New Zealand
Mount Eden

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.
1,276 travelers at this place
  • Day63

    Planlos in Neuseeland...

    February 4, 2020 in New Zealand ⋅ ⛅ 27 °C

    Gestern Abend bin ich in Auckland gelandet und muss gestehen:

    Ich habe ABSOLUT keine Ahnung was ich hier machen soll!

    Es ist nicht so daß es hier nichts schönes und sehenswertes geben würde, allerdings möchte ich nicht Kreuz und quer durchs Land fahren.
    Und hier stellt sich dann auch schon bereits die zweite Frage:
    WIE komme ich hier am besten von A nach B?
    Denn hier kosten die Uber doch deutlich mehr als in Australien und gute Verbindungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln habe ich noch keine gefunden...

    Fakt ist: ich habe bis zum 04.03 Zeit und muss dann in Christchurch sein, denn von dort geht mein nächster Flug!

    Um mir Gedanken um meinen weiteren Reiseverlauf zu machen und dafür einpaar Reiseprospekte sowie das Internet zu durchforsten, ging ich in ein Café.
    Doch nach einem Vanilla Latte und einen Banana Smoothie später war ich immer noch nicht schlauer...

    So würde das nichts! So entschied ich mich in einen 30 Minuten entfernten Park zu laufen. Vielleicht kam ja dort die Erleuchtung 💡🤷
    Den Park fand ich nicht, dafür aber eine schöne kleine Bucht mit Bänken die im Schatten standen.

    Nach kurzer Zeit setzte sich eine andere Backpackerin zu mir auf die Bank.
    Ich hatte das Gefühl sie nach Tipps für Neuseeland zu fragen, aber bevor ich mich traute war sie auch schon wieder weg... *Mist, Chance verpasst!* 🙄

    Als sich einpaar Minuten später ein Typ vor mir ins Gras legte, hatte ich wieder das Gefühl ihn ansprechen zu müssen.
    War mir aber wieder unschlüssig.
    Und so dachte ich mir: "Wenn ich ihn ansprechen soll, hätte ich doch gerne ein Zeichen!"
    Tja...kaum den Gedanken zu Ende gedacht, piepte neben mir im Gras ein Handy.... Aber da war NICHTS!!!!
    Okay, das konnte ich wohl gut und gerne als ein eindeutiges Zeichen deuten! 😅🙈
    Also stand ich auf und ging, bevor ich es mir wieder anders überlegen konnte, zu ihm hin und sprach ihn einfach an.

    Und siehe da: er hieß Bin, kommt aus Neuseeland, lud mich auf ein Bier ein und schrieb mir einpaar Empfehlungen für die Umgebung auf ein Stück Papier! ☺️

    Kurz darauf musste er leider wieder los und so bedankte ich mich bei ihm und machte mich, zugegebenermaßen leicht angehickst, auf den Weg zurück zum Hostel.

    Ich steckte mir meine Kopfhörer in die Ohren und hörte in Endlosschleife "Harlem River" von Moderator.
    Der Song, der uns auf unserer Tasmanien Reise stets begleitete und mich an Sandro, Tobi, gemeinsame Kochabende und endlos scheinende Fahrten auf dem Tasmania Highway zurückdenken lässt 🎧🎶💭

    Und so lief ich in Gedanken durch die Straßen...

    ... planlos in Neuseeland
    Read more

    Ramona Malycha-Witt

    Du wirst die Zeit schon sinnvoll nutzen👍

    2/8/20Reply
     
  • Day3

    Kia Ora! Ich bin angekommen!

    February 11, 2020 in New Zealand ⋅ 🌙 19 °C

    Leute, ich habe es geschafft. Krass, was für eine Tour 😂 der erste Flug ging total schnell rum, doch die 16 Stunden danach.. Puh. 😴 Mehr als 3 - 4 Stunden konnte ich nicht schlafen. Total verrückt durch verschiedene Zeitzonen zu fliegen und komplett das Zeitgefühl zu verlieren.
    Nachdem ich mein Gepäck geholt habe, bin ich in den Skybus gestiegen und erstmal zum Hostel gefahren. Frisch geduscht und dennoch hundemüde bin ich durch die Stadt spaziert. Um 14 Uhr konnte ich endlich einchecken und habe dann 3 Stunden geschlafen. Musste sein :-) Viel passiert hier heute nicht mehr, ich gehe früh ins Bett. Morgen früh fahre ich mit der Fähre auf die Waiheke Island. Strand, Meer und spazieren gehen steht auf meinem Plan. Dann gibt es auch endlich vernünftige Bilder zu sehen 😅
    Read more

    Jörn-Holger Janne

    Guten Morgen Verena, Ich freue mich mit Dir an der schönen Reise. Hast mich sozusagen im Rucksack. Dankeschön!

    2/11/20Reply
    Sven ja

    Festmahl 🤣

    2/12/20Reply
    Verena Thies

    Hahaha, ja war richtig gut 😂😂😂

    2/12/20Reply
     
  • Day82

    Mit dem Helikopter zu den Gletschern

    February 23, 2020 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute ist Hilarys Geburtstag!
    Und um ihn zu etwas besonderem zu machen, buchten wir uns einen Helikopter Flug hoch zu den Gletschern, dem Mount Cook und dem Mount Tasman.

    Anfangs war ich ein wenig nervös, denn ich habe ein wenig Höhenangst und ich stellte mir den Flug ziemlich wackelig vor.

    Das war allerdings nicht der Fall! Wir folgen recht ruhig durch die Luft und hatten eine fantastische Aussicht auf die Gletscher!!!

    Zwischendurch machten wir eine kurze Landung um etwas im Schnee umher zu laufen und einpaar großartige Bilder machen zu können.

    Dort oben auf dem Eis sieht man eine leicht hellbraune Schicht. Als wir fragten was das wäre wurde uns gesagt daß das Asche von den Buschfeuern in Australien ist! 😳

    Diesen Gletscher wird es leider nicht mehr soooo lange geben, da er jedes Jahr um 0,1 km³ schmilzt....
    Read more

    Ramona Malycha-Witt

    Schön dass du entgegen deiner ersten Eindrücke als du in Neuseeland angekommen bist noch eine Menge gesehen hast und deine Zeit sinnvoll genutzt hast👍

    2/26/20Reply
     
  • Day213

    Die letzten Tage in NZ

    March 9, 2020 in New Zealand ⋅ 🌧 20 °C

    Mit einem leichten Hangover erwachten wir also am Samstag nach unserem kleinen, gemeinsamen Abschiedsabend und hatten genau noch 14 Tage Zeit bis zum VisaEnde aka Campervan Verkauf Doomday!

    Wir fuhren also (fast) geradezu zu Toms Haus im Norden Aucklands; dort wollten wir eigentlich einziehen, zumindest aber waschen, Sachen einlagern....Pustekuchen. Tom war auf einem Festival und seine Wohnung wurde generalsaniert! Wir konnten immerhin ein paar Sachen in seinem Schuppen lagern und natürlich auch etwas aufräumen und putzen....die Ellerslie Carfair stand am Sonntag an und wir wollten Strobo im besten Lichte präsentieren - auch wir hatten gekauft, weil er so gut aussah und dastand.
    Am frühen Morgen des Sonntag, 1. März machten wir uns also auf den Weg zur Automesse! Alles blitzeblank, Maren hatte auch ein schickes Bild gemalt, unsere Anzeige war auch im Facebook Marktplatz nochmal aktualisiert worden - wir waren, very german, gut vorbereitet.
    Weil manche Kunden schon vor uns da waren, und wir tatsächlich viele Gespräche geführt hatten, vergaßen wir es einfach ein paar GoPro Aufnahmen zu machen... aber auf einem Autoflomarkt war ja jeder schonmal ;)
    Wir fuhren zwei Tschechen nach Hause und mit einem Kontakt einer resoluten französischen jungen Dame nach Piha - irgendwie wenig, aber es sollte reichen!
    Erstmal wollten wir zur Belohnung allerdings den Swell surfen, den wir Dank der Automesse nicht in Raglan surfen konnten...Raglan ist ja bekanntermaßen das SurfMekka Neuseelands und bei unserem ersten Besuch für Silvester gab es leider keinen Swell. Piha ist der berühmteste SurferStrand von Auckland - so eine Art Bondai Beach, nur eben KiwiStyle:Ganz weit draußen, ganz schlecht zu parken und sehr natürlich. So wie wir das mögen. Was wir nicht mochten war allerdings, dass der Swell zu groß für die Piha Bucht war und wir deshalb zwar eine schöne Nacht auf einem Campingplatz verlebten, aber nix richtiges gesurft sind!

    Am Montag ging es zurück nach Aucki weeeeeiil besagte Französin Orianne eine Probefahrt machen wollte! Nachdem die Tschechen abgesagt hatten und der SurferJack doch nicht so richtig Zeit für einen Termin hatte, war das eine gute Option. Am Ende der Probefahrt stand ein Termin für einen VorVerkaufsCheck am nächsten Tag in einer Werkstatt. Ein sehr gutes Ergebnis, allerdings auch ein spannender Termin für uns, weil wir Strobo ja nie in die Werkstatt gebracht haben!
    Der Dienstag sollte ein süßer Tag werden. Zwar nahm der Termin um 11 zwar fast 3h in Anspruch (Zeit die wir Kaffeetrinkend mit Orianne verbrachten), an dessen Ende stand allerdings ein stronges Ergebnis: Strobo bestand den Werkstatttest fast tadellos, Orianne wollte Strobo so oder so unbedingt und so konnten wir uns ohne unangenehme Preisverhandlungen auf einen guten Deal einigen!
    Das tollste am Deal: Die Übergabe war auf Samstag terminiert, sodass wir doch noch einen (kleineren) Swell in Raglan jagen gehen konnten!
    Wir machten uns also direkt auf den Weg nach Raglan und mit Sonnenuntergang kamen wir denn auch an.
    Völlig überraschend haben sich Leowillis denn auch nochmal für den folgenden Tag angekündigt!
    Wir verbrachten die kommenden Tage also wahlweise in der ManuBay, der WhaleBay oder dem süßen Städtchen Raglan. Moritz konntet tatsächlich noch ein paar größere Wellen surfen, Maren ein paar kleinere...generell war Urlaub angesagt - schließlich war das einfach der süße Abschluss einer langen tollen Reise durch Neuseeland! Wir fanden schlussendlich kein T-Shirt das uns gefiel, dafür einen sogenannten "Meat-Pie" der uns beiden schmeckte! Der Name täuscht, es war die Geschmacksrichtung Veggie-Curry mit Kürbis!

    Freitagnachmittag ging es dann zurück zu Tom - der war mtlw zurückgekehrt und ein Zimmer stand für unseren Einzug bereit....navh über zwei Monaten wartete also ein richitges Bett auf uns.

    Am Samstag um 14 Uhr trafen wir uns mit Orianne zur Übergabe an der Albany Mall. Der offizielle Teil war die Überschreibung des Wagens in der Post.
    Danach mussten wir tatsächlich die Schlüssel übergeben und nach einem Abschiedsbild endgültig Abschied nehmen!
    Auch wenn Orianne eine würdige Nachfolgerin zu sein scheint und wir wusssten, dass dieser Tag kommen würde....traurig war es allemal! Noch ein letztes Mal in unseren Lieblingssuuupermarkt PaknSave und wir mussten tatsächlich wieder mit dem öffenltichen Bus nach Hause fahren noooooooooooo!
    Aber dieser Tag sollte seinen Höhepunkt noch erleben:Nachdem wir tagelang Flüge gesucht hatten und auch gar nicht so genau wussten wohin, war er an diesem Abend auf einmal da: der vergleichsweise sehr günstige Flug von Auckland nach San Jose, Costa Rica! Dass er über Los Angeles UND Miami ging - geschenkt! Schließlich war der Boardtransport umsonst...! Gesehen und gebucght. So viel hatten wir in wneigen Stunden lange nicht erledigt.

    Als wir Sonntagmorgen erwachten und der Wind das Beachwetter zerstörte, war auch recht schnell klar: Wir würden Marens Montagsgeburtstag auf den Sonntag vorziehen! Wir begaben uns also mit Tom an die Auckland Waterfront und genossen ein paar Aperol Spritz! Gönnung pur! Einmal nicht umrechnen, was es kostet! Zur Feier des Tages kamen - wie soll es anders sein - auch Leowillis dazu. Am frühen Abend hatten wir genug Geld ausgegeben um zu frieren - wir fuhren nach Hause und versuchten es mit Wein in den Geburtstag zu schaffen...das klappte NICHT!
    Am Montagvormittag überraschten uns die (noch) mobilen Leowillis mit einem tollen Brunch...Baguette, Croissant, Ei, Gorgonzola...wir aßen und spielten den ganzen Tag! Und bestellten noch eine Pizza zum Abschluss. Ein wunderbarer Geburtstag!

    Der Dienstag sollte wiederum ein ganz besonderer Tag werden: wir verpflichteten uns, Tom einen Tag auf der Arbeit zu helfen, um ein bisschen was zurückzugeben. Immerhin haben wir viele Tage bei Ihm gewohnt. Dass bereits um 6.20 Uhr Abfahrt war und wir den ganzen Tag Steine bzw Felsen zu einer Mauer formen sollten...ein Glück wussten wir das nicht vorher Mit offenen Händen, körperkaputt und sehr müde kehrten wir am Abend zurück, ( so fühlt man sich also nach nur einem Tag als helfer auf dem Bau) um letzte Reisevorbereitungen zu treffen.
    Einchecken, Hostel buchen, Bus buchen....ich weiß nicht ob wir uns den Schlaf in den ganzen Monaten so sehr verdient hatten, wie an diesem Abend!
    Unsere Abreise war nun unausweichlich. Alles erledigt, Gutes getan und recht gut organisiert. Wir wollten den Tag nicht vor dem Abend loben...immehrin hatten wir schon die eine oder andere schelchte Erfahrung am Flughaften gemacht. Aber alles sah gut aus.

    Leowillis werden wir nun sehr wahrscheinlich erst zurück in Mainz sehen und Tom haben wir selbstverständlich zu uns eingeladen. Die Adieu Runde fiel uns dennoch schwer.
    Read more

  • Day4

    Da habt ihr aber ganz schön was vor...

    September 1, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 14 °C

    Boah, Frauchen... mir tut immer noch der Po weh vom Fliegen, aber gut. Wie seid ihr überhaupt schon wieder in der Lage, zu denken und zu planen? Mir fallen schon wieder die Augen zu. Ich döse noch ne Runde. - AegonRead more

    Petra Sarius

    Armer Aegon, ich glaube bald tut dir nicht nur der Po weh.😂

    9/1/19Reply
     
  • Day4

    Immernoch Auckland

    November 3, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Erstmal habe ich mir heute Vormittag meinen Backcountry Hut Pass geholt und bin dann doch noch ein bisschen wandern gegangen: zum One Tree Hill auch auf dem Coast-to-Coast trail. Und wieder haben mich die Bäume fasziniert...
    Und was mir seit heute klar ist: Der Typ, der die Mülltonnen designed hat, ist wohl steinreich. Die sehen exakt so aus wie bei uns, inkl. Papiertonnen und Gelbe Tonnen 😀.
    Ich will ja nicht angeben, aber heute war Kurze-Hosen-Wetter mit 21°C und Sonne den ganzen Tag.
    Morgen geht es dann nach Kaitaia und richtig los.
    Read more

    Leoman369

    Cool

    11/3/19Reply
    Leoman369

    Das sieht cool

    11/3/19Reply
    Leoman369

    Aus

    11/3/19Reply
    3 more comments
     
  • Day94

    Die letzten Tage in Neuseeland

    March 16, 2020 in New Zealand ⋅ ☁️ 21 °C

    Seit unserem letzten Footprint ist einige Zeit vergangen den Abschluss in Neuseeland möchten wir euch aber nicht vorenthalten.
    Von Tapu aus ging es weiter in Richtung Auckland. Unterwegs nächtigen wit nochmals kurz vor Auckland bevor wir unser Camper dann entgültig verabschieden mussten. Es waren tolle Tage mit dem Fahrbaren zuhause für Auckland ist dieses aber nicht geeignet. Also nächtigen wir die letzten Nächte im Hotel direkt in Auckland.
    Die Stadt ist super schön. Das Schmuckstück ist aber definitiv der Hafen mit seinen unzähligen Restaurants und Bars. Auch wir hatten uns entschieden einige dieser Lokale zu besuchen. Somit verbrachten wir die Tage nicht nur mit Sightseeing sondern auch mit viel gutem Essen und diversen Aperos.
    Nun war es aber an der Zeit uns von Neuseeland zu verabschieden und zum grossen Finale aufzubrechen. Die Zeit hier bei den Kiwis war beeindruckend und ging viel zu schnell vorbei.
    Read more

    Christoph Blaser

    Tolle Skyline 👌!

    3/30/20Reply
     
  • Day5

    47h später: Neuseeland

    February 14, 2020 in New Zealand ⋅ ☁️ 23 °C

    In Auckland angekommen, besorgen wir uns gleich eine SIM-Karte mit dem maximalen Datenvolumen. 📲 Es lebe die Digitalisierung!
    Die Einreisekontrolle war überaus freundlich. Der Kontrolleur sowie die nette Dame am Corona-Schalter waren sogar so nett oder nur gelangweilt, dass sie mit uns über Gott und die Welt sprachen und uns ihre privaten Geheimtipps für unseren Aufenthalt in Neuseeland erzählten 😆
    Anders wurden jene empfangen, die in den letzten 14 Tagen in China waren; diese Personen durften dann nämlich gar nicht erst nach Neuseeland einreisen oder hatten zumindest einen Arztbesuch for free am Flughafen. 👨‍⚕️ Wir holen uns Geld mit lustigen buschigen Voegeln auf den Scheinen. 🐦 Kurz darauf sitzen wir bei einem Inder im Uber in Richtung airbnb für die erste Nacht. Beachtlich viele Inder und Chinesen in Neuseeland! 👳🏽‍♂️🎎Hauptsache, ein Chinese führt ein England style Seaview-Airbnb in Auckland, in dem sich Philipp mehrere Male den Dickschädel an den niedrigen Decken und Balken stößt 🙎🏼‍♂️

    Die Einheimischen sind am nächsten Tag fast schon erschreckend freundlich. Der Busfahrer lässt uns ohne Bezahlen mitfahren, weil er kein Wechselgeld hat und die chinesische Omi im gebrochenen Englisch fragt uns nach unserer Reise 😊
    Wir kommen mit unseren schweren Rucksäcken und Taschen bei „ElementsWorld“ an. Hier soll unser rollendes Zuhause für die nächsten drei Monate auf uns warten. 🚙 Lena, eine deutsche Praktikantin und der deutsche Tischler Jakob betreuten uns. 🙋🏼‍♀️🙋🏼‍♂️Wir waren 2 Stunden zu früh, dafür gab es Wasser, Kaffee und Wifi. 💧 ☕️ 👩‍💻 Es arbeiten fast nur Deutsche in diesem Laden. Über eine Art Vermittlung hatten wir im Vorfeld eine Anzahlung für den Wagen gegeben. Die Probefahrt in unserem himmelblauen Mazda MPV war spannend, vorallem das erste Mal im Linksverkehr. 🤪 Wir wollten mit unseren 6 Kreditkarten ausreichend Geld abheben, sodass wir nicht das Auto direkt mit Kreditkarte bezahlen mussten. 💰 Das sparte uns im Endeffekt ca. 100 Euro, aber kostete auch einige Nerven, da wir an einem Dutzend Automaten Geld abheben mussten bzw. manch eine Karte nicht funktionierte, dann noch Tageslimit etc. 🙄 Wir haben fast auf den Hunderter das Maximum mit allen Karten abgehoben und konnten das Auto dafür auslösen. 2-3 Mängel hatten wir bis dahin schon bemerkt die nicht wirklich anschliessend bearbeitet wurden. 🧰 Unsere Aufregung war zu gross, als dass wir darauf hätten achten können. Lena und Jakob versicherten uns, dass schon alles passt und gaben uns noch Tipps fuer die naechsten Tage. Das formelle war dann geklärt inkl. Pannenhilfe, Garantie, Versicherung. 📝 Zur Anmeldung fuhren wir ein Stück weiter und nach 10min war der Wagen auch auf uns angemeldet. ✅
    Den ersten Einkauf machten wir bei Pak‘n’Save, die günstigste Variante von Supermarkt in Neuseeland und fuhren danach auf einen Freedom Camping-Platz. 🏕 Davon gibt es in Neuseeland Hunderte, auf denen man 1-4 Nächte kostenlos stehen kann, meistens mit öffentlichen Toiletten, manchmal mit kalten Duschen und Wasser-Entnahmestelle. 🚿 🥶 Wir schliefen also die erste Nacht auf einem Parkplatz vor einer Turnhalle, auf dem eingebauten Holzgestell in unserem Camper. Ganz okay, eigentlich. Neben uns stand Andy, natürlich auch ein Deutscher, mit wesentlich besserem Camper als unserer ☹️ Unser Mazda machte Zicken am vorderen linken Reifen, aber das wollten wir ein paar Tage beobachten. Und wie es der Zufall will, war Andy auch grade dabei seinen Wagen wegen der anstehenden Heimreise zu verkaufen und sprach uns direkt an...das fing es auch schon an das Kopfkino: hätten wir doch einhaute vor Ort gekauft oder gar eine Nummer größer., etc. Getreu dem Motto: „The gras is always greener...“ 🙃
    Read more

    Noni

    :-)

    2/26/20Reply
    Holger Schütz

    Das ist aber knapp!!!

    2/27/20Reply
    Holger Schütz

    Aber zum schlafen ist er OK?

    2/27/20Reply
    Bonnie and Clyde

    Ja unerwartet gut... oder es liegt am Drink abends 😆

    2/27/20Reply
     
  • Day187

    Good Bye Neuseeland

    December 27, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 13 °C

    Liebe Schmeyselgefolgschaft,
    die Tage neigen sich in Neuseeland dem Ende zu. Weihnachten ist hinter uns und Indonesien liegt vor uns. Während unserer Reise in Neuseeland, haben wir etliche Leute kennengelernt. Viele waren nur ein "OneNightStand" , weil sie eine Nacht neben uns stand(en) und am nächsten Tag wieder verschwanden (am Anfang fühlten wir uns benutzt an und schämten uns), andere folgten uns wie OssiOlli und andere wiederum luden uns zu sich nach Hause ein.

    Was Mallorca für den Kegelclub oder den Fussballverein ist, dass ist Neuseeland für die Elternzeitnutzer. Es ist quasi das Mallorca der Elternzeit. Eine unglaublich große Anzahl an deutschen Eltern reisen hier durchs Land, auf der Suche nach dem gesicherten Abenteuer. Der Treffpunkt, also der Marktplatz der Eltern, ist der Spielplatz. Hier beginnt jedes Gespräch. Das Gesprächsprotokoll ist immer ähnlich:

    1. Schritt: Die Namen und das Alter der Kinder wird ausgetauscht. Die Namen der Erwachsen bleiben bis zum Ende des Gesprächs meistens in im Dunklen.
    2. Schritt: Um eine persönliche Ebene zu treffen, wird in hervorgehoben wie niedlich, freundlich oder lieb das jeweilige Kind ist. Allerdings meistens mit überkreuzten Fingern hinter dem Rücken. Männer lassen diesen Punkt von Natur aus aus und gehen direkt zu Schritt 3 über.
    3. Schritt: Wichtig bei diesem Schritt ist zu erwähnen, was das eigene Kind seit kurzem alles kann. Laufen, krabbeln oder aus dem Buch "Krieg und Frieden" zitieren. Sollte es sich herausstellen, dass man ein wenig in seinen Ausführungen übertrieben hat, wird es auf die Müdigkeit des Kind geschoben. Nach dem Prinzip: "Sonst macht er das immer."
    4. Schritt: Nun wird nach der Reiseplanung der jeweiligen Familie gefragt. Zum Beispiel: Was habt ihr schon in Neuseeland gesehen oder wie lange reist ihr schon? Hier hat unsere Stunde geschlagen! Wir sind die goldene Kuh der Elternzeitnehmer. Beiläufig erwähnen wir, dass wir NUR 10 Monate um die Welt reisen. Danach aalen wir uns an den Erkundungen und dem Respekt der anderen Elternteile. Es fühlt sich ein wenig an, als hätten wir gewonnen.

    Allerdings wurden wir mit der Zeit immer gieriger. Wir versuchten, die ersten drei Schritte des Gesprächsprotokoll so schnell wie möglich zu durchschreiten, indem wir nur kurze Antworten und keine Gegenfragen stellten. Sobald wir unseren geliebten 4. Schritt erreichten, versuchten wir schnell die Katze aus dem Sack zu lassen, was meistens nicht mit den gestellen Fragen übereinstimmte:

    Eltern: Wie lange seht ihr jetzt schon auf dem Stellplatz?

    Wir: Zeit ist für uns nebensächlich, wir haben genug davon. Wir sind nämlich auf Weltreise.

    oder

    Eltern: War bei euch das Wetter in den letzten Tagen auch so schlecht?

    Wir: Nein, weil wir sind Weltreisende.

    Es war wie eine Sucht, die Liebkosungen der anderen Elternteile zu ergattern. Irgendwann hielten wir uns auch nicht mehr an das Gesprächsprotokoll und Schritt 4 wanderte immer weiter nach oben. Die anderen Schritte vielen Stück für Stück weg. Dies endet damit, dass wir wie Dandys (dicke Sonnenbrille und auffällige Kleidung) gekleidet auf dem Spielplatz aufkreuzten und mit offenen Armen riefen: "Wir sind Eltern und wir sind Weltreisenden!"

    Allerdings gab es auch Rückschläge. In einem "Gespräch" stellte sich heraus, dass das andere Elternpaar ebenfalls auf einer Weltreise ist. Hinzu kam, dass diese Familie nicht nur ein Kind mehr sondern auch zwei Monate länger reisten als wir. Ein schlimmer Moment! Mit dieser Situation konnten wir nicht umgehen. Am liebsten hätten wir sie angefaucht, einen Umgang vor das Gesicht gezogen und uns in einer Staubwolke in viele kleine Fledermäuse verwandelt, die dann schnell weggefattert wären. Da wir das nicht konnten, reduziert wir das Ganze auf ein Fauchen und zogen uns in den Schatten eines Baumes zurück, ohne das Elternpaar auch nur einen Augenblick aus den Augen zu lassen.

    Zum Schluss noch ein paar beeindruckende Zahlen von unseren Neuseelandreise:

    120 000 L Wasser an verschiedenen Wasserfällen herunterfallen sehen.
    120 000 L Pipi mitten in der Nacht losgeworden, indem man sich aus dem Alkoven kämpfen und die 5 km zur nächstenToilette laufen musste, sodass man im Morgengrauen wieder seinem Bett lag.
    10 000km durch Neuseeland gefahren
    2 000km bei den Kilometern durch Neuseeland geschummelt, um besser dazustehen.
    8 L Blut an die Sandfliegen verloren.
    1 mal mit dem Camper abgeschleppt worden und es fühlte sich gut an.

    Nächster Halt: Indonesien. Jetzt rutscht einmal schön und wir wünschen euch ein tolles Jahr 2020.

    Eure Schmeysels
    Read more

    Schön geschrieben.Lese ich gerne so.

    12/27/19Reply

    Euer Opa Günni.

    12/27/19Reply

    Super, euch auch einen guten Rutsch ins neue Jahr. LG. Bernd

    12/27/19Reply
    10 more comments
     
  • Day97

    Shawn Mendes Konzert

    November 9, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    Seit Wochen schauten Lene und ich immer wieder auf Facebook oder TrandeMe, das neuseeländische EbayKleinanzeigen, nach günstigen Second-Hand Tickets.
    Donnerstag abends fand ich dann ein Angebot auf Facebook: 2 Tickets je $100.
    Lene und ich kratzten unser gesamtes restliches Geld (auf den neuseeländischen Kreditkarten) zusammen und nach langem Hin und Her mit ticketmaster hatten wir die Tickets Freitag Abends schließlich auf dem Handy.

    Samstag Vormittag arbeitete ich noch und anschließend fuhren Lene und ich direkt los nach Auckland.
    Unsere Lunchbox bestand diesmal aus Pfannkuchen mit Spinat und Feta und Zimtschnecken :)

    Zeitlich perfekt kamen wir in Auckland an, parkten das Auto und machten uns auf den Weg zur Spark Arena.
    Unsere Plätze waren zentral aber relativ weit oben gelegen, sodass unsere Sicht leider nicht optimal war. Das Problem war die Rose in der Mitte welche entweder den Bildschirm oder die Bühne verdeckte.
    Stattdessen hatten wir aber eine unglaublich schöne Sicht auf das wunderschöne Lichtermeer, welches von am Anfang ausgeteilten Armbändern erzeugt wurde.

    Die Stimmung war mega und der Abend hat sich definitiv gelohnt auch wenn ich sagen muss: Seine alten Lieder sind die Besten!
    Read more

You might also know this place by the following names:

Mount Eden