Russia
Moscow

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225 travelers at this place

  • Day24

    Sergiev Possad nach Suzdal

    August 13, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 23 °C

    Ein wirklich sehr schöner Campingplatz sind wir hier angefahren und die Lage am Fluss ist richtig schön.
    Juhui.......es gibt Wsschmaschienen, gleich mal ausnützen.
    Bin als dritte von unserer Gruppe hier angekommen und es heisst, wir dürfen uns auf dem bisher leeren Platz nur auf einer bestimmten Seite hinstellen, denn es kommen noch g a n z viele Italiener , die bräuchten auch noch Platz.
    Ich habe mir aber noch ein schönes Plätzchen aus suchen können, schön unter ein paar Birken, wo ich Romeo gut an einen Baum festmachen kann.
    Nach der grossen Erkundungs- Gassi -Tour erstmal mit waschen beginnen.
    Abends um 19.00 Uhr ist Meeting wo wir die Infos für die nächsten 2 Tage bekommen. Dann bekommen wir alle einen grossen Becher Kwas, ein russisches , leicht gegärtes Getränk, und ein Stück Lebkuchen , der eine Füllung in der Mitte hatte, was ich nicht so genau zu ordnen könnte . Irgend was russischen hald, aber die Appenzeller Biberli schmecken mir besser!
    An dem Abend haben Dyma und Sascha und einiges über Russland erzählt, politische, geografische Dinge aber auch wie sie hier in diesem Land mit ihren Familien leben. Was die Menschen verdienen und das ist nicht viel , wieviel Rente sie ca. bekommen. Wie die Wohnsituationen , Schulen, Kindergärten ect. sind. Nicht die Besten Aussichten für das Volk ....... !?!
    Am nächsten Morgen Stadtrundfahrt duch dieses alte und sehr malerische Städtchen, das viele alte Häuser in ihrer früheren Bauweise erhalten hat . Es dürfen hier auch keine neue Häuser in einem anderen Baustiel oder höher als 2 Stockwerke hoch gebaut werden. Das Holzhaus soll auch zur Strassenseite hin, die Fensterumrahmungen mit geschnitzten Ornamenten verzieren und sich klar an die Bauvorschriften halten, sonst gibt es keine Baugenehmigung.

    In dem kleinen Städtchen leben gerade mal 8000 Personen , aber es stehen 30 Kirchen im ganzen Stadtbereich. Meist gleich 2 Kirchen neben einander, die Sommer - und die Winterkirche. In der Winterkirche wird geheizt und ist meist etwas kleiner.

    Danach sind wir zum Marktplatz gefahren und haben uns da etwas umgesehen und vor allem was gegessen, den ab 14.00 Uhr wollten wir uns alle wieder treffen und eine Honigwein Verköstigung gönnen.

    Ich wollte mich da auf alle Fälle etwas zurück halten, aber als wir in das bemalte Kellergewölbe geführt wurden, stand schon alles bereit. Grosse dunkle, derbe Holztische und Bänke und für jeden von uns ein Tablett mit 12 Tontassen gefüllt mit einer Flüssigkeit.
    Von links nach rechts wird alles , ein Tonbecher nach dem anderen, zu jedem gab es eine kleine Anekdote oder eine kleine Geschichte dazu und jeder hatte eine andere Geschmacksrichtung.
    Der erste ein ganz normaler Honigwein, dann kamen die gemischten, mit Zimt, Kardamon und Ingwer, mit Minze, mit Meerrettich, mit Bier, mit..... ich weiss nicht mehr alle, obwohl ich überall nur ein , zwei Schlücke nahm...... ich war fertig mit der Welt. Raus in die frische Luft..... aber mir ging es nicht mehr gut😣🥺

    Eigentlich wollte ich nur noch auf den Liegestuhl und mich erholen, aber nie netten Herren aus der Gruppe wollten die Zeit nutzen und nochmal nach meiner Heizung schauen. Auch bei meiner Toilettenkassette stimmte was nicht und musste repariert werden. So gab sich das eine mit dem anderen..... und mein Liegestuhl blieb unbenutzt stehen.

    Als die Toilette wieder funktionierte, die Heizung leider immer noch nicht, ging es mir immer schlechter.
    Wollte eigentlich noch eine Maschiene Wäsche machen, aber die Italiener, die mittlerweile mit fast 30 Wohnmobilen den ganzen Campingplatz zugeparkt hatten, belagerten regelrecht die zwei Maschinen. Also konnte ich das vergessen, ausser ich hätte mich direkt davor gesetzt .... dafür ging es mir aber zu mies.
    Ich sagte somit auch die Abendveranstaltung ab, Einladung vom Reiseveranstalter zum Russischen Abendessen mit Folkloregruppe.

    Ich wollte nur noch liegen und schlafen.
    Da wir am nächsten morgen früh losfahren wollen, es geht in die Innenstadt von Moskau ...... und je früher , umso eher schaffen wir es , die Zeit wo es am wenigsten Stau hat, zwischen 11.00 - 15.00 Uhr als Einfahrt zu nutzen.
    Um 21.00 Uhr lag ich im Bett und schlief mich gesund !
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  • Day25

    Camping in Moskau

    August 14, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 19 °C

    Noch ein paar Fotos zu diesem Tag.
    Habe das Handy voll mit Fotos und Videos, kann aber nur 10 davon hoch laden.

    Dabei sind wir doch noch mit der Moskauer Metro gefahren.... und das ist schon eine Sache , die man in Moskau unbedingt machen und sehen sollte.
    Also ein bisschen tricksen😜

    Wenn wir morgen ins Gebiet von Tula fahren , wird es danach teilweise schwierig mit Netz..... lasse mich überraschen!
    Aber ich bin sehr froh endlich Natur erleben.... genug Kirchen ....gesehen!
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  • Day23

    Sergiev ..... und ihr Heiliger Sergijus

    August 12, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 19 °C

    Es wahr ein mal eine arme , russische Familie mit 6 Kindern . Ein Mädchen und 5 Jungs. Als der jüngste ca. 6 Jahre alt war, erschien ihm die Mutter Gottes und gab ihm die Aufgabe auf, an einem bestimmten Ort eine Kirche zu erbauen. Ein Engel , der neben ihr stand , soll dem Jungen ein Bild von diesem Ort vor seinem geistigen Auge 👁 erscheinen lassen .....mit diesem Bild in seinem Herzen ist er am nächsten Morgen aufgewacht und hat es seinem ältesten Bruder erzählt.
    Die beiden Brüder besprachen sich und weil der Glaube alles wahr , was sie hatten und sie sich berufen fühlten, diesen Wunsch zu erfüllen, machten sie sich auf den Weg.
    Da wo heute das grösste russisch-orthodoxe Kloster von ganz Russland steht, ist der magische Ort, an den Sergijus geführt wurde. Mit seinem Bruder zusammen bauten , Anfang des 14. Jh die beiden die erste , einfache Kirche mitten auf einer Waldlichtung. Bald schon stellte sich heraus, das der Junge Sergej nicht nur mit all den Tieren kommunizieren konnte , er heilte sie auch und bald darauf auch die Menschen. Das sprach sich schnell herum und immer mehr Menschen kamen zu den beiden Brüdern um mit ihnen zu beten und Heilung von Sergej zu bekommen.
    So standen bald darauf 12 Mönche bei ihm vor seiner Holzkirche und sie bildeten eine Gemeinschaft , dafür verliess der ältere Bruder ihn und ging zurück zur Familie. Es bildete sich somit eine Runde , wie bei Jesus und seine 12 Apostel und genau so wirkte und arbeitete diese Gemeinschaft.
    Viele reiche Leute aus Moskau , sogar der Zar, Peter der Grosse kamen zu dem kleinen Ort, zum jungen Sergej um sich Rat oder Heilung zu holen, brachten dadurch viel Geld und kostbare Dinge mit.
    Sergej lies einen grossen Schutzwall , Kremel , darum bauen , um die neu gebauten Kirchen und Häuser vor den wildernden Tartaren zu schützen.
    Es war das erste Kloster , das mit seiner hergestellten , erzeugten Ware Handel trieb. Das machten sie so gut , das es auch bald das reichste Kloster aller Klöster wurde. Sie hatten sogar eigene Schiffe, mit denen sie ihre Ware vertreiben konnten.
    Sergijus wurde vom obersten Bischof für selig gesprochen und bekam die höchste Auszeichnung als Abt um nun dieses Kloster offiziell leiten zu dürfen.
    Heute leben nich über 300 Mönche im Kloster, einige auch als Einsiedler in den umliegenden Wäldern so wie Sergijus am Anfang. Es gibt eine Klosterakademie mit über 1500 Studenten und viele Seminare such für Externe.
    Als Sergijus starb, wurde er unter seiner Holzkirche begraben. Leider brannte sie bei einem Grossbrand ab und man baute genau auf diesem Platz eine neue Kirche,
    Bei der Ausgrabung des Leichnams von Sergijus, der bis zum Brand schon 14 Jahre unter der Erde lag, war sein Leichnahm noch voll erhalten,. In der neugebauten Dreifaltigkeitskirche des Heiligen Sergijus wird sein Leichnam jetzt in einem gläsernen Sarg aufgebahrt und tausende von Pilgern, Gläubigen und vor allem Touristen ( Chinesen in Scharen) stehen Stunden lang in der Warteschlange um sich den Sarg anzusehen.
    Heute stehen 30 Kirchen , eine Prachtvoller als die andere auf diesem ganzen LAWRA ( d. h. Kloster des höchsten Ranges) . Einige Kirchen sind schon jahrelang geschlossen. Eine ist noch nie geöffnet worden und Mönche die hier schon Jahrzehnte leben, haben sie noch nie von innen gesehen!

    Ja ich wäre sehr gerne in diese Kirche vom heiligen Sergijus reingegangen, aber vor dem Haupteingang stundenlanges Anstehen..... keine Zeit und keine Lust.
    Hinten an der Kirche war wie so eine kleine Kappelle angebaut, da stand niemand! Ich also hin und war schon in so einem kleinen Vorraum, hörte auch, das da eine kleine Messe war, wurde aber von einem Mönch ganz nett wieder nach draussen gebeten. Wahr nur für Mönche ...
    Ich wollte aber unbedingt einfach mal die Energie von dem Platz, auf dem diese Holzkirche von dem Heiligen Sergijus stand spühren , wahrnehmen, .....das sind meist immer sehr Energetische Orte......
    Draussen wieder vor der Türe, da hinter der Kirche, alles Menschenleer, sehe ich links an der Aussenwand eine weisse, getünchte schmale Treppe hochgehen, bis fast unter das Dach der kleinen angebauten Kappelle, genau da setzte ich mich hin......
    Auf einmal war es ganz still 🤫 null, nix mehr von all dem Lärm, dem Gewusel der tausenden von Leuten die vorne auf den Kirchenplätzen rumrennen..... ich schloss die Augen und meditierte ganz für mich!
    Hätte ich in meinem Handy nicht die 20 Min . im Wecker eingegeben, ..... ich hätte wahrscheinlich den Bus verpasst....
    Diese Energie wahr unbeschreiblich stark, ich bekam richtig heisse Füsse und meine Handflächen kribbelten wie verrückt.
    Es gibt immer wieder Erfahrungen zwischen Himmel und Erde, die kann man nicht in Worte fassen ......energetisierend, ein grösser - weiter werden, liebe 💕 unendliche Liebe 💖 in jeder Zelle, sanft und doch durchdringend ......,, Wellen die durch den ganzen Körper Strähnen....einfach nur schön !

    Als sich mein Handy in meiner Gesässtasche bewegte, kam ich ganz langsam wieder zurück ins Hier und Jetzt, öffnete ganz langsam meine Augen.... und blickte direkt in die traurigen Augen einer Frau , sie lehnte unten am Fuss der Treppe an der Kappelenwand und schaute zu mir hoch!
    Dachte wahrscheinlich, sie hätte mich gestöhnt.... aber ich war sooo weit weg, da stöhrt nichts. Als ich langsam die Treppe runter lieg,, stammelte sie so was wie eine Entschuldigung in Russisch vor sich hin, .... ich sah aber nur ihren Kummer in ihren Augen.....lächelte sie an ... und nahm sie in den Arm ......ich hatte sooo viel Energie in mir, die musste ich jetzt sofort mit jemandem teilen. Als ich mich von ihr lösste , liefen mir nur so die Tränen aus den Augen......habe ich ihr den Kummer abnehmen können??

    Bin froh, das ich im Bus einen Einzelsitz habe, so kann ich das erlebte noch etwas nach wirken lassen.
    Beim Campingplatz angekommen, gehe ich mit Romeo gleich noch ne Runde spazieren, Barfuss durch die Wiesen und den Wald, das kühlt nicht nur die Füsse, sondern auch den Kopf!

    Am frühen Nachmittag gehts weiter zum nächsten Ort auf unserer Karte,
    Die Fahrt nach Suzdal, auf dem so genannten goldenen Ring , ach die 200 km mach ich doch auf einer Backe!
    Los geht’s.....
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  • Day10

    Lenin-Mausoleum und mehr...

    September 10, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 23 °C

    Für die Besichtigung des mumifizierten Herrn Lenin im Mausoleum auf dem roten Platz sind wir heute extra früher aufgestanden...
    Der seit kurz nach seinem Tod 1924 (gegen seinen letzten Willen) ausgestellte Lenin liegt in einem gläsernen Sarg, um welchen man herumlaufen kann nachdem man die Stufen in das sehr dunkle und mystisch anmutende, steinerne Mausoleum heruntergestiegen ist. An jeder Ecke stehen Soldaten und achten darauf, dass man ja nicht stehen bleibt oder auf die Idee kommt Fotos zu machen. Lenin, dessen Leiche aufgrund der Konservierungsmaßnahmen schon fast unecht aussieht, liegt mit der rechten Hand geballt da und wird mit der einzig künstlichen Lichtquelle angestrahlt. Ein sehr interessantes Erlebnis...
    Danach hatten wir dann jedoch Hunger und haben uns bei Teremok (russische Fastfood Kette) Blini (Pfannkuchen) in herzhaft und süß gegönnt.
    Danach sind wir dann nach Kolomenskoje gefahren, um dem dortigen schönen Park und die Christi-Himmelfahrts-Kirche anzusehen, die zum UNESCO- Welterbe gehört.
    Aufgrund des Songs „Wind of Change“ von den Scorpions sind wir dann auch zum Gorky Park gefahren. Das hat sich allerdings nicht wirklich gelohnt, der Park war leider nicht so schön.
    Zum Abschluss des Tages haben wir dann noch in der Stolowaja Nr. 57 im GUM sowjetische Küche genossen und im Anschluss Nachtaufnahmen vom Roten Platz und an Fluss gemacht.
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  • Day8

    Moskau - Begegnungen mit einer Stadt

    July 20, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 19 °C

    Tag 8
    Um 9 Uhr treffen wir an der Hotelrezeption auf Elena, die uns zur Stadtrundfahrt abholt. Interessanterweise ist sie auch Motorradfahrerin und so haben wir abseits vom eigentlichen Programm noch weitere Gesprächsthemen. Während der Fahrt mit dem Bus in die Innenstadt erfahren wir schon einiges über Москва / Moskau, das mit offiziellen etwa 11,5 Millionen Einwohnern das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum und die Hauptstadt der Russischen Föderation, kurz „Russland“ ist. Die Stadt ist auch die Hauptstadt des Oblast Moskau, liegt am Fluss Moskwa und ist traditionell die „Heilige Mutter” der Russen. Eisenbahnstrecken und zahlreiche Fluglinien aus allen Teilen Russlands laufen hier zusammen. Schiffbare Wasserwege wie der Moskwa-Kanal, die Moskwa und der Wolga-Don-Kanal machen die Hafengebiete der Stadt direkt zugänglich für Schiffe aus der Ostsee, dem Weißen, dem Schwarzen, dem Kaspischen und dem Asowschen Meer.
    Moskau dehnt sich auf einer Fläche von etwa 880 km² aus. Ringförmige Boulevards, die überwiegend im Bereich früherer Schutzwälle angelegt wurden, gliedern das Stadtbild. Im Mittelpunkt der konzentrischen Kreise und Halbkreise liegen der Kreml, der Regierungssitz Russlands, und daran angrenzend der Roter Platz, Zentrum des radialen Straßensystems.
    Schon im 14. Jahrhundert war Moskau Hauptstadt für das damalige Russische Reich. Zwischen 1712 und 1917 hatte der Zar den Regierungssitz nach St. Petersburg verlegt, das in Leningrad umbenannt wurde. Aber nach der Oktoberrevolution ging der Regierungssitz wieder nach Moskau zurück.
    Zunächst fahren wir zur Hauptkathedrale, die aber zurzeit für „normale“ Touristen geschlossen ist. Wegen der Präsentation einiger Reliquien dürfen sie nur offizielle Pilger betreten. Dann Auf vielfachen Wunsch geht es außerhalb des eigentlich vorgesehenen Programms zum Prominentenfriedhof am Neu-Jungfrauen-Kloster. Hier liegen einige der bekanntesten Bürger des Landes bestattet, viele prominente Militärs, Schauspieler und Ärzte, aber auch Chrustschow, Jelzin und Raissa Gorbaschowa.
    Unser nächster Stopp ist auf den Sperlingsbergen von dem wir einen guten Blick auf die Stadt haben. Auf der anderen Seite erhebt sich das Gebäude der Lomonossow-Universität. Von über 75 Hochschulen ist die Staatsuniversität Moskau die wichtigste und die größte der ehemaligen UdSSR. Etwa 700 wissenschaftliche Institute haben ihre Hauptniederlassung in Moskau.
    Danach fahren wir zurück in die Innenstadt und werden am Arbat abgesetzt. Wir schlendern durch die Fußgängerzone von Moskau und gehen nach einer kleinen Mittagspause zum Kreml.
    Der Moskauer Kreml, russisch „Kreml“, also Festung, liegt auf einem niedrigen Vorsprung am Nordufer der Moskwa. Er ist sicher das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt und wurde im 12. Jahrhundert als Befestigungsanlage errichtet. Hier befinden sich wichtige Regierungsgebäude, Paläste und Kathedralen, die von einer massiven, befestigten Steinmauer aus dem 15. Jahrhundert umschlossen sind. Sie hat eine Gesamtlänge von fast 2,5 Kilometern, ist bis zu 21 m hoch und wird von 19 Türmen überragt. Zu den bemerkenswertesten weltlichen Bauwerken innerhalb der Anlage gehört die Rüstkammer aus dem 19. Jahrhundert, die eines der ältesten und reichsten historischen Museen Russlands enthält, und das weitläufige Große Palais, in dem der frühere Oberste Sowjet der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken untergebracht war. Zu den zahlreichen sakralen Bauwerken, die heute überwiegend als Museen genutzt werden, gehört die Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale / Uspenskij Sobor, in der die Zaren gekrönt und die Patriarchen und Metropoliten der russisch-orthodoxen Kirche beigesetzt wurden.
    Ein weiteres Wahrzeichen des Kremls ist der Turm „Iwan der Große”, ein 98 Meter hoher Glockenturm. Auf einem Sockel in der Nähe steht die Große Glocke, genannt Zar Kolokol, fast 200 Tonnen schwer, eine der größten der Welt. 1961 wurde dem Kreml der Kongresspalast hinzugefügt. In diesem Gebäude wurden Treffen des Obersten Sowjet der UdSSR und Kongresse der Kommunistischen Partei der Sowjetunion abgehalten.

    Dann versuchen den vollen Roter Platz mit der Basilius-Kathedrale zu sehen und quetschen uns durch die Menschenmassen zum Kaufhaus GUM. Es ist wirklich voll. Der Rote Platz selber ist gesperrt, da zwei Tage später darauf ein großer Boxkampf vorgesehen ist. An zwei Seiten wird der Platz von beeindruckenden Bauwerken überragt, vom Historischen Museum aus dem späten 19. Jahrhundert und der neunkuppeligen Basilius-Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert. Das Kaufhaus Gossudarstwenny universalny magasin (GUM) wurde 1921 am Roten Platz eröffnet. Es ist das größte Kaufhaus in Moskau, immer schon ein Vorzeigeobjekt. Heute haben in ihm viele der bekanntesten Markenfirmen der Welt einen Verkaufsladen.
    Von einem AbsatzAbsatz im ersten Stock können wir das Lenin-Mausoleum unterhalb der Kremlmauer eher erahnen als sehen. Hier ist der einbalsamierte Leichnam Lenins öffentlich aufgebahrt.
    Am bekannten Bolschoi-Theater vorbei gehen wir zur Metro. Sie ist seit 1935 in Betrieb und befördert täglich etwa 9 Millionen Passagiere, mehr Menschen, als jede andere Untergrundbahn der Welt. Sehenswert sind vor allem die Stationen entlang und innerhalb der Ringlinie, immer wieder neue Überraschungen mit schnellen und steilen, langen Rolltreppen, Marmor, Kronleuchtern und sozialistischen Wandbildern.
    Nur die Hauptverkehrszeiten zwischen 8:00 - 9:30 Uhr sowie der Feierabend-Verkehr sind für Metro-Anfänger nicht zu empfehlen. Dann entstehen in den Umsteige-Tunneln oft lange Staus und in den Zügen wird gedrängelt, was das Zeug hält.
    Moskau hat viele Katastrophen, Brände, Seuchen, Revolten, Belagerungen und ausländische Besatzungen überstanden. Im September 1812 wurde die Stadt von den Armeen Napoleons eingenommen. Bald nach diesem Einmarsch setzten russische Patrioten die Stadt in Brand. Der anschließende Rückzug der Franzosen aus Russland trug wesentlich zu Napoleons Untergang bei. Die Moskauer spielten in der Revolution von 1905 und in der Oktoberrevolution von 1917 eine bedeutende Rolle. Als deren Folge wurde Moskau wieder sowjetische Hauptstadt. Im Dezember 1941, während des 2. Weltkrieges, wurden deutsche Armeen beim Anmarsch auf Moskau an der Stadtgrenze zurückgeschlagen. Und 1991 war die Stadt Zentrum der Diskussionen, die zur Auflösung der UdSSR führten.
    Voller Eindrücke kehren wir zum Hotel zurück.
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  • Day3

    Walking day

    December 23, 2019 in Russia ⋅ ☁️ 4 °C

    Today is a walking day. Giving the tour activites a miss as did it all last year. Haven't met the group yet as missed the intro meeting so I could keep on going last night.

    And tonight is a Christmas lights 3 hour walk with a private guide.

    Ended up walking for 11 hours and my feet are numb from the pain.
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  • Day2

    Snow!

    December 22, 2019 in Russia ⋅ ☁️ 1 °C

    I came for a russian christmas in the snow but its the hottest December on record and so no snow. Basically the whole point of this trip was to see the Moscow christmas lights, the Moscow Christmas markets and a snow covered Russia and have a white Christmas.
    Big fail. Actually massive fail.
    What I am getting is grey cloudy and rainy.

    Plus its not even that cold and so my suitcase full of lovely winter gear is just being lugged around while I wear a thin cotton top and lightwear travel pants.

    Oh and to make matters worst last years christmas they had the highest snow levels on record!

    Call me lucky.

    So will have to come back but as a last minute decision so I get snow! At least I have seen the Moscow christmas lights which are magnificent.
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  • Day7

    so much history

    July 6, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 19 °C

    Moscow! First challenge was to find a breakfast place in the morning since we are staying at a Hostel (my parents feel just a couple of years younger now). We succeeded and had like half liter of cappuccino to start the day with. Tomorrow we’ll try to order less. Many do not speak at all or only just a little bit of English, also the young people even if they learn English at school. Anyway, we were picked up at 10 from Milena (I think. It is so embarassing when you forget the name along the day and then it is so awkard to ask for it again....). She is very interesting and smart, she studied economics and was in the team that had to organize the voucher-system for privatization all the goods in the former UDSSR after the end of it. So interesting. We went first underground and had a look at different metro stations then we went up again, walked Arbat street and she told us a lot about buildings, architecture and politics. That city is packed with history, i have a similar feeling being in Berlin. We then entered the Kreml, a city in the city. Again we were lucky with the weather and the amount of people. The biggest number of other tourists are Chinese btw. We ended today’s guided tour on the Red Square, which isn’t red but named like that because red is similar to beautiful in Russian. If I undestood it correctly they have the same word root. Again, sitting there and just watching that place is amazing. If walls could speak, right? There is also the Lenin Mausoleum and the grave of Stalin. Otherwise portraits of him (many of them were in mosaics or other pictures of the metro stations) were replaced by different sujets. We decided to walk back to our hostel, had the obligatory coffee on the way and also a bit rain just as we arrived at the hostel. Perfect.Read more

  • Day5

    To Russia With Love!

    June 12, 2017 in Russia ⋅ ⛅ 15 °C

    A quick trip on the efficient S-Bahn (suburban railway) to Berlin's Ostbahnhof Station for the next keg if my journey - the 22 hour trip on the Berlin to Moscow sleeper train. I was pleasantly surprised at the sleek modern (Spanish built) train and the immaculate stewards positioned to welcome us at each carriage. Our steward was Viktor Gorbachev (no relation) who spoke little English but was very helpful. I was in a 4 berth cabin - 4 daytime seats which converted into 4 comfortable sleeping berths, with sheet, duvet and pillow. I had 4 travelling companions - two men from Germany, and a father and his toddler daughter who shared a berth - literally four men and a little lady! The wee girl was very sweet and didn't cry or make a noise all night. She was delighted when I gave her a little compact mirror with a Scottish design and kept showing it to me. Well, it was either that or a miniature of Grouse!

    As my travelling companions tucked into their black bread sandwiches a smoked sausage picnics, I ventured to the dining car - a bright modern compartment with good views of the surrounding scenery - aren't these German / Polish / Belarusian/ Russian trees beautiful! I met an Australian couple - Rob and Merril - from Lennox! New South Wales. They were hoteliers who owned their own hotel / pubs and were great fun - we hit it off and spend several hours chatting. The menu looked interesting until we were advised most things were 'aff', so dinner was Borsch (beetroot soup), black bread and a chicken Caesar salad, washed down with a German beer (no Tennents here, Dad!).

    We traveled though Germany and slipped into Poland, taking on more passengers in Warsaw. I was in the lower bunk and dozed off to sleep, only to be woken by Viktor at 3.30am telling us we were approaching the border with Belarus. This involved us all getting up, completing an immigration card, and looking out our papers as Custom and Border Control officials inspected us. After about an hour, the train rolled over a bridge a few hundred metres into Belarus, where we had to go though the same procedure with the Belarusian authorities. So after about 2 hours we were allowed to go on our way and my fellow Russian companions, who only spoke to me in German, instructed me 'mehr schlaf' (more sleep). I dutifully returned to my bunk and slept for 4 hours. Father and daughter got off in Minsk, the capital of Belarus, which gave us much more space in view of the amount of luggage they had.I joined my Aussie friends for breakfast - the menu hadn't increased, but a pale-looking ham and cheese omelette and coffee sufficed. In spite of our delays at the border, the train rolled into Moscow's Belorussky Station dead on time. One of my German travelling companions asked if I had a 'Frau' in Moscow. Sadly I said I didn't, but he proudly exclaimed he did. She met him at the station and I thought initially she was his daughter or granddaughter, but the passionate embrace indicated otherwise. She was a lovely young women with good English, who insisted on driving me to my hotel. This saved me the ordeal of negotiating the Moscow Metro with my luggage and I was extremely grateful.

    The small hotel Sadovnicheskaya was beautifully decorated and the young man on reception recommended a good Russian restaurant nearby. I had a hearty meal of Solyanka soup, black bread, beef stroganoff, mashed potatoes and cabbage - delicious - and washed down with a small jug of ice cold vodka. Well, when in Rome...
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  • Day6

    Red Rob

    June 13, 2017 in Russia ⋅ ⛅ 15 °C

    What a huge city Moscow is - so many grand buildings, columns, turrets and golden onion domes. I managed to get a Russian SIM card and the young girl in the mobile phone shop kindly put it in for me (so to speak!). I then braved the famous Moscow underground - much deeper than ours at home, but very grand stations. I had a lovely walk around the centre - did you spot Max at the Bolshoi? The weather was not so good today and when heavy rain came on I decided to try out one of Moscow's top recommendations- a Russian banya or bath house. The Sanduny banya is the oldest and most luxurious in the city (check their website www.sanduny.ru). What an experience - the rooms were so hot you had to wear a felt hat - and the ice cold plunge pools must have had water piped from Siberia. To finish off I went for the traditional beating with birch leaves. I was allowed to keep my hat and birch leaves as a souvenir!

    With the rain now off, I had a lovely walk round Red Square - such fabulous buildings. Did you spot Max at St Basil's Cathedral and the Kremlin? I call him Karl Max here. My walk continued along the Moscow River to the colossal statue of Peter the Great - breathtaking, finishing up at Gorky Park. Knackered and ready for bed!
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You might also know this place by the following names:

Moskva, Moskau, Moscow, Moscú, Moscou, Maskva, Moskou, Moskovu, Москва

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