South Africa
Green Point Stadium

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Travelers at this place
    • Day 32

      Hello Cape Town!

      November 7, 2023 in South Africa ⋅ ☀️ 19 °C

      Als heute die Sonne aufgeht, regnet es gerade einen kräftigen Schauer, sodass die Frühaufsteher unter uns mit zwei Regenbogen belohnt werden. Dirk geht joggen und nach dem Frühstück fahren wir die Viertelstunde nach Betty‘s Bay.

      Dort gibt es leider gleich mehrere Enttäuschungen: zum einen ist der Walkway bei den Pinguinen geschlossen und zum anderen die Strasse nach Kapstadt gesperrt. Hier hat es wohl Schäden aufgrund von Überflutungen gegeben.

      Ein paar Pinguine sehen wir zum Glück trotzdem, wobei die Kids sie ziemlich schnell ziemlich langweilig finden. Wir trinken noch einen Kaffee und fahren dann wieder ein ganzes Stück zurück, um über die Berge weiter bis Kapstadt zu kommen.

      Anfangs ist die Landschaft noch schön, danach geht es hauptsächlich durch viele Vororte und Townships. In Kapstadt fahren wir direkt nach Green Point zu unserem AirBnB. Wir sind begeistert, denn die Wohnung ist wie auf den Bildern: hell und freundlich und vor allem mit einem tollen Blick auf die Stadt, das Fussballstadion, Robben Island und das Meer.

      Wir räumen und putzen das Wohnmobil, das Dirk anschliessend am Flughafen abgibt, räumen die Wohnung ein und ich gehe noch kurz einkaufen. Danach gibt es einen Apéro mit Ausblick und einen gemütlichen Abend auf unserem Sofa mit Weitsicht und Wein.
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    • Day 87

      Cape Town

      March 9, 2023 in South Africa ⋅ ☁️ 18 °C

      After leaving Lesotho I spent a day in the Drakensbergs which were stunning, before heading to Durban and flying straight to Cape Town.
      I had a few days spare in Cape Town which I used to chill, wandering around the different areas, getting coffee, and going to watch movies.
      Then I was lucky enough that mum & dad flew out to join me for a couple of weeks! I had 3 days in Cape Town with them where we went on a bus and harbour boat tour, did a walking tour of some of the historical areas in the CBD, visited the District 6 museum about the forceful relocation of a community of people based on race, visited the colourful and historic Bo Kaap area, visited Robben Island where Nelson Mandela and other political prisoners were imprisoned, and went up table mountain.
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    • Day 34

      Dankie Südafrika

      October 4, 2022 in South Africa ⋅ ⛅ 17 °C

      Kaum zu glauben aber wir sind nun schon 5 Wochen unterwegs. Wir hoffen ihr vermisst uns jeden Tag ;) Nach 35 Tagen Südafrika ziehen wir nun weiter und somit auch Bilanz zu unserem ersten Weltreiseziel. Wir können noch nicht genau sagen, ob es clever war, mit Südafrika in unser Abenteuer zu starten. Wir sind überwältigt von der Schönheit des Landes, von der einmaligen Landschaft und der atemberaubenden Natur, der artenreichen Tierwelt, dem unglaublich gutem & dennoch so günstigem Essen und nicht zuletzt der Freundlichkeit der Menschen, denen wir begegnet sind. Wir sind auf Berge gestiegen (gestern sogar noch fix den Tafelberg bezwungen), wir waren in Nationalparks wandern, haben uns in  Sanddünen gewälzt, sind an den schönsten Küsten & Buchten entlang spaziert, haben an Stränden gelegen und uns todesmutig in die Fluten des indischen Ozeans gestürzt. Wir haben zum ersten Mal in unserem Leben Wale in freier Wildbahn gesehen, dazu Elefantenherden beobachtet, eine Safari gemacht und Pinguine am Strand beobachtet. Kurzum: Mehr geht nicht. Was soll denn jetzt noch kommen??? Auch wenn wir etwas wehmütig sind, gerad weil die letzten Tage in Kapstadt noch einmal mit viel Sonne, viel Aussicht, viel Schlemmerei und viel Unterhaltung glänzten, freuen wir uns nun auf ein neues Abenteuer. Auf ein neues Land. Auf neue Eindrücke. Wie schön, dass wir nun am Flughafen sitzen und es noch nicht nach Hause geht, sondern... nach... Indien!! Wir tauschen Kudu gegen Curry und Safari gegen Ayurveda und sagen Dankie Südafrika und Namasté Indien.Read more

    • Day 176

      Kapstadt

      August 1, 2022 in South Africa ⋅ ☀️ 16 °C

      Am Mittag des 01.08 kommen wir nach einer eigentlich wirklich ganz angenehmen 22-stündigen Busfahrt aus Windhoek glücklich und bei bestem Wetter in Kapstadt an. Schon auf den letzten Metern bis zum Busbahnhof sehen wir den berühmten Tafelberg und den daneben liegenden Lion’s Head in ihrer ganzen Pracht und können uns an der endlich wieder grünen Landschaft erfreuen.

      Wir lassen uns mit unserem ganzen Gepäck in den Stadtteil Green Point nahe der Küste fahren, wo wir eine tolle kleine Wohnung für die nächsten zwei Wochen beziehen. Wir freuen uns sehr, nach den drei Wochen Namibia unsere Sachen erstmal alle wieder waschen zu können und von dem sich überall befindlichen Staub zu befreien. Ausserdem haben wir hier richtig Platz, uns richtig auszubreiten, zu kochen und auf der großen Terrasse in der Sonne zu sitzen. Nur den kleinen Pool werden wir hier wohl eher nicht nutzen können 🥶.
      Wie auch in Namibia, ist hier gerade Winter, allerdings heißt das in Südafrika und vor allem auch in Kapstadt, Regenzeit und Temperaturen zwischen 10 und 25 Grad. Auch wenn es nun nicht mehr jeden Tag nur sonnig ist, sind die grünen Bäume und Wiesen doch auch etwas schöner, als nur staubtrockene Weiten. Den letzten Regentag hatten wir immerhin in den USA in Florida 😱.

      Nach unserer Ankunft und dem ersten Ausruhen, macht es richtig Spaß, sich mal wieder ausgiebig und abwechslungsreich mit Lebensmitteln für einige Tage eindecken zu können und wir kochen uns anschließend gemütlich Abendessen und genießen das Leben 😍.
      Unser Plan für die Zeit in Kapstadt besteht darin, keinen Plan zu haben 😅.

      Und so verbringen wir die nächsten Tage mit morgendlichen Laufrunden an der wunderschönen Küstenpromenade, kleinen Spaziergängen durch die Stadt und schlendern zu der sog. Victoria & Alfred Waterfront (benannt nach der britischen Königin Victoria und ihrem zweiten Sohn, Prinz Alfred), das historische Hafen- und Werftgelände, welches ab den 1990ern und zuletzt zur Fußballweltmeisterschaft 2010 in eine attraktive Shopping-, Flanier- und Ausgehzone umgebaut wurde. Hier finden sich grosse und kleine Restaurants, Boutiquen und Trendshops, Museen, Vergnügungseinrichtungen, ein grosses Einkaufszentrum und das riesige Kapstadt-Stadion, welches für die Fußballweltmeisterschaft 2010 erbaut wurde, ist auch gleich um die Ecke.

      Die Stadt gefällt uns auf Anhieb richtig gut, gerade die Lage direkt am Atlantik und am Fuße des Tafelberges mit dem dazugehörigen Nationalpark macht die Stadt mit ca. 4,5 Millionen Einwohnern zu etwas Besonderem.
      In den Vierteln Green Point, V&A Waterfront und Sea Point reihen sich schicke Häuser mit beneidenswerten Terrassen und Aussichten aneinander, während leckere Cafés und Restaurants aus aller Welt dazu einladen, jeden Tag etwas anderes zu probieren.
      Und auch das City Centre lädt mit vielen Geschäften, Bars und Restaurants inmitten einiger Hochhäuser zum Verweilen ein, die Long Street bildet dabei die bekannteste Ausgehmeile.
      Allerdings lässt sich überall auch die Armut sehen, neben den ganzen schönen Häusern und schicken Cafés tummeln sich zahlreiche (nach meinem Empfinden ausschließlich schwarze) Menschen, die nach Essen, Zigarettenstummeln und Geld betteln und am Straßenrand in improvisierten Zelten wohnen.
      Und auch wenn Kapstadt und vor allem die oben genannten Viertel mittlerweile gut bereist werden können und als sicher gelten, gibt es immer noch viele Gegenden, die man besser meiden sollte, nach Einbruch der Dunkelheit ist man insgesamt mit einem Taxi oder Uber besser beraten.

      Nachdem Kapstadt 1652 von dem Holländer Jan van Reebeck als Stützpunkt der East India Company für die Versorgung der Handelsschiffe auf ihrem Weg nach Indien gegründet wurde und sich in diesem Zuge immer mehr Europäer hier niederließen, wurden für den immer grösser werdenden Bedarf an Arbeitskräften Sklaven aus Madagaskar, Indien und Malaysia eingesetzt, da sich die Ureinwohner in der Umgebung Kapstadts erfolgreich weigerten, für die Company zu arbeiten.
      Da in der aufstrebenden Kolonie Kapstadt viele männliche Einwanderer ohne Familie tätig waren, kam es zu einer Bevölkerungsvermischung mit den Sklavinnen und auch den Ureinwohnerinnen. Die Nachfahren dieser Verbindungen machen den heutigen Teil der farbigen Bevölkerungsschicht aus.
      Nach einer 150-jährigen holländischen Vorherrschaft erweiterten 1806 die Briten ihr Einflussgebiet auf das südliche Afrika. 1814 wurde die Kaphalbinsel inklusive Kapstadt britische Kronkolonie.
      Reichtum und Wohlstand erlangte Kapstadt recht schnell in den Jahren 1870 bis 1890, nachdem es im Landesinneren von Südafrika nach der Entdeckung zum industriellen Abbau von Gold und Diamanten kam. Durch die günstige Lage am Meer siedelten sich daraufhin immer mehr Unternehmen in Kapstadt an.

      Nach dem zweiten Weltkrieg führte der Sieg der „National Party“ bei den Parlamentswahlen zum Ausbau der Apartheid („Politik der getrennten Entwicklung“). Somit kam es auch in Kapstadt zur strikten Rassentrennung. In die Nähe des Hafens und an die Ostseite des Tafelberges wurde die schwarze Bevölkerung abgeschoben und es entwickelten sich die sogenannten Townships. Wohnviertel und Stadtteile getrennt nach weißer und schwarzer Bevölkerung entstanden. Die Elendssiedlungen der schwarzen Bevölkerung wurden zum Ausgangspunkt des Widerstandes gegen diese Rassentrennung.
      1961 sorgte ein (weißer) Volksentscheid für die Unabhängigkeit von Großbritannien und Etablierung der „Republik von Südafrika“.
      Kurz darauf wurde der Anführer der mittlerweile verbotenen Wiederstandspartei South African Native National Congress (SANNC, später ANC), Nelson Mandela verhaftet und es folgten unzählige (blutige) Unruhen aufgrund der Rassentrennung, bis es 1986 zu einer Eskalation der Gewalt kam und der Präsident Pieter Willem Botha den Ausnahmezustand verhängte.
      Einige Apartheidgesetze wurden aufgehoben (Passgesetze, Zuzugskontrollen, Rassentrennung in Restaurants und Hotels).
      1989 trat Frederik de Klerk als Staatspräsident Bothas Nachfolge an und deklarierte als Ziel seiner Politik das Ende der Apartheid, ein Jahr später wurde Nelson Mandela aus der Haft entlassen und erhielt zusammen mit Frederik de Klerk 1993 für ihr Bemühen um ein „neues“, demokratisches Südafrika den Friedens­nobel­preis.
      Nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis am 11. Februar 1990, hielt Nelson Mandela in Kapstadt seine bedeutende Rede und leitete eine neue Ära für die Entwicklung in ganz Südafrika ein. Trotz zunehmender Korruption in Regierungskreisen von Südafrika haben vielfältige Sanierungsprogramme zu grundlegenden Verbesserungen geführt. Ganz allmählich entwickelt sich die Bevölkerungsstruktur wie in jeder modernen Großstadt in den verschiedenen Wohngebieten eher nach dem Einkommen. Die in Kapstadt seit 2006 regierende Partei ‚Demokratische Allianz‘ hat die Unterstützung der weißen und der farbigen Bevölkerung.
      Aber auch Jahre nach dem Ende der Apartheid bleibt das Land gespalten. Statt der Hautfarbe trennt die extrem ungleiche Einkommensverteilung das Land am Kap. Das enorme Wohlstandsgefälle, Gewalt und Kriminalität gehören zu den Hauptproblemen des jungen Landes. Südafrika verzeichnet daher weiterhin hohe Kriminalitätsraten, vor allem in den Großstädten und der überwiegende Teil der Gewaltkriminalität ereignet sich in den Townships.
      Und so kann man heute gut sehen, wie die Mittel- und Oberschicht, welche einen ähnlichen Lebensstandard wie wir in Deutschland haben, sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vor der ausufernden Kriminalität, die in den Townships vorherrscht, zu schützen versucht. Es ist üblich, dass Häuser und Wohnungen einbruchsichere Gitter vor den Fenstern und Türen haben und ein hoher Elektrozaun oder Stacheldraht die Grundstücke absichert. Die meisten Komplexe werden zudem von privaten Sicherheitsdiensten überwacht.
      Vor allem aufgrund dieser Maßnahmen konnte die Kriminalität in den meisten Stadtteilen Kapstadts zwar stark zurück (in die Townships) gedrängt werden, das eigentliche Problem der großen Ungleichverteilung wird so aber natürlich nicht gelöst.

      Wir lassen uns aber weiterhin von der Stadt faszinieren und saugen alles auf, was wir hier erleben dürfen.
      Als ein halbwegs sonniger Tag vor uns liegt, entscheiden wir uns den Lion’s Head hinauf zu wandern, von dem man (normalerweise) auch einen tollen Blick auf Kapstadt und auf den Tafelberg hat. Der 669 Meter hohe Berg ist zwar kleiner als der Tafelberg, auf Grund seiner Kegelform und exponierten Lage gilt er jedoch als einer der schönsten Aussichtsberge in der Tafelbucht. Allerdings sehen wir auch hier schnell ein, dass man nichts (außer ein bisschen Bewegung) davon hat, wenn die Wolken sich einfach nicht verziehen wollen. Je höher wir kommen, desto mehr laufen wir nur noch durch eine graue Wand und können nur noch selten die tolle Aussicht auf die Stadt genießen. Nur den Tafelberg, den man so gut von hier aus sehen könnte, zeigt sich uns leider nicht.
      Naja, man kann nicht alles haben.

      Also warten wir weiterhin noch auf den besten Tag für die Besteigung des Tafelberges, können aber in der Zwischenzeit noch unser halbjähriges Reisejubiläum 🥳 feiern, in Erinnerungen schwelgen und machen uns dann an die weitere Reiseplanung.
      Wir mieten uns zunächst einen Mietwagen in Kapstadt, den wir nach drei Wochen in Johannesburg wieder abgeben wollen. Wir haben uns nun doch für eine Einwegmiete entschieden, da es aus Johannesburg deutlich günstiger ins nächste Land geht und die Mietpreise auch mit Einwegmiete recht erschwinglich sind. Und so nutzen wir das wohl hässlichste Auto der Welt 😅 an unserem letzten Tag in Kapstadt noch für einen kleinen Ausflugtag.

      Zuerst geht es in das Viertel Bo-Kaap. Es ist ein ehemaliges rassisch getrenntes Gebiet, das früher als Malay Quarter bekannt war. Bo-Kaap ist bekannt für seine farbenfrohen Häuser und kopfsteingepflasterten Straßen. Das Gebiet ist traditionell ein multikulturelles Viertel und 56,9 % seiner Bevölkerung identifizieren sich als Muslime. Und so fallen einem auf den zweiten Blick auch die zahlreichen Minarette auf. Das Gebiet soll die größte Konzentration von Architektur vor 1850 in Südafrika enthalten und ist das älteste erhaltene Wohnviertel in Kapstadt. 2019 wurde das Gebiet vom südafrikanischen Minister für Kunst und Kultur zum nationalen Kulturerbe erklärt.

      Nach dem Besuch der vielen bunten Häuser fahren wir zum nahe gelegenen Signal Hill, auch „Körper des Löwen“ (Lion´s Rump) genannt, ein markanter Berg mit flachem Gipfel neben dem Tafelberg und Lion’s Head in Kapstadt. Er ist 350 m hoch und bietet Aussicht auf die Waterfront und die dahinter liegende Tafelbucht. Neben der tollen Aussicht und einigen Wanderrouten, versammeln sich hier jeden Tag zahlreiche Paraglider, die sich von den Lüften über die Stadt tragen lassen.
      Wie der Name schon sagt, wurde der Signal Hill in der Vergangenheit verwendet, um Signale über die Wetterbedingungen zu geben. Als die Holländer ihre Basis in Kapstadt errichtet hatten, hatten sie Aussichtspunkte auf drei verschiedenen Hügeln eingerichtet, und einer davon war der Signal Hill. Der Signal Hill wurde verwendet, um Schüsse als Signale auszusenden, um Menschen in Zeiten der Not oder im Notfall zu warnen.

      Und dann führt uns ein auf Google Maps vermerkter Aussichtspunkt unterhalb des Signal Hills in einen Nobelvorort von Kapstadt, nach Bantry Bay. Wir kämpfen uns mit dem Wagen die steilen Straßen des Viertels hoch bis wir vor einer wahnsinnigen Kulisse von unfassbar großen, noblen und meist sehr modernen Häusern stehen, die in die steilen Felsen am Berg gebaut sind und dadurch alle eine unverbaute Sicht auf das Meer haben.
      Die Parkplätze sind in den engen Straßen allerdings etwas rar, so dass oft die Dächer der Häuser als Parkplatz dienen.
      Ich würde mir ja zu gerne diese tollen Häuser einmal von innen anschauen, aber uns bleibt am Ende „nur“ der Blick aufs Meer vom Felsen am Ende der Straße 😅🙈.

      Und dann sind die zwei Wochen hier in Kapstadt schon vorüber gegangen und wir glauben dem Wetterbericht, der uns einen wolkenlosen letzten Tag verspricht, also der perfekte Abschluss mit einem Aufstieg auf den Tafelberg!
      Die ziemlich teure Seilbahn, die einen hoch und auch wieder herunter bringt, ist momentan wegen Wartungsarbeiten geschlossen und wäre sowieso nur zum Herunterkommen in Frage gekommen. Also marschieren wir morgens mit ein paar weiteren Wanderern die schnell ziemlich anstrengende Strecke immer den Berg hinauf. Der Weg ist die meiste Zeit eine Art Treppe aus verschieden großen und vor allem hohen Steinen. Das Hochsteigen geht ganz schön in die Beine und ich frage mich, wieso ich auch noch meine Fließjacke mitgeschleppt habe, aber nach knapp 90 Minuten haben wir die 3,5 km geschafft…und sehen nichts 😭😭 (und ich bin so froh über meine zusätzliche Jacke).
      Der Wind peitscht uns aus allen Richtungen um
      die Ohren, die Wolken, die wir schon während des Aufstiegs misstrauisch begutachtet haben, ziehen zwar schnell vorbei, jedoch kommt von irgendwoher direkt eine neue Schwade herbeigezogen. Und so können wir unsere Enttäuschung nicht ganz verbergen, setzen uns ein wenig an eine halbwegs windstille Stelle in die Sonne und atmen erst einmal durch. Aber alles Warten hilft nichts und die Kälte zieht sich immer mehr durch die nassen Kleider, dass wir irgendwann und nach nur ein paar wenigen schönen Schnappschüssen den Rückweg antreten.
      Auch das Heruntersteigen ist nicht ganz ohne Anstrengung und wir sind froh, als wir mit etwas zittrigen Beinen unten am Auto ankommen. Ein letzter prüfender Blick nach oben beruhigt uns immerhin dahingehend, dass der Gipfel mittlerweile gar nicht mehr zu sehen ist und wir nicht zu früh den Rückweg angetreten sind 😅🙈.
      Wir schütteln die Enttäuschung ab, sind über unsere Wanderung froh und starten nun unseren Roadtrip durch Südafrika.
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    • Day 35

      Lion‘s Head und Camp‘s Bay

      November 10, 2023 in South Africa ⋅ ☀️ 24 °C

      Nachdem mich die Hupe eines Containerschiffs zum Sonnenaufgang weckt, ziehen Dirk und ich uns an und joggen um 6 Uhr los. Dank Nunu können wir die Morgenstunden richtig ausnutzen. Das heutige Ziel: Lion‘s Head, der bekannte Berg mitten in der Stadt.

      Es geht sofort steil bergauf auf den Signal Hill. Im gleissenden Sonnenlicht werden wir aber mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Weiter geht es den Lion‘s Head noch. Es ist ziemlich steil und am Ende müssen wir sogar über Tritte in der Wand hochklettern. Eine tolle Tour, aber bei Dirks Tempo fühlen sich meine Beine am Ende wie Pudding an. Oben werden wir mit einer wunderschönen Aussicht über die gesamte Stadt belohnt - kein Wunder, wir sind hier auf 670 ü. M.

      Zurück geht es schnell und die letzten Kilometer bringt uns ein Uber zurück, auch wenn Dirk gerne noch alles gelaufen wäre. Es ist schon richtig heiss, als wir um 8.30 Uhr zurück am Haus sind.

      Die Kinder sind gerade erst aufgewacht und Luis macht schon brav Schule mit Nunu. Nach dem Frühstück zieht Nunu alleine los Richtung Museum und Waterfront. Süss ist Henri: bevor sie losgeht, rennt er ihr nach und gibt ihr eine Banane mit - wenn sie mal hungrig ist. Wir versprechen den Kids einen Kindertag mit Wunschprogramm. Schnell ist klar: es soll an den Strand in Camps Bay gehen, wohin uns ein Uber bringt.

      Wir kaufen noch ein Picknick ein und bauen unser Camp unter einem Sonnenschirm auf, den es bei über 30 °C heute braucht. Die drei Jungs, vor allem aber Luis, spielen stundenlang glücklich an den Wellen, wir lesen und geniessen einfach den Traumstrand mit Blick auf unseren „Gipfel“ heute Morgen.

      Als wir genug Sonne gesehen haben, gehen wir noch ein Eis essen und Kaffee trinken und fahren danach wieder nach Hause, wo wir Spiele spielen, unseren Apéro geniessen und irgendwann auch Nunu wiedersehen, die den ganzen Tag unterwegs war.
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    • Day 39

      Goodbye South Africa

      November 14, 2023 in South Africa ⋅ ⛅ 28 °C

      Es ist unser letzter Tag in Südafrika. Unglaublich, dass 5.5 Wochen schon wieder vorbei sind. Wir würdigen diesen Traumwettertag aber noch mal richtig und Dirk und ich stehen bereits vor 6 Uhr auf, nehmen ein Uber und fahren damit zur Talstation der Seilbahn. Von dort geht es los, immer bergauf Richtung Spitze des Tafelbergs. Wir haben uns für die Tour über das India Venster entschieden und es ist eine wirklich schöne Route, die an einigen Stellen als Klettersteig bezeichnet werden kann. Vor allem hat man von hier noch mal einige schöne Aussichten auf die Stadt und um die Uhrzeit haben wir das Panorama auch fast für uns alleine.

      Nach 1.5 h sind wir oben und da die Seilbahn erst in einer halben Stunde startet, sind es gerade mal vier weitere Wanderer dort oben mit uns. Der Blick zum Kap der guten Hoffnung ist wunderschön, die Sicht klar, der Himmel wolkenlos. Da Dirk sich noch nicht ausgelastet fühlt und ich keine Lust habe, alleine auf die erste Seilbahn zu warten, gehen wir gemeinsam den Abstieg an. Zurück geht es durch die Platteklip Gorge… endlose glatte Stufen in bereits knallender Hitze. Für uns bergab ist es okay, mir tun aber die schnaufenden Massen leid, die uns entgegenkommen.

      Nach einer weiteren Stunde sind wir wieder an der Talstation und fahren mit dem Uber zurück. Erstmals frühstücken wir heute im Schatten, denn es ist bereits jetzt brütend heiss. Dirk fährt mittags mit den Jungs zur Waterfront für eine Bootstour, bei der sie noch einige Robben sehen. Eigentlich war das Piratenschiff gebucht, aber weil es nicht fährt, geht es mit dem Katamaran raus. In der Zeit packe ich den Grossteil und Nunu macht sich auf den Weg Richtung Flughafen.

      Ich fahre etwas später ins District Six Museum, wo ich noch eine sehr interessante Führung über die unfassbaren Massnahmen in der Apartheid-Zeit mitbekomme. Danach treffe ich mich mit den Jungs in Sea Point am Mojo Market, wo wir eine Kleinigkeit essen. Da wir die Portion Pommes nicht annähernd schaffen, geht Dirk damit raus und findet innerhalb kürzester Zeit einen glücklichen Abnehmer dafür. Man bringt es hier nicht über das Herz, irgendetwas wegzuschmeissen. Genauso finden später auch eine Decke, ein Handtuch und gebrauchte Flip Flops noch dankbare Empfänger.

      Bei 38 °C geniessen wir am Sea Point Pavillion Pool noch eine Abkühlung, bevor es zurück zur Wohnung geht. Dort relaxen wir noch etwas, essen, packen den Rest und verlassen die Innenstadt mit einem Uber am Abend Richtung Flughafen. Bei Luis fliessen einige Tränen aus Trauer, dass wir die Elefanten und Giraffen nicht mehr sehen und dadurch resultierendem Heimweh nach seinen Freunden. Wir können sie aber schnell trocknen. Um 23.15 Uhr geht unser Flieger nach Mauritius.
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    • Day 7

      Wine Tram Franschhoek - Stellenbosch

      February 10 in South Africa ⋅ ⛅ 21 °C

      Heute war Wine Tasting auf dem Programm. Mit dem Wine Tram haben wir auf verschiedenen Weingütern degustiert. Echt toll! Bei Camberley zB mit dem Eigentümer selbst sehr persönliche Gespräche in lockerer Runde. Ein Schläfchen zwischendurch… und am Abend zur Krönung im Codfather in Camps Bay zum Fisch und Crayfish Schmaus.Read more

    • Day 2

      Welcome Home

      February 12, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 24 °C

      Nach einem unspektakulären Nachtflug sind wir früh in der „Mother City“ Kapstadt gelandet und nun voller Vorfreude auf das besondere Licht in Kapstadt und die Lebensfreude der Kapstädter.
      Dieses Mal wollen wir unsere Tour etwas ruhiger angehen. Nicht alles ist durchgeplant, denn wir wollen uns treiben lassen und uns für besondere Orte Zeit nehmen.
      Natürlich gibt es auch ein Ziel, den Fish River Canyon in Namibia. Mal sehen, ob wir es bis dahin schaffen, aber einen groben Routenplan gibts natürlich schon. Denn ohne Ziel geht bei den Titzis gar nix.
      Besonders freuen wir uns, dass wir wieder mal gemeinsam mit Hans und Siggi unterwegs sind.
      Von unserem Bluegun Hill Guesthouse haben wir einen herrlichen Blick auf die Waterfront
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    • Day 87–93

      Uuhhh Kapstadt

      April 25 in South Africa ⋅ ☁️ 22 °C

      Jetzt sind wir in der Stadt angekommen, von welcher viele geschwärmt haben: Kapstadt. Let's see.

      Unser Apartment war schon mal Bombe. Super Lage und Aussicht auf den Sonnenaufgang (nicht dass wir um diese Uhrzeit aufgestanden wären 😜). Da es doch schon spät war, gingen wir zum Znacht ins nahegelegene Hudsons Burger essen.

      Am nächsten Morgen um 08.30 Uhr gings los Richtung Lion's Head; endlich wieder einmal Bewegung nach 3 Wochen. 😍 Der Aufstieg war eigentlich easy, hätte uns der Wind nicht fast vom Berg geblasen. 😂 Die Aussicht hatte sich jedenfalls gelohnt!

      Danach gönnten wir uns Frühstück mit unlimitierter Mimosa (mehr O-Saft als Prosecco) und erkundeten ein Teil der Stadt zu Fuss. Zum Abendessen fuhren wir in ein Steak-Restaurant; war echt lecker. Zum Abschluss machten wir einen Abstecher zum Mojo Market, in welchem ein richtig cooles Konzert lief. 🥳

      Den zweiten Tag in Kapstadt starteten wir im berühmten Oranjezicht Market, so härzig. Mit Schnausis und ein bisschen Shopping. Danach fuhren wir nach Woodstock zum The Old Biscuit Mill (auch ein toller Markt mit Essen und Hipster-Läden), bevor wir zum Tattowieren fuhren. 🫣😍 Die Tättowiererin hatte eine Stunde Verspätung, weshalb wir dann etwas zu spät zum Rugby-Spiel erschienen. DHL Stormers (Kapstadt) gegen Leinster. Die Stormers haben gewonnen. 🥳

      Am nächsten Morgen wollten wir nach Kalkbay, Boulders Beach mit den Pinguinen und zum Kap der guten Hoffnung. Leider haben nur die ersten beiden Ziele geklappt. War aber super schön. 😊

      Tag 4 starteten wir mit gutem Frühstück, Koffershopping (🤣) und mit dem Trip zum Tafelberg. Aufgrund des neuen Tattoos konnten wir nur mit der Gondel hoch, dafür gingen wir zu Fuss wieder bergab. Als Abschluss des Tages gönnten wir uns äthiopisches Essen...gefühlt für 4 Personen aber mega lecker. 😋

      Am letzten Tag mieteten wir ein Auto und fuhren endlich zum Kap der guten Hoffnung. Ein bisschen wandern, fotografieren und Strausse beobachten. Später teilten wir in Kalkbay eine Buddha Bowl und nach dem wir das Auto zurückgebracht hatten, schauten wir uns in Sea Point den Sonnenuntergang an. 😍 Zum Znacht fuhren wir in eine Bar und assen Braai-Board und Spareribs. 🤤 Man konnte beim Cheminée sogar noch selbst Marshmallow ins Feuer halten. 😍
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    • Day 4

      Kapstadt, die besondere City

      February 14, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 18 °C

      Warum ist Kapstadt besonders? Vielleicht liegt es an unserem verklärten Blick auf die Stadt. Aber die Stadt bietet unwahrscheinlich viele Möglichkeiten für Unternehmungen und da kann keine Langeweile aufkommen. Dazu kommt die besondere Lage von Kapstadt am Ozean, die Freundlichkeit und Lebenslust der Menschen und auch das kulinarische Angebot. Irgendwie passt immer alles.
      Auf unserer Tour durch die Townships haben wir auch hautnah die extremen Gegensätze gesehen. Dabei war es interessant zu erfahren, wie das Leben in den Townships funktioniert und organisiert ist.
      Kulinarisches Highlight war sicher der Grand Beach Club unweit der Waterfront. Allein das Octopus Carpaccio ist es Wert, wieder hierher zu fliegen.
      Bei unserem Hike zum Lions Head genießen wir einen spektakulären Sundowner und danach gibts noch mit Hans und Siggi einen Absacker an der Waterfront.
      Nun ist Schluss mit City. In den nächsten Tagen geht es raus in die Natur.
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    You might also know this place by the following names:

    Green Point Stadium

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