Spain
Fort Pienc

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Travelers at this place
    • Day 1

      Barcelona 😍

      April 23, 2022 in Spain ⋅ ☁️ 10 °C

      Hallo Barcelona da bin ich mal wieder und wusste somit zum Anfang der Reise mich gut zu orientieren und mit wenig Spanischkenntnissen zu verständigen. 😛

      Barcelona mal im Frühling zu erleben mal auch was anderes und wesentlich weniger Touristen unterwegs.

      Zudem wohl ein gutes Einstiegstraining bepackt um bergauf - bergab, trepphoch - trepprunter und Rucksack länger auf dem Rücken zu tragen.

      Am Abend hing ich ziemlich lange und übernächtigt bei Regen, Regen, Regen am Busbahnhof rum. Völlig anderes Klientel. 🤔

      B🥚 B🥚 Barcelona fürs erste, im August gibt's ein Wiedersehen
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    • Day 6

      Arc De Triomf

      September 22, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 23 °C

      Another stunning piece of architecture. Barcelona is very busy though when the Merce Festival is on so it might be best to avoid this in mid September if you do not like crowds. The music is everywhere though and it a very happy place to be at festival time.Read more

    • Day 26

      Barcelona 🫶(parte uno)

      December 26, 2023 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

      Am Dienstag waren wir das erste Mal in Barcelona und waren geflasht von der riesen Stadt. ☺️

      Wir sind am Plaza de España ausgestiegen, waren im Aquarium und haben Haie und Pinguine bestaunt 🦈🐧, sind entlang der La Rambla spaziert und haben für einen Kaffee halt gemacht ☕🍰, sind zur Sagrada Familia gefahren ⛪, haben natürlich das Fußballstadion Spotify Camp Nou besucht 🏟️ und zu guter Letzt waren wir in einer geheimen Bar, die von außen wir ein Supermarkt ausschaut 🍸🍹.

      Es war echt ein cooler Tag - am Samstag kommen wir wieder nach Barca 🫶
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    • Day 2

      Day 1 Barcelona

      September 6, 2023 in Spain ⋅ 🌙 25 °C

      Spent the afternoon exploring old Barcelona on foot. Made our way down to Barcelona Beach. Took the Metro home. Had a beer, wine and tapas at a little restaurant beside our hotel all for under $12 cdn.Read more

    • Day 130

      Willkommen daheim

      December 7, 2023 in Spain ⋅ ☁️ 13 °C

      Wir sind heute von Alicante nach Barcelona gefahren. Das sind etwas über 500 Kilometer und dauert 5,5 Stunden reine Fahrzeit. Aber wir machen ja Pausen und deswegen ist das ein Tagestrip.
      In Barcelona sind wir wieder im NH Podium Hotel. Das liegt sehr günstig zu den Iberian Porc Ribs, die wir unbedingt heute bei Tapeo essen wollen und wir wissen , dass der Bulli in die Garage passt. Knapp, aber er passt.
      Aber Reihe nach: wir wachen in Alicante auf, die Sonne scheint, es hat um 09 Uhr schon fast 20 Grad und wir suchen als erstes eine Apotheke. Patrick ist jetzt wirklich krank - nein, kein Männerschnupfen- und wir vermuten dass es Corona sein könnte. Also kaufen wir einen Test, der ist aber negativ.
      Immerhin sehen wir jetzt den Hafen und die Uferpromenade von Alicante noch bei Tageslicht. Alicante ist mit fast 350.000 Einwohnern eine nennenswerte Stadt in Spanien und landestypisch wird natürlich alles mit Hochhäusern zugebaut.
      Wer Gera bisher hässlich fand, soll einmal hier her kommen - da stellt sich dann heraus, dass Gera durchaus pittoreske ist. 😉
      Alicante lebt vom Tourismus und seinem Hafen. Hier startete diesen Januar auch bereits zum 5. Mal das Ocean Race. Das ist die härteste Segelregatta der Welt, die auf 32.000 Seemeilen einmal um die Erde führt.
      Wir starten gegen 11:00 Uhr und die Autobahn führt uns entlang des Mittelmeers mit dem Blick auf die Hochhäuser, die wirklich in jeden noch so kleinen Ort gebaut wurden und werden.
      250 Kilometer vor Barcelona stoppen wir, um Tee zu kochen und bei der Gelegenheit bei einem Bauern Orangen zu kaufen. Die kommen wirklich direkt vom Baum - sieht man daran, dass der halbe Baum noch dran hängt 😄.
      Wir treffen ein Rentnerpaar aus Starnberg, die mit einem alten Bulli unterwegs sind und sich auch Gedanken über die Reifensituation und die Heimfahrt machen. Wir haben ja einen Plan, den haben die Starnberger noch nicht, aber es soll ja tauen und die beiden haben Zeit .....
      Ab hier fährt Micky weiter und daran sieht man, dass es Patrick tatsächlich nicht gut geht. Es gibt bei uns eine klare Rollenverteilung im Auto. Patrick fährt und Micky schläft - so sind wir es gewöhnt und auf unserer Reise haben wir das auf den letzten über 21.000 Kilometern so gemacht. Micky ist bisher genau 48 Kilometer gefahren. Wir glauben, dass ist damals im Norden Finnlands im Streit passiert. Genau wissen wir es nicht mehr. Egal.
      Kurz vor Barcelona wechseln wir dann doch wieder und wir erreichen das Hotel gegen 18:30 Uhr. Bulli schnell in die superenge Garage fahren und auf zu Tapeo. Die machen um 19 Uhr auf und um 19:08 Uhr ist dort voll. Wir kommen um 19:07 und 42 Sekunden im Tapeo an und bekommen den letzten Platz. Läuft bei uns. Das Essen ist wieder sensationell gut. Wir schlendern zufrieden heim, ins Hotel, und stellen fest, dass Barcelona sich irgendwie vertraut für uns anfühlt. Die Stadt gefällt uns extrem gut. Wir waren hier nicht das letzte Mal.
      Patricks Tante Gaby und sein Onkel Ulli haben ein Haus eine Stunde südlich von Barcelona. Die beiden wissen es noch nicht , aber da machen wir demnächst mal Urlaub und verbinden das mit Barcelona 🤣🤣🤣. War nur Spaß liebe Gaby, wir besuchen Euch nur und gehen ins Hotel .....
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    • Day 116

      54.839 Schritte

      November 23, 2023 in Spain ⋅ 🌙 12 °C

      Wir waren jetzt etwas über 2 Tage in Barcelona und Patrick hat 54.839 Schritte gemacht. Das wiederum bedeutet, dass Micky vermutlich über 65.000 Schritte gemacht hat - die Größte ist sie ja nicht , also rein körperlich 😄.
      Der Plan für heute war : weniger laufen, es ruhiger angehen lassen. Also starten wir mit den Rädern zu den beiden Gaudihäusern der Casa Battlo und der Casa Mila. Die Namen unserer Räder sind übrigens Saulic und Gurke und der Name ist bei Gurke auf jeden Fall Programm.
      Der katalanische Radweg ist ein verblichener weißer Streifen am Fahrbahnrand, der überwiegend von UPS Fahrern zum Parken genutzt wird. Es ist also mehr ein Todesstreifen, denn ein Radweg. Wir fragen uns wirklich , wer Barcelona zur Fahrradstadt gewählt hat. Vermutlich war es die FIFA und Ray Charles hat überwacht , dass keiner schummelt. Wenn Du hier nicht an der Kreuzung präventiv schreist und Höflichkeiten mit den abbiegenden Autos austauscht, dann wirst Du umgefahren. Der Katalane fährt auch immer schon bei rot los. Sobald die Fußgängerampel von grün auf rot schaltet, fahren die Autos an - egal, ob da noch wer auf der Straße ist.
      Wir nehmen diesen Kampf nur bedingt an und stellen die Räder mittags final ab.
      Die von Gaudi designten Häuser sind natürlich sofort zu erkennen. Sie sehen einfach besonders aus und vor den Häusern tummeln sich die Asiaten. Zu den Häusern schaut dabei niemand. Es geht vielmehr um ein Selfie mit Haus im Hintergrund 😃.
      Wir snacken mittags im Mercat de la Boqueria. Das ist eine Markhalle mit unzähligen Ständen an denen man Essen kaufen kann. Besonders prominent ist natürlich Ibericoschinken vertreten und genau den kaufen wir uns. Dazu ein bisschen Manchego, das Ganze essen wir im Stehen aus der Tüte auf den Ramblas, einer der bekanntesten Straßen von Barcelona.
      Wir wollen jetzt unbedingt zum Castell de Montjuïc, einer alten Wehranlage auf einem , nennen wir es Bergerl, in Hafennähe.
      Der Weg führt uns an einem Schwimmbad vorbei. Das Bad steckt so halb im Berg und von unten sieht die Konstruktion gewagt aus. Und unsinnig. Und extrem aufwändig. Und teuer. Wer zur Hölle baut ein Schwimmbad hier hin - Ihr ahnt es: das Schwimmbad wurde bei den Olympischen Spielen zum Wasserspringen und Wasserball genutzt.
      Aber warum sieht es denn so angestaubt aus? Tja, es ist schon richtig alt. Gebaut wurde es schon 1929 und für die Spiele einfach renoviert. Und wenn der Spanier renoviert, meint er, dass er einen Eimer Farbe kauft und mal drüber pinselt . Das hält schon 😃.
      Wir fühlen uns auf jeden Fall wieder olympisch und trinken eine Coke im Schwimmstadion.
      Danach gehts mit der Gondel zum Castell. Die alte Anlage wurde bereits 1640 errichtet und sie bietet einen unglaublichen Blick über die Stadt und den Hafen. Und weil man von hier oben alles sehen kann, kann man das Geschehen auch ganz gut kontrollieren. Und deswegen wurde das Castell leider auch im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Mittelpunkt von Schlachten und Gräueltaten gegen fremde Angreifer und leider auch für Konflikte zwischen Spaniern und Katalanen. Ja, die haben sich hier untereinander bekriegt und beschossen. Und das ist noch keine 100 Jahre her ....
      Zum Strand nehmen wir dann ein Uber. Man soll mit den Schritten ja auch nicht übertreiben. Eine Stadt am Wasser ist immer besonders. Das wird auf unserer Reise immer klarer. Dort spürt man Leichtigkeit, die Menschen laufen durch den Sand, ein paar Mutige sind mit SUPs auf dem Wasser, es wird Volleyball und Fußball gespielt. Klar , das alles geht im Englischen Garten auch- trotzdem ist das am Meer besonders schön.
      Wir ubern zurück zu den Ramblas und laufen kreuz und quer durch tausend kleine Gassen zum Hotel zurück. Durchschnaufen, bevor wir abends wieder loslaufen. Unser Ziel: Tapeo eine Tapasbar, die Micky unbedingt besuchen will. Der Tip ist aus einem Reiseblog, den Micky gelesen hat. Und der Tip war gut . Wir bestellen eine bunte Mischung und sind glücklich mit dem leckeren Essen. Um 20 Uhr machen wir uns auf den Rückweg ins Hotel. In der Stadt steppt immer noch der Bär. Die meisten Geschäfte haben bis 22 oder 23 Uhr offen, die Menschen stehen vor den Bars auf der Straße , essen, lachen, trinken und singen manchmal sogar. Dazwischen fahren Mopeds durch die Fußgängerzone, man schimpft über die Fahrer , gestikuliert wild und beruhigt sich sofort wieder bei einem Schluck Wein. Spanien halt . Es ist einfach toll .
      Schön ist auch , dass die Kirchen abends noch offen sind . Wir können also in der wirklich schönen Kirche Santa Maria noch eine Kerze für Euch, den Frieden und überhaupt alles anzünden. Und nein, diese Santa Maria wird nicht von Roland Kaiser besungen, es ist eine gotische Kirche, die schon seit 1383 hier steht.
      Wenn Roland Kaiser von Santa Maria singt, dann erzählt er wie er am Strand auf der Insel Santa Maria vollkommen unreligiöse Dinge getan hat. Denkt jetzt nicht an Santa Maria , Insel, die aus Träumen geboren, ich hab meine Sinne verloren , in dem Fieber , dass wir Feuer brennt - sonst habt Ihr morgen einen Ohrwurm 🤭
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    • Day 115

      Eine Gaudi mit dem Gaudí

      November 22, 2023 in Spain ⋅ 🌙 15 °C

      Heute Morgen wachen wir in unserem Hotelzimmer auf und die Sonne scheint.
      Winter in Barcelona heißt eben Sonne bei nur noch 20 Grad….😜
      Zum Glück war Micky so vorausschauend, Patrick gestern bereits mit dem Kauf der Eintrittskarten für die Sagrada Familia zu beauftragen. Die Tickets sind immer schnell weg und die besten Zeiten als Erstes! Unser Slot fängt um 11.30 Uhr an.
      Wir gehen noch schnell frühstücken am Plaça del pi und schnappen uns dann zwei Donkeys (Leihfahrräder).Die Fahrräder haben verschiedene Namen, ansonsten sind sie gleich- auch gleich groß…..😂 Patricks Knie schlagen ihm beim Fahren zwar rhythmisch an die Ohren, aber irgendwie kommen wir pünktlich an der Sagrada an.
      Micky, Patrick und 10.600 Asiaten starren gebannt auf diese ungewöhnliche Kirche.
      Hier sind sie wieder: unsere Freunde aus Fernost, mit Handystick und definitiv immer im Weg.
      Wir stellen uns an, nicht wissend, dass wir gleich eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen über uns ergehen lassen müssen. Patrick wird zum öffentlichen Ärgernis, weil er mangels Gürtel beim Durchschreiten der Sicherheitsschleuse seine Hosen verliert.
      Schließlich stehen wir - wieder voll bekleidet - vor den Türen des imposanten - noch unvollendeten Gebäudes, und starten unseren Audioguide.
      Die Geschichte der Sagrada ist schnell erzählt. 1874 hat sich eine katalanische Organisation dafür eingesetzt, eine Kirche zu Ehren der heiligen Familie zu bauen. 8 Jahre später gab es dann denn ersten Entwurf des Architekten Francisco Villar.
      Dem folgte 1883 Antoni Gaudí, der nun 43 Jahre - bis zu seinem Tod - mit dem Bau der Kirche beschäftigt war. Eigentlich sollte die Sagrada 2026 fertiggestellt werden-zum 100 Todestag des Meisters, aber das wird man wohl nicht schaffen.
      Wir bleiben über eine Stunde in der Sagrada, weil die einfach so beeindruckend ist. Patrick will auf jeden Fall noch einmal herkommen, wenn sie fertig ist.
      Er zieht dann eine Hose mit Gummizug an.
      Wir verlassen die Sagrada und fahren zu Gaudís zweitem Meisterwerk- dem Park Guell.
      Unsere Leihfahrräder bremsen zwar nicht, wenn es bergab geht, dafür haben sie nur zwei Gänge um den Berg hochzufahren….also win win…..😩
      Micky ist erbost, ob der schlechten Leihfahrradqualität und gibt die Schuld demjenigen, der nicht ausreichend recherchiert hat…...🤬
      Trotzdem kommen wir heil, aber völlig erschöpft am Park Guell an.
      Es handelt sich bei dem Park Guell um eine Auftragsarbeit Antonio Gaudís. Der Mäzen Gaudís, Eusebio Guell, erwarb ein Grundstück und wollte hier einen Park nach Vorbild einer englischen Gartenanlage in Barcelona errichten (deswegen Park und nicht Parc) In dem Garten sollten auch 60 Villen stehen. Zur Finanzierung des Projekts, sollten die Villen vorab verkauft werden. Wunsch und Wirklichkeit weichen ja oft voneinander ab…von 60 Parzellen wurden nur drei verkauft: eine an Gaudí, eine an Guell und eine an einen befreundeten Architekten….Das Projekt floppte, der Garten wurde dennoch von Gaudí gestaltet.
      Heute gehört er wie die Sagrada Familia zum UNESCO Weltkulturerbe.
      Der Park liegt oberhalb von Barcelona und bietet von fast überall Blick über die Stadt bis hin zum Meer. Es ist einfach traumhaft schön hier. Nach zwei Stunden verlassen wir den Park und wollen nur noch zurück ins Hotel.
      Es geht ziemlich schnell, weil nur noch bergab - ohne bremsen…..🤪
      Es ist ein Wunder, dass wir das Radeln hier überlebt haben. Die Stadt gilt gemäß Copenhagenize Index wohl als Radelstadt, aber wir sind uns sicher, dass sie sich den Titel gekauft haben…..🙈
      Wir machen einen kurzen Stopp in unserem Hotelzimmer und wollen dann noch unbedingt über Las Ramblas, die Flaniermeile Barcelonas, an den Hafen.
      Micky weiß nicht, ob es an den 22.500 Schritten liegt, dass ihr die Las Ramblas nicht so gut gefallen oder weil sie einfach Hunger hat.
      Wir gehen direkt vom Hafen in eine kleine Tapas Bar, die uns gestern Abend in der Nähe unseres Hotels aufgefallen ist. Casalolea. So lecker!
      Micky hätte die Bar alleine niemals gefunden, deswegen hat sie Patrick das Fahrradversagen verziehen….. 😜
      Wir haben hier noch viel zu sehen und bleiben einfach eine Nacht länger.
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    • Day 114

      Transfertag

      November 21, 2023 in Spain ⋅ 🌙 13 °C

      Wir wollen heute unbedingt nach Barcelona kommen. Irgendwie machen uns die ganzen Geschichten, bei denen Touristen rundum Marseille beraubt wurden, tatsächlich Angst, also ist der Plan das sichere Monaco mit vollem Tank zu verlassen und erst in Barcelona wieder anzuhalten.
      Und da ist der erste Fehler .....wie und wo verdammt nochmal betanken die Monegassen ihre Autos? Wir haben auf jeden Fall keine Tankstelle gefunden. Vermutlich lässt man das hier machen und irgendein unterbezahlter Mitarbeiter fährt dann mit dem Auto außerhalb zum Tanken. Oder man lässt den Tankwagen einfach zum Auto kommen. Geld spielt hier ja gar keine Rolle. Patrick wäre morgens auf dem Weg zu Starbucks beinahe von 4 Lamborghini Ursus überfahren worden. Die kamen innerhalb von 5 Minuten am Hafen entlang gefahren. Vermutlich gibts in ganz München keine 4 dieser Autos ......
      Wir sind also irgendwann mit fast leeren Tank auf der Autobahn und lachen noch, über das französische Mautsystem, bei dem wirklich anfangs noch alle 10 Kilometer eine Mautstation kommt, bei der man noch Münzen in so ein Körberl werfen kann . Das ist schon sehr retro, vor allem , wenn man vor 8 Wochen noch in Norwegen war.
      Auf der Autobahn gibts also viele Mautstationen, aber keine Tankstellen. Unser Plan, nirgendwo anzuhalten , hat jetzt ein Loch. Ein großes Loch. Wir müssen raus. In Nizza und dort eine Tankstelle suchen. Die finden wir auch, nur die Baustelle davor verhindert , dass wir einfahren können. Nach 18 Umleitungen, schaffen wir es und wollen volltanken. Dazu muss man vorher an die Kasse und eine Sicherheit hinterlegen, sonst gibt es keinen Sprit. Patrick bietet Micky als Sicherheit an und der leicht psychopathisch aussehende Tankwart hofft bereits, dass Patrick ohne zu bezahlen abfährt , als man sich dann doch auf ein Handy als Sicherheit einigt.
      Tatsächlich wäre es dem Tankwart am liebsten gewesen, wir hätten einfach vorher 50 Euro bezahlt und dann auch genau für 50 Euro getankt. "Voll" hat hier sicher lange niemand mehr getankt. Er fragt mehrfach nach, ob wir das ernst meinen. Patrick war sich wegen der Nachfragerei zum Schluss nicht mehr sicher , ob "plein" vllt doch etwas anderes bedeutet .
      Der Tankausflug kostet uns tatsächlich 45 Minuten, aber dieser Tag ist ja ein reiner Transfertag, also ist das jetzt auch schon egal.
      Wir fahren 3 Stunden und wollen eine Mittagspause machen. Micky gibt ein paar Eckpunkte für die Pause vor : kein fastfood, alle Produkte sind fair gehandelt und ökologisch einwandfrei, das Essen darf nicht verpackt und muss gesund sein. Das ist natürlich an einer französischen Autobahn überhaupt kein Problem. Da gibt es alle paar Kilometer eine Raststation, die alle Voraussetzungen erfüllt. 🤣🤣🤣🤣
      Als Patrick die Pause schon abhaken will und hofft bei Mc Donalds unter Vortäuschung einer Klopause wenigstens Cheesenuggets zu bekommen, sehen wir neben dem Mc Donalds doch tatsächlich einen Grand Frais. Wir sliden in die Premiumparklücke vor der Türe und kaufen ein. Im Bulli wird dann noch kurz gewaschen und geschnippelt und schon gehts mit gesunder Mickypause weiter.
      Kurz vor der spanischen Grenze brauchen wir noch eine Kaffeepause und wieder einmal wird klar- der Franzose kann keinen Cappuccino machen. Wir trinken die Brühe halb und machen uns auf die letzte Etappe. Die Landschaft ist übrigens sogar von der Autobahn aus sehenswert. Leider windet es richtig heftig und wir müssen den Bulli ein paar Mal richtig festhalten, um nicht die Spur zu verlieren.
      Wir kommen nach Spanien, das 17. Land auf unserer unglaublichen Reise . Die erste Werbung direkt neben der Autobahn ist die fürs sextoycenter. Da zeigt der Spanier dem Franzosen direkt mal, wie man die Latte besonders hochlegt 😄.
      Auf die Höhe der Latte kommen wir später nochmals zurück.
      Wir erreichen Barcelona in der Rushhour. Der Verkehr ist wirklich dicht und sehr wuselig und so brauchen wir doch fast 45 Minuten in die Stadtmitte zu unserem Hotel. Der erste Schock, die Tiefgarage ist für den Bulli zu niedrig. Glück im Unglück: 150 Meter entfernt wird gerade ein Parkplatz frei. Wir parken ein und fragen uns dann, was das spanische Hinweisschild uns da wohl über diese Parklücke sagen will. Mit googles Hilfe lösen wir auf, dass am 02.12.23 hier gebaut wird. Abgesehen davon , dass wir das nicht glauben (wann kommt ein Handwerker schon einmal pünktlich?) , sind wir da längst wieder weg.
      Wir checken ein und Patrick prüft nochmals die Parksituation, weil der Rezeptionist vom Parken auf der Straße eher abrät. Das kommt ihm irgendwie spanisch vor.
      Die Hotelgarage sieht gefühlt höher als die angegebenen 1,95 Meter aus. Patrick geht die Rampe mehrfach ab, als der Garagenmeister aufmerksam wird und nachfragt, was diese Begehung denn soll.
      Sein Englisch ist noch schlechter als Patricks Spanisch ( und der kann nur Hola) , also gestikuliert man an einander vorbei, bis man feststellt, dass der Garagemmeister eigentlich Franzose ist und sich freut, dass Patrick ein wenig französisch spricht. Patrick wird wie ein Landsmann im Exil hofiert und die Garage wird begangen, vermessen und ein besonders guter Stellplatz empfohlen. Die Spanier können doch nicht messen und legen die Latte eben doch nicht so hoch, wie es sein könnte. Scheiss auf das Schild oben, fahr einfach runter , das geht schon.
      Zuerst gehen wir aber noch essen. Ina hat uns einen Tipp gegeben und so essen wir Tapas vor der Basilika de Santa Maria de Pi. Draußen. Am 22.11. Um 19:30 Uhr. Es ist warm genug dafür. Wir wären auch echt gute Spanier geworden.
      Nach dem Essen kommt dann der Test mit dem Bulli in die Garage. Wir stellen fest: die Höhe ist nicht das Problem, die Breite ist grenzwertig. Vllt wollte der Monteur, der oben " max 1,95" hingeschrieben hat, gar nicht die Höhe, sondern die Breite begrenzen. Wir müssen rangieren und die Spiegel immer wieder einklappen. Aber es geht. Der Bulli steht jetzt gut und sicher in der Hotelgarage. Wir sind beruhigt und freuen uns auf zwei oder drei Tage Barcelona. Wie lange wir bleiben , entscheiden wir noch.
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    • Day 66

      Twizy-Tour durch Barcelona

      October 10, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

      Bei dem heutigen Ausflug musste ich besonders an meinen lieben Freund Sve denken. Er ist immer ganz aus dem Häuschen wenn wir an einem Twizy vorbeigehen und ich mach mich ständig über das Design lustig und schwupps saß ich heute in einem dieser 4-rädrigen Zweisitzer. Doch dank des elektrischen Antriebes war ich heute ganz ökologisch und mit viel Spaß unterwegs. Anfangs saß ich hinter unserem Guide und habe den anderen Twizys Instruktionen und Beschreibungen über die Sehenswürdigkeiten über das Walkie durchgefunkt doch dann durfte auch ich hinters Steuer. War das ein Spaß. Mit der Gruppe bestehend aus 3 Gästen, Guide und mir war das heute ausnahmsweise mal wie eine kleine Privatführung. Sehr cool!Read more

    • Day 47

      Karibikfigur ade!

      September 21, 2019 in Spain ⋅ 🌧 22 °C

      HILFE! Man will mich mästen! Es ging heute wieder auf kulinarische Entdeckungstour. Diesmal jedoch in Barcelona. Ich kenne nun gefühlt jede Tapasbar von Innen! OMG war das lecker. Los ging es mit einem typisch spanischen Frühstück bestehend aus dickflüssiger, heißer Schokosoße und süßem, spanischen Spritzgebäck namens "Churos con Chocolate". Bereits danach war der Kalorienbedarf des gesamten Tages vollends gedeckt. Doch um auch wirklich jedem einen richtigen Zuckerschock zu verpassen, ging es anschließend in eine Bonbonmanufaktur und wir haben Mandeln geröstet, karamelisiert und mit Schoki überzogen. Es folgten auf insgesamt 8 km Fußweg durch Barcelona ungelogen 10 Stops mit Verköstigung. Strike! So wird das jedoch nichts mit der Karibikfigur... 😉Read more

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    Fort Pienc

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