Norway
Hamnøya

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12 travelers at this place:

  • Day11

    Die letzte Nacht war die bisher beste der ganzen Reise. Wir haben geschlafen wie Engel, in der winzigen Hütte, im Ort mit dem kürzesten Namen der Welt : in A. Oft ist weniger mehr... Hier in dieser grandiosen Gegend, hier wird all das, was in D so ist wichtig ist bedeutungslos.
    Bereits morgens lachte die Sonne durchs Fenster und es schien, als würden die Lofoten all das von gestern wieder gutmachen wollen.
    Wir tingelten heute völlig sinnfrei auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde herum. Hinter jeder Kurve lauerte der nächste Hammer,
    es erschlug einen förmlich. Gegen mittags besuchten wir das Museumsdorf Nusfjord.
    Es gilt als das älteste und besterhaltene Fischerdorf der Lofoten. Man muß Eintritt bezahlen, es ist es aber absolut wert!
    Die Steinofenbäckerei backt Sachen, sowas hast du noch nicht gesehen... und noch nicht bezahlt... 3 Gebäckstücke, 2 Kaffee = 18 €.
    Und wenn es das doppelte gekostet hätte, es wäre es wert gewesen...😱😍😂😃😱
    Danach ging es weiter, über Brücken, in Seitenstrassen rein die zu Schotterwegen wurden. Hier ist der Name ''Adventure'' Programm. Eine Adventure zu haben und eine zu fahren sind zwei völlig unterschiedliche Stiefel! Wir trafen auch einen älteren Herrn mit einem Wohnmobil, das Kennzeichen verwunderte uns etwas : China!!! Ein kurzer Plausch mit Händen und Füßen - weiter.
    So vergammelten wir den Tag und ehe wir uns versahen wurde es Abend. Was essen?
    Zweimal Fischburger bitte. Einer mit Shrimp Topping, der andere mit geräuchertem Lachs Topping. Dazu ne Coke und 2 Espresso. Macht bitte 46 €! Wir haben es ja vorher schon in der Karte gesehen, nein es war kein Scherz. 😂😂
    Aber drauf geschi..., wir sind im Urlaub!
    Morgen heißt es um 5 Uhr aufstehen, um 7 Uhr geht die Fähre, die uns wieder aufs norwegische Festland bringen wird....
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  • Day8

    29.8.2016 Ein Parkplatz bei Moskenes

    August 29, 2016 in Norway

    Kilometer: 2.795

    Bevor der erste Buchstabe in dieses Feld getippt wird, steht hier anfangs stets: "Was gibt es zu erzählen?"
    Nach den letzten zwei Tagen müssen wir uns konzentrieren, um nicht das Wortlimit zu sprengen...

    Aber: Hallo erst mal!!
    Nach unserem Aufbruch aus Umea fuhren wir in die Skanden. Die absolute Höhe stieg, die Temperatur fiel. Hemavan, ein kleiner Ski-Ort in 380km Entfernung von der Küste, ist die vorletzte Stadt in Schweden vor der norwegischen Grenze und da wir nahezu all unsere schwedischen Kronen noch besaßen (man zahlt in Skandinavien eigentlich nur mit Karte), hielten wir es für eine gute Idee, essen zu gehen und bar zu bezahlen. Nanna bekochte uns, bekam Bargeld und wir durften auf ihrem Parkplatz schlafen. Am nächsten Morgen stellten wir fest, dass es in ca. 1650m Höhe auch im August Bodenfrost gibt und unsere Gasheizung auf Stufe 2 den Wohnwagen auf 12 Grad Celsius bringt.
    Weiter ging es vor dem ersten Hahnenschrei über die Grenze (ganz ohne Kontrollen) und wir trafen unsere ersten Rentiere auf der einsamen Straße - glücklicherweise nur mit großen Augen und nicht mit der Stoßstange!
    Im Saltfjellet-Svatisen Nationalpark bestiegen wir um 10 Uhr ein kleines Boot und wanderten schließlich 6km über Stock und Stein zum zweitgrößten Gletscher Norwegens, dem Svartisen.
    Gegen 15 Uhr überquerten wir schließlich den nördlichen Polarkreis.
    Als wir um 18 Uhr in Bodœ den Fährhafen erreichten, wurde gerade eine Fähre beladen und wir durften noch mit. Was ein Glück!
    Fünf Stunden und zwei köstliche Fischburger später kamen wir in Moskenes auf den Lofoten mit folgenden Erkenntnissen an:
    - über eine Dauer von vier Stunden sollte man die Stromverbindung von PKW und Wohnwagen trennen, wenn der Kühlschrank auf Batterie läuft
    - wenn ein Caravan-Gespann auf der oberen Ebene liegen bleibt, kann kein einziger PKW von der unteren Ebene die Fähre verlassen
    - bevor es auf Reisen geht, sollte man sich erkundigen, wie das eigene Fahrzeug überbrückt werden kann
    - die Stromkreisläufe von PKW und Caravan sind doch nicht autark und unser Kühlschrank schafft in vier Stunden die Batterien vom Insignia UND Wohnwagen zu leeren
    - was genau eine Wegfahrsperre bewirkt, verstehen wir einfach nicht und schon gar nicht, wie man sie deaktiviert
    - der ADAC ist auch im Ausland gut erreichbar und service-orientiert
    - der norwegische ADAC-Partner auf den Lofoten abends um 23 Uhr leider nicht mehr
    - Es regret über eine Stunde in Strömen, wenn man wartet
    - Fährpersonal hat exakt für diesen Fall ein Starthilfe-Set an Bord und Du brauchst nur eine nette Person, die es holt
    - es ist (wie meine liebe Kollegin Hannah uns empfohlen hat) tatsächlich ein Segen, kleine Mengen Alkohols als Danke-schön dabei zu haben, um sie anschließend zu verteilen
    - auf kleinen Inseln im Dunkeln eine Stunde herumzufahren, um die Batterie zu laden, ist gar nicht unanspruchsvoll
    - es benötigt solche Situationen, damit wir ausnahmsweise mal nicht um kurz nach 10 im Bett liegen
    - wir sind echte Camper: Wir schaffen alles!

    In diesem Sinne können die Lofoten kommen. Wir freuen uns auf ein paar ruhigere Tage!
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  • Day10

    Von Moskenes machten wir uns heute Morgen auf nach Ramberg. Hier werden wir heute und morgen stehen bleiben und mal entspannen. Leider regnet es viel, dazu starker Wind. Auf dem Weg machten wir dennoch halt um eine Dose einzusammeln.

  • Day177

    Auf den Lofoten

    June 12, 2017 in Norway

    Auch die letzten Tage sind super gelaufen. Zwar war es sehr windig und hügelig, aber solange es nicht regnet beschwere ich mich über gar nichts! Gestern ist mir noch das Essen ausgegangen, weil ich total vergessen hatte, dass am Sonntag die Läden geschlossen sind... Aber auch das habe ich überlebt ;)
    Heute habe ich nach der Ankunft in Bodø direkt die Fähre zu den Lofoten genommen, wollte zuerst einen Ruhetag machen aber das Wetter für die Lofoten sieht morgen gut aus und das will ich mir nicht entgehen lassen (speziell nach unserem ersten desaströsen Lofoten Besuch mit der Familie).Read more

  • Day20

    Nach den letzen langen Tagen haben wir heute unser Schlafdomizil eher aufgesucht. Unser Ziel für heute war es Hamnøy und Reine zu erreichen. Laut Postkarten sollen es wunderschön gelegene Örtchen sein.

    Kurz vor Hamnøy gibt es diesen Rastplatz, auf welchem wir uns, nach einem kurzen Abstecher in die beiden Orte, einen Platz sicherten.

    Wir teilten uns den Rastplatz mit einem Irren, ach nein, ich meinte Iren, seinem Hund und mit einer Gruppe (6 Leute) Franzosen in unserem Alter und deren Hund.

    Anfangs saß jeder für sich da und bereitete sein Essen zu.
    Nach einer gewissen Zeit, hatte sich der Hund der Franzosen aus dem Staub gemacht und stand auf einmal neben mir. (Norman suchte in der Zeit die sanitären Einrichtungen auf) Der Hund lief erst eine Runde um mich herum, setzte sich dann ganz provokativ vor mich hin und schaute mich total treudoof an. Ein Bild für die Götter.

    Ich versuchte dem Hund mit meinem stammelnden Französisch klar zu machen, dass ich nichts habe.😁 Aus irgendeinem Grund verstand er mich jedoch nicht🤔

    Nach ca. 5 min. bekamen die Franzosen mit, dass ihr Hund fehlte und riefen ihn wieder zurück. Der Hundebesitzer entschuldigte sich vielmals und bat mir gleichzeitig deren Gastfreundschaft am Tisch an. Sie waren heute auf hoher See und fischten über 30 Fische. Viel zu viele, um diese allein zu essen. Ich freute mich über die Einladung, lehnte aber erst einmal ab, da wir unser Abendbrot gerade selbst zubereiteten. Nach dem wir dinniert hatten, brachte ich den Müll weg und lief an den Franzosen vorbei. Ich grüßte freundlich und der Hundebesitzer kam auf mich zu und bat mich erneut den Fisch mit zu verwerten. Ich ging wieder zurück und schlug Norman vor, mit unserer angefangenen Flasche Rum und Cola den Tisch der Franzosen aufzusuchen. Ich räumte noch unsere Utensilien ins Auto und kam an dem Iren vorbei. Dieser sah total quirlig aus. Wo ich nicht mehr wusste, was ich mir noch alles anziehen sollte, saß er mit kurzen Hosen auf der kalten Bank. Ich sprach ihn an, ob ihm denn nicht kalt sei und so kam eins zum anderen und wir kamen ins Gespräch. Nach diesem lief ich wieder zu Norman und erzählte ihm meine Begegnung. Danach schaffte er noch die restlichen Sachen ins Auto und fing ebenso ein Gespräch mit dem Iren an. Dieses zog sich eine Weile, da ich mich noch dazu gesellte. Nach einer Weile meinte der Ire, dass er erst einmal essen müsse und wir gingen zurück zu unserem Platz.
    Ich nahm die Flasche Rum und die Cola und ging zu den Franzosen vor. Diese nahmen mich so gleich mit an ihrem Tisch auf. Norman kam nach einer Weile hinzu.

    Der Abend war sehr witzig, informativ, feucht fröhlich, lang und wir praktizierten unser Englisch. Die Themen waren sehr weitläufig von Politik über persönliche Erfahrungen, Unterschiede im Werdegang, zeigten Fotos von Erlebnissen und wir gaben und nahmen Tipps für unsere weiteren Reisen.

    Wahnsinnig interessant.
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  • Day22

    Hamnøy

    August 31 in Norway

    Heute klingelte der Wecker besonders zeitig. Um 4:30Uhr aufstehen, sind wir derzeit nicht gewohnt. Ziel war es das kleine Fischerörtchen Hamnøy zu fotografieren, bevor wir mit der Fähre zurück aufs Festland übersetzen.
    Das Wetter war so, wie es den Abend zuvor aufgehört hatte - regnerisch. Als wir das Auto umgeräumt hatten, hörte es immerhin schon auf zu regnen und am Horizont versuchte sich die Sonne ihren Weg durch die Wolken zu bahnen. Als wir in Hamnoy ankamen, standen bereits zwei Fotografen auf der Brücke, um Fotos zu machen.
    Nun stellte sich also noch so einer daneben :-)
    20min. später war etwas Datenmaterial im Kasten und es konnte somit weitergehen.
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You might also know this place by the following names:

Hamnøya, Hamnoya

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