Peru
Yanama

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9 travelers at this place:

  • Day52

    Die Entscheidung für den Santa Cruz Trek hab ich mir nicht einfach gemacht. Ich wusste zwar, dass es eine der besten Touren in ganz Peru ist, als ich jedoch bei auf der Suche nach einem Touranbieter das Angebot für den Huayhuash Trek erhalten habe, war ich schwer am überlegen, welchen Trek ich denn nun machen soll. 4 Tage Santa Cruz oder 8 Tage Huayhuash und damit eine der schönsten und besten Trekking-Touren der Welt.
    Letztendlich hat mir die Vorstellung 8 Tage zu zelten und das Zelt mit Fremden zu teilen, Kälte, unbeständiges Wetter, nicht richtig waschen geschweige denn duschen, keine richtige Toilette und jeden Tag nur öden Reis essen die Entscheidung abgenommen.

    Es ging los am Samstagmorgen, natürlich in aller Frühe. Und natürlich musste ich wieder länger als geplant auf den Bus warten. Mit 30 Min. Verspätung startete der weiße Minivan um 5.30 Uhr in Richtung Huascaran Nationalpark.

    Der Van war schon vollständig als ich eingestiegen bin. Mit an Board waren:
    Anna und Arthur: 27 & 28, ein Pärchen aus Paris, die jetzt aber in Kanada leben bald aber wieder nach Paris zurückgehen wollten (die kanadischen Winter sind einfach zu kalt).
    Sam: 24, ein angehender Soldat aus England.
    Jasmin: 25, eine Journalismus Studentin aus Kopenhagen.
    Unser Guide Ronaldo, die Köchin (Ronaldos Tante) Domi und der Fahrer waren auch da.

    Die Fahrt dauerte ewig. Insgesamt waren wir 6 Stunden unterwegs. Wir fuhren überwiegend auf Schotterstraßen, die durch die Berge führten. Je höher wir kamen, desto abenteuerlich wurde die Straße. Serpentinenartig schlängelte der Busfahrer den Van durch das Bergmassiv, über Steinbrocken, Eis und Schnee. Eine Meisterleistung an Fahrkunst. Passend dazu hatte ich die ganze Zeit den Ohrwurm “ein Hoch auf unseren Busfahrer” im Ohr. Zwischendurch sah man auch den ein oder anderen Trailrunner, den Berg hochlaufen. An dem Tag fand scheinbar ein Wettkampf statt. Verrückt, was manche Menschen im Stande sind zu leisten.
    Als wir dann oben angekommen sind und wie durch ein Tor auf der Bergspitze (auf ca. 4.800Hm) durchgefahren sind, sah es auf der anderen Seite des Berges gleich besser aus. Der Schnee wurde weniger und es wurde auch wieder zunehmend grüner, je tiefer wir kamen.

    Gegen 11 Uhr und damit 6 Stunden später sind wir endlich an unserem Ausgangspunkt Vaqueria angekommen.
    Hier wartete schon unser Porter und Donkeyman auf uns.
    Auch einige Wanderer, die gerade von dem Santa Cruz Trek zurück gekommen sind, waren dort und warnten uns vor, dass das Wetter da oben wohl nicht so gut sei. Viel Schnee und Regen. Na toll, das waren ja Aussichten.

    Nachdem die Esel mit unserem Proviant, dem Equipment und unseren Sachen beladen waren, wanderten wir los. Sam, war der Einzige, der es den Eseln etwas leichter gemacht hat. Er hat alle sein Klamotten in seinem großen Rucksack getragen, als Training zur Vorbereitung für sein kommendes Berufsleben. Damit hatte er unseren Respekt schon mal auf seiner Seite.

    Bis zum Mittagessen war es eine sehr leichte Wanderung, zwar mit Schauern zwischendurch, aber alles noch im ertragbaren Bereich..
    Domi, unsere Köchin, ist mit uns gewandert. Ich fragte mich nur die ganze Zeit, wie und wann sie das Essen kochen möchte, wenn sie mit uns geht?! Auf dem Salkantay Trek wäre der Koch schon längst mit dem 2 Gang fertig gewesen.
    Als wir ein schönes Plätzchen zum Mittagessen gefunden haben, war es dann ein Bißchen wie bei Mary Poppins. Domi zauberte Geschirr, Besteck, Tee und auch das Essen für 7 Leute aus ihren Rucksack. Es gab Reis mit Gemüse und Avocado. In dem Moment machte es Klick bei mir und ich realisierte, dass ich meine Erwartungen etwas runterschrauben muss. Salcantay war Luxus, das hier war Economy. Wobei ich sagen muss, dass das Essen gut geschmeckt hat und die Portion auch total ausreichend war.

    Nach weiteren 2,5 Stunden locker leichter Wanderung sind wir gegen halb vier an unserem ersten Campingplatz angekommen.
    Die Zelte waren schon aufgebaut, so dass wir sie direkt beziehen und eine kleine Siesta halten konnten.
    Ich hatte dieses Mal kein eigenes Zelt, sondern habe mir eins mit Jasmin geteilt, was völlig in Ordnung war. Das Zelt an sich war auch ok. Wichtig war nur, dass es stabil und wasserdicht ist (hat nicht in allen Nächten funktioniert).
    Was aber sehr gewöhnungsbedürftig war, war die “Toilette”. Mir war zwar bewusst, dass wir eine mobile Toilette haben werden, auf dem Salkantay Trek war diese aber besser als jedes Dixi-Klo. Auf diesem Trek habe ich eine neue Art der mobilen Toiletten kennengelernt. Es gab ein Zelt, was allerdings recht eng war, und in diesem Zelt befand sich ein Loch, was kurz vorher mit einem Spaten ausgegraben wurde. In dieses Loch wurde dann das “Geschäft” verrichtet. Am nächsten Tag, wenn wir weitergezogen sind, wurde das Loch einfach wieder zugebuddelt.
    Dieses Klo-Zelt war mit das Ekligste was ich seit Langen gesehen habe. Man wollte nicht mal den Reißverschluss anfassen, um es auf bzw. zu zu machen. Bei den braunen Flecken an den Innenwänden bin ich auch fest davon ausgegangen, dass sie von der ausgebuddelteln Erde kommen. Und der Gestank darin erst. Ich hab ihn 3 Tage lang nicht aus der Nase bekommen.
    Sofern es sich vermeiden ließ, haben wir lieber das Inka Bano (“Busch-Klo”) genutzt als dieses Zelt zu betreten.
    Schaute man sich dann auf dem Zeltplatz etwas genauer um, so entdeckte man viele bereits zugebuddelte Löcher. Hinzu kam, dass auf der Wiese auch noch unzählige Kuhfladen lagen. Unser erster Zeltplatz war also ein Mienenfeld voller Scheiße.

    Vor dem Abendessen gab es wieder eine kleine Happy Hour mit Tee, Kaffee, Kakao und frischen Popcorn. Um 19.00 Uhr wurde uns dann das Abendessen serviert: Nudelsuppe, Fisch mit Gemüse und Kartoffeln & ein seltsamer glibbrig süßer Nachtisch an den sich keiner von uns so richtig ran getraut hat.

    Um kurz nach 20.00 Uhr lagen wir alle tief eingemummelt in unseren Schlafsäcken. Ich war froh, dass ich mir vorher noch eine Wärmflasche gekauft habe, denn es wurde schon am späten Nachmittag richtig kalt.
    Am Abend fing es auch noch an kräftig zu regnen. Wir haben nur gehofft, dass es sich in der Nacht ausregnet und dass der nächste Tag trocken bleibt.
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  • Day206

    Setting out early because we had to be gonr before the first tourist came in. We managed to get the first 5 kinda flatish km in before 9. After that things got crazy. The road got really bad and steep. It felt like it was a 1000 hairpinbends to the top. But we made it. Another time to more than 4700 m. And the scenery was great. It made the hard day worth it. Going down was almost as hard as going up. Big boulders everywhere. So after 10 km of downhill we called it a day.Read more

  • Day377

    Heute stand uns der härteste Wanderabschnitt bevor. Von 3700 Meter sollte es hoch zum Punta Union auf 4750 Meter gehen. Dies ist der Treffpunkt oder Pass zwischen der Quebrada Huripampa und dem valle Santa Cruz. Übersetzte "Treffpunkt" heißt der Ort laut Margarith weil sich zu Inkazeiten die gemeinden der jeweiligen Täler dort getroffen haben um Produkte und Waren zu tauschen. Das bedeutete also von unserer Seite aus erstmal 1000 Höhenmeter hoch. Also rappelte schon um 5 Uhr Prits Wecker sodass wir schön noch eine RUnde Schlummermodus laufen lassen konnten bis es dann zum Zähneputzen an den Fluss ging und um 6 Uhr Frühstück angesagt war. Hier in den bergen ging alles nach den zeiten des Sonnenauf- und -untergangs. Flaschen mit abgekochtem Wasser lagen bereit für uns vor dem kochzelt und so ging es mit Lunchpaket für uns um 7 Uhr los. Mag hatte uns die Route beschrieben für den Anfang das wir schon starten konnten. Sie wolle nach dem Spülen und Co uns dann einholen. Gepushed mit Nestle- Kaffee und Pulverrmilch (das werde icha uf jeden Fall nicht vermissen) bzw für mich mit Cocatee, heute sogar einem gekochten Ei und dann Brötchen wieder mit Marmelade, butter und Tomate bzw Gurke ging es also los. Hatten wir die Regel immer zum Frühstück aus den zelten zu sein sodass Corzillius dann schon diese anfangen konnte ab zu bauen. Ich hatte wie gesagt sofort Glück mit zelt und chlafsack und Prit gab auch nicht so viel Lärm von sich außer was Husten und sein phänomenales Nase hoch ziehen. Daran sollte ich mich die Tage gewöhnen da noch rülpsen dazu kommen würde und vor allem das unvorhandene Bewusstsein das dies nicht gut bei uns ankam. Das nahm ich aber gerne so hin weil im gegensatz dazu Jessi und Adan eine nasses zelt hatten lach! So stapften die Touris los, ich voran weil ich meinen Rhytmus hatte , Adan und Jess generellw a slangsamer waren und Prit ein Faibel dafür hatte Moa zu zulabern. Sollte mir auf jeden Fall recht sein! Ansage war zweite Holzbrücke links und dann bei der nächsten Abbiegung nach Links richtung Punto Union - alles klr! Gut das bei den geschlungenen Pfaden, vielem grün von moos und Co wir die Brücken gar nicht so gut identifizieren konnten. Irgendwann kam die erste aber wann kommt di ezweite? der einige neben mir war Prit der irgendwann mal aufmerksam wurde und fragte ob wir richtig sind. Die anderen quatschen nur während ich das Vögelkonzert und das friedliche Wandern genoss. Zwischendrcuch sahen wir ein anderes zelt oder ein mann der gerade in Aufbruchstimmung war. Alles welche die die Tour auf eigene Faust machen. Also schien es ja so das wir weiterhin auf der richtig Spur sind auch wenn ich mir nicht immer so sicher war. Endlich fanden wir auch die zweite Brücke die wie die anderen einfach Holzstämme verdichtet mit Steinen bedeutete. Waren wir die ersten gewesen die von dem Camp los sind so wurden wir aber bald von den ersten Donkeydriver überholt und mag stieß auch bald zu uns. Sie lchte mal wieder und meinte etwas sarkastisch das wir shcon langsam sind aber was solls. an mir lag es nicht und außerdem wollte ich die Wanderung genießen. Bald kam die große truppe und so wanderte ich als schnelsste aus unserer horde mit ein paar Schweizern. inzwischen hatten wir schon so einige Höhenmeter gemcht und konnten langsam mehr raue Berggipfel und Gletscher sehen. Hatten wir zwar Wolken aber das war mir dann doch lieber wie knalle Sonne bei dem Aufstieg. Für mich lies es eh super da ich keinerlei Anmerkungend er Höhe hatte währned Adan was mit schlechter Luftzufuhr sagte. Prit war heute auch so schlau gewesen endlich weniger gepäck zu schleppen und das den Esel zu überlassen. Hatte er neben zig Snacks, fernglas auch mega viel Medizin dabei und war der erste der irgendwelche Pillen als Profilaxe zur Höhenkrankheit nahm. Soll er mal machen! Je setiler der >Weg wurde desto friedlicher fühlte ich mich und begann weiter mein jahr im ausland zureflektieren wenn ich nicht endlich wieder einfach nur gedankenlos wanderte. Die Landschaft war so toll und da ich schneller bzw konstanter und ruhiger wanderte as die anderen auch öfter einfach alleine und für mich - genau wie ich es mir gewünscht hatte. das war das beste mentale training bevor es wieder ind as stressige Europa geht. Was werde ich das relaxtte laufen der menschen über die Strasse vermissen. Alleine wie die Touris rennen kann man diese identifizieren. Das einfach mal stundenlang im bus sitzen weil es eben länger dauert - wen schert das? Hier keinen! Da sind wir schon weit von entfernt aber das sind na klar keine zeichen der produktivität! Hier zählte gerade eh nur Landschaft Ruhe und frieden. Zogen mir die Schweizer dann nioch die nase lang wie toll die Sterne nachts waren und die Gletscher lecuhteten. Tja ich war eben keiner der ständig nachts auf klo muss also hatte ich da snicht gesehen. die nächte danach sollte es aber eh regnen und wolkig sein also dann lieber besser schlafen als das. Am Punto union angekommen tat sich eine mega aussicht für uns auf - hier konnten wir nun dann zig weise gipfel sehen. Eigentlich sollte uns die ganze pracht vom schönsten berg namens Alpamayo gezeigt werden aber dafür war es dann doch zu wolkig. diesen sahen wir später dafür im camp mit toller sonne im rücken. Stattdessen eine Lagune und die andere Seite des Paramount- Gipfels. Dieser berg heißt in Wirklichkeit Arteson Raju und dessen Totale wie im Spot sieht man angeblich von der laguna Paron. Dort war ich gewesen und hab diese nicht gesehen aber vlt muss man dafür auf dem Aussichtspuntk weiter gehen was ich nicht getan hatte. Wir heilten uns hier auch nicht zu lange auf da es im wahrsten sinne des wortes zochisch war! Schnell ein paar fotos nochma zu der Seite von der wir kamen und die wesentlich grüner war und ab ging es ins tal. Hatten wir noch 400 Höhenmeter runter vor uns. Hier oben trafen wir auch den Franzosen wieder der alleine unterwegs war und auf halbem Aufsteig einem Donkey driver sein gepäck aufbürden konnte gegen 10 Sol - hatte er anscheinend doch was zu viel kram dabei. fast hätte ich noch den Knaller von Prit vergessen. Dieser kam als letztes oben a weil: er eine Diaröinvasion hatte die er na klar HAARKLEIN von vorne bis hinten erzählte. Zum glück wusste ich ja schon das er das Klopapier hortete also zeigte er uns stolz welchen kläglichen rest davon nun nur noch übrig war. Ich erspare euch details aber das laute "whaaaaaaaaaaat" und "really" von jessi könn t ihr euch nicht vorstellen - da musste ich auch schallend lachen! Nicht jeder kann eben so geraderaus und locker über "Scheißerei" reden. Thats life und thats the story of Punta Union! Zwar sollte der aufstieg auch nur 4 Std dauern aber ich kam so gegen 12 uhr an und die anderen nach mir - wieso auch stress!? Im kopf nur rumgammeln wollten wir auch nicht - der weg ist das zeil richtig? ;-)
    Hier von 4750 meter konnten wir super ins Tal schauen und was sah ich da ? Eine riesige graue beige Sedimentfläche und so gut wie nichts grün - was war das? Dies sind überreste einer abgestürzten lagune oder wie soll ich das formulieren. Vor fünf Jahren ist ein Bergsee überflutet und hat alles mitgerissen wie eine Lawine und übergeblieben sind die Steine und Sedimente. Erst dachte ich die haben da was abgebaut da es wie ein tagebau aussah bis mir einfiel das wir ja in einem Nationalpark sind also Satz mit x. Bald machte sich unsere pflichtbewusste Trekkingführerin schon ins Tal auf um vor uns da zu sein und alles vor zu bereiten. Uns beschrieb sie kurz den Weg was eigentlich nur "Strak aus" bzw einfach dem Weg folgend bedeutete und überlies uns uns selbst. So trödeten wir den Weg runter für den eigentlich so zwei Stunden angesetzt waren und machten darauß mal drei Stunden. Wofür auch der Stress? Zwischendurch nahmen wir mal wieder alles mit was geht was bedeutete das es erst anfing zu Regnen und dann das schnell in Hagel überging da wir ja schon auf 4500 Meter waren. tiempo loco kann ich da nur sagen! Selbst Mag meinte das es für mich besser gewesen wär wenn ich die Tour bei meinem letzten besuch gemacht hätte. Im februar hätte mich die Tour nur so 300 Sol gekostet und da hat es wirklich tagelang gar nicht geregnet. never mind - abends sollten wir immer trocken im bett liegen und ich bis auf kalte Füße warm sein also alles kein Problem! Heute war leider Moa dran und surfte auf einer Schlammlache aber find sich recht gut auf. Wir wurden hier echt die Balancierhelden auf den Steinen um nicht durch den schlamm zu waten. Langsam lichteten sich die Wolken und es kam sogar die Sonne heraus. Im Camp angekommen nutze ich die Situation, trocknete meine Klamotten in der Sonne und suchte mir ein ruhiges Plätzchen am Fuss. Mag hatte na klar wieder super Tipps sodass ich den blicken der Donkey driver entkam und JUHUUUUUUUUUU mich waschen konnte. Was so ein wenig frisches Wasser auf dem Körper ausmacht! Unfassbar! Auch wenn ich mir dabei meine Füßen dermaßen anfror da ich mit diesem im kalten bergfuss stand, thats life! Danach fühlte ich mich wie neu geboren! die anderen guckten was verdutzt als ich strahlend und mit frischen klamotten zurück kam - warst du wirklich im fluss? Ne nicht ganz aber katzenwäsche macht viel aus! Die anderen sollten sich davor sträuben - was für memmen! Im herzen bin ich doch eben deutsche chacka, und sträube mich nicht vor dem kalten Wasser! außerdem konnte ich mich nun in der warmen Sonne wärmen. Die Sicht war genial! Zu allen Seiten schneebedeckte berge und nun bei Tee konnten wir den schönsten berggipfel der cordillera blanca betrachten auch wenn er im schatten lag da hinter ihm die sonne stand. mit seiner filigranen geraden spitze sah der Allapayo unfassbar aus. Leider waren wir ja auf der falschen seite des Paramountberges aber dessen Spitze mit Gletscher drumherum zeigte sich nur wenige meter links unseres Blickfeldes - was ein Luxus! Ein Spektakel war es auch an zu sehen wie die Wolken zogen - mal super schnell und mal langsam wie Schnecken. Wir stellten unsere Stühle in eine Reihe in die Sonne und genossen zu Mags gepflückten leckeren Teekraut im heißen Wasser Brötchen mit Improaufstrich. Hatte sie doch Avocado mit zwiebel kleinen gekochten kartoffelstücken und Tomate für uns zubereitet. ich fragte nachher ob das eine Art Guarcamole ist wo sie nur anfing zu lachen und meinte: "Franzi ich hab einfach das gemixt was ich hab". Waren die Packarbeiten eindeutig nicht so sauber abgelaufen wie es ausgesehen hatte, lach! Mag war aber hier in den bergen schon Impro gewohnt also was solls! Es schmeckte auf jeden Fall echt gut! Von unserem Campplatz sahen wir eine anderen Zeltgruppe und wurden dann aufgeklärt. Diese Agency heißt Quechua Andes, hat ein Pipizelt, klein aber hoch und in gelb schwarz, lach, und sogar ein Emergencyzelt. teilnehmer dürfen hier satte 240 Dollar zahlen also, ähm, so 1000 Sol, halleluja! Wir sahen auch sofort das da der Altersdurchschnitt wesentlich höher war als bei uns! Sie hatten auch zwei Guides und einen Eselführer. Bei der Tour vorher hatte Margaritha auch Stress mit denen weil ein Klient von ihr heimlich bei denen ins Klozelt gegangen ist. Dah hben die VIPS bzw deren Guide direkt einen Abriss gemacht und gemeint sie solle dafür 50 Sol zahlen da sie das zelt ja auch geld kostet. hat sie na klar nicht gemacht aber da sie keinen Empfang hat wusste sie auch nicht ob es zwischen den Reiseagenturen ärger gab. hier in den bergen bekommt man nicht so mit was in der Stadt in den Büro abgeht. Also warten wir noch paar Tage dann werden wir es erfahren. Hier so hockend staunte ichw ieder über die tolle Natur und die viele Vögel. War mir doch schon am ersten tag auf der Fahrt zum Startpunkt ein satter tiefblauer Vogel aufgefallen. Nun wusste ich auch das er Goriion Adino azul hieß - gut das wenn ich den Google der abe rnicht gezeigt wird, naja. Meine große Challenge für den tag war dann von ihm ein Foto hin zu bekommen - mal sehen ob ich das schaffe! Hatte ich in Costa Rica ja schon echt tolle Tiere gesehen aber die Farbe hier war der knaller vor allem wenn dann noch Sonne darauf fiel. Die zeit ging wieder super schnell rum und bald kamen wolken, es wurde kalt und auch schon dunkel heißt: Abendessen, lach! Vorher besuchte ich Mag in ihrem kochzelt und quatschte mir ihr während sie wieder super leckere suppe zubereitete! Heulte ich mich was bei ihr aus das mich so viele Guides auf meiner Reise echt so schlecht und plump angemacht haben und hier das Klischee weiter ging da mich der Donkey driver der anderen Gruppe als zweites gefragt hat ob ich Mann und oder Kinder habe. Ich Depp hab es noch verneint sodass na klar die frage kam ob ich nicht einen peruaner will - ja klar warum nicht? hast du eine karte wo ich mir den Kerl aussuchen kann? Mann o meter! Mag musste nur lachen und so plauderten wir nochmal über unser Glück da Corzillius ein schüchterner aber fleißiger gefährte ist. Ihn schloss ich auch sofort ins herz mit seinem süßen lächeln. Später wollte ich beim Essenservieren auch helfen aber da wurde ich von den beiden zurpck gepfiffen - sie wollen das machen; OOKAY!! Auf einmal kamen auch Prit und Moa noch mit ins Kochzelt und so quatschen wir bis die Suppe fertig war. Mag brav auch ihrere Transportkiste sitzen schnippelte Brokoli und Kartoffeln und allerlei. Irgendwann fragte ich dann auch was es als Hauptgang heute abend gebe und da kam es wieder: das geniale und schelmiche Lächeln von ihr. Das kannte ich so langsam also war mir klar das das kochen hier auch Impro war und definierte ich es dann schnell als heißen Eintopf, lach! Beim Abendbreefing schmiss ich dann meine geliebten Erdnüsse mit Schokoguss drumherum in die Runde als belohnung der Wanderchallenge heute. Beim Kerzenlicht besprachen wir dann den folgenden Tag. Es gebe die Option bis hoch zu einer anderen lagune zu wandern und einem tollen Aussichtspunkt wo man den Alpamayo in voller Pracht sieht und dann das Tal weiter abwärts geht zum Camp 3. Ersteres können wir aber morgen entscheiden und sehen was der heutige Trek aus unseren Gliedmassen gemacht haben werde. Der weg solle auch nicht so steil sein und zum Camp ist es in Summe nur drei Stunden flach oder bergab. Schauen wir also mal morgen! Im Dunkel schrubbten wir dann wieder im Stirnlampe zähne, ein letztes mal buschibuschi und ab in den Schlafssack. Eigentlich hundemüde laberte ich dann von 19- 20:30 Uhr noch mit meinem gesprächigen zeltkollegen über Beziehungen, Gott und die Welt und die Story seiner Eltern und das sie zweimal geheiratet haben und sich zwei mal scheiden ließen - halleluja! Was es alles auf der Welt gibt! Danach folgte wieder eine nacht mit klaten Füßen und etwas Regen untermalt von dem Gebelle Pablos wie er Tiere vertrieb. Trotz allem bekam ich schlaf und hatte auch keinerlei Schmerzen am morgen - der viele Sport das hiken und Yoga machen sollte doch sich auszeichnen die tage! Ich kann es mit hartem Boden nun super aufnehmen, lach!
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  • Day265

    Pastoruri Gletscher

    May 25, 2017 in Peru

    Huaraz ist berühmt für seine Lage zwischen Cordillera Blanca und Cordillera Negra, zwei Bergketten in den Anden. Die eine Bergkette (Negra = schwarz) schützt die andere (Blanca = weiß) vor der warmen Luft vom Pazifik. Das führt dazu, dass sich in der Cordillera Blanca Schnee und sogar Gletscher auf den Bergen halten können, obwohl wir mitten in den Tropen sind.
    Zur Buchung meines Trekkings, legte man mir kurzerhand eine Tagestour zu einem Gletscher dazu. So fand ich mich morgens mit einer halben Stunde Verspätung, peruanische Zeit halt, in einem Bus voller Touristen. Wobei das nicht ganz stimmt, es waren fast ausschließlich Peruaner. Was mir nämlich verschwiegen wurde ist, dass alles auf Spanisch ist. Machte nichts, etwas verstand ich und der Guide war freundlich und hat vieles nochmal für Langsamere wiederholt.
    Der Gletscher war, obwohl sehr klein, aus verschiedenen Gründen ein Highlight. Zum einen liegt er auf über 5.000m Höhe, was für die weniger gut akklimatisierten mit einigem Unwohlsein einher ging, und zum anderen legt sein Rückgang 65 Millionen Jahre alte Fossilien frei. Auf 5.000m Höhe sind das die höchsten Fossilien der Welt (laut Schild).
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  • Day266

    Santa Cruz - Tag 1

    May 26, 2017 in Peru

    Wie üblich bei Wanderungen geht es früh (6:00) los. Nach einem kleinen Disput mit meinem Veranstalter (spontane Amnesie und Mehrkosten), ging es dann auf 5-stündige-Fahrt. Allein der Weg war schon unglaublich sehenswert, weswegen es auch nur recht war, dass unser Bus aufgrund von Überladung die Steigung nicht schaffte und wir zu einer wunderbaren Foto Gelegenheit kamen.
    Die Gruppe besteht aus 14 Personen, 1 Argentinier, 1 Schweizerin, 2 Holländer, 3 Israelis, 6 Franzosen und mir. Hört sich erstmal schrecklich an, ist aber aufgrund des hohen Individualreisendenanteil sehr kommunikativ.
    Der erste Tag war quasi aufwärmen, auf wenigen Kilometern ging es 400 Höhenmeter hoch, bevor der Campingplatz erreicht wurde. Dieser lag dann in einem sehr idyllischen Tal, welches durch ehemalige Gletscher eine tiefe U-Form hat.
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  • Day133

    Weinig tijd om te recupereren. Korte en vooral koude nacht in ons tentje op meer dan vier kilometer hoog. Andere wereld als we wakker worden en de kampplaats niet meer door wolken omsingeld is. De dag begint met een stevige, zuurstofarme klim naar de bergpas. Zo steken we door naar een andere vallei. Godzijdank gaat het vanaf dan alleen nog maar bergaf.

  • Day231

    Aujourd’hui c’est au petit matin que je décolle, c’est le cas de le dire, mon vol pour lima est à 5h40, départ donc à 3h de l’appartement. Ca pique mais c’est le prix à payer pour un billet pas cher et j’aurais le temps de dormir dans le bus. Le vol sera tout simplement magique, je n’arrive pas à décoller la tête du hublot tant le paysage est grandiose. Je survol la cordière des Andes lors du levé de soleil c’est incroyables les reliefs et couleurs. J’aperçois très bien de nombreux monts enlevés c’est sublime. Rien que ce paysage vaut largement le prix du billet (50€). Après 1h30 d’avion et des images plein la tête, me voilà parti pour 45 minutes de taxi afin de rejoindre la gare routière qui dessert beaucoup de destinations, notamment huaraz. Je prend donc place dans un bus et là surprise, télévision, siège rabatable comme en première classe bref, les 6h vont passer vite. J’en profites pour bosser la vidéo de l’ascension d’huayna potozi, nous ne sommes pas acidu avec les vidéos mais il est difficile de trouver le temps avec notre programme de ministre. Une fois arrivé a Huaraz c’est la cohue des taxis, je finirai par me diriger vers mon auberge à pied, j’ai beau être chargé comme une mule, ça fait du bien de marcher. En chemin je trouverai sur Google la meilleure pizzeria de la ville, un vrai régale ! Ça fait bizarre de manger seul dans un restaurant mais ça fait du bien d’être au calme, paisible de temps en temp. Une fois arrivé à l’auberge, Ana la propriétaire prendra le temps de me faire une visite, elle me donnera également des conseils sur les restaurants, agences et excursions à faire, bref accueil chaleureux quoi que timide. Je ferai également connaissance avec Dennis un taïwanais qui partage la chambre et qui parle plutôt bien anglais. Il revient de la laguna 69, sûrement une des plus connue d’Amérique du sud. On dormira à 21h tout les deux fatigué de notre journée.Read more

  • Day232

    Aujourd’hui c’est le grand jour, après une victoire en 8ème de final contre l’Argentine, nous voilà en confrontation contre l’Uruguay, déjà 4 fois champion du monde. Le match promet d’être intense et compliqué. Je m’apprête à monter sur la terrasse de l’auberge pour prendre le petit déjeuner mais à mon grand désarroi personne. Visiblement ici il faut prévenir Ana que nous souhaitons petit déjeuner et c’est elle qui vient vous l’apporter, pas pratique lorsqu’on est pressé et que l’on souhaite manger sur le pousse. Je serai donc à la bourre pour le match, de plus le petit déjeuner était franchement mince. Bref après plusieurs tentatives je me pose dans un restaurant avec grand écran. Je m’installe avec mon drapeau sur les épaules, fier comme un coq en espérant ne pas à avoir à le regretter. On a connu des match plus difficiles, le but de Varane est clairement mérité, l’autre sera disons une offrande uruguayenne. Le score se clôture donc par un 2 - 0 mérité même si le jeu n’étais pas exceptionnel. Il y a Bresil - Belgique à 13h, cela me laisse donc 2h pour faire le tour des agences pour trouver une montagne à gravir. Je commence par la maison des guides, une association alpine ultra réputée avec des guides ayant les agréments internationaux. Le professionnalisme sûrement mais au détriment du prix, une ascension de 6 jours pour la modique somme de 2020 US$ 😱. J’étais loin de penser qu’il y avait une telle différence avec la Bolivie, je suis abasourdi ... Cette nouvelle me coupe l’herbe sur sous le pied ! Je demande le tarif pour une ascension plus ludique sous 3 jours et c’est tout de même 450 US$. Je suis donc terriblement déçu et ne sait que faire. Je ne m’emballe pas et garde mon sang froid, je continu les agences et effectivement ça n’était pas une erreur c’est bien le tarif pratiqué ici. Je suis clairement dégoûté, je me voyais déjà partir pour 6 jours de bivouac en tente à 6000 et plus mais non, il faut être raisonnable je n’ai pas les moyens. Je décide donc de profiter du match, faire quelques autres agences avant de rentrer car je me sent patraque. La nuit porte conseil, nous verrons demain ! Je passe prendre quelques fruits et légumes pour reprendre des forces et vais me coucher vers 21h un peu déçu de ma journée (la victoire de la France n’y changera rien).Read more

  • Day233

    Aujourd’hui je prend le temps de déjeuner pour faire connaissance avec les résidents et prendre des informations. Nous sommes en plus devant Angleterre Suède donc il y a pire, il faut aller de l’avant. Je rencontre un français avec sa copine anglaise qui reviennent tout juste du trek de Santa Cruz, un des treks les plus connu d’Amérique du sud. Celui ci dure entre 3 à 5 jours suivants si on le fait en autonomie ou pas. Pour leur part c’était le cas, il était trois, un allemand les a rejoint, ils mettront donc 5 jours en prenant leur temps. Ils sont ravis, tout c’est merveilleusement bien passé, les photos sont sublimes et leurs visages encore épanoui par ce qu’ils ont vu. Après un court moment je décide donc de me lancer, cela me permettra de m’acclimater a l’altitude dans l’éventualité d’une ascension future. Je décide donc de me lancer seul dans cette aventure. Ca me remet du beau au cœur car même si c’est un challenge bien moins ambitieux, ça reste une bonne expérience d’avoir fait la cordière blanche seul en totale autonomie avec un sommet à près de 5000 mètres. Ma journée sera donc bien remplie par l’achat de la nourriture, de comprimés pour filtrer l’eau ainsi que par la location d’un réchaud et d’une casserole. Tout ça parait simple mais dans une ville comme celle là c’était une vrai chasse au trésor, un peu moins pour le réchaud car il y a tout de même beaucoup de locations de matériels ici. Il faut penser au moindre détail, le briquet, le papier toilette, bref on commence à avoir l’habitude heureusement. Cette nouvelle dynamique me redonne le sourire d’autant que le temps est propice à y aller dès le lendemain et que je me sent quand même beaucoup mieux. C’est donc décidé, je pars demain pour 4 jours au milieu de la deuxième plus grosse/haute chaîne montagneuse du monde, après l’Himalaya. Je mangerai donc de bonne heure avant d’aller me coucher heureux d’avoir un programme et de ne pas être en stand-by.Read more

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Yanama

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