Malaysia
Penang

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297 travelers at this place:

  • Day30

    Essen, schlafen und Straßenkunst

    September 19 in Malaysia ⋅ ☁️ 30 °C

    Hier in Malaysia ist uns direkt aufgefallen, dass es sehr viel wärmer beziehungsweise irgendwie drückender ist, als in Thailand. Die goldene Regel hieß daher „niemals stehen bleiben!“. Die zwei Minuten (und es waren wirklich immer mehrere Minuten) an der Ampel wurden dann teilweise so unaushaltbar, dass wir uns dort, auf und ab bewegten. Malaysia, besonders Goergetown ist tatsächlich mit sehr vielen Bäckereien ausgestattet, was wir beide wirklich sehr in Thailand vermisst haben. So wurden wir leider immer wieder Opfer unserer süßen Schmacht und es verschlug uns hin und wieder in einer dieser Bäckereien. Der Anblick war ein Traum und der Geschmack noch viel mehr. Allerdings gefielen uns die Preise nicht so besonders und noch viel weniger die „Taxes“ und Servicegebühren, die jedes Mal unsere Rechnung in unerwartete Höhe schießen lassen haben.😥
    Den ersten Tag verschlug es uns also in das klimatisierte Einkaufszentrum von dem wir so begeistert waren, dass wir uns dort tatsächlich den restlichen Tag aufhielten. Dies führte auch dazu, dass jetzt beim packen für die nächste Station die ersten Klamotten aus Carlas Rucksack in der Unterkunft geblieben sind.😅
    Abends gingen wir dann zu einem Restaurant namens „Yeap Noodels“, welches wirklich sehr günstig und mega lecker war. Der Besuch wiederholte sich also noch häufiger und so aßen wir (auch zum Frühstück) dreimal dort. 🍜 🍲
    Der nächste Tag widmete sich dann neben dem tollen Essens Penang dann auch der Straßenkunst, für die Penang ja besonders bekannt ist. Allgemein können wir sagen, dass wir sehr begeistert sind von Penang oder Malaysia generell. Beim Grenzübergang fiel uns irgendwie direkt auf, dass es sauberer ist und auch noch grüner, also die Straßen sehen sehr viel schöner aus. Das Essen ist super und die Stadt ist sehr jugendlich und schnelllebig, mit vielen Touristen. Auch wenn man natürlich besonders mit Indern, Muslimen und Asiaten in Berührung kommt. Englisch sprechen die Malaysier wirklich super, so wurden unsere ganzen Taxifahrten zu einem Informationsgespräch, das war wirklich toll und bisher bei jeder Fahrt so. Auch wenn man wirklich zweimal hinhören muss, weil oft das „r“ zu einem „l“ mutiert und sie wirklich sehr „abgehakt“ sprechen. Bei einer Fahrt konnte ich es mir nicht nehmen lassen ein Video aufzunehmen und das beschreibt es wirklich perfekt. 😅 Die Menschen sind wirklich sehr freundlich und hilfsbereit.
    An diesem Tag verschlug es uns zu dem etwas weiter weg entfernteren Foodmarket, namens Gurney Drive. Die Grab-Fahrerin nannte uns auf der Hinfahrt so viele Tipps, dass wir den ganzen Abend damit verbrachten durch die wirklich sehr modernen Einkaufskomplexe zu laufen und aus dem Staunen garnicht mehr raus zu kommen. Wir entdeckten neben der günstigsten Bäckerei auch das leckerste, frischeste und preisgünstigste Sushi, dass wir je gegessen haben. Die Abenden wechselten sich also ab, mit zur Mall fahren und/oder in der bekannten „Love Lane“ in den Bars den Abend ausklingen lassen. 🍻 🎶.

    Heute sind wir in das 15 km entfernte „Batu Feringgi“ gereist, da es hier einen tollen Nachtmarkt gibt und den angeblich schönsten Strand Penang’s. Davon wollen wir uns natürlich selber überzeugen und deshalb werden wir hier zwei Nächte bleiben, auch besonders, weil uns Penang so gut gefällt. 😍
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  • Day31

    Batu Ferringhi

    September 20 in Malaysia ⋅ ⛅ 27 °C

    Wie bereits gesagt hat uns Penang sehr gut gefallen, deshalb haben wir um 2 Nächte verlängert und sind in den, an der Küste liegenden Ort, Batu Ferringhi gefahren.

    Unsere Unterkunft liegt 3 Minuten von dem täglichen Nachtmarkt entfernt und damit auch 5 Minuten vom Strand. Das Wetter hat aber leider nicht so mitgespielt, denn obwohl es sehr trocken und warm, bzw sehr stickig war, wollte man sich dennoch nicht viel draußen aufhalten. In Indonesien betreiben die Herrschaften nämlich Brandrodung und der ganze Rauch zieht hier rüber. Es sieht einfach sehr nebelig aus.

    Also haben wir uns eigentlich immer nach einem morgendlichen Strandspaziergang, einen gemütlichen Tag im Zimmer (mit Fenster 🎉) gemacht, bevor wir uns dan abends in das Getrubel gestürzt haben. Der Nachtmarkt bestand zum Großteil aus Klamotten-Ständen, doch hinter ihnen verbargen sich wunderbare Essens-Tempel, Streetfoodstände im Kreis aufgestellt, in der Mitte Tische mit Nummern. Man konnte sich hinsetzten, dann kam eine Dame vom Getränkestand, fragte nach dem Getränkewunsch und während dieser gebracht wurde und direkt bezahlt, konnte man in Ruhe herumschlendern und sich alles was man wollte zu seiner Tischnummer bringen lassen. Tatsächlich sehr angenehm und super lecker!
    Den zweiten Abend haben wir dann noch mit einem Bar-Besuch nach dem Foodmarket beendet und dort direkt vor der Küste den Abend mit einem erfrischenden Getränk in der Hand ausklingen lassen.
    Jetzt liegen wir im Bett und reisen morgen (hoffentlich, denn es ist noch nichts gebucht) weiter nach Kuala Lumpur. Dafür müssen wir laut Auskunft von mehreren Malaysiern wieder zurück nach Georgetown und dann geht’s mit einem hoffentlich angenehmen Bus weiter nach KL.☺️
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  • Day26

    Auf nach Malaysia

    September 15 in Malaysia ⋅ ⛅ 26 °C

    Der Weg nach Malaysia began in Ko Lanta um 7:40 Uhr. Wir wurden von einem sogenannten Mini-Van abgeholt und fuhren mit einer Fähre zum Festland. Von dort aus wurden wir von dem einen Mini Van in den anderen komplementiert und warteten vergebens auf den versprochenen „Big-Bus“. Warum wir darauf hofften? Weil die mini Vans keinen Kofferraum haben und man nur hoffen konnte, dass nicht alle sitze belegt sind, damit der Fahrer die Rucksäcke und anderes Gepäck dort verstaut. Dies war aber in keinem der Mini Vans der Fall und so mussten Yannis und Ich also seinen Rucksack den Großteil der Strecke praktisch auf dem Schoß halten. Hinzu kommt, dass die großen Busse bei weitem komfortabler sind und man nicht das Gefühl hat, beim nächsten Brems-Stoßer zerspringt die Kniescheibe. Aber gut, diese Länder sind einfach nicht für so „große“ Menschen, wie wir ausgelegt.😂😉
    Als wir dann also in Georgetown ankamen, fragten wir den Fahrer ob er uns hier an Ort und Stelle eben rausschmeißen könnte, und da standen wir dann, mitten auf der „Backpacker-Road“. Von dort hatten wir einen sehr interessanten 5 Minuten Walk zur Unterkunft und konnten direkt in das Zimmer Einchecken. Also was heißt Zimmer? Ein heller Raum mit gemütlichem Bett und Ablagemöglichkeiten, Fehlanzeige 🤷🏼‍♀️ wir checkten in unser sogenanntes „Loch“ ein, welches weder Fenster noch richtiges Licht hatte, aber dafür zwei einzelne 1,40er Betten und eine Kleiderstange, ausreichend für uns war es aber trotzdem ☺️.
    Die Sache mit dem „kein Fenster“ haben, stellte sich als morgendliches Quiz heraus, wenn wir uns also keinen Wecker stellten, konnten wir nur vor dem Blick auf das Handy schätzen, wieviel Uhr wir haben.
    Gut, wir machten uns also schnell auf in die Stadt und besorgten zuerst Bargeld, dann die SIM-Karte und besonderes Augenmerk lag auf dem Essen.
    Am ersten Abend verschlug es uns in ein israelisches „Resaurant“ namens Mr.Shawerma, da wir tatsächlich ganz viel israelischer Essen auch beim Streetfood sahen, dachten wir „heute wird geschlemmt“. Das Essen war nichts besonderes, aber lecker. Wir entdeckten die Gegend noch ein wenig und gingen dann recht zeitig schlafen.
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  • Day20

    Street Art in Georgetown

    April 21 in Malaysia ⋅ ⛅ 34 °C

    Von der malaysischen Insel Langkawi ging es heute morgen mit dem Boot weiter auf die Insel Penang und deren Hauptstadt Georgetown.
    Georgetown ist Weltkulturerbe und unter anderem bekannt für seine Street Art von Ernest Zacharevic, welche an vielen Ecken der Stadt zu finden ist. Echte Objekte werden mit Graffitis vermischt und laden zum Fotos schießen ein. 📸
    Auffallend ist, dass in dieser Stadt viele Kulturen vereint sind. Dies macht sich vor allem durch die vielen verschieden Restaurants und Strassenstände mit malaiischer, indischer, chinesischer und arabischer Küche bemerkbar sowie durch Moscheen, Kirchen und Tempel.
    Abends besuchten wir ein Food Festival. Die Speisen schmeckten lecker, aber es fehlte ein bisschen die Authentizität, welche wir beispielsweise gestern Abend erleben durften.

    Frohe Ostern und sonnige Grüße 🐰☀️
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  • Day33

    Tag 32 - Strandtag

    May 3 in Malaysia ⋅ ⛅ 34 °C

    Unser letzter Tag in George Town.
    Also erstmal ab zum Strand 😁🏖
    Das heißt dann allerdings auch erstmal eine Stunde Bus fahren, denn der Strand befindet sich am anderen Ende der Insel. Ist aber (im Gegensatz zur KVB) absolut entspannt und preiswert, also saßen wir wenig später im Strandcafé und haben unser Mittagessen zu uns genommen.
    Das Wasser ist vielleicht nicht so klar wie in Phuket, dafür ist der Strand aber relativ leer und schön.

    Abends ging es dann noch schnell in ein schönes Restaurant, direkt gegenüber von unserem Hotel, mit dem bis jetzt definitiv besten Burger Asiens 🍔
    Und damit endet auch schon unser Aufenthalt in George Town, denn morgen mittag gehts schon weiter... 🚌
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  • Day21

    Best wishes to everybody

    April 22 in Malaysia ⋅ ⛅ 34 °C

    ⛪️ Nach ausgiebiger Straßenkunst gestern ging es heute wieder etwas geistreicher zu und wir besuchten den Kek Lok Si Tempel.
    Jeweils hängten wir ein Bändchen für unsere Wünsche auf und erkundeten die Anlage

    🌎 Zusätzlich planten wir unsere Weiterreise nach Tanah Rat ins Hinterland von Malaysia.
    🚌 Morgen 12:30 gehts los im Bus...mal sehen wie die erste Busfahrt so wird....PS ich hasse Busfahren und Hanna hat sich schon die Reisekaugummis parat gelegt.

    🥘 Nach Erweiterung unserer Armbandkollektion gab es ein prächtiges Abendmahl im Straßenrestaurant für umgerechnet je 3 Euro
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  • Day29

    Tag 28 - Streetart & Venedig 2.0

    April 29 in Malaysia ⋅ ⛅ 35 °C

    Goerge Town ist unter anderem berühmt für sein Streetart. Also sind wir durch die Straßen gelaufen und haben uns die Graffiti verschiedener Künstler angeguckt, wobei wir teilweise nur vermuten konnten, welche Kunstwerke vom gleichen Künstler gemalt wurden.
    So viele Kunstwerke, dass wir garnicht alle hochladen können (sollte aber nochmal ein Faulenzertag kommen, werden wir sicherlich noch welche zeigen😉).

    Danach ging es dann ins „Venedig 2.0“, einem Stadtviertel komplett auf Stelzen im Wasser und damit natürlich auch attraktiv für Touristen. Ganz interessant sind, neben der Chinatown, auch die vielen Chinesischen Tempel, wie auch am Ende des Stadtviertels und damit direkt am, und über dem Wasser⛩

    Und natürlich sind hier auch die Streetfoodstände nicht weit, also ging es dann direkt mit den frisch zubereiteten Crispy-Chicken Burgern ans Meer, wo wir diese dann im Sonnenuntergang genossen haben🍔🌅
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  • Day55

    Illegales Picknick im Pool

    September 28 in Malaysia ⋅ ⛅ 31 °C

    Der Donnerstagmorgen begann mit einem Stresspacken, wer hätte es anders gedacht, und dem Herunterschlingen der letzten paar Toastscheiben, ehe es bereits zum ersten Mal leicht verschwitzt ins Taxi ging und in Richtung Hafen gedüst wurde. Leider jedoch verstand der Taxifahrer unsere Anweisung "speedy, speedy please!" nicht und wir schlichen quasi durch den Verkehr. Hanne drohte schon an, dass er bitte mal auf den Beifahrersitz klettern solle, damit sie endlich das Steuer übernehmen könne. ^^ Doch aller Überraschung trafen wir 10:13 Uhr am Hafen ein und mussten nur noch zwischen all den Ticketschaltern den richtigen finden, der auch erst 10:15 Uhr dicht machen sollte. Eine Leichtigkeit. :P
    Keine 10min später saßen wir an Bord unserer Speedfähre, guckten mehr oder weniger aufmerksam den Film King Kong, der auf einem kleinen Fernseher für alle Passagiere abgespielt wurde, und waren nun auf dem Weg nach Georgetown, welches auf der Halbinsel Penang lag. Unser letzter Zwischenstopp in Malaysia wurde nach knapp 2h Fahrtzeit erreicht und nach kurzer Orientierungslosigkeit fanden wir dann tatsächlich auch unser Taxi, welches uns in unser neues Appartement, ebenfalls mit Ausblick auf die Skyline, fuhr. Da wir nämlich nun leider verwöhnt von unserem Kuala Lumpur Luxus-Appartement waren, war der Pool und die Skyline-Aussicht unverzichtbar geworden. Da kann man schon einmal 10€ mehr pro Nacht investieren. :P
    Mit großen Augen wurden wir vor das "Tropicana Macalister 218" gefahren und waren völlig hin und weg, da sich sogar ein vielversprechend aussehender Bäcker und ein Sushi-Laden im Erdgeschoss des Gebäudekomplexes befand. Also blieb uns gar nichts anderes übrig, als mit Backpack und Co uns durch die engen Tisch- und Stuhlreihen zu drängeln und erstmal die halbe Sushikarte zu bestellen.
    Doch leider wurde uns dann mitgeteilt, dass sie bereits keine Avocado mehr in ihrem Repertoire hatten und stattdessen entweder 90% unserer Bestellung entfallen würde oder sie uns alternativ alles mit Gurke anrichten könnten. Na gut, dann gab es wohl nicht mehr so viel Auswahl, was unsere Sushivariationen anging. Egal, Hauptsache wir würden überhaupt etwas zu schnappern bekommen. ^^ Dass wir allerdings über eine Stunde auf ein paar Reisrollen gefühlt mit simpler Gurke warten mussten, war eher weniger erfreulich. Aber was soll's, mit 6 Packungen Sushi unterm Arm ging dann hinauf in den 23. Stock und wir betraten freudestrahlend unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte. Mit phänomenaler Aussicht auf die Stadt warfen wir uns spontan auf unsere 2 einzelnen Ehebetten und wäre es nach mir gegangen, hätte ich auch erstmal ein kurzes Nickerchen in diesem tollen Riesenbett machen können. :D
    Doch wir hatten andere Pläne, denn der Infinty Pool rief bereits nach uns und unser langersehntes Sushi lud nur so dazu ein, am Pool gegessen zu werden. Also ging es eingewickelt in zwei Handtücher wieder in den Fahrstuhl und ohne einen wirklichen Raumplan im Kopf zu haben, intuitiv in den 33. Stock. Erwartungsvoll stiegen wir also in der höchsten Etage aus, doch statt einem Pool blickte uns eine Baustelle inklusive Betonpfosten an. Ähm okay, dann war der Pool vielleicht doch eine Etage tiefer ? Also zurück in den Fahrstuhl und eine Etage hinunter, doch auch in der 32. Etage war kein Pool, nicht einmal der vertraute Chlorgeruch, vorzufinden. Was sollte das denn ? Mussten wir jetzt tatsächlich jede Etage abklappern ? Zum Glück trafen wir auf eine Gruppe Asiaten, die unsere Hilflosigkeit wohl bereits aus der Entfernung erkannten und fragten, was oder wen wir denn suchen würden. "Also wir sind auf der Suche nach dem Pool", antworteten wir, woraufhin die Asiaten nur laut zu lachen anfingen. Verwirrt schauten wir einander an. Das Hotel hatte doch einen Pool oder etwa nicht ? Schließlich antwortete eine aus der Gruppe und meinte, der Pool würde sich in der 11. Etage befinden. Was ?! In der 11. ?! Wer baut denn seinen Pool in die 11. Etage, wenn das Gebäude 33 Etagen hat ? Perplex schauten Hanne und ich uns an, was die Asiaten noch lauter lachend in den Fahrstuhl einsteigen ließ. Wow, so viel also zu der Aussicht über die Skyline. ^^
    Nichtsdestotrotz stiegen wir nach einer kurzen, peinlichen Warteminute in den Fahrstuhl und fuhren inklusive Sushi hinab zum Pool. Dort ankommen, mussten wir leider realisieren, dass das Essen und Trinken im Poolbereich streng untersagt war, doch wie jeder weiß, können wir beide nur sehr schlecht englisch lesen und verstehen, weswegen wir unsere Sushi-Bestellung im nächsten Busch versteckten und es uns im Pool bequem machten. Doch es war gar nicht so einfach, undercover mit Stäbchen sein Sushi zu genießen, wenn alle 2 Minuten ein Angestellter vorbeikam und wir spontan unser Sushi wieder zurück in den Busch schieben mussten bzw. alles ganz spontan mit den noch sauberen Handtüchern abgedeckt werden musste. Die Stäbchen landeten schlussendlich in unseren Haaren als neues Accessoire und schließlich wurde einfach mit den Chlorfingern gegessen. Leider mussten wir schnell realisieren, dass das olle Sushi-Restaurant wohl auch knapp an Gurke war, weswegen alle ursprünglichen Avocadorollen nun nicht einmal mehr mit Gurke, sondern mit ekligem Seegras befüllt waren. Na lecker. Doch mal wieder mussten wir uns zu helfen, weswegen kurz darauf der Seegras-Wegschnips-Kontest begann. :P Man nehme sich also eine Sushirolle, ziele mit seinem Zeigefinger auf den Teil, wo sich das meiste grüne Ekelgras befand, holte aus und zack! wurde die Sushirolle durchbohrt und die grüne Pampe landete im Busch. Aber don't panic, it's organic! ^^ (Für unsere Omis: Keine Panik, es ist organisch (abbaubar) ;D )
    Einmal hatten wir jedoch ein etwas sehr ungünstiges Timing, weswegen es nicht zu vermeiden war, dass das vorher noch weiße Handtuch mitten auf die Seegrasreste geworfen wurde und Hanne kurzer Hand die bereits aufgerissene und knallgrüne Sojasoße in den Mund nehmen musste, nett lächelte und sich nicht anmerken ließ, dass die salzige Brühe gerade in ihrem Mund auslief. ^^ Keine 20 Sekunden später schwamm sie laut hustend zu unserem Sushidepot zurück, um sich erstmal 3 Rollen hinter zu werfen, um den puren Sojageschmack loszuwerden. Manno man, alles nur um nicht beim illegalen Sushi-Picknick aufzufliegen. :P
    Unser nächstes Problem bestand dann darin, all die leer gefressenen Plastikverpackungen irgendwie unter dem Handtuch aus dem Poolbereich zu schmuggeln, was gar nicht so einfach ist, wenn man von 2 netten Angestellten bis zum Fahrstuhl eskortiert wurde. Doch auch die Hürde meisterten wir mit links und flüchteten laut kichernd aus dem Fahrstuhl und ab hinter unsere sichere Zimmertür.
    Nach einer kurzen heißen Dusche ging es dann hinaus in die Stadt, um noch etwas bei Tageslicht erkunden zu können. Da sich unsere auserwählte Festung leider gerade im Umbau befand, mussten wir unsere Nachmittagspläne über Bord werfen und spontan eine andere Richtung einschlagen. Und da wir natürlich keine Zeit verlieren wollten, blieb uns auch keine weitere Minute, um auf die nächste Grünphase zu warten, nein, wir rannten lieber noch schnell auf die grüne Ampel zu, was dazu führte, das ich beinahe mit meinen Flip Flops im Schlamm ausrutschte und kurz davor war, eine gekonnte Arschbombe hinzulegen. :D Aber alles ist gut gegangen, ich hatte nur ungefähr knöchelhohen Schlamm an mir zu kleben. Wer kennt es nicht, die allseits bekannte Fuß-Schlammpackung ? ^^
    (Kommentar Hanne: Du kannst ruhig erzählen, dass Du über die Baustelle abkürzen wollte und Beton an Deinen Füßen zu kleben hattest! :P )
    Nachdem ich also pro Fuß ein halbes Taschentuch geopfert hatte, ging es nach der kurzen Schlammbefreiung in Richtung der Jettys, also den einheimischen Wohnsiedlungen auf Stelzen, die die Chinesen am Hafen errichtet hatten. Nach einer kleinen Shoppingtour entlang all der unterschiedlichen Jettys, ging es gegen 20 Uhr aufgrund eines einsetzenden Regenschauers in ein Taxi, da dieser zur Folge hatte, dass wir uns leider Gottes in ein paar Malls verdrücken mussten. Doch vorher fanden wir einen Supermarkt, der mal wieder all unsere Erwartungen übertraf, und wir kleideten uns mit neuem Shampoo, Chips, Popcorn und Gouda(!!!) ein. Ein wahrer Glückstreffer. Mit karamellisiertem Popcorn in den Händen ging es in die nahgelegende Mall und mal wieder wurde H&M angepeilt. ;) Wo sonst sollte man auch im Ausland shoppen? Mit vollen Tüten ging es dann 20min vor offiziellem Ladenschluss noch in einen Abendkleiderladen, der Hannes Herz um einiges höher schlagen ließ. Während sie also mit knapp 15 Kleidern in der Umkleide war, lief ich wie "verloren und nicht abgeholt" durch den Laden und wartete auf die Modenshow. ^^
    Das Resultat des Abends war, dass Hanne mit einem neuen Opernkleid und ich zitiere "2 Paar der extravaganten zwanziger Jahre Handschuhen" den Laden knapp 15min nach eigentlichem Ladenschluss verließ und mit Freudensprüngen durch die bereits dunkle Mall hüpfte. :D
    Nach dieser anstrengenden Shoppingtour fuhren wir mit vollen Tüten zurück ins Hotel und da wir ja bereits gegen die Poolvorschriften verstoßen hatten, konnte ein weiteres Mal ja auch nicht mehr so viel zusätzlichen Ärger anrichten. So zumindest unsere Logik. Also ging es kurz vor Mitternacht auf leisen Sohlen noch einmal in den Pool, der seit 20 Uhr bereits "gesperrt" war. :P Leider konnten wir unser nächtliches Planschen nicht allzu sehr genießen, da wir Dank unserer Paranoia uns ständig nur im Kreis drehten und mit großen Augen die aktuelle Lage checkten, ob nicht doch noch ein Securitytyp aus dem Busch gesprungen kommt. Ein paar Schwimmbahnen und weitere panische Blicke später, liefen wir dann zurück zum Fahrstuhl, ignorierten gekonnt die Kameras, die unser nächtliches Schwimmen nun definitv haben auffliegen lassen, und fuhren wieder hinauf zu unserem grandiosen Appartement, wo uns die heiße Dusche und die breiten IKEA-Betten nur so erwarteten. ^^
    Nach einem ausgiebigen und bitter nötigen Ausschlafen, strahlte uns am nächsten Morgen die Sonne an und wir beschlossen, dann gegen 11 Uhr doch mal das viel zu bequeme Bett zu verlassen. Denn auf eins haben wir uns schon den gesamten gestrigen Tag gefreut und zwar die kleine Bäckerei, die von jeglichen Leckerbissen wie Käsekuchen, Blätterteigtaschen, Torten, belegten Brötchen und Co nur so gefüllt war. Unsere Augen wurden immer größer, die Mägen knurrten immer lauter und wir luden unser kleines Tablett voll, bis kein Platz mehr übrig war. Knapp eine Stunde futterten wir uns durch die Theken und genossen endlich mal wieder vernünftige Croissants und Käsebrötchen. Es war einfach nur göttlich!
    Mit vollen Mägen saßen wir keine 20min später in einer Bergbahn, die uns innerhalb von 5min auf den Penang Hill fuhr, von wo wir einen fantastischen Panoramablick auf die Stadt hatten. Wir liefen über kleine, abgelegene Wanderwege, beobachteten ein paar Äffchen, stapften unzählige Treppen auf und ab und hatten jetzt schon ein wenig Bammel vor dem Hardcore-Trekking-Urlaub mit unseren Eltern. ^^
    Nachdem wir ein paar neidischen Blicken auf die Asiaten, die per Golf-Caddy durch die Gegend gekarrt wurden, geworfen hatten, liefen wir zurück zur Bergbahn und wir fuhren mit einer ordentlichen Geschwindigkeit wieder hinab in die Stadt. Unser Timing hatte uns mal wieder nicht enttäuscht, denn kaum waren wir aus der Bahn ausgestiegen, fing es an zu regnen und wir mussten notgedrungen zurück ins Hotel, um ein kurzes Mittagsschläfchen zu machen. :P Mensch, was für ein Pech aber auch!
    Aus dem anfänglich geplanten Mittagsschlaf wurde dann allerdings doch eher weniger, denn schließlich mussten noch Blogeinträge geschrieben werden, das Reisetagebuch konnte mal wieder ein Update gebrauchen, der frisch gekaufte Pfefferminztee musste geschlürft werden und und und. Es stand also eher Arbeit an, als chilly milly abhängen im Bett. ^^ Doch wir kombinierten quasi beide Teile und da der Regen tatsächlich bis 18:30 Uhr anhielt, hatten wir ordentlich Zeit, um unsere To-Do-Liste abzuarbeiten.
    Gegen 19 Uhr trauten wir uns dann endlich wieder hinaus in die Stadt und machten das, was wir auch die letzte Zeit schon getan haben: Malls abklappern und Geld ausgeben. :P Denn schließlich wurde unserer Familie gesagt, sie sollen Platz im Rucksack lassen, damit unsere neuen Errungenschaften auch wirklich Platz fanden.
    Also führte es uns mal wieder, wie hätte es anders sein sollen, in die Malls und wir shoppten, bis die Läden die Rollläden herunterfuhren und wir aus der Mall fliehen mussten. Blöderweise war es nun 22:15 Uhr und mit der Mall waren auch all unsere Restaurantmöglichkeiten geschlossen. Na toll, da werden wir wohl hungern müssen, denn auch der Gouda und Co von gestern Abend waren natürlich schon längst verspeist worden. Zu unserem Glück hatte noch genau ein einziges indisches Restaurant offen und wir bekamen gerade so noch die kalten Reis- und Gemüserest. Besser als nichts. ;) Nach ein paar Curryflecken mehr auf der Hose trotteten wir wieder in Richtung Hotel und saßen nicht einmal eine halbe Stunde später wieder auf unseren tollen IKEA-Betten.
    Doch an Schlafen war erst einmal nicht zu denken, denn wir mussten die Rucksäcke noch packen, Blogeinträge beenden, Videoanrufe tätigen und ein letztes Mal die heiße Dusche auskosten.
    Gegen 2 Uhr morgens waren wir dann mit allem durch und konnten uns endlich aufs Ohr hauen. ^^
    Eigentlich war unser Ausschlafen bis 11 Uhr eingeplant, doch um 10:23 Uhr klingelte es auf einmal an unserer Appartementtür und dies ließ uns aus unserem Schönheitsschlaf hochschrecken. Zuerst lautete meine Taktik, dass ich es einfach gekonnt ignorieren würde und wer auch immer dort vor der Tür steht, schon selbst wieder abhauen würde. Leider ging diese Taktik nicht wirklich auf, denn keine 20 Sekunden später klingelte es erneut. Meine Güte, die sind aber hartnäckig. Also schälte ich mich gequälter Weise aus meiner warmen Bettdecke und guckte vorsichtig um die Ecke, als ich die Tür öffnete. Vor uns stand eine Frau, die wissen wollte, wann wir denn nun endlich auschecken würden. Ähm hallo ? Check-out war um 12 Uhr, warum sollte ich denn früher aus diesem Zimmer wollen ? Total verpennt erklärte ich ihr das, knallte die Tür ungewollt viel zu laut zu und watschelte wieder in mein Bett. Man man man, da klaut die mir doch tatsächlich anderthalb Stunden Schlaf.
    Frustriert und noch im Halbschlaf lagen wir also noch im Bett, ehe es gegen 11:20 Uhr erneut an der Tür klingelte. Was war denn jetzt schon wieder ? Also kletterte ich wieder aus meinem Bett, immer noch leicht genervt, öffnete erneut die Tür und diesmal stand dann doch tatsächlich die Inhaberin des Appartements vor uns und fragte erneut, wann wir denn nun auschecken würden. "Meine Güte, was ist denn an 12 Uhr so schwer zu verstehen ?", fragte ich Hanne ein wenig genervt, nachdem ich die Tür erneut genauso laut zugeschmissen hatte. Nun ja, da kann man nichts machen, also alles zusammen kramen, in den Backpack stopfen und nach einem letzten energischen Klingeln der Inhaberin um 11:53 Uhr, einem erneuten aufgesetzten Lächeln und der Antwort "Ja, wir checken um 12 Uhr aus!" verließen wir dann mehr oder weniger motiviert das Hotel.
    Ein zweites und auch letztes Mal saßen wir wieder in unserer kleinen aber feinen Bäckerei, luden das Tablett voll, schlürften unsere Frappuccinos und genossen die köstlichen Backwaren aller Art. :)
    Nach dem ausgiebigen Frühstück (Ja, 12:30 Uhr zählt noch als Frühstückszeit ^^) ging es per Taxi in die Innenstadt und unsere letzten Stunden in Georgetown verbrachten wir damit, im strömenden Regen zu tanzen, Street Art Orte abzuklappern, in ein Upside Down Museum zu gehen und nach knapp 10min mit 300 geknipsten Fotos wieder draußen zu stehen. Das ist nämlich das Resultat, wenn dir die asiatischen Angestellten vor Ort das Handy aus der Hand nehmen, dir sagen, wie du zu stehen hast, "1,2,3 Cheese!!" rufen und einfach abdrücken und du in Rekordzeit die Museumsräume wechseln musst. ;D
    Nach all den Programmpunkten und einem erneut einsetzenden Regenschauer, suchten wir Unterschlupf in einem Café und genehmigten uns einen Chai Latte, einen Cranberry Eistee und eine Portion Pasta.
    Während es draußen ununterbrochen wie aus Eimer goss, saßen wir drinnen uns froren uns aufgrund der Klimaanlage den Allerwertesten ab. ^^ Doch glücklicherweise hörte der Regen genau in dem Moment auf, als unser Taxi vorfuhr und wir nun mit Säckele und Päckele erneut auf dem Weg zum Flughafen waren.
    Da aber natürlich nichts so läuft, wie ursprünglich geplant, standen wir bereits nach den ersten 5min Fahrt im Stau und malten uns schon aus, wie wir unseren Flug nach Medan verpassen würden und unsere Eltern auf uns anstatt anders herum warten müssen. Doch zum Glück schafften wir es pünktlich zum Flughafen und ja, der Flig war ausnahmsweise auch mal auf das richtige Datum gebucht. ^^
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  • Day31

    Tag 30 - Penang Hill

    May 1 in Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute ging es (das erste Mal) mit dem Bus Richtung Penang Hill, ein Berg auf der Insel, der am höchsten Punkt 833m über den Meeresspiegel ragt ⛰
    An der Endstation angekommen gab es erstmals eine kleine Stärkung, Nasi Goreng Pattaya (gebratener Reis umhüllt von einem Omlette).

    Dann ging es endlich mit der Bahn nach oben 🛤
    Die Fahrt dauert nur ca. 5min für den knapp 2km langen Weg.
    Das erste was uns aufgefallen ist war, wie angenehmen kühl die Luft in der Höhe ist. Das sind wir schon gar nicht mehr gewöhnt.

    Die Aussicht war einfach Wahnsinn. Man konnte über die ganze Stadt gucken und hatte einen wunderschönen Ausblick auf George Town 🏙
    Außerdem gab es oben mehrere schön angelegte Wege, die man entlang schlendern konnte, viele Bäume und Pflanzen, und natürlich, wie könnte es anders sein, eine Menge leckere Essensmöglichkeiten.
    Auf dem Rückweg mussten wir dann leider ewig anstehen, um wieder nach unten zu fahren, aber der Tag hat sich sehr gelohnt 👍🏼
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  • Day32

    Tag 31 - Überall Wolkenkratzer

    May 2 in Malaysia ⋅ ⛅ 33 °C

    Ein etwas kürzerer Tag für uns.
    Wir sind heute einfach mal in die entgegengesetzte Richtung gegangen, in der Hoffnung eine Einkaufspromenade mit vielen Straßenständen vor zu finden (Spoiler Alert: Es gab keine).
    Dafür haben wir haufenweise Wolkenkratzer gefunden, alles riesige Hotelkomplexe, in denen locker halb Deutschland Urlaub hätte machen können🏙

    Da es ja leider keine Straßenstände für unser Frühstück/Mittagessen/Abendessen gab, mussten wir ein wenig suchen. Wir haben dann aber zum Glück ein weiteres riesiges Einkaufszentrum, mit einer typischen „Essensetage“ gefunden, wo es so ziemlich alles gab, was man sich wünschen könnte🍛🍜
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You might also know this place by the following names:

Pulau Pinang, Penang, PNG

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