Mongolia
Ulaanbaatar Hot

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Travelers at this place
    • Day 68–72

      Boxenstopp Nr. 2 - Ulan Bator

      June 2 in Mongolia ⋅ ☁️ 19 °C

      Nachdem wir in Ulan-Ude rechts Richtung Mongolei abgebogen sind, haben wir unsere erstmal letzte Nacht in Russland am Gussinojesee verbracht mit Millionen von fliegenden Insekten. Ich war kurz schwimmen, nur diese Flieger waren auch auf dem Wasser und fanden mich als Landeplatz super - ich war etwas anderer Meinung. Tobias hat in der Zeit den Heros kontrolliert und festgestellt, daß die vielen Schlaglöcher ihm wieder arg zugesetzt haben. Er repariert die Stellen provisorisch und wir benötigen dringend den nächsten Boxstopp. Tobias findet etwas außerhalb von Ulan Bator einen Mechaniker, sogar mit Stellplatz. Also ab in die Mongolei 🇲🇳.
      Der Grenzübergang gestaltet sich als etwas nervig, da wir bei der Ausreise noch stärker kontrolliert werden und für die Einreise in die Mongolei gefühlt hundert Mal die gleichen Dokumente vorzeigen müssen - aber auch das war irgendwann rum und weiter geht's.
      Im Reiseführer steht, daß die Mongolei das dünn besiedelste Land sei - davon merken wir erstmal nichts. Wir fahren durch Orte und Landschaften mit soviel Menschen und Autos wie schon lange nicht mehr 😂
      Das schwüle Wetter wird durch einen Regenschauer mit davor einhergehenden Sand- bzw Drecksturm abgelöst. Da wir müde sind, suchen wir uns in der Nähe der Hauptstraße einen Stellplatz, der sich als herrlich ruhig herausstellt.
      Die Route zum Mechaniker führt uns links von der Hauptstraße runter - so müssen wir nicht durch Ulan Bator - juchheee. Aber von wegen, denn um auf die weiterführende Straße zu kommen, müssen Bahngleise überquert werden - aber nicht darüber sondern alle gefundenen Wege führen durch kleine Unterführungen - das höchste, was wir gefunden haben, waren 3 Meter 😤.
      Also, alles wieder zurück fahren und mühsam durch Ulan Bator quälen.
      Darüber vergesse ich, nach einer SIM-Karte zu schauen. Tobias hat eine E-SIM, das ist echt praktisch, geht bei meinem Handy nur leider nicht.
      Jetzt erholen wir uns auf diesem netten Platz, der Heros wird parallel repariert bzw. das was ohne zusätzliches Material möglich ist, unsere Wäsche wird gewaschen - alles super 👍
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    • Day 70

      Ulan Bataar City Tour

      June 4 in Mongolia ⋅ ☁️ 28 °C

      Also wegen Ulan Bataar muss man nicht in die Mongolei fahren - oder wie Karin gerade sagt: Eine Stadt, die man nicht braucht.
      Aber immerhin die Hälfte aller Mongolen wohnt hier, und sie können sich nicht trennen von ihrer gewohnten Behausung. Sobald man etwas außerhalb der City ist, gehören Gers (die mongolische Jurte) zu jeder Parzelle. Und dazu auch noch etwas Platz, der dann eingezäunt wird. Das führt zu einem enormen Platzverbrauch und so zieht sich die Stadt dahin. Gleichzeitig gibt es keine funktionierende Infrastruktur oder öffentlichen Nahverkehr, was wiederum dazu führt, dass die Stadt ab 10 Uhr vormittags bis spät in den Abend ein einziger Verkehrsstau ist, mit entsprechender Luftqualität.
      Mit dem Taxi haben wir auf dem Rückweg mit unserem Einkauf über eine Stunde für 13km gebraucht.
      Dazu kommt, dass es in der kältesten Hauptstadt der Welt heute bollenheiß ist, wir haben locker 30°.
      Wir haben 20 km Stadt erwandert und ja, es gibt auch den Winterpalast des Khans und verschiedene repräsentative Gebäude aber eine Reise ist das nicht wert.
      Wir haben unser Ziel jedoch erreicht, Bargeld besorgt und zusätzliche Dollars, Heros geflickt, Vorräte aufgefüllt und auch ein bisschen Fahrpause, auch wenn heute ein heftiger Tag war.
      Umso schöner ist die Dusche mit unbegrenzt Wasser am Stellplatz.
      Nachtrag Karin: und das Gewitter am Abend hat die Luft abgekühlt und gesäubert.
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    • Day 71–72

      Flucht aus Ulan Bataar

      June 5 in Mongolia ⋅ 🌬 12 °C

      Ganz so schlimm war es nicht. Unsere Gastfamilie von Fortec Guest House + Garage war super nett und wir haben dort einen Ruhepool am Rande dieses Molochs gefunden und konnten etwas entspannen.
      Aber die Stadt selbst ist extrem anstrengend, vor allem, wenn man mit so einem putzigen Kleinwagen wie unserem Heros durchfahren muss.
      Fortec ist ein Sammelplatz für Overlander mit einem technischen Problem. Wir trafen dort einen italienischen Motoradfahrer mit defektem Zylinder und heute ist auch noch ein Franzose mit einem kleineren Mobil eingetroffen. Wir haben die Zeit heute genutzt, um mal wieder etwas aufwändiger zu kochen, während die letzten Arbeiten am Heros erledigt wurden.
      Die Temperatur ist von gestern 30° auf heute 2° gefallen und es stürmt extrem. (Kommentar Karin: da fehlt ne 1 davor, also heute tagsüber 12° und heute Nacht sollen es nur noch 2° sein 🥶)
      Jetzt stehen wir außerhalb auf relativ freiem Feld und lassen uns noch etwas vom Sturm durchrütteln.
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    • Day 79

      Ulan Bator City Tour Nr. 2

      June 13 in Mongolia ⋅ ⛅ 18 °C

      Meine Überlegung, die Zeit ohne Tobias für eine geführte Tour weiter in den Süden zu nutzen, scheitert an der Kurzfristigkeit. Und so schaue ich mir doch die Stadt weiter an, nachdem der Heros geputzt und gestriegelt ist.
      Ich probiere das mongolische Bussystem aus, um mir das in die Stadt laufen zu ersparen. Klappt ganz gut, nur bin ich gespannt, wann der Bus zusammen bricht - aber er hält durch bis ich aussteige 😂
      Die Dsaisan-Gedenkstätte liegt auf einem Hügel und erinnert an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Sowjetsoldaten und war, wie auch in Georgien, ein Zeichen der Freundschaft zwischen der UdSSR und der Mongolei.
      Der Narantuul Markt bietet hauptsächlich Waren für die Einheimischen und es macht Spaß, die verschiedenen Bereiche zu entdecken. Früher war das der russische bzw Schwarzmarkt. Und ich bekomme sogar ein Lied auf der Pferdekopfgeige vorgespielt 🎶
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    • Day 25

      Ulaanbaatar (Mongolei 1/3)

      September 11, 2019 in Mongolia ⋅ ⛅ 20 °C

      Ulaanbaatar, die kälteste Hauptstadt der Welt, empfängt uns mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen um die 20°C.
      Die Stadt selbst hat nicht sehr viel zu bieten, außer unzähligen koreanischen Restaurants, Karaokebars, viel Verkehr und Smog.
      Die Mongolei, das am dünnsten besiedelte Land weltweit, hat nur ca 3 Millionen Einwohner, ungleichmäßig verteilt auf einer Fläche ungefähr vier Mal so groß wie Deutschland. Gut die Hälfte davon lebt hier, in der viel zu schnell gewachsenen und einzigen wirklichen Stadt.

      So machen uns am zweiten Tag auf zu einer neuntägigen Tour in die Wüste Gobi und die Zentralmongolei. Dabei verbringen wir viel Zeit in unseren russischen Kleinbussen und kommen Offroad nur langsam voran. Aber die Fahrt durch eine der größten Wüstenregionen der Welt lohnt sich.
      Die Landschaft verändert sich stündlich und wechselt zwischen Steppe, Steinwüste, Grasflächen und Bergen hin und her. Vereinzelt sieht man andere Tourbusse oder kleine Nomadenzelte (sogenannte Gers), aber vor allem sieht man eins: Natur so weit das Auge reicht. Unendliche Weite und große Tierherden von Ziegen, Pferden, Yaks und Kamelen, die frei und wild erscheinen, aber trotzdem zu den Nomadenfamilien gehören.
      Es ist unglaublich wie viel einsame und unberührte Landschaft dieses Land zu bieten hat. Die Nächte sind zwar kalt, aber sternenklar, und die Milchstraße zieht sich von Horizont zu Horizont deutlich über den gesamten Nachthimmel.

      Wir kommen hauptsächlich in den Gast-Jurten bei Nomadenfamilien unter, die uns freundschaftlich empfangen und uns zur Begrüßung Schnupftabak und fermentierte Stutenmilch anbieten. Und da unsere Gruppe, die ausschließlich aus Europäern bestand, nicht unhöflich erscheinen möchte, schnupfen wir ordentlich Tabak, essen sehr intensiven Ziegenkäse und trinken wahlweise leckeren Milchtee oder auch fermentierte Milch.

      Wasser ist in der Wüste Mangelware, sodass die sanitären Einrichtungen vornehmlich aus einem Loch im Boden bestehen, immerhin mit einem Holzverschlag drumherum. Babytücher ersetzen das Waschbecken und die Dusche, und auch wenn dieser Zustand von der Gruppe schnell akzeptiert wird, kann sich bis zum Schluss so recht niemand daran gewöhnen.

      Dafür ist die unendliche Natur umwerfend und schön. Wir besteigen bei starkem Wind eine 40km lange und mehr als 300m hohe Sanddüne, die irgendwie nicht richtig dorthin passen möchte. Wir durchwandern schattige Täler, besuchen buddhistische Klöster und eine alte Haupstadt. Wir schwimmen in natürlichen Wasserfällen und reiten einen Tag durch das wunderschöne Orkan-Valley.

      Die Tour ist unglaublich intensiv, wunderschön aber auch anstrengend. Und während wir uns nun noch 3 Tage in Ulaanbaatar erholen, freuen wir uns auf Peking, die chinesische Mauer und die verbotene Stadt.

      PS:
      Wir haben den Footprint Mongolei in 3 Abschnitte unterteilt: Ulaanbaatar, Gobi und Zentralmongolei, da wir pro Punkt nur 10 Fotos hochladen können.
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    • Day 28

      Ulanbataar

      September 28, 2019 in Mongolia ⋅ ⛅ 12 °C

      Nach 22 Stunden haben wir dann am frühen Morgen die Hauptstadt der Mongolei, Ulanbataar, erreicht.
      Auf dem Bahnsteig erwartete uns bereits ein Mitarbeiter des Golden Gobi Hostels und brachte uns zur Unterkunft. Dort angekommen bekamen wir zunächst ein Frühstück. Danach begannen wir mit der Tourplanung. Es ergab sich, dass wir noch am selben Tag aufbrechen würden...
      So machten wir uns noch schnell auf den Weg zum Sightseeing in der Stadt. Danach mussten wir dann noch das Geld für die Tour besorgen. Kurzzeitig waren wir damit auch Millionäre, da wir ca. 4 Millionen Tugrik 😝 abheben mussten... Weiterhin waren wir auch noch einkaufen und haben festgestellt, dass es in der Mongolei sehr viele deutsche Produkte, insbesondere Schokolade, gibt und sogar von „Gut&Günstig“.
      Um 1 Uhr ging es dann auf zur Tour. Wir sind eine Gruppe von 5 Leuten, Mark (Brite), Anya (Kanadierin), Ran (Israeli) und uns beiden. Weiterhin haben wir natürlich einen Fahrer und eine englischsprachige Führerin bzw. Köchin. Wir waren zunächst zwar skeptisch, dass wir mit dem Van überall hinkommen würden, es hat sich jedoch gezeigt, dass unser Fahrer wirklich super ist. 😉 Nach ca. 500 km kamen wir abends dann bei der Nomadenfamilie, bei der wir in einer Jurte übernachten. Nach dem Abendessen mit mongolischem Milchtee (Suutei Tsai) gingen wir auch ziemlich zügig zu Bett, da wir auch von der Zugfahrt noch müde waren...
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    • Day 41

      Rückfahrt nach Ulanbataar

      October 11, 2019 in Mongolia ⋅ ⛅ -1 °C

      An diesem Tag frühstückten wir im Auto, da die Sonne leider auf sich warten ließ, es leicht schneite und die Temperatur wirklich nicht hoch waren. Der Kofferraum wurde zur Küche umfunktioniert, der Motor lief und heizte das Auto. Danach machten wir uns auf den langen Weg zurück nach Ulanbataar. Einen Großteil des Weges legten wir auf einer asphaltierten Straße zurück, welche an manchen Stellen aber (trotz Mautgebühr) nicht besser war als die Fahrt durch die Pampa. Somit geht die Reise durch die großen Weiten der Mongolei 🇲🇳 leider zu Ende. Wir haben viele tolle Sachen erlebt, die Kultur der Mongolen kennengelernt und viele interessante Dinge dazu von unseren Guides erfahren.
      Am späten Nachmittag im Hostel angekommen, genossen wir die erste Dusche seit 11 Tagen. Jetzt wissen wir diesen Komfort wieder sehr zu schätzen. ☺️
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    • Day 42

      Ulanbataar

      October 12, 2019 in Mongolia ⋅ ☀️ 0 °C

      An unserem letzten Tag in der Mongolei sind wir mit Anya zum Narantuul Market gefahren, um dort nach günstigen mongolische Produkten aus Wolle oder Leder zu schauen. Am Ende hatten wir alle auch etwas gefunden, so z.B. Socken, Handschuhe aus Yak-Wolle oder Schals aus Kaschmir.
      Am Abend wollten wir eigentlich ein Konzert zur mongolischen traditionellen Gesangs- und Tanzkunst ansehen, doch leider mussten wir dort angekommen feststellen, dass es am Wochenende nicht stattfindet. Zum Glück waren wir nicht die Einzigen, die vor verschlossenen Türen standen.
      Danach sind wir zum Abschluss nochmals in ein mongolisches Restaurant zum Abendessen gegangen und sind danach zurück zum Hostel um zu packen. Anschließend saßen wir noch im Hostel mit vielen anderen Leuten zusammen und haben uns gut unterhalten.
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    • Day 62

      Reiten wie Dschingis Khan

      October 17, 2019 in Mongolia ⋅ 🌙 3 °C

      Surrealistisch wirkt die riesige Statue, die mitten im Nirgendwo als glänzende Touristenattraktion vor ca. 10 Jahren errichtet wurde. Sie stellt den wohlgenährten Gründer des mongolischen Grossreichs da, der eine Identifikationsfigur für die Mongolen werden soll. Wir schauen im zugehörigen Museum die Entwicklung der Jurten an und erklimmen die Aussichtsplattform auf dem Kopf des Pferdes.
      Danach fahren wir zu einem sogenannten Ger Camp indem wir selbst das erste Mal in so einer Jurte nächtigen.
      Davor reiten wir aber selbst im Abendlicht spazieren, geführt von 2 geübten Reitern, am Horizont der Mongolenherrscher.
      Danach genießen wir ein typisch mongolisches Gericht. Es besteht immer aus Schafsfleisch, das entweder mit Nudeln oder Reis und wenn vorhanden mit Gemüse serviert wird. Dazu trinken wir Milchtee. Am nächsten Tag lesen wir 3 Finnländer auf, die sich uns anschließen, da sie die Zeit bis das Ersatzteil für ihren BMW eintrifft, nutzen wollen. Sie waren mit dem über 25 Jahre alten 5er immerhin bis in die Mongolei gekommen.
      Nun geht es durch die endlosen Weiten in Richtung Süden zur Wüste Gobi.
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    • Day 19

      Hey Mongolia

      October 26, 2019 in Mongolia ⋅ ☀️ 5 °C

      Sowie die Ausreise aus Russland, war auch die Einreise in die Mongolei ein kleines Abenteuer. Nach einer weiteren Stunde ohne Pässe und ohne die Möglichkeit den Zug zu verlassen hatten wir es endlich geschafft und waren legal auf mongolischen Boden 😊
      Im Zug lernten wir noch ein mongolische Pärchen kennen, mit welchen wir nach 0 Uhr noch mit einem Bier auf seinen Geburtstag anstießen. 🎈
      Das letzte Mal schlafen und dann war das Abenteuer Transsibirische / Transmongolische Eisenbahn auch schon vorbei.

      Am Bahnhof in Ulaanbaatar angekommen wurden wir direkt von einer netten Dame aus dem Hostel
      empfangen und zum Hostel gebracht. Fünf Minuten später wurde uns das Frühstück serviert - so kann es weitergehen 😁

      Wir schauten uns, bei bestem Wetter die Stadt ein wenig an bevor es nach einem kleinen Nickerchen zum Abendessen in ein Hotpot Restaurant ging 😍

      Morgen startet dann eine 4 tägige Tour durch die Mongolei. Abenteuer garantiert 🙃
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    You might also know this place by the following names:

    Ulaanbaatar Hot, Ulaanbaatar

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