Peru
Ancash

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Top 10 Travel Destinations Ancash

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156 travelers at this place

  • Day53

    Santa Cruz Trek - die bisher größte...

    December 2, 2018 in Peru ⋅ ☀️ 15 °C

    ...Herausforderung. Gott sei Dank gibt’s Esel. 😂 Aber Eins nach dem Anderen...

    Vier Tage geht es für uns also nun durch den Huarascan Nationalpark. Um 5:00 Uhr steigen wir in den Minibus von Eco Ice Peru und die Tour vom Vortag steckt uns noch in den Knochen. Da kommt es ganz gelegen, dass jeder von uns 5 Kilo für die Donkeys (also die Esel) packen darf und dass wir weder Zelt, Schlafsäcke, noch sonstige Verpflegung tragen müssen. Das kennen wir von Guatemala ja auch ganz anders. 😉
    Zusammen mit César, unserem Guide, Jonathan aus den Niederlanden und Brittany aus den USA fahren wir als kleine Gruppe los. Kurz nach Sonnenaufgang ist dann an Schlafen im Bus nicht mehr zu denken: es geht größtenteils über eine Schotterstraße zum Ausgangspunkt und die Schlaglöcher schütteln uns ordentlich durch. Aber Gott sei Dank verpassen wir somit nicht die atemberaubenden Aussichten und eine abenteuerliche Fahrt über einen Pass auf fast 5000 Meter. Wir schauen begeistert aus dem Bus und halten für mehrere Fotostops.
    Nachdem wir dann am Start der ersten Wanderung angekommen sind und unser Donkey-Driver (das klingt doch viel besser als Eseltreiber 😬) Walter alles auf unsere tierischen Begleiter geladen hat, geht’s zu Fuß los. Die erste Tagesetappe ist kurz und führt durch wunderschöne Landschaft zu unserem ersten Campingplatz. Walter ist mit den Eseln schon früher da, die Zelte sind aufgebaut und alles ist bezugsfertig. Was für ein Luxus!
    Man merkt die Höhe schon deutlich, auch die Sonne brennt ordentlich runter und gerade Pit ist noch etwas vom Sonnenstich am Vortag gezeichnet, aber unterwegs gab’s Snacks und mehr als genügend Mittagessen und wir merken schnell, dass wir uns in Sachen Verpflegung keine Sorgen machen brauchen.
    Überhaupt: César und Walter kümmern sich die kompletten vier Tage ganz hervorragend um uns und die größte Sorge ist eigentlich nur, ob wir ausreichend Hunger für Frühstück, Brotzeit-Sackerl, Mittagessen, Teatime (kein Witz, jeden Tag um 16:30 Uhr im Essens-Zelt ☺️) und Drei-Gänge-Abendessen bei Kerzenschein aufbringen können Um die Antwort vorweg zu nehmen: ja, hat geklappt. 😂
    Früh geht es am ersten Abend ins Bett, der Tag war ja schließlich sehr lang. Wir packen uns in viele Schichten und kuscheln uns im Zelt in Schlafsack und Decke. Nachts wird es auf dieser Höhe und bei sternenklarem Himmel schon empfindlich kalt.
    Die nächsten Tage laufen dann ähnlich ab: wir werden um 6 mit Kaffee und Tee im Zelt geweckt, nach dem Frühstück wird ca. 7 Stunden gewandert und am Nachmittag kommen wir in unserem nächsten Camp an. Dort gibt’s dann Kaffee und Tee, leckeres Abendessen und viele Partien UNO. 😉 Pit wäscht sich sogar zweimal im eiskalten Bach, während ich mich dann doch lieber an die Waschschüsseln mit warmen Wasser im Camp halte. 😬
    Die Natur, durch die wir jeden Tag gehen, lässt sich nur schwer beschreiben. Es ist unglaublich schön hier, die Berge um uns sind gute 6000 Meter hoch, die Wanderungen sind extrem abwechslungsreich und wir genießen die Weite, die Lagunen, Wasserfälle, Gletscher, Wiesen, Wälder und Schotterpisten. Irgendwie scheint hier alles ein bisschen größer und malerischer als in den Alpen (auch wenn wir alle wissen, dass wir ganz traumhafte Berge in Europa vor der Haustür haben). Auch das Wetter lässt uns die 4 Tage nicht im Stich und das, obwohl eigentlich schon keine Wandersaison mehr ist und wir tatsächlich gerade die letzte Tour für dieses Jahr bei unserem Tourveranstalter machen. Was für ein Glück, denn auch an den Campingplätzen ist außer uns fast niemand. Von César erfahren wir, dass in der Hochsaison hier oft bis zu 120 Leute ihre Zelte aufschlagen.
    Am letzten Tag kehren wir beeindruckt, müde und sehr glücklich nach Huaraz zurück. Bei Orlando, dem Besitzer unseres Trekkingveranstalters gibt es ein letztes gemeinsames Essen und viele wohlverdiente Pisco Sours. So lässt es sich aushalten!!!
    Fazit nach 4 Tagen Wandern:
    - die Höhe macht den Unterschied (wer genaueres wissen will, fragt am besten Pit)
    - die Natur kann’s einfach am besten
    - und: Gott sei Dank gibt’s Esel 😉
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  • Day61

    Laguna Aguak

    February 3, 2020 in Peru ⋅ ☁️ 9 °C

    Gestern sind wir zu Laguna Aguak (4550m) gewandert. Leider spielte das Wetter so gar nicht mit und es hat während dem Aufstieg zu Regnen begonnen. Zum Glück befand sich am See eine kleine Hütte in der wir uns unterstellen konnten.

    Aufgrund des ziemlich schlechten Wetters, nur begrenzter Möglichkeit Touren ohne Guide zu unternehmen😡 und der wenig verbleibenden Tage auf unserer Reise haben wir uns entschieden heute in Richtung Cusco aufzubrechen. Cusco ist mit einigen Outdooraktivitäten und der Nähe zum Machu Picchu ein sehr beliebtes Ziel in Peru. Für uns bedeutet das eine sehr lange Reise. 8h Busfahrt vom 3050m hohen Huaraz nach Lima (Meereshöhe). Von Lima aus erwartet uns eine ca 20 h lange Busfahrt ins 3400 m hohe Cusco. Die Höhenunterschiede sind für den Körper ziemlich anstrengend und es kann durchaus zu Kopfschmerzen kommen.
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  • Day252

    Laguna 69, Peru (Huaraz)

    September 9, 2019 in Peru ⋅ ☀️ 10 °C

    Wie gesagt 4 Uhr früh klingelt heute der Wecker ... nicht so schlimm den ich konnte sowie so nicht gut schlafen obwohl das Bett voll bequem ist!
    4:30 werde ich pünktlich abgeholt ... wir steuern noch paar andere Hostel an und sammeln Leute ein. Irgend wann schlafe ich im Bus ein (ist eine Seltenheit!)
    Nach knapp 3 Stunden erreichen wir den Vorort von wo die Wanderung los gehen soll. Hier frühstücken wie und nehmen noch was mit für den Mittag!
    Nach weiteren 20minuten erreichen wir schließlich den Startpunkt! Voll motiviert geht es los! Startpunkt liegt bei ca. 3.910m und die Lagune bei 4.600m
    Also knapp 700 Höhenmeter und 12km (hin und zurück)
    Es ist eine schöne Wanderung immer entlang eines kleinen Flusses. Man hört nichts mehr als die Natur... das Gezwitscher der Vögel, das Summen der Fliegen und das Plätzschern des Flusses!
    Die Wanderung ist im Prinzip nicht wirklich sehr anstrengend aber zieht sich doch ganz schön ... den hinweg machen wir in 3h die letzten waren fast eine Stunde später oben ... gut für uns den wir konnten somit länger die UNGLAUBLICHE Aussicht geniesen! Der Anblick auf die Lagune ist surreale den die ist so blau das man den eigenen Augen kaum glauben kann. Mit den Foto ist es leider in keinem Fall rüber zu bringen! Hätte ich das nicht selber gesehen, wär ich der erste der geschrien hätte "Photoshop"🤣
    Und ob das nicht reicht ... auf dem benachbarten Berg geht plötzlich eine Lavine los🤩🤯 was für ein Anblick! Wir waren weit weg und deshalb ungefährlich. Es war total unglaubwürdig wie die Lavine runter kam... in einer absoluten Stille... der Krach kam total verzögert bei uns an... aber dann mit vollem karacho! WOW😳
    Wir verbiegen 1,5h und somit fast 1h mehr als warscheinlich sonst die Leute hier! Es macht mir garnix aus ... ich hätte noch ewig hier verbringen können. Na gut der Abstieg geht um einiges schneller und so waren die meisten spätestens nach 2 Stunden unten.
    Von unserem Guid erfahren wir warum die Lagune "69" heißt ... nein nicht weil sie einer Zahl ähnelt wie man es vieleicht vermuten würde .. ganz einfach in dieser Gebirgskette gibt es um die 150 Lagunen und die sind einfach nur Nummeriert. Die Lagune 69 ist einfach mit die schönste und perfekt geeignet fürs Hikken.
    Zurück im Bus dauert die Rückfahrt noch mal 3,5h und so erreichen wir erst gegen um 8 Uhr abends das Hostel ... ich bin total kapput und habe mega Kopfschmerzen!
    Ich kaufe mir noch ein großes Wasser und falle direkt ungedusch und total hungrig ins Bett! Die letzten Nacht-Busfahrten haben ganz schön geschlaucht!
    In Huaraz gibt es noch mehr Wanderrouten mit Touren von 2 bis 8 Tagen .... ich werde mich definitiv gegen eine weitere Wanderung entscheiden!🤣
    Peru ist noch Jung and da werde ich noch genug Berge besteigen da bin ich mir sicher!🤣
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  • Day251

    Huaraz, Peru

    September 8, 2019 in Peru ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir erreichen Huarz 4:30 am morgen.... überraschenderweise auf die Minute genau!
    Ich hab mir noch kein Hostel oder sonstiges gebucht! Erst mal Hostelworld checken ... siehe da Selina Hostel hat 24h Rezeption und ist nur 500m entfernt. Nichts wie hin ... eingecheckt und gleich das 14 Bettzimmer bekommen ... erst mal ins Bett!
    Gegen 12 Uhr bin ich wach und schaue mir erst mal die Stadt an! Von einer Reisebekannschaft habe ich ein Tipp bekommen für Hikking Touren!
    Ich mache lecker Mittag und buche mir für morgen eine Hikking Tour zu der Lagune 69.
    Die Tour buche ich in einem anderem Hostel (auch eine Empfelung).
    Im Hostel treffe ich einige Mädels aus Deutschland und ebenfalls eine Lehrering aus Deutschland die uns den Abend mit lustigen aber auch erschreckenden Geschichten aus ihrem Berufsleben erzählt!🤣🤯
    Ich bin spät dran den morgen muss ich bereits wieder um 4 Uhr früh aufstehen!
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  • Day60

    Laguna Churup

    February 2, 2020 in Peru ⋅ ☁️ 8 °C

    Am Sonntag sind wir zur Laguna Churup (4450m) gewandert. Einer der unzähligen Gletscherseen im Huascaran Nationalpark. Das Wetter war einigermaßen stabil sodass wir sogar beim Baden waren. Allerdings war das Wasser sehr kalt ❄️😅.
    Insgesamt eine schöne Wanderung um sich nach dem Aufenthalt am Meer wieder an die Höhe zu gewöhnen.
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  • Day60

    Huaraz

    February 26, 2020 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C

    Von 0 auf 3000m in nur 12h 🙈
    Hier muss man sich erstmal an die Höhe gewöhnen und das beste Hilfsmittel dafür ist Koka-Tee, den wir gleich am Anreisetag von unserer Hostelmuddi bekommen haben.

    Am nächsten Tag starteten wir eine kleine Aklimatisierungsrunde zur Laguna Wilcacocha um uns mit der dünnen Luft anzufreunden.
    Und was soll man sagen, ist schon ein ganz schöner Unterschied 😅

    Unser nächstes Ziel war der eigentliche Grund für unseren Aufenthalt in Huaraz und hat unsere Erwartungen noch übertroffen:
    Laguna Parón.
    Schon die Fahrt dahin war spektakulär, wenn auch ziemlich holprig, denn nach anfänglich guten Straßenverhältnissen fuhren wir 30km auf einer Schotterpiste unserem Ziel entgegen.
    Schon hier sahen wir riesige Berge und tiefe Schluchten.
    Auf einer Höhe von 4200m zeigte sich dann der größte See der Bergkette Cordillera Blanca in den peruanischen Anden von seiner besten Seite.
    Wer jetzt denkt, wir hätten mit Fotoshop nachgeholfen, der darf gerne eine Suchmaschine anschmeißen und sich vom Gegenteil überzeugen lassen 😜
    Um einen noch besseren Ausblick genießen zu können, erkraxelten wir einen nahen Aussichtspunkt und aufgrund der dünnen Luft ging das auch gar nicht mal so schnell 😅
    Aber der Aufstieg hat sich gelohnt, denn von dort genossen wir einen überwältigenden Blick auf den See und einen sich auf der anderen Seite über uns aufbauenden riesigen schneebedeckten Berg.
    Den Namen haben wir natürlich vergessen, da alle Orte/Berge nicht spanisch, sondern in der Sprache der indigenen "Quechua" (ja genau, wie bei Decathlon) benannt sind.

    Klugscheißer fun-fact gefällig?
    Bei dem imposante Berg am Fuße des 3km langen Sees, den über 6000m hohe Artesonraju (haben wir gegoogelt) , handelt es sich um nix geringeres als um den Berg des "Paramount Pictures" Logos.
    Das haben wir aber auch erst vor Ort erfahren und konnten der Geschichte nur mit etwas Fantasie glauben, wahrscheinlich sieht man ihn einfach von der anderen Seite 🤷🏼‍♀️
    Natürlich nutzten wir auch die angebotenen Kanus für einen Ausflug auf den See.
    So waren wir dank ordentlichem Rückenwind und mehreren Versuchen, ein einigermaßen passables Selfie zu fabrizieren, recht schnell in der Mitte der Lagune angelangt und unsere bezahlte Zeit neigte sich dem Ende.
    Der Weg zurück stellte sich daher als schwierig heraus und wir mussten ganz schön gegen die Wellen kämpfen um wieder ans Ufer zurückzukehren 😅

    Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, denn eigentlich herrscht hier gerade Regenzeit.
    Doch davon spürt man eigentlich nichts, denn auch hier ändert sich das Klima gerade rapide und man sieht es der Natur auch mancherorts an.
    Es regnet viel zu selten und das schon seit einiger Zeit 🙁

    Leider wurde aus den weiteren geplanten Wanderungen nix, denn das vermeintlich schwache Geschlecht hat anschließend ziemlich abgekackt...

    Doch so konnten wir die Gelegenheit nutzen, um uns dem Karneval zu widmen, der hier ziemlich groß gefeiert wird.
    An verschiedenen Tagen finden z.B. Paraden statt. Dabei schmücken die unterschiedlichen Stadtteile Festwägen zu diversen Themen und ziehen zusammen mit ihrem Orchester durch die Straßen um dann auf dem großen Marktplatz ein kleines Programm aufzuführen.
    Die Kostümierten tragen dabei häufig große Masken und oftmals verkleiden sich Männer als Frauen und bedienen dabei jedes Klischee.
    Je nach finanzieller Lage sind die Kostüme und die Kulissen der Wägen mehr oder weniger künstlerisch gestaltet.
    Die dargestellten Themen sind oftmals einfach nur lustig oder sozialkritisch, häufig in Bezug auf die Polizei, die das ganze übrigens mehr als zahlreich absperrt.
    Im Unterschied zu Deutschland werden hier übrigens keine Kamellen geworfen, sondern Stieleis 😂

    Am Faschingsdienstag drehen sie dann alle komplett durch...
    Wir wurden schon vorgewarnt, dass dann in den Straßen mit Wasser gespritzt wird und man das Handy besser zu Hause lassen oder in einen wasserdichten Beutel stecken sollte.
    Wir rechneten also mit Spritzpistolen und Wasserbomben.
    Weit gefehlt.
    Schon beim Verlassen des Hostels sahen wir bunt beschmierte Menschen und Autos, denn Wasser allein ist ja zu langweilig...
    Und man bewaffnet sich auch nicht nur mit Kinderkram, sondern die meist Jugendlichen ziehen mit Eimern durch die Straßen.
    Von den Dächern kommt auch immer mal ein überraschender Schwall... 🙈
    Auf dem Hinweg zu unserer "Bushaltestelle", die natürlich nicht gekennzeichnet ist, man weiß hier einfach von wo welcher Bus fährt, sind wir noch recht glimpflich davon gekommen.
    Wir fuhren ein Stück Richtung Caraz und liefen dann zu Thermalquellen, um uns auf Ewig von Rheuma, Muskelschmerzen und co. zu heilen.

    Wieder in Huaraz angekommen waren wir Gringos natürlich ein willkommenes Ziel der wasserwütigen Horden.
    Wir vermieden zwar große Kreuzungen, in denen regelrecht Krieg herrschte, wurden natürlich aber doch oft entdeckt und waren letztendlich klitschnass 😅
    Zum Glück hatten aber alle ihre teuflischen Farbbombem schon am Tag verballert und wir wurden wenigstens diesbezüglich verschont 💪🏽
    Aus sicherer Entfernung schauten wir uns das Spektakel dann noch vom Hosteldach an und versuchten zusammen mit den Besitzern und Eimern, unseren Beitrag an diesem Brauch beizusteuern 😜
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  • Day50

    Lake Wilcacocha & Laguna 69

    November 29, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Hallo zusammen, da sind wir wieder. 👋
    Nach 6 Tagen beim Trekken sind wir wieder in der Zivilisation angekommen.
    Wie im letzten Post schon geschrieben, gingen die Wanderungen von Huaraz los. Genau genommen waren wir im Huascarán Nationalpark mit der zweithöchsten Gebirgskette Südamerikas, der Cordillera Blanca.

    Die ersten zwei Tage waren Tagestouren angesagt, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Huaraz liegt auf guten 3000 Meter und somit schon höher als die Zugspitze.

    Nachdem ich (Pit) schon Probleme mit dem Schlafen in der Höhe in Guatemala hatte, war ich gespannt wie es mir in Peru ergehen würde. 3000m -> kein Problem.

    Die erste Tour ging auf 3700m zum Lake Wilcacocha. Die Wanderung war recht unspektakulär und nicht zu anspruchsvoll, was uns Hoffnung für die nächsten Tage gegeben hat. Das aufregendste war fast die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (in einen Minivan passen uuuuunendlich viele Leute rein).

    Die zweite Tour am kommenden Tag war umso spektakulärer. Los ging's um 5:00 in der Früh (ja, so ein Sabbatical ist anstrengend 😬). Zuerst mit einem Bus für zweieinhalb Stunden über Straße und Schotterweg zum Ausgangspunkt der Wanderung auf 3900m und dann zu Fuß hoch zu unserem Ziel auf 4600m. Nur 700m Höhendifferenz, das ist ja easy... von wegen... Der Ruhepuls liegt schon beim Start mindestens 20% höher als auf Meereshöhe.
    Die erste Stunde war ganz gemütlich: durch ein traumhaftes Tal welches nur aus einem Bilderbuch enstanden sein kann. Danach ging es für zwei Stunden nach oben. Da machten sich bei mir auch schon wieder die ersten Anzeichen von Höhenkrankheit bemerkbar, zuerst leichte und dann richtig schlimme Kopfschmerzen. Gut, dass wir vom Frühstück Tee aus Coca Blätter mitgenommen haben, das hilft.
    Nach dem Aufstieg verweilen wir für eine Stunde an der Lagune, die von riesigen Bergen und Gletschern umgeben ist. Einfach atemberaubend! 🙌
    Danach ging's wieder gemütlich nach unten zum Bus.
    Zuhause angekommen merke ich (wieder Pit) leider, dass die Kopfschmerzen wieder da sind und ich mich richtig schlecht fühle. Zusätzlich zur Höhe hab ich mir wohl einen Sonnenstich geholt. 😣
    Hilft nix, am nächsten Tag geht's zu unserem 4-Tagestrek. Also, alles wieder packen und ab ins Bett...
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  • Day106

    Laguna 69

    July 5, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 7 °C

    Nach einer Katzenwäsche machten wir uns Richtung Laguna 69, die wir am nächsten Tag besichtigen wollten, auf. Der Weg dorthin führte uns zunächst durch die Ausläufer der Anden. Wir fuhren durch wunderschöne Täler mit Bächen und Flüßen und hatten endlich wieder, nach der sandigen und lehmigen Nordküste, eine grüne und saftige Umgebung. In einer Ortschaft mit dem Namen Nueva Esperenza konnten wir tanken. Die beiden uralten Zapfsäulen befanden sich hinter einem Maschendrahtzaun in einem Haus. 😂 Der Weg führte uns dann tiefer in die Anden, über zahlreiche Kehren und vor allem durch unzählige Tunnels (mindestens 50), die nur einspurig ausgebaut waren und wo möglicher Gegenverkehr durch Hupen aufmerksam gemacht werden sollte. Wir waren auf dem Cañón del Pato angekommen. Traumhafte Täler und Schluchten gepaart mit Flüssen und Wasserfällen und am Ende ein wahnsinniger Ausblick auf die Weißen Kordilleren mit ihren schneebedeckten Bergspitzen, die bis auf 6.500 Meter in die Höhe ragten. Unser Julio musste bei diesen Bedingungen Höchstleistung liefern, vor allem gegen dem Ende, als es 13 km lang über steinige Feldwege auf 3.500 Meter Höhe hoch ging. Ein kurzes Drehen an der Luftzufuhr des Vergasers versorgte ihn mit ausreichend Sauerstoff.👍

    Wir kamen dann gegen 17.00 Uhr am heutigen Etappenziel an: ein Ausschank einer lokalen Brauerei, der in einen Container gebaut war und mitten in den Bergen stand. Der 360° Ausblick war überwältigend, das Bier auch. Wir wurden von Augusto, dem Wirt, kurz in die 10 Biersorten eingeführt und los ging es. Am Ende sprach Sophia ihr bestes Spanisch und Antonio, der mit trank, hingegen konnte sich nicht mehr hinter dem Tresen halten. Na ja, mit Franken in dieser Disziplin wetteifern zu wollen ist schwierig.😀 Wir verschlossen dann den Container für ihn (er war nicht mehr dazu in der Lage) und brachten ihn ins Bett. Wir selbst schliefen im Bulli neben dem Container mitten in den Bergen auf 3.500 Metern ohne Wasser und Strom. Bulli-Feeling pur!!

    Am nächsten Morgen beendete der Wecker jäh die Nachtruhe und wir machten uns auf den Weg zur Laguna 69. Das ist ein See auf 4.600 Metern Höhe, der seinen Namen schlichtweg von der Durchnummerierung sämtlicher Seen in dieser Gegend hat. Zunächst mussten wir noch 11 km mit dem Van zum Ausgangspunkt fahren. Von dort ging es dann zu Fuß weiter. Der Weg führte uns zunächst an einem Fluss mit Wiesen vorbei, auf denen freilaufende Kühe und Esel grasten. Die waren so entspannt, das wir sie sogar streicheln konnten. Dann kam der erste Anstieg und wir spürten beim Atmen die Höhe. Die Akklimatisierungsphase war diesmal wohl zu kurz. Zum Glück hatten wir Kaiserwetter mit Sonnenschein und blauen Himmel mit einer herrlichen Aussicht auf die schneebedeckten 6.000er Berge. Im zweiten Anstieg jedoch merkten wir heute die Anstrengung und Höhe deutlich und wir waren froh, als wir endlich nach 3 Stunden bei der Laguna 69 ankamen. Wir wurden dann aber auch mit einem wunderschönen, türkisblauen See, umgeben von Bergen, belohnt. Auch wenn es vielleicht kitschig klingt, aber sowas Schönes hatten wir bislang ganz selten gesehen. Die peruanischen Anden hatten uns nun völlig in ihren Bann gerissen.

    Nach dem Abstieg entschieden wir, noch so weit wie möglich an diesem Tag zu fahren und Huaraz, eine Stadt in den Anden, sollte unser Ziel sein. Die Fahrt dauerte 3 Stunden und wir waren froh, als wir gegen 19.00 Uhr endlich in der Unterkunft ankamen. Nach 2 Tagen und Nächten ohne fliessend Wasser wollten wir mal wieder eine warme Dusche haben und so blieben wir diese Nacht auf einem Hotelzimmer. Wir kochten dann noch zu Abend: Gemüsepfanne mit Teriyakisoße und Chorizo, dazu Quinoa. Nach so einem Tag schmeckte es um so besser. Die jungen Katzen der Hotelbesitzer wichen uns dabei nicht von der Seite. 😀
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  • Day73

    Worst trek of my life - altitude sick!

    December 14, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 12 °C

    I never felt such a long time so bad during any sport activity like yesterday 😵: Went on a 14km trek up to Laguna 69 on around 4600m altitude. Thought I am already acclimatized as I have been on a short trek >5000m one day before. Big mistake!

    I felt already a bit sick before and on the trek from km 4 on it all became worse 😲: Headache, nausea, no coordination (like drunk), very hard breath....thought I would never make it to the laguna 😞!

    But I pushed through, which resulted in the end in 10km (or 5h) suffering. And as top of the cake, when I arrived @ the laguna, heavy rain hit in and stayed for the whole way back to the bus, got so soacking wet 😥.

    But to put it positive: Learned to overcome my body by will, but though need to listen more to my body before next treks and take more care about proper acclimatization 😃.
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  • Day60

    Cañon del pato

    September 21, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Today we left the coast of Peru to head to the Cordillera Blanca, the world’s highest tropical mountain range. The challenge is to make it through Cañon del pato. Up, up, up we go, the road is mostly single lane with areas to pass each other for oncoming traffic. The 54 tunnels are pitch dark, single lane and I did a lot of praying that no truck or bus will face us in the dark. Michael and Esmeralda made it through the 40 km stretch, while I am holding on to whatever I can when I see the cliffs plummeting down 1000 meters. But we arrived safe and sound in the cute mountain town of Caraz.
    We both need a drink while the daughters of our camp host check out the camper.
    Tomorrow we will get to check out some pretty amazing lagoons.
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You might also know this place by the following names:

Ancash, منطقة أنكاش, Ankashu jach'a suyu, Рэгіён Анкаш, Анкаш, Regió d'Ancash, Région d'Ancash, Region Ancash, Regione di Ancash, アンカシュ県, ანკაში, Regio Ancatiensis, Ankašo departamentas, Wilayah Ancash, Ancax, Ancash-regionen, اینکاش, Anqash suyu, แคว้นอังกัช, 安卡什大区

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