Lithuania
Nidos Ragas

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.

44 travelers at this place

  • Day16

    Nida

    May 19, 2018 in Lithuania ⋅ ⛅ 4 °C

    Die Perle der Kurischen Nehrung ist eines der beliebtesten Urlaubsziele an der Ostseeküste. Nida ist mit seinen bis zu 60 Meter hohen Dünen, die sich bis hin in den russischen Teil der Nehrung erstrecken, einzigartig. Auffallend sind die bunten kurischen Holzhäuser in den gepflegte Blumengärten. Sie werden als Wohnhäuser, Verkaufsläden, Bistros, Pensionen, Hotels oder als Restaurants genutzt.Read more

  • Day7

    Imbiss in Nidden (Litauen)

    May 21, 2017 in Lithuania ⋅ 🌫 9 °C

    nachdem wir die Grenze nach 90 Minuten Wartezeit überwinden konnten, fühlen wir uns in Litauen wieder in der EU angekommen und gönnen uns erst mal einen Kaffee an der Strandpromenade von Nidden.
    Die Pizza ist übrigens eine Kinderportion...
    Read more

  • Day13

    Geschafft

    August 5, 2018 in Lithuania ⋅ 🌬 21 °C

    Das war ein langer Tag 😐 Nach der kurzen Überfahrt mit der Autofähre sind wir die Kurische Nehrung bis Nida gefahren, wo wir unsere plüschige Pension bezogen haben. Noch schnell einkaufen und etwas essen, aber jetzt gehen alle sehr müde und kaputt ins Bett 😴Read more

  • Day5

    Nida

    July 4, 2019 in Lithuania ⋅ ⛅ 15 °C

    Nida war ursprünglich, wie die ganze Kurische Nehrung, vom baltischen Volk der Kuren besiedelt. Erste urkundliche Erwähnung fand Nida 1385 in Dokumenten des Kreuzritterordens. Die ursprüngliche Lage des Ortes bis 1675 lag gut fünf Kilometer weiter südlich jenseits der Hohen Düne am Grabscher Haken (prußisch grabis = Berg). Die zweite Dorflage von Nidden – verursacht durch Versandung – befand sich von etwa 1675 bis in die 1730er Jahre direkt am Haffstrand, etwa auf der Höhe des Grabscher Haken. Der Name Nidden leitet sich ab von prußisch neid, nid, nida: fließen, auf- und abtauchen.
    Nidden lag an der Poststraße von Königsberg nach Memel. 1709 wurde nahezu die gesamte Bevölkerung von Nidden durch die Pest dahingerafft. Der von Agnes Miegel in ihrem Gedicht Die Frauen von Nidden geschilderte Pestfriedhof liegt etwas südlich der zweiten Ortslage.
    Durch nochmalige Versandung war man 1730 erneut gezwungen, den Ort vor der Parnidis-Düne ein drittes Mal aufzubauen. Nida wurden die kleinen Dörfer Skruzdynė (nehrungs-kurisch „skruzde“: Ameise) und Purwin (prußisch purwins: schmutziger Ort, Sumpf; litauisch Purvynė) angegliedert. Heute ist Nida mit 1500 ständigen Einwohnern die größte Ortschaft der Kurischen Nehrung. Nida liegt 48 Kilometer von Klaipėda und vier Kilometer von der Grenze zur Russischen Föderation entfernt.

    Bis 1919 gehörte Nidden zum Deutschen Reich; mit Abschluss des Vertrages von Versailles 1919 wurde der Ort dem Völkerbund-Mandatsgebiet Memelland zugeteilt (mit einer Grenze zu Ostpreußen einige Kilometer südlich, etwa an der heutigen Grenze zur russischen Oblast Kaliningrad im Bereich der Hohen Düne, Parnidžio Kopa); von 1923 bis 1939 gehörte es zum unabhängigen Litauen, 1939 bis 1945 wieder zum Deutschen Reich und von 1945 bis 1990 zur Litauischen Sozialistischen Sowjet-Republik, seitdem zum erneut unabhängigen Litauen.
    Read more

  • Day63

    Endlich wieder Kuchenzeit!

    September 7, 2019 in Lithuania ⋅ ☁️ 16 °C

    Sehr schöner kleiner Laden mit einer riesen Auswahl. Deshalb gibt es heute auch ein extra Kaffeetrinken 🤗

  • Day14

    Die Häuser von Nida

    August 6, 2018 in Lithuania ⋅ 🌬 21 °C

    Nida ist ein sehr possierliches Dörfchen mit eindeutig definierten Baustil. Der pittoreske Charme lockt allerdings auch sehr viele Touristen an.

  • Day45

    Thomas Mann am Checkpoint Charlie

    September 13, 2018 in Lithuania ⋅ ☁️ 17 °C

    Die kurische Nehrung. ... Ich denke da sofort an das alte Ostpreußen und an Thomas Mann, der von diesem Ort so verzaubert war, dass er hier noch ein Sommerhaus bauen ließ, als das Gebiet schon lange zu Litauen gehörte.
    Um es gleich vorweg zu sagen: Auch wir sind dem landschaftlichen Charme dieses Fleckchens Erde mit Haut und Haar erlegen! Die sanfte Seestimmung zur Haffseite mit seinen Kormoran- und Schwanenkolonien, seinen blauroten Holzhäusern, den fast schon pinienähnlich anmutenden Kiefernwäldern und den wirklich atemberaubenden endlosen Dünenlandschaften, die zu durchwandern man aufgrund ihrer ständig wechselnden Gestalt einfach nicht müde wird. Und auf der anderen Seite des nur 3 Kilometer breiten Landstreifens die tobende Ostsee, die hier um diese Jahreszeit eher dem Atlantik gleicht. Sartre kam auch nach Nida und bekannte, er habe zum ersten Mal in seinem Leben das Gefühl, über die Wolken gehen zu können. 'C'est comme à l'antichambre du paradis!'
    Wir bleiben eine ganze Woche. Wir erfahren fast die gesamte Länge der Nehrung mit dem Rad oder wandern, die Füße im Wasser, die menschenleeren weißen Sandstrände entlang. Ab und zu tollen bis auf riesige Turbane nackte Frauengestalten aller Altersklassen aus den Dünen und tanzen in einer gleichermaßen an Eurythmie wie an Turnvater Jahn erinnernden Choreographie über den Strand, bevor sie sich in die Fluten stürzen. Zunächst befremdet, praktizieren wir dieses Baderitual bald auch täglich unter lautem Juchzen.
    Bei all diesem Glücksgefühl, das die Natur in uns auslöst, ist da doch immer auch ein mulmiges Gefühl. In westlicher Richtung endet unser Strandgang an einem profan in die Dünen gesteckten Flatterband und dem Schild: Grenze, Zutritt verboten. Die russische Exklave Kaliningrad erinnert sowohl an die leid- und wechselvolle Geschichte dieser Region, als auch an die unsichere Gegenwart. Die Verve, mit der in den baltischen Staaten (insbesondere in Estland und Litauen) die Zugehörigkeit zu Europa und der Weg in die (digitale) Zukunft gelebt wird, beeindruckt uns tief. Und doch muss den Menschen hier neben der tatsächlichen geografischen Nähe Russlands gerade und besonders dieses russische 'Faustpfand' Kaliningrad inmitten Europas als Symbol der erneuten Bedrohung ihrer so mutig erkämpften Souveränität erscheinen. Kaliningrad ist hochgerüstet. Die Bestimmungen für ein Transitvisum haben sich in den letzten Jahren drastisch verschärft. Ganz sorgenfrei ist der Strandspaziergang an einem solch neuralgischen Punkt der aktuellen geopolitischen Landkarte nicht.
    Read more

You might also know this place by the following names:

Nidos Ragas