Peru
Ancash

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Top 10 Travel Destinations Ancash
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163 travelers at this place
  • Day61

    Laguna Aguak

    February 3, 2020 in Peru ⋅ ☁️ 9 °C

    Gestern sind wir zu Laguna Aguak (4550m) gewandert. Leider spielte das Wetter so gar nicht mit und es hat während dem Aufstieg zu Regnen begonnen. Zum Glück befand sich am See eine kleine Hütte in der wir uns unterstellen konnten.

    Aufgrund des ziemlich schlechten Wetters, nur begrenzter Möglichkeit Touren ohne Guide zu unternehmen😡 und der wenig verbleibenden Tage auf unserer Reise haben wir uns entschieden heute in Richtung Cusco aufzubrechen. Cusco ist mit einigen Outdooraktivitäten und der Nähe zum Machu Picchu ein sehr beliebtes Ziel in Peru. Für uns bedeutet das eine sehr lange Reise. 8h Busfahrt vom 3050m hohen Huaraz nach Lima (Meereshöhe). Von Lima aus erwartet uns eine ca 20 h lange Busfahrt ins 3400 m hohe Cusco. Die Höhenunterschiede sind für den Körper ziemlich anstrengend und es kann durchaus zu Kopfschmerzen kommen.
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    Thomas Kirschner

    Habt's wieder an Hund dabei kappt 😁😁

    2/4/20Reply
     
  • Day73

    Worst trek of my life - altitude sick!

    December 14, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 12 °C

    I never felt such a long time so bad during any sport activity like yesterday 😵: Went on a 14km trek up to Laguna 69 on around 4600m altitude. Thought I am already acclimatized as I have been on a short trek >5000m one day before. Big mistake!

    I felt already a bit sick before and on the trek from km 4 on it all became worse 😲: Headache, nausea, no coordination (like drunk), very hard breath....thought I would never make it to the laguna 😞!

    But I pushed through, which resulted in the end in 10km (or 5h) suffering. And as top of the cake, when I arrived @ the laguna, heavy rain hit in and stayed for the whole way back to the bus, got so soacking wet 😥.

    But to put it positive: Learned to overcome my body by will, but though need to listen more to my body before next treks and take more care about proper acclimatization 😃.
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    Stunning! You did it!😄

    12/15/19Reply
    Volker Jezerkowsky

    Ohh, sounds really like a challenge! Glad you made it.

    12/15/19Reply
    Daniel Garcia

    Ralf, don’t die! Be careful about altitude sickness 😷

    12/15/19Reply
    5 more comments
     
  • Day189

    Huaraz

    August 25, 2019 in Peru ⋅ ☀️ 17 °C

    Vom Meer geht es direkt wieder hoch in die Berge und zwar nach Huaraz.
    Ein kleines Örtchen mitten in Peru und in keiner Pauschalreise zu finden, warum auch es hat schließlich nicht viel zu bieten. Dafür aber die Landschaft drum herum. Ob mit Schnee bedeckte 6000er Berge, Gletscher zum anfassen oder Kristall blaue Lagunen.
    Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen und haben uns mit Paul und Lara auf den Weg zur Lagune69 gemacht die auf 4604m zu finden ist.
    Bei 3900m ging unsere Wanderung los und zum Glück "NUR" 14km hin und zurück😒
    Zwar schlägt uns die Höhenkrankheit mitlerweile nicht mehr auf Magen und Kopf aber an die dünne Luft gewöhnt man sich wahrscheinlich nie. Also hieß es wieder 10m hoch-pause, 10m hoch-pause, usw...
    Oben angekommen gab es wie so oft den "WOW" Effekt, die von Gletscherwasser gespeiste Lagune69.
    Wir waren uns sicher, dass wir so blaues und klares Wasser noch nie gesehen haben.
    Ein schönes ausgiebiges Picknick, ein anschließendes Fotoshooting und dann hieß es wieder zurück.

    An den beiden folgenden Tagen hieß es, wie so oft stundenlang Bergauf, da alle Sehenswürdigkeiten wie immer gefühlt unerreichbar sind.
    Der Gletscher "Pastoruri" und die Lagune "Churup" waren weitere Ziele und beide waren wie fast immer die Anstrengungen wert.
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    Anja Endler

    Oh man,daß geht ja Schlag auf Schlag bei Euch. Super tolle Bilder und wirklich ein gigantisches Blau der Gletscherseen. Hammer😆

    9/9/19Reply
    Katrin und Stefan

    Sooooooo schön 😍

    9/10/19Reply
    Katrin und Stefan

    Da habt ihr echt Recht, wir waren damals auch völlig beeindruckt von dem tollen Wasser 😁. Bei euch war es sogar noch blauer👌 einfach Hammer 😘

    9/10/19Reply
    3 more comments
     
  • Day185

    Huaraz and hasta la proxima, Peru!

    November 6 in Peru ⋅ ☁️ 7 °C

    Our last stop in Peru before heading back to Lima and continuing our trip on another continent.
    Huaraz is famous for hiking trips to incredible landscapes, glaciers and colorful lagoons. We did two hikes one to the famous lagoon 69. The color of the water is insane. You cannot believe this is a real.
    A successful ending of our trip trough Peru.
    With the night bus we went back to Peru where we stayed in a hostel in our favorite neighborhood: Barranco. Here we enjoyed a last time ceviche and pisco sour and prepared ourselves for the next destination. After six months in Latin America we’re leaving the continent… 😉
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    Janina Lampe

    Incredible, looks like Photoshop :D

     
  • Day36

    Der weiße Sherpa

    September 7 in Peru ⋅ ⛅ 9 °C

    Heute geht ein Traum in Erfüllung - wir erklimmen 4604m und erreichen die Lagune 69. So unaufgeregt der Name auch klingen mag, der Anblick dieses Gletschersees ist jede Anstrengung wert. Und anstrengend, das war der dreistündige Anstieg definitiv - nicht so sehr von der Muskelkraft, vielmehr für mein Herz und meine Lunge, die sich während der Wanderung manchmal wie in einer Druckkammer anfühlten. Habt ihr je eure Lunge gespürt? Der weiße Sherpa bleibt von diesen Erfahrungen unberührt. Aber dazu später mehr!
    4.20 Uhr klingelte der Wecker, 4.45 Uhr sollten wir abholbereit sein - eine Stunde später holt uns tatsächlich der Bus ab. Auf geht es! Wir fahren am Nevado Huascaran vorbei, mit 6768m der höchste Berg Perus, schrauben uns langsam die Berge hinauf, vorbei an kleinen Dörfern mit luftgetrockneten Ziegeln, an Blaubeerplantagen und Maisfeldern.
    Nach etwa 1,5 h halten wir in Yungay (3600m), Frühstückspause! Die Kinder bringen die Getränke und Speisen. Schule haben sie - zumindest heute - nicht. Als nächstes halten wir 5min. an der smaragdgrünen Llanganuco Lagune (3850m). Jeder See hier hat meine Lieblingsfarben!
    Der Halt Cebollapampa auf 3900m bildet den Ausgangspunkt unserer 14km-langen Wanderung. Die Landschaft ist unfassbar schön, zunächst wandern wir durch ein Auenland, mit Bachläufen, wundersamen Bäumen, Gebirgsblumen und grünem Gras, gerne stehen uns Kühe im Weg. Dann wird es felsiger, aber der Anstieg ist moderat und wir kommen gut voran. Alle halbe Stunde machen wir ein paar Minuten Pause, trinken etwas und geben unserem Körper Zeit wieder seinen Ruhepuls zu bekommen, oder zumindest etwas in der Richtung.
    Wir sind etwa bei 2/3 der Route, da kommen uns zwei aus unserer Gruppe schon wieder entgegen - fullspeed (wirklich?!). Aber unser Guide, der die Gruppe von hinten begleitet, geht den Weg täglich und benötigt auch nur 1h 10' für die Strecke.
    Vor uns türmen sich die weißen Berge der Cordillera, links ein hoher Wasserfall (catarata!). Jetzt beginnt der wirkliche Anstieg. Chris fällt es sichtlich leichter, er ist topfit, aber ich komme auch gut voran. Meine Atmung eskaliert erst als wir auf etwa 4400m ankommen. Ich muss öfter halten, um ausreichend Luft zu bekommen... Verheißungsvoll sind die ausnahmslos glücklichen Gesichter derjenigen, die sich schon auf dem Rückweg befinden. Bald geschafft! Dann aber folgt laut Aussage des Franzosen, der später einiges hinter uns zurückbleibt, "der längste Kilometer seines Lebens". Der weiße Sherpa rettet mich: Chris, nun bepackt mit 2 Tagesrucksäcken, und ich (nur mit Korsett um die Lunge) erreichen nach 3h 5' die Lagune 69. Mein weißer Sherpa atmet kaum schneller als sonst - wie hat er das nur hinbekommen?
    Dieser Gletschersee raubt uns - in doppelter Hinsicht - den Atem! Wie wunderschön es hier ist. Die Lagune 69 wird zu Recht als "der schönste Gletschersee im Huascaran Nationalpark" beschrieben und liegt am Fuß des Pisco und Chacraraju. Wir genießen die Stille und ruhen uns nach ein paar Snacks und Brötchen etwas aus.
    Viel zu früh müssen wir wieder absteigen, ich hätte ewig bleiben können. Ob es wohl regnen wird? Leider gewinne ich die Wette gegen Chris (Inka-Cola!), dennoch fällt der Abstieg leicht und wir sind pünktlich nach 2h stolz über die gemeisterte Strecke und beglückt durch dieses fantastische Erlebnis wieder am Bus - bereit uns erneut durchschütteln zu lassen... Keine Kopfschmerzen an diesem Tag, nur rote Handrücken!
    Zur Feier des Tages gehen wir essen - und wir hätten niemals erahnt, dass selbst die Burger das Wochenmotto "blau" erfüllen werden!
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    Der weiße Sherpa aus N.

    Jahrzehntelanges Höhentraining (408m ü NHN)

    9/10/21Reply

    Zum Glück geht es dir wieder besser Katrin

    9/15/21Reply

    Kann kaum glauben, dass Christian das alles so gut gemeistert hat. War da etwa heimliches Training im Spiel,,? [Dad]

    9/15/21Reply

    Was ein geiles blau 🤩 [Kaddi]

    9/27/21Reply
     
  • Day252

    Laguna 69, Peru (Huaraz)

    September 9, 2019 in Peru ⋅ ☀️ 10 °C

    Wie gesagt 4 Uhr früh klingelt heute der Wecker ... nicht so schlimm den ich konnte sowie so nicht gut schlafen obwohl das Bett voll bequem ist!
    4:30 werde ich pünktlich abgeholt ... wir steuern noch paar andere Hostel an und sammeln Leute ein. Irgend wann schlafe ich im Bus ein (ist eine Seltenheit!)
    Nach knapp 3 Stunden erreichen wir den Vorort von wo die Wanderung los gehen soll. Hier frühstücken wie und nehmen noch was mit für den Mittag!
    Nach weiteren 20minuten erreichen wir schließlich den Startpunkt! Voll motiviert geht es los! Startpunkt liegt bei ca. 3.910m und die Lagune bei 4.600m
    Also knapp 700 Höhenmeter und 12km (hin und zurück)
    Es ist eine schöne Wanderung immer entlang eines kleinen Flusses. Man hört nichts mehr als die Natur... das Gezwitscher der Vögel, das Summen der Fliegen und das Plätzschern des Flusses!
    Die Wanderung ist im Prinzip nicht wirklich sehr anstrengend aber zieht sich doch ganz schön ... den hinweg machen wir in 3h die letzten waren fast eine Stunde später oben ... gut für uns den wir konnten somit länger die UNGLAUBLICHE Aussicht geniesen! Der Anblick auf die Lagune ist surreale den die ist so blau das man den eigenen Augen kaum glauben kann. Mit den Foto ist es leider in keinem Fall rüber zu bringen! Hätte ich das nicht selber gesehen, wär ich der erste der geschrien hätte "Photoshop"🤣
    Und ob das nicht reicht ... auf dem benachbarten Berg geht plötzlich eine Lavine los🤩🤯 was für ein Anblick! Wir waren weit weg und deshalb ungefährlich. Es war total unglaubwürdig wie die Lavine runter kam... in einer absoluten Stille... der Krach kam total verzögert bei uns an... aber dann mit vollem karacho! WOW😳
    Wir verbiegen 1,5h und somit fast 1h mehr als warscheinlich sonst die Leute hier! Es macht mir garnix aus ... ich hätte noch ewig hier verbringen können. Na gut der Abstieg geht um einiges schneller und so waren die meisten spätestens nach 2 Stunden unten.
    Von unserem Guid erfahren wir warum die Lagune "69" heißt ... nein nicht weil sie einer Zahl ähnelt wie man es vieleicht vermuten würde .. ganz einfach in dieser Gebirgskette gibt es um die 150 Lagunen und die sind einfach nur Nummeriert. Die Lagune 69 ist einfach mit die schönste und perfekt geeignet fürs Hikken.
    Zurück im Bus dauert die Rückfahrt noch mal 3,5h und so erreichen wir erst gegen um 8 Uhr abends das Hostel ... ich bin total kapput und habe mega Kopfschmerzen!
    Ich kaufe mir noch ein großes Wasser und falle direkt ungedusch und total hungrig ins Bett! Die letzten Nacht-Busfahrten haben ganz schön geschlaucht!
    In Huaraz gibt es noch mehr Wanderrouten mit Touren von 2 bis 8 Tagen .... ich werde mich definitiv gegen eine weitere Wanderung entscheiden!🤣
    Peru ist noch Jung and da werde ich noch genug Berge besteigen da bin ich mir sicher!🤣
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  • Day251

    Huaraz, Peru

    September 8, 2019 in Peru ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir erreichen Huarz 4:30 am morgen.... überraschenderweise auf die Minute genau!
    Ich hab mir noch kein Hostel oder sonstiges gebucht! Erst mal Hostelworld checken ... siehe da Selina Hostel hat 24h Rezeption und ist nur 500m entfernt. Nichts wie hin ... eingecheckt und gleich das 14 Bettzimmer bekommen ... erst mal ins Bett!
    Gegen 12 Uhr bin ich wach und schaue mir erst mal die Stadt an! Von einer Reisebekannschaft habe ich ein Tipp bekommen für Hikking Touren!
    Ich mache lecker Mittag und buche mir für morgen eine Hikking Tour zu der Lagune 69.
    Die Tour buche ich in einem anderem Hostel (auch eine Empfelung).
    Im Hostel treffe ich einige Mädels aus Deutschland und ebenfalls eine Lehrering aus Deutschland die uns den Abend mit lustigen aber auch erschreckenden Geschichten aus ihrem Berufsleben erzählt!🤣🤯
    Ich bin spät dran den morgen muss ich bereits wieder um 4 Uhr früh aufstehen!
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  • Day146

    Höhe Tag 2: Kopfschmerz + Erbrechen

    October 19, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 9 °C

    Was für ein Tag. Und dabei ist doch heute Joeys Geburtstag!

    Heute gehts zur Laguna 69 auf 4.600m. Komischer Name für den schönen See, vor allem wo doch all die anderen Seen hier in der Gegend einen Namen in Quechua haben! Kommt daher, dass als die Kartenmacher die Einheimischen eingeladen haben um die von denen durchnummerierten Seen zu benennen, keiner den Namen für den See 69 wusste. Er blieb also See 69. 😅

    Es ist 03:40Uhr morgens, der Wecker klingelt. Zwischen 04:30-05:00 (wie unmenschlich, um diese Uhrzeit ne Spanne anzugeben!) werden wir vom Bus abgeholt (er kommt um 05:03Uhr 😑) um den zweiten Akklimatisierungshike zu machen.
    Da wir gute 4 Stunden dorthin brauchen muss man leider schon so früh aufbrechen. Begleitet von zu lauter asiatischer Musik (why?) werden wir über peruanische, mit Schlaglöchern und bestimmt 150 Bremsschwellen versehene “Straßen” befördert. Der Busfahrer scheint seinen Führerschein im Kaugummiautomaten erworben zu haben, er fährt jedes Mal mit volle Karacho auf die Bremsschwelle zu, bremst dann scharf ab, segelt über die Schwelle drüber, wir prallen auf, er findet den Gang nicht, das Getriebe kratzt laut auf, uuund weiter gehts. Nach der Bremsschwelle ist vor der Bremsschwelle. Und das ab 5Uhr morgens ca. einmal pro Kilometer 🥴 Uooor, entspannender Schlaf geht anders.

    Um 7Uhr halten wir an, es gibt Frühstück. Joey und ich beißen beide in unsere Brötchen rein, und während Joey ein zufriedenes „hmmm, lecker!“ verlauten lässt denke ich: ‘Steinhart die Teile. Und muffig.’ Joey ist so lieb und bietet mir an, ihr 2. Leckeres gegen meinen zweiten Stein zu tauschen. Beim Hochheben fällt mir auf, dass die ganze Unterseite des Brötchens mit grünem Schimmel versehen ist. Uooor. Zum Glück hatte ich bislang nur in das weniger schimmelige gebissen.🤭

    Auf dem Hinweg zur Laguna scheint ein bisschen die Sonne. Herrlich, scheint doch noch gutes Wetter zu geben hier. Der Aufstieg fällt mir leicht, es sind nur 700Höhenmeter. Mittlerweile regnet es allerdings, wir tragen Regenjacke, -hose, und über alles drübber nochmal Regenponcho. Oben angekommen trifft mich jedoch direkt der Schlag. Ich bin wackelig auf den Beinen, mir ist unglaublich schlecht und mein Kopf hämmert. Die blaue Laguna ist mir komplett egal, ich mach kein einziges Foto, ich guck nur einmal hin, meine volle Energie ist meinem Körper gewidmet. Wir haben kein Wasser mehr, einer muss Micha helfen Wasser aus der Laguna zu reinigen. Joey gehts auch nur mittel, also wackele ich mit zum Wasser. Micha gibt mir andauernd Anweisungen, ich muss die Flasche tiefer halten, er kann so nicht pumpen, mir ist zum heulen zumute. Gehts nur mir so schlecht? Die ganzen 20jährigen um mich herum posen, machen Fotos und lachen, und ich bin hart am abkacken. Wieder zurück zum Felsen setzte ich mich hin, mitten in den Regen, Joey und Micha essen ihre Lunchbox, ich kann nur Kopf in die Arme stemmen, atmen, und mich bemitleiden. Ich muss mehr atmen, denn die Kopfschmerzen liegen daran, dass ich zu wenig Sauerstoff kriege hier oben. Also tief ein- und ausatmen. Tiiief einatmen, tiiief..., warte mal, ich krieg gar keine Luft hier oben! Ich krieg Panik, fange an zu weinen, dann krieg ich kein Luft und mach komische Japsgeräusche. Ich muss hier runter. Ich wackele über die Steine, Micha und Joey packen alles hinter mir ein, und mach mich auf den Weg runter.

    Nach ein paar Hundert Metern hat mich Micha eingeholt und trägt lieb meine Stöcker und mein Wasser, was noch oben lag. Gott, es geht mir sooo schlecht. 😫 Nach den ersten paar Höhenmetern runter gehts mir schon ein bisschen besser, ich trink ein paar Schlücke Wasser. Ab da an gings konstant bergab, irgendwan so schlimm dass ich mich übergeben musste. Da ich meine Lunchbox nicht gegessen hatte kam nur Wasser raus. Na toll, Wasser trinken ist also nicht drin. Die nächsten 2 Stunden folgt ein Wechselspiel aus mir schlecht, mir ist übel, ich breche Luft, ich breche Wasser in Form von weißem Schaum. Während ist das dritte oder vierte Mal ansetze kommt Joey, sagt “oh man Caro, mir gehts genauso”, stellt sich neben mich und wir brechen im Duo. Joey hat leider was gegessen, und das möchte alles raus, wir eiern also auf wackeligen Beinen zusammen runter und halten immer mal wieder kurz für Brechpausen an. Man. Und das an Joeys Geburtstag! Ich muss die ganze Zeit an diese grauenhafte Busfahrt denken. Wir müssen ja wieder zurück! Mir ist aber so schlecht und mein Kopf dröhnt so hart! 😭 Was fürn Kack! Und ab morgen starten wir die Wanderung, 9 Tage son Scheiß, wie grauenhaft, ich mach das nicht, wie komme ich aus der Nummer wieder raus? Wir haben schon ne Anzahlung von 850€ geleistet. Oh man, ich würd die Tour am liebsten absagen! Es wird laut Wetterbericht die ganze Zeit grau und regnerisch, das heißt man sieht keine Berge und läuft den ganzen Tag durch den klammen Regen. Es gibt keine Toiletten, keine Duschen, kein gar nichts. Wir schlafen in Zelten, die ab Tag 1 nass sind, können keine Sachen waschen, da die bei dem Wetter niemals trocknen, und da ich alles nur 1x besitze bis auf Unterwäsche werde ich die ganze Zeit die gleiche Kleidung tragen müssen. Das wird also auch noch voll das Gemiefe! 😭 Wieso dachte ich nochmal, dass das ne tolle Idee sei?

    Abends sind wir beim Tour Operator und verlegen den Start der Tour um einen Tag. Joey und ich sind nicht bereit so in die Tour zu starten. Esel, Esel “driver”, und Co sind zwar schon zu morgen bestellt, aber das ist uns egal. Die paar Euro wiegen Lebensglück nicht auf. Morgen wollen wir ausschlafen, lecker frühstücken, und dann den ganzen Tag chillen. Herrlich, genau das was ich brauche.
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    Lydia Pieper

    Gott oh Gott oh Gott, hört sich an wie Straflager 😶

    10/30/19Reply
    Caro Pieper

    Mache ich so auch nicht nochmal 🙈😄

    10/30/19Reply
    Verena Strutz

    Oh wie schrecklich 🙊 Ich traue mich gar nicht „gefällt mir“ zu drücken 🙈

    10/30/19Reply
    3 more comments
     
  • Day60

    Huaraz

    February 26, 2020 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C

    Von 0 auf 3000m in nur 12h 🙈
    Hier muss man sich erstmal an die Höhe gewöhnen und das beste Hilfsmittel dafür ist Koka-Tee, den wir gleich am Anreisetag von unserer Hostelmuddi bekommen haben.

    Am nächsten Tag starteten wir eine kleine Aklimatisierungsrunde zur Laguna Wilcacocha um uns mit der dünnen Luft anzufreunden.
    Und was soll man sagen, ist schon ein ganz schöner Unterschied 😅

    Unser nächstes Ziel war der eigentliche Grund für unseren Aufenthalt in Huaraz und hat unsere Erwartungen noch übertroffen:
    Laguna Parón.
    Schon die Fahrt dahin war spektakulär, wenn auch ziemlich holprig, denn nach anfänglich guten Straßenverhältnissen fuhren wir 30km auf einer Schotterpiste unserem Ziel entgegen.
    Schon hier sahen wir riesige Berge und tiefe Schluchten.
    Auf einer Höhe von 4200m zeigte sich dann der größte See der Bergkette Cordillera Blanca in den peruanischen Anden von seiner besten Seite.
    Wer jetzt denkt, wir hätten mit Fotoshop nachgeholfen, der darf gerne eine Suchmaschine anschmeißen und sich vom Gegenteil überzeugen lassen 😜
    Um einen noch besseren Ausblick genießen zu können, erkraxelten wir einen nahen Aussichtspunkt und aufgrund der dünnen Luft ging das auch gar nicht mal so schnell 😅
    Aber der Aufstieg hat sich gelohnt, denn von dort genossen wir einen überwältigenden Blick auf den See und einen sich auf der anderen Seite über uns aufbauenden riesigen schneebedeckten Berg.
    Den Namen haben wir natürlich vergessen, da alle Orte/Berge nicht spanisch, sondern in der Sprache der indigenen "Quechua" (ja genau, wie bei Decathlon) benannt sind.

    Klugscheißer fun-fact gefällig?
    Bei dem imposante Berg am Fuße des 3km langen Sees, den über 6000m hohe Artesonraju (haben wir gegoogelt) , handelt es sich um nix geringeres als um den Berg des "Paramount Pictures" Logos.
    Das haben wir aber auch erst vor Ort erfahren und konnten der Geschichte nur mit etwas Fantasie glauben, wahrscheinlich sieht man ihn einfach von der anderen Seite 🤷🏼‍♀️
    Natürlich nutzten wir auch die angebotenen Kanus für einen Ausflug auf den See.
    So waren wir dank ordentlichem Rückenwind und mehreren Versuchen, ein einigermaßen passables Selfie zu fabrizieren, recht schnell in der Mitte der Lagune angelangt und unsere bezahlte Zeit neigte sich dem Ende.
    Der Weg zurück stellte sich daher als schwierig heraus und wir mussten ganz schön gegen die Wellen kämpfen um wieder ans Ufer zurückzukehren 😅

    Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, denn eigentlich herrscht hier gerade Regenzeit.
    Doch davon spürt man eigentlich nichts, denn auch hier ändert sich das Klima gerade rapide und man sieht es der Natur auch mancherorts an.
    Es regnet viel zu selten und das schon seit einiger Zeit 🙁

    Leider wurde aus den weiteren geplanten Wanderungen nix, denn das vermeintlich schwache Geschlecht hat anschließend ziemlich abgekackt...

    Doch so konnten wir die Gelegenheit nutzen, um uns dem Karneval zu widmen, der hier ziemlich groß gefeiert wird.
    An verschiedenen Tagen finden z.B. Paraden statt. Dabei schmücken die unterschiedlichen Stadtteile Festwägen zu diversen Themen und ziehen zusammen mit ihrem Orchester durch die Straßen um dann auf dem großen Marktplatz ein kleines Programm aufzuführen.
    Die Kostümierten tragen dabei häufig große Masken und oftmals verkleiden sich Männer als Frauen und bedienen dabei jedes Klischee.
    Je nach finanzieller Lage sind die Kostüme und die Kulissen der Wägen mehr oder weniger künstlerisch gestaltet.
    Die dargestellten Themen sind oftmals einfach nur lustig oder sozialkritisch, häufig in Bezug auf die Polizei, die das ganze übrigens mehr als zahlreich absperrt.
    Im Unterschied zu Deutschland werden hier übrigens keine Kamellen geworfen, sondern Stieleis 😂

    Am Faschingsdienstag drehen sie dann alle komplett durch...
    Wir wurden schon vorgewarnt, dass dann in den Straßen mit Wasser gespritzt wird und man das Handy besser zu Hause lassen oder in einen wasserdichten Beutel stecken sollte.
    Wir rechneten also mit Spritzpistolen und Wasserbomben.
    Weit gefehlt.
    Schon beim Verlassen des Hostels sahen wir bunt beschmierte Menschen und Autos, denn Wasser allein ist ja zu langweilig...
    Und man bewaffnet sich auch nicht nur mit Kinderkram, sondern die meist Jugendlichen ziehen mit Eimern durch die Straßen.
    Von den Dächern kommt auch immer mal ein überraschender Schwall... 🙈
    Auf dem Hinweg zu unserer "Bushaltestelle", die natürlich nicht gekennzeichnet ist, man weiß hier einfach von wo welcher Bus fährt, sind wir noch recht glimpflich davon gekommen.
    Wir fuhren ein Stück Richtung Caraz und liefen dann zu Thermalquellen, um uns auf Ewig von Rheuma, Muskelschmerzen und co. zu heilen.

    Wieder in Huaraz angekommen waren wir Gringos natürlich ein willkommenes Ziel der wasserwütigen Horden.
    Wir vermieden zwar große Kreuzungen, in denen regelrecht Krieg herrschte, wurden natürlich aber doch oft entdeckt und waren letztendlich klitschnass 😅
    Zum Glück hatten aber alle ihre teuflischen Farbbombem schon am Tag verballert und wir wurden wenigstens diesbezüglich verschont 💪🏽
    Aus sicherer Entfernung schauten wir uns das Spektakel dann noch vom Hosteldach an und versuchten zusammen mit den Besitzern und Eimern, unseren Beitrag an diesem Brauch beizusteuern 😜
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  • Day60

    Cañon del pato

    September 21, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Today we left the coast of Peru to head to the Cordillera Blanca, the world’s highest tropical mountain range. The challenge is to make it through Cañon del pato. Up, up, up we go, the road is mostly single lane with areas to pass each other for oncoming traffic. The 54 tunnels are pitch dark, single lane and I did a lot of praying that no truck or bus will face us in the dark. Michael and Esmeralda made it through the 40 km stretch, while I am holding on to whatever I can when I see the cliffs plummeting down 1000 meters. But we arrived safe and sound in the cute mountain town of Caraz.
    We both need a drink while the daughters of our camp host check out the camper.
    Tomorrow we will get to check out some pretty amazing lagoons.
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    Gabriele Lukow

    It‘s thrilling🤪

    9/22/19Reply
    Gabriele Lukow

    Just thought about, what I would prefer: the tunnels ok the bridges 🤪 both thrilling 🤪

    9/22/19Reply
    Sibylle Pfisterer

    Habe gerade eure Karte angesehen: Huaraz ist in Eurer Nähe, soll ein Bergsteigerparadies sein, grandios. Und Tarapoto im Amazonasgebiet ist auch nicht so weit, dorthin sind wir von Lima aus geflogen....

    9/22/19Reply
    2 more comments
     

You might also know this place by the following names:

Ancash, منطقة أنكاش, Ankashu jach'a suyu, Рэгіён Анкаш, Анкаш, Regió d'Ancash, Région d'Ancash, Region Ancash, Regione di Ancash, アンカシュ県, ანკაში, Regio Ancatiensis, Ankašo departamentas, Wilayah Ancash, Ancax, Ancash-regionen, اینکاش, Anqash suyu, แคว้นอังกัช, 安卡什大区