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  • Day32

    Enge Strassen. Engere Strasse. Wadi Tiwi Strassen.
    Obwohl auch dieses Wadi wieder toll aussieht (links und rechts hohe Berge, dazwischen ein enges, aber grünes Tal mit Dattelpalmen, Gräsern, Sträuchern und einem Fluss) trauen wir uns zuerst nicht so recht hineinzufahren. Denn die Strassen sind gefühlt schmaler als unser Auto. Zuerst schauen wir nur ein bisschen von unten, dann fahren wir ein bisschen hinein. Und wollen schon wenden und zurück fahren. Da kommt hinter uns eine ganze Reihe von SUVs her und fahren alle weiter ins Tal hinein. Es scheint also doch zu gehen. Wir also hinterher.
    Wahnsinn, wie schön dieses Tal noch wird. Wir hätten was verpasst. Während Brigitte fährt schaue ich zu Anfang noch aus dem Seitenfenster, ob wir an den Felsen und Mauern vorbei passen. Weil es aber immer so knapp aussieht warte ich nur noch auf das Geräusch, welches signalisiert, dass diese Stelle nun zu eng war.
    Aber alles geht gut.
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  • Day32

    Wer im Oman kein Allrad mietet hat was falsch gemacht. Die tollsten Orte sind nur mit einem SUV zu erreichen. Und die Fahrt dort hin macht erst noch Spass. Leider haben wir viel zu wenig Zeit, um alle Routen zu erkundigen. Gerne wären wir noch zu dem Dorf gefahren, in welchem Audi sein Sponsoring gemacht hat: https://youtu.be/8FcyDv3SC80.
    Und wir wäre gerne noch mehr durch die Wüste gefahren. Und tiefer in Wadis rein. Und. Und. Und. Aber das Land ist so abwechslungsreich und wir wollen von allem wenigstens ein bisschen was sehen.Read more

  • Day31

    Diese Nacht verbringen wir im Schildkröten-Reservat an der Küste. Wir haben in dieser Nacht zweimal die Gelegenheit, mit einem Guide an den Strand zu gehen und dort Schildkröten zu sehen.
    Abends von neun bis elf Uhr sehen wir weibliche Meeresschildkröten dabei zu, wie sie am Strand Nester graben, Eier hineinlegen und dann mühsam wieder ins Mer zurück kriechen. Ein beeindruckendes Spektakel, welches in fast völliger Dunkelheit und fast geräuschlos vor sich geht - obwohl wir mit fast 50 Personen zuschauen und um die Schildkröte herum stehen.
    Morgens um fünf Uhr gehen wir dann wieder los, diesmal wollen wir sehen, wie kleine, frisch geschlüpfte Schildkröten aus dem Sand kommen und den Weg ins Meer suchen. Leider gibt es nur eine davon, und diese hat vermutlich der Guide noch „organisiert“ für uns.
    Trotzdem ein tolles Erlebnis, wir haben viel gelernt.

    Dies war der vierte Tag in Folge, an dem wir deutlich früher als an einem normalen Arbeitstag aufgestanden sind. Der Oman ist definitiv nichts für Langschläfer!
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  • Day31

    Auf dem Weg von der Wüste zum Strand brauchen wir eine Erfrischung und suchen uns dafür das Wadi Bani Khalid aus. Eine gute Entscheidung, denn das Wasser ist klar und warm und es hat ganz hinten im Wadi kaum noch Touristen - ausser den anderen Deutschen aus dem Camp von letzter Nacht.
    Wir schwimmen ausgiebig und geniessen die Landschaft, ehe die Fahrt leider zu früh schon wieder geht. Aber wir haben noch ein ganzes Stück Weg vor uns.Read more

  • Day31

    Nach einer viel zu kurzen Nacht stehen wir morgens um fünf schon wieder auf, weil Brigitte und ich mit Kamelen in den Sonnenaufgang reiten. Unser heutiger Guide wartet schon und los geht der heisse Ritt. Da wir beide zum ersten Mal auf Kamelen sitzen stellen wir uns entsprechend doof an. Besonders das Aufstehen der Kamele sieht bestimmt ganz ungeschickt aus, wie wir beide vor- und zurückgeschleudert werden. Aber wir fallen nicht und es geht los. Nach etwa einer dreiviertel Stunde haben wir den anvisierten Dünenkamm erreicht und können absteigen - wieder mit dem Gefühl, gleich abgeworfen zu werden. Aber der Ritt hat sich gelohnt. In den Tälern zwischen den Dünen liegt noch der Morgennebel, am Horizont geht schon die Sonne auf, es gibt frischen Kaffee und nich frischere Datteln. Eine tolle Stimmung, bei der das Licht ständig wechselt, abhängig davon, ob gerade Nebelschwaden hochziehen oder nicht.
    Auf der nächsten Düne erwachen weitere Kamele gerade, erheben sich und Brummen vor sich hin. Ein tolles Bild und wir mittendrin. Vor dem Rückweg habe ich Respekt, aber alles klappt. Wir Reiten diesmal eine nich längere Strecke mit viel auf und ab, aber mein Kamel macht alles tapfer mit und ich bin froh, nachdem ich wieder vor dem Camp absteigen konnte.
    Den Rest des Vormittags verbringen wir mit Frühstücken, Geschichten erzählen und geniessen, ehe die Fahrt wieder weiter geht.
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  • Day30

    Knappe 200 Kilometer später stehen wir in der Wüste. Oder fast jedenfalls, denn wir treffen unseren Guide in Al Wasil (einem Dorf nahe der Wüste) und fahren im Konvoi zusammen mit ihm und anderen Touristen in unser heutiges Nachtlager. Einem Camp mitten in der Wüste.
    Und wir bekommen alles geboten, was so erwartete wird. Fahrt durch die Dünenlandschaft, Kamele am Wegesrand, einfache Unterkünfte, Sonnenuntergang auf einem Dünenkamm, Tee und Datteln am Feuer in der Wüste, leckeres Essen und lange Geschichten am Lagerfeuer im Camp. Zusammen mit uns sind zwei Banker aus London (er ist Deutsche, sie Mexikanerin), vier Deutsche (zwei davon leben und arbeiten sein 13 Monaten im Oman), ein serbisches Pärchen (sie lebt im Oman) und drei Griechen (alle drei leben im Oman) im Camp. Wir haben wir Spass und lachen viel, bevor wir dann ins Bett gehen.Read more

  • Day30

    Und auch heute stehen wir wieder früh auf, denn es ist Markt in Nizwa. Um diesen zu besuchen haben wir extra unsere Reiseplanung nochmals geändert. Und sind jetzt gespannt, ob das sich gelohnt hat. Das auf halb sieben bestellte Taxi verspätet sich schon mal, fängt ja gut an. Ein Taxi nehmen wir nur weil wir befürchteten, keinen Parkplatz zu bekommen.
    Endlich auf dem Markt angekommen, sind wir sofort begeistert. Es gibt Kamele zu kaufen, direkt von der Ladefläche weg. Leider ist kein Käufer da. Diese hat es dafür bei den Zeigen und Schafen um so mehr. Die Tiere werden von ihren Besitzern im Kreis herumgeführt und von den Interessenten begutachtet, angefasst und Gebote abgegeben. Auffallend ist, dass die anwesenden Frauen (alle komplett verschleiert) das Sagen haben was die Auswahl der Tiere und den Preis angeht. Wir schauen dem Treiben fasziniert zu, das frühe Aufstehen hat sich schon gelohnt. Denn wir sind die ersten Touristen. So schlendern wir vorbei an all den Tieren, sehen noch Kühe, Tauben, Hamster und gehen weiter zu den Markthallen. Dort gibt es Fisch (wir probieren gebratenen Thunfisch), Obst und Gemüse, Fleisch (der Kamelfleisch-Händler ist leider nicht da) usw.
    Ganz am Ende des Marktes werden noch gebrauchte Säbel, Krumdolche und Gewähre verkauft (wobei die Gewehre zum Teil wohl noch aus dem letzten Krieg stammen). Wir sitzen dort ganz entspannt dazwischen, trinken Kaffee (Brigitte) und Limonen-Minze-Saft (Jürgen) und schauen dem Treiben noch ein bisschen zu.
    Und zehn sind wir wieder im Hotel, die Reise geht weiter, die Wüste ruft.
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  • Day29

    Die letzte Etappe führte uns heute nach Nizwa, wo wir erst mal das Hotel aufsuchen. Danach geht es noch in den Ort selber um zu Abend zu essen. Da unser Hotel ziemlich weit ausserhalb liegt müssen wir mit dem Auto fahren. Dies ist aber kein Problem, denn mitten in der Altstadt (gegenüber dem Markt und dem alten Fort) gibt es einen grossen Parkplatz. Erst auf dem Rückweg merken wir, dass dies eigentlich das trockene Flussbett ist, welches bei Regen wohl voller Wasser ist.
    Gleich auf dem Parkplatz steht ein Kebab-Verkäufer, bei dem wir uns mit einer kleinem Zwischenmahlzeit stärken. Es gibt Chicken und Rind und wir sind ganz begeistert davon. Beim Rundgang durch die Stadt fällt auf, das Nizwa wirklich wie beschrieben sehr Konservativ ist. Es erinnert an Bam im Iran, nur Männer sind auf den Strassen unterwegs und es ist schwer, die Stimmung einzuschätzen. Wir finden aber eine tolles Restaurant (das Bawabet Al Gantaq Golden Restaurant), in dem einiges Speziell ist, das Essen aber lecker.
    Wir müssen/dürfen in den Familiy-Room, abgetrennt von restlichen Lokal, in dem nur Männer sitzen. Der Kellner (und Inhaber?) ist megahöflich, zum Schluss will er noch ein Photo mit uns für das Facebook-Profil des Restaurants. Wir machen alles mit.
    Nach dem Essen gehen wir noch einen Umweg durch die Innenstadt und landen in einer Bäckerei (Modern Oman Bakery). Wir entdecken Schwarzwälder Kirschtorte (ohne Kirschwasser), Biscuit-Torte und Eslam, den ägyptischen Angestellten. Sein grösster Wunsch ist es schon seit 10 Jahren einmal in Deutschland zu leben. Dafür lernt er auf YouTube deutsch und wir üben spontan in der Bäckerei mit ihm das deutsche Alphabet.
    Leider findet auch dieser Tag ein Ende und wir sind jedes Mal wieder begeistert über die Neugierde, Freundlichkeit und Offenheit der Menschen im Oman.
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  • Day29

    Und wieder nur ein paar Kilometer weiter liegt die Höhle von Al Hoota. Die ersten knapp 1000Meter der Höhle sind für Touristen zugänglich, die restlichen 7.5 Kilometer sind gesperrt. Aber schon der Besuch des öffentlichen Teils lohnt sich. Wir sehen die verschiedenen Gesteinsarten und Gesteinsschichten, die es im Oman gibt. Wir sehen Stalaktiten und Stalagmiten. Fledermäuse, die es nur im Oman, im Iran und in Afghanistan geben soll. Und sehen den unterirdischen See, welcher bei Regen die halbe Höhle flutet und somit unpassierbar macht. Wir haben aber Glück und es hat bis jetzt noch nicht mal eine Wolke gegeben.
    Nach der Höhle geht es weiter nach Tanuf zu einer zerstörten Stadt. Hier standen früher Lehmhäuser, die während einem Krieg getroffen wurden und nun nur noch als verlassene Trümmer stehen. Die Angaben über den Jebel-Akhdar-Krieg, in dem das Dorf schwer beschädigt wurde, schwanken von 1950 bis 1976. Auch bei den Beteiligten sind sich Internet und Lonely Planet uneinig. Sicher scheint nur zu sein, dass Engländer Tanuf verstört haben sollen.
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  • Day29

    Früh am Morgen um 6Uhr stehen wir auf, um von unserem Hotelzimmer (eher unserem Container mit Glasfront) den Sonnenaufgang über dem Tal zu bestaunen. Nach dem anschliessenden Tollen Frühstück gibt es noch ein Bad im Pool (natürlich auch mit Aussicht), ehe die Reise leider weitergeht. Aber die nächsten Erlebnisse warten schon auf uns.
    Die Reise geht nur wenige Kilometer weiter nach Misfat. Misfat ist eines der wenigen Dörfer in den Bergen, in welchem Touristen willkommen sind - sofern sie sich benehmen! Wer ordentlich gekleidet und leise ist, der kann durch die engen Gassen schleichen, auf den Terassenfeldern den Bauern zuschauen, die Bewässerungsanlagen bestaunen und im Misfat Guest House frische Datteln und Getränke bekommen. Wir haben uns benommen und all dies gesehen.
    Es ist herrlich im Schatten der Dattelpalmen zu laufen und dabei das Wasser der Bewässerung rauschte zu hören. Eine richtige Oase.
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