - wie wir heute.

    Liebe Grüße von den immer noch Faszinierten und Ehrfürchtigen
    Helga und Klaus
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    Karin Spitschka

    Euer Bericht über den Tag und die Bilder dazu sind einfach nur total schön zu lesen und anzuschauen.

    6/3/19Reply
    Klaus Voichtleitner

    Explosion über unseren Köpfen.

    6/3/19Reply
    Marc Nöker

    Freut mich, dass es endlich geklappt hat und es mit dem Wetter „bergauf“ geht! 😎 Wirklich eindrucksvolle Bilder....

    6/3/19Reply
    Anita Wölfl

    Wow .....super

    6/4/19Reply
     
  • Day6

    Yeah, Yeah, Yeah! Ätna am 3.10. 2019

    October 3, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 12 °C

    Der erste Höhepunkt unserer Reise, heute und direkt vor unseren Augen, der Ätna , italienisch Etna. Alle sind hochmotiviert und pünktlich. Um 7.30 Uhr sitzen wir am Frühstückstisch. Leider auch total müde. Uli hat heute Nacht ganze Wälder geholzt und Carlotta lag in den frühen Morgenstunden im gewitterlichem Jammertal. Da ich durch die Geräusche auf der Bettseite neben mir pausenlos aus dem Schlaf gerissen werde, habe ich genug Zeit neben Blitz und Donner inständig auf gutes Wetter am Morgen zu hoffen. Uli hat uns in den vergangen Tagen schon mehrfach das bedrohliche "Wolkenverhangenszenarium" dargelegt. Ich habe selten wirklich hingehört und positiv gedacht. Ich WILL auf den Ätna! Das Rumpeln heute Nacht ließ sich weniger gut überhören als Ulis Warnung. Think positive! Um 7.30 Uhr gibt er seine Spitze in voller Pracht und Sichtbarkeit Preis! Meine Wetterignoranz hat sich gelohnt! Gegen 9.15 Uhr erreichen wir die Gondelstation. Noch gestern waren wir bereit, den Rest des Weges nach der Gondel zu Fuß zurückzulegen. Das heißt, irgendwie war ich nicht bereit, kommuniziere das aber noch nicht. Die Kinder reden Stunden von nichts anderem, wie sie den Berg zu Fuß erklimmen, erstürmen! 800 Höhenmeter in 5 Grad Kälte, ein Witz! Uli sagt nichts, der möchte am liebsten gar nicht, er war ja schonmal da oben. Ich packe mein Vermögen in die Tasche, um erst an der kalten Seilbahnstation die Katze aus dem Sack zu lassen. Uli klärt uns auf den letzten Metern in der Seilbahn über seinen Gesundheitsstand auf. Fürchterlich schlecht geschlafen, erkältet, Halsschmerzen, Fußschmerzen, Kopfschmerzen! Klar, latschen wir nicht! Was denkt er? ;-) Wir buchen die Goldkarte, ganz bis nach oben! Die letzten Meter nach der Gondel mit einem Jeep. Vincent feiert, alle feiern und sehen sich schon tief in den Krater schauen, in die glühende Hölle! Nein, nicht Mal die Nasenspitze dürfen wir über den Hauptkrater hängen, schade! Wir umrunden bei arschkalten 5 Grad den kleinerer Nebenkrater des Ätna. Der Bimsstein knirscht unter den Füßen. Die vulkanige Umgebung sieht für mich aus, wie die Filmversion der Mondlandung. Aschegraues Gestein, teilweise lehmrot, karg, schroff, mysteriös und beeindruckend. Hier sind wir, auf dem Ätna, einem der aktivsten Vulkane der Welt, jederzeit bereit, seinen Schlund zu öffnen und millionenjahre altes flüssiges, glühendes Gestein in hohem Bogen auszuspucken. Wir sehen ihn nur pupsen. Alle paar Minuten eine schwarze Pupswolke. Wir versorgen uns alle mit Reiseandenken, stopfen Lavasteine in die Hosentasche. Vincent ist im Gegensatz zu seinem Sammeleinsatz auf dem Vesuv hier auf dem Ätna wirklich zurückhaltend, nur 1 Stein! Der hat bestimmt noch heimlich gebunkert! Mit schlotternden Knien und tropfender Nase feiern wir trotzdem unseren Aufstieg. Ein paar Höhenmeter sind wir ja auch wirklich gestiegen;-)
    Sprachlos begeistert und müde verbringen wir unseren Nachmittag in unserem kleinen Bauernhof. Ob einer von uns jemals wieder diesen Berg unter seinen Füßen knirschen hört?
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  • Day1

    Ätna live etlebt

    September 15, 2019 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir sind bis zum höchsten Punkt des Ätna 2740 m mit dem Geländebus gefahren. Es war richtig cool 😎 Der Gipfel liegt auf 3470 m, der Vulkan ist aktiv, im Juli 2019 war der letzte Ausbruch. Man hört das rumoren und sieht wie explosionsartig Steine aus dem Krater fliegen. Ein Highlight Erlebnis!Read more

  • Day7

    Besteigung mit einem Führer

    November 14, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 4 °C

    Nachdem leider der geplante Ausflug auf den Ätna ausfiel, habe ich eine Agentur aus Catania organisiert. Die anderen Teilnehmer waren 5 Urlauber aus Slowenen. Mit einem Kleinbus ging es bis zur Talstation Rifugio Sapienza. Das Wetter wurde zum Glück besser. Mit der Kabinenbahn ging es hoch zur Bergstation, von dort weiter mit einer Schneekatze zum Fuße des aktiven Hauptkraters in einer Höhe von knapp 3000 m.

    (https://www.go-etna.de/service-sizilien/aetna-jeep-tour-aetna-ausflug/)
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  • Day18

    Ätna

    September 23, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 20 °C

    Morgens um 7 Uhr war es noch sehr wolkig und der Tag versprach laut Wetterbericht auch nur bis 14 Uhr Trockenheit.
    Um 8 Uhr wurde es etwas besser und nach einem kleinen Frühstück sollte es dann bis auf knapp 3000 Meter hoch zum Ätna gehen.
    Meter um Meter sank die Temperatur und dazu zog doch ab der Bergstation der Seilbahn ein Wind.
    Die Ausstöße waren vom Krater deutlich zu sehen.
    Das Wetter wurde gegen 11 Uhr dann doch kontinuierlich schlechter und wir gingen zurück.
    An der Bergstation gab es noch einen Kaffee für den letzten Abstieg.
    Unglaublich immer wieder Menschen mit Shorts und Trägershirts aus der Seilbahn steigen zu sehen.
    Als ob dort oben 30 Grad wie in Catania sein würden.
    Ab gings zur nächsten Unterkunft nach Fondachello an Mittelmeer.
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Monte Frumento Supino