Laos
Xé Dôn

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38 travelers at this place:

  • Day176

    Laos, die Zeit mit dir war wunderschön..

    February 24 in Laos ⋅ ⛅ 32 °C

    Liebes Laos...liebes Laos...nein, gib mir noch einen Moment Zeit. Ich muss mal kurz Rückschau halten, bevor ich die richtigen Worte für dich, für uns finde.
    Also gib mir noch einen Augenblick Zeit...

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    In Laos haben wir uns verliebt, am meisten wegen seinen Flüssen, insbesondere dem Mekong und Nam Ou. (Ja, wir bekennen uns schuldig: Wir haben noch nie so oft in so kurzer Zeit an einem Fluss gesessen, völlig süchtig nach seinen Sonnenuntergängen.) Aber fast genauso sehr in seine Berge und seine kargen und spitzigen Karstfelsen. (Ja, wir bekennen uns schuldig: Wir sind noch nie so oft in so kurzer Zeit auf etliche Berge gekraxelt, völlig süchtig nach Abenteuer und einer weiteren umwerfenden Aussicht.) Und auch wegen seinen Bewohnern. Selten durften wir so freundlichen, zufriedenen und herzlichen Menschen begegnen wie hier. (Ja, wir bekennen uns schuldig: Wir können nicht aufhören, auf dem Velo im Vorbeifahren etlichen Kindern ein high five zu geben, unverständliche Gespräche mit den alten Frauen zu führen; sie auf laotisch, wir auf deutsch. Völlig süchtig nach all diesen fröhlichen Begegnungen.)

    Und gerade ist nur ein weiterer Abend, an dem wir ein weiteres Mal in einem Openair- Beizli am Mekong sitzen, verzaubert von nur einem weiteren Sonnenuntergang über unserem geliebten Fluss.

    Been there, Don Det. - Ja, hoffentlich auch! Don Det, eine kleine Insel in der Gruppe im Mekong, die 4000islands genannt werden. Don Det, dass uns für alles in Zentrallaos entschädigt. Für den Staub und den Dreck. Für die Chinesenhorden und Buggy-Monster. In Don Det bleiben wir hängen. Erkunden tagsüber die Inseln auf einem klapprigen Drahtesel und bestaunen Wasserfälle, spazieren dem Ufer entlang und nehmen die heitere Lebenslust der Laoten in uns auf und haben auf einem Boat trip das Glück, die massiv vom Aussterben bedrohten Irrawaddy-Delphine zu sichten. Am Abend den Sonnenuntergang von unserem Lieblingsbeizli aus bestaunen. Ein Drink oder zwei, drei, vier geniessen und vielleicht noch kurz in unserer Lieblingsbar zu Reggae Musik tanzen und dann mit leckerem Essen vom Nachbarsbeizli auf unseren Balkon sitzen. So einfach und so, so wunderbar!
    (Von der Sunset Beach Party möchte ich hier nicht berichten. Nur eines: Nein, es ist weder cool noch lustig, mit einer Horde immer betrunkener werdenden Travellers auf einer winzigen Insel zu sein und nicht einfach gehen zu können, wann man will - wie ich nach gut einer Stunde von ganzen vier! Auf dem Boot zurück habe ich mich hinten beim Bootsmann verkrochen, um ja nicht nochmals einen würgen zu sehen. Und wir waren einfach nur erleichtert, als wir frisch geduscht auf unserem Balkon angekommen sind und die Welt ausschliessen konnten.)

    Laos hat einen festen Platz in unserem Reiseherz. Und wir brechen dankbar und fast ein klein wenig wehmütig zu unserer (letzten) Reisestation, der Wunderwelt Indonesien, auf...hach, was für schöne Probleme!

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    Mein liebes Laos...nun liegen wir hier und wissen beide, es ist für länger (oder vielleicht sogar für immer) das letzte Mal. Wir wissen es beide und tun so, als ob alles easy wäre. Dabei hast du die Hosen voll vor Angst, dass ich morgen gehen werde und ich hab totale Gewissensbisse, weil ich dich für Indonesien verlasse...

    Mein liebstes Laos, es hat wild und zauberhaft angefangen zwischen uns beiden. Es war schwierig in der Mitte, wir wussten beide nicht so recht, wie weiter mit unserer Beziehung und waren etwas grob zueinander. Und das Ende? Hach, Laos, es war wunderschön mit dir...aber wir wussten doch beide, dass du bereits in einer komplizierten Beziehung bist (China tut dir wirklich nicht gut!) und ich noch nicht bereit bin, sesshaft zu werden.
    Es liegt nicht an dir, wirklich. Es liegt an mir!

    Ich werde dich immer lieben.
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  • Day101

    Letzter Tag in Laos / Wat Phou

    February 13, 2018 in Laos ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute (an unserem letzten Tag in Laos) sind wir von Pakse 45km mit dem Roller zur Tempelanlage Wat Phou gefahren. 🛵

    Die Fahrt führte an tollen Landschaften und saftig grünen Reisfeldern vorbei. 🌿

    Alle paar Kilometer überquerte auch mal eine Kuh die Straße - das ist hier ganz normal! 🐮🛵

    Die Tempelanlage ist durch die Khmer-Architektur etwas ganz besonderes und gehört zu einem der Unesco-Welterbe. 📋

    Für uns war dies auch ein kleiner Vorgeschmack auf die Tempelanlagen in Kambodscha - denn morgen fliegen wir bereits nach Siem Riep. 😍

    Laos du warst wunderbar! Wir hatten traumhaftes Wetter, haben die schönsten Wasserfälle entdeckt, die schönsten Sonnenuntergänge erlebt, umgeben von einer wundervollen Natur und waren von der gemütlichen Atmosphäre und den Menschen ganz entzückt. 💕
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  • Day99

    Mit dem Bus nach Pakse

    February 11, 2018 in Laos ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach 3 Tagen Vientiane ging es mit dem Schlafbus weiter nach Pakse - der Bus war mit richtigen Doppelbetten und alles was man sonst so braucht ausgestattet. 😊

    Leider gab es während der 12Std. Fahrt keine einzige Pause - der Fahrer hatte es ganz schön eilig ... 😄

    6 Uhr morgens kamen wir total müde (und hungrig 😁...) in Pakse an.

    In unser Hotel konnten wir erst ab 14.00Uhr einchecken, daher haben wir uns spontan noch ein Schlafplatz gesucht (und gefunden!) 😊

    Am nächsten Tag sind wir mit dem Roller zu einem wunderschönen Wasserfall (Tad Yuang) gefahren und unser Rückweg führte in Richtung Sonnenuntergang (das war so schöön ...).💗

    Die Stadt Pakse ist an sich nichts besonderes, aber die Umgebung von Pakse ist echt toll! Achja, und essen kann man hier auch total lecker. 😋
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  • Day100

    Sabaidi Phaktai Laos!

    July 9, 2018 in Laos ⋅ ⛅ 79 °F

    Today was another full day of travelling. I left Siem Reap at 8am, and after 6 hours in a bus we (myself and an Israeli couple) reached the border town where we waited for over an hour for our next for of transport to arrive. We then bundled into a very questionable minivan (no MOT here) along with a local family, a few sacks or rice, six crates of beer (making up the floor) and possibly a chicken rammed into the boot (like Aladdin’s cave) and traveled the last hour to the boarder (stopping along the way to deliver said goods). Unfortunately due to the numeroia delays we reached the border “after hours” at 4:30pm (office hours end a 4pm) which meant we had to pay an additional $1 for the staffs inconvenience. That added to the $2 extra for each countries “ink” budget to ensure we left with official stamps brought what should have been a $35 visa up to $40 dollars - the joy of the land crossing. After jumping through all the hoops we finally made it into Laos and were met (after a slightly worrying ten minute wait) by a very nice, air conditioned, 4x4 (plus driver) which would take us to our final destinations, me to the 4000 islands, and the Israeli couple to Pakse further north. After just half an hour I was dropped off at the small pier where I got my own private long boat across the Mekong delta to Don Det, one of only three inhabited islands out of the 4000. The official name of the island archipelago is actually Si Phan Don (meaning 4000 islands) and the number of islands is more likely in the hundreds. As it is low season in Laos I decided to throw caution to the wind and just turn up on the island without any accommodation booked and see what I could find. After 5 minutes of walking down the “sunset” side of the island I came across the “Sunset Bungalows”, a very quiet line of six bungalows each with their own porch and hammock. And to my luck they had one free. Well actually they had six free and I was the first guest to stay in a month. I checked into my own private resort, dumped my stuff in my room (very basic but very nice to have a private room after three months in dorms) and headed to Adam’s bar for dinner. Again I was the only customer in this Don Det staple, but the food was great and the constant loop of Friends episodes playing on the TV was a welcome change to watching YouTube videos on my phone. After dinner I headed back to my sanctuary for some much needed sleep.

    Day 1

    Laos itself is a very laid back country (the saying “it will happen in Laos time” is common here) but Don Det is even more laid back. I quickly got into the island vibe. After a much need lie in I found a cute tavern for brunch, enjoying the food and people watching. I then walked around the rest of the main village (which consists of two main roads down each side of the island with an adjoining alley, so takes a grand total of 5 minutes to cover everything) and headed back to my haven to enjoy some hammock time. This is where I spent the majority of the first day, with a break for a lunch, and also dinner, at Adams bar (being able to have a home comfort of a TV again really is enticing).

    Day 2

    After a full day enjoying the guilt free bliss of lounging in a hammock I decided to explore the rest of the island and the adjoining Don Khon island. I rented a bike and circled to the other end of the island. Once you leave the small tourist village the rest of the island is just farm land with a few houses and cows dotted about. It only took 20 minutes to read the other end of the island and the old French bridge which connects it to Don Khon. Whereas Don Det is more for the “backpacker” crowd, Don Khon is more for families and older travellers, with more modern guest houses and restaurants. The island also a few walking trails and waterfalls making it a nice place to visit for a day. I decided to cycle to Li Phi Waterfall, the larges one on the island, first. To my complete surprise as I was parking my bike I run into Irene (the Italian girl i met in Phong Nha National Park). What are the chances?! We catch each other up on our travels since Phong Nha and then say goodbye, hoping to meet for dinner, as she didn’t want to pay the entrance fee for the waterfall. I cross the bridge and head to the waterfall, which is more like a large rapid cascading over rocks as opposed to an actual waterfall. I take a few pictures and then follow the signs for “the beach”. After ten minutes I come across a true deserted island paradise - a white sandy beach with a four deserted sun loungers and a palm leaf umbrella. As it’s a bit of a walk away no one else seems to make the journey so I had the whole beach to myself. And the cherry on the cake is that there was a little beach bar close enough that I could use their WiFi, but still far enough that I felt like I had the place to myself. I spent the next two hours enjoying the serenity of my island paradise (with the best WiFi connection I have had in months!). I then forced myself to leave my paradise to go explore more of the island. This was the wrong decision. I spent the next hour cycling down increasingly bumpy and narrow roads, stopping at a couple “waterfalls” which turned out to be little more than trickles (thanks maps.me), avoiding a few water buffalo and numerous puddles until I got so fed up I headed back to Don Det, exhausted. I should’ve stayed on my beach! Only one thing would salvage the day - dinner at Adams bar. Irene never made its as she ended up walking around the whole of Don Khon (in hind site a better option than cycling) and was so exhausted after she went straight to bed. While I was at Adams the heavens opened. I managed to make it back to my bungalow fairly dry where I watched the storm from my porch before heading to bed.

    Day 3

    It rained all through the night and continued into the next day. Luckily I had already decided it was time to leave my little island today so it didn’t affect my view of backpacker heaven. After breakfast I got the boat over to the mainland and then found the minivan that wild take me up to Pakse. The journey only took a couple hours so I arrived at my hostel just after lunch. In the common room I met Chloe and Jack, a Welsh couple who were backpacking for six months. We spent the next two hours chatting and then giving me tips on Thailand and Indonesia before the left for their bus headed north. I then headed out for an early dinner in a small vegetarian restaurant and then back to the hostel for a shower and an early night. In my dorm room I met the most unlikely traveller, a 70 year old Korean-American solo female backpacker. Myself and the rest of the travellers in the room (two Swiss girls and a German guy) spent the next hour listening to her travel stories in absolute awe. She has spent the last two years backpacking from San Francisco to Laos. Life goals right there. I went to bed that night picturing the next 50 years of my life travelling around the world!

    Day 4
    The main reason I stopped in Pakse was to see the Wat Phu temple which is actually an hours drive south of the town. As I refuse to drive a scooter the only option to get there was to hire a tuk tuk for the day at £20. Luckily, as it was raining, the Swiss girls decided to join me as they didn’t want to drive their scooter tour in the rain, so I was able to split the cost with them. Our driver was very nice and dropped us at the entrance of the temple and would wait until we were finished exploring. Wat Phu was built around the same time and in the same style as the temples of Angkor Wat, and although it isn’t as grand as it’s more famous counterpart and not as preserved, it is still worthy of a visit. Especially as it doesn’t have the crowds of Angkor wat so you can fully appreciate the serenity of the place. We spent an hour walking around the complex, which is set over four tiers of a hill, taking in the views from each level, before heading back to our tuk tuk. On the way back to town we stopped at the base of the giant Golden Bhudda and climbed the 200+ stairs up the hilltop to take in the view of the city. The Buddha itself looked better from a distance (the gold paint showing cracks up close) but the city view was worth the climb (sort of). We then climbed back down to meet our driver and head back to the hostel where I packed once again ready for my night bus to the capital, Vientiane.

    So there you have my few days in the south of Laos. Next stop, the backpacker hub of the north!

    La kone!
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  • Day15

    Onwards to Pakse

    October 13, 2017 in Laos ⋅ ☀️ 31 °C

    We left our home at Pomelo to begin our long journey to Vietnam. We were picked up by an unusual tuk tuk (like a motorbike and sidecar) and taken to the top of Don Khon then a boat took us across to Nakasang on the mainland. From here (with no directions) we had to walk to the other side of the town to find the backpacker central of a bus station! We had our tickets checked and waited to be herded like cows onto multiple minibuses heading across Laos. We got packed onto an already almost full minibus where Kerry got into the front middle seat with lack of head and leg room and David near the back. 3 hours later we arrived in Pakse, a tourist stopover town. Here we were able to book our next leg of the journey, another early morning bus, and find a cheap hotel room (but with air con!). We had a relaxed evening with a wander through the market, sunset cocktails on a rooftop terrace and a pizza at a little Italian.Read more

  • Day50

    Pakse again - Ende Motorbike Loop

    October 29, 2018 in Laos ⋅ ⛅ 26 °C

    Haben heute unsere 3-Tages-Bolaven-Plateau-Rundfahrt beendet. Ein bisschen aus dem Ort heraus mit wenig Verkehr, breiten Straßen und tollem Panorama konnte man das Fahren so richtig genießen. Eines der schönsten Dinge für mich: Im Fahrtwind oder nachts mit Trägershirt unterwegs sein, ohne zu frieren. Herrlich!!!Read more

  • Day204

    Pakse

    July 19, 2017 in Laos ⋅ ⛅ 14 °C

    Als nächstes ist nun also die drittgrößte Stadt von Laos unser Ziel. Mit 110.000 Einwohnern leben hier nur knapp weniger als in Savannakhet und trotzdem ist es gleich ein ganz anderes Pflaster. Die Stadt ist viel aktiver und die Umgebung hat auch für uns mehr zu bieten.

    Zunächst entschließen wir uns für einen Ausflug in das naheliegende Bolaven-Plateau. Um es vorweg zu nehmen, wir wollen das Plateau sehen, das Plateau wollte uns aber nicht da haben.
    Mit gemieteten Rollern machen wir uns auf den knapp 1000m hohen Anstieg. Wir haben geplant ein paar der schönen Wasserfälle zu besuchen und zwischendurch bei Pho 43 eine Mittagspause einzulegen. Dies ist eine Suppenküche, die von zwei Laoten geführt wird, die 35 Jahre lang in der Schweiz gelebt haben und daher “Deutsch“ sprechen.

    Wie die Füchse, die wir sind, haben wir uns für alle Eventualitäten vorbereitet, von Badehose bis Regencape. Die Straße ins Plateau ist nicht sonderlich schön, sondern häufig kaputt oder sogar unfertig. Allerdings kommen wir durch viele kleine Dörfer am Straßenrand, wobei wir mal wieder ein bekanntes Muster erkennen. In jedem Dorf konzentriert sich der Großteil der Bevölkerung auf ein bestimmtes Handwerk. Zuerst säumen viele kleine Stände, gefüllt mit allerlei Obst die Standstreifen der Straße. Unmengen an Ananas und Durian (schon von weitem war das zu riechen) und die ein oder andere Jackfrucht. Nur ein paar Kilometer weiter türmen sich am Wegesrand Rattan und Bambus Produkte auf, von Körben über Matten bis zu Besen gibt es hier alles zu kaufen. Im nächsten Dorf erwartet uns schon der schallende Klang von Metall auf Metall. Überall befinden sich kleine Werkstätten, in denen Feuer lodern und die Einheimischen auf Ambossen Werkzeuge produzieren. So geht der Weg ins Plateau hinein, wo es langsam aber deutlich immer weniger Häuser werden.

    Am ersten Wasserfall angekommen, ist das Wetter noch schön, ganz allein genießen wir den reißenden Fluss und das (insgesamt) knapp 62m hohe Gefälle. Es fängt ein wenig an zu regnen, aber der Regenschirm reicht aus, um uns trocken zu halten. Nach einer kleinen Pause fahren wir weiter zu unserem eigentlichen Highlight, den 150m hohen Zwillingswasserfällen des Tad Fan, den höchsten in Laos. Der Anblick ist allerdings sofort ernüchternd, es gibt nämlich keinen. Wolken haben sich in dem Tal niedergelassen und scheinen hier so schnell nicht wieder verschwinden zu wollen. Wir sind vielleicht ungefähr eine Stunde hier und haben original 2min, in denen zumindest einer der Wasserfälle einigermaßen zu sehen ist, ansonsten bleibt alles vollkommen verschlossen.

    Als wir uns dann etwas enttäuscht aber doch noch optimistisch aufmachen zu unserem nächsten Stopp, fängt es leicht an zu regnen. Wir stellen uns kurz unter und warten ab, als es allerdings nicht besser zu werden scheint, werfen wir unsere Capes über und düsen los. Jetzt fängt es richtig an. Der Regen wird immer stärker und schnell beschließen wir den nächsten Wasserfall zu überspringen und direkt zur Suppenküche zu fahren um uns abzutrocknen und aufzuwärmen. Doch je höher und weiter wir ins Plateau fahren, desto stärker und undurchdringlicher wird der Regen. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, nimmt uns der Nebel auch noch die letzte Sicht.
    Es ist dunkel, der Regen peitscht uns ins Gesicht, der Nebel lässt den Blick keine hundert Meter mehr vordringen. Nach wie vor rasen die Laoten ohne Licht und Verstand über die schlechten Pisten nur haarscharf an uns vorbei. Zu allem Überfluss lässt sich unser Mittagsstopp nicht finden. Als letztendlich auch noch ein Krankenwagen im vollen Einsatz uns von hinten überholt, beschließen wir umzukehren und etwas tiefer im Plateau, außerhalb der Wolken, nach einem trockenen Plätzchen zu suchen.

    Mit dem Wetter hatten wir auf unserer Reise ja schon häufiger nicht so viel Glück, und gerade Asien hat uns oberhalb von 1000m nur selten freundlich empfangen, könnte aber natürlich auch an der Regenzeit liegen. Wie es nun mal so ist, wenn man etwas sucht, findet man es nicht, und wenn man es nicht sucht, stolpert man drüber. Ob es nun ein Tuk-Tuk ist oder ein Restaurant, es ist immer dasselbe. Wir haben ein Restaurant gesucht ... also ab nachhause.
    Als wir endlich nach 40min eiskalter nasser Fahrt den Fuß des Plateaus erreichen, hört der Regen schlagartig auf, die Wolken sind verschwunden und uns schlägt eine angenehm wärmende Luft entgegen. Wir haben es geschafft.

    Die nächsten Tage werfen wir immer wieder einen Blick aus der Ferne auf das Bolaven-Plateau und uns fällt auf, dass es jeden Tag fast gänzlich in den Wolken verschwindet. Dann vielleicht ein andern mal.
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  • Day46

    Pakse

    October 25, 2018 in Laos ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute war mal wieder ein Plan- und Relaxtag. Ein bisschen Bewegung/Kultur musste allerdings auch sein. So fuhren wir über die Nippon Bridge - einzige Brücke über den Mekong, die von Laos nach Laos und nicht ins Ausland führt - Richtung Golden Buddha. Auf den vielen Stufen nach oben hieß es dann: Schweiß, trief, tropf. Trotzdem natürlich immer schön lächeln, denn "Western People" sind hier eher rar und so wird einem ständig von Kindern zugewunken und man wird lieb begrüßt oder soll mit aufs Foto - wenn sich jemand ganz Mutiges traut zu fragen. Denn insgesamt sind die Laoten bisher sehr freundlich zurückhaltend.Read more

  • Day66

    27.-28.10.2016 Loop 2, Bolaven-Plateau

    October 28, 2016 in Laos ⋅ ☀️ 3 °C

    Pakse - Tad Lo - Thatang - Paksong - Pakse

    Nach einer Nacht mit wenig Schlaf bin ich früh Morgens vom Nachtbus durchgefroren ;) um 06:00 Uhr in Pakse angekommen.
    Mein eigentlicher Plan für den ersten Tag hier war ursprünglich, ein Relaxtag, nach den 4 Tagen und 600km unterwegs auf dem Scooter.
    Im Hostel habe ich dann aber beim Frühstück Pascal aus Basel kennengelernt. Kurzerhand habe ich mich entschieden, mich ihm anzuschliessen und hier gleich den nächsten Motorrad-Loop zu starten. Meine Bedingung.. Nur noch zweii Tagee..😄
    So haben wir uns entschieden eine Zweitagestour auf das Bolaven-Plateau zu unternehmen.

    Das Bolaven-Plateau ist ca. 1000m höher gelegen als Pakse und somit auch durchschnittlich 10 Grad kühler. Dank dem idealen Klima gibt es da sehr viele Kaffee- und Teeplantagen. Zudem liegen in diesen Gebiet viele spektakuläre und weniger spektakuläre Wasserfälle😊.

    Am ersten Tag haben wir eine dieser Kaffeeplantagen besucht und konnten eine eindrückliche Führung geniessen. Leider war nicht besonders viel los, da die Kaffeesaison von November bis Mai dauert.
    Während der Führung wurde uns auch ein typisch laotischer "Snack" offeriert.. Zermantschte rote Ameisen, direkt und frisch vom Baum😄😉.. Schmeckt gar nicht mal so übel, ist sogar ziemlich lecker😄🙈

    Am Abend haben wir gemeinsam mit Christophe ( Franzose ) und Melissa ( Belgierin ) einen Bungalow in Tad Lo bezogen. Direkt am Fluss mit Ausblick auf den bekannten Wasserfall.

    Der zweite Tag hat mit einem Ausflug an einen 80m hohen Wasserfall begonnen. Von oben kann man einen wunderschönen Ausblick sowie ein Erfrischungsbad geniessen. Selbstverständlich gab es dort keinerlei Sicherheitsabschrankungen oder Warnschilder, wir sind ja nicht in Europa😄. Später haben wir eine Teeplantage besucht, auf welcher seit drei Jahren ein Deutscher arbeitet. Dieser hat sich trotz Mittagspause für eine persönliche Führung zur Verfügung gestellt und hat uns Sinn und Zweck der Teeplantage (kombiniert mit einer Seidenproduktion) erklärt. Diese Plantage gilt als Ausbildungsstandort für die umliegenden Dörfer. Es soll in den nächsten Jahren ein Netzwerk von 200 Familien zustandekommen, welche dann als Zusatzeinkommen nebst dem Reisanbau selber Tee produzieren und die Aufzucht der Seidenraupe übernehmen. Gemäss Michi sind die Laoten allerdings ziemlich lernresistent gegenüber Neuem und der Prozess geht ziemlich langsam voran.

    Erneut zwei tolle und spannende Tage auf dem Scooter, meiner Meinung nach der beste Weg um Land und Leute kennenzulernen😊

    Nach 6 Tagen auf dem Motorbike, freue ich mich nun aber sehr auf die bevorstehenden Relaxtage auf den 4000 Inseln😀
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  • Day45

    Pakse

    October 24, 2018 in Laos ⋅ 🌧 25 °C

    Nach dem letzten Tag im Green Climbers Home (nochmal zum nahegelegenen Fluss getrekkt mit Nick) sind wir pünktlich zu einem der wichtigsten buddhistischen Feiertage in Pakse angekommen. Das Ende der Monsunzeit wird gefeiert mit fliegenden Laternen und leuchtenden Booten (beides mitgemacht) und diversen volksfestlichen Aktivitäten.Read more

You might also know this place by the following names:

Xé Dôn, Xe Don

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