Peru
Ancash

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Top 10 Travel Destinations Ancash:

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143 travelers at this place:

  • Day53

    Santa Cruz Trek - die bisher größte...

    December 2, 2018 in Peru ⋅ ☀️ 15 °C

    ...Herausforderung. Gott sei Dank gibt’s Esel. 😂 Aber Eins nach dem Anderen...

    Vier Tage geht es für uns also nun durch den Huarascan Nationalpark. Um 5:00 Uhr steigen wir in den Minibus von Eco Ice Peru und die Tour vom Vortag steckt uns noch in den Knochen. Da kommt es ganz gelegen, dass jeder von uns 5 Kilo für die Donkeys (also die Esel) packen darf und dass wir weder Zelt, Schlafsäcke, noch sonstige Verpflegung tragen müssen. Das kennen wir von Guatemala ja auch ganz anders. 😉
    Zusammen mit César, unserem Guide, Jonathan aus den Niederlanden und Brittany aus den USA fahren wir als kleine Gruppe los. Kurz nach Sonnenaufgang ist dann an Schlafen im Bus nicht mehr zu denken: es geht größtenteils über eine Schotterstraße zum Ausgangspunkt und die Schlaglöcher schütteln uns ordentlich durch. Aber Gott sei Dank verpassen wir somit nicht die atemberaubenden Aussichten und eine abenteuerliche Fahrt über einen Pass auf fast 5000 Meter. Wir schauen begeistert aus dem Bus und halten für mehrere Fotostops.
    Nachdem wir dann am Start der ersten Wanderung angekommen sind und unser Donkey-Driver (das klingt doch viel besser als Eseltreiber 😬) Walter alles auf unsere tierischen Begleiter geladen hat, geht’s zu Fuß los. Die erste Tagesetappe ist kurz und führt durch wunderschöne Landschaft zu unserem ersten Campingplatz. Walter ist mit den Eseln schon früher da, die Zelte sind aufgebaut und alles ist bezugsfertig. Was für ein Luxus!
    Man merkt die Höhe schon deutlich, auch die Sonne brennt ordentlich runter und gerade Pit ist noch etwas vom Sonnenstich am Vortag gezeichnet, aber unterwegs gab’s Snacks und mehr als genügend Mittagessen und wir merken schnell, dass wir uns in Sachen Verpflegung keine Sorgen machen brauchen.
    Überhaupt: César und Walter kümmern sich die kompletten vier Tage ganz hervorragend um uns und die größte Sorge ist eigentlich nur, ob wir ausreichend Hunger für Frühstück, Brotzeit-Sackerl, Mittagessen, Teatime (kein Witz, jeden Tag um 16:30 Uhr im Essens-Zelt ☺️) und Drei-Gänge-Abendessen bei Kerzenschein aufbringen können Um die Antwort vorweg zu nehmen: ja, hat geklappt. 😂
    Früh geht es am ersten Abend ins Bett, der Tag war ja schließlich sehr lang. Wir packen uns in viele Schichten und kuscheln uns im Zelt in Schlafsack und Decke. Nachts wird es auf dieser Höhe und bei sternenklarem Himmel schon empfindlich kalt.
    Die nächsten Tage laufen dann ähnlich ab: wir werden um 6 mit Kaffee und Tee im Zelt geweckt, nach dem Frühstück wird ca. 7 Stunden gewandert und am Nachmittag kommen wir in unserem nächsten Camp an. Dort gibt’s dann Kaffee und Tee, leckeres Abendessen und viele Partien UNO. 😉 Pit wäscht sich sogar zweimal im eiskalten Bach, während ich mich dann doch lieber an die Waschschüsseln mit warmen Wasser im Camp halte. 😬
    Die Natur, durch die wir jeden Tag gehen, lässt sich nur schwer beschreiben. Es ist unglaublich schön hier, die Berge um uns sind gute 6000 Meter hoch, die Wanderungen sind extrem abwechslungsreich und wir genießen die Weite, die Lagunen, Wasserfälle, Gletscher, Wiesen, Wälder und Schotterpisten. Irgendwie scheint hier alles ein bisschen größer und malerischer als in den Alpen (auch wenn wir alle wissen, dass wir ganz traumhafte Berge in Europa vor der Haustür haben). Auch das Wetter lässt uns die 4 Tage nicht im Stich und das, obwohl eigentlich schon keine Wandersaison mehr ist und wir tatsächlich gerade die letzte Tour für dieses Jahr bei unserem Tourveranstalter machen. Was für ein Glück, denn auch an den Campingplätzen ist außer uns fast niemand. Von César erfahren wir, dass in der Hochsaison hier oft bis zu 120 Leute ihre Zelte aufschlagen.
    Am letzten Tag kehren wir beeindruckt, müde und sehr glücklich nach Huaraz zurück. Bei Orlando, dem Besitzer unseres Trekkingveranstalters gibt es ein letztes gemeinsames Essen und viele wohlverdiente Pisco Sours. So lässt es sich aushalten!!!
    Fazit nach 4 Tagen Wandern:
    - die Höhe macht den Unterschied (wer genaueres wissen will, fragt am besten Pit)
    - die Natur kann’s einfach am besten
    - und: Gott sei Dank gibt’s Esel 😉
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  • Day76

    Huaraz: Hike No. 1 - Wilkacocha Lagune

    September 30, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 12 °C

    Die Stadt Huaraz liegt auf 3.000m Höhe und ist vor allem Ausgangspunkt für Wanderungen in der Cordillera Blanca - eine Gebirgskette in den nördlichen Anden Perus. Ein Traum!
    Hatte mir schon vorher überlegt, den sogenannten "Santa Cruz Trek" zu machen: 4 Tage wandern und campen, durch eben dieses wunderbare Gebiet.
    Morgens also schnell alles über eine Agentur organisiert, um den Trek am nächsten Tag starten zu können.
    Den Nachmittag noch für eine Wanderung zur Akklimatisierung (so wichtig, Höhenkranheit und so) genutzt. Mit dem Collectivo (ein Kleinbus) ging es zum Startpunkt zur Wanderung zur Wilkacocha Lagune: 7km Rundweg, hoch bis auf 3.800m.
    Unterwegs habe ich (neben ein paar einzelnen Wandern) vor allem Schafe, Schafhüter, Hunde und Pferde getroffen. Sehr idyllisch. Eine schöne Wanderung :)
    Trotzdem ist mir wieder nach Menschen 😁 seit dem Amazonas saß ich ja gefühlt nur im Bus, oder hatte super kurze Zwischenstops. So kurzweilig waren dann auch Gespräche mit anderen Reisenden. Brauchte auch Zeit für mich - aber freue mich riesig auf einen Reisegruppe beim Santa Cruz Trek.
    Ansonsten habe ich mir bzgl Akklimatisierung eingeredet, dass ich die Höhe noch aufgrund der Wanderungen in Ecuador gewöhnt sein muss.. 😁😁 Man sagt in der Regel, dass man noch drei Wochen von einer Akklimatisierung profitiert und noch genug rote Blutkörperchen (davon brauch man in der Höhe mehr für den Sauerstofftransport im Blut) hat.
    Also, so viel vorab: ich bin nicht Höhenkrank geworden, hat also wohl funktioniert.. :)
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  • Day252

    Laguna 69, Peru (Huaraz)

    September 9, 2019 in Peru ⋅ ☀️ 10 °C

    Wie gesagt 4 Uhr früh klingelt heute der Wecker ... nicht so schlimm den ich konnte sowie so nicht gut schlafen obwohl das Bett voll bequem ist!
    4:30 werde ich pünktlich abgeholt ... wir steuern noch paar andere Hostel an und sammeln Leute ein. Irgend wann schlafe ich im Bus ein (ist eine Seltenheit!)
    Nach knapp 3 Stunden erreichen wir den Vorort von wo die Wanderung los gehen soll. Hier frühstücken wie und nehmen noch was mit für den Mittag!
    Nach weiteren 20minuten erreichen wir schließlich den Startpunkt! Voll motiviert geht es los! Startpunkt liegt bei ca. 3.910m und die Lagune bei 4.600m
    Also knapp 700 Höhenmeter und 12km (hin und zurück)
    Es ist eine schöne Wanderung immer entlang eines kleinen Flusses. Man hört nichts mehr als die Natur... das Gezwitscher der Vögel, das Summen der Fliegen und das Plätzschern des Flusses!
    Die Wanderung ist im Prinzip nicht wirklich sehr anstrengend aber zieht sich doch ganz schön ... den hinweg machen wir in 3h die letzten waren fast eine Stunde später oben ... gut für uns den wir konnten somit länger die UNGLAUBLICHE Aussicht geniesen! Der Anblick auf die Lagune ist surreale den die ist so blau das man den eigenen Augen kaum glauben kann. Mit den Foto ist es leider in keinem Fall rüber zu bringen! Hätte ich das nicht selber gesehen, wär ich der erste der geschrien hätte "Photoshop"🤣
    Und ob das nicht reicht ... auf dem benachbarten Berg geht plötzlich eine Lavine los🤩🤯 was für ein Anblick! Wir waren weit weg und deshalb ungefährlich. Es war total unglaubwürdig wie die Lavine runter kam... in einer absoluten Stille... der Krach kam total verzögert bei uns an... aber dann mit vollem karacho! WOW😳
    Wir verbiegen 1,5h und somit fast 1h mehr als warscheinlich sonst die Leute hier! Es macht mir garnix aus ... ich hätte noch ewig hier verbringen können. Na gut der Abstieg geht um einiges schneller und so waren die meisten spätestens nach 2 Stunden unten.
    Von unserem Guid erfahren wir warum die Lagune "69" heißt ... nein nicht weil sie einer Zahl ähnelt wie man es vieleicht vermuten würde .. ganz einfach in dieser Gebirgskette gibt es um die 150 Lagunen und die sind einfach nur Nummeriert. Die Lagune 69 ist einfach mit die schönste und perfekt geeignet fürs Hikken.
    Zurück im Bus dauert die Rückfahrt noch mal 3,5h und so erreichen wir erst gegen um 8 Uhr abends das Hostel ... ich bin total kapput und habe mega Kopfschmerzen!
    Ich kaufe mir noch ein großes Wasser und falle direkt ungedusch und total hungrig ins Bett! Die letzten Nacht-Busfahrten haben ganz schön geschlaucht!
    In Huaraz gibt es noch mehr Wanderrouten mit Touren von 2 bis 8 Tagen .... ich werde mich definitiv gegen eine weitere Wanderung entscheiden!🤣
    Peru ist noch Jung and da werde ich noch genug Berge besteigen da bin ich mir sicher!🤣
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  • Day251

    Huaraz, Peru

    September 8, 2019 in Peru ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir erreichen Huarz 4:30 am morgen.... überraschenderweise auf die Minute genau!
    Ich hab mir noch kein Hostel oder sonstiges gebucht! Erst mal Hostelworld checken ... siehe da Selina Hostel hat 24h Rezeption und ist nur 500m entfernt. Nichts wie hin ... eingecheckt und gleich das 14 Bettzimmer bekommen ... erst mal ins Bett!
    Gegen 12 Uhr bin ich wach und schaue mir erst mal die Stadt an! Von einer Reisebekannschaft habe ich ein Tipp bekommen für Hikking Touren!
    Ich mache lecker Mittag und buche mir für morgen eine Hikking Tour zu der Lagune 69.
    Die Tour buche ich in einem anderem Hostel (auch eine Empfelung).
    Im Hostel treffe ich einige Mädels aus Deutschland und ebenfalls eine Lehrering aus Deutschland die uns den Abend mit lustigen aber auch erschreckenden Geschichten aus ihrem Berufsleben erzählt!🤣🤯
    Ich bin spät dran den morgen muss ich bereits wieder um 4 Uhr früh aufstehen!
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  • Day50

    Lake Wilcacocha & Laguna 69

    November 29, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Hallo zusammen, da sind wir wieder. 👋
    Nach 6 Tagen beim Trekken sind wir wieder in der Zivilisation angekommen.
    Wie im letzten Post schon geschrieben, gingen die Wanderungen von Huaraz los. Genau genommen waren wir im Huascarán Nationalpark mit der zweithöchsten Gebirgskette Südamerikas, der Cordillera Blanca.

    Die ersten zwei Tage waren Tagestouren angesagt, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Huaraz liegt auf guten 3000 Meter und somit schon höher als die Zugspitze.

    Nachdem ich (Pit) schon Probleme mit dem Schlafen in der Höhe in Guatemala hatte, war ich gespannt wie es mir in Peru ergehen würde. 3000m -> kein Problem.

    Die erste Tour ging auf 3700m zum Lake Wilcacocha. Die Wanderung war recht unspektakulär und nicht zu anspruchsvoll, was uns Hoffnung für die nächsten Tage gegeben hat. Das aufregendste war fast die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (in einen Minivan passen uuuuunendlich viele Leute rein).

    Die zweite Tour am kommenden Tag war umso spektakulärer. Los ging's um 5:00 in der Früh (ja, so ein Sabbatical ist anstrengend 😬). Zuerst mit einem Bus für zweieinhalb Stunden über Straße und Schotterweg zum Ausgangspunkt der Wanderung auf 3900m und dann zu Fuß hoch zu unserem Ziel auf 4600m. Nur 700m Höhendifferenz, das ist ja easy... von wegen... Der Ruhepuls liegt schon beim Start mindestens 20% höher als auf Meereshöhe.
    Die erste Stunde war ganz gemütlich: durch ein traumhaftes Tal welches nur aus einem Bilderbuch enstanden sein kann. Danach ging es für zwei Stunden nach oben. Da machten sich bei mir auch schon wieder die ersten Anzeichen von Höhenkrankheit bemerkbar, zuerst leichte und dann richtig schlimme Kopfschmerzen. Gut, dass wir vom Frühstück Tee aus Coca Blätter mitgenommen haben, das hilft.
    Nach dem Aufstieg verweilen wir für eine Stunde an der Lagune, die von riesigen Bergen und Gletschern umgeben ist. Einfach atemberaubend! 🙌
    Danach ging's wieder gemütlich nach unten zum Bus.
    Zuhause angekommen merke ich (wieder Pit) leider, dass die Kopfschmerzen wieder da sind und ich mich richtig schlecht fühle. Zusätzlich zur Höhe hab ich mir wohl einen Sonnenstich geholt. 😣
    Hilft nix, am nächsten Tag geht's zu unserem 4-Tagestrek. Also, alles wieder packen und ab ins Bett...
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  • Day78

    Santa Cruz Trek Day 2, Teil 1

    October 2, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 2 °C

    Tag 2. Beginnt um 6 Uhr.
    Also geschlafen habe ich im Zelt so semi-gut. Man sagt, dass liegt an der Höhe. Ab 3.000m sind wohl mit Schlafproblemen zu rechnen. Muckelig warm wars halt auch nicht. Und ja, ne Isomatte bleibt halt ne Isomatte.. Und ich werde älter.. 😁
    Kurz frisch gemacht (=Zähne geputzt) & Wandersachen angeschmissen. Achso, sanitäre Anlagen gibt es im Übrigen während des ganzen Trecks keine.... Büsche viele. Tjaa, Liebe zur Natur und so.. 🤷‍♀️ Und dann auch gefrühstückt. Kaffee, Kaffee, und klar, Coca Tee. Die Coca Blätter im Tee helfen gegen mögliche Höhenprobleme bzw beugen diese vor. Frühstück hat Helmet, unser Koch, vorzüglich vorbereitet - Rührei und Brötchen. Gute Stärkung also.
    Mit der Aussicht, die schon wieder nervigen Sandfliegen loszuwerden, sind wir dann auch direkt losgewandert. Mega Service übrigens - Helmut und der "Eselmann" (Arriero) kümmern sich ums Abbauten aller Zelte etc.
    Heute steht der anstrengste Tag bevor : vom Camp (3.800m) geht es ca 5-6Std hoch bis zum Pass Punta Unión (4.750m), und von dort wieder runter auf 4.200m zum nächsten Campingplatz.
    Also Wetter - los gelaufen sind wir im Trockenen. Und die ersten zwei Stunden waren entspannt - durchs Tal, nur leichte Steigungen. Mit wachsendem Schwierigkeitsgrad des Treks verschlechterte sich auch das Wetter. Erst ein paar Tropfen Regen für einige Zeit. Zum Glück habe ich ja meinen Poncho (den habe ich im übrigen am Amazonas gekauft und dort nie gebraucht, sollte wohl so sein 🤷‍♀️). Dann aber - Schnee. Große dicke Schneeflocken. Zum Glück hatte ich meinen Poncho. Obwohl ganz ehrlich - nass geschwitzt vom andauernden Anstieg. Nass von oben. War uns auch irgendwie alles egal 😅 Gute Stimmung, zwischendurch unterstützt und gefördert durch Musikbegleitung (sogar deutsche Klassiker und Schlager gab's uber die Musikbox zu hören 😁), und immer wieder kleine Pausen unter Felsvorsprüngen für reichlich Snacks.
    Die letzte Stunde bis zum Pass hatte es dann wirklich in sich: nur noch eine felsige Landschaft, und sooo viel Schnee, und noch mehr bergauf. Aber auch das haben wir alle, ich behaupten mal, erstaunlich gut geschafft. Was ein geiles Gefühl!! :) das lässt sich hier kaum in Worte fassen. Aber die Freude auf dem Pass war enorm gross!! :)
    Kalt war mir beim Wandern eigentlich gar nicht. Nur in den Pausen, aber da hatte ich dann ja auch immer trockene Schichten im Rucksack, die ich mir schnell überziehen konnte.
    Am Pass gab's noch ne Portion Nudeln zur Stärkung. Und währenddessen klärte es sogar zumindestens noch etwas auf und wir konnten die schöne Lagune und einen kleinen Teil der beeindruckenden Berge um uns rum sehen.
    So - so viel zu Tag 2, Teil 1.
    So ein aufregender Tag!! Er verdient zwei Einträge!!
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  • Day78

    Santa Cruz Trek Day 2, Teil 2

    October 2, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C

    Nach der Passüberquerung hat der Schnee nachgelassen & die Sonne kam immermehr durch.
    Wir jetzt noch ca. 2Std runter gewandert bis auf 4.250m gewandert zum Campspot Taullipampa. Super schöne Landschaften - und vor allem endlich bergab :)
    Unten angekommen waren unsere Zelte schon aufgebaut. Wir habdn uns alle völlig erschöpft auf die Wiese gelegt, alle Kleidung zum Trocknen ausgebreitet, und die Sonne genossen - ein Träumchen. Außerdem gab's auf der Höhe auch keinen nervigen Sandfliegen mehr - tres bien.
    Abends habens wir uns dann alle noch gemütlich ins Zelt gehockt & mit Hilfe von Pisco & Whiskey im Tee uns aufgewärmt. Schließlich war der Ausblick auf den nächsten Tag auch etwas entspannter - eigentlich nur bergab (6Std, aber immer nur bergab).
    Was ein aufregender Tag!
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  • Day106

    Laguna 69

    July 5, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 7 °C

    Nach einer Katzenwäsche machten wir uns Richtung Laguna 69, die wir am nächsten Tag besichtigen wollten, auf. Der Weg dorthin führte uns zunächst durch die Ausläufer der Anden. Wir fuhren durch wunderschöne Täler mit Bächen und Flüßen und hatten endlich wieder, nach der sandigen und lehmigen Nordküste, eine grüne und saftige Umgebung. In einer Ortschaft mit dem Namen Nueva Esperenza konnten wir tanken. Die beiden uralten Zapfsäulen befanden sich hinter einem Maschendrahtzaun in einem Haus. 😂 Der Weg führte uns dann tiefer in die Anden, über zahlreiche Kehren und vor allem durch unzählige Tunnels (mindestens 50), die nur einspurig ausgebaut waren und wo möglicher Gegenverkehr durch Hupen aufmerksam gemacht werden sollte. Wir waren auf dem Cañón del Pato angekommen. Traumhafte Täler und Schluchten gepaart mit Flüssen und Wasserfällen und am Ende ein wahnsinniger Ausblick auf die Weißen Kordilleren mit ihren schneebedeckten Bergspitzen, die bis auf 6.500 Meter in die Höhe ragten. Unser Julio musste bei diesen Bedingungen Höchstleistung liefern, vor allem gegen dem Ende, als es 13 km lang über steinige Feldwege auf 3.500 Meter Höhe hoch ging. Ein kurzes Drehen an der Luftzufuhr des Vergasers versorgte ihn mit ausreichend Sauerstoff.👍

    Wir kamen dann gegen 17.00 Uhr am heutigen Etappenziel an: ein Ausschank einer lokalen Brauerei, der in einen Container gebaut war und mitten in den Bergen stand. Der 360° Ausblick war überwältigend, das Bier auch. Wir wurden von Augusto, dem Wirt, kurz in die 10 Biersorten eingeführt und los ging es. Am Ende sprach Sophia ihr bestes Spanisch und Antonio, der mit trank, hingegen konnte sich nicht mehr hinter dem Tresen halten. Na ja, mit Franken in dieser Disziplin wetteifern zu wollen ist schwierig.😀 Wir verschlossen dann den Container für ihn (er war nicht mehr dazu in der Lage) und brachten ihn ins Bett. Wir selbst schliefen im Bulli neben dem Container mitten in den Bergen auf 3.500 Metern ohne Wasser und Strom. Bulli-Feeling pur!!

    Am nächsten Morgen beendete der Wecker jäh die Nachtruhe und wir machten uns auf den Weg zur Laguna 69. Das ist ein See auf 4.600 Metern Höhe, der seinen Namen schlichtweg von der Durchnummerierung sämtlicher Seen in dieser Gegend hat. Zunächst mussten wir noch 11 km mit dem Van zum Ausgangspunkt fahren. Von dort ging es dann zu Fuß weiter. Der Weg führte uns zunächst an einem Fluss mit Wiesen vorbei, auf denen freilaufende Kühe und Esel grasten. Die waren so entspannt, das wir sie sogar streicheln konnten. Dann kam der erste Anstieg und wir spürten beim Atmen die Höhe. Die Akklimatisierungsphase war diesmal wohl zu kurz. Zum Glück hatten wir Kaiserwetter mit Sonnenschein und blauen Himmel mit einer herrlichen Aussicht auf die schneebedeckten 6.000er Berge. Im zweiten Anstieg jedoch merkten wir heute die Anstrengung und Höhe deutlich und wir waren froh, als wir endlich nach 3 Stunden bei der Laguna 69 ankamen. Wir wurden dann aber auch mit einem wunderschönen, türkisblauen See, umgeben von Bergen, belohnt. Auch wenn es vielleicht kitschig klingt, aber sowas Schönes hatten wir bislang ganz selten gesehen. Die peruanischen Anden hatten uns nun völlig in ihren Bann gerissen.

    Nach dem Abstieg entschieden wir, noch so weit wie möglich an diesem Tag zu fahren und Huaraz, eine Stadt in den Anden, sollte unser Ziel sein. Die Fahrt dauerte 3 Stunden und wir waren froh, als wir gegen 19.00 Uhr endlich in der Unterkunft ankamen. Nach 2 Tagen und Nächten ohne fliessend Wasser wollten wir mal wieder eine warme Dusche haben und so blieben wir diese Nacht auf einem Hotelzimmer. Wir kochten dann noch zu Abend: Gemüsepfanne mit Teriyakisoße und Chorizo, dazu Quinoa. Nach so einem Tag schmeckte es um so besser. Die jungen Katzen der Hotelbesitzer wichen uns dabei nicht von der Seite. 😀
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  • Day80

    Santa Cruz Trek Day 4

    October 4, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Um 7Uhr, also fast ausschlafen, wurden wir ein letztes Mal von unserem Guide geweckt.
    Frühstück mit lecker Pfannkuchen. Und dann ein letzter kleiner Walk: halbe Stunde wandern zu den heißen Quellen, "Agua Termales".
    Heisst auch: nach vier Tagen Wasser für den ganzen Körper!! Wie wir es doch alle zu schätzen wussten.. :)
    Nach ca zwei Std gings zurück zum Camp, um zurück nach Huaraz zu fahren.
    In Huaraz angekommen, haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, im super schönen "Selina-Hostel" (fast ein Hostel) uns alle ewigang frisch zu machen, beim Abendessen zu eskalieren (nebst Pisco Maracuja gab's zahlreiche Vorspeichen, plus Hauptgang - was muss das muss :)) und den Abend dann gemeinsam bei Drinks und Musik in der Sweet (jap, er hat tatsächlich die Sweet gemietet - sowas gibt's im Hostel) den Trek ausklingen zu lassen.
    Also, definitiv neben Medellín in Kolumbien und den Galapagos Inseln ein riesen Highlight meiner Reise bisher!
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  • Day74

    From Máncora to Huaraz

    September 28, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 17 °C

    In Trujillo, ein Ort an der Küste Perus, und mein Ort in den zweiten Bus nach Huaraz umzusteigen, hatte ich ca. 2 Std Zeit. Es war acht Uhr morgens
    Und bin ein bisschen durch die Gegend getingelt - erster Eindruck von Peru, sehr gut :) nach 10-15min war ich auf einer belebten Straße. Und für gerade mal 2Sol (=50 Cent) habe ich den leckersten, frisch gepressten Osaft überhaupt getrunken. Loooove it 😍😍
    Auch dann die ersten Eindrücke in Huaraz: eine so so belebte, quirlige Stadt. Ich weiss gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll. Überall Leute, die was verkaufen. Überall Leute in traditioneller Kleidung. Überall was los. Genau mein Ding.. :)
    Hab nicht soo viele Bilder gemacht, unten ein paar Eindrücke.
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You might also know this place by the following names:

Ancash, منطقة أنكاش, Ankashu jach'a suyu, Рэгіён Анкаш, Анкаш, Regió d'Ancash, Région d'Ancash, Region Ancash, Regione di Ancash, アンカシュ県, ანკაში, Regio Ancatiensis, Ankašo departamentas, Wilayah Ancash, Ancax, Ancash-regionen, اینکاش, Anqash suyu, แคว้นอังกัช, 安卡什大区

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