Jürgen und Brigitte

Joined June 2014Living in: Basel, Schweiz
  • Day53

    Mal wieder am Flughafen und wieder verlassen wir einen wunderschönen Teil von Chile.
    Patagonien und Feuerland haben grossartige Landschaften, abwechslungsreich und wir haben trotz den gefahrenen 2‘500 Kilometern nur einen kleinen Einblick bekommen.
    In jeder der Städte, in denen wir waren, hätten wir eine Woche verbringen können ohne dass es langweilig geworden wäre und hätten jeden Tag ein anderen tollen, atemberaubenden Ausflug machen können.
    Wahrscheinlich muss man noch viel mehr Zeit für diese Region einplanen als uns zur Verfügung stand. Es würde sich lohnen!

    Und wer weiss, wenn Brigitte im Lotte gewinnt kommen wir wieder und holen einiges nach, was wir jetzt nicht geschafft haben - inkl. dem langen Trip in die Antarktis.
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  • Day52

    Es gibt nur drei Wochen Ferien für Arbeitnehmer in Chile. Aber dafür jede Menge Feiertage. In den drei Wochen wo wir hier sind ist heute schon der dritte Feiertag (gestern war auch einer). Feiertag heisst, dass fast alle Geschäfte und einige Bars zu sind. So standen wir gestern vor einigen geschlossenen Souvenirläden, heute standen wir vor der geschlossenen Brauerei, die wir besichtigen wollten (Hinfahrt mit Uber für umgerechnete vier CHF!).
    Dafür machen wir dann halt einen Ausflug ins Skigebiet (wir laufen die Skipiste und einen Mountainbike-Trail hoch um einen Geocache zu finden) und schauen die bemalten Häuser in der Innenstadt an. Schön hier. Trotzdem wirft der Besuch in Patagonien auch viele Fragen auf:

    Ist dies wirklich noch Chile?
    Wie ist Chile überhaupt?
    Wo leben die Magellan-Pinguine, wenn sie nicht auf der Isla Magdalene ihre Eier ausbrüten und die Jungen aufziehen (also von Mai bis September)?
    Auf welchen Bildern ist Brigitte?
    Wo findet man den aktuellen Spielplan des örtlichen Fussballclubs?
    Wie dreckig darf ein Mietwagen sein, wenn man ihn zurückgibt?
    Wann spielt und gewinnt Brigitte im Lotto, damit sie ihr Versprechen einlösen kann?
    Was macht das einheimische Mädchen mit den alten Asiaten?
    Was mach ich mit meinen argentinischen Pesos?
    Hat Jan-Philip noch seine Einreisepapiere?
    Trägt die Globalisierung zur Individualität bei?
    Warum darf Brigitte nicht die Tagessuppe essen?
    Lebt ganz Chile auf Kredit, weil wir bei jeder Kreditkartenzahlung gefragt werden, ob wir Ratenzahlung möchten? Und wie viele Raten wir wollen. Und was passiert, wenn ich die tatsächlich mal wünsche?
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  • Day52

    Auf dem Schiff - Pinguine

    November 2 in Chile

    Dritte Schifffahrt in drei Tagen. Und gleichzeitig die letzte geplante Schifffahrt in Patagonien. Mit grossen Erwartungen starten wir früh morgens zur Insel der 100‘000 Pinguine (die dort angeblich aktuell leben). Gesehen haben wir dann etwa 35 (fünfunddreissig!!) Pinguine. Die restlichen 99‘965 sind entweder am anderen Ende der Insel Magdalena (welches für Touristen wie uns nicht zugänglich ist) oder brüten in Höhlen die gelegten zwei Eier aus (Weibchen) oder sind auf der Jagd nach Futter irgendwo in der Magellanstrasse unterwegs (Männchen). Irgendwie nicht ganz das, was wir in den 60 Minuten auf der Insel erwartet hatten.
    Da hilft es aber auch nicht, dass wir auf der Rückfahrt auf einer weiteren Insel noch ein paar Seelöwen sehen. Denn das hatten wir schon ...

    Trotzdem ein schöner Ausflug der uns gezeigt hat, dass die Natur hier noch in Ordnung ist. Und wir jetzt wissen, dass der Februar der perfekt Monat für ein Besuch bei den Pinguins ist. Denn dann sind alle Jungen und die alten Pinguine auf der Insel unterwegs.
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  • Day51

    Auf dem Schiff - Schlafen

    November 1 in Chile

    Eine langweilige Überfahrt von Feuerland nach Punta Arenas. Da kann frau/man nur schlafen (Schlafbilder fielen leider der Zensur zum Opfer). Oder chilenische Süssigkeiten probieren - schmeckt wie Banjo auf Kaffee.

  • Day51

    Ein letztes Mahl auf Feuerland nach 450 km quer durch die Insel und 90 Minuten bevor die Fähre mach Punta Arenas abfährt.
    Bei „La Maskada“ sitzen nur Einheimische und die Speisekarte besteht aus ein paar alten Photos an der Wand - das meiste davon gibt es aber nicht mehr...
    Dafür gibt es halbe Hähnchen mit Pommes (4,50 CHF) und Rhabarber-Bier.Read more

  • Day51

    Auf dem Schiff - Seelöwen

    November 1, South Pacific Ocean

    Jan-Philip hatte für die heutige Tour durch den Beagle-Kanal einen tollen alternativen Anbieter ausgesucht, wie sich herausstellte. ... und für diesen Ausflug waren wir 13 Stunden auf der Piste. Wir haben nichts bereut und sind überrascht über dieses Städtchen mit seinen 110000 Einwohnern zwischen Pazifik und Atlantik.
    Das Wetter war mit unvorhersehbaren warmen Temperaturen uns wohl gesonnen und so ging es um 10 Uhr los mit einem kleinen Boot für maximal 12 Personas inklusive Guide und Kapitän. Mit an Bord waren Austauschstudenten aus Deutschland ( u. a. Ravensburg und Dornbirn) und eine junges Mädel aus England, die 17 Monate Zeit hatte um von Kanada nach Patagonien zu reisen. Unser heutiges Ziel, Seelöwen Kolonien zu beobachten, dazwischen Kormorane, die nicht zu wechseln sind mit Pinguinen, den südlichsten Leuchtturm von Argentinien und einen kleinen Spaziergang auf einer geschützten Insel. Wir haben viel erfahren über das noch funktionierende Ökosystem und die anstehenden Probleme der Norwegischen Lachszüchter, die in Ushuaia nichts verloren haben. Das Ganze wurde uns mit frisch gezapftem Bier und kleinen Happen schmackhaft gemacht. Seelöwen durften wir keine streicheln, sonst fehlt die Hand, ansonsten konnten wir uns frei bewegen. Glücklich und zufrieden hatte wir nach vier Stunden wieder festen Biden unter den Füssen.
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  • Day50

    0:33, Autokorso in Ushuaia

    October 31 in Argentina

    Auf dem Heimweg ins Appartement geraten wir in einen Autokorso 😂😄😂.

    River Plate hat das Finale der Copa Libertadores erreicht! Und hier (in Ushuaia, 3000 km von Buenos Aires entfernt und bei gefühlten 0 Grad!!) gibt es einen Autokorso.

    Die spinnen, die Argentinier.

  • Day49

    Beaver is gone, Beer is well

    October 30 in Argentina

    Auf der Suche nach etwas Speziellem zum Essen wollten wir Biber bei Volver ausprobieren. Aber:

    Kein Biber (ist aus - am Tag danach erfahren wir, das das Biber-Angebot auf der Speisekarte nur dazu dient, Touristen anzulocken. Biber sind in Argentinien Wildtiere und diese dürfen nicht gejagt werden. Aber die Touristen wissen das nicht, kommen wegen dem Biber ins Restaurant und essen dann halt was anderes. So wie wir 😂🤣).
    Kein Octopus (ist aus)
    Kein local Bier (ist aus)
    Kein vegetarisches Gericht (gab es noch nie)
    Keine Kreditkarte (kein Internet in ganz Ushuaia seit heute Nachmittag)

    Die Alternativen wären aber auch nicht schlecht:
    Kammmuschel
    Miesmuscheln
    Ceviche
    Estrella Bier aus Galicia
    Krabbe aus Ushuaia nach Volver
    Krabbe aus Ushuaia Akulufen
    Seabras

    Und zum Absacker noch lokale Biere in der Bierbar Birra.
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  • Day49

    Auf der Strasse - 883 km

    October 30 in Chile

    El Calafate, Argentinien, Aufstehen (06:00) - Frühstücken - Losfahren (07:10, 2 Grad kalt) - dem Sonnenaufgang entgegen - Guanakos am Strassenrad (tote, die überfahren und von Geiern ausgeweidet wurden und lebendige, die uns neugierig beobachten) - patagonische Steppe bis zum Horizont, an dem die schneebedeckte Ausläufer der Anden im Sonnenlicht strahlen - erster „Gegenverkehr“ nach einer Stunde - überfahrene Hasen, auf denen am Morgen schon/noch die Aasgeier sitzen, umkurven - kein Radioempfang - kein Handynetz - langweilig - Pferde auf der Weide neben der Strasse, denen auch langweilig ist - erstes Überholmanöver nach knapp zwei Stunden - einzelne Schafe neben der Strasse auf der Weide, die trotz dem Frühling bisher ungeschoren davon gekommen sind - La Esperanza (09:09 - 09:21, 6 Grad kalt), Tanken, Toiletten, Fahrerwechsel - Windböen von der Seite, die trockene Sträucher vor sich her über die Strasse treiben (Western-Feeling) - es gibt Wolken - ein Abschnitt der PanAmericana!!! - eine Möwe - es gibt plötzlich Hochspannungsleitungen neben der Strasse - die Landschaft wird noch gleichförmiger, falls dies überhaupt möglich ist - Grabstätten (rot) und Mülltonnen (grün und blau) nebeneinander neben der Strasse - grundlose Geschwindigkeitsbegrenzungen auf bis zu 40 km/h - „Achtung Wind“-Strassenschilder mit umgeknickter 🌴- eine Estancia, die sehr gut zum Essen und Übernachten aussieht, mit Pferdestallungen und Reitanlage - nochmals Guanakos (lebende) - Strassenlaternen!?! - bessere Stassenschilder - mehr Zivilisation - plötzlich Führerscheinkobtrolle (ausgerechnet dann, wenn Jan-Philip fährt) - ein Geocache und Fahrerwechsel (10:32 - 10:37) - Pferde zwischen Autobahn und Zaun - „beste Straße ever“ [Papa] - herausragendes Vollkorntoast-mit-Salami-und-Käse-und-Avocado-Picnic im Auto - nochmal Führerscheinkontrolle, diesmal mit Fahrzeugpapieren - Bahngleise! Aber kein Zug - Grenzkontrolle (12:15, kostet uns 20 Min) Argentinien -> Chile, ein grosser Laufzettel - Handynetz! - Schlagloch, voll erwischt 😄😄- Meer am Horizont und ein Schild, auf dem das Ende der Welt angekündigt wird - Fähre mit perfektem Timing (ankommen, auffahren, ablegen), 13:00 - ordentlich Wellengang, aber kurze Überfahrt - Wir befahren Feuerland!! - Fahrerwechsel again - der (Seiten)Wind wird stärker, Autofahren und besonders überholen ist jetzt richtig harte Arbeit - Tanken in Cerro Sombrero (13:52, 11 Grad, Böen mit 78 km/h) - „Speed unlimited“ - ausgebrochene Schafe (in Chile wieder weiss, nachdem sie in Argentinien noch grau waren) neben der Strasse - einige Regentropfen (die das Auto aber nicht sauberer machen) - zwei einsame Flamingos an einem sehr kleinen Salzsee - eingezäunte Schafe mit schwarzen! Lämmern - Pipipause und drei Runden um das Auto joggen - hügelige Landschaft und hügelige Strasse (zum ersten Mal) - freilaufende Guanaco-Flamingo-Schaf-Herden links und rechts neben der Fahrbahn sowie auf beiden Seiten des Zauns (allmählich langweilen uns die Tiere aber) - die neue Strasse besteht jetzt aus Betonplatten wie die alten Autobahnen in Deutschland - schwarze Kühe, mal was anderes - Langeweile - Windräder kurz vor dem Abheben aufgrund der Windstärke - Schotterpiste, mal was Neues - Kekspause, Pipipause, Fahrerwechsel - Ausreise 🇨🇱->🇦🇷 (15:51), mittlerweile eine harmlose Sache, wir werden mit einem harten „guten Tag“ verabschiedet - 14 km Niemandsland ohne Zäune, dafür mit vielen Kühen und Schafen auf der Strasse - Einreise 🇨🇱->🇦🇷 - 16:22 Uhr wir sind nun für die nächsten Tage in Argentinien und kommen unserem Ziel: Ushuaia immer näher, mit dem Unterschied, dass wir nun auf einer Reise Atlantik und Pazifik sehen, sogar an einem Tag. Es schaut nicht danach aus, dass die letzten vier Stunden noch eine spannende Autofahrt wird - plötzlich hat es Wälder neben der Strasse (verkrüppelte Bäume voller grüner Flechten) - wir sehen den Atlantik, es ist Ebbe - Fahrerwechsel - der Wind ist hier weniger - ich kann keine Guanacos mehr sehen - Autofahren nervt 😡😡 - einzelne Guanacos nerven 😡😡 - „sind wir bald da??“ nervt 😡😡 - Guanacos-Herden nerven 😡😡 - es gibt mehr Flüsse und kleine Seen - zweiter (und letzter) Geocache an der Strecke (18:24, easy found) - die Wolken werden mehr, es wird wieder kälter (aktuell 10 Grad) - den halben Tag essen wir irgendwelche Kekse, Nüsse, etc, ich kann es nicht mehr sehen 😡😡 - Baustelle, die komplette Strasse wird neu geteert, wir fahren neben der neuen Strasse durch den Matsch - nächste Polizeikontrolle und wieder sitzt Jan-Philip am Steuer 😂😂, aber wir werden nicht rausgewinkt - Lago Fagnano - die letzten 100 km - wunderschöner Blick auf Schneebedeckte Berge vor uns (fahren wir drüber oder sind diese erst nach unserer Strecke?) - jede Menge tote Bäume stehen schon seit Kilometern an der Strasse (Ursache unbekannt, vielleicht hunderte von Bibern?) - zweites Speed unlimited - wow, toller Ausblick über den Lago Escondido (432 Höhenmeter, fühlt sich mit dem Schnee um uns herum aber nach Hochgebirge an - in wilder Schussfahrt bergab - Skigebiet mit Skilift und -pisten, hier scheint im Winter viel los zu sein, jetzt liegt nur noch ein trauriger Schneerest da - nochmal ein tolles Tal, umgeben von steilen, schneebedeckten Bergen (6 Grad, brrrr) - Ushuaia begrüsst uns mit den letzten Sonnenstrahlen, wir sind angekommen (20:09)Read more

  • Day48

    Ein Männlein steht im Walde

    October 29 in Argentina

    Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
    Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
    Sagt, wer mag das Männlein sein,
    Das da steht im Wald allein
    Mit dem purpurroten Mäntelein.

    Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
    Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
    Sagt, wer mag das Männlein sein,
    Das da steht im Wald allein
    Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

    Es ist ein Feuerlöscher mitten in der patagonischen Steppe ...
    Read more

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