Peru
Yuraccorral

Here you’ll find travel reports about Yuraccorral. Discover travel destinations in Peru of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

27 travelers at this place:

  • Day30

    Laguna 69

    May 6 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C

    Voor de laatste keer dit jaar gaan we op hoogtestage. Huaraz ligt op 3000 meter, aan de voet van het Cordillera Blanca gebergte. Het is een drukke, luidruchtige en vuile stad waar we niet te lang willen blijven.

    De volgende dag trekken we de natuur in. Om 4u15 gaat onze wekker, een halfuur later zitten we op de bus richting Laguna 69 samen met 25 andere toeristen. Vooral Fransen, dat zijn we hier al gewoon ondertussen. In de verte verschijnen de eerste besneeuwde bergtoppen. Na het ontbijt stoppen we om wat foto’s te trekken van de 2 Llanganuco meren. Er is een “mannelijk” en “vrouwelijk” meer die beiden een felle turquoise kleur hebben.

    Iets verderop begint onze wandeling. Gids David vertelt ons dat het ongeveer 3 uur zal duren om boven te geraken. We zitten nu op 3900m hoogte en zullen stijgen naar 4600m. Dat wordt geen lachertje. De eerste 2 kilometers lopen we door een groene vlakte langs kuddes koeien en kleine riviertjes. Enkele witte pieken domineren de horizon, zowel voor als achter ons.

    Na een mooie waterval gaat het steiler bergop tot we aan een leuk klein bergmeer komen. Hier vlakt het pad weer uit zodat we wat kunnen bekomen voordat we aan de laatste kilometer beginnen. We zijn er bijna, maar nu wordt het echt zwaar. De hoogte begint ons parten te spelen. Het wordt lastiger om te ademen. Om de paar minuten hebben we pauze nodig en we doen zeker 45 minuten over dit laatste stuk.

    Als we boven komen, blijkt het meer dan de moeite waard te zijn. Het contrast tussen het appelblauwzeegroene meer en de spierwitte sneeuw op de imposante bergtoppen erachter is geweldig om te zien. Wat een plek om te lunchen!

    Na een uurtje rust in de zon beginnen we op ons gemak aan de terugweg. Dat gaat veel vlotter dan daarnet natuurlijk. Ik moet even stoppen om de “Inca baños” te gebruiken. Squatten tussen de planten dus. Zelden zo’n mooi uitzicht op het toilet gehad. Daarna trekken we ons tempo wat op en na een kleine 2 uur staan we al terug aan de bus. De rest heeft nog een halfuur om hier te geraken. Wij stappen op ons gemak richting een van de Llanganuco meren om nog wat foto’s te trekken. Daarna terug de bus op en rond 18u30 landen we in Huaraz. Morgen verlaten we deze stad al weer en trekken we naar Trujillo.
    Read more

  • Day50

    Lake Wilcacocha & Laguna 69

    November 29, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Hallo zusammen, da sind wir wieder. 👋
    Nach 6 Tagen beim Trekken sind wir wieder in der Zivilisation angekommen.
    Wie im letzten Post schon geschrieben, gingen die Wanderungen von Huaraz los. Genau genommen waren wir im Huascarán Nationalpark mit der zweithöchsten Gebirgskette Südamerikas, der Cordillera Blanca.

    Die ersten zwei Tage waren Tagestouren angesagt, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Huaraz liegt auf guten 3000 Meter und somit schon höher als die Zugspitze.

    Nachdem ich (Pit) schon Probleme mit dem Schlafen in der Höhe in Guatemala hatte, war ich gespannt wie es mir in Peru ergehen würde. 3000m -> kein Problem.

    Die erste Tour ging auf 3700m zum Lake Wilcacocha. Die Wanderung war recht unspektakulär und nicht zu anspruchsvoll, was uns Hoffnung für die nächsten Tage gegeben hat. Das aufregendste war fast die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (in einen Minivan passen uuuuunendlich viele Leute rein).

    Die zweite Tour am kommenden Tag war umso spektakulärer. Los ging's um 5:00 in der Früh (ja, so ein Sabbatical ist anstrengend 😬). Zuerst mit einem Bus für zweieinhalb Stunden über Straße und Schotterweg zum Ausgangspunkt der Wanderung auf 3900m und dann zu Fuß hoch zu unserem Ziel auf 4600m. Nur 700m Höhendifferenz, das ist ja easy... von wegen... Der Ruhepuls liegt schon beim Start mindestens 20% höher als auf Meereshöhe.
    Die erste Stunde war ganz gemütlich: durch ein traumhaftes Tal welches nur aus einem Bilderbuch enstanden sein kann. Danach ging es für zwei Stunden nach oben. Da machten sich bei mir auch schon wieder die ersten Anzeichen von Höhenkrankheit bemerkbar, zuerst leichte und dann richtig schlimme Kopfschmerzen. Gut, dass wir vom Frühstück Tee aus Coca Blätter mitgenommen haben, das hilft.
    Nach dem Aufstieg verweilen wir für eine Stunde an der Lagune, die von riesigen Bergen und Gletschern umgeben ist. Einfach atemberaubend! 🙌
    Danach ging's wieder gemütlich nach unten zum Bus.
    Zuhause angekommen merke ich (wieder Pit) leider, dass die Kopfschmerzen wieder da sind und ich mich richtig schlecht fühle. Zusätzlich zur Höhe hab ich mir wohl einen Sonnenstich geholt. 😣
    Hilft nix, am nächsten Tag geht's zu unserem 4-Tagestrek. Also, alles wieder packen und ab ins Bett...
    Read more

  • Day42

    2 Tageswanderung zur Laguna 69

    October 19, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 32 °C

    Heute müssen wir schon um 4 Uhr aus den Federn, denn vor uns liegt ein Trekking zur Laguna 69. Normalerweise wird die Lagune an nur einem Tag besucht aber wir haben den Tipp von unserem Hostel bekommen, dass ein 2-Tages-Trek über eine andere Route abseits der Massen weit mehr zu bieten hätte. Den Tipp nahmen wir dankend an und entschieden uns so für die etwas teurere Privattour (sonst hatte keiner Interesse auch teilzunehmen).

    Glücklicherweise entschied sich einer der jungen Hostelleiter selbst (Leonardo) unser Guide bei der Tour zu sein, was uns sehr gefreut hat, denn er ist ziemlich unterhaltsam und spricht fließend Englisch.

    Tag 1:

    Um 5 Uhr ging es nun per Bus drei Stunden auf ziemlich holpriger Straße bis zum Startpunkt des Trekkings auf 3860m (an der Lagune Orkoncocha). Von dort aus trennten wir uns von der 15-köpfigen Tagesgruppe und gingen unseren eigenen Weg. Wir hatten neben Leonardo noch Pablo unsere 68-jährige Trageunterstützung (😌) f. die Zelte etc. dabei.

    Zu viert ging es jetzt Richtung Refugio Peru auf 4675m wo wir gegen Mittag unser Zelt aufstellen wollten. Auf dem Weg dort hin haben wir Höhenmeter um Höhenmeter immer besseren Blick auf die zwei Huascarian-Gipfel, den Chopicalqui sowie auf die drei Huandoy-Gipfel die alle zwischen 6000 und 7000m messen.
    Mit dem Zeltplatz zu dem wir dann wieder etwas absteigen mussten kamen dann noch der Pisco (5765m), der Yanapaca und der Chacraraju (6108m, von dem wir sogar unter donnergrollen einen Lawinenabgang beobachten konnten) in greifbare Nähe.

    Nach dem leckeren Mittagessen, das Pablo vorbereitet hatte (eine Art mehrschichtiger Kartoffelbrei mit Avocado namens Causa Rellena) haben wir gleich unser Zelt aufgebaut. Da wir aber so früh dran waren entschieden wir uns noch 1,5h auf einen Vorsprung der Huandoys aufzusteigen um vor Sonnenuntergang noch einen vollen Rundumblick auf alle genannten Berge zu erhaschen. Abends als die Temperatur rapide abnahm gab es dann noch heiße Suppe und proteinreichen Quinoa-Salat. Kurz darauf ging es dann mit unseren noch heißen Trinkflaschen mit abgekochtem Gletscherwasser in unsere Schlafsäcke.

    Tag 2:

    Keine Lust mehr so viel zu schreiben, die Bilder von der Laguna 69 sowie dem idyllischen Pfad zurück zur Laguna Orkoncocha vorbei an weiteren Lagunen und Wasserfällen sprechen sowieso mehr als Tausend Worte ;)

    PS: Diesmal ist Tschela nicht in die Lagune gesprungen, wohl zu viel Publikum :D
    Read more

  • Day27

    Laguna 69

    May 2, 2018 in Peru ⋅ ☀️ 16 °C

    Another strenuous hike but much more manageable than Laguna Churup.
    (No more climbing up and down a cliff! 😫)
    Well worth the effort even in cold winds and rain. It’s also lovely how people congratulated one another on making it to the lake 🤗

  • Day5

    Im Nationalpark Huascarán

    October 18, 2017 in Peru ⋅ 🌙 20 °C

    Nach einer ersten Aklimatisierung haben wir uns zwei Tageswanderungen im Nationalpark Huascarán vorgenommen, hier liegt die Gebirgskette der Cordilliera Blanca und der Cordilliera Huayhuash, wo sich zahlreiche 6000er befinden, unter anderen der Huascarán, der mit 6768m höchste Berg Perus. Zum Einstieg ging es zur Laguna Churup, die "nur" auf 4450m liegt. Bis auf 3900m konnten wir mit dem Taxi an den Beginn des Weges fahren. Der darauf folgende Aufstieg war nicht schwer und die Lagune wunderschön, sodass wir uns von Julia und Peter, die wir an der Lagune getroffen hatten, überreden ließen zu einem einen weiteren kleinen See auf 4600m aufzusteigen. Wir wurden mit einer wunderbaren Aussicht belohnt - und am Abend mit Erschöpfung und Übelkeit durch die Höhe bestraft.
    Zwei Tage später haben wir es dann gemeinsam mit Julia und einem deutschen Ärztepaar, Tim und Jana, wieder gewagt und den Panoramaweg zur Lagune 69 mit Guide gebucht. Diesmal wuren wir mit einem Minibus über rumpelige Serpentinen bis auf 4700m gebracht, quasi mit dem Auto auf den Mont Blanc! Von dort aus hatten wir grandiose Blicke auf den Huascarán und weitere umliegende Berge. Meist bergab und am Ende noch einmal steiler bergauf ging es zu einem See am Fuße des Chacraraju, dessen Anblick mit türkisblauem Wasser vor den gigantischen Bergen wirklich überirdisch schön ist. Der Absteig war angenehm, trotzdem hat die Höhe Kirsten am Ende des Weges heftige Kopfschmerzen beschert, die Dank Ibuprofen jedoch schnell verschwanden. Jetzt sind wir jedenfalls fit für die Höhe!
    Read more

  • Day239

    Laguna 69 - Tagesausflug

    April 22 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C

    Laguna 69, auf 4605 m Höhe ist eins der beliebtesten Reisezielen in Cordillera Blanca Gebirge. Dementsprechend auch etwas überlaufen. Aber trotzdem noch eine schöne Wanderung und ein beeindruckender Anblick. Wir sind früh morgens von Caraz mit 2 Collectivos zum Anfang des Wanderweges gefahren. Schon die Fahrt war wunderschön. Wir konnten den höchsten Berg Perus, Huascaran in den ersten Sonnenstrahlen beobachten.

    Der erste Teil vom Wanderweg war relativ einfach. Später ging es aber höher und höher, an vielen Wasserfällen und hungrigen Kühen vorbei. 1km vor der Lagune hatte ich richtig Schwierigkeiten mit dem Atmen und musste bei jedem Schritt kämpfen. Vielleicht lag es daran, dass ich immer noch krank war oder an der Höhe. Trotzdem haben wir es bis nach oben geschafft und hatten sogar Glück mit dem Wetter. Die Sonne hat die Lagune und den Gletscher erstrahlen lassen. Hier haben wir dann verweilt und unseren Proviant gegessen.

    Auf dem Rückweg hat es ein bisschen geregnet und es wurde rutschig. Später kam die Sonne wieder raus. Verrücktes April Wetter. Ein gelungener Tag.
    6 Stunden Wandern und 4 Stunden Hin und Rückfahrt.
    Read more

  • Day35

    Laguna 69

    February 13, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 21 °C

    Um 4:45 Uhr klingelte der Wecker. Schnell aufstehen, anziehen, frühstücken und Sachen packen. Um 5:25 standen wir vor dem Hostel und warteten auf unseren Transport. Typisch Südamerika kam dieser natürlich viel zu spät. Mit einer Gruppe von 13 Leuten und einem Guide ging es 2.5std. in die Höhe, mal wieder über eine kurvenreiche Schotterpiste. Ordentlich durchgeschüttelt machten wir an der Laguna Warmicocha einen kleinen Fotostop und kamen endlich einige Höhenmeter später am "Basecamp" der Laguna 69 an. Diese heißt übrigens so, weil es in diesem Nationalpark über 300 Lagunen gibt und diese wurden einfach durchnummeriert. Nun mussten wir nur noch 900 Höhenmeter und 7 km zurücklegen. Stefan rannte vorneweg, wir hechelten hinterher. Die ersten paar Kilometer ging es entspannt an grünen Wiesen, viel Wasser und Kühen vorbei. Dann kam der erste Anstieg, der tatsächlich noch mit kleinen Schritten gut zu bewältigen war. Seit ein paar Tagen schubbeln Lisas Schuhe an den Fersen, so auch bei den Anstiegen. Ein Blasenpflaster sollte Erleichterung verschaffen, doch nein, das Pflaster verrutschte, ließ sich aber nicht mehr lösen und so hat Lisa nun an jeder Ferse eine dicke Blase. Jut, kacke, muss man durch, denn ein Anstieg stand noch bevor. Und der hatte es in sich, bzw nicht der Anstieg, sondern die Höhe. David wollte schneller als die Wolken sein und ließ Lisa ein wenig zurück. Gefühlt konnte man 50m laufen und musste dann erst mal wieder eine Minute Pause machen, damit sich der Puls wieder normalisierte. Wie uns schon in Quito gesagt wurde: Mit 4000m ist nicht zu Spaßen. Aber trotz dieses harten Aufstiegs haben wir es nach 2.5 Stunden zu dieser wunderschönen Lagune geschafft. Was extrem schade ist, aber ja schon den ganzen Trip lang, ist dass momentan Regenzeit ist. Das heißt, alle umliegenden Berge und Gletscher versteckten sich in Wolken. In der Trockenzeit muss das ein noch beeindruckenderer Anblick sein. Trotzdem haut einen das türkise Wasser und die umgebenden Berge einfach um. 1.5 Stunden genossen wir den Anblick. Dann wurde es richtig kalt. Regen, diese Höhe und der nass geschwitzte Rücken tun ihr Übriges. Also machten wir uns wieder an den Abstieg. Insgesamt gibt es in dem Nationalpark Huascarán in der Cordillera Blanca über 350 Seen und einige Berge, die die 6000m-Marke knacken. Es gibt eine Mehrtageswanderung, den Santa-Cruz-Trek, den wir eigentlich morgen antreten wollten, jedoch machen uns nun Lisas Blasen einen Strich durch die Rechnung..
    Gestern kamen wir um 6 Uhr abends wieder in Huaraz an. Wir waren so fix und fertig dass wir nach einem kurzen Restaurantbesuch direkt ins Bett fielen und um 21 Uhr tief und fest schliefen.
    Read more

  • Day49

    Laguna 69

    July 18, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 7 °C

    Das Trekking zur Lagune 69 war von Anfang an gesetzt. Schon als ich sie das erste Mal auf Instagram gesehen habe, stand für mich fest: da musst Du mal hin. Und jetzt war es soweit.

    Los ging die Tour um 5.40 Uhr in der Früh.
    Mit einem großen Bus wurde ich mit ca. 29 weiteren Personen in 3,5 Std. zum Ausgangspunkt der Wanderung gefahren.
    Auf dem Weg dorthin haben wir allerdings noch 2x angehalten. Einmal an der tiefblauen Laguna de Llanguanuco (super schön) und einmal an einer Frühstückslocation, wo alle Busse aufhielten und - Achtung Wortwitz - „abgefrühstückt“ wurden. Das Essen wurde dort im Akkord serviert, kaum war die Bestellung raus, schon hatte man das kontinentale Frühstück (Brot, Butter, Marmelade, Ei & Getränk) auf dem Tisch. Das Ganze für stolze 10 Soles. Für den Besitzer dieser Location muss das eine Goldgrube sein: Touris, die mit leeren Mägen ankommen, sich für den Trek stärken müssen und weit und breit ist keine Alternative da. Clever.

    Um kurz vor zehn sind wir mit der Wanderung gestartet. Dafür wurden 6 Std. angesetzt, inkl. 1 Std. Aufenthalt an der Lagune, ungewöhnlich viel Zeit, was ich aber gut fand.
    Der erste Teil des Weges war zum Warmlaufen. Schön an einem Flüsschen entlang, leicht ansteigend, bei gutem Wetter und einem tollen Blick auf den imposanten Huascarán.
    Das ging aber nicht allzu lange so, denn schon bald ging es in die Höhe. Schließlich mussten wir von 3.900m auf knapp 4.700m kommen. Und je höher wir stiegen, desto näher kamen uns die dunklen Wolken entgegen. So dauerte es nicht lange bis es angefangen hat zu regnen. Erst leicht, dann immer mehr, bis aus Regen schließlich Schnee wurde. Die Gletscher verschwanden hinter den dichten Wolken, ebenso wie die Wasserfälle, was eigentlich schade war, da der Ausblick bei klarer Sicht einfach nur atemberaubend sein müsste.
    Nach 1,5 Std. wurde die Luft dünner und man konnte sich nur langsam fortbewegen. Hinzu kam noch der Wind, der einem den Schnee nur so ins Gesicht peitschte.
    Zwischendurch habe ich mich ernsthaft gefragt, ob sich der Aufstieg überhaupt lohnt, denn so richtig kommt die Lagune nur bei Sonnenschein zur Geltung. Die Sonne hatte an dem Tag da oben aber keine Chance.

    Geschafft. Oben angekommen. Nass und durchgefroren.
    Während die ersten Ankömmlinge schon fröhlich Fotos machten, musste ich mir erstmal ein windgeschütztes Plätzchen suchen und was Essen - Energie!
    Meine B&B Besitzerin hat mir den goldwerten Tipp gegeben mir ein Lunchpaket einzupacken, da auf der Tour kein Lunch-Stopp eingeplant war.
    Nachdem meine Finger dann auch etwas aufgetaut sind und wieder etwas beweglicher waren, habe ich es dann auch fertig gebracht 2-3 Fotos zu schießen.

    Die ersten Besucher verließen die Lagune schon nach 10 Min. Da hat man mal die Zeit um einen Ort etwas länger zu genießen, kann sie aber nicht nutzen. Es war einfach zu kalt, zu nass, zu windig. Gerade für die Leute, die mit Jeans, Baumwollpulli und Sneakers hochgewandert sind (ein Asiate sogar mit Crocs!).

    Ich habe noch ein paar Minuten mehr ausgeharrt. Dann plötzlich: der Schnee hörte auf und man sah ein Stück blauen Himmel. Nicht die erhoffte Sonne, aber immerhin etwas Blau. Das war der Moment, wo ich dann auch innerlich aufgetaut bin. Tatsächlich habe ich mich mehr über die 5 Min. mit dem Stückchen blauen Himmel mehr gefreut als die Lagune bei klarerer Sicht zu sehen. Meine Erwartungen an dieses Ort waren höher, ggf. etwas zu hoch.

    Kaum die Lagune verlassen ging der Schnee & Regen wieder los und begleitete mich bis ganz nach unten. Am Flüsschen hörte es dann auf und die Sonne kam wieder durch. Verrückt.

    Trotz des echt miesen Wetters war es eine lohnenswerte, wenn auch anstrengende Wanderung. Wie schön die Umgebung und Lagune aussehen müssten, wenn die Sonne geschienen hätte, kann ich mir allerdings nur ausmalen...oder ich schau sie mir weiterhin bei Instagram an ;)
    Read more

  • Day32

    Cordillera Blanca - Laguna 69

    September 18, 2018 in Peru

    Eigentlich wollte ich heute den Santa Cruz Trek beginnen - das wären wieder 4 Tage im Zelt und Wandern auf über 4000 und 5000 Höhenmetern. Da sich gestern aber einige krank gemeldet haben ist die Gruppe leider zu klein und die Agentur hat mir abgesagt. Schade!Also mache ich heute die Laguna 69! Sie liegt auch in der Cordillera Blanca, der welthöchsten Gebirgskette in den Tropen, welche mit einigen der gewaltigsten Berge Südamerikas aufwartet. Die Laguna 69 ist eine Tageswanderung zum Juwel der Cordillera Blanca, einem leuchtend blauen Gletschersee auf 4.600 Metern umringt von schneebedeckten Gipfeln. 4:30 Uhr aufstehen und 5:00 Uhr geht es los mit dem Bus in die Berge. Wir fahren durch Yungay (2500m) - ein Ort der 1970 komplett zerstört wurde durch ein 45 Sekunden langes Erdbeben der Stärke 7,7! 83 Quadratkilometer wurden dadurch zerstört. Fast alle 20 000 Yungay-Einwohner kamen dabei ums Leben, insgesamt sogar 70 000 Menschen! Ein mulmiges Gefühl überkommt mich, als wir hier so durchfahren. Die gesamte Stätte wurde zum nationalen Friedhof erklärt und ist mit Blumen geschmückt. Der Ort wurde 2km südlich davon wieder aufgebaut.
    8 Uhr gibt es dann Frühstück, ich trinke nur einen Cocatee und einen frisch gepressten Bananensaft. Dann betreten wir den Parque Nacional Huascaran (Eintritt 30S). Der Huascaran ist mit 6768m der höchste Berg Perus. Traumhaft schön und entspannt begann der Weg an einem Bergfluss, der durch ein großes Tal floss, welches wir einmal durchqueren mussten. Am Ende des Tals wartet der erste Aufstieg auf mich. Im ZickZack ging es den Berg hinauf und das Tal wurde hinter mir kleiner und kleiner - umgeben von Bergen, Wasserfällen, tollen Aussichten und Felsvorsprüngen. Leider zog es sich dann zu und fing an zu regnen - zuerst nur ein bisschen, dann immer mehr und dann wurde es Schnee. Zum ersten Mal kommt meine geile Regenjacke zum Einsatz!!! Irgendwie freue ich mich kurz, weil ich sie endlich austesten kann. Aber im Schnee und Regen einen krassen Aufstieg auf über 4000 Metern zu machen ist dann doch echt anstrengend und nicht so schön. Oben angekommen sah man einen See und befand sich auf einer großen Ebene - „Hab ich es schon geschafft?“. Die Laguna 69 sollte eigentlich knallig blau sein, diese hier sah hingegen aus wie ein normaler See. Ich wanderte weiter. Zwei Stunden war ich mittlerweile unterwegs und war der festen Überzeugung, nicht mehr weit vom Ziel entfernt zu sein. Als ich dann um die nächste Ecke bog wurde mir aber klar, dass der Endgegner noch auf mich wartete. Ich stand am Rande eines Tals auf ca. 4.000 Metern Höhe, das so groß war, wie das Tal aus dem ich vor zwei Stunden startete. Auf dem großen Berg vor mir sah ich ein paar wenige kleine bunte sich bewegende Punkte – Wanderer. „Nicht ernsthaft, oder?“ Ich war echt schon am Keuchen und am Ende meiner Kräfte. Dann noch der Schnee und die Kälte - puh! Naja es hilft ja nichts - so kurz vor dem Ziel aufgeben ist keine Option! Also Coca-Blätter in den Mund, Zähne zusammen beißen und weiter geht es! Meine Regenjacke ist jedenfalls der Hammer - alles perlt an mir ab und ich bin trocken unten drunter.
    Die Anstrengung in der Höhe macht sich langsam bemerkbar - Kopfschmerzen und Übelkeit quälen mich und die Beine fühlen sich an wie Pudding. Es beruhigt mich, das andere Wanderer auch viele Pausen machen und genauso schnaufen wie ich. Nach einer weiteren Stunde hatte ich es geschafft. Am Ende des Weges sah ich sie – die Laguna 69. Sie zeigte sich trotz des Wetters in dem wunderschönen Blau wie versprochen. Die Luft war hier oben noch kühler, der Wind nahm zu und immer noch Schnee. Die Laguna ist umgeben von drei schneebedeckten Gipfeln der Cordillera Blanca - Pisco (5752m), Yanapaccha (5383m)und Chacraraju (6112m). Auf dem Rückweg klarte es dann zum Glück ein wenig auf und hörte auf zu schneien. Insgesamt waren es 18km und 1600 Höhenmeter (von 3800m auf 4600m)
    Auf der Fahrt musste ich mir jetzt noch überlegen, ob ich die nächsten 4 Tage dann den Santa Cruz Trek machen will. Aber nach dem Wetter heute fühle ich mich nicht nach 4 Tagen Zelt in 4000m Höhe. Eine schwierige Entscheidung. Aber ich denke mein Körper braucht mal Ruhe und es war eventuell auch genug Höhe und Belastung die letzten Wochen. Ich sage dem Guide noch Bescheid, gehe duschen, esse einen Haps und lege mich komplett fertig ins Bett.
    Read more

  • Day3

    Laguna 69

    May 24, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C

    Laguna 69 stand vorerst nicht auf meinem Programm. Nachdem ich gestern jedoch von diversen Reisenden unschöne Dinge vom Santa Cruz Trek hörte (kalte Schlafsäcke, undichte Zelte), entschied ich mich spontan um und nutze die gewonnene Zeit nun, um im Anschluss an Peru doch noch den Umweg nach Bolivien zu nehmen. Der Santa Cruz Trek ist jedoch nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben auf ein anderes Jahr zu einer anderen Jahreszeit, denn nicht umsonst wird er als einer der schönsten Treks in Südamerika betitelt.
    Auch der Trek zur Laguna 69 war eine fantastische Entscheidung. Schon am Abend zuvor lernte ich Flora kennen, mit der ich die Wanderung gemeinsam unternahm. Witzig wie sich manchmal Wege kreuzen, denn wir verstanden uns auf Anhieb, wohl auch weil wir genau das Gleiche studieren und gerade in der gleichen Lebensphase sind.
    Mit dem Bus ging es wieder 5.00 Uhr morgens in Richtung Berge. Auf dem Hinweg ist unserem Gefährt jedoch die Achse gebrochen, sodass wir in einen anderen Bus umsteigen mussten, der uns dann zum Startpunkt brachte.
    Die heutige Wanderung ging noch ein wenig höher hinaus - nämlich auf 4625m. Der Weg war einfach wunderschön. Sechs Stunden lang ging es durch atemberaubende Täler, über Flüsse und Bäche, vorbei an Wasserfällen und Bergseen. Den Blick dabei immer auf die schneebedeckten Anden gerichtet. Ich habe mich unheimlich winzig, aber zugleich völlig frei und gelöst gefühlt. Berge machen einfach glücklich! Auch die Wanderung zur Laguna 69 war wirklich anstrengend und ich wieder einmal sehr froh über meine Wanderschuhe (Danke Romy!). Obwohl mir der Weg zur heutigen Lagune besser gefiel, war die Laguna Paron doch beeindruckender. Dennoch ist es einfach unfassbar wie schön die Anden sind. Das einzige Problem waren die fehlenden Toiletten. Es gab nur “baños naturales”. An sich nicht schlimm, die Natur bietet ja genügend Platz. Problematisch waren die etwas aggressiven Kühe. In der wirklich ungünstigsten Position beschloss eine mich aus ihrem Territorium vertreiben zu wollen und kam mir gefährlich nah mit ihren Hörnern. Mir fiel in dem Moment tatsächlich nichts Besseres ein als die blöde Kuh intuitiv anzumuhen. Half tatsächlich für kurze Zeit und Rückhalt gab es von Flora, die vom Wegesrand tatkräftig mitmuhte. In letzter Sekunde bin ich dem Vieh dann doch entkommen und konnte vor Lachen nicht mehr an mich halten.
    Am Ende des Tages taten mir die Füße doch ganz schön weh und ich war froh mich gegen den Santa Cruz Trek entschieden zu haben, auch weil ich wieder ein wenig Kopfschmerzen hatte und meine Finger in den Höhen seltsam angeschwollen waren.

    Abends wollten wir eigentlich noch Meerschweinchen probieren, fanden aber einfach kein geeignetes Restaurant dafür. Auch das wird später noch kommen!

    Huaraz und die umliegenden Berge waren einfach so unfassbar schön und ich habe noch lange nicht alles gesehen. Peru werde ich auf jedenfalls noch mindestens ein zweites Mal erkunden. Den Entschluss habe ich eigentlich schon mit dem ersten Schritt in den Anden gefasst, aber jetzt geht es erst einmal wieder ans Meer!
    Read more

You might also know this place by the following names:

Yuraccorral

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now