Peru
Yungay

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25 travelers at this place:

  • Day42

    2 Tageswanderung zur Laguna 69

    October 19, 2017 in Peru

    Heute müssen wir schon um 4 Uhr aus den Federn, denn vor uns liegt ein Trekking zur Laguna 69. Normalerweise wird die Lagune an nur einem Tag besucht aber wir haben den Tipp von unserem Hostel bekommen, dass ein 2-Tages-Trek über eine andere Route abseits der Massen weit mehr zu bieten hätte. Den Tipp nahmen wir dankend an und entschieden uns so für die etwas teurere Privattour (sonst hatte keiner Interesse auch teilzunehmen).

    Glücklicherweise entschied sich einer der jungen Hostelleiter selbst (Leonardo) unser Guide bei der Tour zu sein, was uns sehr gefreut hat, denn er ist ziemlich unterhaltsam und spricht fließend Englisch.

    Tag 1:

    Um 5 Uhr ging es nun per Bus drei Stunden auf ziemlich holpriger Straße bis zum Startpunkt des Trekkings auf 3860m (an der Lagune Orkoncocha). Von dort aus trennten wir uns von der 15-köpfigen Tagesgruppe und gingen unseren eigenen Weg. Wir hatten neben Leonardo noch Pablo unsere 68-jährige Trageunterstützung (😌) f. die Zelte etc. dabei.

    Zu viert ging es jetzt Richtung Refugio Peru auf 4675m wo wir gegen Mittag unser Zelt aufstellen wollten. Auf dem Weg dort hin haben wir Höhenmeter um Höhenmeter immer besseren Blick auf die zwei Huascarian-Gipfel, den Chopicalqui sowie auf die drei Huandoy-Gipfel die alle zwischen 6000 und 7000m messen.
    Mit dem Zeltplatz zu dem wir dann wieder etwas absteigen mussten kamen dann noch der Pisco (5765m), der Yanapaca und der Chacraraju (6108m, von dem wir sogar unter donnergrollen einen Lawinenabgang beobachten konnten) in greifbare Nähe.

    Nach dem leckeren Mittagessen, das Pablo vorbereitet hatte (eine Art mehrschichtiger Kartoffelbrei mit Avocado namens Causa Rellena) haben wir gleich unser Zelt aufgebaut. Da wir aber so früh dran waren entschieden wir uns noch 1,5h auf einen Vorsprung der Huandoys aufzusteigen um vor Sonnenuntergang noch einen vollen Rundumblick auf alle genannten Berge zu erhaschen. Abends als die Temperatur rapide abnahm gab es dann noch heiße Suppe und proteinreichen Quinoa-Salat. Kurz darauf ging es dann mit unseren noch heißen Trinkflaschen mit abgekochtem Gletscherwasser in unsere Schlafsäcke.

    Tag 2:

    Keine Lust mehr so viel zu schreiben, die Bilder von der Laguna 69 sowie dem idyllischen Pfad zurück zur Laguna Orkoncocha vorbei an weiteren Lagunen und Wasserfällen sprechen sowieso mehr als Tausend Worte ;)

    PS: Diesmal ist Tschela nicht in die Lagune gesprungen, wohl zu viel Publikum :D
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  • Day49

    Laguna 69

    July 18 in Peru

    Das Trekking zur Lagune 69 war von Anfang an gesetzt. Schon als ich sie das erste Mal auf Instagram gesehen habe, stand für mich fest: da musst Du mal hin. Und jetzt war es soweit.

    Los ging die Tour um 5.40 Uhr in der Früh.
    Mit einem großen Bus wurde ich mit ca. 29 weiteren Personen in 3,5 Std. zum Ausgangspunkt der Wanderung gefahren.
    Auf dem Weg dorthin haben wir allerdings noch 2x angehalten. Einmal an der tiefblauen Laguna de Llanguanuco (super schön) und einmal an einer Frühstückslocation, wo alle Busse aufhielten und - Achtung Wortwitz - „abgefrühstückt“ wurden. Das Essen wurde dort im Akkord serviert, kaum war die Bestellung raus, schon hatte man das kontinentale Frühstück (Brot, Butter, Marmelade, Ei & Getränk) auf dem Tisch. Das Ganze für stolze 10 Soles. Für den Besitzer dieser Location muss das eine Goldgrube sein: Touris, die mit leeren Mägen ankommen, sich für den Trek stärken müssen und weit und breit ist keine Alternative da. Clever.

    Um kurz vor zehn sind wir mit der Wanderung gestartet. Dafür wurden 6 Std. angesetzt, inkl. 1 Std. Aufenthalt an der Lagune, ungewöhnlich viel Zeit, was ich aber gut fand.
    Der erste Teil des Weges war zum Warmlaufen. Schön an einem Flüsschen entlang, leicht ansteigend, bei gutem Wetter und einem tollen Blick auf den imposanten Huascarán.
    Das ging aber nicht allzu lange so, denn schon bald ging es in die Höhe. Schließlich mussten wir von 3.900m auf knapp 4.700m kommen. Und je höher wir stiegen, desto näher kamen uns die dunklen Wolken entgegen. So dauerte es nicht lange bis es angefangen hat zu regnen. Erst leicht, dann immer mehr, bis aus Regen schließlich Schnee wurde. Die Gletscher verschwanden hinter den dichten Wolken, ebenso wie die Wasserfälle, was eigentlich schade war, da der Ausblick bei klarer Sicht einfach nur atemberaubend sein müsste.
    Nach 1,5 Std. wurde die Luft dünner und man konnte sich nur langsam fortbewegen. Hinzu kam noch der Wind, der einem den Schnee nur so ins Gesicht peitschte.
    Zwischendurch habe ich mich ernsthaft gefragt, ob sich der Aufstieg überhaupt lohnt, denn so richtig kommt die Lagune nur bei Sonnenschein zur Geltung. Die Sonne hatte an dem Tag da oben aber keine Chance.

    Geschafft. Oben angekommen. Nass und durchgefroren.
    Während die ersten Ankömmlinge schon fröhlich Fotos machten, musste ich mir erstmal ein windgeschütztes Plätzchen suchen und was Essen - Energie!
    Meine B&B Besitzerin hat mir den goldwerten Tipp gegeben mir ein Lunchpaket einzupacken, da auf der Tour kein Lunch-Stopp eingeplant war.
    Nachdem meine Finger dann auch etwas aufgetaut sind und wieder etwas beweglicher waren, habe ich es dann auch fertig gebracht 2-3 Fotos zu schießen.

    Die ersten Besucher verließen die Lagune schon nach 10 Min. Da hat man mal die Zeit um einen Ort etwas länger zu genießen, kann sie aber nicht nutzen. Es war einfach zu kalt, zu nass, zu windig. Gerade für die Leute, die mit Jeans, Baumwollpulli und Sneakers hochgewandert sind (ein Asiate sogar mit Crocs!).

    Ich habe noch ein paar Minuten mehr ausgeharrt. Dann plötzlich: der Schnee hörte auf und man sah ein Stück blauen Himmel. Nicht die erhoffte Sonne, aber immerhin etwas Blau. Das war der Moment, wo ich dann auch innerlich aufgetaut bin. Tatsächlich habe ich mich mehr über die 5 Min. mit dem Stückchen blauen Himmel mehr gefreut als die Lagune bei klarerer Sicht zu sehen. Meine Erwartungen an dieses Ort waren höher, ggf. etwas zu hoch.

    Kaum die Lagune verlassen ging der Schnee & Regen wieder los und begleitete mich bis ganz nach unten. Am Flüsschen hörte es dann auf und die Sonne kam wieder durch. Verrückt.

    Trotz des echt miesen Wetters war es eine lohnenswerte, wenn auch anstrengende Wanderung. Wie schön die Umgebung und Lagune aussehen müssten, wenn die Sonne geschienen hätte, kann ich mir allerdings nur ausmalen...oder ich schau sie mir weiterhin bei Instagram an ;)
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  • Day3

    Laguna 69

    May 24 in Peru

    Laguna 69 stand vorerst nicht auf meinem Programm. Nachdem ich gestern jedoch von diversen Reisenden unschöne Dinge vom Santa Cruz Trek hörte (kalte Schlafsäcke, undichte Zelte), entschied ich mich spontan um und nutze die gewonnene Zeit nun, um im Anschluss an Peru doch noch den Umweg nach Bolivien zu nehmen. Der Santa Cruz Trek ist jedoch nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben auf ein anderes Jahr zu einer anderen Jahreszeit, denn nicht umsonst wird er als einer der schönsten Treks in Südamerika betitelt.
    Auch der Trek zur Laguna 69 war eine fantastische Entscheidung. Schon am Abend zuvor lernte ich Flora kennen, mit der ich die Wanderung gemeinsam unternahm. Witzig wie sich manchmal Wege kreuzen, denn wir verstanden uns auf Anhieb, wohl auch weil wir genau das Gleiche studieren und gerade in der gleichen Lebensphase sind.
    Mit dem Bus ging es wieder 5.00 Uhr morgens in Richtung Berge. Auf dem Hinweg ist unserem Gefährt jedoch die Achse gebrochen, sodass wir in einen anderen Bus umsteigen mussten, der uns dann zum Startpunkt brachte.
    Die heutige Wanderung ging noch ein wenig höher hinaus - nämlich auf 4625m. Der Weg war einfach wunderschön. Sechs Stunden lang ging es durch atemberaubende Täler, über Flüsse und Bäche, vorbei an Wasserfällen und Bergseen. Den Blick dabei immer auf die schneebedeckten Anden gerichtet. Ich habe mich unheimlich winzig, aber zugleich völlig frei und gelöst gefühlt. Berge machen einfach glücklich! Auch die Wanderung zur Laguna 69 war wirklich anstrengend und ich wieder einmal sehr froh über meine Wanderschuhe (Danke Romy!). Obwohl mir der Weg zur heutigen Lagune besser gefiel, war die Laguna Paron doch beeindruckender. Dennoch ist es einfach unfassbar wie schön die Anden sind. Das einzige Problem waren die fehlenden Toiletten. Es gab nur “baños naturales”. An sich nicht schlimm, die Natur bietet ja genügend Platz. Problematisch waren die etwas aggressiven Kühe. In der wirklich ungünstigsten Position beschloss eine mich aus ihrem Territorium vertreiben zu wollen und kam mir gefährlich nah mit ihren Hörnern. Mir fiel in dem Moment tatsächlich nichts Besseres ein als die blöde Kuh intuitiv anzumuhen. Half tatsächlich für kurze Zeit und Rückhalt gab es von Flora, die vom Wegesrand tatkräftig mitmuhte. In letzter Sekunde bin ich dem Vieh dann doch entkommen und konnte vor Lachen nicht mehr an mich halten.
    Am Ende des Tages taten mir die Füße doch ganz schön weh und ich war froh mich gegen den Santa Cruz Trek entschieden zu haben, auch weil ich wieder ein wenig Kopfschmerzen hatte und meine Finger in den Höhen seltsam angeschwollen waren.

    Abends wollten wir eigentlich noch Meerschweinchen probieren, fanden aber einfach kein geeignetes Restaurant dafür. Auch das wird später noch kommen!

    Huaraz und die umliegenden Berge waren einfach so unfassbar schön und ich habe noch lange nicht alles gesehen. Peru werde ich auf jedenfalls noch mindestens ein zweites Mal erkunden. Den Entschluss habe ich eigentlich schon mit dem ersten Schritt in den Anden gefasst, aber jetzt geht es erst einmal wieder ans Meer!
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  • Day656

    Laguna 69

    March 3 in Peru

    The national park fees have shot up from 10 Soles (about 3 bucks) to 3 times that at the beginning of the year. That in itself isn't so bad, but when they want $20 to camp on top of that it's pretty exorbitant in this part of the world, particularly when you don't get a lot for it. To avoid this we spent the night at a bar built out of container just outside the park entrance (don't ask how much we spent on the excellent artisanal beer!), and at 5:30am I got up and drove into the park whilst Jo was still in bed. The road was pretty bad so I don't think she had much of a lie in!

    We did want an early morning start as we knew this place got pretty popular. We were a little worried about leaving the van in such a deserted spot, as we had been warned about robberies and Peru is definitely less safe than Ecuador, but we set out just after the sun had come it.

    The first hour or so wound along the gorgeous valley floor with it's meandering river, then we started to climb the steep switch backs before hitting another small flat valley area, and then up again. The reward was pretty stunning with turquoise glacial lake surrounded by incredibly steep cliffs, topped off with craggy glaciers. The only other people there was a brave camper (amazing spot) and a local family, and after the best part of an hour admiring the view and demolishing an early lunch we set off back. We then went through a hour of busy foot traffic as obviously the tour buses had arrived, before it just as quickly disappeared and we could enjoy the last few hours without a soul.

    It was a great walk, but I definitely think the previous one beat it hands down and it's great to go where the tour buses don't. It was still pretty early so we decided to head on down, picking up an interesting Hungarian hitchhiker who had spent the past 4 years in South America and gave us lots of great tips. We went to the famous thermal pools but got there at he worst time (4pm on a Saturday) and it was heaving, so we went back to a nice little camp site on the river we spotted on the way up and walked to a nearby but smaller thermal place. It was definitely a good decision as there was no hour wait for the sauna cave, which was definitely well earnt after all this hard high altitude hiking. That followed by a cold beer did wonders for the tiredness!

    The following day we headed into Huaraz, the big local city. We had an amazing lunch at the brewery from the beer container, and explored the non-touristy city a bit. We spent a hour trying, and failing, to find somewhere decent to camp and ended up in a hotel car park on the edge of town, but it ended up being a fairly reasonable spot. That evening we watched the local footy team take on Lima in what was a very entertaining and open game - our leagues could definitely learn a thing or two from this style of attacking play. The view of the mountains surrounding the stadium was pretty awesome, it was just a shame we were soaked after a horrendous 10 minute downpour as we we getting into the ground.
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  • Day111

    Huaraz

    May 24, 2017 in Peru

    I'd been planning on coming to Huaraz ever since my first few weeks of Brazil, when I was shown photos of it by a girl I met.

    Huaraz is situated around the Cordillera Blanca mountain range, and is near the highest mountain in Peru. The city itself doesn't have much to do, but there is lots of trekking, outdoors activities and places of natural beauty nearby.

    The first day I got here I decided to do absolutely nothing except catch up on sleep and spend the day watching Netflix and also on FaceTime with people from home. It was really relaxing.

    The day after my friends from Lima arrived at the same hostel. I had signed up to do the rock climbing and they also signed up too. In the afternoon we got picked up by the instructor and taken to the rock climbing spot. This was a terrifying/ good/ never want to repeat experience. We thought we would be taken to a climbing wall but he just took us to this massive cliff edge and tied the ropes around the tree and we had to abseil down it and then climb back up.

    It was really hard because there in some places was literally nothing to hang onto. The first one was tough, and the second one although harder was less scary because we knew what to expect. Although I'm glad I did it I don't think I'll be taking up rock climbing as a hobby anytime soon.

    The place to go here is Laguna 69 in Huascaran National Park. An amazing, bluer than blue lagoon which is 4,600 metres above sea level. The next day I got up at 5am in order to go and do my final trek in South America! The trek was supposed to take six hours but we managed to do it in four. At first you have to climb up to the Laguna which takes about 2.15 hours. This wasn't too difficult but the altitude made it a lot worse.

    Once we got to the Laguna we took some photos and then ate lunch but it was freezing up there and started hailing so we didn't stick around for as long as we could have. The way down was around another 2 hours and then we lay on the grass and slept until the rest of the group came down.

    The bus back took ages because of road works but the evening was just spent eating dinner and socialising. Now I'm going back to Lima to catch my flight to Bogota! 🇨🇴 I've really enjoyed my time in Peru - three weeks has gone so fast because there's so much to do - but now I feel I'm ready to move on to the next leg of my journey.
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  • Day33

    Santa Cruz Trek, Peru

    December 23, 2017 in Peru

    Nach einer weiteren, (fast) schlaflosen Nacht im Bus kommen wir in Huaraz an und wollen direkt zum Ausgangspunkt des Santa Cruz Treks. Von wegen! Statt einer kurzen Fahrt dauert das ganze 6 Stunden per Collectivo, in das immer und immer mehr gefrorene Hühnchen eingeladen werden... Zu allem Überfluss haben wir kurz vor dem Ziel einen Platten! Da wir nur noch eine Stunde lang laufen können, fällt der zweite Tag umso länger aus. In 5 endlos scheinenden Stunden quälen wir uns über den 4750 Meter hohen Pass, was in einem unglaublichen Blick über Gletscher und Lagune gipfelt. Weihnachtslieder schmetternd machen wir uns auf den Abstieg und werden dafür gnadenlos vom Regen bestraft... Nach der Übernachtung begleiten uns mal wieder zwei Hunde und warten geduldig, bis wir in den eiskalten Bach gesprungen sind. Auch die Rückfahrt vergeht quälend langsam, was nicht zuletzt an den 4 Wander-Rucksäcken liegt, die auf uns gestapelt sind und alles Bauchnabel-abwärts einschlafen lassen... Kaum zu glauben, wie viele Leute in einen so kleinen Bus passen (22)!Read more

  • Day35

    Laguna 69

    February 13, 2017 in Peru

    Um 4:45 Uhr klingelte der Wecker. Schnell aufstehen, anziehen, frühstücken und Sachen packen. Um 5:25 standen wir vor dem Hostel und warteten auf unseren Transport. Typisch Südamerika kam dieser natürlich viel zu spät. Mit einer Gruppe von 13 Leuten und einem Guide ging es 2.5std. in die Höhe, mal wieder über eine kurvenreiche Schotterpiste. Ordentlich durchgeschüttelt machten wir an der Laguna Warmicocha einen kleinen Fotostop und kamen endlich einige Höhenmeter später am "Basecamp" der Laguna 69 an. Diese heißt übrigens so, weil es in diesem Nationalpark über 300 Lagunen gibt und diese wurden einfach durchnummeriert. Nun mussten wir nur noch 900 Höhenmeter und 7 km zurücklegen. Stefan rannte vorneweg, wir hechelten hinterher. Die ersten paar Kilometer ging es entspannt an grünen Wiesen, viel Wasser und Kühen vorbei. Dann kam der erste Anstieg, der tatsächlich noch mit kleinen Schritten gut zu bewältigen war. Seit ein paar Tagen schubbeln Lisas Schuhe an den Fersen, so auch bei den Anstiegen. Ein Blasenpflaster sollte Erleichterung verschaffen, doch nein, das Pflaster verrutschte, ließ sich aber nicht mehr lösen und so hat Lisa nun an jeder Ferse eine dicke Blase. Jut, kacke, muss man durch, denn ein Anstieg stand noch bevor. Und der hatte es in sich, bzw nicht der Anstieg, sondern die Höhe. David wollte schneller als die Wolken sein und ließ Lisa ein wenig zurück. Gefühlt konnte man 50m laufen und musste dann erst mal wieder eine Minute Pause machen, damit sich der Puls wieder normalisierte. Wie uns schon in Quito gesagt wurde: Mit 4000m ist nicht zu Spaßen. Aber trotz dieses harten Aufstiegs haben wir es nach 2.5 Stunden zu dieser wunderschönen Lagune geschafft. Was extrem schade ist, aber ja schon den ganzen Trip lang, ist dass momentan Regenzeit ist. Das heißt, alle umliegenden Berge und Gletscher versteckten sich in Wolken. In der Trockenzeit muss das ein noch beeindruckenderer Anblick sein. Trotzdem haut einen das türkise Wasser und die umgebenden Berge einfach um. 1.5 Stunden genossen wir den Anblick. Dann wurde es richtig kalt. Regen, diese Höhe und der nass geschwitzte Rücken tun ihr Übriges. Also machten wir uns wieder an den Abstieg. Insgesamt gibt es in dem Nationalpark Huascarán in der Cordillera Blanca über 350 Seen und einige Berge, die die 6000m-Marke knacken. Es gibt eine Mehrtageswanderung, den Santa-Cruz-Trek, den wir eigentlich morgen antreten wollten, jedoch machen uns nun Lisas Blasen einen Strich durch die Rechnung..
    Gestern kamen wir um 6 Uhr abends wieder in Huaraz an. Wir waren so fix und fertig dass wir nach einem kurzen Restaurantbesuch direkt ins Bett fielen und um 21 Uhr tief und fest schliefen.
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  • Day5

    Im Nationalpark Huascarán

    October 18, 2017 in Peru

    Nach einer ersten Aklimatisierung haben wir uns zwei Tageswanderungen im Nationalpark Huascarán vorgenommen, hier liegt die Gebirgskette der Cordilliera Blanca und der Cordilliera Huayhuash, wo sich zahlreiche 6000er befinden, unter anderen der Huascarán, der mit 6768m höchste Berg Perus. Zum Einstieg ging es zur Laguna Churup, die "nur" auf 4450m liegt. Bis auf 3900m konnten wir mit dem Taxi an den Beginn des Weges fahren. Der darauf folgende Aufstieg war nicht schwer und die Lagune wunderschön, sodass wir uns von Julia und Peter, die wir an der Lagune getroffen hatten, überreden ließen zu einem einen weiteren kleinen See auf 4600m aufzusteigen. Wir wurden mit einer wunderbaren Aussicht belohnt - und am Abend mit Erschöpfung und Übelkeit durch die Höhe bestraft.
    Zwei Tage später haben wir es dann gemeinsam mit Julia und einem deutschen Ärztepaar, Tim und Jana, wieder gewagt und den Panoramaweg zur Lagune 69 mit Guide gebucht. Diesmal wuren wir mit einem Minibus über rumpelige Serpentinen bis auf 4700m gebracht, quasi mit dem Auto auf den Mont Blanc! Von dort aus hatten wir grandiose Blicke auf den Huascarán und weitere umliegende Berge. Meist bergab und am Ende noch einmal steiler bergauf ging es zu einem See am Fuße des Chacraraju, dessen Anblick mit türkisblauem Wasser vor den gigantischen Bergen wirklich überirdisch schön ist. Der Absteig war angenehm, trotzdem hat die Höhe Kirsten am Ende des Weges heftige Kopfschmerzen beschert, die Dank Ibuprofen jedoch schnell verschwanden. Jetzt sind wir jedenfalls fit für die Höhe!
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  • Day378

    Heute früh ging um 6 Uhr der Wecker da um 7 Uhr Frühstück angesagt war. Schlussendlich waren wir aber echt spät dran da wir so rumtrödelten. Hatten wir halt heute im Kopf das es eh eine lockerer Runde zu wandern ist und bummelten somit rum. Trotzdem absolvierte ich mein Rückenstretchng jeden Morgen um diesem auch was gutes nach dem harten Boden zu gönnen. Begrüßt wurden wir draußen von Wolken und Wind also ging es mit Jacke und Fleeceweste zum kleinen Flüsschen zum Zähne putzen. zack stand auf einmal Pablo neben mir und wollte gegrault werden. So schoss Prit ein cooles Bild mit mir und Zahnbürste im Mund und dabei Pablo graulend vor einer tollen Berg - und WOlkenpracht! Das nenn ich mal Morgenktzenhundewäsche, lach! Nach dem Frühstück, unfassbar aber wahr es gab Pancakes, liefen wir wieder alleine los während unsere beiden Guides zusammen packten. Der Weg war nur ein bisschen Ansteigend und Mag hatte uns auch schnell eingeholt. Für mich lief es nicht so sauber, setzte ich meinen Fuß ständig falsch und stolperte rum. Ob das noch nachwirkungen von gestern waren oder ich einfach nicht so gut gepennt hatte.Als dann noch der Regen dabei kam stand für mich schnell fest das ich keine Lust hatte bis hoch zu der Lagune zu laufen. Zwar war Moa was traurig da sie auf mich gezählt und nicht alleine da hoch laufen wollte. So konnten wir aber gechillt runter ins Tal und durch das Tal zum nächten Camp gehen. Margaritha hatte nicht so tolles über das letzte Camp gesagt, es sei so flach und windig und nicht schön also beeilten wir uns auch nicht dort hin zu kommen. Auf dem Weg am Miraodr, wo wir abe rnichts sahen vor Wolken, sah ich noch einen Koreaner und wunderte mich. Dieser gehörte zu der großen Gruppe die doch laut Mag heute die komplette Strecke ins Tal machen wollten. tags drauf sollte es für die nämlich in die hotsprings gehen. komisch! Später sollte sich herausstellen das kommuniktation wirklich wichig ist. er htte nämlich die Planänderung oder Route nicht gecheckt und hing was hinterher und ist dadurch falsch gelaufen. Deren Guide, auch eine Frau, wartete dann an unserem Camp auf ihn währne dihre truppe allein bis ins Tal ging. So durfte der Koreaner bis abends um 18/19 uhr eine 20 km Strecke hinlegen. Tja, Satz mit X Klappe die zweite. bei uns sollte das nicht passieren sondern stattdessen schlenderten wir ins Tal und liesen wieder mal die Sonntagswanderer raushängen. Langsam kam auch die Sonne raus aber der Wind blieb immer da und pfeifte durch das Tal. Richtig wach war ich danna uch als ich mich bei unserer ersten kleinen Pause beim Buschibuschi in die Brennesseln setzte - ja alles liebe Pflanze dich gibt es hier also auch? Das freut mich aber! Morgens waren wir so um 8 Uhr ca los und eigentlich sollte die Tour nur so 4 Stunden dauern und uns von 4200 m auf 3700 Meter bringen aber ich schaffte es erst um 14 Uhr im Camp an zu kommen. Hatte ich dieses mal gegen ende mir wirklich zeit genommen und eine Vogelknipssession eingelegt. zwischendurch pausierten wir auch an einem tollen see der mal wieder eine schöne Farbpracht präsentierte. Dort philosopierten wir über den Sinn und Zweck einer besonderen baumrinde. Waren hier nämlich viele Bäume mit einer roten Rinde die aussah wie zig dünne Schichten und plättrig wie Blätterteig war. Laut Prit, unserem Einstein, gibt es verschiedenen Theorien. Seine für ihn logischste ist das der Baum dies tut damit an ihm nicht so viele Mosse etc wachsen können uns sich vor allem auf die Äste setzen. Diese würden sich nämlich beim Regen voll saugen und bei denkalten bedingungen hier können so die Äste schnell brechen und der Baum stirbt. Laut Mag ist der Baum einfach intelligent und an die Umgebung angepasst. Genauere erklärung gab es nicht lach! Der Weg führte wieder an einem Fluss vorbei über viele Steine und kleine Flussbette. Echt wieder idyllisch! In der Lagune gab es auch wieder den Fisch Trutcha und die Flüsse waren so krass klr das ich mich auch nciht hemmte mir da Wasser ab zu füllen. Die anderen hielten einen hickhack mit wassertabletten und Neutralisierer ab während ich mir nichts besseres als sauberes bergwasser vorstellen konnte. Hatte ich aber in meiner Reise echt immer Glück mit dem Wasser gehabt bzw auch viel Trinkwasser getrunken. Habe wohl einen Saumagen, oder auch nicht! Siehe Bolivien! Beeindruckend war auf dem Weg wieder die tollen lila blumen - die weibliche Form dennd ie männliche, laut Mag, sind die Stängelartigen helleren die nah am Flussbett wachsen. Sieht echt toll aus in kombination mit den vielen Findlingen. Das Camp war schlussendlich super super schön! Klar lag es in einer talenge und der Wind pfiff aber auf der einen seite sahen wir noch etwas von den weisen bergen und auf der anderen tolle grüne berge. Überall waren große Steine und um diese tummelten sich Pferde, Kühe und Esel. Dort kam auch das schöne Bild zustande wo ich auf dem Stein sitze und auf die bergwelt schaue. hatte ich mit moa eine kleine Fotosession eingelegt. Auch hier bekamen wir nochmal die sonne und später einen tollen sonnenuntergang zu sehen. Heute war unser toller Snack ein Tunfischsalat zudem es Kartoffeln von deen Einheimischen gab. Hatte letzteres Mag hier erschnorrt oder gekauft. Diese haben hier Kühe stehen nach denen sie ab und an schauen und in der Hochsaison verkaufen sie hier zeug für die touris, bier zb. Morgen, am letzten tag, gehen wir von unserem Camp hier auf 3700 Meter runter auf 2900 m in den ort Cashapampa. Dort endet unser trek und wir fahren zurück nach Huaraz. Was die zeit fliegt! Bei Kerzenlicht schmiss Prit eine Runde Schokolade mit Almonds und wir quatschen mit mag wa süber die Arbeit und die Treks in den bergen hier. Hatte sie nämlich schon alle 5000er bestiegen bzw Eisclimbing dort gemacht. Meine letzte nacht hier wurde super da es was regnete und dadurch nicht viel der wind ging. endlich hatte ich auch den dreh raus wie ich meine füsse warm bekomme und schlief ENDLICH mal mit warmen füssen. Auch wenn ichw ieder msit träumte war ich den tag danach super fit, laberte Prit, der verwundert aus der tüte schaute, schon früh zu und sprang wie ein junges reh aus dem zelt nach meinen Stretchübungen. Dieses mal auch pünktlich am Fühstückstisch, Mag hatte tags zuvor drum gebeten, ging dann auch der letzte tag los.Read more

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Yungay

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