Lithuania
Vištyčio sen.

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Travelers at this place
    • Day 13

      Polen

      March 2, 2023 in Poland ⋅ ☁️ 2 °C

      Scheiss auf 9 Länder in 16 Tagen. Wir hatten heute vier Länder an einem Tag 🤪
      Erste Grenzkontrolle auf unserem Weg. Zwei Polizeibeamten irgendwo in der Pampa Polens. Sie haben uns aber nach kurzem Ausweis-Check ziemlich schnell weiter fahren lassen. Da scheint das Führungszeugnis wohl in Ordnung zu sein 😉Read more

    • Day 49

      Ruhetag am VistytisSee

      June 24, 2022 in Lithuania ⋅ ⛅ 22 °C

      Heute war ein Ruhe- und Badetag angesagt. Mit der Ruhe war es aber relativ. Es sind im Laufe des Tages zahlreiche Menschen und Hunde angereist. Zusammen mit ihren „Stehzeugen“ füllen Sie den Campingplatz nun merklich an und das Gekläffe ist auch oft zu vernehmen. Auch mehrere von der Sorte „Todbeißer“ sind dabei - manchmal mit Maulkorb. Ich besuchte den etwa 4 km entfernten Ort Vistytis und eine Straße dort, die nach Russland führt, natürlich durch Grenzanlage gesperrt. Die Uferpromenade und das dortige Lebensmittelgeschäft, in dem man wieder mit Euro bezahlen kann, was meiner neuen Visakarte ohne Auslandseinsatzentgeld aber relativ egal ist. Ansonsten Easy Living. Im Moment ist fast Sonnenuntergang. Der Sonne steht bald nur ein Wohnmobil im Weg. Die Zeichen stehen auf Abreise.Read more

    • Day 48

      Zum Vistytis See nach Litauen

      June 23, 2022 in Lithuania ⋅ ☀️ 21 °C

      Ein feuchter, etwas nebliger Morgen mit zunehmend starker Sonne, die den Nebel vertreibt und dann hervorragende Seesicht gewährt. Auf der neben dem Zelt stehenden Bank-Tisch Kombination frühstücke ich. Dann Sachen gepackt ,zuvor mein Bargeld gezählt. Zuvor hatte ich mir schon Storys überlegt, wie ich eventuell fehlende 1, 2 oder 3 Zlotys argumentiere. Der Zeltplatz kostet 25, etwa 8€. Alle Sanitäranlagen sind da, funktionieren, aber wie Einrichtung halt in einem Sportzentrum, was es ja auch ist. Dafür ist der Preis ok. Meine Zählung ergibt aber 25,…. Sloty. Also brauche ich die kommunikative, freundliche Nachbarin nicht zu involvieren, meine extra noch aufgesparte Bierdose nicht zu versetzen. Alle Storys werden nicht wahr, irgendwie entspannt, aber irgendwie auch schade, wo ich mir jetzt so viele Gedanken gemacht habe. Jedenfalls schenke ich das überflüssige polnische Kleingeld der netten Nachbarin. Dann gehts auf. Die ersten Meter fühlen sich etwas schwer an. Ich habe die Tagesstrecke wieder nicht hinreichend überarbeitet. So gerate ich wieder auf die GreenVelo mit Sandpiste. Landschaftlich natürlich sehr schön, aber mir einfach zu anstrengend im Fortkommen. Deshalb folge ich ihr nicht, als sie abzweigt - einen Bahndamm hoch durch lose Sandpassagen. Ich folge der 651, die als Bundesstraße in unmittelbarer Grenznähe nicht mehr Verkehr als jede herkömmliche Landstraße auch hat. Unterwegs komme ich dann doch noch mal an einem Kleb , einem Supermarkt vorbei, in dem ich mit Karte bezahlen kann und ich mache einen Verpflegungsstop mit Banane, Kefir und Keksen und - in weiser Voraussicht auch für heute Abend Spaghetti und Blognesesoße. Weiter fahre ich dem 3-Ländereck entgegen. Die Hügel werden immer höher. Bisher waren sie immer bis 170m Höhe, dann ging’s wieder 10-20m runter. Jetzt gehts schon mal auf über 200m, ja sogar 230m hoch und auch wieder auf 170m runter. Dann ist es auch schon da, das 3-Länder-Eck. Es ist ursprünglich mal ein Gemeinschaftsprojekt gewesen und wird durch einen Granit-Obelisken dort markiert, der ursprünglich auch mal frei stand. Polnisch heißt das Trojstyk Granic. Bis hier hin war der Weg überwiegend asphaltiert gewesen, ab da hat Komoot Waldwege für ca. 3 km geplant und zwar der wirklich üblen Art: schmal, so dass ich mit meinem Gepäck gerade auf einer Spur lang kam, 2-3 mal durch Matschstellen durch, wo alles gut gehen mußte und es glücklicherweise auch tat. Als der Weg wieder breiter wurde, dafür nur echt steil hoch und runter, ist es an einer Matschstelle dann passiert, das Hinterrad war nicht zu halten, rutschte nach rechts weg, und ich kippte nach links und landete im Matsch ganz weich und innerhalb von 10 Sekunden sickerte das Wasser durch die Kleidung. Was tun? Die Idee: Sattel mit Regenschutz abdecken und einfach weiter fahren. Es war warm und ich würde ohne Probleme trocknen. Ich rappelte mich auf, steckte die Handschuhe hinter die Spannriemen, hängte den Helm an den Lenker und legte meine Sonnenbrille einfach noch auf mein Gepäck und fuhr weiter. DER KLASSIKER. Natürlich verlor ich sie ziemlich schnell, merkte das aber erst einige 100m später, kurz bevor mir gerade ein Auto entgegen kam - auf diesem abgelegeneren Waldweg! Ich hatte das Motorgeräusch vorher gehört, das Rad einfach stehen gelassen und hastete jetzt zurück, fand die Sonnenbrille jedoch nicht. Als das Auto passiert hatte und ich alle Hoffnung fahren gelassen hatte, fand ich die Brille auf dem Rückweg von der „Unfall“-stelle unversehrt in der Mitte des Weges liegen. Das Auto hatte sie genau zwischen die Reifen bekommen. Es waren noch 600m bis zur nächsten gelben, d.h. größeren Straße. Auf der Straße angekommen, stand ich immer noch unter Schock und konnte auf Anhieb die Richtung, die ich diese Straße nun fahren muss, rechts oder links, nicht entscheiden.Man kann sagen, dass mich Litauen auf eine ganz spezielle Art begrüßt hat, um dann am Campingplatz ist es ins volle Gegenteil umzuschlagen. Dort wurde ich erst mal entgegenkommend von einer jungen Frau auf englisch begrüßt, was mir seid einigen Wochen nicht mehr passiert ist, freundlich (!) begrüßt zu werden. Sie knöpfte mir auch 16€ für die Nacht ab, war immerhin freundlich. Der Campingplatz war von der Lage her eine Wucht. Ich kam mit einem litauischen Reiseradler ins Gespräch, er kannte den Platz und half mir einen guten Stellplatz zu finden: “with an exciting view of the sunset”, im Schatten der Kiefernbäume und noch dazu vorausschauend, heute, einen Tag später, ist es sehr warm und die Sonne knallt nur so. Kleiner Haken: kein Warmwasser zum Waschen und Spülen. Duschschlüssel kostet 1€ extra. Jetzt, wo ich aber öfter im See bade, brauche ich den nicht mehr und am See sind “kalte” Duschen sowieso. Dazu kam gestern Abend noch ein großes Fest, ein großes Feuer wurde abgebrannt. Das Holz dafür war schon 2-3 m hoch geschichtet und abends wurden die OBJEKTE, allesamt kleine oder große technische Installationen, die hier so rum stehen, allesamt illuminiert. Dazu der wirklich schöne Sonnenuntergang. Ein wirklich gelungener Abend Empfang auf dem Campingplatz “Puzzle”.Read more

    • Day 112

      Aaaaaaaaaaaaaaa GEGENWIND

      August 3, 2023 in Lithuania

      Guten Morgen, hier kommt der Nachfrage zu gestern. Einer viel zu kurzen Nacht neben der großen Brücke über den Fluss Memel klingelt unser Wecker um 7 Uhr und wir machen uns daran schnell zusammen zu packen. In statdnahen Gebieten zu campen ist ja immer so eine Sache.... Wir versuchen es eigentlich immer zu vermeiden, oder dann sehr unauffällig zu bleiben.

      Leider schafften wir es nicht, alles zu verräumen, bis es das erste Mal schüttete. Folglich musste das Zelt klitschnass in den Packsack und wir radelten in Regenmontur los. Aber mit dem Wissen, dass es zeitnah aufhören sollte, war der Regen okay.

      Ja, der Regen war das kleinste Problem, denn dann kam der Wind! Schrecklich! Wir saßen 7 h im Sattel für schlappe 88km mit 12,6km/h. Zwischenzeitlich rollte Juli innerlich schon mit den Augen, weil ich mit 9km/h hinter ihm her kroch, aber manchmal geht es einfach nicht mehr. 20 km Schotterweg gaben Laura dann den Rest. Ständig hüpfte das Rad durch die Gegend und es fühlte sich an, als ob dort sandige Untergrund Hände bekommen hätte und sich mit aller Kraft am Rad festhalten würde. Selten war Radfahren so schrecklich wie heute!

      Naja, nach 40 km ließen wir uns in Kudirkos Naumiestis nahe der russischen Grenze zu Kaliningrad im Windschatten einer gigantischen Kirche nieder. Der Blick durch die Fenster sah wirklich schön aus! Ohne Wind verbrachten wir 2 sehr erholsame Stunden auf der Kirchenwiese, schliefen und mampften Mittagessen. Der Wind pustete in der Zwischenzeit das Zelt trocken (wenigstens dafür ist er nützlich 🙈).

      Bis zum nächsten Einkauf sollten viele weitere Stunden und Kullertränen vergehen. Der Wind wurde noch schlimmer und die weitläufigen Felder boten keinerlei Schutz. Vor allem die Lautstärke der Luft in den Ohren ist auf Dauer unerträglich. Was sollst, wir mussten weiter, denn es gab nichts zum Zelten in der Gegend. Alle 2km machten wir eine Trinkpause, kontrollierten per Google maps ob wir auch ja schon weiter gekommen sind (eigentlich voll der Blödsinn, aber es beruhigt, wenn die Zahl der Distanz zum Zielort in Häppchen kleiner wird) und kamen schlussendlich bei einem Haus an, dessen Besitzer uns Wasser geben konnte. So waren wir um 20 Uhr immerhin in der Lage, einen Schlafplatz aufzusuchen, denn ohne Wasser kocht sich Reis schlecht und der Körper bleibt unerträglich klebrig. Die Tochter hat uns dann auf englisch einen schönen Zeltspot in 6 km Entfernung beschrieben, und so ging es doch nochmal in den Sattel. Diesmal mit Zeitdruck, weil die gigantischen Regenwolken immer näher kamen.

      Wir schafften es rechtzeitige, das Zelt aufzubauen (stand wie ne 1 trotz Sturm), in den Wellen des Sees zu baden, Reis und Curry zu kochen und alle Sachen im Vorzelt zu verstauen. Kaum saßen wir drinnen und griffen zu den Löffeln, tröpfelten die Regentropfen auf die Außenplane. Was für ein Timing 🥰

      Schön, dass der Tag ein so gutes Ende genommen hat und wir gemeinsam alles durchgestanden haben. Danke Juli, dass du mich immer wieder auffängst!

      Ach ja, auf dem einen Bild sieht man die Grenzpfosten zu Kaliningrad rüber
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    • Day 9

      Auf Raubolds Spuren in Ostpolen

      July 11, 2023 in Lithuania ⋅ ⛅ 21 °C

      Da die Nacht ziemlich verregnet und mein kleines Zelt anscheinend doch nicht ganz dicht war, musste ich erst mal in der Morgensonne meinen Schlafsack trocknen. Dann hörte ich, dass die 200m entfernte Anlage in Betrieb ging, mit der die Schiffe auf einem Wagen auf Gleisen den Berg hochgezogen werden. Das habe ich mir natürlich genauestens angeschaut. Deutsche Ingenieurskunst und so... Relativ früh bin ich dann aufgebrochen und folgte den Wegpunkten, die mit Dirk R. geschickt hatte: Ein Kloster mit einer besonderen Orgel (dort war lief gerade ein katholischer Gottesdienst), ein Wasserturm, der super restauriert, mit einem Aufzug, einem sehr gemütlichen Café und einer Aussichtsplattform bestückt worden war und einer alten, nicht mehr ans Schienennetz angeschlossenen, etwas verfallenen Doppelbrücke. Schließlich wollte ich noch zu der Stele (oder auch Stelle), wo sich Russland, Polen und Litauen begegnen. War aber leider auf litauischer Seite abgesperrt. So konnte ich nur den Nato-Zaun zu Russland sehen und musste wieder umkehren. Nicht weit entfernt fand ich einen schönen Zeltplatz direkt am See, auf dessen anderer Seite man das russische Ufer und Dörfer erkennt. Sehr schöne Fahrt, danke für die vielen Tipps, Raubi!Read more

    • Day 20

      Lithuana and Poland

      September 21, 2018 in Lithuania ⋅ ⛅ 14 °C

      Unfortunately, I hadn‘t that much time to compare Lithuania with the other Baltic countries Estonia and Latvia. But Lithuania seems like that it‘s more similar to Poland than for example Estonia and Latvia with Russia. I Visited the Hill of Crosses in Lithuania. Nobody knows how much Cruzifix are there, but it seems like there are more than 20‘000 of them!!!
      I‘m not into religion, but it‘s a fantastic location you have to visit!

      I crossed the border of Lithuania and Poland at the „Three Country Corner“ with Kaliningrad which is part of Russia. It‘s sad that we have such guarded borders in Europe. Officially it is forbidden to take pictures of Russian soil. Did it anyway and then I drove away quickly.

      In the evening I reached Poland, and the gone headquarter of Adolf Hitler „Wolfsschanze.“ It‘s on the one hand very impressively and on the other hand very depressive if you know how much pain was planned and executed from this place.

      So I have to reach Berlin on Saturday evening! See you :)
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    • Day 7

      Dead end

      June 13, 2017 in Russia ⋅ 🌬 14 °C

      Aber hier gibt es gar keinen Übergang. Die Straße ist mit der Unabhängigkeit Litauens einfach auf wenigen Metern abgerissen worden und es wirkt als fehle ein Haus in der Häuserreihe. Nun trennt ein Blechzaun das, was früher mal ein Ort war.Read more

    • Day 7

      Vilkaviškio rajono savivaldybė

      June 13, 2017 in Lithuania ⋅ 🌬 13 °C

      Das ist mal ein Ortsname! Der Weg führt an einem alten Bauernhof vorbei, angekettete Pferde und Schafe stehen links und rechts auf der Wiese. Danach wird der Weg zwar breiter, dafür liegen große Findlinge mitten im Weg.Read more

    • Day 7

      Begegnung mit den Grenzern

      June 13, 2017 in Russia ⋅ 🌬 15 °C

      Natürlich geht es auch kurz zum Grenzzaun. Als wir ankommen, steht ein SUV am Zaun, dass auffällig schnell verschwindet. Der Fahrer lungert in Sichtweite herum, als plötzlich ein Geländewagen der litauischen Grenzpatrouille erscheint, und ein freundlicher Grenzer uns bitte keine Fotos von den russischen Grenzanlagen zu machen. Na Gut, fotografiere ich halt den See.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Vištyčio sen., Vistycio sen.

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