Singapore
Marine Parade

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29 travelers at this place:

  • Day302

    Der Heimflug

    July 10 in Singapore ⋅ ⛅ 31 °C

    Gestern noch mit der Kelle geduscht, heute weinschlürfend die Skyline Singapurs betrachten. Vom Reis- und Kokosnussdschungel in den Großstadtdschungel. Völlige Überforderung. In Singapur dürfen wir netterweise unseren Stopover in der luxuriösen Wohnung von Adrian und Alex verbringen. Nachdem wir es wie verwilderte Affen durch die Mehrfachsicherheitsschleuse der neu gebauten „Marina One Residence“ geschafft haben, stehen wir in einer riesigen glänzenden Lobby und fühlen uns fehl am Platz. Wo gehts hier gleich nochmal zum Strand?
    Der nette Consierge mit schnurgeradem Seitenscheitel ruft im 23. Stock an und fragt Adrian, ob er Besuch erwarte. Daraufhin schleppt er meinen mit kiloweise Muscheln bepackten Rucksack zum Aufzug. Wie fancy hier alles ist. Pling! Da geht die Türe auch schon auf und wir stehen bereits mitten in der hochglanzpolierten Wohnung von Adrian und Alex. Kaffeevollautomat. Per Handy verstellbare Wohnraumbeleuchtung. Ein Kühlschrank mit Käse, Butter, Oliven, hausgemachter Marmelade und Brot. Mein Highlight: ein Waschbecken im Bad. Was für eine geniale Erfindung. Dafür suche ich vergeblich den Mülleimer, bis mir einfällt, dass man das Klopapier ja einfach ins Klo werfen darf. Balkon, dessen Glasfront den Blick auf die Marina Bay freigibt. Kühler Roséwein aus Stielglas. Heißes Wasser aus der Dusche.

    Auf Nias gibts weder Waschbecken (ja, das macht mich am meisten fertig) oder Weingläser, noch größere Einkaufsläden. Hier wandern (oder eher rennen) wir durch die imposant beleuchteten Wolkenkratzer zu einer übertrieben großen und super schicken Mall. Das ist also das Tempo, das man hier drauf hat und ich zuhause vermutlich meistens auch.
    Mir wird bewusst, dass ich in den vergangenen Monaten ein paar Gänge zurück geschalten habe.
    Muss man den Gang wieder hochschalten, um im „normalen“ Leben mithalten zu können? Ich werde es sehen...

    Mit Alex und Adrian gehen wir zu Abend essen. Hmhmhmh.
    Salat mit richtigem Dressing. Burger! Pizza! Alles Dinge, die wir vermisst haben. Aber jetzt, da wir sie essen, fällt uns das Kauen echt schwer. Der Kiefer ist gewohnt, Reis mit Gemüse zu essen, das man locker mit der Zunge am Gaumen zerdrücken kann. Kiefermuskelkater vom Pizzakauen. Wer hätte das gedacht?

    Und dann sitzen wir tatsächlich im Flugzeug, an dessen Boarding - Gate BERLIN steht.

    Die verschiedensten Gefühle sind zu Gast in meinem Kopf. Mein Herz schlägt Purzelbäume. Meine Gedanken sind so flatterhaft, dass ich geistig von einem Thema zum nächsten springe.

    Wenn ich jetzt an die Besteigung des Kilimandscharos denke, an das Tauchen im Malawisee, an das Schwimmen mit Walhaien, an das Festival im Flüchtlingslager, an die Schimpansen, an die Löwen, Giraffen, Nilpferde, Erdmännchen und Zebras, an Seeadler und Südafrikaner, dann kommt mir das vor, als sei es aus einem anderen Leben. Auch die pinken Kaktusfrüchte in der roten Wüste in Kolumbien, die Kuna Yala auf den San-Blas-Inseln, Faultiere, Reggaeton und bananenfressende Iguanas kommen mir ewig her vor.

    Vergeht die Zeit auf Reisen eigentlich gefühlt schneller oder langsamer als zuhause im normalen Alltagsleben?
    Irgendwie ging dieses Sabbatjahr jetzt total schnell rum, aber andererseits schien die Zeit auch langsamer zu vergehen.
    Die Zeit beim Reisen ist wie gedehnt. Man packt mehr rein und erlebt so unglaublich viele Dinge.

    Manchmal fühlt es sich an wie ein Traum, wenn ich an einzelne Momente der Reise zurück denke. Immer wieder katapultiert mich ein Geruch, ein Geräusch, ein Geschmack oder ein Lied zu einer bestimmten Situation der vergangenen Monate.
    Und während ich diese Gedanken aufschreibe, singt zufällig gerade Colin Hay in meinem Ohr:
    „I watch the sun as it comes up. I watch it as it sets. Yeah, this is as good as it gets.
    Ma Ma Ma it’s a beautiful world. I like swimming in the sea....“

    Sofort kommen mir Bilder der unzähligen spektakulären Sonnenauf- und -untergänge, die ich miterleben durfte. Hinterm Berg, über dem Meer, auf meinem Oberarm.

    It’s a beautiful world! Wie Recht Colin Hay doch hat. So eine schöne Welt. Eine Welt. Und doch liegen Welten dazwischen. Das Leben auf Nias beispielsweise ist so grundlegend anders als in Deutschland. Genau dieser Punkt macht das Reisen so spannend. Andererseits auch anstrengend. Vor allem für so sensible Herzchen wie meins.

    Zehn Monate Abenteuer. In 99 verschiedenen Betten geschlafen. In 13 verschiedenen Währungen gezahlt. Auf Berge geklettert. In Meere getaucht. Gelacht. Geweint. Gespürt. Und stets der Sonne gefolgt.

    Da fällt mir doch glatt ein passendes Lied ein. Da es bei unserer tollen Airline Scoop eh keine Boardanimation gibt, kann ich mich ausgiebig Spotify und meinen wirren Gedanken hingeben.

    „So follow, follow the sun,
    The direction of the bird,
    The direction of love.
    Breathe, breathe in the air,
    Cherish this moment,
    Cherish this breath.
    Tomorrow is a new day for everyone.
    Brand new moon, brand new sun.
    So which way does the wind blow, what does your heart say?“

    What does my heart say, Mr. Rudd?

    Es sagt: Waaaaaah! Gefühlsüberforderung!

    Und der Pilot sagt:

    „Ladies and Gentlemen. Welcome to Berlin. The outside temperature is 11 Degree Celsius. Blablabla. We wish you a pleasant stay.“

    11 Grad.
    A pleasant stay.
    Wielange bleiben wir hier nochmal genau, bevor es weitergeht?

    In manchen Momenten zerreißt mir die Sehnsucht nach der Ferne fast das Herz. Fernweh. Wieso gibts das eigentlich? Wieso sehnt man sich nach Ferne, wenn man doch eine so schöne Heimat hat?
    Ist es die Neugierde? Die Neugierde, wissen zu wollen, wie mongolisches Essen schmeckt, wie kalt der Titacacasee ist, welche Musik die Japaner hören, warum Indonesier selten Brot essen, wie es sich anfühlt, durch den Amazonas zu laufen? Und diese Dinge nicht nur zu wissen. Sondern zu schmecken, fühlen, riechen, erleben.
    Oder wird man mit „Hummeln im Hintern“ geboren? Meine Oma, die begeisterte Wanderin ist, sagt immer: Tini, du bist ein Wandervogel wie ich.
    In meinem allerersten Bericht dieser Reise habe ich die weisen Worte meiner Oma zitiert: „Trudle durch die Welt. Sie ist so schön!“

    Mehr denn je kann ich jetzt sagen: Oma, du hast so Recht!

    Ein letztes Mal warten wir am Gepäckband und halten Ausschau nach unseren Rucksäcken. Ein letztes Mal hieven wir sie auf unsere Rücken. Ich bin vollbepackt. Mit verwaschenen Klamotten, Muscheln und mit Eindrücken, die es nun nach und nach zu verarbeiten gilt.

    Hallo Deutschland!
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  • Day2

    Little india, singapore

    February 17, 2015 in Singapore ⋅ ⛅ 32 °C

    Committed the ultimate sin this morning... I went to starbucks for a coffee. I had to, there was no red coffee van at the end of the road, and this was the only option for a vanilla latte.

    Went to mustafa's bazaar. Tacky shit, more tacky shit and some useful tacky shit, the latter of which i bought. I did manage to replace my ailing eyeliner.

    After a couple of hours of retail therapy, I walked around the streets of little india and went to a hawker food centre. These places are a crazy myriad of smell, sound and sight. Follow the crowds for the most popular food or in my case, look for the best banana smoothie lookalike picture. I pointed to a banana lassi only to be told by the proprietor that they were 'out of banana'. I said 'ok thank you anyway' and started to move on only to be stopped by the other owner who said 'no, i go buy you a banana!'. 2 minutes later, i had an 'oh my gosh, that couldn't taste better' banana lassi.

    This evening, i am going to dinner with my friend from the plane and her husband. I have no smart shoes. Bugger. Best go shopping. Bye

    P.s. See the picture of the 'martin shuffle'. This is the singaporean sense of humour (yumour if you're kath) encouraging passengers to move along on train carriages. I'd love it if anyone could physicalise this move and send a video...
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  • Day1

    Singapore

    February 16, 2015 in Singapore ⋅ ⛅ 26 °C

    Having made a new friend on the plane, siyaam, who, coincidentally lives in a flat behind my hotel, i went out into the city with my 'lonely traveller' elephant selfie top on. Treated myself to a curry (i think today went pretty smoothly) and found a banana smoothie. Bingo. Time for trashy tv then bed i think.Read more

  • Day16

    1. Station Singapur

    January 7, 2016 in Singapore ⋅ ⛅ 28 °C

    Was für ein Start!
    Schöner Flughafen, netter Taxifahrer und dann... Wir dürfen bei Cristina und Jorge wohnen. Mitten im Zentrum von Singapur, 28. Stock, Wahnsinnsaussicht, sogar ein eigenes Zimmer und Badezimmer... Plus die zwei kleinen Zuckerschnecken Lucile und Emily...
    "Natürlich" gibt es auch einen riesigen Pool, Fitnessstudio und ??? : eine offizielle Yoga- Ecke. Während meine Mutter direkt in den Pool hüpft, verschiebe ich Yoga erst einmal auf morgen...Read more

  • Day2

    Singapur

    January 21, 2017 in Singapore ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach einem über zwölf Stunden Flug bin ich gut gelandet in Singapur.
    Gestartet bei strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte - gelandet bei knapp 30 Grad und Regen ...
    Nachdem mein Rucksack dann endlich als letztes Gepäckstück auf dem Band ankam und ich auch noch zur Zollkontrolle raus gesucht wurde, konnte ich mich mit dem Zug und zu Fuss zu meinem Hostel machen.Read more

  • Day2

    Joo chiat road

    February 17, 2015 in Singapore ⋅ ⛅ 26 °C

    Ice cream to rival monumental. Thank you siyaam and zak for a great evening of laughs, food and shopping.
    Browhaus. Where brows go to ressurect...

  • Day226

    Auf nach Singapur

    April 15, 2017 in Singapore ⋅ ⛅ 30 °C

    In ein paar Tagen werden wir Asien verlassen und da haben wir uns für den Abschluss auf diesem Kontinent nochmal ein richtiges Highlight vorgenommen!
    Ohne Singapur gesehen zu haben, wollen wir hier nicht weg!
    Man sagt zwar, Singapur ist der perfekte Einstieg für Asien-Neulinge, weil es so einfach zu bereisen ist, alles auf englisch geht, man immer ein leckeres Essen findet (egal, welchen Kontinent man bevorzugt) und weil ganz Asien in nur einer Stadt vereint ist. Sei es Kultur, Religion, Sprache oder Natur - hier kann man alles finden, sozusagen in friedlicher Koexistenz!
    Ein Beispiel, das ich beim Lesen sehr spannend fand: Aus jeder Religion wurden zwei Feiertage bestimmt, die landesweit gelten. Deshalb (und weil es den Umsatz von Einzelhandel und Restaurant hebt 😉) feiern hier Hindus Weihnachten, Christen das Chinesische Neujahrsfest und Muslime das hinduistische Deepavali.
    Singapur kennt kaum Kriminalität und gilt als einer der sichersten Orte der Welt. Die Infrastruktur ist Weltklasse und Pünktlichkeit ist selbstverständlich.
    Wir finden, das sind alles verlockende Gründe, die Stadt kennenzulernen und es könnte der perfekte Abschluss unseres Asientrips sein!
    Genau aus diesem Grund machen wir uns heute früh mal wieder auf in Richtung Flughafen, um in unser 42. Flugzeug zu steigen ✈️😀.
    Ein Uber-Auto bringt uns in Singapur zu unserem Appartement und der nette Fahrer macht gleich eine kleine Sightseeingtour aus der Fahrt. Er erklärt uns, wo wir essen sollen und was, denn Essen ist den Singapurern sehr wichtig (mal wieder 😉). Dirk hat irgendwo gelesen, die Leute hier essen sechs Mahlzeiten am Tag. Das glauben wir, denn wir kommen an etlichen Futterstellen vorbei!
    Inzwischen fängt es heftig an zu regnen, laut Fahrer ist das der übliche tägliche Ablauf - na toll 😳! Dankbar nehmen wir den großen Schirm, den er uns zum Abschied schenkt. Auf dem kurzen Weg zur Wohnung wären wir komplett durchnässt gewesen.
    Wir richten uns ein, gehen in einer Regenpause auf Nahrungssuche und verbringen den Rest des Tages mit Termingeschäften 😉. Das heißt wir legen fest, wann wir wo sein wollen und buchen Autos, Betten und Flüge - ja, muss auch mal sein! Und somit ist klar: Wir werden am 28.6.17 morgens wieder in Mahlsdorf eintreffen!
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  • Day1

    SINGAPUR

    February 15, 2018 in Singapore ⋅ ⛅ 28 °C

    Da haut es einem um. Als ich um 5.30 in Singapur aus dem Flieger steige, denke ich v.a. eins: Kleider ausziehen! Auch so früh am Morgen ist es schon über 25 Grad und sehr schwül! Also wird die Daunenjacke und das Thermo-"Libli" auf den riesigen Rucksack gepackt und ich mache mich auf den Weg in dieses riesige Stadt! Müde von der langen Reise begebe ich mich auf die Suche nach einem Bus-Office für die Hop on hop off Busse und mache so auch schon meine erste Bekanntschaft mit etwas was es in Singapur an jeder Ecke zu geben scheint: klimatisierte riesige Malls.
    Am Abend wage ich mich dann nochmals ins Getümmel rund um mein Hostel in Chinatown. Es ist "Chinese New Year" und alle Welt scheint auf den Beinen zu sein.
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Marine Parade

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