Russia
Moscow

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214 travelers at this place:

  • Day24

    Sergiev Possad nach Suzdal

    August 13, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 23 °C

    Ein wirklich sehr schöner Campingplatz sind wir hier angefahren und die Lage am Fluss ist richtig schön.
    Juhui.......es gibt Wsschmaschienen, gleich mal ausnützen.
    Bin als dritte von unserer Gruppe hier angekommen und es heisst, wir dürfen uns auf dem bisher leeren Platz nur auf einer bestimmten Seite hinstellen, denn es kommen noch g a n z viele Italiener , die bräuchten auch noch Platz.
    Ich habe mir aber noch ein schönes Plätzchen aus suchen können, schön unter ein paar Birken, wo ich Romeo gut an einen Baum festmachen kann.
    Nach der grossen Erkundungs- Gassi -Tour erstmal mit waschen beginnen.
    Abends um 19.00 Uhr ist Meeting wo wir die Infos für die nächsten 2 Tage bekommen. Dann bekommen wir alle einen grossen Becher Kwas, ein russisches , leicht gegärtes Getränk, und ein Stück Lebkuchen , der eine Füllung in der Mitte hatte, was ich nicht so genau zu ordnen könnte . Irgend was russischen hald, aber die Appenzeller Biberli schmecken mir besser!
    An dem Abend haben Dyma und Sascha und einiges über Russland erzählt, politische, geografische Dinge aber auch wie sie hier in diesem Land mit ihren Familien leben. Was die Menschen verdienen und das ist nicht viel , wieviel Rente sie ca. bekommen. Wie die Wohnsituationen , Schulen, Kindergärten ect. sind. Nicht die Besten Aussichten für das Volk ....... !?!
    Am nächsten Morgen Stadtrundfahrt duch dieses alte und sehr malerische Städtchen, das viele alte Häuser in ihrer früheren Bauweise erhalten hat . Es dürfen hier auch keine neue Häuser in einem anderen Baustiel oder höher als 2 Stockwerke hoch gebaut werden. Das Holzhaus soll auch zur Strassenseite hin, die Fensterumrahmungen mit geschnitzten Ornamenten verzieren und sich klar an die Bauvorschriften halten, sonst gibt es keine Baugenehmigung.

    In dem kleinen Städtchen leben gerade mal 8000 Personen , aber es stehen 30 Kirchen im ganzen Stadtbereich. Meist gleich 2 Kirchen neben einander, die Sommer - und die Winterkirche. In der Winterkirche wird geheizt und ist meist etwas kleiner.

    Danach sind wir zum Marktplatz gefahren und haben uns da etwas umgesehen und vor allem was gegessen, den ab 14.00 Uhr wollten wir uns alle wieder treffen und eine Honigwein Verköstigung gönnen.

    Ich wollte mich da auf alle Fälle etwas zurück halten, aber als wir in das bemalte Kellergewölbe geführt wurden, stand schon alles bereit. Grosse dunkle, derbe Holztische und Bänke und für jeden von uns ein Tablett mit 12 Tontassen gefüllt mit einer Flüssigkeit.
    Von links nach rechts wird alles , ein Tonbecher nach dem anderen, zu jedem gab es eine kleine Anekdote oder eine kleine Geschichte dazu und jeder hatte eine andere Geschmacksrichtung.
    Der erste ein ganz normaler Honigwein, dann kamen die gemischten, mit Zimt, Kardamon und Ingwer, mit Minze, mit Meerrettich, mit Bier, mit..... ich weiss nicht mehr alle, obwohl ich überall nur ein , zwei Schlücke nahm...... ich war fertig mit der Welt. Raus in die frische Luft..... aber mir ging es nicht mehr gut😣🥺

    Eigentlich wollte ich nur noch auf den Liegestuhl und mich erholen, aber nie netten Herren aus der Gruppe wollten die Zeit nutzen und nochmal nach meiner Heizung schauen. Auch bei meiner Toilettenkassette stimmte was nicht und musste repariert werden. So gab sich das eine mit dem anderen..... und mein Liegestuhl blieb unbenutzt stehen.

    Als die Toilette wieder funktionierte, die Heizung leider immer noch nicht, ging es mir immer schlechter.
    Wollte eigentlich noch eine Maschiene Wäsche machen, aber die Italiener, die mittlerweile mit fast 30 Wohnmobilen den ganzen Campingplatz zugeparkt hatten, belagerten regelrecht die zwei Maschinen. Also konnte ich das vergessen, ausser ich hätte mich direkt davor gesetzt .... dafür ging es mir aber zu mies.
    Ich sagte somit auch die Abendveranstaltung ab, Einladung vom Reiseveranstalter zum Russischen Abendessen mit Folkloregruppe.

    Ich wollte nur noch liegen und schlafen.
    Da wir am nächsten morgen früh losfahren wollen, es geht in die Innenstadt von Moskau ...... und je früher , umso eher schaffen wir es , die Zeit wo es am wenigsten Stau hat, zwischen 11.00 - 15.00 Uhr als Einfahrt zu nutzen.
    Um 21.00 Uhr lag ich im Bett und schlief mich gesund !
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  • Day25

    Camping in Moskau

    August 14, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 19 °C

    Noch ein paar Fotos zu diesem Tag.
    Habe das Handy voll mit Fotos und Videos, kann aber nur 10 davon hoch laden.

    Dabei sind wir doch noch mit der Moskauer Metro gefahren.... und das ist schon eine Sache , die man in Moskau unbedingt machen und sehen sollte.
    Also ein bisschen tricksen😜

    Wenn wir morgen ins Gebiet von Tula fahren , wird es danach teilweise schwierig mit Netz..... lasse mich überraschen!
    Aber ich bin sehr froh endlich Natur erleben.... genug Kirchen ....gesehen!
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  • Day23

    Sergiev ..... und ihr Heiliger Sergijus

    August 12, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 19 °C

    Es wahr ein mal eine arme , russische Familie mit 6 Kindern . Ein Mädchen und 5 Jungs. Als der jüngste ca. 6 Jahre alt war, erschien ihm die Mutter Gottes und gab ihm die Aufgabe auf, an einem bestimmten Ort eine Kirche zu erbauen. Ein Engel , der neben ihr stand , soll dem Jungen ein Bild von diesem Ort vor seinem geistigen Auge 👁 erscheinen lassen .....mit diesem Bild in seinem Herzen ist er am nächsten Morgen aufgewacht und hat es seinem ältesten Bruder erzählt.
    Die beiden Brüder besprachen sich und weil der Glaube alles wahr , was sie hatten und sie sich berufen fühlten, diesen Wunsch zu erfüllen, machten sie sich auf den Weg.
    Da wo heute das grösste russisch-orthodoxe Kloster von ganz Russland steht, ist der magische Ort, an den Sergijus geführt wurde. Mit seinem Bruder zusammen bauten , Anfang des 14. Jh die beiden die erste , einfache Kirche mitten auf einer Waldlichtung. Bald schon stellte sich heraus, das der Junge Sergej nicht nur mit all den Tieren kommunizieren konnte , er heilte sie auch und bald darauf auch die Menschen. Das sprach sich schnell herum und immer mehr Menschen kamen zu den beiden Brüdern um mit ihnen zu beten und Heilung von Sergej zu bekommen.
    So standen bald darauf 12 Mönche bei ihm vor seiner Holzkirche und sie bildeten eine Gemeinschaft , dafür verliess der ältere Bruder ihn und ging zurück zur Familie. Es bildete sich somit eine Runde , wie bei Jesus und seine 12 Apostel und genau so wirkte und arbeitete diese Gemeinschaft.
    Viele reiche Leute aus Moskau , sogar der Zar, Peter der Grosse kamen zu dem kleinen Ort, zum jungen Sergej um sich Rat oder Heilung zu holen, brachten dadurch viel Geld und kostbare Dinge mit.
    Sergej lies einen grossen Schutzwall , Kremel , darum bauen , um die neu gebauten Kirchen und Häuser vor den wildernden Tartaren zu schützen.
    Es war das erste Kloster , das mit seiner hergestellten , erzeugten Ware Handel trieb. Das machten sie so gut , das es auch bald das reichste Kloster aller Klöster wurde. Sie hatten sogar eigene Schiffe, mit denen sie ihre Ware vertreiben konnten.
    Sergijus wurde vom obersten Bischof für selig gesprochen und bekam die höchste Auszeichnung als Abt um nun dieses Kloster offiziell leiten zu dürfen.
    Heute leben nich über 300 Mönche im Kloster, einige auch als Einsiedler in den umliegenden Wäldern so wie Sergijus am Anfang. Es gibt eine Klosterakademie mit über 1500 Studenten und viele Seminare such für Externe.
    Als Sergijus starb, wurde er unter seiner Holzkirche begraben. Leider brannte sie bei einem Grossbrand ab und man baute genau auf diesem Platz eine neue Kirche,
    Bei der Ausgrabung des Leichnams von Sergijus, der bis zum Brand schon 14 Jahre unter der Erde lag, war sein Leichnahm noch voll erhalten,. In der neugebauten Dreifaltigkeitskirche des Heiligen Sergijus wird sein Leichnam jetzt in einem gläsernen Sarg aufgebahrt und tausende von Pilgern, Gläubigen und vor allem Touristen ( Chinesen in Scharen) stehen Stunden lang in der Warteschlange um sich den Sarg anzusehen.
    Heute stehen 30 Kirchen , eine Prachtvoller als die andere auf diesem ganzen LAWRA ( d. h. Kloster des höchsten Ranges) . Einige Kirchen sind schon jahrelang geschlossen. Eine ist noch nie geöffnet worden und Mönche die hier schon Jahrzehnte leben, haben sie noch nie von innen gesehen!

    Ja ich wäre sehr gerne in diese Kirche vom heiligen Sergijus reingegangen, aber vor dem Haupteingang stundenlanges Anstehen..... keine Zeit und keine Lust.
    Hinten an der Kirche war wie so eine kleine Kappelle angebaut, da stand niemand! Ich also hin und war schon in so einem kleinen Vorraum, hörte auch, das da eine kleine Messe war, wurde aber von einem Mönch ganz nett wieder nach draussen gebeten. Wahr nur für Mönche ...
    Ich wollte aber unbedingt einfach mal die Energie von dem Platz, auf dem diese Holzkirche von dem Heiligen Sergijus stand spühren , wahrnehmen, .....das sind meist immer sehr Energetische Orte......
    Draussen wieder vor der Türe, da hinter der Kirche, alles Menschenleer, sehe ich links an der Aussenwand eine weisse, getünchte schmale Treppe hochgehen, bis fast unter das Dach der kleinen angebauten Kappelle, genau da setzte ich mich hin......
    Auf einmal war es ganz still 🤫 null, nix mehr von all dem Lärm, dem Gewusel der tausenden von Leuten die vorne auf den Kirchenplätzen rumrennen..... ich schloss die Augen und meditierte ganz für mich!
    Hätte ich in meinem Handy nicht die 20 Min . im Wecker eingegeben, ..... ich hätte wahrscheinlich den Bus verpasst....
    Diese Energie wahr unbeschreiblich stark, ich bekam richtig heisse Füsse und meine Handflächen kribbelten wie verrückt.
    Es gibt immer wieder Erfahrungen zwischen Himmel und Erde, die kann man nicht in Worte fassen ......energetisierend, ein grösser - weiter werden, liebe 💕 unendliche Liebe 💖 in jeder Zelle, sanft und doch durchdringend ......,, Wellen die durch den ganzen Körper Strähnen....einfach nur schön !

    Als sich mein Handy in meiner Gesässtasche bewegte, kam ich ganz langsam wieder zurück ins Hier und Jetzt, öffnete ganz langsam meine Augen.... und blickte direkt in die traurigen Augen einer Frau , sie lehnte unten am Fuss der Treppe an der Kappelenwand und schaute zu mir hoch!
    Dachte wahrscheinlich, sie hätte mich gestöhnt.... aber ich war sooo weit weg, da stöhrt nichts. Als ich langsam die Treppe runter lieg,, stammelte sie so was wie eine Entschuldigung in Russisch vor sich hin, .... ich sah aber nur ihren Kummer in ihren Augen.....lächelte sie an ... und nahm sie in den Arm ......ich hatte sooo viel Energie in mir, die musste ich jetzt sofort mit jemandem teilen. Als ich mich von ihr lösste , liefen mir nur so die Tränen aus den Augen......habe ich ihr den Kummer abnehmen können??

    Bin froh, das ich im Bus einen Einzelsitz habe, so kann ich das erlebte noch etwas nach wirken lassen.
    Beim Campingplatz angekommen, gehe ich mit Romeo gleich noch ne Runde spazieren, Barfuss durch die Wiesen und den Wald, das kühlt nicht nur die Füsse, sondern auch den Kopf!

    Am frühen Nachmittag gehts weiter zum nächsten Ort auf unserer Karte,
    Die Fahrt nach Suzdal, auf dem so genannten goldenen Ring , ach die 200 km mach ich doch auf einer Backe!
    Los geht’s.....
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  • Day61

    St P to Moscow + an unexpected festival

    August 31, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 16 °C

    Sergei our dodgy taxi driver picked us up early and deposited us at the train station for our fast train to Moscow- not before trying to pull a fast one of “no change”.
    Kate sorted that out by leaving me whilst heading off buying a coffee making sure Sergei got the correct amount and not a Ruble more.
    3 people and google translate later we found out we were in carriage 9.
    The Sapsan fast train to Moscow was incredible- punctual to the minute, clean, organised, room for luggage and u could even order meals from ur seat that would be delivered to u!!..... luckily we had left over curry!!
    We were greeted on the platform by our taxi driver who showed us to our exec car.... and played Whitney Houston on the way to the hotel- slightly better than Sergei’s techno!!
    Checked in and then headed out for an explore.
    Walking along the river we came across a festival of performers, dancers, artists and 100’s of Russians enjoying the free show.
    Think we r going to enjoy Moscow.
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  • Day9

    Kremel Besuch- eine Herausforderung

    September 8, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 19 °C

    Vorgestern starteten wir den Versuch, in den Kremel zu gelangen. Als wir das Gebäude mit dem Ticket Schalter erblickten, wurde uns Angst und Bange.
    Es hatte sich eine Schlange von Wartenden gebildet, dessen Ende kaum sichtbar war.
    Und wieder bemerkten wir... es geschah nichts... keine Bewegung... sie standen einfach nur herum !?
    Also, kurz ums Haus geschlendert und den Hintereingang genommen ...

    Keiner hinderte uns, ich hatte etwas Sorge, von wegen Lynchen usw. ... Es gibt ca 6 Schalter, und alle Damen brauchen UNENDLICH lang, um die Karten zu verkaufen.
    Eigendlich faszinierend, wo nehmem die diese Ruhe her.? Kein Besucher schien Plan zu haben, wo kauft man was, denn auch die Karten sind in unterschiedliche Kategorien gestaffelt.
    Und... die Schlange am eigendlichen Eingang war noch länger, da alle Besucher durch einen Scanner müssen.
    Nach einem kurzen Kriegsrat stand fest,
    wir kommen am nächsten Tag ganz früh und legen unser Handtuch nieder, damit wir als erster in der Warteschlange sind, grins.

    Gestern gestalltete es sich nicht wirklich besser, aber wir hatten schließlich die Tickets und konnten in den Kremel hinein.
    Beeindruckende Kirchen und Gebäude, wie auch alles andere in Moskau, riesig.

    Nach einer Extrapauschale war es uns gestattet, die Juwelen - Ausstellung zu betreten.
    Aber bitte in der Ausstellung nur flüstern ! Sonst wird man von einem uniformierten Menschen (irgendwie tragen hier alle Uniformen...man weiß gar nicht, wer ist wichtig und wer nicht) böse ermahnt, leise zu sein.

    Vom inneren der Kirchen waren wir überrascht, denn im Vergleich zu St. Petersburg waren sie eher schlicht gehalten.
    Über und über bemalt mit Fresken , doch nicht soviel Gold und Glitzer wie in St. Petersburg.

    Nach ca 4 anstengenden Stunden und einer totalen Reizüberflutung haben wir uns für eine kleine Pause ins Hostel zurückgezogen.

    Die ganze Innenstadt ist an diesem Wochenende sehr beschäftigt, denn es findet ein Stadtfest statt.
    Überall Buden, leider weniger Freßstände, darauf hatten wir gehofft um uns mit russischen Spezialitäten vertraut zu machen.

    Und es ist laut ! Unfassbar laut ! In den Kneipen, vor den Kneipen ... immer dröhnen diese UZ UZ UZ Bässe von überall... Unterhalten ist da nicht möglich.

    Heute Abend um 23 Uhr gehts los mit der Transib, wir sind beide schon sehr gespannt und freuen uns.
    Großstädte sind sehr anstrengend und wir haben festgestellt, dass wir vorab keine Kirche mehr von innen sehen wollen....
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  • Day10

    Lenin-Mausoleum und mehr...

    September 10, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 23 °C

    Für die Besichtigung des mumifizierten Herrn Lenin im Mausoleum auf dem roten Platz sind wir heute extra früher aufgestanden...
    Der seit kurz nach seinem Tod 1924 (gegen seinen letzten Willen) ausgestellte Lenin liegt in einem gläsernen Sarg, um welchen man herumlaufen kann nachdem man die Stufen in das sehr dunkle und mystisch anmutende, steinerne Mausoleum heruntergestiegen ist. An jeder Ecke stehen Soldaten und achten darauf, dass man ja nicht stehen bleibt oder auf die Idee kommt Fotos zu machen. Lenin, dessen Leiche aufgrund der Konservierungsmaßnahmen schon fast unecht aussieht, liegt mit der rechten Hand geballt da und wird mit der einzig künstlichen Lichtquelle angestrahlt. Ein sehr interessantes Erlebnis...
    Danach hatten wir dann jedoch Hunger und haben uns bei Teremok (russische Fastfood Kette) Blini (Pfannkuchen) in herzhaft und süß gegönnt.
    Danach sind wir dann nach Kolomenskoje gefahren, um dem dortigen schönen Park und die Christi-Himmelfahrts-Kirche anzusehen, die zum UNESCO- Welterbe gehört.
    Aufgrund des Songs „Wind of Change“ von den Scorpions sind wir dann auch zum Gorky Park gefahren. Das hat sich allerdings nicht wirklich gelohnt, der Park war leider nicht so schön.
    Zum Abschluss des Tages haben wir dann noch in der Stolowaja Nr. 57 im GUM sowjetische Küche genossen und im Anschluss Nachtaufnahmen vom Roten Platz und an Fluss gemacht.
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  • Day5

    Moskau

    September 4, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir haben heute Moskau ganz bequem mit dem Schnellzug erreicht. Sehr entspannt und luxuriös, obwohl nur normale 2. Klasse.
    Da kann sich die DB eine Scheibe von abschneiden.
    Hier ticken die Uhren insgesammt etwas langsamer, denn auch das Kontrollieren der Fahrkarten nahm (langsam) seinen Lauf,
    und ja, ich musste meinen Pass vorzeigen, aber nicht die E.Card.😅
    Nach einigen hin und her am Bahnhof (nehmen wir ein Taxi oder versuchen wir die Metro),
    haben wir uns für die Metro entschieden.
    Unser Zögern: in St Petersburg waren alle Straßennahmen etc noch auf Latain abgebildet, hier in Moskow nicht. Mit etwas Russisch wäre es hier tatsächlich einfacher....
    Doch auch hier sind die Metro Stationen extrem sehenswert, außerdem kostet ein 4 Tages Ticket nur Euro 1,50 pP

    Unsere Unterkunft, ein Hostel, liegt in der 5 Etage eines Mietshauses.
    Zum Glück mit Fahrstuhl, der allerdings nicht sehr vertrauenswürdig wirkt, also werden wir den nur im Notfall nutzen.
    Unser Zimmer ist nicht sooo schön, ok, aber sauber und wir wollen ja hier nur schlafen.

    Nach einer kurzen Pause wieder ab auf Schusters Rappen und Herrn Putin einen Besuch abstatten.😎

    Der Kremel und die Basilikakathedrale, sowie der rote Platz am Abend sind wunderschön,
    daneben das riesige Luxuskaufhaus GUM am roten Platz , alles hübsch beleuchtet. Sieht schon aus als wenn Weihnachten wäre.
    Morgen gehts dann etwas intensiver weiter.....
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  • Day8

    Moskau - Begegnungen mit einer Stadt

    July 20, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 19 °C

    Tag 8
    Um 9 Uhr treffen wir an der Hotelrezeption auf Elena, die uns zur Stadtrundfahrt abholt. Interessanterweise ist sie auch Motorradfahrerin und so haben wir abseits vom eigentlichen Programm noch weitere Gesprächsthemen. Während der Fahrt mit dem Bus in die Innenstadt erfahren wir schon einiges über Москва / Moskau, das mit offiziellen etwa 11,5 Millionen Einwohnern das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum und die Hauptstadt der Russischen Föderation, kurz „Russland“ ist. Die Stadt ist auch die Hauptstadt des Oblast Moskau, liegt am Fluss Moskwa und ist traditionell die „Heilige Mutter” der Russen. Eisenbahnstrecken und zahlreiche Fluglinien aus allen Teilen Russlands laufen hier zusammen. Schiffbare Wasserwege wie der Moskwa-Kanal, die Moskwa und der Wolga-Don-Kanal machen die Hafengebiete der Stadt direkt zugänglich für Schiffe aus der Ostsee, dem Weißen, dem Schwarzen, dem Kaspischen und dem Asowschen Meer.
    Moskau dehnt sich auf einer Fläche von etwa 880 km² aus. Ringförmige Boulevards, die überwiegend im Bereich früherer Schutzwälle angelegt wurden, gliedern das Stadtbild. Im Mittelpunkt der konzentrischen Kreise und Halbkreise liegen der Kreml, der Regierungssitz Russlands, und daran angrenzend der Roter Platz, Zentrum des radialen Straßensystems.
    Schon im 14. Jahrhundert war Moskau Hauptstadt für das damalige Russische Reich. Zwischen 1712 und 1917 hatte der Zar den Regierungssitz nach St. Petersburg verlegt, das in Leningrad umbenannt wurde. Aber nach der Oktoberrevolution ging der Regierungssitz wieder nach Moskau zurück.
    Zunächst fahren wir zur Hauptkathedrale, die aber zurzeit für „normale“ Touristen geschlossen ist. Wegen der Präsentation einiger Reliquien dürfen sie nur offizielle Pilger betreten. Dann Auf vielfachen Wunsch geht es außerhalb des eigentlich vorgesehenen Programms zum Prominentenfriedhof am Neu-Jungfrauen-Kloster. Hier liegen einige der bekanntesten Bürger des Landes bestattet, viele prominente Militärs, Schauspieler und Ärzte, aber auch Chrustschow, Jelzin und Raissa Gorbaschowa.
    Unser nächster Stopp ist auf den Sperlingsbergen von dem wir einen guten Blick auf die Stadt haben. Auf der anderen Seite erhebt sich das Gebäude der Lomonossow-Universität. Von über 75 Hochschulen ist die Staatsuniversität Moskau die wichtigste und die größte der ehemaligen UdSSR. Etwa 700 wissenschaftliche Institute haben ihre Hauptniederlassung in Moskau.
    Danach fahren wir zurück in die Innenstadt und werden am Arbat abgesetzt. Wir schlendern durch die Fußgängerzone von Moskau und gehen nach einer kleinen Mittagspause zum Kreml.
    Der Moskauer Kreml, russisch „Kreml“, also Festung, liegt auf einem niedrigen Vorsprung am Nordufer der Moskwa. Er ist sicher das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt und wurde im 12. Jahrhundert als Befestigungsanlage errichtet. Hier befinden sich wichtige Regierungsgebäude, Paläste und Kathedralen, die von einer massiven, befestigten Steinmauer aus dem 15. Jahrhundert umschlossen sind. Sie hat eine Gesamtlänge von fast 2,5 Kilometern, ist bis zu 21 m hoch und wird von 19 Türmen überragt. Zu den bemerkenswertesten weltlichen Bauwerken innerhalb der Anlage gehört die Rüstkammer aus dem 19. Jahrhundert, die eines der ältesten und reichsten historischen Museen Russlands enthält, und das weitläufige Große Palais, in dem der frühere Oberste Sowjet der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken untergebracht war. Zu den zahlreichen sakralen Bauwerken, die heute überwiegend als Museen genutzt werden, gehört die Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale / Uspenskij Sobor, in der die Zaren gekrönt und die Patriarchen und Metropoliten der russisch-orthodoxen Kirche beigesetzt wurden.
    Ein weiteres Wahrzeichen des Kremls ist der Turm „Iwan der Große”, ein 98 Meter hoher Glockenturm. Auf einem Sockel in der Nähe steht die Große Glocke, genannt Zar Kolokol, fast 200 Tonnen schwer, eine der größten der Welt. 1961 wurde dem Kreml der Kongresspalast hinzugefügt. In diesem Gebäude wurden Treffen des Obersten Sowjet der UdSSR und Kongresse der Kommunistischen Partei der Sowjetunion abgehalten.

    Dann versuchen den vollen Roter Platz mit der Basilius-Kathedrale zu sehen und quetschen uns durch die Menschenmassen zum Kaufhaus GUM. Es ist wirklich voll. Der Rote Platz selber ist gesperrt, da zwei Tage später darauf ein großer Boxkampf vorgesehen ist. An zwei Seiten wird der Platz von beeindruckenden Bauwerken überragt, vom Historischen Museum aus dem späten 19. Jahrhundert und der neunkuppeligen Basilius-Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert. Das Kaufhaus Gossudarstwenny universalny magasin (GUM) wurde 1921 am Roten Platz eröffnet. Es ist das größte Kaufhaus in Moskau, immer schon ein Vorzeigeobjekt. Heute haben in ihm viele der bekanntesten Markenfirmen der Welt einen Verkaufsladen.
    Von einem AbsatzAbsatz im ersten Stock können wir das Lenin-Mausoleum unterhalb der Kremlmauer eher erahnen als sehen. Hier ist der einbalsamierte Leichnam Lenins öffentlich aufgebahrt.
    Am bekannten Bolschoi-Theater vorbei gehen wir zur Metro. Sie ist seit 1935 in Betrieb und befördert täglich etwa 9 Millionen Passagiere, mehr Menschen, als jede andere Untergrundbahn der Welt. Sehenswert sind vor allem die Stationen entlang und innerhalb der Ringlinie, immer wieder neue Überraschungen mit schnellen und steilen, langen Rolltreppen, Marmor, Kronleuchtern und sozialistischen Wandbildern.
    Nur die Hauptverkehrszeiten zwischen 8:00 - 9:30 Uhr sowie der Feierabend-Verkehr sind für Metro-Anfänger nicht zu empfehlen. Dann entstehen in den Umsteige-Tunneln oft lange Staus und in den Zügen wird gedrängelt, was das Zeug hält.
    Moskau hat viele Katastrophen, Brände, Seuchen, Revolten, Belagerungen und ausländische Besatzungen überstanden. Im September 1812 wurde die Stadt von den Armeen Napoleons eingenommen. Bald nach diesem Einmarsch setzten russische Patrioten die Stadt in Brand. Der anschließende Rückzug der Franzosen aus Russland trug wesentlich zu Napoleons Untergang bei. Die Moskauer spielten in der Revolution von 1905 und in der Oktoberrevolution von 1917 eine bedeutende Rolle. Als deren Folge wurde Moskau wieder sowjetische Hauptstadt. Im Dezember 1941, während des 2. Weltkrieges, wurden deutsche Armeen beim Anmarsch auf Moskau an der Stadtgrenze zurückgeschlagen. Und 1991 war die Stadt Zentrum der Diskussionen, die zur Auflösung der UdSSR führten.
    Voller Eindrücke kehren wir zum Hotel zurück.
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  • Day3

    Walking day

    December 23, 2019 in Russia ⋅ ☁️ 4 °C

    Today is a walking day. Giving the tour activites a miss as did it all last year. Haven't met the group yet as missed the intro meeting so I could keep on going last night.

    And tonight is a Christmas lights 3 hour walk with a private guide.

    Ended up walking for 11 hours and my feet are numb from the pain.Read more

You might also know this place by the following names:

Moskva, Moskau, Moscow, Moscú, Moscou, Maskva, Moskou, Moskovu, Москва

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