Peru
Laguna Sesentinueve

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29 travelers at this place:

  • Day252

    Laguna 69, Peru (Huaraz)

    September 9 in Peru ⋅ ☀️ 10 °C

    Wie gesagt 4 Uhr früh klingelt heute der Wecker ... nicht so schlimm den ich konnte sowie so nicht gut schlafen obwohl das Bett voll bequem ist!
    4:30 werde ich pünktlich abgeholt ... wir steuern noch paar andere Hostel an und sammeln Leute ein. Irgend wann schlafe ich im Bus ein (ist eine Seltenheit!)
    Nach knapp 3 Stunden erreichen wir den Vorort von wo die Wanderung los gehen soll. Hier frühstücken wie und nehmen noch was mit für den Mittag!
    Nach weiteren 20minuten erreichen wir schließlich den Startpunkt! Voll motiviert geht es los! Startpunkt liegt bei ca. 3.910m und die Lagune bei 4.600m
    Also knapp 700 Höhenmeter und 12km (hin und zurück)
    Es ist eine schöne Wanderung immer entlang eines kleinen Flusses. Man hört nichts mehr als die Natur... das Gezwitscher der Vögel, das Summen der Fliegen und das Plätzschern des Flusses!
    Die Wanderung ist im Prinzip nicht wirklich sehr anstrengend aber zieht sich doch ganz schön ... den hinweg machen wir in 3h die letzten waren fast eine Stunde später oben ... gut für uns den wir konnten somit länger die UNGLAUBLICHE Aussicht geniesen! Der Anblick auf die Lagune ist surreale den die ist so blau das man den eigenen Augen kaum glauben kann. Mit den Foto ist es leider in keinem Fall rüber zu bringen! Hätte ich das nicht selber gesehen, wär ich der erste der geschrien hätte "Photoshop"🤣
    Und ob das nicht reicht ... auf dem benachbarten Berg geht plötzlich eine Lavine los🤩🤯 was für ein Anblick! Wir waren weit weg und deshalb ungefährlich. Es war total unglaubwürdig wie die Lavine runter kam... in einer absoluten Stille... der Krach kam total verzögert bei uns an... aber dann mit vollem karacho! WOW😳
    Wir verbiegen 1,5h und somit fast 1h mehr als warscheinlich sonst die Leute hier! Es macht mir garnix aus ... ich hätte noch ewig hier verbringen können. Na gut der Abstieg geht um einiges schneller und so waren die meisten spätestens nach 2 Stunden unten.
    Von unserem Guid erfahren wir warum die Lagune "69" heißt ... nein nicht weil sie einer Zahl ähnelt wie man es vieleicht vermuten würde .. ganz einfach in dieser Gebirgskette gibt es um die 150 Lagunen und die sind einfach nur Nummeriert. Die Lagune 69 ist einfach mit die schönste und perfekt geeignet fürs Hikken.
    Zurück im Bus dauert die Rückfahrt noch mal 3,5h und so erreichen wir erst gegen um 8 Uhr abends das Hostel ... ich bin total kapput und habe mega Kopfschmerzen!
    Ich kaufe mir noch ein großes Wasser und falle direkt ungedusch und total hungrig ins Bett! Die letzten Nacht-Busfahrten haben ganz schön geschlaucht!
    In Huaraz gibt es noch mehr Wanderrouten mit Touren von 2 bis 8 Tagen .... ich werde mich definitiv gegen eine weitere Wanderung entscheiden!🤣
    Peru ist noch Jung and da werde ich noch genug Berge besteigen da bin ich mir sicher!🤣
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  • Day50

    Lake Wilcacocha & Laguna 69

    November 29, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Hallo zusammen, da sind wir wieder. 👋
    Nach 6 Tagen beim Trekken sind wir wieder in der Zivilisation angekommen.
    Wie im letzten Post schon geschrieben, gingen die Wanderungen von Huaraz los. Genau genommen waren wir im Huascarán Nationalpark mit der zweithöchsten Gebirgskette Südamerikas, der Cordillera Blanca.

    Die ersten zwei Tage waren Tagestouren angesagt, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Huaraz liegt auf guten 3000 Meter und somit schon höher als die Zugspitze.

    Nachdem ich (Pit) schon Probleme mit dem Schlafen in der Höhe in Guatemala hatte, war ich gespannt wie es mir in Peru ergehen würde. 3000m -> kein Problem.

    Die erste Tour ging auf 3700m zum Lake Wilcacocha. Die Wanderung war recht unspektakulär und nicht zu anspruchsvoll, was uns Hoffnung für die nächsten Tage gegeben hat. Das aufregendste war fast die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (in einen Minivan passen uuuuunendlich viele Leute rein).

    Die zweite Tour am kommenden Tag war umso spektakulärer. Los ging's um 5:00 in der Früh (ja, so ein Sabbatical ist anstrengend 😬). Zuerst mit einem Bus für zweieinhalb Stunden über Straße und Schotterweg zum Ausgangspunkt der Wanderung auf 3900m und dann zu Fuß hoch zu unserem Ziel auf 4600m. Nur 700m Höhendifferenz, das ist ja easy... von wegen... Der Ruhepuls liegt schon beim Start mindestens 20% höher als auf Meereshöhe.
    Die erste Stunde war ganz gemütlich: durch ein traumhaftes Tal welches nur aus einem Bilderbuch enstanden sein kann. Danach ging es für zwei Stunden nach oben. Da machten sich bei mir auch schon wieder die ersten Anzeichen von Höhenkrankheit bemerkbar, zuerst leichte und dann richtig schlimme Kopfschmerzen. Gut, dass wir vom Frühstück Tee aus Coca Blätter mitgenommen haben, das hilft.
    Nach dem Aufstieg verweilen wir für eine Stunde an der Lagune, die von riesigen Bergen und Gletschern umgeben ist. Einfach atemberaubend! 🙌
    Danach ging's wieder gemütlich nach unten zum Bus.
    Zuhause angekommen merke ich (wieder Pit) leider, dass die Kopfschmerzen wieder da sind und ich mich richtig schlecht fühle. Zusätzlich zur Höhe hab ich mir wohl einen Sonnenstich geholt. 😣
    Hilft nix, am nächsten Tag geht's zu unserem 4-Tagestrek. Also, alles wieder packen und ab ins Bett...
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  • Day106

    Laguna 69

    July 5 in Peru ⋅ ⛅ 7 °C

    Nach einer Katzenwäsche machten wir uns Richtung Laguna 69, die wir am nächsten Tag besichtigen wollten, auf. Der Weg dorthin führte uns zunächst durch die Ausläufer der Anden. Wir fuhren durch wunderschöne Täler mit Bächen und Flüßen und hatten endlich wieder, nach der sandigen und lehmigen Nordküste, eine grüne und saftige Umgebung. In einer Ortschaft mit dem Namen Nueva Esperenza konnten wir tanken. Die beiden uralten Zapfsäulen befanden sich hinter einem Maschendrahtzaun in einem Haus. 😂 Der Weg führte uns dann tiefer in die Anden, über zahlreiche Kehren und vor allem durch unzählige Tunnels (mindestens 50), die nur einspurig ausgebaut waren und wo möglicher Gegenverkehr durch Hupen aufmerksam gemacht werden sollte. Wir waren auf dem Cañón del Pato angekommen. Traumhafte Täler und Schluchten gepaart mit Flüssen und Wasserfällen und am Ende ein wahnsinniger Ausblick auf die Weißen Kordilleren mit ihren schneebedeckten Bergspitzen, die bis auf 6.500 Meter in die Höhe ragten. Unser Julio musste bei diesen Bedingungen Höchstleistung liefern, vor allem gegen dem Ende, als es 13 km lang über steinige Feldwege auf 3.500 Meter Höhe hoch ging. Ein kurzes Drehen an der Luftzufuhr des Vergasers versorgte ihn mit ausreichend Sauerstoff.👍

    Wir kamen dann gegen 17.00 Uhr am heutigen Etappenziel an: ein Ausschank einer lokalen Brauerei, der in einen Container gebaut war und mitten in den Bergen stand. Der 360° Ausblick war überwältigend, das Bier auch. Wir wurden von Augusto, dem Wirt, kurz in die 10 Biersorten eingeführt und los ging es. Am Ende sprach Sophia ihr bestes Spanisch und Antonio, der mit trank, hingegen konnte sich nicht mehr hinter dem Tresen halten. Na ja, mit Franken in dieser Disziplin wetteifern zu wollen ist schwierig.😀 Wir verschlossen dann den Container für ihn (er war nicht mehr dazu in der Lage) und brachten ihn ins Bett. Wir selbst schliefen im Bulli neben dem Container mitten in den Bergen auf 3.500 Metern ohne Wasser und Strom. Bulli-Feeling pur!!

    Am nächsten Morgen beendete der Wecker jäh die Nachtruhe und wir machten uns auf den Weg zur Laguna 69. Das ist ein See auf 4.600 Metern Höhe, der seinen Namen schlichtweg von der Durchnummerierung sämtlicher Seen in dieser Gegend hat. Zunächst mussten wir noch 11 km mit dem Van zum Ausgangspunkt fahren. Von dort ging es dann zu Fuß weiter. Der Weg führte uns zunächst an einem Fluss mit Wiesen vorbei, auf denen freilaufende Kühe und Esel grasten. Die waren so entspannt, das wir sie sogar streicheln konnten. Dann kam der erste Anstieg und wir spürten beim Atmen die Höhe. Die Akklimatisierungsphase war diesmal wohl zu kurz. Zum Glück hatten wir Kaiserwetter mit Sonnenschein und blauen Himmel mit einer herrlichen Aussicht auf die schneebedeckten 6.000er Berge. Im zweiten Anstieg jedoch merkten wir heute die Anstrengung und Höhe deutlich und wir waren froh, als wir endlich nach 3 Stunden bei der Laguna 69 ankamen. Wir wurden dann aber auch mit einem wunderschönen, türkisblauen See, umgeben von Bergen, belohnt. Auch wenn es vielleicht kitschig klingt, aber sowas Schönes hatten wir bislang ganz selten gesehen. Die peruanischen Anden hatten uns nun völlig in ihren Bann gerissen.

    Nach dem Abstieg entschieden wir, noch so weit wie möglich an diesem Tag zu fahren und Huaraz, eine Stadt in den Anden, sollte unser Ziel sein. Die Fahrt dauerte 3 Stunden und wir waren froh, als wir gegen 19.00 Uhr endlich in der Unterkunft ankamen. Nach 2 Tagen und Nächten ohne fliessend Wasser wollten wir mal wieder eine warme Dusche haben und so blieben wir diese Nacht auf einem Hotelzimmer. Wir kochten dann noch zu Abend: Gemüsepfanne mit Teriyakisoße und Chorizo, dazu Quinoa. Nach so einem Tag schmeckte es um so besser. Die jungen Katzen der Hotelbesitzer wichen uns dabei nicht von der Seite. 😀
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  • Day30

    Laguna 69

    May 6 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C

    Voor de laatste keer dit jaar gaan we op hoogtestage. Huaraz ligt op 3000 meter, aan de voet van het Cordillera Blanca gebergte. Het is een drukke, luidruchtige en vuile stad waar we niet te lang willen blijven.

    De volgende dag trekken we de natuur in. Om 4u15 gaat onze wekker, een halfuur later zitten we op de bus richting Laguna 69 samen met 25 andere toeristen. Vooral Fransen, dat zijn we hier al gewoon ondertussen. In de verte verschijnen de eerste besneeuwde bergtoppen. Na het ontbijt stoppen we om wat foto’s te trekken van de 2 Llanganuco meren. Er is een “mannelijk” en “vrouwelijk” meer die beiden een felle turquoise kleur hebben.

    Iets verderop begint onze wandeling. Gids David vertelt ons dat het ongeveer 3 uur zal duren om boven te geraken. We zitten nu op 3900m hoogte en zullen stijgen naar 4600m. Dat wordt geen lachertje. De eerste 2 kilometers lopen we door een groene vlakte langs kuddes koeien en kleine riviertjes. Enkele witte pieken domineren de horizon, zowel voor als achter ons.

    Na een mooie waterval gaat het steiler bergop tot we aan een leuk klein bergmeer komen. Hier vlakt het pad weer uit zodat we wat kunnen bekomen voordat we aan de laatste kilometer beginnen. We zijn er bijna, maar nu wordt het echt zwaar. De hoogte begint ons parten te spelen. Het wordt lastiger om te ademen. Om de paar minuten hebben we pauze nodig en we doen zeker 45 minuten over dit laatste stuk.

    Als we boven komen, blijkt het meer dan de moeite waard te zijn. Het contrast tussen het appelblauwzeegroene meer en de spierwitte sneeuw op de imposante bergtoppen erachter is geweldig om te zien. Wat een plek om te lunchen!

    Na een uurtje rust in de zon beginnen we op ons gemak aan de terugweg. Dat gaat veel vlotter dan daarnet natuurlijk. Ik moet even stoppen om de “Inca baños” te gebruiken. Squatten tussen de planten dus. Zelden zo’n mooi uitzicht op het toilet gehad. Daarna trekken we ons tempo wat op en na een kleine 2 uur staan we al terug aan de bus. De rest heeft nog een halfuur om hier te geraken. Wij stappen op ons gemak richting een van de Llanganuco meren om nog wat foto’s te trekken. Daarna terug de bus op en rond 18u30 landen we in Huaraz. Morgen verlaten we deze stad al weer en trekken we naar Trujillo.
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  • Day21

    Laguna 69 - Huaraz, dag 3

    August 25 in Peru ⋅ ⛅ 8 °C

    De bus haalde ons vanmorgen om 4:30 op voor een dagtrip naar Laguna 69. Onderweg stopten we nog halverwege een berg bij een klein restaurantje om daar te ontbijten. Daarna reden we verder naar Huascaran national park waar we de hele dag gingen hiken. Ongeveer een kwartier voor we waren aangekomen op de plek waar we zouden hiken hadden we nog een stop bij een heel mooi blauw meer.
    Om 8:45 kwamen we aan op het begin van onze route naar Laguna 69. We startten op ongeveer 3700 meter hoogte. Het zou ongeveer 3 uur lopen zijn, dan konden we een uur bij het meer zitten en dan weer ongeveer in 2 uur terug lopen. Omdat ik de afgelopen dagen nogal langzaam was besloot ik om er voor te gaan en de eerste kilometers zo snel mogelijk te wandelen zonder al te veel stoppen. Ik was namelijk bang dat ik te laat aan zou komen en het meer dus niet kunnen zien. Want om kwart voor 3 precies zou de bus weer terug rijden naar Huaraz.
    De klim naar boven begon makkelijk het ging langzaam een beetje omhoog de eerste 1 of 2 kilometer. Daarna zag ik geen pad meer en bleek dus dat we de eerste berg op moesten klimmen. We hadden vantevoren afgesproken dat we allemaal op ons eigen tempo gingen lopen dus al gauw liep ik alleen. Wel handig want dan hoef je niet met iedereen te kletsen en hou je meer adem over, en dat heb je nodig op zo'n hoogte. Op een gegeven moment kwam ik aan bij de tweede berg en ik hoopte dat ik er bijna zou zijn als ik daar opgeklommen was. Ik kwam wel uit bij een meer, maar dat was nog niet de goede helaas.
    Daarna was de route even wat makkelijker. Ik liep tussen 2 bergen door op een vrijwel vlakke ondergrond. Toen ik om me heen keek zag ik alleen maar hele hoge bergen en ik vroeg me af waar ik dan langs moest. Ze leken namelijk allemaal onmogelijk steil om te beklimmen. Tot dat ik in de verte andere mensen zag, midden op de berg. Vooral de laaste berg voor dat je er was was super steil. Ik liep de hele tijd voor heel veel mensen uit, maar op die laatste berg ben ik weer ingehaald door de helft.
    Uiteindelijk was ik 10 minuten voor dat we volgens de planning boven zouden moeten zijn boven, dus ik was tevreden. Wat een mooi uitzicht! Zoiets moois had ik nog nooit gezien. Het blauwe meer, de grijze rotsen, een waterval en besneeuwde bergtoppen. Bij het meer hebben we een hele boel mooie foto's gemaakt en even gegeten.
    Na iets meer dan een uur was het tijd om weer naar beneden te lopen en vooral niet uit te glijden over alle losse stenen. Dus liepen we voorzichtig terug.
    Halverwege werd ik opeens heel erg misselijk, duizelig en kreeg ik zoveel hoofdpijn dat het voelde dat m'n hoofd uit elkaar zou barsten. Hoogteziekte dus. Na een paar honderd meter kwamen Leandro, Marc en ik Charly en Hannah tegen. Ook zij hadden last gekregen van de hoogte ziekte. We liepen met zijn allen terug naar beneden, met de tourguide (David) achter ons, want we waren niet zo snel meer.
    Hoe verder we naar beneden gingen hoe beter het ging met Hannah en Charly. Maar met mij ging het nogsteeds heel slecht. Op een gegeven moment kreeg ik van David een watje met iets van vloeistof er op tegen de hoofdpijn. Dat hielp een klein beetje maar echt 5 minuten. En we moesten nog zo'n 4km naar beneden lopen in de volle zon, want het was midden op de dag.
    Het duurde een eeuwigheid en ook mijn blaar van de eerste hike was open gegaan. Uiteindelijk kwamen we toch bij de bus aan, iets later dan gepland en gingen we weer richting het hostel. Daar hebben we gedoucht en gegeten en vervolgens zijn we weer met de nachtbus terug naar Lima gereden.
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  • Day27

    Laguna 69

    May 2, 2018 in Peru ⋅ ☀️ 16 °C

    Another strenuous hike but much more manageable than Laguna Churup.
    (No more climbing up and down a cliff! 😫)
    Well worth the effort even in cold winds and rain. It’s also lovely how people congratulated one another on making it to the lake 🤗

  • Day5

    Im Nationalpark Huascarán

    October 18, 2017 in Peru ⋅ 🌙 20 °C

    Nach einer ersten Aklimatisierung haben wir uns zwei Tageswanderungen im Nationalpark Huascarán vorgenommen, hier liegt die Gebirgskette der Cordilliera Blanca und der Cordilliera Huayhuash, wo sich zahlreiche 6000er befinden, unter anderen der Huascarán, der mit 6768m höchste Berg Perus. Zum Einstieg ging es zur Laguna Churup, die "nur" auf 4450m liegt. Bis auf 3900m konnten wir mit dem Taxi an den Beginn des Weges fahren. Der darauf folgende Aufstieg war nicht schwer und die Lagune wunderschön, sodass wir uns von Julia und Peter, die wir an der Lagune getroffen hatten, überreden ließen zu einem einen weiteren kleinen See auf 4600m aufzusteigen. Wir wurden mit einer wunderbaren Aussicht belohnt - und am Abend mit Erschöpfung und Übelkeit durch die Höhe bestraft.
    Zwei Tage später haben wir es dann gemeinsam mit Julia und einem deutschen Ärztepaar, Tim und Jana, wieder gewagt und den Panoramaweg zur Lagune 69 mit Guide gebucht. Diesmal wuren wir mit einem Minibus über rumpelige Serpentinen bis auf 4700m gebracht, quasi mit dem Auto auf den Mont Blanc! Von dort aus hatten wir grandiose Blicke auf den Huascarán und weitere umliegende Berge. Meist bergab und am Ende noch einmal steiler bergauf ging es zu einem See am Fuße des Chacraraju, dessen Anblick mit türkisblauem Wasser vor den gigantischen Bergen wirklich überirdisch schön ist. Der Absteig war angenehm, trotzdem hat die Höhe Kirsten am Ende des Weges heftige Kopfschmerzen beschert, die Dank Ibuprofen jedoch schnell verschwanden. Jetzt sind wir jedenfalls fit für die Höhe!
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  • Day239

    Laguna 69 - Tagesausflug

    April 22 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C

    Laguna 69, auf 4605 m Höhe ist eins der beliebtesten Reisezielen in Cordillera Blanca Gebirge. Dementsprechend auch etwas überlaufen. Aber trotzdem noch eine schöne Wanderung und ein beeindruckender Anblick. Wir sind früh morgens von Caraz mit 2 Collectivos zum Anfang des Wanderweges gefahren. Schon die Fahrt war wunderschön. Wir konnten den höchsten Berg Perus, Huascaran in den ersten Sonnenstrahlen beobachten.

    Der erste Teil vom Wanderweg war relativ einfach. Später ging es aber höher und höher, an vielen Wasserfällen und hungrigen Kühen vorbei. 1km vor der Lagune hatte ich richtig Schwierigkeiten mit dem Atmen und musste bei jedem Schritt kämpfen. Vielleicht lag es daran, dass ich immer noch krank war oder an der Höhe. Trotzdem haben wir es bis nach oben geschafft und hatten sogar Glück mit dem Wetter. Die Sonne hat die Lagune und den Gletscher erstrahlen lassen. Hier haben wir dann verweilt und unseren Proviant gegessen.

    Auf dem Rückweg hat es ein bisschen geregnet und es wurde rutschig. Später kam die Sonne wieder raus. Verrücktes April Wetter. Ein gelungener Tag.
    6 Stunden Wandern und 4 Stunden Hin und Rückfahrt.
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  • Day35

    Laguna 69

    February 13, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 21 °C

    Um 4:45 Uhr klingelte der Wecker. Schnell aufstehen, anziehen, frühstücken und Sachen packen. Um 5:25 standen wir vor dem Hostel und warteten auf unseren Transport. Typisch Südamerika kam dieser natürlich viel zu spät. Mit einer Gruppe von 13 Leuten und einem Guide ging es 2.5std. in die Höhe, mal wieder über eine kurvenreiche Schotterpiste. Ordentlich durchgeschüttelt machten wir an der Laguna Warmicocha einen kleinen Fotostop und kamen endlich einige Höhenmeter später am "Basecamp" der Laguna 69 an. Diese heißt übrigens so, weil es in diesem Nationalpark über 300 Lagunen gibt und diese wurden einfach durchnummeriert. Nun mussten wir nur noch 900 Höhenmeter und 7 km zurücklegen. Stefan rannte vorneweg, wir hechelten hinterher. Die ersten paar Kilometer ging es entspannt an grünen Wiesen, viel Wasser und Kühen vorbei. Dann kam der erste Anstieg, der tatsächlich noch mit kleinen Schritten gut zu bewältigen war. Seit ein paar Tagen schubbeln Lisas Schuhe an den Fersen, so auch bei den Anstiegen. Ein Blasenpflaster sollte Erleichterung verschaffen, doch nein, das Pflaster verrutschte, ließ sich aber nicht mehr lösen und so hat Lisa nun an jeder Ferse eine dicke Blase. Jut, kacke, muss man durch, denn ein Anstieg stand noch bevor. Und der hatte es in sich, bzw nicht der Anstieg, sondern die Höhe. David wollte schneller als die Wolken sein und ließ Lisa ein wenig zurück. Gefühlt konnte man 50m laufen und musste dann erst mal wieder eine Minute Pause machen, damit sich der Puls wieder normalisierte. Wie uns schon in Quito gesagt wurde: Mit 4000m ist nicht zu Spaßen. Aber trotz dieses harten Aufstiegs haben wir es nach 2.5 Stunden zu dieser wunderschönen Lagune geschafft. Was extrem schade ist, aber ja schon den ganzen Trip lang, ist dass momentan Regenzeit ist. Das heißt, alle umliegenden Berge und Gletscher versteckten sich in Wolken. In der Trockenzeit muss das ein noch beeindruckenderer Anblick sein. Trotzdem haut einen das türkise Wasser und die umgebenden Berge einfach um. 1.5 Stunden genossen wir den Anblick. Dann wurde es richtig kalt. Regen, diese Höhe und der nass geschwitzte Rücken tun ihr Übriges. Also machten wir uns wieder an den Abstieg. Insgesamt gibt es in dem Nationalpark Huascarán in der Cordillera Blanca über 350 Seen und einige Berge, die die 6000m-Marke knacken. Es gibt eine Mehrtageswanderung, den Santa-Cruz-Trek, den wir eigentlich morgen antreten wollten, jedoch machen uns nun Lisas Blasen einen Strich durch die Rechnung..
    Gestern kamen wir um 6 Uhr abends wieder in Huaraz an. Wir waren so fix und fertig dass wir nach einem kurzen Restaurantbesuch direkt ins Bett fielen und um 21 Uhr tief und fest schliefen.
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  • Day49

    Laguna 69

    July 18, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 7 °C

    Das Trekking zur Lagune 69 war von Anfang an gesetzt. Schon als ich sie das erste Mal auf Instagram gesehen habe, stand für mich fest: da musst Du mal hin. Und jetzt war es soweit.

    Los ging die Tour um 5.40 Uhr in der Früh.
    Mit einem großen Bus wurde ich mit ca. 29 weiteren Personen in 3,5 Std. zum Ausgangspunkt der Wanderung gefahren.
    Auf dem Weg dorthin haben wir allerdings noch 2x angehalten. Einmal an der tiefblauen Laguna de Llanguanuco (super schön) und einmal an einer Frühstückslocation, wo alle Busse aufhielten und - Achtung Wortwitz - „abgefrühstückt“ wurden. Das Essen wurde dort im Akkord serviert, kaum war die Bestellung raus, schon hatte man das kontinentale Frühstück (Brot, Butter, Marmelade, Ei & Getränk) auf dem Tisch. Das Ganze für stolze 10 Soles. Für den Besitzer dieser Location muss das eine Goldgrube sein: Touris, die mit leeren Mägen ankommen, sich für den Trek stärken müssen und weit und breit ist keine Alternative da. Clever.

    Um kurz vor zehn sind wir mit der Wanderung gestartet. Dafür wurden 6 Std. angesetzt, inkl. 1 Std. Aufenthalt an der Lagune, ungewöhnlich viel Zeit, was ich aber gut fand.
    Der erste Teil des Weges war zum Warmlaufen. Schön an einem Flüsschen entlang, leicht ansteigend, bei gutem Wetter und einem tollen Blick auf den imposanten Huascarán.
    Das ging aber nicht allzu lange so, denn schon bald ging es in die Höhe. Schließlich mussten wir von 3.900m auf knapp 4.700m kommen. Und je höher wir stiegen, desto näher kamen uns die dunklen Wolken entgegen. So dauerte es nicht lange bis es angefangen hat zu regnen. Erst leicht, dann immer mehr, bis aus Regen schließlich Schnee wurde. Die Gletscher verschwanden hinter den dichten Wolken, ebenso wie die Wasserfälle, was eigentlich schade war, da der Ausblick bei klarer Sicht einfach nur atemberaubend sein müsste.
    Nach 1,5 Std. wurde die Luft dünner und man konnte sich nur langsam fortbewegen. Hinzu kam noch der Wind, der einem den Schnee nur so ins Gesicht peitschte.
    Zwischendurch habe ich mich ernsthaft gefragt, ob sich der Aufstieg überhaupt lohnt, denn so richtig kommt die Lagune nur bei Sonnenschein zur Geltung. Die Sonne hatte an dem Tag da oben aber keine Chance.

    Geschafft. Oben angekommen. Nass und durchgefroren.
    Während die ersten Ankömmlinge schon fröhlich Fotos machten, musste ich mir erstmal ein windgeschütztes Plätzchen suchen und was Essen - Energie!
    Meine B&B Besitzerin hat mir den goldwerten Tipp gegeben mir ein Lunchpaket einzupacken, da auf der Tour kein Lunch-Stopp eingeplant war.
    Nachdem meine Finger dann auch etwas aufgetaut sind und wieder etwas beweglicher waren, habe ich es dann auch fertig gebracht 2-3 Fotos zu schießen.

    Die ersten Besucher verließen die Lagune schon nach 10 Min. Da hat man mal die Zeit um einen Ort etwas länger zu genießen, kann sie aber nicht nutzen. Es war einfach zu kalt, zu nass, zu windig. Gerade für die Leute, die mit Jeans, Baumwollpulli und Sneakers hochgewandert sind (ein Asiate sogar mit Crocs!).

    Ich habe noch ein paar Minuten mehr ausgeharrt. Dann plötzlich: der Schnee hörte auf und man sah ein Stück blauen Himmel. Nicht die erhoffte Sonne, aber immerhin etwas Blau. Das war der Moment, wo ich dann auch innerlich aufgetaut bin. Tatsächlich habe ich mich mehr über die 5 Min. mit dem Stückchen blauen Himmel mehr gefreut als die Lagune bei klarerer Sicht zu sehen. Meine Erwartungen an dieses Ort waren höher, ggf. etwas zu hoch.

    Kaum die Lagune verlassen ging der Schnee & Regen wieder los und begleitete mich bis ganz nach unten. Am Flüsschen hörte es dann auf und die Sonne kam wieder durch. Verrückt.

    Trotz des echt miesen Wetters war es eine lohnenswerte, wenn auch anstrengende Wanderung. Wie schön die Umgebung und Lagune aussehen müssten, wenn die Sonne geschienen hätte, kann ich mir allerdings nur ausmalen...oder ich schau sie mir weiterhin bei Instagram an ;)
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Laguna Sesentinueve

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