Peru
Ancash

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95 travelers at this place:

  • Day82

    Huaraz und keine Berge

    February 19 in Peru ⋅ 🌧 10 °C

    Von 0 auf 4200 m geht es hinauf in die Berge. Keine Hitze aber dünne Luft. Gerade mal noch 10 Grad zeigt das Thermometer. Und die ersten weissen Gipfel zeigen sich. Auch eine handtellergroße schöne Spinne kreuzt unseren Weg.
    Vom Pass geht es wieder hinunter auf 3000 m nach Huaraz. Um Huaraz ist die Cordillera Blanca, einer der schönsten Berge der Welt, der Alpamayo und mit 6700 m der höchste Berg Perus, der Huascaran stehen quasi vor der Haustüre. Schon von der Plaza de Armas hat man normalerweise einen Blick auf die schneebedeckten Gipfel. Nur bleibt sich leider das schlechte Wetter treu. Meine Enttäuschung ist groß. Zwei Tage lang hängen schwere Regenwolken an den Bergen, morgen werden wir wieder zum Meer hinunter fahren.Read more

  • Day53

    Santa Cruz Trek - die bisher größte...

    December 2, 2018 in Peru ⋅ ☀️ 15 °C

    ...Herausforderung. Gott sei Dank gibt’s Esel. 😂 Aber Eins nach dem Anderen...

    Vier Tage geht es für uns also nun durch den Huarascan Nationalpark. Um 5:00 Uhr steigen wir in den Minibus von Eco Ice Peru und die Tour vom Vortag steckt uns noch in den Knochen. Da kommt es ganz gelegen, dass jeder von uns 5 Kilo für die Donkeys (also die Esel) packen darf und dass wir weder Zelt, Schlafsäcke, noch sonstige Verpflegung tragen müssen. Das kennen wir von Guatemala ja auch ganz anders. 😉
    Zusammen mit César, unserem Guide, Jonathan aus den Niederlanden und Brittany aus den USA fahren wir als kleine Gruppe los. Kurz nach Sonnenaufgang ist dann an Schlafen im Bus nicht mehr zu denken: es geht größtenteils über eine Schotterstraße zum Ausgangspunkt und die Schlaglöcher schütteln uns ordentlich durch. Aber Gott sei Dank verpassen wir somit nicht die atemberaubenden Aussichten und eine abenteuerliche Fahrt über einen Pass auf fast 5000 Meter. Wir schauen begeistert aus dem Bus und halten für mehrere Fotostops.
    Nachdem wir dann am Start der ersten Wanderung angekommen sind und unser Donkey-Driver (das klingt doch viel besser als Eseltreiber 😬) Walter alles auf unsere tierischen Begleiter geladen hat, geht’s zu Fuß los. Die erste Tagesetappe ist kurz und führt durch wunderschöne Landschaft zu unserem ersten Campingplatz. Walter ist mit den Eseln schon früher da, die Zelte sind aufgebaut und alles ist bezugsfertig. Was für ein Luxus!
    Man merkt die Höhe schon deutlich, auch die Sonne brennt ordentlich runter und gerade Pit ist noch etwas vom Sonnenstich am Vortag gezeichnet, aber unterwegs gab’s Snacks und mehr als genügend Mittagessen und wir merken schnell, dass wir uns in Sachen Verpflegung keine Sorgen machen brauchen.
    Überhaupt: César und Walter kümmern sich die kompletten vier Tage ganz hervorragend um uns und die größte Sorge ist eigentlich nur, ob wir ausreichend Hunger für Frühstück, Brotzeit-Sackerl, Mittagessen, Teatime (kein Witz, jeden Tag um 16:30 Uhr im Essens-Zelt ☺️) und Drei-Gänge-Abendessen bei Kerzenschein aufbringen können Um die Antwort vorweg zu nehmen: ja, hat geklappt. 😂
    Früh geht es am ersten Abend ins Bett, der Tag war ja schließlich sehr lang. Wir packen uns in viele Schichten und kuscheln uns im Zelt in Schlafsack und Decke. Nachts wird es auf dieser Höhe und bei sternenklarem Himmel schon empfindlich kalt.
    Die nächsten Tage laufen dann ähnlich ab: wir werden um 6 mit Kaffee und Tee im Zelt geweckt, nach dem Frühstück wird ca. 7 Stunden gewandert und am Nachmittag kommen wir in unserem nächsten Camp an. Dort gibt’s dann Kaffee und Tee, leckeres Abendessen und viele Partien UNO. 😉 Pit wäscht sich sogar zweimal im eiskalten Bach, während ich mich dann doch lieber an die Waschschüsseln mit warmen Wasser im Camp halte. 😬
    Die Natur, durch die wir jeden Tag gehen, lässt sich nur schwer beschreiben. Es ist unglaublich schön hier, die Berge um uns sind gute 6000 Meter hoch, die Wanderungen sind extrem abwechslungsreich und wir genießen die Weite, die Lagunen, Wasserfälle, Gletscher, Wiesen, Wälder und Schotterpisten. Irgendwie scheint hier alles ein bisschen größer und malerischer als in den Alpen (auch wenn wir alle wissen, dass wir ganz traumhafte Berge in Europa vor der Haustür haben). Auch das Wetter lässt uns die 4 Tage nicht im Stich und das, obwohl eigentlich schon keine Wandersaison mehr ist und wir tatsächlich gerade die letzte Tour für dieses Jahr bei unserem Tourveranstalter machen. Was für ein Glück, denn auch an den Campingplätzen ist außer uns fast niemand. Von César erfahren wir, dass in der Hochsaison hier oft bis zu 120 Leute ihre Zelte aufschlagen.
    Am letzten Tag kehren wir beeindruckt, müde und sehr glücklich nach Huaraz zurück. Bei Orlando, dem Besitzer unseres Trekkingveranstalters gibt es ein letztes gemeinsames Essen und viele wohlverdiente Pisco Sours. So lässt es sich aushalten!!!
    Fazit nach 4 Tagen Wandern:
    - die Höhe macht den Unterschied (wer genaueres wissen will, fragt am besten Pit)
    - die Natur kann’s einfach am besten
    - und: Gott sei Dank gibt’s Esel 😉
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  • Day50

    Lake Wilcacocha & Laguna 69

    November 29, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Hallo zusammen, da sind wir wieder. 👋
    Nach 6 Tagen beim Trekken sind wir wieder in der Zivilisation angekommen.
    Wie im letzten Post schon geschrieben, gingen die Wanderungen von Huaraz los. Genau genommen waren wir im Huascarán Nationalpark mit der zweithöchsten Gebirgskette Südamerikas, der Cordillera Blanca.

    Die ersten zwei Tage waren Tagestouren angesagt, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Huaraz liegt auf guten 3000 Meter und somit schon höher als die Zugspitze.

    Nachdem ich (Pit) schon Probleme mit dem Schlafen in der Höhe in Guatemala hatte, war ich gespannt wie es mir in Peru ergehen würde. 3000m -> kein Problem.

    Die erste Tour ging auf 3700m zum Lake Wilcacocha. Die Wanderung war recht unspektakulär und nicht zu anspruchsvoll, was uns Hoffnung für die nächsten Tage gegeben hat. Das aufregendste war fast die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (in einen Minivan passen uuuuunendlich viele Leute rein).

    Die zweite Tour am kommenden Tag war umso spektakulärer. Los ging's um 5:00 in der Früh (ja, so ein Sabbatical ist anstrengend 😬). Zuerst mit einem Bus für zweieinhalb Stunden über Straße und Schotterweg zum Ausgangspunkt der Wanderung auf 3900m und dann zu Fuß hoch zu unserem Ziel auf 4600m. Nur 700m Höhendifferenz, das ist ja easy... von wegen... Der Ruhepuls liegt schon beim Start mindestens 20% höher als auf Meereshöhe.
    Die erste Stunde war ganz gemütlich: durch ein traumhaftes Tal welches nur aus einem Bilderbuch enstanden sein kann. Danach ging es für zwei Stunden nach oben. Da machten sich bei mir auch schon wieder die ersten Anzeichen von Höhenkrankheit bemerkbar, zuerst leichte und dann richtig schlimme Kopfschmerzen. Gut, dass wir vom Frühstück Tee aus Coca Blätter mitgenommen haben, das hilft.
    Nach dem Aufstieg verweilen wir für eine Stunde an der Lagune, die von riesigen Bergen und Gletschern umgeben ist. Einfach atemberaubend! 🙌
    Danach ging's wieder gemütlich nach unten zum Bus.
    Zuhause angekommen merke ich (wieder Pit) leider, dass die Kopfschmerzen wieder da sind und ich mich richtig schlecht fühle. Zusätzlich zur Höhe hab ich mir wohl einen Sonnenstich geholt. 😣
    Hilft nix, am nächsten Tag geht's zu unserem 4-Tagestrek. Also, alles wieder packen und ab ins Bett...
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  • Day117

    Huaraz, rando à la Laguna 69

    September 7, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Pour notre deuxième jour à Huaraz nous continuons notre acclimatation avec la rando de la lagune 69, cette fois nous allons monter à 4600m.

    Dėpart 5h du mat.... ça pique.... Sur la route on fait un stop petit dej et un stop lagune llaganuco. Elle a déjà de la gueule!! On attaque la marche à 9h. On sympathise avec Christine, une américaine avec qui nous passons la journée.

    Au début c'est assez plat (pendant 1h30 à peu près) mais ensuite ça grimpe pas mal surtout sur la dernière montėe. L'air se fait un peu plus rare et l'effort est donc plus difficile.

    Mais à l'arrivée l'effort est oublié : la lagune est SUPERBE! Ce bleu turquoise .... incroyable dans ce décor! Quelle chance nous avons de la voir sous ce beau soleil! On ne se lasse pas! On pique nique évidemment au bord de la lagune. Vers 13h15 il nous faut redescendre pour reprendre le bus. Sur la descente Greg commence à avoir mal à la tête, c'est l'altitude .... aie... mauvais signe.... Arrivés en bas c'est pas mieux du coup le trajet en bus se fait en silence. Une fois à l'hôtel Greg suit les conseils du guide : pieds en l'air et maté de coca. 2h plus tard il est en pleine forme! On peut donc aller au resto tranquille se régaler des crêpes de chez Patrick (qui nous offriea même sa spécialité: un digeo à la coca... original et pas mauvais, ça fait bien digérer).
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  • Day117

    Huaraz, le trek de Santa Cruz

    September 7, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    5h du matin, c'est le grand jour! Nous voilà partis pour 4 jours de trek dans la cordillère blanche avec l'agence Eco Ice Trek. Nous sommes 5 voyageurs : nous bien sûr, 2 français (Marine et Rémi) et 1 hollandais (Koen), tous à peu près du même âge, plus notre guide Yunmer, Domi notre cuisinière de choc surnommée "la maquina numéro dos", et le muletier (et tellement plus) Umberto, surnommé "la maquina numéro una".

    Après presque 5h de camionette qui nous ont permis de faire connaissance avec nos compagnons de route qui ont l'air bien cool, nous arrivons à Vaqueria, début du trek. Ici on fait connaissance avec Umberto et ses mules qui vont porter le plus gros des affaires (bouffe, tentes, gaz...). Pas cool pour elle... mais on a limité au max le poids! Elles ont l'air en bonne santė alors c'est déjà ça!

    La première journée s'annonce plutôt cool puisqu'on marche environ 4h avant d'arriver à notre campement soit 14 kms et on passe de 3600m à 3950m. Et en effet on avance plutôt bien ! En cette belle journér on évolue dans des paysages assez vert avec les fameux arbres "kenuales", des rivières, et des petites mares et en fin de journée nous sommes seuls sur notre campement et nous avons nos premières vues sur les montagnes enneigées. Les garçons ont un peu mal à la tête... aaaaahhhh ces hommes!!! remière nuit en tente un peu fraiche....ça promet

    Jour 2 : c'est le plus difficile ! Nous allons passer le point le plus haut : 4750m !! Ce qui signifie beaucoup de montée : 800m de dénivelé positif et 500m négatif sur une distance de 15km environ . On quitte le camp à 7h du matin et on arrive au sommet vers 12h30. Les vues sont magnifiques sur tout le chemin mais là c'est l'apothéose : la vue à 360°C sur les montagnes enneigées et une lagune turquoise en contrebas. Superbe !!! Belle récompense et vue parfaite pour le déjeuner ! Ensuite ce n'est que de la descente jusqu'au campement. Cette nuit on dort à 4200m... A nouveau, les garçons ont eu mal à la tête dans la journée...(Greg est celui qui s'en sort le mieux). Du campement ont peut voir les montagnes et même la faille où nous sommes passé (les 4750m). C'est quand même hyper agréable d'arriver avec la tente montée et le goûter prêt (on est servis comme des rois à chaque fois). Malheureusement le ciel se couvre en soirée et nous n'avons pas le droit aux belles couleurs du coucher de soleil sur les montagnes mais ça nous permet d'avoir une nuit moins froide que la précédente.

    Jour 3. C'est le jour le plus long : 23kms nous attendent. Nous commençons par un détour pour voir une lagune et son glacier. Le chemin pour y arriver est magnifique: une grande plaine avec des cheveux et entourée de sommets notamment le fameux Alpamayo (5947m de haut) et le Artisonraju ( 6025m de haut), plus communément connu comme la montagne des films Paramount. A lagune, nous voyons par 2 fois des bouts de glaciers détacher et tomber dans l'eau. Le grondement qu'on entend à ce moment là est impressionnant. On descend ensuite dans la vallée dont les couleurs nous bluffent complètement : une plaine aride rocheuse et jaune oranger, puis une énorme lagune où paissent des vaches tranquillement. Puis une plaine humide avec des petits lacs bleu/vert dans lesquels fleurissent visiblement les fameuses algues roses que l'ont peut voir en Colombie à Caño Cristales. On arrive enfin au campement et cette fois Greg n'a pas eu mal a la tête!

    Jour 4. Beaucoup de descente aujourd'hui... 10 kms en tout et 900m de denivelés. On redescend à 2900m d'altitude. On a surtout longé la rivière et un chien nous a suivi presque jusqu'en bas. Il a fait très chaud et les paysages cette fois était plus aride et la végétation sèche. Vers midi nous arrivons au bout du trek ... on l'a fait !!! On est peu triste de voir cette aventure se terminer avec un super groupe mais on a des souvenirs plein la tête!

    Mais ce n'est pas fini car nous nous retrouvons le soir même pour un dîner avec toute l'équipe chez Orlando le gérant du tour (une autre équipe se joint à nous). On est royalement servi et notamment en pisco sour puisqu'on tombe la bouteille. Une tuerie! Pour notre premier trek ON EST ENCHANTÉS!
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  • Day249

    Huaraz

    May 28, 2017 in Peru ⋅ ☁️ 20 °C

    "Nee we zijn klaar met de hoogte.. op naar het strand!" Totdat we nog een hele mooie foto voorbij zagen komen van een blauwe laguna. En dan heet deze ook nog Laguna 69! Vooruit dan maar, we nemen een hele 'kleine' omweg naar Huaraz. We pakken de nachtbus, slapen een nachtje, staan weer te vroeg om te hiken en nemen de nachtbus terug naar de kust. Zo past het net in ons schema.

    We komen vroeg aan in Huaraz en moeten nog even wachten op onze kamer. Tijd om even te ontbijten op de markt. Naast de misselijkmakende geur van lekkende kippen welke aan de haken hangen, horen we vooral veel gepiep. We kijken nog even goed en zien vele marktvrouwen met zakken staan waar het één en ander in beweegt. Nadere inspectie leert ons dat ook het handelswaar over en weer gegooid word en dan zien we de cavia's in de zakken verdwijnen. Tijd om dus Cuy (cavia) te gaan eten! Het blijft een raar idee, maar al snel ligt een deel van de cuy op het bord. We hebben hier ongeveer 2% van gegeten en kunnen wel concluderen dat het óf niet ons type vlees is óf het caviaatje is 3 keer opgebakken en nog eens opgewarmd in de magnetron. Hoogstwaarschijnlijk is het optie twee. 'S avonds trakteren we onszelf op dus een heerlijke pizza en lasagne en duiken vroeg ons bed in.

    Om 5.00 uur zitten we in het toeristenbusje en na een korte ontbijtstop komen we rond 9.00 uur aan in Huascaran National park. Met de bus stoppen we eerst bij een andere azulgroene laguna en zien we de hoogste berg van Peru (6768 meter). We lopen vervolgens de prachtige vallei door en klimmen (heel) langzaam omhoog. Waarom moeten we ook alweer gaan hiken op meer dan 4600 meter hoogte? Vooral de benen van Ellen zijn loodzwaar, maar de mooie omgeving geeft net genoeg energie om door te blijven lopen. Links, rechts, voor en achter, overal zien we watervallen en besneeuwde bergtoppen. Het laatste stuk omhoog twijfelt Ellen echter serieus om terug te keren, omdat de hoogte te veel last geeft. Robert haalt haar toch nog over en, gentleman als hij is, tilt ook nog haar rugzak. Nog een kleine 15 minuten en dan worden we echt beloond: een super blauw en helder gletsjermeer ligt voor ons. De foto's laten dit beter zien dan onze omschrijving. Na een korte stop dalen we weer af en nu is het zeker, de volgende stop is 100% zeker op zeeniveau!
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  • Day22

    Manchmal ist Fortschritt Mist

    January 22, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 23 °C

    Es steht ein spektakulärer Fahrtag an. Wir wollen uns von 0 m auf 3.000 m hinaufschrauben und dabei dem Rio Santa folgen, der sich durch den engen Canon de Pato bzw. die Entenschlucht seinen Weg bricht (im wahrsten Sinne des Wortes, der Fluss ist ungezähmt und führt braune Gesteinsmassen mit). Einspurig, mit ausgesetzten Stellen, nicht geteert und in jedem Reiseführer sowie in unserem Roadbook als abenteuerlichste Straße Perus gefeiert. Dabei sind die Voraussetzungen gar nicht gut, denn Manfred und Phil haben sich den Magen verdorben und kommen blass, aber fahrbereit zum Frühstück. Als ich Phil frage, ob er etwas aufgeregt sei, lerne ich ein schönes neues englisches Wort: Er wäre immer "a bit apprehensive". Wie übersetzt man das? In Alarmstimmung? Besorgt?

    Beim letzten Stopp vor Einfahrt in die Schlucht kaufe ich einmal wieder Bananen, weil ich denke, dass man damit magenmäßig nichts falsch macht. Gestern hatte ich allerdings Kochbananen erwischt, die gut aussahen, aber eben roh nicht genießbar waren. Man macht als Reisender unglaublich viel Unsinniges. Aber die heutigen Bananen erfüllen ihren Zweck, obwohl sie in Farbe und Krümmung nicht der EU-Norm entsprechen. Der Blick hinter die Obsttheke zeigt im Übrigen, dass auch einfache Pappkartons ein idealer Lauftstall-Ersatz sind.

    Und dann, nach gut 100 km Anfahrt, geht es endlich los. Der Auftakt ist vielversprechend, die Felsen hängen über, einige Flüsse suchen sich den Weg über die Fahrbahn und es geht eng zu. ALLERDINGS: Bis vor zwei Jahren war hier noch eine astreine gravel road, doch nun ist der Fortschritt eingezogen, alles geteert. Das ist durchaus auch schön, aber eben nicht so abenteuerlich wie vermutet. Eher auf dem Niveau korsischer Nebenstraßen, und das hatten wir ja schon (ich ahne Euer Aufstöhnen: verwöhnt, nichts kann man ihm recht machen usw.) Aber so ist es eben im Leben: Enttäuschung ist die Folge zu hoher Erwartungen ...

    Immerhin: Liebhaber unbeleuchteter Tunnel kommen auf der Strecke voll auf ihre Kosten. Phil, der bei BMW USA nach meiner Einschätzung die Sonderausstattung Fanfare XXXL gebucht hat, hupt uns durch alle Tunnel. Da er außerdem die mit Abstand hellsten Front- und Rücklichter der ganzen Gruppe hat, darf er vorne fahren und den (seltenen) Gegenverkehr einschüchtern. Morgen kleben wir ihm seine Lichter aber wieder zu (wie schon in den letzten Tagen), denn es ist unerträglich, ständig von seiner Weihnachtsbaumbeleuchtung geblendet zu werden.

    Weitere Enttäuschungen hält das Wetter für uns bereit, denn es fängt an zu regnen, und vor Huaraz sorgt LKW-Baustellenverkehr dafür, dass sich das Visier durch einen braunen Film verdunkelt. Meine Stimmung steigt auch im Hotel nicht, denn die 6.000er, die hier in der Cordillera Blanca dicht an dicht stehen und die ich doch sehr gerne gesehen hätte, sind vollständig in Nebel eingehüllt.

    Statt Heldentour also Reiseblues in den Anden. Ich bitte alle geneigten Leser um Aufheiterung,
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  • Day117

    Huaraz, virée aux ruines de Chavin

    September 7, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Aujourd'hui on fait un break avant d'attaquer LE trek de Huaraz. Du coup on part en bus visiter les fameuses de la civilisation Chavin : 1300 avant JC, presque 3000 ans avant les incas et le fameux Machu Picchu!!!

    C'est bluffant de voir ce qu'ils ont réussi à faire à cette époque : des temples en pierres taillées allant jusqu'à 14m de profondeur dont nous avons visité les galeries parfois interminables. Tout y était calculé : l'entrée d'air, de lumière, le passage de l'eau... Pour cette civilisation le chiffre 7 était magique : toutes les distances du site en sont un multiple.... ils connaissaient donc le mètre!!!

    Sur site on découvre aussi nos premiers lamas du séjour! On est comme des enfants!!

    On se rend ensuite au musée où nous observons tour l'art de cette civilisation : des lithographies minutieuses, des têtes taillées dans la pierre qui ornaient autrefois les temples, des objets du quotidien et notamment deux choses incroyables : une équerre et un rapporteur!!! Bref difficile de se dire qu'à cette époque ils connaissaient tout ça....
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  • Day117

    Huaraz, au milieu des montagnes

    September 7, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 41 °C

    On prend le bus pour Huaraz à 9h30 du matin. 8h de bus nous attendent mais honnêtement le bus est plus confortable qu'un avion! On a un fauteuil genre 1ère classe, notre écran, nos écouteurs, couvertures, coussins, repas,.... Ça passe super vite! Surtout qu'une bonne partie de la route est superbe! Au début c'est le bord de mer : on domine la mer et le sable et le désert nous entoure. Puis vers la fin, les cordillères au sud de Huaraz se dévoilent et c'est déjà magnifique!

    On se pose à Alpes Huaraz, hostel très sympa avec 2 jeunes minous et leur maman adorables!!! Bon le bémol c'est qu'il y a beaucoup d'israéliens qui sont très bruyants à toute heure du jour ou de la nuit.

    Huaraz c'est le paradis des randos et c'est ici que se trouve les montagnes les plus hautes du Pérou. On est déjà à 3100m. Le premier jour on décide de commencer tout doux par une rando en solo : la lagune de Wilcacocha, dans la cordillère noire. Le sentier attaque fort mais rapidement on a une super vue sur la chaine de la cordillère blanche. Il fait très beau donc on est gâtés par cette vue jusqu'à la fin.

    Au bout de la rando, nous sommes à 3800m devant un lac avec vue sur ces sommets enneigés. Parfait pour notre picnic! D'ailleurs on régale également les chiens d'ici. On profite une bonne heure de cette vue avant de redescendre.
    Pour une première rando on en a déjà pris pleins les yeux.

    De retour à Huaraz on en profite pour se ballader un peu. On voit notamment les femmes en tenue typique.
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  • Day157

    Paramounts

    May 5, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 22 °C

    Morgens um 5 Uhr in Huaraz angekommen hat uns erstmal der Schlag getroffen. Anfang Mai ist das Ende der Regenzeit. Tagsüber hat man hier zur Zeit azurblauen Himmel und 30 Grad doch nachts fröstelt es noch richtig. Also sind wir aus dem tropischen Huanchaco in einer Tiefkühltruhe gelandet, dachten wir.
    Also genau richtig für einen Ausflug in die Bergen 🙈

    Gelandet sind wir im kame house. Betrieben von einem jungen Peruaner, der nach zwei Jahren Reisen sich dachte ein Hostel in den Bergen soll seine Zukunft werden.
    Er hat einige Helfer, einen verrückten Hund und eine Baby Katze die sich ständig auf Trapp halten und mit denen wir eine gute und lustige Gemeinschaft geworden sind.
    Es ist nichts luxuriöses, aber man fühlt sich recht familiär hier.
    Und Huaraz bietet einen beeindruckend Ausblick in das Königreich der Anden. Und von unserem Dach aus, hat man den besten Ausblick aus der Stadt.
    Es ist eine Metropole für Hiker und Sportbegeisterte und wir haben irgendwie nun auch unseren Weg hierher gefunden. ^^

    Jedenfalls haben wir uns vor Ort erstmal über Ausflüge und Agenturen erkundigt.
    Hier in Huaraz gibt es soviel Optionen. Rock Climbing, Rafting, zippling, zahlreiche Bergtouren und vieles mehr.
    Unsere Entscheidung fiel recht schnell. Wir wollten den 4 tägigen Santa Cruz Trek mit den türkisblauen Seen auf uns nehmen.
    Kurze Fakten:
    - 31 Meilen lang
    - Höchster Punkt 4760 Meter
    - Schwierigkeitsgrad moderat bis schwierig
    Uuuund dieser Trek gehört zu den 3 schönsten gerankten Trekking-Touren der Welt. Jeder der mal einen Film von den Paramount Studios kennt, der kennt vermutlich auch die Bergkette mit den Sternen die am Anfang von jedem Film gezeigt wird. Jedenfalls gibt es genau diese Berge exakt hier. Die Cordiliera Bianca ist ein muss für jeden Bergliebhaber!

    Unsere Agentur für die wir uns entschieden haben, hat uns, da die Hauptsaision erst in 2 Wochen beginnt, ein gutes Angebot gemacht. Somit haben wir einen Rabatt und eine zusätzliche Aktivität für einen passablen Pauschakpreis bekommen. Obwohl unser Anbieter ein seriöser ist, gab's am ersten Tag gleich ein Problem.
    Wir warteten früh morgens ca. 1 Stunde darauf, dass man uns abholte, doch wir wurden vergessen.
    Fängt ja gut an dachten wir uns.
    Nach einem Anruf in der Agentur wurde uns ein Taxi bestellt, welches uns abholte und zu dem Bus fuhr, der morgens bereits bei uns vorbei fuhr und uns nicht mitnahm.
    Am Ausgangspunkt der Tour angekommen, an dem die Esel schon für unser Gepäck unfreiwillig warteten, sagte man uns wir sollten die Agentur wechseln, die Agentur bei der wir gebucht haben, die sei voll. Wir waren schon drauf und dran zurückzugehen und uns einen neuen Anbieter zu suchen, da wir nur Inkompetenz vorfanden und es uns echt ärgerte, doch es drehte sich alles noch mal und wir konnten mit unserer ursprünglich gebuchten Tour mitgehen.
    Nach diesem Vorfall war der Rest der Tour für uns jedoch einwandfrei.

    Wie schon erwähnt haben gnädiger Weise Esel für uns die Küche, das Essen, die Zelte, weiteres Equipment und Klamotten getragen.
    Man kann die Tour auch autark durchführen, ist zwar günstiger, aber wesentlich anstrengender.
    Die armen Esel taten uns schon richtig Leid. Ist echt eine Qual für die Viehcher, doch Luca war froh drum.
    Da oben wird die Luft dünn und die Berge ganzschön steil. Doch es war unglaublich wie schnell die Esel den Weg durchgepeitscht wurden. Manchmal hat man 10 km vor und hinter sich nichts gesehen und plötzlich laufen die Esel an einem vorbei und wenige Minuten später sind sie schon außer Sichtweite.
    Wir hatten einen Guide, einen Koch und zwei Eseltreiber dabei und waren mit der restlichen Gruppe insgesamt 17 Leute.
    Am Tag sind wir ca. 6-8 Stunden durch unfassbar schöne Natur gewandert. Alles war in kräftigen Farben am Blühen, die Sterne waren so klar, dass man die Milchstraße mit einem Pinselstrich verwechseln konnte und die Seen waren blendend blau. Immer wieder blieben wir entweder vor Anstrengung oder vor Sprachlosigkeit stehen und schauten einfach nur um uns herum.
    Doch so schön die Tage auch waren, die Nächte waren eine Herausforderung für uns.
    Wir brauchten jeweils zwei Schlafsäcke um nicht zu erfrieren. Und selbst da war es noch etwas frisch. Doch wir hatten ein gutes Zelt mit dem wir es ausgehalten haben.
    Das wir das freiwillig gemacht haben, dachte Luca sich in dem Moment... wie konnte ich nur. Doch irgendwie hat es sich doch gelohnt. Und sowas sieht man nicht jeden Tag.

    Um halb 6 war die kalte Nacht dann auch wieder vorbei. Alle packen zusammen, die Zelten werden für den Weitertransport vorbereitet, die Esel werden beladen, jeder bekommt ein Lunchpacket in die Hand gedrückt, die mobile Toilette wird abgebaut, im Fluss werden sich noch schnell die Zähne geputzt und weiter gehts bis auf 4760 Meter.
    Am zweiten Tag hat man den steilsten und höchsten Abschnitt zu absolvieren bevor es ewig weit wieder bergab geht. Es ist deshalb auch der anstrengste Teil der Tour. Aber auch dieser lohnt sich. Auch der Rest der Tour war einfach nur atemberaubend. Manche unserer Mit-Trekker haben sich richtig viel Zeit genommen, da sie so überwältigt waren.
    Wir haben schnell nachvollziehen können, warum der Santa Cruz Trek so beliebt ist.
    Am letzten Tag haben wir uns früh morgens zu den baños termales gemacht. Es ist eine natürliche Heißwasserquelle in der man der Klasse den Sonnenaufgang hinter den Bergen sehen kann.
    Für jeden der diesen Trek macht, der Hinweis in cachapampa die Thermalquellen nicht vergessen ;)

    Der Anbieter bei dem wir waren, gab uns noch eine zusätzliche Aktivität in sein Angebot. Da uns Santa Cruz so gefallen hat und wir noch Zeit hatten, haben wir uns für einen Tag Mountainbike downhill fahren entschieden.
    Natürlich mit guide und entsprechender Ausrüstung.
    Wir sind mit den Bikes auf 4500 M (über den Wolken) hochgefahren worden und sind von da aus über Stock und Stein gefahren. Die Route war sowohl asphaltiert als auch quer durch die Pampa, wo eigentlich kein Weg ist. Unterwegs sind wir vielen Farmern und einheimischen über den Weg gefahren, sogar einen toten Esel haben wir gefunden, der wahrscheinlich beim Gebären starb. Kein schöner Anblick.
    Aber der Rest der Tour hatte einen wirklich schönen Ausblick über cordillera negra geboten.
    Doch das ganze Offroad fahren hat uns aussehen lassen als hätten wir beim Schlammcatchen mitgemacht, aber das war's wert!

    Zurück im Hostel in dem wir wohnten, ist schon seit längerem eine Künstlerin einquartiert, die hauptsächlich Wandmalereien betreibt. Aber auch im Zeichnen und Tätowieren ist sie sehr begabt.
    Und da sie sehr faire Preise hat, entschied sich Simone für ein neues Beinkleid, in Form einer Gebiergskette um das Fußgelenk. Aber dezent. So sind nun die Alpen und die Anden manifestiert.

    Also Huaraz hat in Summe einen guten Eindruck bei uns hinterlassen.
    Es bietet sehr viele Möglichkeiten hier tolle Ausflüge zu machen und es ist der perfekte Ort für alle leidenschaftlichen Hiker.
    Was uns auch sehr gefreut hat, dass wir isi aus cajamarca wieder getroffen haben. Und das mehr zufällig als geplant.

    Das einzige bedauerliche war der Verlust von Simone Handy. Es wurde vermutlich geklaut. Was auch den Verlust einiger Bilder mit sich zieht :/
    Jeder der die neue Nummer noch nicht hat, kann sich gerne bei uns melden.

    Hasta luegos amigos und bis bald ;)
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You might also know this place by the following names:

Ancash, منطقة أنكاش, Ankashu jach'a suyu, Рэгіён Анкаш, Анкаш, Regió d'Ancash, Région d'Ancash, Region Ancash, Regione di Ancash, アンカシュ県, ანკაში, Regio Ancatiensis, Ankašo departamentas, Wilayah Ancash, Ancax, Ancash-regionen, اینکاش, Anqash suyu, แคว้นอังกัช, 安卡什大区

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