Norway
Stryn

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46 travelers at this place:

  • Day11

    Weiter in den Norden

    August 12 in Norway

    Heute erwachten wir in einem sonnigen Bergen - wer hätte das gedacht?! Zu dumm nur, dass wir heute weiterziehen. Wir packten alles zusammen und brachten unser Gepäck die 4 Etagen nach unten (Phillipp ist bestimmt 6 Mal gelaufen). Gegen 9.30Uhr waren wir unterwegs und fuhren zunächst in die entgegengesetzte Richtung, nämlich nach Süden zu Edvard Griegs Villa Troldhaugen. Das hatten wir am Vortag nach unserer Wanderung nicht mehr geschafft. Ich wollte mir den ehemaligen Wohnsitz Norwegens bedeutendsten Komponisten aber doch gern anschauen. Phillipp hatte nicht allzu viel Interesse und erkundete stattdessen die Gegend um die wirklich traumhaft gelegene Villa. Ich sah mir derweil das Museum und die Villa an. Durch Zufall wurde gerade eine geführte Tour angeboten, der ich mich gern anschloss. Der Tour Guide war sehr euphorisch und freute sich, dass so viele musikinteressierte Besucher dabei waren und erklärte dementsprechend alles sehr detailliert. Ich fand die Anekdoten zu Grieg sehr interessant, vor allem wie er, Tschaikowsky und Brahms sich auf einer Silvester-Gala trafen und gute Freunde wurden. Dank des originalen Mobiliars bekommt man zudem einen guten Eindruck, wie Grieg gelebt hatte. Seine Frau Nina überlebte ihn um viele Jahre und war noch bei der Umgestaltung zu einem Museum maßgeblich beteiligt.
    Nach der ausführlichen Tour ging es aber nun endlich los Richtung nordosten ins 400km entfernte Loen. Zuerst sind wir zügig durchgefahren, da wir die Strecke schon kannten. Den ersten Stopp machten wir dann am Ende des wunderschönen Nærøyfjords. Sehr eng schlängelt sich hier der Fjord ins Tal, kein Wunder, dass viele Schiffe auf dem Fjord zu sehen sind. Dann gehts weiter über den Aurlandsfjellet (Pass). Alternativ führt heute ein 24km langer Tunnel (der längste Tunnel Europas) durch das Bergmassiv. Wir wollen aber natürlich die Landschaft bewundern und fahren über die alte Passstraße. Am Stegastein halten wir kurz, dort ist eine Art Holzsteg am Berg angebracht, der wie eine Schanze nach vorn ragt. Von dort hat man eine tolle Sicht ins Tal - das sind wir in Norwegen ja inzwischen fast schon gewöhnt. Danach geht's weiter den Berg hinauf. Der Pass ist dann auch wirklich beeindruckend - ein weitläufiges Hochplateau aus Felsen und Heidekraut. Wir müssen mehrmals halten, weil die Szenerie so atemberaubend ist - das kann man eigentlich nicht wirklich beschreiben, muss man selbst gesehen haben.
    Nach dem Pass setzen wir mal wieder mit einer der vielen Fähren über und weiter geht's an Fjorden und Bergen entlang. Unterwegs entdecken wir durch Zufall noch den Bøyabreen, eine Gletscherzunge des sehr viel größeren Jostedalsbreen, des größten Gletschers auf dem europäischen Festland. Die Gletscherzunge reicht soweit ins Tal, dass man gemütlich mit dem Auto hinfahren kann und dann nur noch durch einen See vom Gletscher entfernt ist - ein drive-in-Gletscher sozusagen. 😅 Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass drei Reisebusse mit asiatischen Touristen halten. Alle stürmen wie aufgeschreckte Hühner zum Gletschersee, machen kurz ihre 1001 Fotos und sind wenig später wieder verschwunden - die haben eben ein andres Verständnis von Urlaub.
    Wir haben zwar auch nicht unbegrenzt Zeit, aber wir lassen die Schönheit der Umgebung wenigsten etwas länger auf uns wirken.
    Zurück auf der Straße fahren wir zügig weiter und kommen gegen 20.30Uhr endlich auf unserem Campingplatz an. Sande Camping ist wunderschön an einem See gelegen. Rechts und links sind hohe Berge und in etwas Entfernung kann man den Jostedalsbreen sehen - was für eine idyllische Aussicht.
    Nachdem wir uns an der Rezeption angemeldet haben, essen wir zunächst im dazugehörigen Café (Küchenschluss ist bereits 21uhr). Nach leckerem Fisch beziehen wir unsere kleine Hütte und richten uns ein.
    Bad und Küche besitzt das Hüttchen zwar nicht, aber dafür ist auf dem Campingplatz alles vorhanden - sogar eine gut ausgestattete Küche, die jeder nutzen kann - nur Lebensmittel muss man selbst mitbringen. Das hätten wir uns komplizierter vorgestellt.
    Trotz allem ist es eben nur eine einfache Hütte und unsere Euphorie hält sich in Grenzen - wir sind halt keine passionierten Camper. Wir beziehen unser Bett und gehen früh schlafen. Mal schauen, wie die erste Nacht wird. Da die Matratze zu groß für das Gestell ist und sich an beiden Seiten nach oben wölbt, vermuten wir mal, dass wir irgendwann beide in die Mitte rollen 😆 - dabei ist sowieso alles recht eng und schmal. Na, mal schauen... it's all part of the experience. 😄
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  • Day12

    Von 0 auf 1850 in 3 Stunden!

    August 13 in Norway

    Nach einer etwas unruhigen Nacht in unserer kleinen Campinghütte war der See am Morgen in dichten Nebel getaucht. Wir ließen es etwas ruhiger angehen, machten erstmal Frühstück und informierten uns über die Umgebung und eine mögliche Gletscherwanderung. Allerdings nicht für den heutigen Tag, denn der Plan für heute stand schon fest. Ich wollte heute den Skåla bezwingen, eine der anspruchsvollsten Bergwanderungen in Norwegen. Auf einer Strecke von 8km überwindet man 1850 Höhenmeter! Da für Sandra die Tour zu anstrengend (sie hat auch kein Interesse) ist, möchte sie sich ein wenig die Umgegend anschauen und den Tag in Ruhe genießen.  Denn als sich gegen 10:30 Uhr der Nebel verzog, präsentierten sich die Berge im strahlenden Sonnenschein bei 20 Grad. Perfektes Wetter für meine Berg-Tour. Nach einigem hin und her konnte ich dann gegen 11:30 Uhr endlich starten. Da der Skåla direkt neben unserem Campingplatz ist, fuhr mich Sandra nur 2 km zum offiziellen Startpunkt an einem reißenden Fluß. Da für die Tour 8 Stunden (5 hoch und 3 runter) veranschlagt werden, war es auch höchste Zeit aufzubrechen. Sandra wollte zunächst nach Stryn, der größten Stadt in der Umgebung, um ein paar Besorgungen zu machen. Ich stiefle also los und schon nach wenigen Metern wurde der Weg recht steil, irgendwie muss man ja die 1850m überwinden! Zunächst war es ein Waldweg, später ging er in einen Steinweg über, der am Gletscherfluss entlang führte. Ich rätselte noch immer, welcher der vielen Gipfel auf die ich zuging, eigentlich der Skåla ist. Irgendwann überquerte ich einen Fluss und nach gut einer Stunde ging der Steinweg in einen losen Schotterweg über. Hier wurde das Umfeld des Wegs auch immer steiniger und es gab bald kaum noch grün zu sehen. Nach gut 1.5 Stunden kam ich bei einem wunderbar blauen und klaren Gletschersee an. Da ich aber gerade einen guten Rhythmus hatte, ging es nach einer kurzen Verschnaufpause direkt weiter. Unweit des See gab es ein Schild, das angab, dass ich mich bereits auf 1150 m befinde und es noch 3.5 km sind. Nicht schlecht, dachte ich mir. Also weiter. Nun kamen auch schon die ersten Schneefelder und es wurde windiger. Auch der Weg wurde beschwerlichen, es ging über Felsen und Geröllfelder, in die ein Weg gebaut wurde. Der führte zwischen zwei Bergspitzen hindurch und machte anschließend einen Knick. Als ich dann nach oben schaute, sah ich nur Felsen und Geröllfelder. Es war nicht ersichtlich, wo der Gipfel ist, noch wo genau der Weg lang ging. Der offizielle Weg war mit einem T gekennzeichnet, allerdings war oft nicht ersichtlich, wie man da entlang laufen soll! Bei dem Anblick stellte ich mir die Frage: "Warum machst ich das eigentlich?"
    Langsam schleppte ich mich die steilen Felsen und Geröllfelder hinauf. Immer wieder musste ich kurz anhalten um durchzuschnaufen. Stück für Stück kämpfte ich mich nach oben und obwohl ich das Gefühl hatte, recht langsam zu sein, überholte ich einige andere Wanderer. So ging es eine gefühlte Ewigkeit. Nach einem Schneefeld ging der lose Weg in ein mehr oder weniger bebauten Treppenpfad über. Noch immer war nicht zu erkennen, wann ich endlich oben sein würde. Dann tauchte plötzlich nicht allzu weit entfernt ein Gebäude auf und kurze Zeit später sah ich den runden Turm, der den Gipfel markiert. Überrascht davon, dass ich doch nur 3 Stunden für den beschwerlichen Aufstieg gebraucht habe, erreichte ich den Gipfel und genoss die wunderbare Aussicht bei Sonnenschein und blauem Himmel. Allerdings war es sehr windig und recht kalt. Also erstmal etwas überziehen und dann etwas essen. Dummerweise hatze ich nur Nüsse dabei, nicht mal die Äpfel hab ich eingepackt 😕
    Nach kurzer Rast erkundete ich den Gipfel und machte Bilder von dem grandiosen Panorama. Auf einer großen Schneewehe lernte ich durch das übliche "can you take a picture of me" Pascal kennen. Wir unterhalten uns kurz auf Englisch und ich frage ihn,woher er kommt. Natürlich aus Deutschland, also switchen wir zu deutsch. Im Verlauf der Unterhaltung entdecken wir immer mehr, fast schon unheimliche Gemeinsamkeiten. Er ist auch Thüringer (Aus Eisenach), wohnt auch in der Nähe von Stuttgart und ist auch noch auf dem selben Campingplatz wie wir! Zufälle gibt's, unglaublich. Wir erkunden zusammen noch ein wenig den alten Trum und das neue Gebäude auf den Gipfel. In beiden gibt es die Möglichkeit spontan zu übernachten und sogar eine Küche mit Ofen ist vorhanden. Selbst Lebensmittel gibt es dort oben. Diese  werden über die "Kasse des Vertrauens" abgerechnet.
    Ich bin beeindruckt von der Ausstattung und was es oben in der Hütte so alles gibt. Hätte ich das mal eher gewusst, dann hätte ich eine Nacht dort verbracht.
    Da mir nach fast zwei Stunden auf dem Gipfel allmählich kalt wurde, machte ich mich zusammen mit Pascal auf zum Abstieg. Bis zu den Geröllfeldern kamen wir auch ganz zügig vorran, dann wurde es wieder beschwerlicher und uneindeutiger. Plötzlich hörten wir einen Hubschrauber, der hoch zum Gipfel fliegt. Ob da was passiert ist?  Kurz danach fliegt er wieder ins Tal nur um nach gut 10 Minuten mit zwei großen Säcken, die unten am Hubschrauber befestigt sind, wieder auf den Gipfel zu fliegen. Nach gut einer Stunde erreichen wir den blauen Gletschersee, diesmal machen wir jedoch eine Rast, um unsere Füße etwas im klaren Wasser zu kühlen. Kurz dannach tauchte der Hubschrauber plötzlich über uns auf und lud seine Fracht etwa 100 m von uns entfernt auf einer Felsfläche ab. Als wir nach ca. 30 min weiter gingen, nahm sich jemand der Hubschrauber-Ladung an. Ich fragte, was der Hubschrauber abgeladen hat, der Mann antwortet, das sei für den Skåla-Lauf am 18.8.
    Da rennen die Leute dann den Berg hinauf! Wie verrückt ist das denn? Ich war mit meinen 3 Stunden schon ganz zufrieden, wer weiß wie schnell die Läufer dann oben sind!
    Wir gingen also weiter und unterhielten uns. Da Pascal erst ein Jahr in Neuseeland war und ich auch gern mal da hin will, war das lange Zeit ein Thema. So verging die Zeit recht zügig, wir brauchten inklusive 30min Fußbad im See dann doch 3 Stunden für den Abstieg - genau so lang wie für den Aufstieg.
    Mit glühenden Knien und schweren Beinen erreichten wir den Parkplatz, auf dem Sandra schon auf uns wartete.  Nach kurzem Smalltalk ging es dann zurück auf den Campingplatz, denn Sandra war so lieb und hat ein vorzügliches Abendessen zubereitet, Spaghetti Bolognese - alles selbst gekocht. Genau das richtige nach so einem Tag! Wir luden Pascal noch zum Essen ein und nach einer warmen Dusche genossen wir mit herrlicher Aussicht auf den See unser Abendessen. Wir saßen und sprachen bis 23 Uhr und dann ging es ab in die Hütte. Was für ein Tag!
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  • Day13

    Heut mal ganz entspannt

    August 14 in Norway

    Auch die zweite Nacht in unserer Hüte war nicht sonderlich erholsam für mich. Aber wir beschloßen schon am Morgen, es heute ruhig angehen zu lassen. Die Idee eine Wanderung auf einem Gletscher zu unternehmen, verwarfen wir. Phillipp war noch etwas von seiner Skåla-Wanderung mitgenommen und ich war durch den schlechten Schlaf hier auch müde. Da heute unser Hochzeitstag ist, gibt es erstmal ein ausgedehntes Frühstück mit frischen (nagut, aufgebackenen) Brötchen, Rührei und Obstsalat.
    Danach beschloßen wir, das Loendal, das Tal in dem sich unser Campingplatz befindet, noch etwas zu erkunden. Am Ende gibt es jeweils zwei Gletscherzungen des Jostedalsbreen, an die man recht nah heranlaufen kann. Der Kjenndalsbreen ist der einfacher zugängliche. Eine recht breite Straße führt das Tal entlang und endet in einem Parkplatz. Als wir ankamen sind bereits zwei große Reisebusse vor Ort. Normalerweise heißt das, dass man sich Aussichten mit zig anderen Leuten teilt - das ist nicht allzu prickelnd. Die älteren Leute gingen dann auch gemächlich Richtung Gletscher. Als der breite Weg endete, blieben alle gedrängt stehen. Wir beschlossen dann aber, noch etwas weiter zu laufen. Mehrere kleine Pfade führten noch näher zum Gletscher. Über Felsen, Steine und ein trockenes Flussbett geht es kletternd weiter bis der Weg dann doch zu gefährlich wird. Wir bestaunen den Gletscher aus sicherer Entfernung und machen uns dann auf den Rückweg. Beim See-Café halten wir noch einmal kurz und schauen auf einen gegenüberliegenden Wasserfall Ramnefossen der an elfter Stelle der höchsten Wasserfälle der Welt steht. Der See und das Tal wirken so friedlich und idyllisch, dass es uns erstaunt, dass es kaum besiedelt ist. Tatsächlich war das Loendal früher ein Touristenparadies, bis zwei Katastrophen in den Jahren 1905 und 1936 unzählige Menschenleben forderten. Große Teile eines Felsen stürzten in den See und verursachten eine bis zu 70m hohe Flutwelle, die alles unter sich begrub. Seitdem leben kaum Menschen hier und das Tal wirkt umso verlassener.
    Als nächstes fuhren wir in den zweiten Seitenarm des Tals. Eine schmale, teilweise schlecht ausgebaute Straße führt zum Bødalsbreen hinauf. Wir parkten unser Auto gingen zu Fuss weiter. Vorbei an mehren, verwaist wirkenden Häusern (auf der Alm gab es früher einen Bauernhof) führt der Weg recht entspannt zum Gletscher. Überall am Wegesrand wachsen Heidelbeeren und Pilze. Die Pilze, obwohl essbar, lassen wir stehen, Heidelbeeren pflückten wir ein paar und aßen sie unterwegs. Schließlich kamen wir zum Gletschersee und ein bisschen weiter oben sahen wir Gletschermoräne und die Gletscherzunge. Der Bødalsbreen ist viel beeindruckender als der Kjenndalsbreen und trotzdem ist er kaum besucht. Wir trafen unterwegs nur ein Handvoll Leute, wahrscheinlich liegt es an der beschwerlichen Zufahrtsstraße.
    Wir machten eine kleine Pause und liefen letztendlich zurück zum Auto. Beide Gletscher sind wirklich leicht zugänglich - wahrscheinlich die einfachsten Wege, die wir in Norwegen bisher gewandert sind.
    Zurück am Campingplatz gönnten wir uns ein Eis und liehen uns dann ein Kanu, um ein wenig auf dem See rumzupaddeln. Phillipp war sehr ambitioniert, ans Ende des Sees zu gelangen. Naja, nach den ersten Metern wurde klar, dass das mit mir nicht möglich ist, denn mir wurden schnell die Arme schwer. Außerdem habe ich bei weitem nicht so viel Kraft wie er, so dass wir nie gerade fuhren, sondern ständig die Richtung korrigieren mussten. Trotz allem schafften wir bestimmt einen guten Kilometer und gingen bei einem kleineren Wasserfall auf der anderen Seite kurz an Land - das Ende des Sees ist noch lang nicht in Sicht. Wir machten uns schließlich auf den Rückweg und nach gut zwei Stunden Gepaddle reichte es mir dann auch.
    Wir überlegten, ob wir uns ein nettes Restaurant suchen, aber die Gegend ist so ländlich, dass wir uns nicht allzu viel versprechen. Wir kochten uns schließlich was Leckeres aus unseren Resten und genoßen den Abend. Nicht der aufregendste Tag, aber wir haben es genossen, es mal etwas ruhiger angehen zu lassen. Außerdem hatten wir heute wirklich Glück mit dem Wetter.
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  • Day8

    Auf zum Geirangerfjord, dem von den Reiseführern als schönsten und beeindruckendsten Fjorde Skandinaviens bezeichnet wird. Die Fahrt führt vorbei am Strynsvatnet, einem langgezogenen See, dann über eine Serpentinenstraße hinauf zu einem Pass in 1030 m Höhe. Hier zweigt die Straße zum Dalsnibba und Geiranger Skywalk ab. Hinauf auf 1476 m und dann ein gigantischer Tiefblick auf Geiranger und einen Zipfel des Fjords. Umgeben von einem beeindruckenden Bergmassiv mit Gletscherresten, eine Wahnsinskulisse!
    Geiranger selbst ist eigentlich ein Dorf mit zwei Hotels und allerlei Touristennepp, einer mit Jachten bestückten Minimarina und dem Bootsanleger für diverse Rundfahrten. Wir entschieden uns für die 90-Minuten-Rundfahrt. Fotostopps an diversen Wasserfällen (die „Sieben Schwestern“ im Gegensatz zu anderen Wasserfällen leider recht schwachbrüstig) und gegenüber dem Aussichtspunkt bei Ljøen, an dem für mein Empfinden die schöneren Bilder entstanden.
    Auf dem Rückweg unternahmen wir einen kleinen Umweg und fuhren durch ein Hochtal die 258, eine in eine Piste übergehende Straße. Einfach genial, diese Landschaft. Am Ende das Sommerskisenter (mangels Gletscher- und Schneemasse geschlossen) und wieder eine Serpentinenstraße hinab, vorbei an immer wieder beeindruckenden Wasserfällen zurück zum Campingplatz in Loen.
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  • Day9

    Briksdalbreen

    July 29 in Norway

    Heute „nur“ der Briksdalsbreen, eine Gletscherzunge des Josdalsbreen, der als die letzte und größte geschlossene Gletscherregion Europas gilt.
    Bis vor etwa 15 Jahren schwammen im Gletschersee noch Eisbrocken, heute ist davon leider nichts mehr zu sehen. Die Wassermassen die die Felswände herabschießen sind beeindruckend und sicher auch der diesjährigen extremen Wärme geschuldet, trotzdem schrumpft der Gletscher mit seinen Zungen.
    Auf dem kurzen Wanderweg mussten wir an einem Wasserfall vorbei... hier wäre Regenbekleidung angebracht gewesen. Nach der Überquerung der dort befindlichen Brücke über ca. 30 - 50 m Wegstrecke waren wir pitschnass. Bei den derzeitigen Temperaturen kein Problem, aber bei kühleren Verhältnissen?
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  • Day7

    Loen (Lo Vic Camping)

    July 27 in Norway

    Eigentlich sollte die heutige Fährt nach Stryn gehen, aber ein Zeltplatznachbar (aus Leipzig) gab uns den Tip ein paar Kilometer weiter nach Loen zu fahren und den Lo-Vic Campingplatz aufzusuchen. Wir finden einen sehr großen 4-Sterne Zeltplatz und richten uns wieder ein. Auf der malerischen Anfahrt (mit Fährüberfahrt) machten wir Stopp an einem tollen Aussichtspunkt und die Karte verriet uns, am Beginn des berühmten Geirangerfjord zu stehen, der morgen auf dem Plan steht.
    Nach einem kurzen Einkauf fiel die Entscheidung noch einen Abstecher zum nahegelegenen Kjenndal-Gletscher zu unternehmen. Vorbei an einem der schönsten Seen Norwegens, dem Lovatn, und über eine sehr schmale, am Ende zu bezahlende Privatstraße sowie einem Minianmarsch zu Fuß, konnten wir endlich die Gletscherzunge bestaunen.
    Eine beeindruckende Kulisse mit rauschenden Wasserfällen und dem Ursprung des Flüsschens Loenelv.
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  • Day18

    das hatten wir uns gehofft und wurden belohnt. Direkt am Wasser ein schönes Plätzchen in der Sonne um den Tag ausklingen zu lassen. Eine kleine Forelle wurde gefangen die aber wieder freigelassen wurde.

  • Day89

    Olden, Norway

    April 26, 2017 in Norway

    After not getting off the ship for a very long time I wanted to try and get off today despite my cold. I walked a little ways down the road before it started to rain. With my cold I decided the combination of freezing cold temperature and rain was a bit too much. So I headed back to the ship. I at least got some fresh air for about half an hour.

  • Day22

    Geiranger und der Weg zum Himmel

    October 1, 2017 in Norway

    Heute sind wir nicht weit gekommen. Zumindest km mäßig. Dafür ging es für uns Richtung Himmel. In gerade mal 5 Minuten von 0 auf 1011 m. Am Morgen war der Skylift in Loen noch nicht geöffnet, da es zu windig war, während der Fahrt schaute ich öfter bei Facebook rein. Plötzlich hieß es auf ihrer Seite: wir heißen Sie Herzlich Willkommen. Juchu! Dort angekommen lachte die Sonne und Daniels Miene verfinsterte sich kurz. DA FAHR ICH NICHT HOCH! Oh doch, das wirst du! :) also gesagt getan wir gönnten uns heute das erste mal in unseren Flitterwochen etwas. Ticket für rauf und runter für zwei Erwachsene knapp 100 Euro. Der erste "Luxus" während des Urlaubs aber es hat sich gelohnt. Wir waren die einzigen Fahrgäste bei der Tour rauf, so dass die Gondel zusätzlich mit Betonklötzen von 1,2 Tonnen beschwert werden musste. Oben angekommen hieß es gut festhalten. Es war wirklich stürmisch dort. Aber egal!! Der Ausblick war der Hammer!! Nachdem wir etwas durchgefroren waren, gönnten wir uns ein Essen im Restaurant mit Wahnsinns Aussicht. Das Essen war wirklich super, wenn auch der Preis etwas happig war. Jetzt nicht dass ich mich beschwere, ich hätte es ja nicht machen müssen....Aaaaaber wenn ich ne Sprite für 5 Euro bestelle und ein alkoholfreies Bier auch für 5, dann würde ich sie gerne aus einem Glas trinken und nicht aus Kunststoffbechern die aussehen als wäre es Glas und das Bier aus nem Weinglas wäre in nem vernünftigen Glas auch besser angekommen.... egal....der Burger war Bombe ♡ Nach dem Essen kam die Kellnerin zu uns und teilte uns mit, dass die Gondel nicht mehr fährt. Es wäre zu stürmisch. Sie hätten einen Bus geordert dass würde aber noch ca. 45 Minuten dauern....ohhhh so eine Schande aber auch.... NICHT! Es gibt wirklich schlimmeres als hier zu verweilen. Wir bekamen Kaffee und nahmen auf dem Sofa in der Abendsonne platz. Als der Bus kam fuhren wir länger als 5 Minuten wieder ins Tal. Ganz schön eng und huckelig die "Strasse". Aber wir kamen an. Jetzt stehen wir etwa 24 km unterhalb von Loen auf einem Platz direkt am Wasser und komplett mit Bergen um uns herum. Wenn wir morgen früh aufwachen und aus dem Fenster schauen gucken wir direkt auf einen Gletscher. Hoffe mal das Wetter hält... windig ist es aber dass ist egal....Read more

  • Day5

    Briksdalsbre liustik

    July 15, 2016 in Norway

    Kõigepealt matkasime mõnda aega ülesmäge, mööda jalutusradu ja lõpuks jõudsime ikka kohale. See oli suht turistikas koht - sai tegelt raha eest lasta ennast ka golfiauto taolise asjaga ka ülesse viia (~25€ üles ja ~34€ alla per inimene).

    Ümberringi olid kosed. Sekundis pidi liustikust umbes 10000 liitrit vett sulama. Liustiku all olevas järves oli väga väga külm vesi, aga kuna see oli nii sinine ja läbipaistev, siis kutsus täiega ujuma.

    Meie matka infot saab vaadata siit: https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10154412320184656&substory_index=0&id=546624655
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