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Weltreise

Pengembaraan 788hari oleh Janine & Tobias Baca lagi
  • Massage School Chiang Mai

    22 Februari 2023, Thailand

    Heute haben wir etwas besonderes gemacht. Wir haben spontan einen Kurs für Thai Massage gebucht, um mal die Techniken etwas kennenzulernen. Natürlich was es nur „reinschnuppern“. So ein vollständiger, professioneller Kurs dauert mind. 30 Tage.

    Nach dem Frühstück starteten wir um 11 Uhr. Der Kurs ging bis 15 Uhr, in etwa. Danach haben wir noch in einem Café den Tag genossen. Abends ging es noch in eine Bar
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  • Auf nach Baan Nong Tao (Doi Inthanon)

    23 Februari 2023, Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute ging es mit dem Roller etwas weiter in den Süden nach Baan Nong Tao. Einem kleinen Dörfchen am Rande des Doi Inthanon National Parks. Hier ist der höchste Punkt Thailands zu erreichen.

    Los ging es nach dem Frühstück gegen 11 Uhr. Wir haben unsere Backpacks in dem Hostel unterbringen dürfen für 3 Tage, sodass wir nur das nötigste auf dem Roller mitnehmen konnten.
    Frischen Schlüpper und Zahnbürste 😂

    Google hat für die 70km ca. 1:30h vorausgesagt.
    Die Strecke war im Ganzen betrachtet sehr schön. Anfangs nicht so, da es über den Highway ging. Danach allerdings mit der Natur und Serpentinen/Bergen im Sauerland nicht zu vergleichen. Hier muss man schon fahren können, was dann auch sehr viel Spaß gemacht hat.

    Gegen 2 Uhr in etwa sind wir angekommen und waren echt begeistert von dem Ort. So ruhig und einfach kein Tourismus. Hier kann man echt die Seele mal baumeln lassen.

    Wir haben den restlichen Tag damit verbracht, etwas in den Dorfläden einzukaufen und haben Abends im Homestay essen können. Hier haben wir Adrien aus Frankreich kennengelernt und mit ihm Abends noch beim Lagerfeuer 🔥 ein Bierchen getrunken.
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  • Doi Inthanon National Park

    24 Februari 2023, Thailand ⋅ 🌙 16 °C

    Heute war der Plan zum höchsten Punkt Thailands zu fahren.

    Los ging es nach einem sehr kulinarischen Frühstück (Ei mit Reis Bzw. für Nine nur Reis🙈).
    Die Fahrt dauerte 1h bis zum Nationalpark.
    Da es militärisches Gebiet ist, gibt es auch leider keinen Wanderweg hoch. Man muss hier die offiziellen Straßen nutzen. Ebenfalls mussten wir unten am Anfang bezahlen. Der Preis war 200 Baht/Person (ca. 5€).

    Das war alles etwas schade. Allerdings konnten wir ca. in der Mitte des Parks eine Wanderroute (Kew Mae Pan Nature Trail) mit einem Guide gehen, bevor es hoch ging. Sodass wir hier die Natur des Parks noch gut erkunden konnten. Es war echt ähnlich zu dem Dschungel im Amazon (Peru).

    Nach gut 2h war die Wanderung auch vorbei und wir sind weiter zum höchsten Punkt gefahren. Es war übrigens ca. 10 Grad aber gefühlte -5 Grad kalt 😂😂
    Oben angekommen war kaum was zu sehen, da es sehr düstig war (teils Nebel, teils Smoke durch die sog. Burning Saison).
    Wir sind auch nicht lange oben geblieben. Nach guten 30min später und einem heißen Ginger Tee ging es wieder runter zu den berühmten Pra Mahatat Noppamethanedon and Pra Mahatat Nopphonphusiri Tempeln. Wenn man Chiang Mai googelt werden diese sofort angezeigt. Quasi ein Wahrzeichen aber auch eher touristisch angehaucht und mit extra Eintritt (2,50€/Person).

    Gegen Nachmittag sind wir dann wieder zurück gefahren und haben bei unserer Unterkunft gemeinsam mit Adrien, der auch schon zuhause war, was gegessen.

    Darauf durfte natürlich das Lagerfeuer nicht fehlen, womit wir den Abend ausgeklungen haben. 😎
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  • Ein Tag mitten in der Natur

    25 Februari 2023, Thailand ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute haben wir den Tag genutzt, um uns Zeit für uns zu nehmen, unsere letzten Wochen zu reflektieren und groß zu träumen…

    Wir haben heute länger geschlafen. Diese Ruhe ist genau das, was wir gerade brauchen. Die Sonnenstrahlen fielen in unser Zimmer auf den Holzboden. Wir schauten aus dem Fenster mit dem Blick ins Grüne. Ein perfekter Morgen.

    Um kurz vor 10 Uhr gingen wir nach oben zum Frühstücken. Der kleine Hof-Welpe, den ich Ananda (thailändisch: Glück) getauft habe, wartete schon auf uns und begleitete uns ein Stück den Weg nach oben zum Restaurant. Von hier oben hat man einen unglaublichen Ausblick auf das Feld, wo auch die kleinen Hüttchen stehen. Es gab zum Frühstück wieder Reis mit Ei. Mein Ei bekam Toby und Ananda und ich teilten uns den Reis. Adrian aus Frankreich gesellte sich zu uns. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von Adrian, der sich wieder auf den Weg nach Chiang Mai aufmachte. Toby und ich tranken noch einen Kaffee und gingen dann ganz gemütlich wieder nach unten. Toby machte Kraftraining und ich wollte auf der kleinen Plattform, mitten auf dem Feld meditieren und Yoga machen. Es tat gut sich hierfür mal mehr Zeit zu nehmen. Nach dem Yoga schnappte ich mir mein Journal und ließ meine Gedanken freien Lauf. Toby und ich sprachen den ganzen Nachmittag, schmiedeten Pläne, spielten unterschiedliche Szenarien durch. Ich liebe unsere Gespräche. Denn durch sie, wird uns klar, dass alles möglich ist - ganz egal wie verrückt die Idee erscheint…

    Abends gingen wir bei dem Restaurant nicht weit weg von unserem Dorf essen. Hier lernten wir Max aus Deutschland kennen, der ebenfalls bei unserer Unterkunft übernachtete. Wir setzten uns nach dem Essen wieder ans Lagerfeuer und ließen den Abend gemütlich ausklingen.
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  • Rückweg nach Chiang Mai

    26 Februari 2023, Thailand ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute ging es zurück nach Chiang Mai.

    Wir machten uns nach dem Frühstück auf den Weg. Dauerte ca. 1 1/2h, bis wir wieder da waren.

    Sonst ist heute nicht mehr viel passiert. Ich habe die Wäsche gemacht und danach war ich noch eine Runde laufen. Janine hat sich etwas Zeit für sich genommen.Baca lagi

  • Fahrt nach Pai

    1 Mac 2023, Thailand ⋅ 🌙 21 °C

    Wir haben uns spontan entschlossen heute mit dem Scooter nach Pai zu fahren. Wir hörten von vielen hier, dass es sich sehr lohnt und die Strecke (Route 1095) eine der schönsten Motorradstrecken in Südostasien ist. Für unsere Väter und uns ein Träumchen 😂
    Los ging es nach dem Frühstück. Wie zurzeit fast immer gegen Mittag (11-12 Uhr)😂
    Vor uns lagen 120km und Google Maps meinte 3h.
    Die Fahrt führte uns erst 1h über den Highway bis wir endlich zu den Serpentinen und der Natur ankamen.
    Wir wollten garkeine Pause einlegen, da es so schön war zu fahren aber nach insgesamt 2h Tat uns der Po schon etwas weh, sodass wir an einem Café anhielten.
    Die ältere Dame, die uns hier bedient hat, konnte sogar etwas deutsch, da sie früher an einer Schule in Berlin gearbeitet hat. Ihr hat aber Thailand besser gefallen vom Wetter 😉

    Wir sind gegen 16 Uhr dann in Pai angekommen und haben uns erstmal im Hostel-Pool abgekühlt und sind später in die Stadtmitte. Hier ist immer ein Nachtmarkt, wo wir sehr gut gegessen haben. Später haben wir durch Zufall Adrien von Baan Nong Tao (Doi Inthanon) letzte Woche wiedergetroffen und zusammen ein Bier getrunken.
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  • Heute haben wir etwas Pai erkundet.

    Pai ist eine kleine Stadt in der bergigen Provinz Mae Hong Son im Nordosten Thailands. Noch vor einigen Jahren war Pai ein verschlafenes Städtchen, in dem nur wenige Touristen gesehen wurden – dies hat sich jedoch sehr verändert. Mittlerweile ist Pai ein farbenfrohes und besonders in der Hochsaison aber auch an Wochenenden stark frequentiertes Reiseziel. Es sind vor allem jüngere Rucksacktouristen, die hier einen Treffpunkt gefunden haben, um oft bis spät in die Nacht zusammen zu feiern.
    Aber auch immer mehr Thailänder wählen Pai als Wochenendziel und Urlaubsdestination für ein kleines Abenteuer in der Natur.

    Los ging es am Vormittag zu unserem ersten Ziel: Pete’s Mission. Eine Auffangstation für Tiere, die einen Unfall hatten. Sehr inspirierend, die Geschichte, die hinter Pete steht. Pete war Ryan’s (der Besitzer) Hund, der vor seinen Augen „Tot“ gefahren wurde. Bzw. Angefahren und in seinen Armen starb.

    Wir haben hier Patricia aus Deutschland kennengelernt mit der wir uns echt gut verstanden haben. Wir sind darauf zusammen zum Pai Canyon gefahren. Eine traumhafte Gegend, wo wir etwas Klettern/Wandern mussten. Haben uns vorher zur Stärkung aber noch einen Smoothie geholt 😎

    Nach dem Canyon haben sich unsere Wege getrennt und wir sind weiter zur WWII Memorial Brücke gefahren. Keine 5min entfernt.

    Während des Zweiten Weltkriegs setzte die japanische Armee Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter ein, um eine Reihe von Transportwegen zwischen Thailand und Birma zu bauen. Die berüchtigtste war die Todesbahn, aber auch die Strecke zwischen Chiang Mai und Mae Hong Son war strategisch wichtig. Damals gab es nur eine rudimentäre Straße zwischen Chiang Mai und Pai, und die Japaner wollten die Straßen verbessern und sie für die Truppen und schweren Fahrzeuge geeignet machen, die für die geplanten Angriffe auf Birma, das damals eine britische Kolonie war, benötigt würden. Bei dem Dorf Ta-Pai wurde eine Holzbrücke über den Pai-Fluss gebaut und Elefanten wurden eingesetzt, um die Bäume aus dem Dschungel zu holen.
    Im Jahr 1944 hatten die Alliierten die Oberhand und die japanische Armee brannte die Ta-Pai-Brücke auf ihrem Rückzug nieder. Nach dem Ende des Krieges bauten die Einheimischen die Brücke wieder auf, die in den folgenden Jahrzehnten verstärkt und verbessert wurde.

    Nach etwas Kulturgeschichte ging es für uns in ein kleines Café. Der Hunger war groß am Nachmittag.
    Weiter ging es zum Santichon Village.
    Ein kleines „Chinesisch“ angehauchtes, aber sehr touristisch, aufgemachtes Dorf.

    Danach sind wir noch zu einem schönen Aussichtspunkt gefahren, wo wir den Sonnenuntergang bestaunen durften. Patricia ist dann wieder zu uns gestoßen.

    Als die Sonne unter war, ging es weiter zum Nachtmarkt, wo wir gegessen und den Abend schön ausgeklungen haben.
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  • Eine Wanderung in Pai

    3 Mac 2023, Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute wollten wir nach dem Frühstück eine Wanderung durch Pai machen. Wir gingen aber erst später los, denn wir lernten Chris den Manager von unserem Hostel kennen. Er wanderte vor einigen Jahren aus Deutschland aus. Seine Geschichte inspirierte uns sehr, denn er hatte schon einige Schicksalsschläge hinter sich, aber hat sein Leben in Thailand neu aufgebaut. Wir quatschten den halben Tag, bis Chris zur Beerdigung seines ehemaligen Mitarbeiters musste.

    Sein Mitarbeiter starb bei einem Unfall mit seinem Roller. Chris erzählte uns einige Stories. Der Trauerzug ging mit dem Sarg an der Straße entlang. Nicht weit von unserer Unterkunft fand die Beerdigung inklusive Einäscherung statt. Es wurden Raketen in die Luft geschossen und in einem Wagen saß ein Mann mit Megafon, der etwas auf thailändisch sagte, wahrscheinlich etwas über den Verstorbenen.

    Chris erzählte uns nach der Beerdigung, wie verrückt und anders sie doch war: In einer Art “Kapelle” fand die Beerdigung statt. Eine Frau goss über den Sarg Benzin. Eine Rakete wurde gezündet, die direkt auf den Sarg und durch die Trauergemeinde schoss. Der Sarg ging darauf in Flammen auf und brannte lichterloh. Weitere Raketen wurden durch das Feuer gezündet und flogen nach oben. Es war eine ganz andere Beerdigung, wie wir sie kennen und wohl auch gar nicht so ungefährlich. Gut, dass Chris Feuerwehrmann war. 😅

    Wir machten uns gegen 12 Uhr auf. Der Wanderweg, der uns in unserer Wanderapp “Alltrails” angezeigt wurde, lag direkt vor unserer Haustür. So konnten wir direkt los. Er ging erst einmal nur an der Straße entlang. Aber links und rechts von der Straße war alles im Grünen. Wir kamen an einer Wohnsiedlung vorbei. Und machten einen “Kuschelstop” bei zwei kleinen Hunden. Die anderen Hunde, die wir trafen, waren leider nicht so freundlich. Sie verteidigten ihr Revier und bellten uns an. Als wir näher kamen, kamen sie auch bellend näher. Zum Glück verscheuchte die Besitzerin die Hunde und wir konnten vorbei. Bei den nächsten Hunden hatten wir leider kein Glück. Da sie groß und angriffslustig waren, gingen wir wieder zurück. Wir wollten es nicht drauf anlegen. Wir fanden einen schmalen Seitenweg und bogen von der Hauptstraße ab. Wir kamen bei einem kleinen Fluss raus. Die Strömung war nicht stark und das Wasser schien nicht hoch zu sein, also durchquerten wir den Fluss. Am anderen Enden angekommen, ging es weiter an Feldern entlang. Wir fanden keinen Weg zur Straße, also gingen wir weiter an den Feldern entlang, Bis wir auch hier wieder von einem Hund gestoppt wurden. Also ging es wieder zurück. Auf einem kleinen Feld trafen wir einen Mann, der hier am arbeiten war. Wir fragten ihn nach dem Weg und kamen nach kurzer Zeit bei ihm auf dem Grundstück raus. Sein Feld war nämlich eingezäunt. Wir hielten ein kurzes Pläuschen. Eine braun-schwarze Hündin kam zu uns. Sie gehörte wohl dem Nachbarn von dem alten Mann. Ich streichelte sie. Wir gingen weiter und sie folgte uns. Wir fanden endlich die Straße und bogen nach rechts ab. Die Hündin folgte uns weiter. Wir kamen an Feldern mit Kühen und modernen kleinen Resorts vorbei. Die Hündin hatte richtig Spaß an dem kleinen Ausflug und kam gar nicht auf die Idee wieder umzukehren. Irgendwann waren wir schon so weit von ihrem Grundstück weg, dass wir sie auf jeden Fall wieder nach Hause zurückbringen mussten. 😅
    Wir machten Rast bei einem kleinen gemütlichen Restaurant, direkt an der Straße. Die Besitzerin war total nett und freute sich über unseren Besuch. Sie brachte der Hündin etwas zu trinken. Wir bestellten etwas zu essen und auch die Hündin sollte etwas Reis bekommen. Sie legte sich zu uns neben den Tisch. Nach einer halben Stunde machten wir uns weiter auf. Wir kamen am Flughafen entlang und bogen wieder in unsere Straße ab. Wir waren gespannt, wie die anderen Hunde aus der Unterkunft auf den Überraschungsgast reagieren werden. Als wir ankamen beschnupperten sich neugierig unsere Begleitung. Anscheinend akzeptierten sie sie. Okay jetzt wurde es etwas tricky. Der Hund musste auf den Roller. Denn die 5km wollten wir jetzt nicht wieder zurückgehen. Am Anfang war es schwierig, denn freiwillig stieg sie nicht aufs Bike und sie wurde von einem Rüden, der anscheinend sehr interessiert an ihr war, verfolgt. Das machte sie auch etwas nervös. Wir gingen erstmal weiter und konnten den Hund gut ein paar Meter hinter uns lassen. Ich hob die Hündin hoch, die überraschenderweise doch nicht so schwer war, wie ich angenommen habe. Also ging es rauf mit ihr auf den Roller und zwischen Toby und mich. Soweit so gut. Der Hund blieb ruhig und so konnten wir langsam losfahren.

    Nach gefühlt einer halben Ewigkeit kamen wir dann endlich bei ihrem Zuhause an. Ich ging mit ihr über das Grundstück und sie rannte zu ihrem Haus. Die Besitzer, ein junges Pärchen (er Thai, sie Europäerin, nehme ich an) freuten sich, als sie ihre kleine Ausreißerin sahen. Sie bedankten sich, dass ich sie wieder zurückgebracht habe. Oh ja, die hätte ich gerne behalten. 😅
    Sie haben sich nach 4 Stunden auch gewundert, wo sie bleibt. Der Name von der Hündin ist übrigens Mali (thailändisch, dt: Blume) - ein wirklich schöner Name. Wir fuhren wieder zurück und trafen sogar noch Chris, den Besitzer. Er saß mit anderen aus dem Hostel zusammen und wir gesellten uns dazu. Chris muss heute noch nach Chiang Mai zu seiner Verlobten. Deswegen musste er los. Toby und ich fuhren in die Stadt und brachten noch eine Gesichtscreme zur Schwester von unseren Gastgeberin in Chiang Mai. Leider war ihr indisches Restaurant heute zu. Ich habe mich schon auf indisch gefreut. Die Creme versteckte ich an einem geschützten Platz und dann ging es zu einem anderen Restaurant. Der war mega lecker und es gab sogar frittierten Tempeh mit Currysauce. 🤤 Ein deutsches Paar gesellte sich zu uns. Nach dem Essen gingen wir noch in eine Bar und trafen uns dort mit den Anderen aus dem Hostel. Wir spielten Karten und Billiard und sprachen über unsere Reise. Nachdem die Bar zu machte, gingen wir zu einer anderen Bar und tranken noch ein Bier. Es war ein sehr lustiger Abend und mal wieder schön mit so vielen Reisenden unterwegs zu sein. Alle waren, genau wie wir, länger unterwegs. Mit einem Pärchen fahren wir vielleicht sogar nächste Woche zusammen über die Grenze nach Laos. 😉
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  • Ein weiteres Mal zurück nach Chiang Mai

    4 Mac 2023, Thailand ⋅ ⛅ 26 °C

    Leider ging es heute wieder zurück nach Chiang Mai nach 2 1/2 schönen Tagen in Pai. Es hat sich sehr gelohnt. Wir haben viele neue coole Leute kennengelernt und Inspirationen bekommen.

    Wir sind kurz nach dem Frühstück los. Wir dachten Check-Out wäre um 10 Uhr, da es so bei Booking.com stand. Vorne an der Tür stand aber 12 Uhr 😂 Da war der ganze Stress umsonst. Aber dafür haben wir noch das gute Frühstück bekommen, was es nur bis 10 Uhr gibt. (Eigentlich wollten wir nach dem Feiern gestern etwas ausschlafen).
    So konnten wir uns aber noch von Key aus UK und Viny (Österreich/Niederlande) verabschieden. Die saßen im selben Boot mit dem 10-Uhr Check-Out. 😂

    Mit vollem Magen und guter Laune freuten wir uns auf die schöne Strecke. Da gingen die 3h Fahrt auch sehr schnell vorbei. Genauso war es auch auf dem Rückweg. Allerdings gab es dieses Mal richtig etwas zum Mittagessen. 😉

    Wieder in Chiang Mai angekommen musste ich meine Beine vertreten nach der langen Fahrt und bin laufen gegangen. Währenddessen hat Nine ein schönes Tee-Café besucht.
    Danach sind wir noch schön zusammen was essen gegangen und haben danach Netflix geschaut. Wir waren ziemlich kaputt von der Fahrt.
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  • Weiter gehts nach Chiang Rai

    5 Mac 2023, Thailand ⋅ ☀️ 30 °C

    Die 45 Tage Thailand neigen sich langsam dem Ende zu. Doch bevor es über die Grenze nach Laos geht, besuchen wir noch Chiang Rai, weiter nördlich. Von hier aus können wir unsere zwei vorstehenden Sehenswürdigkeiten, die noch auf unserer Liste stehen erleben. Aber dazu mehr die kommenden Tage ;)

    Los ging es für uns gegen 9 Uhr. Ich war vorher noch Laufen und Janine am Meditieren, bevor es mit gepackten Backpacks zum Frühstück und danach weiter zum Bus Terminal ging.

    Unser Bus fuhr gegen 11:45 Uhr. Die Fahrt war ganz angenehm, bis ca. 30km vor Chiang Rai, wo der Bus wahrscheinlich einen Turboschaden erlitt, laut Ferndiagnose eines Fachspezialisten aus Werdohl.😂😂🙈

    Nunja…wir mussten nach 1h warten den Bus wechseln. Währenddessen suchten wir aber entspannt bei booking.com nach einer Unterkunft für die kommenden drei letzten Tage.

    Jede Stadt hat ihr eigenes Flair. So auch Chiang Rai. Irgendwie anders als die anderen Städte und nicht so „gemütlich“. Hörten wir aber auch schon von anderen Reisenden.

    Nachdem wir eingecheckt hatten sind wir raus und haben uns etwas die Gegend angeschaut, einen Roller gemietet und was beim Inder gegessen. Danach stand nur noch Netflix auf dem Plan.
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  • Wat Rong Khun - White Temple

    6 Mac 2023, Thailand ⋅ ☀️ 26 °C

    Bevor wir gegen Mittag unseren Arbeitstag starteten, haben wir uns aufgemacht um den berühmten Wat Rong Khun - White Temple zu besichtigen.
    Dieser war etwas 20min mit dem Roller entfernt. Also super entspannend.

    Der Tempel bietet eine Mischung aus traditionellen buddhistischen Elementen mit popkulturellen Einflüssen. Neben alten Bauten befinden sich anmutende Skulpturen mit eher gruseligem Charakter. In den 90er Jahren begann der Künstler Chalermchai Kositpipat mit der Erbauung, die bis heute noch lange nicht abgeschlossen ist. Schon beim Eintreten überwältigt in der Anblick des Haupttempels. Er ist in Weiß gehalten und mit Spiegelelementen verziert, in denen sich die Sonnenstrahlen widerspiegeln. Um in den Gebetsraum mit der Buddhastatue zu gelangen, wird eine Brücke überquert, die die „Abgründe der Hölle“ überspannt. Zu sehen sind Skulpturen von Gefangenen, die ihre Arme emporstrecken um zu Buddha zu gelangen. Das gesamte Gelände ist ein wahres, skurriles Kunstwerk. Überall befinden sich verstörende Besonderheiten, welche Sie in einem Tempel nicht erwartet werden.
    Dahinter befindet sich noch ein „goldener“ Tempel, der aber eher als Museum dient.

    Nach Feierabend sind wir noch in der Stadt rumgelaufen und haben einen Burger gegessen. Danach sind wir spontan noch zum Wat Ming Muang Tempel gegangen, da heute der zweit bedeutendste buddhistische Feiertag in Thailand ist: Makha-Bucha-Tag. Der Feiertag findet an dem 3.Vollmond im Jahr statt. Zu diesem Festtag werden abends Kerzen angezündet und die Lehren des Buddhismus durch Mönche zu empfangen.

    Hintergrund von Magha Puja ist das spontane Zusammenkommen von 1.250 Schülern des Buddhas. Sie suchten ohne Absprache aus verschiedenen Teilen des Landes gleichzeitig den Buddha auf, um seiner Predigt beizuwohnen. In seiner Rede kündigte der Buddha seinen Tod innerhalb von drei Monaten an. Heute soll das Fest die Gläubigen an die Grundsätze der Lehre erinnern. Vor allem aber soll der Tag dazu dienen, Selbstreflektion zu üben und das eigene Handeln zu überdenken.

    Wir durften in dem Temple ein Gespräch zwischen einem Mönch und Gläubigen beobachten. Es war so schön zu sehen, wie sie gemeinsam sprachen. So offen und haben gelacht. Die Gläubigen haben ihre Fragen an den Mönch gestellt. Doch auf einmal drehte sich die Stimmung und eine Frau fing an zu weinen. Wir wissen nicht den Grund.
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  • Tham Luang Cave

    7 Mac 2023, Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute Morgen sind wir mit dem Roller los zur Höhle Tham Luang.
    Auf die Höhle freuen wir uns schon seit einiger Zeit, denn in dieser Höhle gab es vor fast 5 Jahren eine große Rettungsaktion von 12 Schüler einer Fußballmannschaft und ihrem Trainer. Die Rettung grenzte an ein Wunder, denn die Schüler und der Trainer waren für 12 Tage in der Höhle gefangen. Wer die Geschichte nicht kennt. Die Gruppe ist während der Regenzeit, natürlich im Trockenen, in die Höhle gegangen. Sie wurden von heftigem Monsunregen überrascht und kamen dort nicht mehr raus. Taucher holten sie durch eine mehrtägige Rettungsaktion raus. An der Rettung waren internationale Taucher, vor allem zwei Engländer und die Thai Navy Truppe beteiligt.

    Wir brachen um 10 Uhr mit dem Roller auf. Der Weg sollte uns eigentlich eine Stunde dauern. Eigentlich - denn wir wurden mit einem platten Reifen auf dem Highway überrascht. Unsere erste Rollerpanne! 😱 Der Roller lief schon beim Start nicht so ganz rund, aber wir dachten uns erstmal nichts dabei. 50km später einen Platten. 🤦‍♀️ Aber wir fanden durch unseren Bike Rental zum Glück eine Rollerwerkstatt und nach insgesamt 1 1/2 Stunde später konnte es weiter gehen.

    Wir kamen nach einer weiteren Stunde endlich bei der Höhle an. Die Höhle liegt an der Grenze zu Myanmar, also im nördlichsten Norden von Thailand.

    Wir brauchten vom Parkplatz dann noch ca. 10 Minuten, bis wir endlich an unserem Ziel angekommen waren. Stufen führten uns zur Höhle. Auf der rechten Seite neben dem Eingang lag die Statue der traurigen Prinzessin, die nach den Legenden zufolge Zuflucht mit ihrem Geliebten in der Höhle suchte und sich nach dem Mord an ihm, durch ihren Vater, das Leben nahm. Seitdem bewacht sie die Höhle.

    Im Eingang waren einige Gegenstände der Beteiligten ausgestellt, wie z.B. die Fahrräder und Schuhe der Jungs, Tauchermasken. Ach ja eins sei noch gesagt: Alle Jungs überlebten diese Aktion, bis auf ein Soldat der Thai Navy. Er ertrank als Taucher in der Höhle. Ein Denkmal wurde für ihn in der Nähe der Höhle aufgestellt.

    Die Höhle sah exakt wie in den Dokus und Filmen aus. Wir gingen den Weg, den wir so viele Male gesehen haben, nach unten. Allerdings war an diesem, sowie an jedem anderen gewöhnlichen Trockenzeit-Tag kein Wasser in der Höhle weit und breit zu sehen. Wir konnten sogar bis zur ersten Kammer gehen. Hier standen noch exakt die Tische und Stühle, die für Besprechungen genutzt wurden. Mittlerweile sahen die Sitzgelegenheiten durch die Feuchtigkeit etwas mitgenommen aus.

    Die Höhle sieht mit den zahlreichen Stalagmiten und Stalaktiten ganz mystisch aus. Auch ohne dieses Ereignis, was vor einigen Jahren hier passiert ist, ist die Höhle einen Besuch wert.

    Zum Ende hin schauten wir uns noch eine Ausstellung an mit weiteren ausgestellten Gegenständen. Leider war das meiste auf thailändisch. Wir fotografierten daher die Texte ab, um sie bei einem Bierchen mit Google in Ruhe zu übersetzen.

    Da wir heute arbeiten mussten, fuhren wir nach einer Stunde wieder zurück. Ich (Janine) hatte nicht so viel zu erledigen aber Bin da! kümmerte mich daher für unsere Fahrt zur Grenze nach Thailand/Laos um ein paar Dinge, wie Geld holen und Geld tauschen. Überall stand, dass wir unser Laos Visum nur in USD zahlen müssen. 🤷‍♀️ Wir werden es sehen.
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  • Letzter Tag in Thailand - Chong Khong

    8 Mac 2023, Thailand ⋅ ☀️ 34 °C

    Heute ging es für uns von Chiang Rai weiter nach Chong Khong. Eine kleine Stadt an der Grenze zu Laos. Hier ist unser Plan morgen Thailand zu verlassen und mit Laos zu starten.
    Hier ist unser Plan 2 Tage mit dem Slow Boat über den Mekong River nach Luang Prabang zu fahren.

    Wir haben uns entschieden noch eine Nacht in Chong Khong zu verbringen, da wir uns nicht sicher waren, wann der Bus von Chiang Rai „wirklich“ abfährt und ob wir es dann überhaupt am gleichen Tag noch auf das Boot schaffen. Dies fährt immer morgens ab.
    Einen Tag noch an der Grenze zu verbringen nimmt auch etwas den Stress und da unser Visa erst am 9.3 abläuft, ist es auch kein Problem.

    Am Vorabend haben wir bereits gepackt und uns Frühstück besorgt, da wir gegen 9 Uhr starten wollten. Am Busbahnhof angekommen
    ging der 9:30 Uhr Bus auch erst um 10:40 Uhr 😂

    Wir lernten hier einen älteren, coolen Australier kennen mit dem wir uns verquatscht haben und dadurch auch die Zeit schnell rum ging.

    Wir brauchten insgesamt 2:15h und erreichten Chong Khong etwa gegen 13 Uhr. Der Bus hielt auch an der Grenze, wo viele ausstiegen. Danach waren wir mit einer Holländerin die einzigen Touristen noch im Bus, der uns ins Stadtzentrum fuhr.

    Die Holländerin hatte zufällig das gleiche Gasthaus wie wir gebucht und wir gingen zusammen nach Ankunft dort hin. Scheint hier auch sehr bekannt zu sein, durch den Pool, da wir sehr viele Leute, die morgen ebenfalls über die Grenze wollen dort kennengelernt haben 😂

    Wir sind noch am Nachmittag was essen, schwimmen und Abends wieder was essen gegangen. Es war ein recht entspannter Tag und wir gingen früh ins Bett, da unser Wecker bereits um 5:30 Uhr klingelt.
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  • Slow Boat I Huay Xai - Pak Beng

    9 Mac 2023, Laos ⋅ ⛅ 31 °C

    Der Wecker klingelte um 5:30 Uhr. Etwas aufgeregt vom kommenden Tag des Grenzübergangs sind wir aufgestanden, haben uns fertig gemacht, Sachen gepackt und haben gefrühstückt.
    Dann ging es auch schon um 6:40 Uhr los zum Bus Terminal, da von hier aus die Tuck-Tucks zur Border fahren. So haben wir es zumindest gestern aufgenommen.
    Nicht ganz am Terminal Bzw.. ein paar hundert Meter davor fanden wir einen Tuck-Tuck und die Fahrerin hat uns angesprochen. Wir einigten uns schnell auf 140 Baht (ca.3-4€) für die 15min Fahrt.
    Es war recht kühl und wir haben schnell gemerkt, dass es gut war unsere längeren Sachen griffbereit zu haben für das Boot.

    Wir kamen um 7 Uhr an der Border an, wo schon viele, die alles über eine Tour gebucht haben bereits warteten, dass die Grenze aufmacht.
    Der erste Teil ist das „auschecken“ aus dem Land. Dies ging recht unkompliziert gegen 7:15 Uhr, wo plötzlich der Schalter aufmachte und alle hinströmten. Im Internet und vom Fragen sollte dieser erst gegen 7:30 Uhr oder 8 Uhr aufmachen.

    Wir standen ebenfalls auf und stellten uns an, bekamen unseren Ausreisestempel und gingen weiter zum Schalter, wo man Bustickets bekommt. Wofür?! Für den Bus über die „Friendship Bridge 4“, die uns zum Laos-Checkpoint zur Einreise führt ;)

    Zur Erklärung: man muss sich erst am Checkpoint 1 in Thailand den Ausreisestempel abholen. Dann gehts mit dem Bus weiter über die Grenze/Brücke. Hier erreicht man nach 5min fahrt den Checkpoint 2 auf der Laos Seite, wo man das Visa erhält.

    Die Kosten für den Bus waren ca. 1€/Person. Ebenfalls hat der Busticketschalter einen Exchange angeboten ohne Gebühr. Also konnten wir unsere Baht und KIP umtauschen.

    Nachdem wir aus dem Bus am Checkpoint 2 ausgestiegen sind, holten wir schnell unsere Backpacks aus dem Bus und gingen sehr schnell zum „Visa on Arrival“ Point. Hier mussten wir zwei Formulare ausfüllen und diese beim Schalter mit einem Passfoto abgeben. Ebenfalls wollten die Beamten 2€ Bearbeitungsgebühr, da Sie es so toll angenommen haben 😂😂haben aber schon von solchen Korruptionen gelesen. Also halb so schlimm, wenn man darauf eingestellt ist. Nur doof wenn man kein Baht mehr hat sondern nur Dollar + KIP. Aber wir konnten mit KIP zahlen Bzw. Haben Dollar zurückbekommen😂…was für Vögel.

    Dann hieß es warten…noch länger warten…und endlich nach 30min am Schalter zwei zeigte der Beamte unsere Pässe in die Runde und wir nahmen diesen entgegen. Echt komisch alles hier, wie die das machen.
    Mit etwas gestressten Blick auf die Uhr (allerdings war nur ich gestresst. Nine war „gechillt“)😂 rannten wir förmlich weiter durch, damit wir irgendein Tuck-Tuck zum Pier bekommen. Das Boot legte nämlich um 9 Uhr ab, es war 8:30 Uhr und 20min Fahrt standen vor uns ohne das wir Tickets hatten.
    Die anderen, die den gleichen Ablauf oben durchmachten, waren alle von einer Tour. Da bezahlt man aber das doppelte.

    Beim „Ausgang“ sprach uns ein Mann an, der erstmal unsere Pässe checkte, ob alles i.O ist, den QR-Code entgegennahm, den wir bei Passrückgabe erhielten und die 80$ Visa-Gebühr wollte. Er regelte hier wohl alles und war gleichzeitig Ansprechpartner für Boottickets. Wir haben ihm alles und wir konnten dann seitlich der Absperrung raus.
    Hier wartete Max (aus UK) auf uns, den wir am Vorabend kennengelernt haben und mit dem wir die ganze Prozedur oben durchgemacht haben.

    Am Ausgang ist es wohl so, dass man die gleichen Slow Boat Tickets kaufen kann wie am Pier zum gleichen Preis. Allerdings muss man gleichzeitig 10€/Person in etwa für den Transport zum Pier bezahlen. Alternativ kann man ein Tuck-Tuck nehmen (zu dritt kostete es ca. 10€-12€ zum Pier) und holte sich dort die Tickets. Etwas durch die Zeit geschuldet und in meiner Hektik wollte ich erst alles dort klar machen. Beim zweiten drüber nachdenken und drüber sprechen mit Max entschieden wir uns kurzerhand ohne Boottickets für die günstigere Variante. Laut Google Maps ging es auch auf.

    Wir kamen genau um 9 Uhr am Pier an und es waren noch 3 Plätze auf dem Zettel frei. 😎🙈 (es muss aber noch andere Zettel geben, da mehr als 25 Personen auf ein Boot können).

    Sehr glücklich und erleichtert gingen wir runter zum Boot und freuten uns alles gemeistert zu haben.
    Das longtailboat hatte aufgestellte Sitze aus einem Auto😂aber bequem.

    Die Freude hielt leider nicht über die ganze Fahrt, da wir etwas falsch gesessen haben. Wir wollten mehr chilligen Vibe. Bekamen aber etwa die Leute um uns rum, die schon im 10:30 Uhr ne Pulle Vodka mit ihrer Coke mixten 😂😂 (Max war so einer).
    Ansich war es aber kein Party Boot.

    Die Fahrt dauerte 7h lang und wir konnten die schöne Natur entlang des Menkong-Rivers genießen.

    In Pak Beng angekommen, sind wir erstmal durch zur Unterkunft (3min) und checkten ein. Danach haben wir uns aufgemacht was zu essen zu finden. Das war aber sehr leicht, da wir bei Ankunft und direkt gegenüber unserer Unterkunft ein kleines Restaurant fanden, was viel mit Tofu macht. Hier verbrachten wir den Abend mit einer schönen Aussicht.
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  • Heute ging es weiter nach Luang Prabang.
    Wir hatten uns gestern noch Frühstück (Baguettes) bei dem Restaurant vorbestellt, wo wir essen waren, sodass wir direkt um 7:30 Uhr diese dort abholen konnten. Wir haben aber noch in Ruhe dort ein Kaffee getrunken bevor es los ging. Wir haben gehofft dieses Mal nicht mit den Party-People auf einem Boot zu sein. Das traff auch dieses Mal ein ;) wir saßen im ruhigeren Boot mit ein paar deutschen um uns herum, wo wir ins Gespräch kamen.

    Die Fahrt war dieses Mal echt entspannend und sehr schön!
    Gegen Mittag sind wir nach 7-8h, etwas von der City, entfernt angekommen. Hier sind wir dann mit Tuck-Tucks in die Stadt gefahren.

    Wir wurden direkt am Nachtmarkt rausgelassen und sind von da aus ca. 2km zur Unterkunft gegangen. Dazwischen mussten wir noch mit einem kleinen Boot über den River fahren.

    Da bei Booking.com und Google verschiedene Standorte für unsere Unterkunft angezeigt wurden, mussten wir uns erst entscheiden in welche Richtung wir gehen. (Es war ca. 1km Entfernung).

    Wir standen erst vor einer ganz anderen Unterkunft, da wir ja noch kein Internet hatten. Hier saß ein älterer Kerl aus Köln, der meinte, dass es unsere Unterkunft sei. Hier war aber keiner 😂sicher war er sich nicht. Bevor wir uns fest gequatscht hätten, sind wir noch die Straße etwas runter und fanden die korrekte Unterkunft. Es war auch bereits 18:30 Uhr und wir waren sehr hungrig.
    Nach dem einchecken sind wir dann erstmal in ein nahgelegenes Restaurant gegangen und haben „Lao-Bbq“ ausprobiert.
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  • Erkundung Luang Prabang

    11 Mac 2023, Laos ⋅ ⛅ 32 °C

    Nachdem wir unsere Morgenroutine erledigt und das Frühstück genossen haben, sind wir losgegangen in die Stadt.

    Hier haben wir uns erstmal eine SIM-Karte geholt um mobile Daten zu bekommen (umgerechnet 5€ für 35GB/30Tage).

    Danach sind wir einfach durch die Straßen geschlendert und konnten den französischen Flair genießen.
    Laos wurde nämlich während des 2. Weltkrieges von Frankreich belagert. Dies merkt man hier. Französisch wird hier als zweite Sprache angesehen.
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  • Chilltag in Laos

    12 Mac 2023, Laos ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute haben wir noch einen Chilltag eingelegt und unsere Unterkunft mehr in die City gewechselt, da wir hier besseres Internet haben für die kommenden Arbeitstage.

    Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und gingen zur nächsten Unterkunft.
    Danach haben wir noch in einem netten Café was gegessen und sind Abends noch auf den Nachtmarkt.
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  • Arbeitstag I

    13 Mac 2023, Laos ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute haben wir nur gearbeitet. Also nichts passiert.
    Am Vormittag sind wir noch etwas durch die Stadt gegangen.
    Nach Feierabend ging es auf den Nachtmarkt.

  • Arbeitstag II

    14 Mac 2023, Laos ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute war der zweite Arbeitstag. Am Vormittag haben wir uns noch einen Roller geholt und sind nochmal zur alten Unterkunft gefahren, da wir hier die Kontaktlinsenflüssigkeit vergessen
    haben. Ansonsten stand nichts weiter an.Baca lagi

  • Loop I: Luang Prabang —> Nong Khiaw

    15 Mac 2023, Laos ⋅ ⛅ 31 °C

    Eckdaten zum Laos-Northern-East Loop:
    ⭐️ Stage: 1/5
    ⭐️ Entfernung: 137km
    ⭐️ Dauer (Inkl. Pausen): ca. 3,5h
    ⭐️ Reine Fahrzeit: 3,5h

    Tag 1 Luang Prabang - Nong Khiaw
    Heute startete unsere 5-tägige Tour mit dem Roller durch den Nordosten von Laos. Die Route ist bei Reisenden noch nicht so bekannt - anders als der populäre Thaktek Loop. Wir waren sehr gespannt, was uns erwarten würde. Wir hatten keinen blassen Schimmer. 😅 Wir haben einen Blogbeitrag zu der Tour gefunden, der allerdings schon 6 Jahre alt ist. In 6 Jahren kann sich einiges verändern - besonders Strassenverhältnisse. Aber dazu mehr an Tag 2. 😉

    Nach dem Frühstück sind wir um 10 Uhr entspannt los. Unsere Backpacks durften wir für die nächsten Tage in unserem Guesthouse lassen und haben deswegen nur unseren Daypack gepackt.

    Wir fuhren 4 Stunden Richtung Osten - durch das Tal an Felder entlang. Das Tal wurde von riesigen Bergen umsäumt. Leider kann man momentan nicht weit schauen, da genauso wie in Thailand, momentan Burning Season ist und die Laoten die Wälder für fruchtbaren Boden abflammen. Morgen geht es dann über die Berglandschaft und mehr zum ursprünglichen Laos.

    Nach etwa 3,5 Stunden kamen wir in Nong Khiaw an. Nong Khiaw ist im Vergleich zu Luang Prabang relativ überschaubar. Der Ort ist durch seine Restaurants und Unterkünfte recht touristisch ausgelegt. Nong Khiaw ist Ausgangspunkt für viele Ausflüge, Wanderungen und mehrtägige Trekking Touren. Der Ort geht am Nam Ou River entlang und wird durch eine Brücke getrennt. Auf der anderen Seite des Flusses findet man einige Restaurants.

    Wir machten Rast bei einem kleinen Restaurant und aßen Curry und Fried Rice. Der Besitzer war total nett und schenkte uns noch 4 Bananen. Die können wir morgen früh gut gebrauchen, denn dann geht’s hoch hinaus. ;)

    Wir fanden ein Guesthouse für umgerechnet 12€ die Nacht direkt am Fluss. Einfache Ausstattung, aber für uns mehr als ausreichend. Wir machten einen kleinen Spaziergang am Fluss entlang. Die ganze Kulisse mit dem Fluss und den Bergen im Hintergrund sah ziemlich mystisch aus. Wir fanden ein gemütliches indisches Restaurant auf der anderen Seite. Bei einer Partie Schach und einem kühlen Lao Beer ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.
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  • Loop II: Nong Khiaw -> Muang Hiam

    16 Mac 2023, Laos ⋅ ⛅ 15 °C

    Eckdaten zum Laos-Northerneast Loop:
    ⭐️ Stage: 2/5
    ⭐️Entfernung: 170km
    ⭐️Dauer (Inkl. Pausen): ca. 9h
    ⭐️Reine Fahrzeit: 8h

    Wir standen schon um 5 Uhr auf, denn wir wollten hoch zum Nong Khiaw Viewpoint, um von dort aus den Sonnenaufgang genießen. Wir gingen erst bis zum Fuße des Berges und von hier aus brauchten wir knapp eine Stunde nach oben. Wobei Toby schneller oben war. Ich hatte mit dem Kreislauf und meinen Beinen etwas zu kämpfen. Es war kein steiler Aufstieg, aber irgendwie war ich die letzten Tage körperlich nicht ganz auf der Höhe. Was für ein Wortspiel. :D
    Ich hatte schon Sorge, dass ich den Sonnenaufgang verpasst habe, denn es wurde immer heller und heller. Aber ich kam genau richtig oben an. Denn 2 Minuten später ging erst die Sonne hinterm Berg auf. Der Ausblick war unglaublich. Wir sahen den River in der Ferne und wie er durch die Stadt floss - umringt von all den hohen Bergen… Oben am Viewpoint wehte eine Laos-Flagge im Wind. Wir machten einige Schnappschüsse und gingen dann wieder langsam nach unten. Für den Weg nach unten brauchten wir gut 30 Minuten.

    Auf dem Weg zur Unterkunft suchten wir uns noch ein Restaurant zum Frühstücken. Für mich gab es Toast und Früchte und für Toby Bananen Pancakes. Gestärkt machten wir uns gegen 10:30 Uhr, mit dem Roller, weiter auf den Weg. Die ersten 4 Stunden waren angenehm zu fahren. Wir fuhren hoch in die Berge. So änderte sich auch die Natur hier. Alles war bergig, mit unglaublichen Aussichten, wenn auch durch die Burning Season etwas vernebelt. Die Strasse war relativ kurvig, aber genau das machte an der Fahrt auch so Spaß. Die Hänge gingen teilweise ziemlich steil nach unten. Leitplanken? Fehlanzeige. Bei unserem Weg durch die Berge konnten wir die Freiheit förmlich spüren…

    Wir fuhren an kleinen Dörfern entlang. Wie schon erwähnt, war die Route bei Reisenden nicht ganz so beliebt. Umso verdutzter schauten die Dorfbewohner zu uns, als wir mit unserem Roller vorbeifuhren. Die Kinder winkten uns schreiend zu. Die Erwachsenen schauten uns interessiert nach. Einige schauten auch nicht ganz so freundlich drein. Ob sie immer so schauen oder nur wegen uns, sei mal dahingestellt. Die Dörfer sahen ganz anders aus, als die Städte, die wir bislang gesehen haben. Zum Einen sind die Dörfer viel kleiner. Fast alle Dörfer gehen an der Hauptstraße links und rechts entlang. Zum Anderen sahen die Häuser auch ganz anders aus. Es gab hier große Unterschiede. Manche waren aus Betonklötzen, andere waren ganz einfache Holzbauten. Viele Häuser waren auch nicht großartig möbiliert. Es lagen nur ein paar Matten drinnen. Viele Dorfbewohner saßen gemeinsam draußen vor ihren Häusern - aßen, bereiteten Essen über eine Feuerstelle zu, pflechteten Körbe, wuschen sich oder Kleidung, spannen Garn an einem Holzwebstuhl. Vor den Häusern spielte sich also das Leben in den Dörfern ab. Es machte richtig Spaß die Dorfbewohner und ihr tägliches Treiben zu beobachten. Und wir kamen an vielen Dörfern vorbei… Überall sprangen die unterschiedlichsten Tiere rum: Schweine, Kühe, Ziegen, Hühner, Enten. Auf den Straßen mussten wir auch oftmals Slalom um Kühe fahren. Herrlich. Was uns noch auffiel: Nicht jedes Haus hatte eine eigene Wasserstelle. Es gab aber in jedem Dorf eine Wasserstelle, wo die Bewohner, sich oder Kleidung wuschen oder Wasser in großen Kanistern und Flaschen abfüllten.

    Gegen Mittag machten wir einen Stopp in einem kleinen Dorf und aßen bei einem kleinen überdachten Essenstand Nudelsuppe. Das einzige Gericht, was es hier gab. Wie sich später herausstellte, gab es in einigen Dörfern nur diese Art von Nudelsuppe zu essen. Zwar mit Fleisch, aber das pökelten wir für die Hunde raus. Wir unterhielten uns mit zwei Männern, die wohl im nächstgelegenen Dorf Lehrer an einer kleinen Schule waren und Englisch sprachen, auch wenn sie nicht alles verstanden, was wir sagten. Dann ging es weiter.

    Wir kamen an einem Berghang vorbei, der von unten qualmte. Wir machten einen Stop und konnten ein paar Flammen erkennen. Das Feuer zog allerdings im rasenden Tempo nach oben. Nach gut einer Minute stand der ganze Berghang und alle Bäume in Flammen. Die Asche wirbelte durch die Luft und es roch unangenehm stark nach Qualm. Wir mussten uns beeilen, um vor den Flammen an der Straße zu sein. Wir fuhren durch eine orange-graue Rauchwolke. Und ja es wurde ziemlich warm. Uns kam ein Mann mit Axt entgegen, der in dem Rauch verschwand. Es ist ziemlich traurig zu sehen, wie die ganzen grünen Wälder einfach abgebrannt werden. Alles ist verraucht. Nicht gut für die Umwelt und schon gar nicht gut für unsere Gesundheit. Wir fahren ja gerade nur zeitlich begrenzt hier her. Aber welchen gesundheitlichen Risiken die Dorfbewohner, die dem ganzen Rauch tagtäglich in der Burning Season ausgesetzt sind, ist gar nicht auszumalen…

    Nachdem wir das „heiße“ Ereignis gut überstanden haben, wurde es leider nicht besser. Die Straßenverhältnisse wurden so ziemlich bescheiden. Und mit bescheiden meinen wir Straßen mit steinigem, z. T. kieseligen Untergrund. Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit für die nächsten 2 Stunden lag bei 15km/Std. Das war schon hart am Limit. Durch die Strecke verlierten wir über eine Stunde Zeit. Wir kamen dann endlich um 17:30 Uhr im Ort Muang Hiam an. Eigentlich wollten wir noch in Hot Springs (heiße Quellen), aber daraus wurde aufgrund der Zeit leider nichts mehr. Viele Unterkünfte gab es hier nicht zur Auswahl. Wir nahmen die erstbeste Unterkunft in der Nähe der Hot Springs, die wir schon auf Google Maps gefunden haben. Brandneu und recht groß, wenn auch einfach eingerichtet. Das Zimmer kostete uns umgerechnet 8€. Der Besitzer konnte kein Englisch, also kommunizierten wir mit Händen und Füßen. Klappte auch irgendwie. Nach dem Check In gingen wir direkt etwas im Dorf essen. Es gab Fried Rice mit Gemüse und Pommes. Die vegetarische Auswahl war nicht allzu groß. Der erste und einzige Tourist, den wir heute sahen, verirrte sich ebenfalls in den Imbiss. Ein Italiener, etwa 65 Jahre, der ebenfalls den Loop mit dem Roller machte. Wir gingen nach dem Essen direkt ins Bett. Was für ein Tag - es war anstrengend aber auch sehr abenteuerlich. Wir schliefen sofort ein.
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  • Loop III: Muang Hiam —> Phonsavan

    17 Mac 2023, Laos ⋅ ⛅ 25 °C

    Eckdaten:
    ⭐️Stage 3/5
    ⭐️Entfernung: 245km (ohne Verfahren: 207km😅)
    ⭐️Dauer (Inkl. Pausen etc.): ca. 9 1/2h eigentlich 8 1/2h
    ⭐️Fahrzeit: ca. 8h eigentlich 7h

    Heute fuhren wir unsere längste Strecke: 245km. Eigentlich sollten es nur 207km werden, aber wir haben uns direkt morgens verfahren und die falsche Straße an der Kreuzung genommen. 😅🙈 Zum Glück haben wir es nach einer halben Stunde gemerkt, so war es nur eine Stunde verschenkte Zeit. Wir sind extra früh los, damit wir nicht allzu spät in Phonsavan ankommen. Naja so was passiert den Besten. 😅
    Heute fuhren wir auch wieder an unzähligen Dörfern vorbei. Es machte richtig Spaß das Dorfleben hier auf dem Land zu beobachten.

    Die Strassenverhältnisse waren heute überraschend gut. Wir kamen echt schnell voran. Wir machten noch einen Abstecher zu einer Höhle: dem xxx
    Hier ist damals zum Zweiten Krieg ? ein dramatisches Ereignis passiert. Während eines Luftangriffs suchten 247 Menschen, darunter viele Kinder, in der Höhle Schutz. Doch ein amerikanisches Kampfflugzeug feuerte eine Rakete in die Höhle ab. Alle Menschen starben. Ein Denkmal erinnert an diesen schlimmen Tag und die Laoten bringen immer noch Opfergaben zur Höhle. Die Höhle liegt etwas höher und ist über Treppen erreichbar. Von außen fallen direkt die schwarzen Steine ringsherum des Höhleneingangs auf. Die verkohlten Steine reichen weit ins Innere der Höhle und lassen das Ausmaß der Rakete erahnen, auch wenn das hier an diesem friedvollen und ruhigen Ort so surreal wirkt.

    Nach der Höhlenbesichtigungen bekamen wir ziemlichen Hunger. Immerhin hatten wir schon 15 Uhr. Wir machten uns auf die Suche nach einem Imbiss, wo wir mehr bekamen als nur Nudelsuppe. Wir fanden aber nach langem Suchen und Hin und Her nichts gescheites, also kehrten wir bei einem kleinem familiengeführten Imbiss ein und aßen Nudelsuppe… Aber diesmal sogar ohne Fleisch und mit Salat als Beilage. Ich war etwas verwirrt, weil der Salat nur aus Kopfsalat und kleinen Blättern, wie bei Minze, bestand. Wir tunkten die Blätter einfach in die Suppe und es schmeckte so sogar ganz gut. :)

    Gegen 17 Uhr kamen wir dann in Phonsavan an. Wir entschieden uns für ein größeres Guesthouse in einer ruhigen Umgebung. Der Preis von 10€ pro Nacht war auch okay für uns. Wir hatten eine schöne Sicht auf ein kleines Feld. Wir ruhten uns kurz aus und gingen dann bei einem indischen Restaurant etwas essen. Das Essen und vor allem das Naan-Brot waren echt gut. ☺️ Wir schmiedeten Pläne für den nächsten Tag. In und um Phonsavan gibt es einiges zu sehen, vor allem durch den Krieg, der noch vor 50 Jahren hier im Land so präsent war.
    Da wir gelesen haben, dass es morgen in Phou Khoun nicht so viel zu erkunden gibt, haben wir beschlossen, morgen eine Erkundungstour durch Phonsavan zu machen und gegen 14 Uhr dann weiter aufzubrechen
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  • Loop IV: Phonsavan -> Phou Khoun

    18 Mac 2023, Laos ⋅ ⛅ 28 °C

    Eckdaten:
    ⭐️ Stage 4/5
    ⭐️ Entfernung: 140km
    ⭐️ Dauer (Inkl. Pausen etc.): ca. 3:45h
    ⭐️ Fahrzeit: ca. 3:30h

    Heute Morgen machten wir uns früh auf den Weg zu den berühmten Plain of Jars (de. Ebene der Steinkrüge). Hierbei handelt es sich um mehrere Stätte, um Phonsavan verteilt, die zum UNESCO Welterbe genannt wurden. Wie der Name schon erahnen lässt, um röhrenförmige Steinblöcke aus Sandstein. Die Krüge sind zwischen einem halben und drei Metern groß. In Phonsavan findet man mehrere Stätte mit Steinkrügen, die zwischen 500 v. Chr. und 500 n. Chr. angelegt wurden.

    Wir besuchten die größte und wohl berühmteste Stätte: Plain of Jairs 1. Die Stätte wurde während des Vietnamkrieges bzw. des laotischen Bürgerkrieges arg beschossen, sodass einige Steinkrüge zerstört wurden. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Bombenkrater. Und noch heute liegen unzählige Blindgänger in den Stätten. Nur die Stätte 1,2 und 3 sind für Besucher zugänglich und wurden weitestgehend gesichert.
    Rinnen im Boden erinnern an die Kriegstage, als die laotischen Soldaten beim Schusswechsel hier in Deckung gingen.

    In den Steinkrügen fanden australische Forscher menschliche Überreste. Es wird vermutet, dass die Steinkrüge damals, als Beerdigungsstätte genutzt wurden. Die Steinkrüge waren sehr beeindruckend.

    Nach unserem Besuch bei den Plain of Jars besuchten wir das MAG UXO Visitor Information Center. Die Organisation MAG ist darauf spezialisiert Bomben zu entschärfen. Dadurch leisten sie in der ganzen Region rund um Phonsavan große Arbeit. Laos ist das meist zerbombte Land der Welt. In der Zeit des Laotischen Bürgerkrieges bzw. des Vietnamkrieges wurden von der US Army 270 Millionen Bomben auf Laos abgeschlossen. Vor allem im Norden und Süden von Laos.
    30% der abgeschossenen Bomben, also 80 Millionen Bomben, sind NICHT explodiert. Das ist sehr gefährlich, da es in vielen Gebieten Blindgänger gibt, die fern von den offiziellen Pfaden liegen. Besonders für die Bevölkerung birgt es ein großes Risiko. Kinder finden die Bomben und spielen mit ihnen, denn sie ähneln bekannten Kugeln, die zum Spielen genutzt werden. Auch bei der Farmarbeit können sich die Bomben auf den Feldern, aber auch unter der Erde befinden. Es sterben einige Menschen durch die Bomben oder werden schwer verletzt. Die Organisation, die u.a. von Amerika finanziell unterstützt wird, entschärft durch ihre Arbeit viele Bomben jedes Jahr, letztes Jahr waren es 17.800 Bomben und Landminen. So trägt sie dazu bei, dass die Menschen einigermaßen sorglos leben können.

    Wir machten uns hiernach auf dem Weg zu Mulberries, einer Bio-Seidenfarm. Wir wussten nicht so recht, was uns erwartet, aber ich habe gehört, dass sie einen Beitrag für die Laotischen Familien leisten, in dem sie Arbeitsplätze schaffen und ihnen Zeiten, wie sie Seide selber herstellen und verarbeiten können. Der Herstellungspreises gefiel mir aber gar nicht… Wir wurden durch das Farmgelände geführt. Hier werden Mulberries, also Maulbeeren angebaut. Durch die Blätter werden Larven ernährt, die für die Herstellung der Seide essenziell sind. Die Larven bilden nach ein paar Tagen einen Kokon, denn sie entwickeln sich zu einer Art von Motte weiter. Doch sie schließen die Metamorphose nicht ab. Im heißen Wasser werden die Kokons gekocht. Durch das Kochen lässt sich der Kokon fadenförmig abziehen. Das ist der “Seidenfaden”, der für die Herstellung der Seidenprodukte verwendet wird. Was sich erahnen lässt. Die Raupen überleben diesen Prozess nicht… Sie werden nach dem “Entfädeln” entsorgt. Ich war mehr als schockiert.

    Wir wurden weitergeführt und sahen, wie die Farbe an das “Seidengarn” kommt. Sie wird natürlich durch Pflanzen hergestellt. Raus kommen die unterschiedlichsten Farbtöne: rot, blau, grün, gelb, grau, pink, lila etc. Das war wiederum sehr beeindruckend.
    An einem Webstuhl wird die “Seide” dann zu einem festen Stoff gespinnt. Es war interessant zu sehen, wie die Frauen hier arbeiteten. (Im Video ist der Webprozess zu sehen)

    Nach einer Führung durch den Shop ging es dann für uns weiter Richtung Phou Khoun und damit zu unsere letzten Station auf diesem Loop. Wir verließen anfangs die Berge und fuhren durch das Tal. Dann tauchten wir gegen Nachmittag wieder in die Berglandschaft ein. An jedem Tag des Loops sah die Landschaft anders aus. Das machte diesen Trip auch so spannend. Auch wenn wir durch den Rauch nicht die beste Sicht hatten, beeindruckte uns das landschaftliche Spektakel vor unseren Augen doch sehr.

    Gegen 17 Uhr kamen wir dann am Ziel an. Wir wollten unseren Trip mit einem letzten Abenteuer beenden und in einem Zelt direkt auf einem Berg übernachten.
    Wir waren die einzigen Camper dort. Der Besitzer war sehr freundlich, auch wenn er nicht so gut englisch konnte. Wir machten unser Zelt ready für die Nacht und aßen in der Straße unter uns noch eine … Nudelsuppe. 😅
    Der kleine Imbiss gehörte einer kleinen netten Familie. Die kleine Tochter half tatkräftig mit.

    Nach dem Essen ließen wir den Abend gemütlich vor unserem Zelt an einer kleinen Feuerstelle und zwei Bierchen ausklingen. Bis dann ein Gewitter aufzog. Am Anfang war noch alles recht entspannt. Das Gewitter war weiter weg. Zog dann aber über uns. Es wurde auf einmal sehr windig. Der Besitzer kam mit seinen zwei Söhnen angelaufen und gab uns zu verstehen, dass wir die Nacht in dem Gebäude neben dem Campingplatz übernachten können. Zum Glück! Wir nahmen unser Sack und Pack, bauten das Zelt ab und rannten zum Gebäude. Das Gebäude war früher mal ein Speisesaal für Gäste, was aber leider sehr runtergekommen ist. Vielleicht auch durch Corona. Ein Zelt stand zum Glück schon hier drin, sodass wir es nicht nochmal neu aufbauen mussten. Wir setzten uns vor dem Zelt mit einer Kerze hin. Die romantische Stimmung wollten wir uns trotz des Unwetters nicht nehmen lassen. 😉 Dann fing es an wie aus Eimern zu schütten. Der Regen prasselte auf das Wellblechdach und es war ziemlich laut. Unmöglich so zu schlafen, dachte ich mir. Um 23 Uhr war es nicht besser. Wir legten uns ins Zelt und versuchten zu schlafen. Es donnerte und regnete bis 1 Uhr. So haben wir uns den Abend zwar nicht vorgestellt, aber es war doch sehr aufregend und am Ende lagen wir im Trockenen. 😉
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