Norway
Stryn

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Top 10 Travel Destinations Stryn:

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105 travelers at this place:

  • Day5

    Olden, Norway

    July 16, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 15 °C

    Today was a day of relaxation. We went for a walk first thing in the morning before Jackson had to start work at 12. We walked to an old Church that Jackson and I had been to before but it was closed this time. It was still a good spot to sit and relax though before heading back. When we came back to the ship Ruby and I booked our spa appointment. We booked their The Perfect Day Massage Special which included a full body massage, invigorating skin brushing, Elemis touch facial, foot and ankle massage and scalp massage. Ruby says it was not as deep a massage as she likes and with mine I could not have sat through it if it was any deeper. It was a good experience though, especially with it being my first massage.
    That night it was my turn it be surprised by someone being on-board. Well we were waiting for a table to be ready in our assigned restaurant we were sitting in Brodie’s (where Jackson works). I login and check my messages and I have a message from a good friend Harry, “Dinner tonight?”. I was so confused and when I looked at Harry’s facebook profile I realized he was also on the ship as a passenger. He later told me that a restaurant manager we had run into early told him I was also on-board. Harry was my last manager on Azura before I left ships. Even though he is extremely busy when the ship is docked in Southampton, he worked in the gallery and took my shift so I could send time with Jackson before I left. Then on Jackson’s birthday he printed a birthday card I made and gave it to Jackson for me. So I am very excited to get to properly thank him for everything and catch up. We so far have just quickly said hi and chatted for a minute on our way into the show Astonishing but we’ve planned for him to come for dinner with Ruby and I on the 18th.
    Astonishing is a show performed by the Headliners Theatre company that I have always found really good. It’s a newer show with singing and dancing like always but it also incorporates magic and illusion into it as well. I told Ruby before we came on the ship that she needed to see that show and she loved it.
    The only other thing we did today other then nap was we spent a lot of time sitting on the top deck at the very back of the ship watching the ship sail through the fjords.
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  • Day5

    Loen, auf zum Briksdal Gletscher

    August 21, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 10 °C

    In der Nacht fahren wir durch den Nordfjord nach Loen. Heute wird wieder getendert, denn in Loen gibt es keine Pier. Es gibt drei Attraktionen in Loen, die steilste Seilbahn zum Berg Hoven, eine der anspruchsvollsten Via Ferrata Klettertouren Europas am selben Berg oder die Fahrt zum Briksdal Gletscher. Es ist tatsächlich schönes Wetter und wir entscheiden uns für den Gletscher (norweg.: Briksdalsbreen). Der mächtige Gletscher gehört zum Nationalpark Jostedalsbreen, dem größten Festlandsgletscher in Europa. Von einer Höhe von 1.200 Metern fällt die Gletscherzunge steil ab zum engen Tal Briksdalen. Das sehen sich jedes Jahr ca. 300.000 Besucher aus der ganzen Welt an. Heute sind es drei mehr 😇.
    Im Netz haben wir gelesen, ein öffentlicher Bus fährt von Loen über Olden direkt zum Berggasthof Briksdal fjellstove im Gletschergebiet, morgens hin und nachmittags zurück. Supi, das passt genau in unseren Zeitplan 👍. Wir fragen am Pier nach der Abfahrtsstelle - irgendwo vor dem örtlichen Supermarkt „Joker“. Und ja, da ist eine Bushaltestelle, allerdings steht von unserem Bus nach Briksdalen nichts dran. Wir warten trotzdem und tatsächlich kommt pünktlich unser Bus. Mit zwei weiteren Personen sind wir die einzigen Fahrgäste. Jedoch nur bis Olden, denn dort liegen drei weitere Kreuzfahrtschiffe und viele der Passagiere hatten wohl den gleichen Blog gelesen 😳. Aber die Norweger sind vorbereitet und haben einfach 3 Busse organisiert.
    Um es gleich vorweg zu nehmen, die Tour hat sich gelohnt. Eine wunderschöne 50minütige Panoramafahrt, gefolgt von einer 2,5 km langen Wanderung, vorbei am mächtigen Wasserfall Kleivafossen (10.000 l/s), erleben wir einen regen- und nebelfreien Blick auf den Gletscher, sogar das blaue Eis leuchtet 😁. Norwegen zeigt sich von seiner besseren Seite.
    Zurück geht es gleichermaßen entspannt. Ab Olden sind wir dann Schulbus, doch rechtzeitig erreichen wir das letzte Tenderboot zum Schiff.
    Den Rest des Tages verbringen wir kreuzfahrttypisch mit Pool, Kaffee, Cocktail, Essen, Show, Schauen vom Balkon ...
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  • Day13

    Briksdalsbreen

    July 14, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 14 °C

    Das zweite große Highlight des heutigen Tages war der Besuch des Briksdalsbreen, einer Zunge des größten Gletschers Europas, dem Jostedalsbreen. Dieser Gletscher hat eine Fläche von etwa 1.300km2. Es war gelinde gesagt atemberaubend. Allein schon die Fahrt dorthin war abenteuerlich, die Straße dorthin ist so schmal, dass eigentlich nur 1 Auto fahren kann. Es kommen einem aber Busse, Camper, Motorräder mit hoher Geschwindigkeit entgegen und es geht teilweise durch unbeleuchtete Tunnel, die so schmal sind, dass wir im Schritttempo durchgefahren sind und hinterher beide völlig fertig waren.
    Unterwegs gibt es schon ein fantastisches Panorama und der Gletscher grüßt uns mystisch durch die Wolken. Unterwegs reiht sich ein Wasserfall an den nächsten, die Berge sind teilweise 1.500m hoch und fallen steil ab ins Tal.
    Man erreicht den Gletscher nach etwa 45 Minuten zu Fuß, wir haben zwischendurch 2 handfeste Ausraster von 2 unterzuckerten Kindern gehabt und brauchen etwas länger. Aber der Aufstieg hat sich gelohnt..... und die Snacktime oben am Gletschersee bleibt hoffentlich noch lange in Erinnerung.
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  • Day71

    Lom - Gamle Stynellsveg

    July 8, 2019 in Norway ⋅ ☁️ 9 °C

    Reisekilometer 6.852 km
    Tageskilometer 101 km

    In Lom haben wir unsere erste Starbkirche, allerdings nur von außen besichtigt. Uns war einfach zu viel los.

    Wir sind dann über die 15, eine sehr gut aus gebaute Straße mit sehr wenig Verkehr, Richtung Geiranger gefahren. Die Straße führt durch eine wunderschöne Landschaft. Vor Grotli haben wir uns kurzfristig  entschlossen abzubiegen und durch ein Sommer - Skigebiet zu fahren.

    Laut Reiseführer führt eine kleine und sehr enge Schotterstraße, auf der Begegnungsverkehr nur an den Ausweichbuchten möglich ist, durch ein für Norwegen typisches wild romantisches Hochgebirgsplateau.

    Am Tystigbreen-Gletscher fährt man, mitten im Sommer, durch ein tief winterliches Skigebiet. Meterhoch türmen sich die Schneemassen links und rechts Straße auf und überall sind Menschen mit freien Oberkörpern mit ihren Skiern oder Snowboards unterwegs.

    Die malerisches Landschaft haben wir gesehen und bestaunt.

    Das Skigebiet war jedoch geschlossen und es waren weder Schneemassen noch Skifahrer zu finden.

    Die Passstraße hat eine Höhe von 1.139 müNN und es war dort ca. 7°C. Uns hat es in den Bergen so gut gefallen, dass wir auf dem Weg nach unten einen kleinen Picknickplatz zu unserem Übernachtungsplatz auserkoren haben. Trotz der zu erwartenden Kälte in der Nacht. 
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  • Day19

    Über Geiranger zum Jostedalsbreen

    August 18, 2019 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute Nacht hat es zum Teil kräftig geregnet. So habe ich das Zelt heute morgen nicht ganz trocken bekommen und musste es feucht einpacken. Ein weiteres Mal bin ich den Trollstigen hoch- und auf der anderen Seite wieder runtergefahren. Just in time war ich an der Fähre in Linge, die mich in kurzer Fahrt zur anderen Fjordseite nach Eidsdal gebracht hat.

    Und jetzt begann das grandiose Norwegen. Vom Fjord ging es zunächst wieder hoch und dann über den beeindruckenden Adlerweg wieder runter an den Fjord nach Geiranger. Hier war so viel Trubel, dass ich nach kurzer Ladepause schnell weiter gefahren bin.

    Wieder hat sich die Straße hochgeschraubt. Aber oben ging es noch weiter. Eine Stichstraße führt zur Dalsnibba auf 1.476 m. Von oben hat man einen tollen Rundblick. Unten Geiranger und der Geirangerfjord, gegenüber Gletscher und rundherum eine Steinwüste, sieht aus wie eine Mondlandschaft. Und alles voll mit Steinmännchen.

    Nachdem ich das Panorama ausgiebig genossen hatte, ging es weiter auf schmalen und verschlungenen Sträßchen. An einer Kreuzung habe ich mich kurzfristig entschlossen, heute weiter zum Briksdalsbreen, einem Ausläufer des Jostedalsbreen, zu fahren. Von einer früheren Reise kannte ich auch schon den Platz ganz am Ende des Tales mit dem vermutlich lautesten Zeltplatz Norwegens. Direkt unter dem Wasserfall, in Sichtweite zum Gletscher habe ich mein Zelt aufgeschlagen und werde morgen zur Gletscherzunge gehen.
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  • Day18

    Straße der Trolle und mehr...

    June 26, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 10 °C

    Und das war nicht die einzige Straße mit Haarnadelkurven. Nur die Ausblicke waren an einigen Stellen von Wolken verhangen.
    Es ist jetzt 00:00 Uhr, ich habe gerade meinen Platz zum Schlafen gefunden, deshalb ein wenig Telegrammstil heute.

    Auf Richtung Trollstigen
    Beeindruckend diese Straße, anfahren am Berg sollt man beherrschen. Jede Menge Fahrzeuge. Aussicht aus 850 Meter Höhe -Null.
    Komplett von Wolken verhangen. 100% Luftfeuchtigkeit.
    Dafür hatte ich die Aussichtsplattform für mich allein. Think positive 😂

    Auf zum Geiranger Fjord
    Auf dem Weg dahin, tolles Restaurant, leckere Fischsuppe und endlich mal einen ordentlichen Cafe Latte mit Ausblick und Sonnenschein ☀️.
    Es wurde touristischer, viele Menschen, viele Busse 🚌🚌🚌.
    Will ich noch zum Geiranger?
    Egal, bin einmal hier, also Kreuzfahrtschiffe gucken im Fjord. Auf dem Weg dort runter, tolle Serpentinenstraße.
    Wow 😮. Richtig toll, der Blick von oben. Sehr schön hier, aber immer mehr Menschen 😳.
    Gefühlt habe ich wieder von jedem die Kamera oder das Smartphone in die Hand gedrückt bekommen...“Can you take a picture“? Aber gerne doch.
    Alle Campingplätze dort voll. Fahr ich halt weiter.
    Auf einem Parkplatz direkt am Fjord- Abendessen gekocht und mit tollem Ausblick mein Dinner eingenommen. Nur Wein ging nicht, ich wollte ja noch weiter fahren. Parken ist dort überall von 00:00-06:00 verboten.
    Der Weg aus dem Fjord, nicht weniger spektakulär. Über 1000 Meter hoch. Nebel und Sonne da oben. Jede Menge Schnee und nur noch fünf Grad. Brauche ich Winterreifen?
    Bin noch durch einige tolle Täler und Fjorde gefahren.
    Jetzt habe ich einen Platz mit grandiosem Blick auf den Innvikfjord.
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  • Day11

    Weiter in den Norden

    August 12, 2018 in Norway ⋅ ⛅ 10 °C

    Heute erwachten wir in einem sonnigen Bergen - wer hätte das gedacht?! Zu dumm nur, dass wir heute weiterziehen. Wir packten alles zusammen und brachten unser Gepäck die 4 Etagen nach unten (Phillipp ist bestimmt 6 Mal gelaufen). Gegen 9.30Uhr waren wir unterwegs und fuhren zunächst in die entgegengesetzte Richtung, nämlich nach Süden zu Edvard Griegs Villa Troldhaugen. Das hatten wir am Vortag nach unserer Wanderung nicht mehr geschafft. Ich wollte mir den ehemaligen Wohnsitz Norwegens bedeutendsten Komponisten aber doch gern anschauen. Phillipp hatte nicht allzu viel Interesse und erkundete stattdessen die Gegend um die wirklich traumhaft gelegene Villa. Ich sah mir derweil das Museum und die Villa an. Durch Zufall wurde gerade eine geführte Tour angeboten, der ich mich gern anschloss. Der Tour Guide war sehr euphorisch und freute sich, dass so viele musikinteressierte Besucher dabei waren und erklärte dementsprechend alles sehr detailliert. Ich fand die Anekdoten zu Grieg sehr interessant, vor allem wie er, Tschaikowsky und Brahms sich auf einer Silvester-Gala trafen und gute Freunde wurden. Dank des originalen Mobiliars bekommt man zudem einen guten Eindruck, wie Grieg gelebt hatte. Seine Frau Nina überlebte ihn um viele Jahre und war noch bei der Umgestaltung zu einem Museum maßgeblich beteiligt.
    Nach der ausführlichen Tour ging es aber nun endlich los Richtung nordosten ins 400km entfernte Loen. Zuerst sind wir zügig durchgefahren, da wir die Strecke schon kannten. Den ersten Stopp machten wir dann am Ende des wunderschönen Nærøyfjords. Sehr eng schlängelt sich hier der Fjord ins Tal, kein Wunder, dass viele Schiffe auf dem Fjord zu sehen sind. Dann gehts weiter über den Aurlandsfjellet (Pass). Alternativ führt heute ein 24km langer Tunnel (der längste Tunnel Europas) durch das Bergmassiv. Wir wollen aber natürlich die Landschaft bewundern und fahren über die alte Passstraße. Am Stegastein halten wir kurz, dort ist eine Art Holzsteg am Berg angebracht, der wie eine Schanze nach vorn ragt. Von dort hat man eine tolle Sicht ins Tal - das sind wir in Norwegen ja inzwischen fast schon gewöhnt. Danach geht's weiter den Berg hinauf. Der Pass ist dann auch wirklich beeindruckend - ein weitläufiges Hochplateau aus Felsen und Heidekraut. Wir müssen mehrmals halten, weil die Szenerie so atemberaubend ist - das kann man eigentlich nicht wirklich beschreiben, muss man selbst gesehen haben.
    Nach dem Pass setzen wir mal wieder mit einer der vielen Fähren über und weiter geht's an Fjorden und Bergen entlang. Unterwegs entdecken wir durch Zufall noch den Bøyabreen, eine Gletscherzunge des sehr viel größeren Jostedalsbreen, des größten Gletschers auf dem europäischen Festland. Die Gletscherzunge reicht soweit ins Tal, dass man gemütlich mit dem Auto hinfahren kann und dann nur noch durch einen See vom Gletscher entfernt ist - ein drive-in-Gletscher sozusagen. 😅 Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass drei Reisebusse mit asiatischen Touristen halten. Alle stürmen wie aufgeschreckte Hühner zum Gletschersee, machen kurz ihre 1001 Fotos und sind wenig später wieder verschwunden - die haben eben ein andres Verständnis von Urlaub.
    Wir haben zwar auch nicht unbegrenzt Zeit, aber wir lassen die Schönheit der Umgebung wenigsten etwas länger auf uns wirken.
    Zurück auf der Straße fahren wir zügig weiter und kommen gegen 20.30Uhr endlich auf unserem Campingplatz an. Sande Camping ist wunderschön an einem See gelegen. Rechts und links sind hohe Berge und in etwas Entfernung kann man den Jostedalsbreen sehen - was für eine idyllische Aussicht.
    Nachdem wir uns an der Rezeption angemeldet haben, essen wir zunächst im dazugehörigen Café (Küchenschluss ist bereits 21uhr). Nach leckerem Fisch beziehen wir unsere kleine Hütte und richten uns ein.
    Bad und Küche besitzt das Hüttchen zwar nicht, aber dafür ist auf dem Campingplatz alles vorhanden - sogar eine gut ausgestattete Küche, die jeder nutzen kann - nur Lebensmittel muss man selbst mitbringen. Das hätten wir uns komplizierter vorgestellt.
    Trotz allem ist es eben nur eine einfache Hütte und unsere Euphorie hält sich in Grenzen - wir sind halt keine passionierten Camper. Wir beziehen unser Bett und gehen früh schlafen. Mal schauen, wie die erste Nacht wird. Da die Matratze zu groß für das Gestell ist und sich an beiden Seiten nach oben wölbt, vermuten wir mal, dass wir irgendwann beide in die Mitte rollen 😆 - dabei ist sowieso alles recht eng und schmal. Na, mal schauen... it's all part of the experience. 😄
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  • Day12

    Von 0 auf 1850 in 3 Stunden!

    August 13, 2018 in Norway ⋅ ☀️ 6 °C

    Nach einer etwas unruhigen Nacht in unserer kleinen Campinghütte war der See am Morgen in dichten Nebel getaucht. Wir ließen es etwas ruhiger angehen, machten erstmal Frühstück und informierten uns über die Umgebung und eine mögliche Gletscherwanderung. Allerdings nicht für den heutigen Tag, denn der Plan für heute stand schon fest. Ich wollte heute den Skåla bezwingen, eine der anspruchsvollsten Bergwanderungen in Norwegen. Auf einer Strecke von 8km überwindet man 1850 Höhenmeter! Da für Sandra die Tour zu anstrengend (sie hat auch kein Interesse) ist, möchte sie sich ein wenig die Umgegend anschauen und den Tag in Ruhe genießen.  Denn als sich gegen 10:30 Uhr der Nebel verzog, präsentierten sich die Berge im strahlenden Sonnenschein bei 20 Grad. Perfektes Wetter für meine Berg-Tour. Nach einigem hin und her konnte ich dann gegen 11:30 Uhr endlich starten. Da der Skåla direkt neben unserem Campingplatz ist, fuhr mich Sandra nur 2 km zum offiziellen Startpunkt an einem reißenden Fluß. Da für die Tour 8 Stunden (5 hoch und 3 runter) veranschlagt werden, war es auch höchste Zeit aufzubrechen. Sandra wollte zunächst nach Stryn, der größten Stadt in der Umgebung, um ein paar Besorgungen zu machen. Ich stiefle also los und schon nach wenigen Metern wurde der Weg recht steil, irgendwie muss man ja die 1850m überwinden! Zunächst war es ein Waldweg, später ging er in einen Steinweg über, der am Gletscherfluss entlang führte. Ich rätselte noch immer, welcher der vielen Gipfel auf die ich zuging, eigentlich der Skåla ist. Irgendwann überquerte ich einen Fluss und nach gut einer Stunde ging der Steinweg in einen losen Schotterweg über. Hier wurde das Umfeld des Wegs auch immer steiniger und es gab bald kaum noch grün zu sehen. Nach gut 1.5 Stunden kam ich bei einem wunderbar blauen und klaren Gletschersee an. Da ich aber gerade einen guten Rhythmus hatte, ging es nach einer kurzen Verschnaufpause direkt weiter. Unweit des See gab es ein Schild, das angab, dass ich mich bereits auf 1150 m befinde und es noch 3.5 km sind. Nicht schlecht, dachte ich mir. Also weiter. Nun kamen auch schon die ersten Schneefelder und es wurde windiger. Auch der Weg wurde beschwerlichen, es ging über Felsen und Geröllfelder, in die ein Weg gebaut wurde. Der führte zwischen zwei Bergspitzen hindurch und machte anschließend einen Knick. Als ich dann nach oben schaute, sah ich nur Felsen und Geröllfelder. Es war nicht ersichtlich, wo der Gipfel ist, noch wo genau der Weg lang ging. Der offizielle Weg war mit einem T gekennzeichnet, allerdings war oft nicht ersichtlich, wie man da entlang laufen soll! Bei dem Anblick stellte ich mir die Frage: "Warum machst ich das eigentlich?"
    Langsam schleppte ich mich die steilen Felsen und Geröllfelder hinauf. Immer wieder musste ich kurz anhalten um durchzuschnaufen. Stück für Stück kämpfte ich mich nach oben und obwohl ich das Gefühl hatte, recht langsam zu sein, überholte ich einige andere Wanderer. So ging es eine gefühlte Ewigkeit. Nach einem Schneefeld ging der lose Weg in ein mehr oder weniger bebauten Treppenpfad über. Noch immer war nicht zu erkennen, wann ich endlich oben sein würde. Dann tauchte plötzlich nicht allzu weit entfernt ein Gebäude auf und kurze Zeit später sah ich den runden Turm, der den Gipfel markiert. Überrascht davon, dass ich doch nur 3 Stunden für den beschwerlichen Aufstieg gebraucht habe, erreichte ich den Gipfel und genoss die wunderbare Aussicht bei Sonnenschein und blauem Himmel. Allerdings war es sehr windig und recht kalt. Also erstmal etwas überziehen und dann etwas essen. Dummerweise hatze ich nur Nüsse dabei, nicht mal die Äpfel hab ich eingepackt 😕
    Nach kurzer Rast erkundete ich den Gipfel und machte Bilder von dem grandiosen Panorama. Auf einer großen Schneewehe lernte ich durch das übliche "can you take a picture of me" Pascal kennen. Wir unterhalten uns kurz auf Englisch und ich frage ihn,woher er kommt. Natürlich aus Deutschland, also switchen wir zu deutsch. Im Verlauf der Unterhaltung entdecken wir immer mehr, fast schon unheimliche Gemeinsamkeiten. Er ist auch Thüringer (Aus Eisenach), wohnt auch in der Nähe von Stuttgart und ist auch noch auf dem selben Campingplatz wie wir! Zufälle gibt's, unglaublich. Wir erkunden zusammen noch ein wenig den alten Trum und das neue Gebäude auf den Gipfel. In beiden gibt es die Möglichkeit spontan zu übernachten und sogar eine Küche mit Ofen ist vorhanden. Selbst Lebensmittel gibt es dort oben. Diese  werden über die "Kasse des Vertrauens" abgerechnet.
    Ich bin beeindruckt von der Ausstattung und was es oben in der Hütte so alles gibt. Hätte ich das mal eher gewusst, dann hätte ich eine Nacht dort verbracht.
    Da mir nach fast zwei Stunden auf dem Gipfel allmählich kalt wurde, machte ich mich zusammen mit Pascal auf zum Abstieg. Bis zu den Geröllfeldern kamen wir auch ganz zügig vorran, dann wurde es wieder beschwerlicher und uneindeutiger. Plötzlich hörten wir einen Hubschrauber, der hoch zum Gipfel fliegt. Ob da was passiert ist?  Kurz danach fliegt er wieder ins Tal nur um nach gut 10 Minuten mit zwei großen Säcken, die unten am Hubschrauber befestigt sind, wieder auf den Gipfel zu fliegen. Nach gut einer Stunde erreichen wir den blauen Gletschersee, diesmal machen wir jedoch eine Rast, um unsere Füße etwas im klaren Wasser zu kühlen. Kurz dannach tauchte der Hubschrauber plötzlich über uns auf und lud seine Fracht etwa 100 m von uns entfernt auf einer Felsfläche ab. Als wir nach ca. 30 min weiter gingen, nahm sich jemand der Hubschrauber-Ladung an. Ich fragte, was der Hubschrauber abgeladen hat, der Mann antwortet, das sei für den Skåla-Lauf am 18.8.
    Da rennen die Leute dann den Berg hinauf! Wie verrückt ist das denn? Ich war mit meinen 3 Stunden schon ganz zufrieden, wer weiß wie schnell die Läufer dann oben sind!
    Wir gingen also weiter und unterhielten uns. Da Pascal erst ein Jahr in Neuseeland war und ich auch gern mal da hin will, war das lange Zeit ein Thema. So verging die Zeit recht zügig, wir brauchten inklusive 30min Fußbad im See dann doch 3 Stunden für den Abstieg - genau so lang wie für den Aufstieg.
    Mit glühenden Knien und schweren Beinen erreichten wir den Parkplatz, auf dem Sandra schon auf uns wartete.  Nach kurzem Smalltalk ging es dann zurück auf den Campingplatz, denn Sandra war so lieb und hat ein vorzügliches Abendessen zubereitet, Spaghetti Bolognese - alles selbst gekocht. Genau das richtige nach so einem Tag! Wir luden Pascal noch zum Essen ein und nach einer warmen Dusche genossen wir mit herrlicher Aussicht auf den See unser Abendessen. Wir saßen und sprachen bis 23 Uhr und dann ging es ab in die Hütte. Was für ein Tag!
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Stryn

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