Norway
Stryn

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40 travelers at this place:

  • Day11

    Weiter in den Norden

    August 12 in Norway

    Heute erwachten wir in einem sonnigen Bergen - wer hätte das gedacht?! Zu dumm nur, dass wir heute weiterziehen. Wir packten alles zusammen und brachten unser Gepäck die 4 Etagen nach unten (Phillipp ist bestimmt 6 Mal gelaufen). Gegen 9.30Uhr waren wir unterwegs und fuhren zunächst in die entgegengesetzte Richtung, nämlich nach Süden zu Edvard Griegs Villa Troldhaugen. Das hatten wir am Vortag nach unserer Wanderung nicht mehr geschafft. Ich wollte mir den ehemaligen Wohnsitz Norwegens bedeutendsten Komponisten aber doch gern anschauen. Phillipp hatte nicht allzu viel Interesse und erkundete stattdessen die Gegend um die wirklich traumhaft gelegene Villa. Ich sah mir derweil das Museum und die Villa an. Durch Zufall wurde gerade eine geführte Tour angeboten, der ich mich gern anschloss. Der Tour Guide war sehr euphorisch und freute sich, dass so viele musikinteressierte Besucher dabei waren und erklärte dementsprechend alles sehr detailliert. Ich fand die Anekdoten zu Grieg sehr interessant, vor allem wie er, Tschaikowsky und Brahms sich auf einer Silvester-Gala trafen und gute Freunde wurden. Dank des originalen Mobiliars bekommt man zudem einen guten Eindruck, wie Grieg gelebt hatte. Seine Frau Nina überlebte ihn um viele Jahre und war noch bei der Umgestaltung zu einem Museum maßgeblich beteiligt.
    Nach der ausführlichen Tour ging es aber nun endlich los Richtung nordosten ins 400km entfernte Loen. Zuerst sind wir zügig durchgefahren, da wir die Strecke schon kannten. Den ersten Stopp machten wir dann am Ende des wunderschönen Nærøyfjords. Sehr eng schlängelt sich hier der Fjord ins Tal, kein Wunder, dass viele Schiffe auf dem Fjord zu sehen sind. Dann gehts weiter über den Aurlandsfjellet (Pass). Alternativ führt heute ein 24km langer Tunnel (der längste Tunnel Europas) durch das Bergmassiv. Wir wollen aber natürlich die Landschaft bewundern und fahren über die alte Passstraße. Am Stegastein halten wir kurz, dort ist eine Art Holzsteg am Berg angebracht, der wie eine Schanze nach vorn ragt. Von dort hat man eine tolle Sicht ins Tal - das sind wir in Norwegen ja inzwischen fast schon gewöhnt. Danach geht's weiter den Berg hinauf. Der Pass ist dann auch wirklich beeindruckend - ein weitläufiges Hochplateau aus Felsen und Heidekraut. Wir müssen mehrmals halten, weil die Szenerie so atemberaubend ist - das kann man eigentlich nicht wirklich beschreiben, muss man selbst gesehen haben.
    Nach dem Pass setzen wir mal wieder mit einer der vielen Fähren über und weiter geht's an Fjorden und Bergen entlang. Unterwegs entdecken wir durch Zufall noch den Bøyabreen, eine Gletscherzunge des sehr viel größeren Jostedalsbreen, des größten Gletschers auf dem europäischen Festland. Die Gletscherzunge reicht soweit ins Tal, dass man gemütlich mit dem Auto hinfahren kann und dann nur noch durch einen See vom Gletscher entfernt ist - ein drive-in-Gletscher sozusagen. 😅 Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass drei Reisebusse mit asiatischen Touristen halten. Alle stürmen wie aufgeschreckte Hühner zum Gletschersee, machen kurz ihre 1001 Fotos und sind wenig später wieder verschwunden - die haben eben ein andres Verständnis von Urlaub.
    Wir haben zwar auch nicht unbegrenzt Zeit, aber wir lassen die Schönheit der Umgebung wenigsten etwas länger auf uns wirken.
    Zurück auf der Straße fahren wir zügig weiter und kommen gegen 20.30Uhr endlich auf unserem Campingplatz an. Sande Camping ist wunderschön an einem See gelegen. Rechts und links sind hohe Berge und in etwas Entfernung kann man den Jostedalsbreen sehen - was für eine idyllische Aussicht.
    Nachdem wir uns an der Rezeption angemeldet haben, essen wir zunächst im dazugehörigen Café (Küchenschluss ist bereits 21uhr). Nach leckerem Fisch beziehen wir unsere kleine Hütte und richten uns ein.
    Bad und Küche besitzt das Hüttchen zwar nicht, aber dafür ist auf dem Campingplatz alles vorhanden - sogar eine gut ausgestattete Küche, die jeder nutzen kann - nur Lebensmittel muss man selbst mitbringen. Das hätten wir uns komplizierter vorgestellt.
    Trotz allem ist es eben nur eine einfache Hütte und unsere Euphorie hält sich in Grenzen - wir sind halt keine passionierten Camper. Wir beziehen unser Bett und gehen früh schlafen. Mal schauen, wie die erste Nacht wird. Da die Matratze zu groß für das Gestell ist und sich an beiden Seiten nach oben wölbt, vermuten wir mal, dass wir irgendwann beide in die Mitte rollen 😆 - dabei ist sowieso alles recht eng und schmal. Na, mal schauen... it's all part of the experience. 😄
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  • Day18

    das hatten wir uns gehofft und wurden belohnt. Direkt am Wasser ein schönes Plätzchen in der Sonne um den Tag ausklingen zu lassen. Eine kleine Forelle wurde gefangen die aber wieder freigelassen wurde.

  • Day8

    Auf zum Geirangerfjord, dem von den Reiseführern als schönsten und beeindruckendsten Fjorde Skandinaviens bezeichnet wird. Die Fahrt führt vorbei am Strynsvatnet, einem langgezogenen See, dann über eine Serpentinenstraße hinauf zu einem Pass in 1030 m Höhe. Hier zweigt die Straße zum Dalsnibba und Geiranger Skywalk ab. Hinauf auf 1476 m und dann ein gigantischer Tiefblick auf Geiranger und einen Zipfel des Fjords. Umgeben von einem beeindruckenden Bergmassiv mit Gletscherresten, eine Wahnsinskulisse!
    Geiranger selbst ist eigentlich ein Dorf mit zwei Hotels und allerlei Touristennepp, einer mit Jachten bestückten Minimarina und dem Bootsanleger für diverse Rundfahrten. Wir entschieden uns für die 90-Minuten-Rundfahrt. Fotostopps an diversen Wasserfällen (die „Sieben Schwestern“ im Gegensatz zu anderen Wasserfällen leider recht schwachbrüstig) und gegenüber dem Aussichtspunkt bei Ljøen, an dem für mein Empfinden die schöneren Bilder entstanden.
    Auf dem Rückweg unternahmen wir einen kleinen Umweg und fuhren durch ein Hochtal die 258, eine in eine Piste übergehende Straße. Einfach genial, diese Landschaft. Am Ende das Sommerskisenter (mangels Gletscher- und Schneemasse geschlossen) und wieder eine Serpentinenstraße hinab, vorbei an immer wieder beeindruckenden Wasserfällen zurück zum Campingplatz in Loen.
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  • Day9

    Briksdalbreen

    July 29 in Norway

    Heute „nur“ der Briksdalsbreen, eine Gletscherzunge des Josdalsbreen, der als die letzte und größte geschlossene Gletscherregion Europas gilt.
    Bis vor etwa 15 Jahren schwammen im Gletschersee noch Eisbrocken, heute ist davon leider nichts mehr zu sehen. Die Wassermassen die die Felswände herabschießen sind beeindruckend und sicher auch der diesjährigen extremen Wärme geschuldet, trotzdem schrumpft der Gletscher mit seinen Zungen.
    Auf dem kurzen Wanderweg mussten wir an einem Wasserfall vorbei... hier wäre Regenbekleidung angebracht gewesen. Nach der Überquerung der dort befindlichen Brücke über ca. 30 - 50 m Wegstrecke waren wir pitschnass. Bei den derzeitigen Temperaturen kein Problem, aber bei kühleren Verhältnissen?
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  • Day7

    Loen (Lo Vic Camping)

    July 27 in Norway

    Eigentlich sollte die heutige Fährt nach Stryn gehen, aber ein Zeltplatznachbar (aus Leipzig) gab uns den Tip ein paar Kilometer weiter nach Loen zu fahren und den Lo-Vic Campingplatz aufzusuchen. Wir finden einen sehr großen 4-Sterne Zeltplatz und richten uns wieder ein. Auf der malerischen Anfahrt (mit Fährüberfahrt) machten wir Stopp an einem tollen Aussichtspunkt und die Karte verriet uns, am Beginn des berühmten Geirangerfjord zu stehen, der morgen auf dem Plan steht.
    Nach einem kurzen Einkauf fiel die Entscheidung noch einen Abstecher zum nahegelegenen Kjenndal-Gletscher zu unternehmen. Vorbei an einem der schönsten Seen Norwegens, dem Lovatn, und über eine sehr schmale, am Ende zu bezahlende Privatstraße sowie einem Minianmarsch zu Fuß, konnten wir endlich die Gletscherzunge bestaunen.
    Eine beeindruckende Kulisse mit rauschenden Wasserfällen und dem Ursprung des Flüsschens Loenelv.
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  • Day89

    Olden, Norway

    April 26, 2017 in Norway

    After not getting off the ship for a very long time I wanted to try and get off today despite my cold. I walked a little ways down the road before it started to rain. With my cold I decided the combination of freezing cold temperature and rain was a bit too much. So I headed back to the ship. I at least got some fresh air for about half an hour.

  • Day22

    Geiranger und der Weg zum Himmel

    October 1, 2017 in Norway

    Heute sind wir nicht weit gekommen. Zumindest km mäßig. Dafür ging es für uns Richtung Himmel. In gerade mal 5 Minuten von 0 auf 1011 m. Am Morgen war der Skylift in Loen noch nicht geöffnet, da es zu windig war, während der Fahrt schaute ich öfter bei Facebook rein. Plötzlich hieß es auf ihrer Seite: wir heißen Sie Herzlich Willkommen. Juchu! Dort angekommen lachte die Sonne und Daniels Miene verfinsterte sich kurz. DA FAHR ICH NICHT HOCH! Oh doch, das wirst du! :) also gesagt getan wir gönnten uns heute das erste mal in unseren Flitterwochen etwas. Ticket für rauf und runter für zwei Erwachsene knapp 100 Euro. Der erste "Luxus" während des Urlaubs aber es hat sich gelohnt. Wir waren die einzigen Fahrgäste bei der Tour rauf, so dass die Gondel zusätzlich mit Betonklötzen von 1,2 Tonnen beschwert werden musste. Oben angekommen hieß es gut festhalten. Es war wirklich stürmisch dort. Aber egal!! Der Ausblick war der Hammer!! Nachdem wir etwas durchgefroren waren, gönnten wir uns ein Essen im Restaurant mit Wahnsinns Aussicht. Das Essen war wirklich super, wenn auch der Preis etwas happig war. Jetzt nicht dass ich mich beschwere, ich hätte es ja nicht machen müssen....Aaaaaber wenn ich ne Sprite für 5 Euro bestelle und ein alkoholfreies Bier auch für 5, dann würde ich sie gerne aus einem Glas trinken und nicht aus Kunststoffbechern die aussehen als wäre es Glas und das Bier aus nem Weinglas wäre in nem vernünftigen Glas auch besser angekommen.... egal....der Burger war Bombe ♡ Nach dem Essen kam die Kellnerin zu uns und teilte uns mit, dass die Gondel nicht mehr fährt. Es wäre zu stürmisch. Sie hätten einen Bus geordert dass würde aber noch ca. 45 Minuten dauern....ohhhh so eine Schande aber auch.... NICHT! Es gibt wirklich schlimmeres als hier zu verweilen. Wir bekamen Kaffee und nahmen auf dem Sofa in der Abendsonne platz. Als der Bus kam fuhren wir länger als 5 Minuten wieder ins Tal. Ganz schön eng und huckelig die "Strasse". Aber wir kamen an. Jetzt stehen wir etwa 24 km unterhalb von Loen auf einem Platz direkt am Wasser und komplett mit Bergen um uns herum. Wenn wir morgen früh aufwachen und aus dem Fenster schauen gucken wir direkt auf einen Gletscher. Hoffe mal das Wetter hält... windig ist es aber dass ist egal....Read more

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Stryn

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