Italy
Ragalna

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Travelers at this place
    • Day 37

      Druckausgleich

      November 15, 2019 in Italy ⋅ ☁️ 8 °C

      Nach all der Anstrengung beschlossen wir uns unten in Nicolosi eine günstige Pizza zu gönnen und wurden in einer mega netten Bäckerei fündig. Leckere Pizza, voll nette Leute und super günstig (hier muss ja auch keine Service-Pauschale bezahlt !!)
      Mit vollem Bauch ging's dann zu unserem Übernachtungsplatz ganz in der Nähe. Lange konnten wir da aber nicht bleiben. Durch Tina's Erkältung und dem fehlenden Druckausgleich bei der Abwärtsfahrt wurde ihr Ohr nicht frei und wurde richtig unangenehm schmerzhaft. Da half nur eines; wieder nach oben fahren und den Druck senken (gut dass wir da mit unserem "Hotel" sehr flexibel sind🤣).
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    • Day 3

      Dorf unter Lava

      October 12, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

      Der Ausbruch des Etna im Jahr 2002 hat mehrere Dörfer am Hang durch den Lavafluss zerstört. Viele Häuser wurden vollständig begraben, von einigen sind nur noch die Ruinen in der Lava zu sehen. Bei einem, von dem nur noch das Dach aus der Lava herausschaut lag ein Cache, den wir auf dem Rückweg noch gesucht und gefunden haben. Das Haus hatte früher mindestens zwei Stockwerke!Read more

    • Day 29

      Ätna

      October 4, 2022 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

      Gefahrene Strecke: 40 km

      Heute ist es endlich soweit! Ätna, wir kommen.
      Allerdings scheint wettermäßig heute der denkbar schlechteste Tag zu sein. Als wir um 8.00 losfahren, ist der Berg in dichte Wolken gehüllt. Aber Bergwetter ist Bergwetter und das kann sich auch hier schnell ändern.

      Mit dem Auto kann man auf 1900m hinauf fahren bis zum Rifugio Sapienza. Die Fahrt dorthin geht gut. Die Straße ist relativ breit. Leider werden hier die Büsche und Bäume selten zurechgeschitten, sodass sie über die Straße hängen und wir deshalb mit unserem Wohnmobil nach Möglichkeit lieber mitten auf der Straße fahren. Es gibt um diese Tageszeit wenig Gegenverkehr, daher ist das gut möglich.
      Links und rechts stehen Wälder aus Edelkastanienbäumen und dazwischen Gingsterbäume. Ja, Bäume, keine Sträucher, wie man sie sonst kennt.
      Oben angekommen gibt es um diese Tageszeit noch jede Menge Parkplatz.

      Von dort gibt es eine Seilbahn bis auf 2500m. Wir gehen aber zu Fuß rauf,was mühsam ist. Der Lavasplit ist nämlich manchmal knöcheltief und dann rutscht man immer wieder zurück. Es ist irgendwie, wie wandern im Sand, halt steil bergauf.

      Auf 2500m ist man aber eigentlich noch nirgends. Von da fahren Allradautos bis auf 3000m und dann kann man noch ein paar Höhenmeter mit einem Guide zurücklegen. Ab da darf man nicht mehr allein.

      Uns hat das Wetter eine Strich durch die Rechnung gemacht und so haben wir es bei 2500m belassen.
      Die Seilbahn schaufelt mittlerweile Busse voller Tourist*innen nach oben.
      Nach dem Abstieg sind wir noch im Rifugio eingekehrt und dann wieder auf den Stellplatz gefahren, auf dem wir übernachtet haben.

      Was essen wir zu Abend? Pasta geht immer
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    • Day 39

      Auf zum Etna

      February 3, 2023 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

      Wetter gecheckt, Womo aufgeräumt, frisch geduscht, gut gefrühstückt🍊🍊,jetzt geht’s auf zum Etna😁☀️.
      Der Weg dort hin führte uns kreuz und quer durch Catania, der Verkehr ist schon normalerweise ein Abendteuer aber durch den Feiertag eine kleine Katastrophe, Umleitung, Fehler der Navi und Gässchen, durch die wir gerade so passten. Aber wir haben es ohne Schäden am Fahrzeug geschafft, es gibt zwei Wege hier hoch, wir hatten heute den Falschen gewählt.
      Hier angekommen wurden wir mit einer fast nicht zu übertreffenden Aussicht belohnt.
      Das Wetter ist top, zwar etwas kühl aber 10 Stunden Sonne. Wir drehten unsere erste Runde und blickten in die ersten erkalteten Krater.
      Unser Übernachtungsplatz liegt auf knapp 2000 Meter auf einem kostenlosen Hotelparkplatz, direkt an der Kante mit Blick auf Catania, wenn die Wolken im Tal verschwunden sind😊
      Morgen geht es dann mit der Seilbahn bis auf 2500 Meter und dann zu Fuß weiter, mal sehen wie weit, ab ca. 2800 Meter ist angeblich das Weitergehen untersagt, da der Etna zur Zeit etwas grummelt.
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    • Day 80

      Mount Etna

      July 21, 2023 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

      Mount Etna is one of the world's most active volcanoes and is being very active at the moment. All the signs point to an eruption shortly. It does not shower rocks or ash, just slowly overflows with lava.

      The amount of steam rising from it presently is apparently a good sign that an eruption is imminent.

      It is 3357m high, but you can only visit to a point 1986m high.

      Whilst we were up there, a circle of steam appeared, which is extremely rare and another sign that an eruption is near. It is caused by exploding gas bubbles in the crater.
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    • Day 14

      Ätna

      January 19, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 6 °C

      Heute haben wir das schöne Wetter genutzt - nächste Woche soll es schlechter werden. Auf 1900m ist der letzte Parkplatz den man anfahren kann. Danach könnte man 500 Höhenmeter mit der Seilbahn fahren. Aber! 80Euro pro Person! Und dann noch der Hund. Da der Krater im Nebel lag haben wir uns entschlossen nicht bis zum Krater zu fahren. Auch so war es spektakulär und die Nebenkrater waren zu Fuss erreichbar.Read more

    • Day 40

      Erster Morgen auf dem Etna

      February 4, 2023 in Italy ⋅ ☀️ 2 °C

      In der Nacht kamen die Füchse bis vor die Wohnmobile und suchten nach dem Zurückgebliebenen der Tagesgäste.
      In den frühen Morgenstunden weckte uns mit Getöse der Wind, damit wir den Sonnenaufgang nicht verpassen😂.
      Aber das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Mit der Sonne tauchten immer mehr Ortschaften und Plätze in der Ferne auf, die wir auch schon besucht hatten.
      Ortschaften, die mit ihren engen Gassen hoch auf den Bergen lagen, sehen von hier wie in eine Eisenbahnmodelllandschaft aus.
      Rund um uns herum liegen unzählige erkaltete Vulkankrater, die teilweise bis hinunter zu den Ortschaften gehen.
      Wenn man das sieht, weiß man, warum die Bevölkerung so inständig ihre Heiligen feiert, damit sie sie vor dem übermächtigen Etna schützen. Hier in der Region ist es die Hl. Agata, deren Heiligenfigur sogar hier oben in einer Felsnische steht. Selbst der letzte Ort hier im Gebirge heißt San Agata.
      Leider hat uns der Sturm nicht nur geweckt, er ist den ganzen Tag geblieben☹️.
      Der Lift, der uns eigentlich auf 2500 m bringen sollte, von dem aus wir dann weiter Richtung Krater wandern wollten, war wegen den starken Sturmböen den ganzen Tag außer Betrieb.
      Also haben wir uns bergmäßig aufgerödelt , mit Rucksack und allem was dazu gehört und wollten den Berg zu Fuss bezwingen. Bereits nach einem Viertel der Strecke sind wir wieder umgekehrt, weil uns der Sturm so entgegen blies, dass es keinen Spaß machte.
      Laut Liftbetreiber sind die Sturmböen bis 100 km/h.
      Nichts geht mehr, außer einen Platz mit Windstille und Prosseco in strahlendem Sonnenschein, 10 Stunden Sonnenschein sind vorausgesagt, zu genießen.🌞🌞🌞🌞
      Auch schön 🥂und die Aussicht entschädigt uns ein bisschen.
      Die Parkplätze hier oben sind übervoll, alle wollten weiter auf den Etna und mussten enttäuscht um- oder-einkehren.
      Wir bleiben die Nacht noch hier und entscheiden morgen, geht kein Wind dann neuer Versuch oder wir fahren weiter.
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    • Day 41

      Etna Abschied

      February 5, 2023 in Italy ⋅ ☀️ -1 °C

      Das wird heute wieder nichts mit Aufstieg, der Sturm hat die ganze Nacht getobt, wohlweislich hatten wir uns in den Windschatten des Restaurants gestellt, trotzdem wurden wir ganz schön geschüttelt.
      Als Geschenk hat uns der Etna mit einer leichten Rußschicht auf den Dachlucken beschert.
      Die Sonne scheint zwar schon wieder in voller Pracht aber bei diesem Sturm wird der Lift wieder nicht angeschaltet und der Aufstieg ist bei diesem Gegenwind für uns unmöglich.
      Heute zeigt sich der Etna von seiner unschönen Seite. In Verbindung mit dem Sturm wurden die Dämpfe und der Ruß bis ins Tal getrieben, man konnte kaum atmen.
      Also suchen wir uns ein neues Ziel im Tal.
      Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch erkaltete Lava-Felder, die teilweise bis ins Meer gingen und Häuser oder ganze Ortschaften verschlungen haben.
      Manchmal kann man noch die Reste von Häusern und Gehöften erkennen und wie durch ein Wunder stehen mitten in den Lavaströmen einzelne Gebäude, die völlig unversehrt blieben.
      Wir stehen heute Nacht in dem kleinen Ort Stazzo, direkt an der Küste. Auch dieses Dorf wurde 1988 überrollt, die Lava lief bis ins Meer und bildet jetzt teilweise künstliche Barrieren gegen das Meer.
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    • Day 5

      Am Fuß des Ätna Monte Nero degli Zappini

      October 16, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

      Heute war der Südost-Fuß des Ätna dran. Richard kraxelte sogar bis zum Gipfelkreuz (1963 m), bei mir war auf der Hälfte des Anmarsches wieder mal Schluss... Höhe ist und bleibt nicht das, was ich haben muss. Hab‘s nie gelernt... is halt so!
      Im Anschluss an den Gipfelsturm ging‘s in kleiner Runde durch die Lavafelder und das Wetter spielte auch mit. Bei uns am Häuschen 26 Grad, oben am Vulkan 12 Grad.

      Am Abend wieder grillen!
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    • Day 33

      Der Ätna

      May 26, 2023 in Italy ⋅ 🌩️ 17 °C

      Man kann eigentlich nicht von dem Ätna sprechen. Es ist eine ganze Region mit ca 30-50 km Durchmesser, die kontinuierlich ansteigt bis zu seinem knapp 3000 Meter hohem Krater.

      Ich muß zunächst ca. 40 km von meiner Unterkunft den Ätna zu einem Viertel umrunden. Es ist eine Fahrt, der ich immer wieder diese Schilder sehe, daß man die Straßen mit dem Motorrad nicht benutzen darf, wenn darauf Asche liegt. Tatsächlich ist es in ei igen Gebieten so, daß eine ca. 1 cm dicke Ascheschicht auf der Straße liegt. Da das manchmal kleine Kügelchen sind, ist das Fahren darauf nicht so angenehm.

      Es ist eine eigene Welt. Man sieht die schwarzen, erkalteten Lavaströme, auf denen z.T. nichts wächst. Trotzdem gibt es überall Häuser oder Parzellen. An anderen Stellen hat sich die Natur schon alles zurückgeholt. Buntes Unkraut und Gebüsch säuft die Straße.

      An der Seilbahn angekommen sieht man die ganzen Touristen. Ich fahre hoch und nehme dann noch einen Allrad Bus. Meine Enttäuschung ist groß, als ich merke, daß der Bus nicht in die Nähe des Kraterrandes fährt, sondern irgendwo 300 Meter niedriger hält. Allein darf man nicht zum Kraterrand laufen. Dafür muß man dann noch eine andere Exkursion buchen.

      Auf dem Rückweg fängt es an zu regnen. Zusammen mit der Asche auf der Straße ist das nicht angenehm, weil es einerseits glitschiger wird, aber andererseits die Straße durch den Regen dunkler wird und man die Asche nicht mehr sehen kann. Ich fahre zum Teil im ersten Gang. Dort, wo sich die Asche durch Wind oder Regen manchmal 10 cm hoch gesammelt hat ist es besonders schlecht zu fahren.

      1 km vor der Ankunft geht es dann mit dem Regen richtig los. Sturzbäche Strömen die Straße runter, Blitze zucken am Himmel und der Donner zerreißt einem fast dss Trommelfell. Mindestens eine halbe Stunde kommt Hagel und Regen vom Himmel, als wenn hier alles unter Wasser gesetzt werden soll. Gut, das ich nicht mehr auf dem Ätna bin.
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    You might also know this place by the following names:

    Ragalna

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