Peru
Isla de los Uros

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69 travelers at this place:

  • Day132

    Fussball spielen auf schwimmenden Inseln

    May 9 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Ich blicke aus dem linken Fenster unseres Ausflugsbootes. Auf einem mehrere Meter hohen Bambusgeflecht befindet sich ein kleiner improvisierter Fussballplatz mitten auf dem Titicaca-See. Die Grenzen des Platzes sind auf natürliche Weise durch den Uferrand der schwimmenden Insel vorgegeben. „Das Spiel muss hier häufig unterbrochen werden...“ informiert uns unser Guide. Nämlich praktisch immer dann, wenn der Ball im aus landet und man den Ball mit einem kleinen Boot wieder aus dem Wasser fischen muss. Ich wundere mich da kaum, dass es Bolivien noch nicht zur Weltmeisterschaft geschafft hat... 😂

    Ich befinde mich wenige Kilometer vor der Küste der peruanischen Hafenstadt Puno auf dem Lake Titicaca. Für heute steht ein Tagesausflug zu den Floating Islands an, die inzwischen den Schutz des UNESCO-Weltkulturerbe genießen. Auf etwa 90 schwimmenden Inseln lebt hier eine peruanische Gemeinschaft von etwa 2000 Einwohnern. Es gibt eine Schule, Kindergarten, ein kleines Krankenhaus, ein paar Werkstätten, ein Verwaltungsgebäude, einen kleinen Marktplatz, usw.. Also praktisch alles, was ein kleines Dorf benötigt um autark zu sein. Die Einwohner haben das Recht, jederzeit ihre Landfläche zu erweitern. Wie wir erfahren, werden hierzu viele Erdblöcke zusammengebunden und mit einer ganzen Menge Bambus aufgestockt, um sowohl den benötigten Auftrieb als auch eine Feuchtigkeitsisolierung zu gewährleisten. In ca. 6 Monaten kann mit dieser Technik dann eine neue schwimmende Insel geschaffen werden, auf der dann primitive Hütten für Familien errichtet werden können.

    Als wir unseren Ausflug im Hafen von Puno starten, merke ich schnell, dass die Floating Islands inzwischen vom Massentourismus überschwemmt werden. Zig Boote schwärmen gleichzeitig zu den Inseln aus, und das im 2-Stunden-Takt. Auf der Insel winkt uns bereits die ansässige Familie freundlich zu und begrüßt uns mit einem traditionellen Lied. Dann erfahren wir die wesentlichen Informationen zur Entstehung der Inseln und zur Lebensweise der Familien und besichtigen ihre kleinen Hütten. Im Anschluss werden dann natürlich einige Tische mit Souvenirs ausgebreitet, mit der Bitte die Familien mit einem Kauf zu unterstützen. Abschließend werden wir dann noch für 10 Minuten in einem traditionellen Reed-Boot chauffiert (natürlich gegen einen extra Obulus) und nach einer knappen Stunde ist das Spektakel dann auch schon vorbei. Auch wenn die Einwohner sehr freundlich und die Floating Islands durchaus auch interessant waren, stehe ich solchen inszenierten Ausflügen etwas skeptisch entgegen. Umso besser, dass wir unseren Ausflug noch auf die Insel Taquile fortsetzen, die ähnlich schön wie die Isla Del Sol ist und abseits des Massentourismus liegt. Neben einem schönen Spaziergang und einem Mittagessen erfahren wir hier einiges über die Sitten und Bräuche der Einwohner. Die Menschen hier verbringen insbesondere viel Zeit mit dem Weben von Mützen und Gürteln. In Erinnerung bleibt mir ein schönes Hochzeitsritual, bei dem die Gürtel von Mann und Frau als Zeichen der Vereinigung vom Ehemann zusammengebunden werden und anschließend von ihm ähnlich wie ein Ehering getragen werden. Übrigens lässt sich auch am Muster der Mützen (die hier jeder Mann trägt) erkennen, ob er noch Single ist. Praktisch, eine etwas andere Form der Partnerbörse. Anscheinend wird hier noch nicht „getindert“ 😂

    Ich bin jedenfalls froh, mich heute für einen Tagesausflug entschieden zu haben, um dem eher hässlichen Puno entfliehen zu können. Ganz anders als Copacabana lädt Puno so gar nicht zum Verweilen ein: laut, viel Verkehr, dunkel. Manchmal setzt sich auch einfach der erste Eindruck fest, aber ich habe mich von Anfang an nicht wohl gefühlt, als ich gestern Abend im Dunkeln und im Regen vor meinem wenig einladenden Hostal herausgelassen wurde. Das Zimmer ist zwar sauber, aber äußerst spartanisch, in die Jahre gekommen, kalt und dunkel. Ich war froh, am Abend schnell eingeschlafen zu sein und am frühen Morgen das Zimmer wieder verlassen zu können. Mit 19 Euro die Nacht war es sogar etwas teurer als meine schöne Unterkunft an der Copacabana, an die ich bereits jetzt wehmütig zurückdenke.

    Immerhin der Grenzübergang von Bolivien nach Peru verlief zuvor heute Nachmittag überraschend reibungslos. Ich war fast verwundert, dass die Abfertigung digital und mit Webcam verlief, fast schon europäischer Standard 😉 Meine Freude, als ich meinen Fuß auf peruanischen Boden gesetzt habe, war allerdings nur von kurzer Dauer. Verdammt, ich habe meine Jacke im Bus gelassen. In der Ferne sehe ich, wie dieser bereits wieder die Rückreise nach Copacabana angetreten hat. Noch zuversichtlich darüber, dass mir die Jacke in den nächsten Tagen nachgesendet werden kann, informiere ich sofort unseren neuen peruanischen Guide. Leider erfahre ich am nächsten Morgen per e-mail, dass meine Jacke nicht gefunden wurde. Ich werde mit dem Verlust leben müssen, aber die Situation ist schon etwas seltsam. Als ich dann am Abend meine Tasche auspacke, muss ich einen weiteren Verlust feststellen. Ich habe mein praktisches Campinggeschirr in meinem Zimmer in Copacabana liegen lassen. Auch hier wurde auf Nachfrage bei der Unterkunft leider nichts gefunden. Äußerst merkwürdig. Ein rabenschwarzer Tag für mich. Wenn Susi noch bei mir gewesen wäre, wäre mir das sicher nicht passiert. Ich vermisse das Vier-Augen-Prinzip 😔 (@Susi: immerhin habe ich meine Sonnenbrille noch nicht verloren... 😉). Ich versuche den Verlust schnell abzuhaken und drücke fest meine Daumen, dass ich für den Rest meiner Reise von ausgiebigen Regenfällen verschont bleibe und auf meine schöne Regenjacke verzichten kann. Zumindest reise ich jetzt mit leichterem Gepäck 😄
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  • Day11

    Islas de Los uros, Pérou

    December 15, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Tout d'abord les îles de Uros ont la particularité d'être entièrement construites avec des roseaux ! Ils existent une centaines de petites îles qui constituent Uros et qui hébergent environ 2500 habitants. Ils ont une île avec un hôpital et une île avec école afin de ne manquer de rien. Nous n'avons pu en visiter qu'une seule, malheureusement très touristique... On refuse même avec nos futurs amis Morgane et Thomas de faire la fameuse excursion en bateau construit en roseau car on se sentais forcé d'y participer et c'est tout ce que l'on peut fuir en voyage ! C'est sans doute ce qui nous a tous les quatre rapprochés cherchant uniquement l'authenticité...
    On nous explique que toutes les îles ont été créés par l'homme, elles ne sont pas naturelles, ce qui font d'eux des maçons hors pairs ! Pendant l'explication un drone vole au dessus de nos têtes, un habitant brandit sont arme en faisant mine de vouloir lui tirer dessus ce qui nous a tous fais bien rire 😂
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  • Day42

    Islas de los Uros vues du ciel

    December 17, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    A quelques jours de Noël, nous vous offrons ce premier petit cadeau venu du ciel… Et non ce n'est pas le petit Jésus qui arrive en avance mais tout simplement des photos et vidéos de notre drone !

    Pour la vidéo, c'est par ici :
    https://www.dropbox.com/s/e1xo4o1jkrh7dtd/Uros vue du ciel_Taille moyenne.mp4?dl=0

    Durant notre séjour sur le Lac Titikaka, nous avons eu l'opportunité de nous rendre 2 fois sur les îles flottantes d'Uros. Ces îles sont littéralement posées sur le lac. Elles sont constituées d'une base flottante de racines et de limon, sur laquelle les habitants disposent un lit de roseaux séchés, appelés Totora. Cette base leur permettent ensuite de construire leurs habitations, elles aussi faites de Totora.

    Uros, essai n°1 : Au cours de notre traversée vers les îles Amantani et Taquile (voir post précédent), nous sommes passés par une des îles flottantes d'Uros. Nous y sommes restés en tout et pour tout 1h et avons assisté à une drôle de mise-en-scène touristique. Nous débarquons à trente sur une petite île flottante d'une centaine de mètres carré. Après une rapide explication sur la méthode de construction de ces îles, le balai touristique commence : les habitants de l'île sortent tous leurs étalages de babioles en tout genre, le guide essaie de nous vendre un tour de bateau sur une embarcation digne du Parc Astérix (que nous refusons, en bon vieux français râleurs, en compagnie de nos amis Romain et Manon)… Bref, cela ne nous plait pas du tout. Heureusement la suite du périple sur les îles voisines sera bien plus agréable.

    Uros, essai n°2 : Dans le cadre de notre projet Success 2 Energy, nous rencontrons à Puno Jorge, le gérant d'une entreprise qui monte des projets solaires dans la région, et notamment sur les îles d'Uros. Grâce à lui, nous repartons le lundi suivant sur ces îles flottantes, espérant voir enfin leur vrai visage. Nous visitons une école public, entièrement équipé de panneaux solaires permettant aux enfants d'assister à des cours d'informatique, à l'administration d'avoir un photocopieur et de pouvoir communiquer avec la terre ferme. Nous rencontrons aussi Juan qui nous fait la visite de son complexe de Turismo Vivienda équipé d'installations solaires, où ceux qui le souhaitent peuvent passer quelques jours au calme afin de découvrir avec lui et sa famille les différentes activités rythmant la vie des habitants de ces îles flottantes… tout cela en barque, bien loin du vacarme touristique des quelques îles transformées en parc d'attraction. Nous apprenons beaucoup, nous rencontrons des gens authentiques, nous partageons les vraies choses de la vie, bref nous sommes soulagés. Le Parc Astérix est bien loin !

    Petit rappel du lien vers notre page Success 2 Energy, sur laquelle nous parlons des projets visités à Uros :
    https://www.linkedin.com/company/success-2-energy/
    (tout comme sur ce blog, pas besoin d'être inscrit pour consulter les articles!)
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  • Day7

    Iles d'Uros

    August 7 in Peru ⋅ 🌙 12 °C

    Cet après midi nous avons pris le bateau pour une vingtaine de minutes depuis Puno où se trouvent 80 petites îles.
    Celles ci existent depuis 1000 avant JC. Des populations s'y sont réfugiées pour échapper aux différentes conquêtes sur les rives du lac tititcaca. A l'origine les familles vivent de la chasse et de la pêche. Une école et un dispensaire sont présents dans la lagune.
    Ces îlots reposent sur des blocs de racines (15 par île environ) sur lesquels sont entassés des roseaux. Une île a une durée de vie d'une vingtaine d'années, et les roseaux sont remplacés une a deux fois par mois.
    Ces îles ont été ouvertes au tourisme en 1996. Depuis elles ont perdu de leur authenticité, certains prétendent que les locaux ne vivent plus dessus, mais font seulement l'aller retour depuis le continent pour accueillir les touristes. Récemment des panneaux solaires et des toilettes y ont été installé. La cuisine de fait toujours à l'extérieur des maisons, dans des "fours" en terre cuite, sur la pierre (pour éviter les incendies) comme sur la photo du petit Andy.
    Pour notre part nous avons passé un bon moment, chaque duo a été invité dans une maisonnette pour voir leur lieu de vie. Nous avons rencontré le petit Andy. La maison est constituée d'une seule pièce avec le lit et quelques vêtements, ainsi qu'une table. A la sortie nous étions fortement encouragés a acheter des souvenirs fabriqués par la personne qui nous a accueillie, Anna. Pour notre part ce fut un bateau fait de roseau, impossible d'aller voir sur les autres étales si quelque chose nous tente plus.
    Six familles partage l'île que nous avons visité. S'il y avait des dissencions irréconciliables entre les familles, les habitants scient l'île pour la séparer en deux. A ce jour, nous ne savons toujours pas si ces îles sont habitées ou pas. Une chose est certaine, les Uros sont éteints depuis 1950 et les ayamaras ont récupérés leurs terres.
    Nous aurions souhaité visiter les îles Taquilé, où l'on peut dormir chez l'habitant, mais elles sont trop loin de Puno. 🤗
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  • Day60

    Die schwimmenden Inseln

    November 6, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 12 °C

    Mit dem Bus geht es nun zum 600km entfernten Puno an der nordöstlichen Seite des Titicaca-Sees. Die Tagesfahrt bot uns sehr schöne Eindrücke der felsig, hügeligen Landschaft, die irgendwie auch trocken wirkt aber dann auch wieder viele Miniseen. Dazwischen finden sich immer wieder grasende Lama und Alpaka Herden. Eindrucksvoll war auch auf halbem Weg die Laguna Lagunillas, die mit ihren Inselchen wie eine Miniatur des Titicaca aussieht.

    Abends in Puno angekommen wurden wir bei unserer Stadterkundung (eigl. waren wir nur auf der Suche nach einem guten Restaurant) wieder mal mit einem Stadtfest begrüßt. Feuerwerk, traditionelle Tänze und Parade, alles dabei.

    Am nächsten Tag sind wir früh mit einer Tour zu den schwimmenden Inseln der Urus gefahren. Die Urus sind eine alte Volksgruppe, die aus der Prä-Inkazeit stammt. Aus Angst vor der Eroberung durch die Inka haben sich die Fischer einst mit ihren Schlifbooten auf dem Titicaca-See versteckt. Nach und nach haben sie ihre Boote zu größeren Inseln verbunden auf denen dann sogar Hütten für Familien und sogar ganze Dörfer Platz fanden. Irgendwann kam es zu unüberwindbaren Konflikten, sodass die Megaflose wieder auf Familienklangröße auseinandergesägt wurden.

    Die Inseln bestehen aus bis zu drei Meter dicken Schlifschichten, deren oberste Schicht wegen der durchdringenden Feuchtigkeit alle zwei Wochen neu aufgestockt werden muss. Volkskrankheit Nummer eins ist Rheuma.

    Obwohl die Inka schon lange passé sind können die Urus nicht wieder an Land, da sie keinen Grund besitzen. Sehr kurios das Ganze.

    Die Gesamtfläche der 40 Inseln beträgt 71qkm auf denen ca. 2.000 Urus leben.
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  • Day131

    Uros islands & Island de Taquile

    November 28, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 11 °C

    The Uros are a group of 90 man made islands that float on Lake Titicaca. They are made of reeds and can last up to 35 years before being abandoned. About 2000 people live here and have their own language that pre dates the Incas.

    We then visited another island where men wear red and white hats if they are single and knit items of clothing to sell to tourists. The women wear black dresses to show they are married. It's a different way of life out there!Read more

  • Day22

    ...schwimmende Inseln...

    November 22, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Der Titikakasee ist mit 3.800m der höchste schiffbare See der Welt. Die Uros leben auf schwimmenden Schilfinseln. Spannend - auch wenn Ihr Lebensstil heute fast komplett von den Touristen abhängt.

  • Day42

    Urus islands, Lake Titicaca

    January 3 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C

    Floating islands. About 90 islands built up from reeds on a thick foundation mainly of roots that float. The first pic is a look at one of the islands across their fish pond. Then a model of a couple buildings on top of layers of reed, mostly papayrus, which is how the island is maintained. Then some of the roots in a pot of water demonstrating how they float. Next is some of the women demonstrating forming and anchoring the islands. The islands are sometimes moved. An example is a wedding where the islands of the two families are joined for 3 days to celebrate. Then a papayrus boat similar to kon tiki I took a ride on. Finally the interior of one of the houses.Read more

  • Day60

    Titikakasee (Uros), Perú

    July 30, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 12 °C

    30. Juli 2017

    Nach reiflicher Überlegung haben wir uns für einen Gruppenausflug auf die Inseln im Titicacasee angemeldet. Erst wollten wir die Inseln auf eigene Faust erkunden, aber der Tourbeschrieb von Rosa überzeugte uns schliesslich.

    Der erste Halt war auf einer Schilfinsel der Uros. Wir legten auf einer Insel an, auf der lediglich 20 Personen (6 Familien) leben (Grösse ca. 70x50 Meter). El Presidente ist erst 29 Jahre alt und von den Bewohnern für ein Jahr gewählt. Die Frauen sticken wunderschöne Wandbehänge und Kissenüberzüge mit geschichtlichen und bedeutungsvollen Sujets. Haben uns einen pinken Kissenüberzug gekauft :)). Daran arbeitet eine Frau zwei Wochen. Trotz aller Einfachheit gibt es kleine Kasten-TVs in den Schilfhütten (Strom von Solarpanels) und El Presidente hat uns verraten, dass er jeweils Roger Federer schaut.
    Und ja, die Inseln sind wirklich aus Schilf und schwimmen im Wasser. Sie sind mit mehreren Ankern festgemacht. Hat man also Lust auf neue Nachbarn, einfach Anker lichten und sich treiben lassen. Uns jedenfalls gefällts :).

    Memories: Schilf kann wie eine Banane geschält werden und ist essbar.
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  • Day261

    Uros floating islands - Tagesausflug

    May 14 in Peru ⋅ ⛅ 11 °C

    Ja die floating Islands. Es ist schon eine Touri Sache. Die Leute werden da wohl täglich in Scharen hin gefahren. Was wir gehört haben, kann es je nach Jahreszeit, Anbieter und Tour zur Verkaufsveranstaltungen mutieren und komisch/unangenehm werden.
    Nach dem Prinzip "Wolle Teppich kaufä ?" sitzt man "als Gast" auf der Insel und muss "Teppich kaufä" .

    Wir buchen direkt am Hafen ein Schiff und haben etwas Glück. Der Guide scheint einen guten Draht zu den Uru (den Inselbewohnern) zu haben und diese scheinen sich tatsächlich über die kleine Gruppe zu freuen, die ihre Insel besucht.

    Der Typ im weißen Pulli ist der Chef der Insel. Er erklärt uns wie die Inseln gebaut und in Stand gehalten werden, wie man hier lebt und wie sich die Uru organisieren. Das ganze macht er auf witzige und freundliche art. Wir fühlen uns tatsächlich als Gast.

    Die Urus leben zum Teil als Selbstversorger auf dem See. Von Vögeln und Fischen und Schilf. Da wir (die Touristen) die einzige Einnahmequelle der Urus sind, kaufen wir natürlich auch bisschen was. Ein Anhänger z.B. machen ne Bootsfahrt mit und essen Forelle.

    Nachdem, was ich im Vorfeld gehört hatte bin ich angenehm überrascht. Die Preise sind fair und das Ganze wirkt nicht gezwungen oder arrangiert.

    Alles in allem ein guter und schöner Tag.
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You might also know this place by the following names:

Isla de los Uros

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